Gault Millau 2016 Deutschland

Langweilig wie noch nie ist der Gault Millau 2016 – wenig Neues – Koch des Jahres ist Peter Maria Schnurr aus Leipzig – Rainer Becker bester Koch im Ausland – Kathrin Feix ist Oberkellner des Jahres – Sommelier Frank Glüer – Entdeckung des Jahres is Joachim Busch aus Frankfurt – Thomas Yoshida aus Berlin ist Patissier des Jahres

Da die Presseabteilung des Gault Millaus nicht fähig ist, kopierbare Pdfs zu versenden, konnten wir nur Screenshots machen und diese auf unserer Facebook Seite einstellen.

Hier finden Sie alle Infos:
GaultMillau Deutschland:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153411651268124/?type=3
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Baden-Würtemberg:
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Bayern:
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Berlin:
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Brandenburg:
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Bremen:
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Hamburg:
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Hessen:
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Mecklenburg-Vorpommern:
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Niedersachsen:
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NRW:
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Rheinland-Pfalz:
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Saarland:
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Sachsen-Anhalt:
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Schleswig-Holstein:
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Thüringen:
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Sachsen:
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René Frank – Pâtissier des Jahres 2016

Am Endes eines ausgezeichneten Menüs noch einmal einen süßen sensorischen Höhepunkt zu setzen, dass ist alleine dem Berufsstand der Pâtissière vorbehalten. Für herausragende Leistungen kürt die Redaktion des Schlemmer Atlas in diesem Jahr René Frank vom Restaurant la vie zum „Pâtissièr des Jahres 2016“.

Ein Pâtissier hat eine besondere Verantwortung. Denn seine Arbeit ist der letzte Eindruck, den der Gast von einem Menü mitnimmt. Das Dessert kann das i-Tüpfelchen auf einem wahrhaften Gourmeterlebnis sein oder aber als bitterer Nachgeschmack das Gesamtbild schmälert. Das Spitzenrestaurant „la vie“ kann sich glücklich schätzen, in René Frank einen Mann gefunden zu haben, der mit seinen süßen Kreationen einen krönenden Abschluss des Menüs findet.

René Franks Laufbahn offenbart ein außergewöhnliches Talent. Er, der zunächst mit einer klassischen Kochlehre begann und schon in diesem Zweig der Küche große Erfolge aufzuweisen hatte, kam eher durch einen Zufall in die Abteilung der Pâtisserie. Die süße Küche faszinierte ihn und er begann eine aufregende Reise durch die anerkanntesten Dessertschulen dieser Welt. Sein Weg führte ihn dabei von Deutschland über Amerika, Frankreich und Spanien schließlich nach Japan. In dem fernöstlichen Land wurde er keineswegs wie ein erfolgreicher Pâtissier empfangen − der er schon war −, sondern er durfte wie alle anderen seiner Kollegen erstmal den Fußboden schrubben, sieben Tage die Woche 16 Stunden arbeiten, um sich dann als Mensch vor dem Produkt zu verneigen. Diese Demut nahm er mit nach Hause. Vielleicht ist es diese besondere Wertschätzung von Schokolade und Früchten, mit der er das Beste aus dem Produkt herausholt. René Franks Kompositionen lassen den Gourmet dahinschmelzen, wie ein Stückchen Schokolade in der Sonne. Unweigerlich, wir können nichts dagegen tun.

Finale "Koch des Jahres" und "Patissier des Jahres"

Das Finale der Wettbewerbe „Koch des Jahres“ und „Patissier des Jahres“ wird auf der Anuga von einem besonderen Rahmenprogramm begleitet: Auf der Culinary Stage in Halle 7 finden am Sonntag und Montag, den 11./12. Oktober um 10:30 Uhr Showcookings mit bekannten Spitzenköchen und –patissiers statt. Mit dabei sind Pierre Lingelser vom Hotel Traube Tonbach und Sebastian Frank (Horváth, Berlin).

Die Showcookings ermöglichen den Zuschauern Einblicke in die handwerkliche und kreative Arbeit von Spitzenköchen und –patissiers, den sogenannten „iChefs“. Von einem zentralen Produkt ausgehend – französischem Charoluxe-Rindfleisch und Pays d’Oc IGP Weinen – werden dem Fachpublikum drei individuelle Kreationen präsentiert. Im Zentrum der 90-minütigen Performances stehen Techniken und Trends der Highend-Küche, die individuellen Küchenphilosophien und eine detaillierte Erläuterung der einzelnen Arbeitsschritte.

Am Sonntag, den 11. Oktober stehen die “iChefs“ auf der Anuga ganz im Zeichen südfranzösischer Lebensart. Die beiden Spitzenköche Benjamin Peifer (Restaurant Urgestein*, Neustadt/ Weinstraße) und Fabio Winkelhofer (Restaurant Pfefferschiff, Salzburg) sowie Patissier Pierre Lingelser (Restaurant Schwarzwaldstube*** im Hotel Traube Tonbach) kreieren live auf der Culinary Stage passende Speisen zu ausgewählten Pays d’Oc IGP Weinen. Begleitet wird das Showcooking von Sommelière und Pays d’Oc IGP Botschafterin Verena Herzog, die spannende Weine als Inspiration für die drei Profis ausgewählt hat.
Spitzenkoch Benjamin Peifer kombiniert Klassik mit Exotik, während Fabio Winkelhofer seine Küche als “Cucina del Cuore” beschreibt und österreichische Genauigkeit mit mediterranen Einflüssen verbindet. Der gebürtige Franzose Pierre Lingelser gilt als Ikone unter den Patissiers und begeistert mit seinen Kreationen die Gourmetwelt.

Am Montag, den 12. Oktober zeigen die „iChefs powered by Charoluxe“ unterschiedliche Kreationen rund um das Premium-Rindfleisch: Tristan Brandt (Küchenchef des Opus V in Mannheim), Sebastian Frank (Koch des Jahres 2011 und Küchenchef des Horvàth, Berlin) und Christian Sturm-Willms (Koch des Jahres 2013 und Küchenchef des Yunico, Bonn). Dabei lassen sie ihre gänzlich unterschiedlichen Küchenstile einfließen. Während Franks puristischer Stil maßgeblich von der traditionellen österreichischen Küche geprägt ist, steht Brandt für eine moderne Küche mit den Aromen der Welt, zeitgemäß und ohne Schnickschnack. Sturm-Willms vereint in seiner Asia-Fusion-Küche Elemente der japanischen Welt mit denen der modernen mediterranen Küche.

Frank Buchholz schließt sein Mainzer Sternerestaurant

Nach 28 Jahren kehrt Frank Buchholz der Sterneküche bewusst den Rücken. Bereits zum 31. Dezember 2015 wird er das seit 2005 in Mainz-Gonsenheim etablierte Sternerestaurant schließen. Wirtschaftliche Gründe spielen bei dieser Entscheidung keine Rolle, vielmehr gaben persönliche Ansichten den Ausschlag für Frank Buchholz‘ Ausstieg aus der Spitzengastronomie.

Das Gourmetrestaurant Buchholz ist nicht nur in Mainz eine bekannte Adresse für kreative Küche und einen Mix aus regionalen und mediterranen Einflüssen. Rund um sein Restaurant schuf Frank Buchholz in den vergangenen zehn Jahren ein dichtes kulinarisches Netz. Eine angeschlossene Kochschule, ein Wein- und Delikatessenladen sowie das direkt am Rhein gelegene Restaurant Bootshaus brachten frischen Wind in die Mainzer Gastroszene. Das vielfältige Konzept ging auf und ist wirtschaftlich erfolgreich.

Die Entscheidung, das Sternerestaurant nun zu schließen, basiert auf Buchholz‘ ganz persönlicher Einstellung zur derzeitigen Sterneküche: „Die Sternegastronomie, wie sie sich heute präsentiert, ist nicht mehr zeitgemäß. Mich stört der Zwang, der mittlerweile in der gehobenen Gastronomie herrscht, und damit meine ich nicht die Bewertungen durch Restauranttester. Es sind vielmehr die gestiegenen Anforderungen der Gäste und der unverhältnismäßige Aufwand, die für mein Empfinden zu groß und belastend geworden sind“, erklärt Buchholz seine Entscheidung. „Der einzige Grund, warum ich das Konzept des Gourmetrestaurants nicht fortsetzen möchte, ist mein ganz persönliches Verständnis von gehobener Gastronomie und hochwertiger Küche. Mit den aktuellen Umständen und Trends in der Sterneküche kann und will ich mich nicht mehr identifizieren“, so Buchholz. Wirtschaftlich, betont er, gibt es keine Probleme.

Als Eigentümer der Immobilie führt Buchholz die Kochschule, den Delikatessenladen und das Bootshaus wie gewohnt weiter, und auch alle Restaurantmitarbeiter können weiterhin beschäftigt werden. „Arbeit gibt es bei uns genug. Nur weil ich mich von der Sterneküche verabschiede, bedeutet das keinen Stillstand. Ich brenne weiter für alle meine Projekte. Mein Wirkungskreis und meine Zentrale bleiben Mainz und insbesondere Gonsenheim“, sagt Buchholz. Passend zum Jahresende schließt das Restaurant Buchholz zum 31. Dezember 2015 seine Türen. Die Räumlichkeiten befinden sich in Buchholz‘ Besitz und werden vorerst leer bleiben. Wer noch einmal dort essen möchte, sollte sich beeilen.

Frank Buchholz

Groupon Restaurant-Wochen mit Frank Buchholz

· Gourmet-Deals für hochwertige Restaurants in ganz Deutschland
· Aktion läuft vom 23. März bis zum 5. April 2015

Vom 23. März bis zum 5. April startet die Lifestyle-Plattform Groupon bereits zum dritten Mal die erfolgreichen Restaurant-Wochen, bei den sich Groupon-Kunden deutschlandweit die besten Deals hochwertiger Restaurants sichern können. Schirmherr der Aktion ist der mit einem Michelin-Stern und 16 Gault Millau Punkten ausgezeichnete Sternekoch Frank Buchholz.

Kulinarische Highlights in ganz Deutschland
Kunden, die ein hochwertiges Dinner erleben wollen, haben die Möglichkeit, sich exklusive Gourmet-Deals zu sichern und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Feinschmecker und die, die es werden wollen, gehen in dem Zeitraum einfach auf groupon.de und suchen sich einen der attraktiven Deals aus. Die Auswahl ist groß, denn Groupon hat in ganz Deutschland namhafte Partner für seine beliebten Restaurant-Deals gewinnen können. Darunter hochklassige und bekannte Sternerestaurants und angesagte Szenelokale.

Sternekoch Frank Buchholz lädt nach Mainz
Der bekannte TV- und Sternekoch Buchholz wird ebenfalls an der Aktion teilnehmen. Mit einem 6-Gänge-Überraschungsmenü können Groupon-Kunden in seinem Mainzer Sternehaus „Restaurant Buchholz“ in den Genuss von exquisiten Essen kommen und einen unvergesslichen Abend in edlem Ambiente erleben.

Auch dabei sind Angebote wie „All you can eat“ für 16,90 € pro Person.

Mehr Informationen zu den Restaurant-Wochen, den teilnehmenden Restaurants und Frank Buchholz finden Sie unter www.gourmet-report.de/goto/groupon

Frank Oehler, Stefan Hermann, Tim Raue, Thomas Bühner und Daniel Achilles

Am 19.04.2015
eröffnet die „VOM FASS Stars- und Sterneküche“ mit TV-Sternekoch Frank Oehler und Gästen – Die Veranstaltungsreihe mit Kochevent und abendlichem Galadinner führt in unentdeckte Geschmackswelten – zwei Tickets zu gewinnen

Es wird geschnippelt, gebrutzelt, gebraten und verfeinert. In der einmaligen VOM FASS Showküche geht es am 19.04.2015 in der Zentrale in Waldburg, Region Bodensee, heiß her. Zum Auftakt der Show-Cooking-Veranstaltungsreihe wird Frank Oehler in einem exklusiven Kurs 14 Köche in Spe zum kreieren und probieren anregen. Mit den hochwertigen VOM FASS Produkten zaubert er einzigartige Geschmackserlebnisse. Wer sich lieber bekochen lässt kann sich zusammen mit bis zu 50 Genießern beim abendlichen Galadinner vom Sternekoch verwöhnen lassen.

In der Showküche der VOM FASS Manufaktur erleben die Teilnehmer das Motto ‚‚Sehen, Probieren, Genießen’’ des Spezialitätenherstellers hautnah: Mittags gibt der aus dem Fernsehen bekannte Sternekoch Frank Oehler in exklusiver Runde Tipps und Tricks zu feinen Gerichten mit VOM FASS Produkten. Bei den Ölen reicht sie vom hochwertigen Olivenöl über feinste Samenöle bis hin zu erlesenen Nussölen; Öle sind als Geschmacksträger für Gourmets aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Die VOM FASS-Feinkost-Produkte bieten darüber hinaus besondere, internationale Spezialitäten: handgemachte Teigwaren, körniger Senf, pikant-fruchtige Chutneys und feinste Gewürzmischungen verleihen das gewisse Etwas. Die Vielfalt der VOM FASS Köstlichkeiten bereitet Genuss auf hohem Niveau für die moderne, innovative Küche.

Am Abend stellt der sympathische Sternekoch beim ‚‚Galadinner’’ in der modernen Design-Küche für 40 bis 50 Gäste ein eigenes Menü zusammen. Begleitet werden die Menüs von den hauseigenen Weinen und edlen Spirituosen, die Gourmet-Herzen höher schlagen lassen. Dabei können die neugierigen Genießer dem Sternekoch über die Schulter schauen und den einen oder anderen Handgriff abgucken. Oehler liebt das kreative Zusammenspiel aus regionalen und exotischen Produkten und bezeichnet die Besonderheit seiner Küche als ‚‚traditionelle Avantgarde’’.

Oehlers Wurzeln liegen wie die der VOM FASS AG in der Region Allgäu-Bodensee. Er legt zudem genauso großen Wert auf regionale Produkte, denn für ihn sind fundierte Warenkenntnisse unabdingbar, um ein hochwertiges Gericht zu kreieren. Diesen Ansprüchen an Qualität, Sortenvielfalt und Regionalität haben sich auch die VOM FASS Produkte verschrieben. Die Rohstoffe zur Herstellung der VOM FASS Spezialitäten stammen aus Manufakturen, die auf traditionelles Qualitätsbewusstsein und langjährige Erfahrung der Herstellung zurückgreifen können sowie fast ausschließlich regionale Produkte wie z.B. Streuobst bei Äpfeln, Birnen, Zwetschgen oder Nüssen verwenden. Der intensive Kontakt zu den Erzeugern sorgt letztlich für ein Qualitätsmanagement, das die Kontrolle von der Produktion bis zum Vertrieb schon seit Jahren ermöglicht.

Karten für den Kochkurs sowie das Galadinner am 19.04.2015 gibt es unter www.events.vomfass.de . Und wer sich hier für den Event-Newsletter registriert, hat außerdem die Chance zwei Tickets für das Galadinner inkl. Übernachtung zu gewinnen!

Weitere Show-Cooking-Events sind unter anderem am 31.05.2015 mit Stefan Hermann, am 05.07.2015 mit Tim Raue, am 13.09.2015 mit Thomas Bühner sowie am 04.10.2015 mit Daniel Achilles geplant.

Frank Rosin

Kabel eins schickt Zwei-Sterne Koch Frank Rosin auf Weltreise

Frank Rosin geht künftig auch im Ausland auf kulinarische Rettungsmission. Im Sommer wird das neue Format „Rosin around the World. Ein Sternekoch rettet Auswandererküchen“ auf Sendung gehen. Das berichtet der Branchendienst „Kontakter“ in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

In der Kabel-eins-Sendung soll Rosin Auswanderern helfen, ihren Traum vom eigenen Restaurant am Leben zu erhalten. „Für das Format suchen wir derzeit geeignete Kandidaten“, so der Sender. Um die Kommunikation zu erleichtern, werden ausschließlich Bewerbungen deutschsprachiger Wirte angenommen. Das neue Format soll nach dem Schema von „Rosins Restaurants – ein Sternekoch räumt auf“ ablaufen. Frank Rosin macht sich vor Ort ein Bild über die Lage, das Team analysiert den Fall und unterbreitet Lösungsvorschläge. Gleichzeitig werden die meist ungelernten Wirte vom Sternekoch geschult.

Mit dem Format „Rosins Restaurants. Ein Sternekoch räumt auf“ erzielt Kabel eins regelmäßig Einschaltquoten deutlich über dem Senderschnitt. Der Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen liegt bei bis zu zehn Prozent. Bereits seit November 2009 ist Rosin unterwegs, um verzweifelte Gastronomen vor dem Ruin zu retten.

Paul Stradner

Paul Stradner, Küchenchef des Brenners Park-Restaurant, kann sich über seinen zweiten Michelin-Stern freuen. Damit ist er einer der jüngsten 2 Sterne-Köche in Deutschland.

Im November 2012 gab es erstmals Grund zum Feiern – nur wenige Monate, nachdem der Spitzenkoch seine Position in Baden-Baden angetreten hatte. Die neuerliche Ehrung ist gleichzeitig Auszeichnung für das renommierte Brenners Park-Hotel & Spa, eine Perle der Luxushotelgruppe Oetker Collection.

Nur insgesamt drei Häuser machte der Guide Michelin diesmal in Deutschland zu Zwei-Sterne-Restaurants. Das Brenners Park-Restaurant gehört damit zu den deutschen Top-49 und steht im Umkreis von Baden-Baden an oberster Stelle. Für das Land Baden-Württemberg bedeutet der Stern eine weitere Stärkung seines Rufs als Gourmet-Paradies.

Über zwölf Jahre Berufserfahrung in den besten Restaurants Europas legten das Fundament für die Laufbahn des jungen Küchenchefs. Paul Stradners Lehrer und Mentoren waren die Drei-Sterne-Köche Harald Wohlfahrt, Schwarzwaldstube Baiersbronn, sowie Jean-Georges Klein, Restaurant L’Arnsbourg im Baerenthal.

Frank Marrenbach, Geschäftsführender Direktor des Brenners Park-Hotel & Spa: „Ich bin überaus stolz auf Herrn Stradner, der im vergangenen Jahr sehr hart für diese Auszeichnung gearbeitet hat und nun die verdiente Anerkennung dafür erhält. Mein herzlicher Glückwunsch und Dank gehen an ihn persönlich sowie an das gesamte Park-Restaurant-Team, das ihn in dieser Zeit so hervorragend unterstützt hat.“

www.oetkercollection.com

Aruba

Aruba isst Blumen: Kochen mit Moringa, Frangipani und Koko Robona –
Wein aus Meertraube, Kaschu und Karambole

Dem internationalen Gastro-Trend mit Blumen zu kochen, folgt jetzt die niederländische Karibikinsel Aruba. Der Insulaner und passionierte Pflanzensammler Frank Kelly berät einheimische Küchenchefs, wie und welche Blüten sie bei der Speisenzubereitung nutzen können. Um dieses Wissen weiterzuverbreiten, hat der hauptberufliche Banker das Unternehmen Taki Greens gegründet, mit dem er sich in seiner Freizeit der weiteren Erkundung der essbaren Pflanzenwelt Arubas widmet. Auch der Winzer Vicente Kock experimentiert bei seinen Weinen mit neuen Kombinationen aus herkömmlichen Weintrauben mit einheimischen Früchten.

„Ich denke, einheimische Blumen zu genießen, ist eine tolle Möglichkeit, Aruba wirklich authentisch und auf einmalige Weise kennen zu lernen“, wirbt Frank Kelly für seine Heimat. Zu seinen floralen Kochzutaten zählen die Orchideen-artige Moringa mit ihrem leicht pfeffrigen Geschmack und die aromatische auch Wachsblume oder Tempelbaum genannte Frangipani, die gut zu Desserts passt. Der Koko Robona-Strauch findet mit seinem subtil salzigen Geschmack besonders bei der Zubereitung von Meeresfrüchten Verwendung. Zu den Lokalen, in denen die Blüten-Küche genossen werden kann, gehört das trendige White Modern Cuisine in Noord mit seinem Chefkoch Urvin Croes. Dort enthält der „Arubanische Sommer-Salat“ eine Mischung aus 30 Zutaten und einheimischen Blumen, die je nach der Verfügbarkeit bei den lokalen Bauern variieren www.whitecuisine.com .

Auf Grund der geringen Niederschlagsmenge und starken Sonnenstrahlung gedeiht auf Aruba eine eher karge Vegetation mit Kakteen in allen Formen sowie holzigen Sträuchern. Eine der wenigen einheimischen Obstpflanzen ist die Shimarucu, die zur gleichen Familie wie die Acerola gehört. Die kirschartigen Früchte verfügen über einen süß-sauren Geschmack und einen besonders hohen Vitamin C-Gehalt. Zur Erntezeit sieht man häufig Arubaner über die Insel streifen und die wild wachsenden Früchte für ihre Familien pflücken, auch wenn heute das Interesse an der Produktion von Shimarucu-Marmelade und -Sirup gegenüber früheren Zeiten nachgelassen hat. In der Vergangenheit wurde das Obst auch medizinisch genutzt und fand gegen Durchfall Verwendung.

Vino Vince – arabische Trauben plus tropische Früchte
Ein weiteres einheimisches Obstgewächs ist der Sea Grape Tree, deutsch: Meertraubenbaum. Die „Druif“ genannten Reben werden wie herkömmliche Weintrauben gekeltert und ergeben einen vollmundigen, fruchtigen Wein, der zu besonderen Gelegenheiten ausgeschenkt wird. Doch auf einem Areal von 600 Quadratmetern gibt es auch rund 200 traditionelle Rebstöcke, mit denen Winzer Vicente Kock jährlich 400 Flaschen keltert. Der hohe Wasserverbrauch der Weinstöcke macht ihre Kultivierung so schwierig und verhindert einen Ausbau des Betriebs. Doch die klimatischen Bedingungen bringen auch Vorteile: So haben rebenschädigende Insekten keine Überlebenschancen auf der Insel, und die Wärme ermöglicht die Lese zwei Mal im Jahr. Einige von Vicente Kocks Pflanzen stammen aus der arabischen Welt, da ihr Klima dem auf Aruba ähnelt. Den Trauben mischt der Winzer zehn bis 15 Prozent anderer Früchte wie Kaschuapfel (in Deutschland sind vor allem die als Cashew bezeichneten Kerne des Baumes bekannt), arubanische Kirsche oder die Sternfrucht Karambole bei. Dies verleiht dem „Vino Vince“ seinen unverwechselbaren Geschmack. Trotz der Nachfrage einheimischer Restaurants vertreibt Vicente Kock seine Tropfen ausschließlich im eigenen Geschäft in Santa Cruz, Sombre 22a (Tel.: +297 585 3995).

Heute The Taste, Staffel 2

„The Taste“-Kandidat Steffen (33) aus Frankfurt: „Tim Mälzer ist für mich Deutschlands bester Hobbykoch!“

Hobby-Koch gegen Berufs-Koch, Amateur gegen Profi – wer hat bei “The Taste” ab Mittwoch (8. Oktober, 20:15 Uhr) in SAT.1 die besseren Chancen? Um die vier Spitzenköche Alexander Herrmann (43), Lea Linster (59), Tim Mälzer (43) und Frank Rosin (48) zu überzeugen, gilt jedoch für beide eine Regel: Alle Gerichte werden “blind” verkostet und es wird nur bewertet, was auf einen Gourmet-Löffel passt. Haben Profis da einen Vorteil? Oder können Hobby-Köche das mit Leidenschaft und Wille wettmachen?

“The Taste”-Kandidat und Profi-Koch Steffen (33, Frankfurt, arbeitet in einem 5-Sterne-Hotel) gibt sich selbstbewusst: “Ein Hobbykoch kann mir niemals das Wasser reichen. Der kann zwar auch gut kochen, aber nicht so gut wie ich. In 60 Minuten mache ich Gerichte, die eigentlich unmöglich sind.” Über Juror und Coach Tim Mälzer hat er sogar eine ganz eindeutige Meinung. Steffen: “Tim Mälzer ist für mich Deutschlands bester Hobbykoch.” Was wird der am Mittwoch dazu sagen? Kann Steffen mit seinem Löffel die Coaches überzeugen? Oder nimmt er seinen Mund viel zu voll?

“The Taste” Staffel II, sieben Folgen, ab 8. Oktober 2014, mittwochs,
20:15 Uhr in SAT.1