Till Bühlmann

RESTAURANT RICHARD erhält ersten MICHELIN-Stern – Berlins französischster Schweizer unter den Großen der Gourmet-Szene angekommen

Das RESTAURANT RICHARD ist in die Liga von Berlins Sterne- Restaurants aufgestiegen.
Gastgeber Hans Richard überwältigt: „Wahnsinn, das hat uns absolut überrascht. Es macht uns stolz, dass die klassisch französische Küche nach den Trends der letzten Jahre, wie „molekular“ oder „brutal lokal“, endlich wieder im Fokus der Tester steht“.

Küchenchef Till Bühlmann ergänzt: „Das ist für uns ein riesiger Ansporn und wir gratulieren auch unseren neu besternten Kollegen Bandol Sur Mer, Bierbau, Nobelhart & Schmutzig und Markus Semmler sowie allen anderen Sterne-Köchen der Hauptstadt.“

Die beiden Schweizer Hans Richard und Till Bühlmann begeistern seit 2013 mit französisch inspirierter Küche á la Ducasse im einstigen „Köpenicker Hof“ an der Köpenicker Straße ihre Gäste. Der historisch wie kulinarisch reizvolle Ort ist durch das ausgeprägte Design- und Kunstverständnis des studierten Künstlers Hans Richard zu einem von Berlins aufregendsten Restaurants avanciert.

www.restaurant-richard.de

Küchen des Jumeirah at Etihad Towers, Abu Dhabi

Executive Chef Loughlin Druhan leitet die insgesamt zwölf Restaurants und Bars – Jouni Ibrahim zeigt die klassische libanesische Küche im „Li Beirut“ – Küchenchef Niels Van Oers leitet das französisches Restaurant Brasserie Angélique – Küchenchef Ando ist für die japanische Küche des „Tori No Su“ da – Sebastian Popp ist für’s Rosewater zuständig

Hochwertige Produkte, kombiniert mit den herausragenden Fähigkeiten des Teams um Executive Chef Loughlin Druhan, machen die insgesamt zwölf Restaurants und Bars zum neuen Lieblingsplatz für Gourmets und Nachtschwärmer. Jedes Restaurant besticht durch ein individuelles Ambiente und spiegelt in der Innengestaltung die Geschmäcker, Stimmungen und gastronomischen Eigenheiten der jeweiligen Küche wider. Leidenschaft, Hingabe und Professionalität stehen beim Küchen- und Service-Team an vorderster Stelle.

Li Beirut
Hier bringt Küchenchef Jouni Ibrahim die klassische libanesische Küche durch die Verwendung moderner Kochstile und raffinierte Veredelung der Gerichte auf ein neues künstlerisches Niveau! Dies ist keine gewöhnliche libanesische Küche. Im Mittelpunkt stehen Stil, Technik und über allem die perfekte Verschmelzung von Textur und Geschmack.
Chef Jounis hochdekorierte Karriere steht beispielhaft für seine Leidenschaft: Mit den Besten arbeiten, was sich sowohl auf das Team als auch die Produkte bezieht, die Besten sein und nur das Beste servieren. Alte Traditionen gehen mit ihm und seinem Team auf Reise, dabei sind die Zutaten das A und O. Traditionelle libanesische Kräuter, Gewürze und Aromen treffen auf Delikatessen der Neuen Welt wie Jakobsmuscheln, Süßwasserkrebse und Mangos. Kalb, Lamm und Meeresfrüchte dominieren die Karte und werden von saisonalen Spezialitäten wie dem klassischen Sultan Ibrahim Fisch aus dem Libanon abgerundet.
Die Inngestaltung dominieren dezenter Luxus und dramatische Details, ein Spiegelbild der durch und durch verführerischen Küche. Eine Terrasse lädt zum Dinner unter dem Sternenhimmel ein.
Li Beirut wurde von Time Out Abu Dhabi als “Best Middle East & North Africa Restaurant 2012” ausgezeichnet.

Brasserie Angélique
Gegenüber der Lobby und des Eingangs verlockt im Jumeirah at Etihad Towers ein französisches Restaurant zum authentischen Speisen in lebendiger Großstadtatmosphäre. Mit dem hölzernen Parkett und den schwarz-weißen Mosaikfußböden, den Lüstern und verzierten Decken versetzen die Räume der Brasserie Angélique ihre Besucher sofort ins Zentrum von Paris, genauso wie die traditionellen französischen Brasserie-Gerichte von Küchenchef Niels Van Oers. Mittags und abends geöffnet, wandelt sich das Interieur mit dem Tagesablauf wenn die Marmorplatten der Mittagstische sich für den Abend mit den besten Leintüchern und Gedecken schmücken.
Wie in jeder echten Brasserie herrscht den ganzen Tag über eine Atmosphäre lebendigen sozialen Lebens, bei der die Gäste, sei es an den fein gedeckten Tischen oder an der Brasserie-Bar, zu den Hauptfiguren gesellschaftlicher und kulinarischer Erlebnisse werden, umsorgt vom Können des Küchenteams, den Kellnern und den aufmerksamen Servicemitarbeitern.
Im Zentrum stehen jedoch immer die saisonalen Gerichte selbst, die unter dem wachsamen Auge von Chefkoch Niels perfekt zubereitet werden und bei denen ausschließlich die frischesten Qualitätsprodukte Verwendung finden. Auf der Basis dieser Zutaten und Zubereitungsarten bewahrt Küchenchef Niels traditionsgetreu die Ursprünglichkeit der französischen Gerichte und bereitet seinen Gästen damit echt französische Tafelfreuden.

Tori No Su
Nichts schmeichelt den Geschmacksknospen mehr als die Raffinesse, mit der die frischen saisonalen Zutaten in der japanischen Küche zubereitet werden. Wie in der vollendeten japanischen Kalligraphie, wo die Striche mal kühn und mit Nachdruck gesetzt sein können, mal jedoch filigran und subtil, vereint der „Kaiseki“-geschulte Küchenchef Ando ganze Jahrzehnte der Meisterschaft und des Könnens und nimmt alle Gäste mit auf eine kulinarische Reise. Wie die traditionelle japanische Dichtung erweist auch er stets der Saisonalität seine Reverenz, indem er der Frische und Harmonie der Speisen seine ganz besondere Beachtung widmet. Außerdem wurden die Speisen, die in jedem Teil des Restaurants serviert werden, speziell im Hinblick auf das jeweils einzigartige Umfeld geschaffen, um das gesamte Speiseerlebnis zu steigern. Diese Philosophie spiegelt sich in den “Hitokuchi” wider, den Köstlichkeiten in der Größe eines „Bissens“, die an der Bar kredenzt werden, aber auch in den kulinarischen Kreationen am Spieß, die es an der Robatayaki-Theke gibt, ganz abgesehen von den komplizierteren Gerichten, die an den normalen Restauranttischen serviert werden. Der frischeste Fang des Tages wird, ganz nach den persönlichen Wünschen, entweder als Sashimi oder Sushi serviert, oder auch im traditionellen japanischen Stil. Gäste sollten versuchen, einmal nicht auf die Speisekarte zu schauen, und stattdessen einen “Omakase”-Gang zu bestellen, bei dem Küchenchef Ando und sein Team eine Zusammenstellung von Gerichten nach den individuellen Wüschen des Gastes empfehlen. So lassen sich das kulinarische Können und die Gastfreundschaft Japans am Besten erleben. Dabei können Gäste erproben, in welch neue Regionen sie durch das Eingehen des Küchenchefs auf die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse geführt werden, verfeinert mit einer Prise kulinarischen Wagemuts und Abenteuers.
Als zeitgemäße Entsprechung zu Tokio, findet sich das Tori No Su – was im Japanischen „Vogelnest“ bedeutet – gegenüber des Haupteingangs der Empfangshalle. Modern im Design demonstriert es dennoch im Herzen eine starke Verbindung zu heimatlichen kulturellen Traditionen.
Der große Wert, der hier auf Frische gelegt wird, zeigt sich symbolisch in den Wänden des Restaurants aus lebendigem Gras. Für die Seele der modernen japanischen Tradition hingegen sorgen Restaurantmanager Hosoda-san und sein Team, die ihre wichtigste Aufgabe darin sehen, nicht nur für unvergessliche Tafelfreuden zu sorgen, sondern damit auch Licht und Glanz auf die japanische Kultur, die Küche und den Service zu werfen.
Gegenüber des Lobby-Haupteingangs gelegen verkörpert das Tori No Su einen großartigen Ort, um nach der Arbeit in bunter Gesellschaft zwanglos mit Stil und Geschmack einen Drink zu nehmen und traditionellen japanischen Getränken einen modernen Akzent zu verleihen. Nicht versäumen sollte man den hauseigenen Mocktail, bekannt als „Tei-en‟ oder „Japanischer Garten‟, eine köstliche Mischung aus frischer Kiwi, Gurke und Apfelsaft, verziert mit dem traditionellen Shisō-Blatt.

BiCE
Mit familiärer Gastlichkeit und unvergesslichen Gourmeterlebnisse setzt BiCE Jumeirah at Etihad Towers die Tradition fort. Den Rahmen dazu liefern die modernen zeitgemäßen Räumlichkeiten, ausgestattet mit Mailänder Motiven, wo man drinnen oder im Freien speist, tagsüber bei den Klängen international bekannter italienischer Lieblingsmelodien und am Abend bei live dargebotenem Klavierspiel. Gastronomische Authentizität ist das Ziel und es werden nur die frischesten und besten italienischen Zutaten für die Zubereitung der Gerichte verwendet. Dafür sorgt bei Herstellung und Präsentation Küchenchef Federico Parravicini als kulinarischer Steuermann.
Während Motive aus Mailand bei der Innenausstattung vorherrschen, präsentiert die Küche Italien in seiner ganzen Vielfalt. Sie bietet kulinarische Stile, Spezialitäten, Zutaten, Produkte und Rezepte aus allen Ecken der italienischen Halbinsel und ihrer Regionen. Das beste Beispiel für diese BiCE-Tradition ist vielleicht das riesige Sortiment an individuell ausgewählten und eingekauften nativen Olivenölen extra von den besten Herstellern traditionell erzeugter Olivenöle in Italien. Sie stehen auf einem speziellen Olivenöl-Wagen bereit und die Gäste haben die Qual der Wahl, sich das passende native Olivenöl extra auszusuchen. Auch die Auswahl des richtigen Getränks aus italienischer Erzeugung für jedes Gericht ist ein schwieriges Vergnügen. Abgesehen von einer Vielzahl sorgfältig hergestellter italienischer Weine, ist BiCE Jumeirah at Etihad Towers der einzige Ort in ganz Asien, dem Nahen Osten und Afrika, wo das gesamte Sortiment der Luce-Kollektion von Marchesi de‘ Frescobaldi angeboten wird, in ungebrochener Folge, vom Eröffnungsjahrgang 1993 bis zu den jüngsten Lieferungen von 2009.

Nahaam
Das Restaurant Nahaam befindet sich auf der Podiumsebene Eins mit Aussicht auf den Strand und bietet auch Sitzmöglichkeiten auf der Außenterrasse. Nahaam ist der Name für die Sänger, die einst die Schiffe begleiteten, die zum Perlentauchen aufs Meer zogen. Die Nahaams ließen traditionell wehmütige Balladen erklingen, wenn die Boote den Hafen verließen, bei der Rückkehr waren die Lieder dann fröhlich und beschwingt. Genauso wie diese Sänger einst für die Perlentaucher eine angenehme Atmosphäre und einen „sicheren Hafen“ schufen, zeigt sich auch das Konzept des Restaurants, in dem „Soul Food“ dominiert. Die Gäste erwartet eine große Auswahl an Klassikern aus aller Herren Länder in entspannter Atmosphäre.
Die Verbindung zum Meer, sowohl über den Namen als auch die Lage des Restaurants, verpflichtet. Frische ist das Schlüsselwort und spiegelt sich in der lichten Innengestaltung genauso wie in den Zutaten wieder. Nahaam ist das legerste der Restaurants im Jumeirah at Etihad Towers und eignet sich deshalb auch bestens für Familien.

Rosewater
Jahrhunderte lang wurde Rosenwasser in der arabischen Welt Besuchern als Zeichen wahrer Gastfreundschaft gereicht. Sein feiner Wohlgeruch dient ebenso als Erfrischung wie als herzliche Begrüßung, freundlich und behaglich zugleich. Das Rosewater des Jumeirah at Etihad Towers trägt diese von Herzen kommenden Traditionen in sich, wenn es die Gäste aus nah und fern einlädt, ihre Sinne mit authentischen und beliebten Aromen zu beleben. Bereiche, in denen live gekocht wird, dienen nicht nur der Frische und den persönlichen Vorlieben, auch erlauben sie es den Gästen, mit unseren Köchen persönlich zu kommunizieren. Um Authentizität und eine Vielfalt kultureller Geschmäcker anzubieten, zaubern Köche aus der ganzen Welt traditionelle Tafelfreuden aus ihren Kulturen und Heimatländern, darunter Kochkunst aus Indien, Arabien, Asien und Europa.

Speisen, ihre Zubereitung und ihr Verzehr sind die Leidenschaft der Köche des Rosewater und sie lieben es auch, darüber zu reden. Als ganztags geöffnetes Restaurant mit „Live Cooking Stations“ bietet Rosewater seinen Gästen die beste Gelegenheit, mit den Köchen zu sprechen und Einblicke in Nährwerte, diätetische Eigenschaften und den Kaloriengehalt jedes Gerichts zu erhalten. Darüber hinaus berichten die Köche auf Wunsch über die Herkunft der Zutaten und weihen Gäste in die Geheimnisse der Zubereitung der Gerichte ein. Wenn die Gäste an solchen Auskünften interessiert sind, können sie von den Köchen auch an Ort und Stelle einen Ausdruck mit diesen Informationen bekommen.
Rosewater erhielt die Auszeichnung „Best International Restaurant 2012“ von „Time Out Abu Dhabi“.

Ray’s Bar
Ray‟s Bar, im 62. Stock gelegen, bietet Panoramablicke auf die Stadt und die Corniche sowie eines der besten Sortimente an Getränken in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Stylisch und kommunikativ, ist Ray‟s Bar der ideale Platz für einen Drink mit Freunden und Kollegen oder ein romantisches Glas Wein mit dem Partner. Wer Ray ist? Nur die Barkeeper kennen die Antwort auf diese Frage.

Chill & Grill-Brunch am Freitag
Beim Chill & Grill-Brunch am Freitag, der in Arabien wie Sonntag bei uns ist, im beliebten Restaurant Nahaam liegt der Schwerpunkt auf unkonventionellen Gourmet-Erlebnissen in eleganter und entspannter Atmosphäre. Die Gäste finden sowohl im Innenbereich als auch im Freien zahlreiche Optionen zu speisen, es stehen interaktive Kochstationen, Braten-Buffets, Bars für Meeresfrüchte und Schalentiere, drei Grill-Stationen sowie eine Theke mit Desserts und Käsespezialitäten bereit.
Passend zu der Ausrichtung der Speiseareale des Nahaam auf Meer und Pool, spielen frische Meeresfrüchte auf der Speisekarte die Hauptrolle. Dazu gehört auch ein Barbecue-Grill, speziellfür Hummer aus Kanada, Kalamari, Tigergarnelen und lokale Spezialitäten. Außerdem bietet eine Bar lebende Austern, die auf Bestellung frisch geöffnet werden, und eine Theke mit frisch zubereiteten Sushi und Sashimi beweist das Können des beliebten hoteleigenen japanischen Restaurants Tori No Su.
Ein Grill ausschließlich für ausgewählte Stücke vom besten Fleisch offeriert sowohl Rippenstücke aus dem Rücken amerikanischer Jungrinder, beste Rinderlende und Salsa Verde, als auch arabische Grillgerichte wie das populäre Shish Taouk und Kofta. An einem weiteren internationalen Barbecue-Grill gibt es jamaikanische Jerk-marinierte Hähnchen-Shawarma, Ras El Hanout und Lammkoteletts in Rosmarinmarinade sowie Fleisch vom Holzkohlengrill und würzige mexikanische Chicken Burgers.
Chill & Grill, der Freitagsbrunch des Nahaam, findet jeden Freitag statt und eignet sich hervorragend für Familien, Gruppen, Paare und Einzelpersonen.

www.jumeirah.com

Anton Gschwendtner

Anton Gschwendtner, 30, ist neuer Chef de Cuisine des Restaurants DÉLICE La Brasserie im Sofitel Munich Bayerpost. Damit ergänzt Gschwendtner das Team von Küchendirektor Andreas Donnerbauer, der seit November 2013 für das komplette Küchenteam und das gastronomische Angebot des Fünf-Sterne-Hotels im Herzen Münchens verantwortlich zeichnet. „Wir freuen uns sehr, mit Anton Gschwendtner einen kreativen und talentierten Jungkoch für uns gewinnen zu können. Anton wird mit dem erstklassigen Team unsere Gäste überzeugen und die zeitgenössische, französische Küche der DÉLICE La Brasserie mit seiner eigenen Handschrift bereichern und weiterentwickeln“, so Robert-Jan Woltering, General Manager Sofitel Munich Bayerpost und Area General Manager Sofitel Deutschland.

Erste Küchenerfahrung sammelte Anton Gschwendtner, im Anschluss an seine Ausbildung im Forsthaus am See in Possenhofen, im Hotel Bareiss in Baiersbronn und im italienischen Restaurant Aquarello in München. Seine Berufung führte ihn dann zu Johann Lafer ins Restaurant Le Val d’Or, zu den legendären Petermans Kunststuben in die Schweiz und zuletzt als Sous Chef in das Restaurant Atelier Garden in München. Seine Fachkenntnisse erweitert der junge Koch stetig, wie etwa bei einer vierwöchigen Stage bei den Sterneköchen Harald Wohlfahrt und Christian Jürgens sowie mit seiner erfolgreich abgelegten Prüfung als Küchenmeister 2011. Der junge Koch bezeichnet seinen Stil selbst als kreativ, aber klassisch.

Mit der Berufung Anton Gschwendtners wird auch das Restaurantkonzept der DÉLICE La Brasserie erneuert: Eine große Rolle werden vor allem regionale und nachhaltige Zutaten von bester Qualität spielen, um dem Gast ein modernes, aber schnörkelloses Geschmackserlebnis à la francais zu präsentieren. Auf eine klassische Einteilung der Karte wurde absichtlich verzichtet, um so eine individuelle Menüzusammenstellung zu ermöglichen. Zudem werden ab sofort „DÉLICE Klassiker“ eingeführt, wie beispielsweise das Dry Aged Beef, das im hoteleigenen Fleischreifeschrank seinen intensiven Geschmack erhält. Wer zum Lunch oder Dinner lieber leichtere Gerichte bevorzugt, wählt aus dem „De-Light Menü“: Getreu dem Motto „maximaler Genuss mit minimalen Kalorien“ werden kalorienarme Gerichte mit neuartiger Technik zubereitet. Das De-Light-Konzept wurde im belebenden Klima der französischen Atlantikküste von den Ernährungs- und Wellness-Experten des Sofitel Quiberon Thalassa Sea & Spa entwickelt. Mit innovativen Zubereitungsmethoden und kompromissloser Leidenschaft für erlesene Aromen und Texturen entstanden kalorienarme Rezeptideen, die sowohl Gaumenfreuden bereiten als auch den Geist beleben.

Die DÉLICE La Brasserie ist täglich von 11:00 bis 23:00 Uhr geöffnet und kombiniert lässige Eleganz mit französischer Leichtigkeit. Das stilvolle, urbane Design, die offene Showküche und
die hohen Räume bilden das perfekte Ambiente für den modernen und klaren Kochstil von Anton Gschwendtner.

Die 50 besten Restaurants Deutschlands

Die Reservierungsplattform Quandoo hat aus über 4.000 Restaurants in Deutschland die 50 besten ausgewählt. Die Gewinner überzeugten insgesamt in den Bereichen Menü, Stil, Service und Atmosphäre und erhielten für Ihre Leistung Anfang Dezember den Quandoo Award. Ziel der Verleihung ist es, Gästen hervorragende Restaurants aufzuzeigen und zusätzlich mehr Sicherheit bei der Auswahl eines Restaurants zu bieten. Das innovative Bewertungssystem von Quandoo bildete nicht nur die Grundlage bei der Auswahl der beliebtesten Restaurants, sondern bietet suchenden Gästen eine qualifizierte Suchmöglichkeit, um Restaurants der besonderen Art ausfindig zu machen. Zudem ist der Quandoo Award eine Anerkennung für die einzelnen Restaurantbetreiber und soll diese motivieren, den hohen Standard Ihres Restaurants auch weiterhin zu gewährleisten.

Die 50 besten Restaurants verteilen sich auf die Städte Hamburg, Berlin, München, Mannheim, Düsseldorf und Köln und bieten allesamt unterschiedliche Küche. Die Auswahl der Restaurants reicht von asiatischen und indonesischen, über Steakhäuser und klassischen Italienern, bis hin zu vegetarischen oder veganen Restaurants, aber auch traditionell deutsche Küche und Sushi Spezialitäten finden sich auf der Siegerliste wieder.

Entscheidend für die Platzierung war neben der Anzahl der Reservierungen, die über die Plattform eingingen, auch der Anteil an positiven Bewertungen und die daraus resultierende Gesamtnote. Im August diesen Jahres führte Quandoo ein innovatives Bewertungstool ein, wodurch der Gast die Möglichkeit hat, eine ausführliche Bewertung über das Ambiente, die Speisen und den Service des Restaurants abzugeben. Das Bewertungsprogramm dient somit auch dem Gastronom als unmittelbares Feedback und Motivation ständig an sich zu arbeiten, um den eigenen bereits hohen Standard weiter zu verbessern. Die Tatsache, dass Quandoo die Bewertungsabgabe erst freigibt, nachdem die Anwesenheit des Gastes durch den Service bestätigt wurde, macht dieses Tool besonders zuverlässig.

Hier nun die Liste:

Restaurant Stadt Kategorie

Freischwimmer Berlin Deutsch

Kuchi Mitte Berlin Sushi

Kuchi Charlottenburg Berlin Sushi

La Mano Verde Berlin Vegan

Sudaka Berlin Südamerikanisch

Jagger Berlin Erlebnisrestaurant

Las Olas Berlin Tapas

Soya Cosplay Berlin Chinesisch

Restaurant Pasternak Berlin Russisch

Richard Berlin Französisch

Cafe Datscha Berlin Cafés & Kuchen

Yuuka Buffet Berlin Sushi

FILETSTÜCK Prenzlauer Berg Berlin Gourmet

Ristorante Cavallino Rosso Berlin Italienisch

Das Edelweiss Berlin Deutsch

Okinii Düsseldorf Sushi

Ratatouille Düsseldorf Französisch

Porters Steakhouse Düsseldorf Steakhouse & Grill

Carmelo Greco Frankfurt Italienisch

Langosch Frankfurt Deutsch

Friedberger Warte Frankfurt Deutsch

La Trinca Frankfurt Tapas

Sweet Virginia Hamburg Cafés & Kuchen

Cucina d ́Elisa Hamburg Italienisch

Das Dorf Hamburg Deutsch

Okinii Köln Sushi

The Grill Köln Steakhouse & Grill

El Gaucho Köln Argentinisch

Warung Bayu Köln Indonesisch

Lütticher Köln International

Acht Köln International

Brauhaus Quetsch Köln Deutsch

Restaurant Mühlenhof Köln Deutsch

Restaurant Amador

Mannheim

Gourmet

Theresa grill restaurant bar

München

Grill

Seerose ­ Birreria e Trattoria

München

Italienisch

Kaisergarten

München

Deutsch

Garbo Bar

München

Pizzeria

Café Ignaz

München

Vegetarisch

Café Fräulein

München

Deutsch

Pescheria

München

International

Zwickl

München

Deutsch

Löwenbräukeller

München

Deutsch

Occam Deli

München

International

Ela Re

München

Griechisch

Holy Burger Haidhausen

München

Burger & Amerikanisch

Cordo Bar

München

Tapas

Schmock

München

International

Salt

München

International

Fiedler und Fuchs

München

International

La Cucaracha

München

Mexikanisch

Gewinner der Travellers‘ Choice Awards für Restaurants

TripAdvisor stellt die Gewinner der Travellers‘ Choice Awards für Restaurants vor

TripAdvisor präsentiert die Gewinner der Travellers‘ Choice Awards für Restaurants. Die Auszeichnung basiert auf den Millionen Erfahrungsberichten der internationalen Reise-Community und würdigt in der Kategorie „Fine Dining“ mehr als 350 Restaurants weltweit.

„Die deutschsprachigen TripAdvisor-User schätzen edle Tropfen und Gaumenfreuden, denn wie unsere aktuelle Umfrage zeigt, sucht fast jeder Fünfte (18%) mindestens einmal im Monat ein feines Restaurant auf. Und jeder Dritte (33%) geht mehrmals im Jahr in gehobene Lokale“, so Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin bei TripAdvisor in Deutschland. „Dabei wird nicht nur bei besonderen Anlässen (60%) gerne gut gegessen, sondern auch nur für den kulinarischen Genuss (50%) oder als kleine Überraschung (47%). Dazu bieten unsere aktuellen Travellers‘ Choice Gewinner eine gute Gelegenheit.“

Schlemmen wie Gott in …
Das beliebteste Restaurant Deutschlands versprüht französischen Charme: Das Heising in Berlin (Platz 1). TripAdvisor-User schwärmen in den fast 500 Bewertungen über die exzellenten Gerichte und den guten Service: „Man merkt, hier sind Profis am Werk, die wollen, dass man luxuriöse Stunden verlebt“, so ein Mitglied. Auch der zweitplatzierte Gewinner, das Kölner Le Moissonnier, überzeugt viele Gäste durch die mediterrane, französische Küche und das „Lebensgefühl wie in einem Bistro in Paris“ – ob mit „bretonischen Jakobsmuscheln“, „karamellisierten Milchkalbsbries“ oder „geeister Orangen-Tarte“. Liebhaber der modernen deutschen Küche dürften sich auf den dritten Platz, das Bieberbau, in Berlin freuen. Gäste heben auf der Reise-Plattform besonders die Verwendung regionaler Produkte und die guten Weinempfehlungen hervor. Auf den nächsten Plätzen befinden sich zwei Münchner Lokale: das Shane’s Restaurant (Platz 4) hat sich durch seine moderne Fusionküche unter TripAdvisor- Usern einen Namen gemacht „Die Mischung aus Irisch und Österreichisch ist top! Service und Ambiente stimmen ebenfalls“, so ein Mitglied der Reise-Community. Das Broeding (Platz 5) setzt dagegen auf traditionelle Gerichte, individuell verfeinert, und überzeugt viele Besucher durch die Weinbegleitung: „Besonders hervorzuheben ist der kompetente und sympathische Sommelier, der uns herrliche Tropfen kredenzt hat. Genau das Richtige für uns als Weinliebhaber“, so ein Gast auf TripAdvisor. Darüber hinaus finden sich Spitzenrestaurants aus Hamburg, Düsseldorf sowie Freiburg unter den Top Ten.

Top Ten Gewinner in Deutschland
Platz Restaurant
1 Heising, Berlin
2 Le Moissonnier, Köln
3 Bieberbau, Berlin
4 Shane’s Restaurant, München
5 Broeding, München
6 Im Schiffchen, Düsseldorf
7 Wolfshöhle, Freiburg
8 FACIL, Berlin
9 Fischereihafen-Restaurant, Hamburg
10 Tim Raue, Berlin

Top Ten Gewinner weltweit
Platz Restaurant
1 El Celler de Can Roca, Spanien
2 Midsummer House, UK
3 Maison Lameloise, Frankreich
4 The French Café, Neuseeland
5 Alinea, USA
6 El Club Allard, Spanien
7 Epicure, Frankreich
8 Le Manoir Aux Quat‘ Saisons, UK
9 Le Gavroche, UK
10 Martin Berasategui, Spanien

Alle Travellers‘ Choice Gewinner unter: http://www.tripadvisor.de/TravelersChoice-Restaurants

Rive Gauche Kitchenparty

Sternenregen bei der Rive Gauche Kitchenparty: Acht Spitzenköche entfachen ein fulminantes Feuerwerk der Kochkunst

Gleich acht europäische Spitzenköche kochen am 27. Juni 2014 bei der Rive Gauche Kitchenparty im Rahmen des renommierten Zürcher Food Festivals „il TAVOLO – Zürich bei Tisch“ im Baur au Lac: Die hoteleigenen Kochprofis Laurent Eperon, Küchenchef des Pavillon (17 GaultMillau Punkte und 1 Michelin-Stern), Olivier Rais, Küchenchef des Rive Gauche, und Executive Chef Maurice Marro haben für diesen Anlass fünf weitere Spitzenköche zu Gast und sorgen so für einen wahren „Sternenregen“:
Edgard Bovier, Lausanne Palace & Spa, verzichtet in seiner mediterranen Küche nie auf Olivenöl. Sein perfektes Menü ist saisonal und ausgewogen mit Gemüse aus dem Garten, wild lebendem Fisch, Fleisch vom Bauernhof, handgefertigtem Käse und einem gefrorenen Fruchtdessert. Bei der Küche von Sternekoch Mario Corti, Schloss Elmau, verschmelzen seine italienischen Wurzeln und seine Erfahrungen aus Hongkong und Singapur mit seiner modernen französischen Küche. Bereits nach vier Monaten als neuer Küchenchef im Brenners Park-Restaurant erhielt Paul Stradner seinen ersten Michelin-Stern. Er pflegt einen tief in der französischen Küche verankerten Küchenstil: Purismus und Virtuosität vereinen sich bei ihm zu höchster Exzellenz. Didier Schneiter, Küchenchef im Beau-Rivage Palace, präsentiert eine Art Fusionküche mit Einflüssen seiner Stationen in Frankreich, der Schweiz und Kanada. Dabei verwendet er nur saisonale und frische Produkte. Peter Wyss, Chefkoch des Gstaad Palace, folgt nicht jedem Trend, wichtiger sind ihm eine authentische Küche aus frischen, regionalen Produkten und aussergewöhnliche Qualität. Während der Saisonpause des Gstaad Palace im Sommer, holt er sich Inspirationen in Saudi Arabien, Hongkong, Spanien oder Griechenland.

Der angesagte DJ Patric Pleasure and Gee-K. sorgen dafür, dass die richtige Partystimmung aufkommt. Der Abend beginnt um 18:30 Uhr mit einem Apéro im Rive Gauche. Der Event kostet CHF 225.00 pro Person bzw. pro Paar CHF 390.00 inklusive begleitender Getränke (ausser Spirituosen). Weitere Informationen im Baur au Lac unter +41 (0)44 220 50 20, events@bauraulac.ch

Gault Millau 2014 – Saarland

„Für seine urbane, unverkrampfte und im wahrsten Sinne des Wortes geschmackvolle Küche“ befördert die französische Gourmetbibel Gault&Millau Peter Wirbel vom „Le Noir“ in Saarbrücken in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 unter die 100 besten deutschen Köche.

Die Tester loben: „duftend frisch die Rotbarbe auf dreierlei Fenchel, souffliert der Lachs mit Wasabi-Crème fraîche, leicht und schlotzig das Champagnerrisotto mit Sot-l’y-laisse von der Pute, auf der Karkasse sanft gegart und von sehr harmonischer Aprikosencreme, Pastinakenpüree und karamellisiertem Chicoree begleitet die tiefrote, zarte Etouffée-Taube.“ Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau verteidigt Klaus Erfort vom „GästeHaus Erfort“ in Saarbrücken: „Wirken nicht wenige seiner Kollegen im Ringen um kulinarisches Genie allzu angespannt, ihre Kreationen arg verkopft, hat er verstanden, dass große Küche unkompliziert daherkommen muss, wenn sie auch für die jüngere Generation noch Zukunft haben soll. Die Salade niçoise, meist ein belangloses Allerlei, erfindet er als mediterranen Gemüsesalat neu und präsentiert ihn scheinbar einfach, aber mit vielschichtiger Aromatik. Blättrig geschnittene Champignons, gehobelter Fenchel, Kartoffelscheiben, gedämpfte Zwiebeln, Karotten, pochiertes Wachtelei, Oliven, gebackene Anchovis, Auberginenpüree und Salatblättchen werden am Tisch mit feinsäuerlicher Vinaigrette benetzt. Man schließt die Augen und ist in Südfrankreich. Die Miéral-Taube ist im Stil eines Bäckeoffe mit Périgordtrüffel und jungem Lauch unter einer Brotkruste gebacken und wird am Tisch tranchiert. Im Zeitalter verkünstelter Tellergerichte ist man nur noch selten so nah am Wesen einer Speise.“ Für solche Kreationen bekommt er vom Gault&Millau wieder 19,5 von 20 möglichen Punkten. Diese Weltklasse-Note haben nur noch drei andere Köche in Deutschland.

Ihm folgt weiterhin Christian Bau vom „Schloss Berg“ in Perl-Nennig mit 19 Punkten, „dessen asiatische Aromen nicht mehr aufgesetzt wirken, sondern zunehmend den Kern der Gerichte prägen. In der Vergangenheit erlag er gern mal der Verlockung, seine Teller als regelrechte Leistungsschau mit unzähligen Mikroelementen zu präsentieren, die gelösten Genuss in pure intellektuelle Anstrengung verwandelten. Heute wirkt seine Küche deutlich entspannter. Die Gelbflossenmakrele, halbkreisförmig als farbenfrohes Tellergemälde arrangiert, deckt mit den vielen begleitenden Elementen alle Konsistenzen von weich über bissfest bis knusprig und alle Aromen von dezent bis kräftig, von säuerlich bis süßlich, von mild bis pikant ab. Das Eifeler Reh wird ganz ohne Brimborium begleitet mit winzigen Pfifferlingen, etwas Kompott von Nashi-Birne, Spitzkohl, Püree von der Yamswurzel, einem Topfen-Serviettenkloß und intensivem, dezent mit Purple Curry aromatisiertem Jus.“

Dass im Saarland nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Jérôme Pourchère vom „GästeHaus Erfort“ in Saarbrücken als „Oberkellner des Jahres“. Aus der Laudatio: „Er prägt das Ambiente mit französischem Charme und Akzent. Mit enormer Präsenz leitet er den äußerst angenehmen Service; er ist der Psychologe im Saal, der seine Augen überall hat und ein untrügliches Gespür dafür entwickelt, wie viel Nähe oder Distanz an jedem einzelnen Tisch gefragt ist. Und als ob das nicht genügen würde, fungiert er auch als Sommelier und verwendet viel Sorgfalt darauf, Geschmack und Stimmung der Gäste zu erkunden.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt elf Restaurants im Saarland. Zehn Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafft auf Anhieb der aus dem „Forsthaus Neuhaus“ in Riegelsberg gekommene Marokkaner Khalid Arabe am neuen Herd im „L’Arganier im Handelshof“ in Saarbrücken dank seiner „gewürzbetonten Küche“.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe bewertet der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwei Restaurants niedriger, darunter das „Kunz“ in St. Wendel. Es bekam nur noch 15 statt 16 Punkte, weil manche Gerichte „très classique waren“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau im Saarland

19,5 Punkte
GästeHaus Erfort in Saarbrücken

19 Punkte
Schloss Berg in Perl-Nennig

17 Punkte
Le Noir* in Saarbrücken

2

16 Punkte
Hämmerle’s in Blieskastel

15 Punkte
Kunz*** in St. Wendel

14 Punkte
Hashimoto und L’Arganier im Handelshof**, Schlachthof und Schlossgarten in Saarbrücken

13 Punkte
Landgasthof Paulus in Nonnweiler

*Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

 

 

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Gault Millau 2014 – Schleswig-Holstein

Von den elf Köchen, die nach dem Geschmack der französische Gourmetbibel Gault&Millau in Schleswig-Holstein „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung” bieten, stehen sechs auf Sylt, vier an der Ostsee und einer am Plöner See am Herd.

Sie bekommen in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten:

  • ·  Holger Bodendorf vom „Bodendorf’s“ in Tinnum/Sylt „verknüpft geschickt unterschiedliche Produkte zum verblüffenden Netz geschmacklicher Harmonien. Ein Geistesblitz ist die Liaison von Steinbutt mit der Süße von Zuckermais und der Bitternis von Espressocreme, besiegelt von Malzöl.“

  • ·  Dirk Luther von der „Meierei“ in Glücksburg, bei dem „man erlebnisreiche Meisterwerke bestaunen kann: Gibt’s zum Hauptgang Taube, leitet ihn – welch elegante Geste – eine Taubenessenz mit Taubenpraline ein. Danach demonstrieren die gebratene Brust und ein Graubrot-Sandwich mit Innereien auf schmelziger Walnusscreme den ganzen Charme solch modern interpretierter Klassik.“

  • ·  Jörg Müller vom gleichnamigen Restaurant in Westerland/Sylt: „Das Meeräschencarpaccio mit mariniertem Gemüse sowie die Melonenkaltschale mit knackigen Flusskrebsen passen zu jedem Sylter Wetter, die geschmeidige Wachtelterrine mit grandiosem Gänseleberkern sowie der Hummer und Steinbutt mit Champagner- und Hummersauce in jede Jahreszeit.“

  • ·  Christian Scharrer vom „Buddenbrooks“ in Lübeck-Travemünde, der „als perfekt ausgetüftelte Komposition einen mit Trüffel-Mayonnaise gratinierten Steinbutt serviert, der von Schwarzwurzelvarianten (Püree, Chips, geschmort), einem Trüffelgeleeband sowie dunkler Trüffelbutter umschmeichelt wird.“

    17 Punkte erreichen durch „herausragende Küchenleistungen“, die die Tester bisweilen spöttisch beschreiben:

· Kevin Fehling vom Restaurant „La Belle Epoque“ in Lübeck („Jedes Kunstwerkchen entpuppte sich als Gaumenkitzler, fast jedes als Kleinbühne für Stickstoffperlen, die der Küche den ganzen Abend nicht ausgingen. Gewiss einer großen Bühne wie der Wiener Volksoper würdig erwies sich die Weiterentwicklung der ungestopften Gänseleber zu „Johann Strauß II – Frühlingsstimmen“, bei der Tüftler Fehling die Leber auf drei Tellern gebraten, als Mousse und als Terrine mit den Komponenten Waldmeister, Erdbeere, Rhabarber und Mandeln in unterschiedlichen Texturen vermählte – einfach köstlich! Und deshalb auch im Herbst noch auf der Karte“),

  • ·  Johannes King vom „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt („Das Tischgespräch über die Kreativität des handwerklich perfekten Chefs erschöpfte sich bei der Makrele auf geräuchertem Kartoffelstampf in dem originellen, aber aromaschwachen Austerneis und den Salzwiesenkräutern im Glas“),

  • ·  Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand („brillant der Bretonische Hummer unter einer eleganten Gurkenscheiben-Decke, umspielt von einem würzig abgestimmten Gurkensud, den man skeptisch probiert und genüsslich auslöffelt“),

  • ·  Alexandro Pape vom „Fährhaus“ in Munkmarsch auf Sylt („Beim Holsteiner Schwein verzichtet Pape bewusst auf die Edelteile und überrascht stattdessen mit sehr zart geschmorter Schulter sowie konfiertem Bauch mit schön krosser Schwarte. Dazu gibt es trefflich passend würziges Gurken-Senfkornrelish und eine mit salziger Schmandcreme gefüllte Kartoffel“),

  • ·  Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum/Sylt („Auch die kunstvollen vegetarischen Gerichte wie die köstliche Moorkarotte mit Karotten-Sanddornsauce und Sonnenblumenkernen oder der in der Salzkruste gegarte Sellerie mit Selleriecrunch und Bucheckernöl sind ein Schmaus“),

  • ·  Robert Stolz vom Restaurant „Stolz“ in Plön („Im kräftigen Sud von Langostino und geräucherter Makrele schwammen Kabeljau, Haferwurzel und Bamberger Hörnchen einen Reigen, die zart geräucherte rosa Rehkeule vermählte sich glücklich mit schmelzigem Steckrübenpüree und geschmorter Zwiebel“),

  • ·  Sebastian Zier vom „La Mer“ in List auf Sylt („zum Allerlei vom Schwein auf Kokos-Chili- Sauerkraut und animierender Limonen-Ingwersauce vereint sich Borstenvieh aus drei Ländern: mit fernöstlichen Gewürzen geschmortes Bäckchen sowie gebratenes Filet mit Kruste vom Iberico, in asiatischer Marinade eingelegter Bauch und Schweinebauch- Popcorn vom Duroc sowie perfekt gebratener Rücken vom holländischen Klosterschwein“).

    Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 44 Restaurants in Schleswig- Holstein. 41 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Alt-Wyk“ auf Föhr mit 14 Punkten sowie „Norditeran“ in Bordelum, „Claudio’s Ristorante“ in Kiel, „1500°“ in Neumünster, „Axel’s“ in St. Peter-Ording, „Gogärtchen“ in Kampen/Sylt und „Schloss Weißenhaus“ in Weißenhaus bei Lütjenburg (jeweils 13 Punkte).

    Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwischen Nord- und Ostsee vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt sieben neu auf, vier werden höher, drei niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Schleswig-Holstein

18 Punkte
Meierei in Glücksburg Buddenbrooks in Lübeck Bodendorf’s in Tinnum/Sylt Jörg Müller in Westerland/Sylt

17 Punkte
Kai 3 in Hörnum/Sylt
La Mer in List/Sylt
La Belle Epoque in Lübeck Fährhaus in Munkmarsch/Sylt Stolz in Plön
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt Orangerie in Timmendorfer Strand

16 Punkte
Spices in List/Sylt
Wullenwever in Lübeck
Stadt Hamburg* in Westerland/Sylt

15 Punkte
San Lorenzo in Glinde
Privileg im Historischen Krug in Oeversee 1797 in Panker

*Aufsteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Gault Millau 2014 – Hamburg

Wie zuvor in St. Georg bietet die im April umgezogene Anna Sgroi auch in Pöseldorf „ihre vertraute puristische Küche“, lobt die französische Gourmetbibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014. Die „gebürtige Sizilianerin meidet vom marinierten Schinken bis zum berühmten Zicklein aus dem Ofen Effekthascherei, Luxusprodukte und extreme Aromen. Die gebratene Tranche vom Wolfsbarsch brauchte nicht mehr als den erdig- sauren Widerpart eines konzentrierten Artischockensuds. Und der Schmortopf von der Taube hatte eine solche geschmackliche Wucht, dass wir vergaßen, uns darüber zu wundern, wie altmodisch beilagenhaft hier noch Gemüse verarbeitet wird.“ Anna Sgroi erhält im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 16 von 20 Punkten. Sie stehen für „hohe Kochkunst und Kreativität”.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreicht Alexander Tschebull in seinem „Tschebull“ an der Mönckebergstraße: „Die schnörkellose und wohldesignte Küche des gebürtigen Kärntners exekutiert die klassischen österreichischen Rezepte vom Alt-Wiener Tafelspitz bis zum warmen Marillenfleck mit großer Geschmackssicherheit und erlaubt sich immer mal wieder einen kleinen Scherz oder ein unverhofftes Sorbet – erwarten Sie also zwischen den zarten Flusskrebsen mit Gurken-Papaya- Vinaigrette auf dem Kohlrabicarpaccio ein Peperonisorbet.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hamburg verteidigen souverän Wahabi Nouri vom „Piment“ in Eppendorf und Christoph Rüffer vom „Haerlin“ im Hotel „Vier Jahreszeiten“, das „seinem Traditionsrestaurant ein prächtiges Facelift gönnte. Darin spielt Rüffer die Stärken einer großen Küche aus, ohne sich im Detail zu verlieren. Die Kompositionen sind aromatisch stets so ausgefeilt wie sein Steinbutt, den er in Nussbutter sautiert und mit geröstetem Hummer, Zwiebelcreme und Miso-Tamarinden-Hollandaise kombiniert. Und so wie er selbst auf Teamgeist setzt, verwendet er auch seine bestens eingekauften Waren. Jedes Blättchen, jedes Korn wird maximal verfeinert. Das kann im Extremfall so weit gehen, dass bei einem Gänseleberparfait mit Kaffeeschaum, Briochecreme, Kirscheis und mehr die Leber fast verzichtbar wird. Dafür beschert es auch Sensationen wie zum gebratenen Kalbsbries ein raffiniertes Wechselspiel von jungen Erbsen, pochiertem Spargel, Trüffelschaum und gehobelten Haselnüssen.“

Nouri, „ein gebürtige Marokkaner mit phänomenalem Gespür für Aromen, pflegt als Fundament eine recht klassische französische Küche, die er aber ohne Scheu um frappante Ideen bereichert: Melone mit Meerrettichschnee, Lachs mit Kaffeepulver… Und wenn er Lamm schlicht mit Zwiebeln serviert, kommen die in allen erdenklichen Formen, und steigen von irgendwoher die Aromen eines ganzen Gewürzladens auf.“

Beide erhalten vom Gault&Millau 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 2 teilen sich mit je 17 Punkten für eindrucksvolle Gerichte Karlheinz Hauser vom „Seven Seas“ auf dem Süllberg und Thomas Martin vom „Jacobs“ in Nienstedten. Bei Hauser lebten „die Foie gras mit Roter Bete und Rauchmandeln oder der Hummer mit Popcorn und Karottentexturen von erstklassiger Ware und peniblen Zubereitung. Begeisternd war ein vegetarischer Gang“, so loben die Kritiker, „von dem wir uns am wenigsten erhofften: ausdrucksvolles Gemüse aus dem Alten Land, begleitet von einer Bucheckerncreme und dem raren Tomatenkernöl.“

Auf „der Speisekarte von Thomas Martins steht: ‚Von Hamburg in die Welt‘. Sein eigener Weg verlief eher umgekehrt, auch stilistisch. Er belebte seine Mittelmeerküche mit spanischen oder marokkanischen Akzenten, als das noch nicht schick war. Jetzt reitet er, etwas spät, finden wir, auf der neunordischen Welle mit. Dass sich die Küche auch auf asiatische Aromen versteht, bewies sie mit der wunderbaren Variation von der Makrele – unter anderem als Sashimi mit gekochten Kalbszungenstreifen und kandierter Gurke, Mousseröllchen vom Bauchlappen und Dashi mit Shiso-Kresse.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 31 Restaurants in Hamburg. 28 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen wie Anna Sgroi auch die neu eröffneten, erstmals oder nach einer Pause wieder bewerteten Lokale „Atlantic“ im gleichnamigen Hotel der Außenalster, „Chez Fou“ in Altona, „Henriks“ in Rotherbaum und „Se7en Oceans“ an der Binnenalster (jeweils 14 Punkte) sowie das „Yoshi“ im Alsterhaus (13 Punkte).

Nicht viel übrig haben die Kritiker mal wieder für die Hamburger TV-Köche. In Tim Mälzers „Bullerei“ im Schanzenviertel „ist zwar alles in Ordnung, aber alles nicht so richtig erwähnenswert. Es wird Zeit, dass sich Tim Mälzer, der sonst so viele Ideen hat, mal um seine Gastronomie kümmert. Denn TV-Ruhm und lässiges Ambiente sind für kein Restaurant eine ewige Erfolgsgarantie“.Diese Kritik ist so unsachlich wie ungerecht. An anderer Stelle lobt der GM lässige, aber korrekt-kochende Restaurants. Hier handelt es sich um reine Effekthascherei des Gault Millaus. Gourmet Report testete erst in diesem Sommer die Bullerei und war angenehm überrascht, wie präzise dort gekocht wird. Das hatten wir nicht erwartet. Da kann man jederzeit hingehen!

Bei Steffen Henssler loben die Tester sarkastisch: „Das Restaurant erinnert in nichts an den Mario Barth der TV-Köche.“

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in der Hansestadt fünf langweilig gewordene Restaurant ab und nimmt sechs neu auf. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hamburg

18 Punkte
Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten Piment in Eppendorf

17 Punkte
Jacobs im Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten Seven Seas auf dem Süllberg

16 Punkte
Anna Sgroi** in Pöseldorf Landhaus Scherrer in Ottensen Le Canard nouveau in Ottensen

15 Punkte Fischereihafen-Restaurant in Altona Küchenwerkstatt in Uhlenhorst Osteria Due in Pöseldorf
Rive in Altona
Tschebull* in der City
Vleth in der Speicherstadt

*Aufsteiger **Newcomer

 

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Gault Millau 2014 – Bremen

Wenig los in Bremen!

Florian Pohl vom neueröffneten „1783“ im Souterrain des elitären „Club zu Bremen“ und Stefan Ladenberger vom wieder aufgenommenen Restaurant „Das kleine Lokal“ in Fesenfeld erkochen sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau 14 Punkte. Die verleiht der Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, für „sehr gute Küche, die mehr als Alltägliches bietet“.

Bei Pohl loben die Tester: „Die Küche ist nicht elitär, sucht aber deutlich Distanz zum Beliebigen und findet sie bei schön knusprigem Bauch und perfektem Filet vom Jungschwein in schmackigem Rauchmandel-Jus oder gesottener Nordseemakrele in herzhaftem Schalotten- Essig-Fond“. Bei Ladenberger, der „sich früher gern mal mit allerlei exotischen Zutaten und überkandidelten Zubereitungen verzettelte“, freuen sich die Kritiker, dass er nun gradlinig kocht. Er bietet „ambitioniert zubereitete Gerichte wie Leipziger Allerlei mit butterzarten Pulpostückchen, Jakobsmuschel und Riesengarnele oder Rücken, Keule und würzigen Cannellono vom Rehbock mit Aprikosen-Salbei-Confit.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Bremen hält nach der Schließung des „La Terrasse“ im „Park Hotel“ Christian Wichtrup von „Grashoff’s Bistro“. „Das berühmte Bistro steht nun am Loriot-Platz, benannt nach seinem (2011 verstorbenen) begeisterten Stammgast. Die meisten Gerichte auf der aktuellen Speisekarte wird er gekannt haben. Denn hanseatisches Traditionsbewusstsein lässt Neues nur äußerst behutsam zu. Zuverlässig können Sie allerhand vom Flusskrebs erwarten, auch marinierten Thunfisch, in Dampf gegarten Schellfisch mit köstlicher Butter-Joghurt-Senfsauce und Kalbsleber ‚Berliner Art‘. Für Abwechslung sorgen ein unspektakuläres Lamm-Curry mit grünen Erbsen oder ausgezeichnete Kalbsmedaillons. Ein Genuss sind die Gerichte fast immer, weil sie aus kompromisslos guten Produkten handwerklich perfekt zubereitet sind.“ Dafür erhält Wichtrup wieder 16 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird.

Ihm folgen neben Pohl und Ladenberger mit ebenfalls 14 Punkten für lobenswerte Gerichte wie im Vorjahr

  • ·  Mathias Braun von der „Meierei Bürgerpark“ („gegrillte Jacobsmuscheln mit Zuckerschotensalat und Rieslingschaum oder tadellose Kalbsfilets mit grünem Spargel und lockeren Trüffelgnocchi“),

  • ·  Jonas Martin und Luka Lübke vom „Jon-Luk“ („Matjessalat mit Roter Bete wird mit Chili, Blutorangen und Basilikum zu einer pikanten neuen Erfahrung; Steckrüben werden roh als scharfer Salat mit Erdnüssen, Kräutern und Garnele zum Genuss“).

    13 Punkte erreicht wieder Henner Fischer vom „Topaz“ für „Thunfisch-Tataki im Sesam-Mantel auf Asiagemüse mit Koriander-Kartoffelpüree und Tandoori-Joghurt oder tadellose Lammfilets mit Mangold, Ebly-Weizen und Zitronen-Kapern-Gremolata.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr sieben Restaurants in Bremen. sechs Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das neu aufgenommene „Kränholm“ verfehlte die Kochmütze, weil „seine herkömmlichen Gerichte nicht immer sorgsam zubereitet sind“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN 978-3-86244-487-8, Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Bremen

16 Punkte Grashoff’s Bistro

14 Punkte
Das kleine Lokal*
Jon-Luk
Meierei Bürgerpark 1783*

13 Punkte
Topaz

*Newcomer

 

 

www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/