René Frank ist Berufsweltmeister der Köche!

Die 38. Berufsweltmeisterschaft der Jugend, WorldSkills, in Helsinki endet mit einem klaren Sieg des amtierenden Deutschen Jugendmeisters der Köche. Mit 551 Punkten konnte sich der 20-Jährige vor Florian Bettschen aus der Schweiz (538 Punkte) behaupten.
Im Eisstadion der finnischen Landeshauptstadt haben sich junge Menschen aus aller Welt versammelt, um der Abschlussfeier der 38. Berufsweltmeisterschaft der Jugend beizuwohnen. Als Vertreter des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) sitzt René Frank (20) im Stadion und wartet auf die Gesamtergebnisse in der Kategorie 34. Die Kategorie 34 ist beim WorldSkills Berufswettbewerb dem Beruf Koch/Köchin zugeordnet. Sie ist eine von insgesamt 39 Kategorien, die in Helsinki vertreten waren – die Palette reicht vom Automechaniker bis zum Stukkateur. Das Warten und die Anspannung haben sich gelohnt: René Frank wird mit deutlichem Punkteabstand Sieger bei den Köchen und erhält die Goldmedaille.

„Einen solchen anstrengenden intensiven Wettbewerb habe ich bisher noch nie erlebt, und ich bin erleichtert, dass jetzt alles vorbei ist und die Vorbereitungen der letzten Wochen mit Gold belohnt wurde“, resümiert René Frank, der am Morgen nach der Siegerehrung seinen ersten Platz noch gar nicht ganz fassen kann. „Beim Wettbewerb waren vier Tage lang jeweils höchste Konzentration und beste Leistungen gefordert. Ganz nah dabei war immer das Publikum, das uns beim Kochen schon fast in die Töpfe greifen konnte.“ Und auch die Begegnung mit jungen Berufstätigen aus aller Herren Länder war ein Erlebnis – „nur leider war die Zeit zwischen den Wettbewerben oft zu knapp, um sich andere Kategorien näher anzuschauen“. Beim Wettkampf selbst war jeder Teilnehmer dann ganz auf sich gestellt: Kontakte zu Betreuern aus dem eigenen Land waren strengstens untersagt.

„Die Leistung von René Frank war absolut super, er hat toll gekocht und war stets hochkonzentriert“, freut sich Ctefan Wohlfeil, der als so genannter Experte für Deutschland und als Jurymitglied in der Kategorie Koch/Köchin in Helsinki dabei war. „Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, dass alle Teilnehmer und Juroren René Frank den Sieg von Herzen gegönnt haben und dass wir in der Vorbereitung einfach alles richtig gemacht haben.“

Sechs Monate hatte sich der gebürtige Baden-Württemberger, der in Thüringen seine Kochausbildung absolvierte, auf die anstrengende Wettbewerbswoche in Helsinki vorbereitet, die letzten drei Monate davon sehr intensiv in Hamburg. Im Trainingsteam mit dabei: Ctefan Wohlfeil vom Kochklub Gastronom Hamburg und Ralf Kroschel, Leiter der Wirtschaftsbetriebe der Otto GmbH & Co. KG in Hamburg, die sich mit viel Einsatz und Engagement um die Vorbereitung des umfangreichen Trainingsprogramms gekümmert haben. Ctefan Wohlfeil: „Die Erwartungshaltung war hoch, und wir können alle stolz sein auf das Erreichte.“ Mit diesem bedeutenden internationalen Sieg setzt René Frank die Reihe seiner bisherigen beruflichen Erfolge fort: Der 20-Jährige war zweimal Thüringer Jugendmeister der Köche, ist amtierender Deutscher Jugendmeister der Köche (2004) sowie seit März 2005 Mitglied in der Deutschen Köchenationalmannschaft.

Das WorldSkills-Team Deutschland, das in Helsinki mit 14 Teilnehmern aus zwölf Berufen an den Start gegangen war, kehrte mit insgesamt vier Medaillen zurück, davon zwei silberne in Drucken und Mechatronik sowie eine bronzene in Landschaftsgärtnerei. Somit ist René Frank außerdem „Best of Nation“, der beste Vertreter seines Landes. Den Sieg in der Nationenwertung erreichte die Schweiz mit 18 Medaillen und neun Diplomen.

Die bisherige Bilanz der deutschen Teilnehmer in der WorldSkills-Berufskategorie Nr. 34 Koch/Köchin der vergangenen Jahren ist ausgezeichnet. In einem Teilnehmerfeld von durchschnittlich 20 jungen Köchinnen und Köche pro Wettbewerb haben sich die deutschen Vertreter jeweils ganz weit oben platziert.
1997 in St. Gallen 1. Platz Peter Gorden
1999 in Montreal 2. Platz Daniel Schmidt
2001 in Korea 1. Platz Mattias Roock
2003 in St. Gallen 4. Platz Ulrich Jablonka

www.rene-frank.de
Rene Frank arbeitet – so wie viele der besten Köche – mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche – www.kochmesser.de/type301.html

Schweinelecker

aktuell erschienen: das erste Begleitbuch zu den erfolgreichen Kochshows im deutschen Fernsehen. In Schweinelecker! Alles über TV-Köche. präsentiert der Bochumer Autor Klaus Dahlbeck die 16 berühmtesten Köchinnen und Köche – wie sie leben und arbeiten, was sie selbst gern essen und vor allem: wo man sie live erleben kann. Ganz bewusst gibt es in Schweinelecker! nur wenige Rezepte, dafür umso mehr Persönliches, Privates und zahlreiche Anekdötchen aus den Fernseh-Küchen.
Vorgestellt werden: Jamie Oliver, Alfons Schuhbeck, Tim Mälzer, Frank Buchholz, Johann Lafer, Ralf Zacherl, Alfred Biolek, Stefan Marquard, Sarah Wiener, Alexander Herrmann, Rainer Sass, Vincent Klink, Christian Rach, Martina Meuth & Bernd Neuner-Duttenhöfer und Andreas C. Studer.

Sie sind Popstars am Herd: Sie kochen mit Leidenschaft, und Sie tun es öffentlich. Kochshows sind zum Megatrend auf der Mattscheibe geworden. Besonders die jungen Gourmet-Köche sind durch das Fernsehen zu Stars geworden. Millionen Zuschauer kennen die Küchen von Tim Mälzer, Jamie Oliver & Co. Und seit Johannes B. Kerner am Freitagabend zum gemeinsamen Kochen einlädt, hat seine Talkshow zahlreiche Fans hinzu gewonnen. Grund genug, den Jungs einmal genau in und vor allem hinter die Töpfe zu schauen.

Was passiert eigentlich, wenn die Kameras abgeschaltet sind? Was macht bloß die Frau mit dem Klemmbrett in Tim Mälzers „Schmeckt nicht gibt’s nicht“? Was hat Kochen mit Fußball zu tun? Warum kann Stefan Marquard bei der Arbeit nur Punkrock ertragen? Und: Kocht Altstar Alfred Biolek wirklich in seiner eigenen Küche?

Autor Klaus Dahlbeck kennt sie alle: Der renommierte Gastro-Journalist hat Interviews geführt, Kochseminare besucht und mitgekocht. Für Schweinelecker! hat er Persönliches, Informatives und pfundweise Anekdötchen zusammen getragen – und staunend beobachtet, wie bei Familie Meuth-Duttenhöfer zehn Kochkurs-Teilnehmer an einem Wochenende 96 Flaschen Wein vernichteten…

Im Serviceteil: Sendetermine, Restaurantadressen, Auszüge aus Speisekarten, Kochkurse, Lieblings-Rezepte, Bios 10 Gebote, …

Erschienen bei: books&friends, Essen. 96 Seiten mit über 80 farbigen Fotos,
ISBN: 978-3-9809-4085-6, Preis 12,95 Euro

Zwei TV-Weinmagazine gehen an den Start

Deutscher Wein bekommt TV-Hauptrolle Zwei völlig neue TV-Sendestaffeln, bei denen sich 20 – 30 Minuten lang alles um das Thema Wein dreht, gehen im Oktober auf Sendung: Frank Elstner präsentiert ab Sonntag, 2. Oktober im SWR (16.15 Uhr) und hr (19 Uhr) „Deutschlands beste Weine“ und Ulrich Kienzle moderiert ab Sonntag, 16. Oktober (14.05) bei n-tv die Sendereihe „Vinum-TV“, deren Folgen jeweils am darauf folgenden Mittwoch um 02.15 Uhr und Samstag um 21.30 wiederholt werden.
Beide Wein-Serien haben einiges gemeinsam: In jeweils zwölf Folgen präsentieren altbekannte Moderatoren wöchentlich Winzer, Anbaugebiete und Informatives über ausgewählte Weine. Frank Elstner, beliebt durch seine jahrzehntelange TV-Präsenz in Shows wie „Wetten dass“, „Menschen der Woche“ oder „Verstehen Sie Spaß“ wird im SWR und hr zu sehen sein. Vinum-TV konnte den pointensicheren Polit-Moderator Ulrich Kienzle gewinnen, Nahost-Experte des ZDF und bekannt durch Sendungen wie „Auslandsjournal“ oder „Frontal“.

Alle Beteiligten sind sehr auf die Einschaltquoten gespannt, denn von ihnen wird es abhängen, ob weitere Sendungen produziert werden.

Eine Jury deutscher Weinprominenz, Wein-Fachjournalisten und Sommeliers haben „Deutschlands beste Weine“ ausgewählt, die aus renommierten Häusern nahezu aller deutschen Anbaugebiete stammen. Und während Frank Elstner mit den Winzern plaudert, gibt Werner Eckert, Weinfachmann beim SWR, praktische Tipps zum Umgang mit Wein, beispielsweise welches Glas zu welchem Wein passt, welche Weine dekantiert werden müssen oder auch welche Verschlussalternativen es zum Korken gibt.

Bei Vinum-TV werden Regionen und Winzer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum vorgestellt. Rein deutsch ist jedoch der Weintipp, in dem die charmante Sommelicre Yvonne Heistermann ausgewählte Weine vorstellt, die in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Weininstitut (DWI) ausgewählt wurden. Sie beschreibt die Weine nach bester Verkostermanier und ergänzt ihre Beschreibungen durch Genussempfehlungen.

Bereits seit 5. September läuft in der SWR-Landesschau Baden-Württemberg eine 25-teilige Weinserie, jeweils mittwochs und freitags um 18.45 Uhr. Natalie Lumpp, bekannte Weinexpertin und „Brigitte“-Kolumnistin, bietet intime Einblicke in die baden-württembergische Weinszene.

Frank Buchheister, Pierre Nierhaus und Kerstin Schwan kooperieren

Mit der Kooperation von Frank Buchheister, Pierre Nierhaus und Kerstin Schwan entsteht eine neue Gastro-Achse. Die drei erfolgreichen Gastronomen planen noch für dieses Jahr die Eröffnung eines „N.Y.C. Bar & Restaurant“ am Standort Essen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von Pierre Nierhaus, der das N.Y.C. konzipierte und zu Frankfurts Nummer 1 unter den amerikanischen Restaurants machte, und Frank Buchheister, Inhaber der Marke „Road Stop“, der mit mehreren Betrieben in Nordrhein-Westfalen vertreten ist. Pierre Nierhaus zeichnet für das Konzept, Frank Buchheister für die operative Leitung und im Voreröffnungsstadium für die bauliche Gestaltung verantwortlich. Neben seiner Erfahrung auf dem lokalen Markt bringt Buchheister mit Gregor Gerlings eine Road Stop-Führungskraft als Geschäftsführer in die neue Location ein. Die Initiative zum Zusammenschluss des neuen Gastronomen-Trios ging maßgeblich von der Düsseldorfer Gastronomin Kerstin Schwan („Olives“, „Cafe Schwan“) aus, die ihre Kompetenz in einem weiteren möglichen Zukunftsmarkt der Marke N.Y.C. beisteuert.
Im Juli unternahmen die Partner zusammen mit Betriebsleiter Gerlings eine Tour nach New York, um unter der Führung von New York-Experte Nierhaus aktuelle Eindrücke und Inspiration zu tanken. Pierre Nierhaus: „Die urbane Atmosphäre der Stadt prägt auch den Geist unseres Restaurantkonzeptes: absolut modern und dabei zeitlos. Nach Essen transferieren wir unser erprobtes Ganztageskonzept mit dem Besten was die New Yorker Küche an Klassikern und Ethno-Food zu bieten hat“. Das Objekt in Essen ist bereits gepachtet, es wird mit über 200 Plätzen im Innen- und Außenbereich über mehr als doppelt soviel Fläche wie das Frankfurter Original verfügen, so Frank Buchheister. Über die genaue Lage verriet er soviel: Eine Toplage in der stark frequentierten Alfredstraße, in direkter Nähe zur Einkaufs- und Gastromeile Rüttenscheider Straße. Das Interieurdesign übernimmt die Innenarchitektin Dena Rawle, die bereits das N.Y.C. in Frankfurt gestaltete.

Dresdner Köchinnen & Köche und ihre Karrieren

Eines der Schlemmerparadiese Sachsens heißt ohne Zweifel Dresden. In der Punktwertung vieler Gourmetkritiker führen die „Elbflorenzer“ Restaurants die Ranglisten des Bundeslandes an.
So fasst beispielsweise die jährlich veröffentlichte Gastrotel-Bestenliste zusammen, welche Michelin-Sterne, Gault-Millau-Punkte, Aral-Schlemmeratlas-Kochlöffel, Varta-Tipps und Feinschmecker-„F“s vergeben wurden. Unter den 1.000 gelisteten besten Restaurants für das Jahr 2005 befinden sich immerhin neun aus Dresden, die aber hier nicht erwähnt werden sollen. Zum Vergleich: Leipzig kommt auf sechs Nennungen, Chemnitz, Freiberg und Zwickau werden jeweils einmal erwähnt. Verdiente Profiköchinnen und -köche mit beeindruckenden Lebensläufen hat Dresden also genug. Hier sind – stellvertretend für alle anderen – fünf von ihnen: zwei Damen und drei Herren.

Monika Albeluhn
Die Hotelkette Hilton hat international bei Fachkräften aus der Hotellerie und Gastronomie einen ausgezeichneten Ruf – das gilt auch für das Hilton Dresden An der Frauenkirche, das neben 333 Hotelzimmern insgesamt 13 Restaurants, Cafés und Bars bietet. In der Abteilung Küche sind rund 30 Auszubildende auf dem Weg zum Beruf Koch/Köchin, verteilt auf drei Lehrjahre. Die Herausforderung, ihnen das nötige Rüstzeug mit auf den Weg zu geben und sie Tag für Tag aufs Neue zu motivieren, hat Ausbilderin und Küchentrainerin Monika Albeluhn angenommen. Die heute 52-Jährige, staatlich geprüfte Betriebswirtin und Küchenmeisterin, bildet seit 1979 erfolgreich aus, die letzten 15 Jahren davon im Hilton. „Die Anforderungen an den Berufsnachwuchs steigen stetig“, sagt die gebürtige Dresdnerin. „Nicht nur das einwandfreie fachliche Know-how, sondern auch ein gewisses Maß an Disziplin und natürlich die Grundlagen der modernen Technik sind heute Teil einer fundierten Ausbildung.“ Der Erfolg gibt der engagierten Ausbilderin Recht: „Ihre“ Azubis kochen bei regionalen und überregionalen Wettbewerben stets ganz vorne mit.

Steffi Prox
„Alles was mit Kochen zu tun hat“, begeistert Steffi Prox. Seit mehr als 30 Jahren hat die gebürtige Dresdnerin sich dem Berufsnachwuchs verschrieben, auch wenn sie anfangs „eher zufällig in diesem Bereich “ landete. Inzwischen ist die erfahrene Ausbilderin, eine ausgebildete Restaurantfachfrau, Köchin sowie Küchenmeisterin, seit acht Jahren für den „gerätegestützten Unterricht“, also den fachpraktischen Teil der Ausbildung, im Berufsschulzentrum (BSZ) Gastgewerbe Dresden mitverantwortlich. Ein starkes Kollegenteam im BSZ sorgt dafür, dass die jungen Menschen – Steffi Prox nennt sie liebevoll „die Halbwilden“ – dort optimal auf den Kochberuf und den Alltag in der Profiküche vorbereitet werden. Und auch die eigene Weiterbildung hat die heute 52-Jährige stets ernst genommen, zum Beispiel mit verschiedenen Kursen, Praktika und Exkursionen im In- und Ausland. Ihre „heimliche Liebe“ gilt der Kalten Küche, ein Thema, das sie auch im Rahmen von Jugendwettbewerben gern unterstützt. Mit ihrem Lebensmotto „Nicht alles so ernst nehmen“ bewältigt die energiegeladene, humorvolle Fachfrau die Anforderungen einer Berufsschule, in der es auf fachliches Wissen mindestens ebenso ankommt wie auf Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl im Umgang mit anderen.

Horst Giese
Horst Giese ist mit Leib und Seele Koch und fühlt sich vielem verpflichtet: seinen Gästen, seinen Auszubildenden und seinen Prinzipien rund um die Kochkunst. Der engagierte Küchenchef im Hotel Dresden Domizil hat sich seit seiner Ausbildung vor mehr als 40 Jahren dem Kochberuf verschrieben: „Natürlich ist unser Beruf manchmal mit Mühen und Ärger verbunden“, sagt der 58-jährige Küchenmeister, „aber es gibt so viel Positives und so viele neue Erkenntnisse und Anregungen im Umgang mit Gästen oder Kollegen, dass die Anstrengungen meist schnell vergessen sind.“ Sein hohes Qualitätsbewusstsein und das Bemühen um die Zufriedenheit seiner Gäste sind wichtige Triebfedern des gebürtigen Dresdners, der bei beruflichen Kurz-Einsätzen in Moskau, Mailand, Turin, Genua, Rom, Wien, St. Petersburg, Prag und Budapest wertvolle Erfahrungen sammelte. Zu den beliebten Spezialitäten im Hotel Dresden Domizil, in dem Horst Giese seit nunmehr fast 13 Jahren Küchenchef ist, gehört unter anderem das Zubereiten der Speisen auf dem so genannten „heißen Stein“. Egal, ob Fleischgericht oder flambiertes Früchtedessert: Bei innovativen Ideen fängt der Chef eben gerne Feuer!

Peter Glöckner
Frische Produkte und mediterrane Spezialitäten haben es Peter Glöckner angetan. Ob als Küchenchef im Restaurant Rossini des Dresden Hilton (1990-1994) oder in der Botschaft der ehemaligen DDR in Paris (1982-1986): Der Küchenmeister und Handelskaufmann ist seit jeher ein Fan der unkomplizierten Frischeküche. Seit 1994 behauptet sich der gebürtige Dresdner, der im Luisenhof Dresden zum Koch ausgebildet wurde, an einem der außergewöhnlichsten Standorte der Stadt: Als Gesellschafter und Küchenchef auf dem Theaterkahn „Kahnaletto“ bietet der heute 57-Jährige eine kreative, viel gerühmte italienische Küche sowie mit dem Kleinkunst-Theater an Bord beste Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Besuch. Der Schiff mit rund 90 Restaurantplätzen und einer Bar mit 50 Plätzen wird gastronomisch von einem 14-köpfigen Mitarbeiterteam betreut und ist ein beliebter Treffpunkt für Politik und Wirtschaft. Ehemals ein verrosteter Elbkahn, ist das Kahnaletto unterhalb des Theaterplatzes heute eines der gastronomischen (und kulturellen) Highlights inmitten der Altstadt.

Frank Rehwald
„Ich wollte schon als Zehnjähriger Koch werden und habe früh mit einfachen Gerichten angefangen“, erinnert sich Frank Rehwald, der seit 1995 in der Küche des Ringhotels Residenz Alt Dresden die Gesamtverantwortung trägt. Sein bisheriger Werdegang führte Rehwald in den 80er Jahren für einige Jahre nach Berlin und danach wieder zurück in seine Heimatstadt in das damals erste Haus am Platze, das Hotel Bellevue. Es folgten die Weiterbildung zum Küchenmeister und ein Abstecher in die Hotelfachschule Leipzig, die er 1990 mit dem Abschluss Betriebswirt verließ. Dem Herd ist der heute 47-Jährige dabei immer treu geblieben: „Frische, saisonale und leichte Gerichte, gern auch mit mediterranem Einschlag, liegen mir besonders“, sagt der Kochkünstler, der sich „nebenbei“ im Prüfungsausschuss engagiert und Kochkurse an der Volkshochschule gibt. „Wichtig sind immer wieder neue und kreative Ideen, um das Angebot für den Gast lebendig zu halten.“ Das bestätigt nicht zuletzt auch ein Blick in die Speisekarte und in den Kulinarischen Kalender, der im Ringhotel Residenz Alt Dresden jeden Monat für schmackhafte Abwechslung sorgt.
(Quelle: VKD)

Umfrage Kochsendungen im TV

Sozioland.de fuehrt zur Zeit eine Umfrage durch, bei der es um Kochsendungen im Fernsehen geht, um die Ambitionen von Hobbykoechen und die haeuslichen Kochgewohnheiten. Unter allen registrierten Teilnehmern verlost sozioland.de in Zusammenarbeit mit dem Matthaes-Verlag eins von sechs Kochbuechern „Edle Desserts“ (von Norbert Frank) und weitere Kochbuecher in Zusammenarbeit mit Butlers.
Wer mitmachen will, kann das hier tun: http://www.sozioland.de/uc/admin/82f9/

Quelle: Abseits.de

Rene Frank im TV

Die WDR-Reportage „Hier und Heute“ berichtet ausführlich von der Internationalen Berufs-WM, die der deutsche Koch René Frank mit dem ersten Platz im Beruf Koch/Köchin für sich entscheiden konnte.
Ende Mai kam René Frank als glücklicher Berufsweltmeister der Köche aus Helsinki zurück. Der Allgäuer, der in Thüringen zum Koch ausgebildet wurde, vertrat Deutschland in der Kategorie 34 der Internationalen Berufsweltmeisterschaften, WorldSkills, und sicherte sich den ersten Platz. Die deutsche Delegation, die mit fast 40 Teilnehmern in Finnland vertreten war, wurde von einem Kamerateam des WDR begleitet. Dessen 30-minütige Reportage wird am 9. Juli 2005 gesendet.

Hier die Vorankündigung des WDR:
Fräse, Feile – Goldmedaille? Eine Reportage von Jörg Stolpe.
Wenn Anton Hartmann seine Schutzbrille aufsetzt, sich den Gehörschutz in die Ohren stopft und auf das Startsignal wartet, will er nur noch eines:
gewinnen. Der junge Industriemechaniker ist Mitglied der deutschen Nationalmannschaft. Von Attendorn aus ist er nach Helsinki gereist, um das deutsche Handwerk in seiner Disziplin zu vertreten. Mit ihm sind 40 weitere Gesellen und Gesellinnen aus Deutschland gekommen, um sich in ihren Berufen mit der Weltelite zu messen. Sie alle haben sich über mehrere Vorausscheidungen für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Vier Wettbewerbstage liegen vor ihnen, beobachtet von Tausenden Zuschauern. Damit sie den enormen Druck aushalten, sind sie sogar psychologisch geschult worden. Ob der Sauerländer die Nerven behält? Warum sind die Asiaten bei der Gesellen-WM so erfolgreich? Und wie schneidet das deutsche Team bei der Medaillenvergabe ab? Diesen Fragen geht Reporter Jörg Stolpe in seiner Reportage nach.
Samstag, 9. Juli, 18.20 bis 18.50 Uhr, WDR, Hier und Heute

Rene Frank arbeitet mit Type 301 Messern, Design by F.A. Porsche