Hilfe bei Küchenpannen

Verliebte Köche neigen dazu, das Essen zu versalzen. Das
zumindest sagt der Volksmund. Eine versalzene Suppe ist aber kein
Grund zum Verzweifeln. Lassen Sie eine rohe geschälte Kartoffel
mitkochen, die das Salz wie ein Schwamm aufsaugt und die Flüssigkeit
neutralisiert. Eine ähnliche Wirkung haben zwei bis drei Teelöffel
Reis. Man füllt ihn in ein Tee-Ei und hängt das in die Suppe. So
können die Körner vor dem Servieren leicht entfernt werden.

Eine zu scharfe Suppe wird gestreckt, um den Geschmack abzumildern.
Dafür nimmt man bei klaren Suppen Wasser und bei Cremesuppen Milch,
Joghurt oder einen Schuss Sahne. Nach und nach werden kleine Mengen
Flüssigkeit hinzugefügt und zwischendurch abgeschmeckt, damit die
Würze nicht verloren geht. Der Trick mit der Kartoffel hilft
übrigens auch bei einer übermäßig scharfen Suppe. Wer zu viel
Chili erwischt hat, gibt Öl zur Suppe und rührt um. Denn der für
die Schärfe des Chilis verantwortliche Inhaltsstoff Capsaicin ist
fett-, aber nicht wasserlöslich. Das Öl nimmt einen Teil der
Schärfe auf, sammelt sich an der Oberfläche und kann wieder
abgeschöpft werden.

Eine trübe und milchige Suppe sieht nicht sehr appetitlich aus. Eine
klare Brühe gelingt am besten, wenn sie nur leicht bei offenem Deckel
köchelt. Durch zu starkes Erhitzen entstehen nicht nur Trübstoffe,
sondern es gehen auch Aromen und wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Es
gibt aber auch ein altes Hausmittel gegen das Küchenmalheur. Die
Suppe wird abgekühlt, dann langsam wieder erhitzt und ein frisch
aufgeschlagenes Eiweiß mit dem Schneebesen untergerührt. Im Topf
bilden sich Flocken, die Trübstoffe binden. Sie können mit dem
Löffel wieder entfernt werden. Die letzten Schwebteilchen lassen sich
herausfiltern, indem man die Brühe durch ein mit einem Baumwolltuch
ausgelegtes Sieb gibt.

Ist die Suppe zu fettig, bildet sich an der Oberfläche eine feine
Fettschicht. Sie kann mit einem Tuch oder einem Küchenpapier entfernt
werden. Bei größeren Mengen nimmt man einen Löffel oder eine Kelle.
Wird die Suppe nicht direkt gegessen, lässt man sie kalt werden. Beim
Abkühlen wird das Fett auf der Oberfläche fest und lässt sich
einfach abnehmen.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Mit ein paar einfachen Trinktipps fit und gesund durch die Fußball-EM

Das Fußballfieber breitet sich aus und treibt die Stimmungskurve steil nach oben. Vier Wochen lang herrscht vor den TV-Geräten der emotionale und kulinarische Ausnahmezustand und macht das Großevent zur Herausforderung für Körper und Psyche. Denn für viele sieht die optimale Einstimmung auf die EM-Übertragung im Fernsehen so aus: Ein frisches Bier in der Hand, Chips und Erdnüsse griffbereit, die Bratwurst auf dem Grill. Doch Bier wirkt harntreibend, der Wasserhaushalt gerät ins Defizit. Die reichhaltige Kost bringt die Verdauung auf Hochtouren, Müdigkeit und Ermattung sind die Folge.

Wasser schafft den Ausgleich
„Ein halber Liter Trinkwasser macht munter und kurbelt den Stoffwechsel nachhaltig an“ fand Dr. Michael Boschmann von der Berliner Charité im Rahmen einer Studie am Franz-Volhard-Centrum für Klinische Forschung heraus, die vom Forum Trinkwasser e.V. unterstützt wurde. Grundsätzlich sei gegen ein kühles Bier zum Spiel nichts einzuwenden. Trinkt man aber mehr, sollte mit der gleichen Menge Wasser gegengesteuert werden. Da stets verfügbar und aufgrund der guten Qualität, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) zum Wasser aus dem Hahn als Durstlöscher. Der Magen-Darmtrakt kann große Flüssigkeitsmengen jedoch nicht auf einmal aufnehmen. Besser ist es, über den Tag verteilt zu trinken. Regelmäßig ein Glas Trinkwasser zu trinken verhindert, dass der Körper die Flüssigkeit für die Blutgefäße wie ein ausgetrockneter Schwamm aus den Zellen holt.

Säfte, Limo und Energy Drinks ungeeignet, um Durst zu löschen
Mindestens anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit täglich empfehlen die Experten vom Forum Trinkwasser Erwachsenen. Limonade, Fruchtsaftgetränke oder Energy Drinks sind ungeeignet und machen nur noch mehr Durst. Die Wasserspeicher des Körpers werden nicht ausreichend aufgefüllt. Denn: ein hoher Gehalt an Zucker im Darm entzieht den Darmgefäßen Flüssigkeit, die dann zu einem späteren Zeitpunkt mühsam zurück gewonnen werden muss.

Kalte Getränke bringen den Körper ins Schwitzen
Stimmt auch noch das Wetter in die zu erwartende Hochstimmung während der EM-Wochen ein, kann es für die Fußball-Fans schon mal kritisch werden. „Wenn man sich lange in der Sonne aufhält und Alkohol dazu kommt, kann das sogar zu Kreislaufproblemen und Schwächeanfällen führen“ warnt Dr. Boschmann. Nicht nur hohe Temperaturen, auch Ärger und Wut treiben die Schweißproduktion an. Hitzköpfe sind stärker betroffen: Wer sich schnell aufregt, schwitzt auch mehr. Klingt ungewöhnlich, ist aber effektiv: Lieber zu zimmerwarmem Wasser greifen, um den Wasserhaushalt auszugleichen, denn kalte Getränke bringen den Körper zusätzlich ins Schwitzen.
Der finale Tipp: Flüssigkeit tut auch den Stimmbändern gut. Wer also regelmäßig und ausreichend Wasser trinkt, kann sein Team stimmgewaltig und fit bis zum letzten Spiel unterstützen.

Gutes Brot selber backen

Mehl, Wasser, Hefe und Salz – das sind die Basiszutaten für ein gutes Brot. Naturbelassen schmeckt das Grundnahrungsmittel und Kulturgut noch mal so gut. Mit ein wenig Übung lassen sich zu Hause zahlreiche Brotsorten auf Hefebasis auch selber backen. Vom süßen Hefeplatz über Früchtebrote bis zum herzhaften Körnerlaib – am Anfang steht bei diesen Gebäcken immer ein Hefe-Vorteig.

Die Hefe (Frisch- oder Trockenprodukt) lässt man mit etwas Zucker, Mehl und lauwarmer Flüssigkeit an einem warmen Ort „gehen“. Wie der Name „Hefe“ schon sagt, arbeiten im Teigansatz Hefepilze, die später für das Aufgehen des Teiges und die Teiglockerung verantwortlich sind. Wenn der Vorteig aufgegangen ist, gibt man die übrigen Zutaten dazu und knetet die Masse mit der Hand oder mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig. Bei der Verarbeitung von Vollkornmehl benötigt man in der Regel etwas mehr Flüssigkeit, da es mehr Wasser bindet. Flüssigkeit, Fett und gegebenenfalls Eier sollten stets Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten lassen sich nicht so gut verarbeiten. Darüber hinaus benötigen die Hefepilze etwas Wärme, um das Volumen des Teigs verdoppeln zu können. Da Vollkornmehl nur in geringem Maße über Klebeeiweiß verfügt, benötigt ein Vollkornteig etwas mehr Hefe oder längere Ruhezeiten als ein Weißmehlteig.

Es empfiehlt sich, Rosinen oder Körner ganz zum Schluss einzuarbeiten, damit sie ganz bleiben. Nach einer nochmaligen Ruhezeit kann der Brotlaib ausgeformt, auf ein gefettetes Backblech oder in eine Auflaufform gesetzt und bei 190 Grad Celsius für etwa eine knappe Stunde gebacken werden. Damit das Brot nach dem Backen schön glänzt, kann man es mit etwas Wasser oder verquirlter Eiermilch bestreichen. Ein gelingsicheres Grundrezept für Brotback-Einsteiger lautet: 500 g Mehl, 30-40 g Hefe, 250 ml Wasser oder Milch, eine Prise Zucker für den Hefeansatz, 1 TL Salz für herzhafte Brote oder 60 g Zucker für süße Brote, nach Belieben 50 g Fett (Öl oder Butter), 1 Ei und 100 g Rosinen, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne.

Ira Schneider, www.aid.de

Gut zu wissen: Wie viel muss man eigentlich trinken?

Zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit benötigt unser Körper täglich, damit wir uns fit fühlen und leistungsfähig sind. Denn genau so viel scheidet ein gesunder Erwachsener am Tag über Darm, Haut, Lunge und Nieren aus. Und zwar ganz ohne körperliche Anstrengung. Einen Teil der benötigten Flüssigkeit nimmt man über feste Nahrung auf. Den größeren Teil von rund eineinhalb bis zwei Litern empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) über Getränke auszugleichen. Ein optimales Getränk – so Ernährungsexperten – ist natürliches Mineralwasser. Es liefert dem Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern versorgt ihn auch mit wertvollen Mineralstoffen wie z. B. Natrium, Calcium und Magnesium.

Die Trinkempfehlungen können selbstverständlich nur Richtwerte sein. Bei körperlicher Belastung, heißem Wetter, trockener Luft oder Krankheiten wie Fieber und Durchfall steigt der Flüssigkeitsbedarf schnell um mehr als das Doppelte an.

Was sollen Kinder trinken?

Reichliches Trinken ist gerade an heißen Sommertagen wichtig. Kinder
benötigen mit fast einem Liter pro Tag relativ viel Flüssigkeit, denn
der Wasseranteil in ihrem Körper ist noch höher als bei Erwachsenen.
Insofern beeinträchtigt schon ein leichter Flüssigkeitsmangel bei
Kindern sehr schnell ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen können auftreten. In Extremfällen
kann es zum Kreislaufkollaps kommen. Hinzu kommt, dass Kinder beim
Herumtollen schwitzen, und dabei eine Menge Flüssigkeit verlieren. So
kann sich der Flüssigkeitsbedarf von Kindern bei Sport und Spiel an
heißen Tagen mehr als verdoppeln. Je jünger ein Kind ist, umso wichtiger
ist es, dass es ausreichend trinkt. Laut Ernährungsbericht 2008 der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. trinken gerade Kleinkinder
oft zu wenig[1]. Kinder erreichen in den meisten Altersgruppen zwar im
Mittel den Referenzwert für die Zufuhr von Getränken, auf individueller
Ebene trinkt jedoch etwa die Hälfte zu wenig. Entweder, weil sie nicht
daran denken, oder ihr Durstempfinden nicht so stark ausgeprägt ist.
Eltern sollten daher insbesondere an heißen Sommertagen und beim Sport
darauf achten, dass Kinder zum Getränk greifen, noch bevor sie durstig
werden. Denn Durst stellt sich erst ein, wenn der Körper bereits unter
Flüssigkeitsmangel leidet.

Jugendliche nehmen in der Regel ausreichend Flüssigkeit auf. Allerdings
besteht rund 1/4 ihres Getränkekonsums aus Limonade, insbesondere bei
den 12- bis 17-jährigen Jungen[2]. Damit können Getränke in dieser
Altersgruppe erheblich zur Energiezufuhr beitragen.

Ideal sind kalorienfreie Getränke. Besonders empfehlenswert zum
Durstlöschen sind Trinkwasser, Mineralwasser und ungesüßte Kräuter- oder
Früchtetees. Fruchtsaftschorlen (1 Teil Saft, 3 Teile Wasser) sind
akzeptabel und löschen ebenfalls gut den Durst.

Einen Überblick über geeignete und weniger geeignete Getränke für Kinder
gibt das Poster „Clever trinken“ der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung e. V. Anhand der Getränkeseite der Dreidimensionalen
Lebensmittelpyramide beschreibt und bewertet es diverse Getränke und
ihre Inhaltsstoffe. Eine Skala zeigt Richtwerte für die
Flüssigkeitszufuhr in verschiedenen Altersgruppen. Praktische Tipps
helfen dabei, das optimale Trinkverhalten im Alltag zu realisieren. Das
Poster eignet sich für den Unterricht wie für die Beratung. Das
„Clever-Trinken“-Poster im DIN-A2-Format, Artikel-Nr. 122510, kann ab
sofort für 2,70 EUR zzgl. 3 EUR Versandkosten beim

  DGE-MedienService www.dge-medienservice.de

bestellt werden.

[1] VELS:  Verzehrsstudie zur Ermittlung der Lebensmittelaufnahme von Säuglingen und Kleinkindern
[2] EsKiMo: Ernährungsstudie als KiGGS-Modul

WM: Am besten Wasser trinken

„Ein paar einfache Trinktipps bringen Sie fit und gesund durch die Fußball-WM. Die Experten vom Forum Trinkwasser empfehlen Erwachsenen mindestens anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit täglich zu trinken. Dafür ist Trinkwasser bestens geeignet – jederzeit frisch verfügbar und gesund. Unter www.trinkberater.de kann jeder sein Trinkverhalten kostenlos testen.“

Das Fußballfieber breitet sich aus und treibt die Stimmungskurve steil nach oben. Vier Wochen lang herrscht vor den TV-Geräten der emotionale und kulinarische Ausnahmezustand und macht den Großevent zur Herausforderung für Körper und Psyche. Denn für viele sieht die optimale Einstimmung auf die WM-Übertragung im Fernsehen so aus: Ein frisches Bier in der Hand, Chips und Erdnüsse griffbereit, die Bratwurst auf dem Grill. Doch Bier wirkt harntreibend, der Wasserhaushalt gerät ins Defizit. Die reichhaltige Kost bringt die Verdauung auf Hochtouren, Müdigkeit und Ermattung sind die Folge.

Wasser schafft den Ausgleich

„Ein halber Liter Trinkwasser macht munter und kurbelt den Stoffwechsel nachhaltig an“ fand Dr. Michael Boschmann von der Berliner Charité im Rahmen einer Studie am Franz-Volhard-Centrum für Klinische Forschung, die vom Forum Trinkwasser e.V. unterstützt wurde, heraus. Grundsätzlich sei gegen ein kühles Bier zum Spiel nichts einzuwenden. Trinkt man aber mehr, sollte mit der gleichen Menge Wasser gegengesteuert werden. Da stets verfügbar und aufgrund der guten Qualität, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) zum Wasser aus dem Hahn als Durstlöscher. Der Magen-Darmtrakt kann große Flüssigkeitsmengen jedoch nicht auf einmal aufnehmen, so der Landesarzt im DRK-Landesverband Hessen e.V., Dr. Matthias Bollinger. „Besser ist es, über den Tag verteilt zu trinken. Nicht erst vier Stunden nichts und dann einen ganzen Liter.“ Regelmäßig ein Glas Trinkwasser zu trinken verhindere, dass der Körper die Flüssigkeit für die Blutgefäße aus den Zellen hole und diese austrockne wie einen Schwamm, erklärt der Arzt.

Säfte, Limo und Energy Drinks ungeeignet, um Durst zu löschen Mindestens anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit täglich empfehlen die Experten vom Forum Trinkwasser Erwachsenen. Limonade, Fruchtsaftgetränke oder Energy Drinks sind ungeeignet und machen nur noch mehr Durst. „Die Wasserspeicher des Körpers werden nicht ausreichend aufgefüllt“ gibt der DRK-Fachmann zu bedenken. Denn: ein hoher Gehalt an Zucker im Darm entzieht den Darmgefäßen Flüssigkeit, die dann zu einem späteren Zeitpunkt mühsam zurück gewonnen werden muss. „Statt Flüssigkeit aufzufüllen, tritt man sozusagen auf der Stelle“, so Dr. Bollinger.

Kalte Getränke bringen den Körper ins Schwitzen

Stimmt auch noch das Wetter in die zu erwartende Hochstimmung während der WM-Wochen ein, kann es für die Fußball-Fans schon mal kritisch werden. „Wenn man sich lange in der Sonne aufhält und Alkohol dazu kommt, kann das sogar zu Kreislaufproblemen und Schwächeanfällen führen“ warnt Dr. Boschmann.

Nicht nur hohe Temperaturen, auch Ärger und Wut treiben die Schweißproduktion an. Hitzköpfe sind stärker betroffen: Wer sich schnell aufregt, schwitzt auch mehr. Klingt ungewöhnlich, ist aber effektiv: Lieber zu zimmerwarmem Wasser greifen, um den Wasserhaushalt auszugleichen, denn kalte Getränke bringen den Körper zusätzlich ins Schwitzen.

So unterschiedlich wie unser Körper reagiert, so individuell ist auch unser Wasserbedarf. Ein Zuviel gibt es bei gesunden Menschen jedoch nicht. Einen unentgeltlichen Trinkcheck mit Beratung gibt es im Internet unter www.trinkberater.de . Der finale Tipp: Flüssigkeit tut auch den Stimmbändern gut. Wer also regelmäßig und ausreichend Wasser trinkt, kann sein Team stimmgewaltig und fit bis zum letzten Spiel unterstützen.

Rezept – FREY Mousse au chocolat Chili Noir

Zutaten

Rezept für 2-3 Personen
170 g RAHM FRISCH PAST. 35%
100 g VOLLMILCH
1 ½ KL (3g) AGAR AGAR (pflanzliches Geliermittel)
50 g SUPRÊME Saveur de Chili
50 g SUPRÊME Noir 85%

Rahm mit Milch und Agar Agar gut aufkochen. Pfanne vom Herd ziehen und die gebrochene Tafel beigeben. Das Ganze rühren, bis die Tafel vollständig gelöst und mit der Flüssigkeit vermischt ist.

Die Mischung mind. 12 Std im Kühlschrank lagern und dann mit dem Mixer aufschlagen bis sie luftig und moussig ist.

TIPP: Am besten mit einem Löffel oder einem Dressiersack in die gewünschten Teller anrichten. Nach Belieben mit Pistazien, Schokoladensplitter, Rahm oder Sauce ausgarnieren.

Nie mehr Klümpchen im Crêpeteig

Clever kochen – nie mehr Klümpchen im Crêpeteig

Vielseitig und unwiderstehlich – Pfannkuchen und Crêpes zählen zu den Lieblingen der schnellen Küche. Aber aufgepasst! Damit der Teig gelingt, sollte eine bestimmte Reihenfolge beim Verarbeiten der Zutaten eingehalten werden. Denn kommt Mehl mit Eiern und Milch gleichzeitig zusammen, bildet das Mehl Klümpchen – sozusagen als Schutzschild gegenüber der Flüssigkeit. Der Grund: Während Mehlstärke und Mehleiweiß die Flüssigkeit ansaugen, weist das Fett im Mehl die Flüssigkeit ab. Dabei entstehen die unerwünschten Klümpchen. Daher besser nach diesem Trick verfahren: Zuerst die Milch in eine Schüssel geben, dann das gesiebte Mehl esslöffelweise nach und nach einrieseln lassen und dabei fortlaufend mit dem Schneebesen gründlich verrühren, erst danach die Eier jeweils einzeln hinzugeben. Anschließend den Teig abgedeckt 20 bis 30 Minuten ruhen lassen – dann steht dem perfekten Crêpe nichts mehr im Wege.

Rezept: Wassermelonenfrappe

Essen und trinken in einem Gericht

Besonders im Sommer werden die Ratschläge um uns herum wieder laut: Trinkt mehr, heißt
es von allen Seiten. Und das ist genau richtig, denn gerade an heißen Tagen verliert der
Körper besonders viel Flüssigkeit. Um Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel und Müdigkeit
zu vermeiden – Anzeichen dafür, dass der Flüssigkeitshaushalt nicht mehr stimmt – sollte
jeder ein Auge darauf haben, dass er genug Wasser aufnimmt. 2 bis 2,5 Liter braucht unser
Körper täglich. Neben Wasser und anderen Getränken können wir Flüssigkeit auch beim
Essen zu uns nehmen – mit Gerichten, in denen besonders viel Wasser steckt. www.tv.gusto
empfiehlt in dieser Woche: „Wassermelonenfrappé“.

Guten Appetit!

Wassermelonenfrappé

Zutaten (4 Personen)
1 Melone (ca. 2 ½ kg)
0,5 l Zuckersirup
1 Schüssel Eiswürfel

Zubereitung

Zunächst die Melone in 8 Stücke schneiden. Kerne und Melonenschale entfernen und das
Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Stücke in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab
fein pürieren, dabei den Zuckersirup untermischen. Eiswürfel in ein sauberes Tuch legen, mit
einem Stieltopf so lange darauf schlagen, bis das Eis in kleine Stücke zerfällt. Gläser zuerst
mit dem zerschlagenen Eis füllen, dann den pürierten Saft darüber gießen. Mit einem
Strohhalm servieren

Mit Tee und Mineralwasser aktiv und gesund durch den Sommer

Mit Tee und Mineralwasser aktiv und gesund durch den Sommer

Man liest es an allen Ecken und Enden: Der Mensch braucht Flüssigkeit, mindestens eineinhalb Liter täglich, im Sommer und bei körperlicher Aktivität entsprechend mehr. Doch viele Leute tun sich wider besseres Wissen nach wie vor schwer, die erforderliche Menge an Flüssigkeit aufzunehmen. Das liegt nicht zuletzt an den Bedingungen, die oft an den Rat geknüpft sind: zuckerfrei, koffeinfrei, mineralstoffreich. Reines Mineralwasser gilt daher als Flüssigkeitsquelle Nummer eins, doch der Vorsatz, die erforderlichen ein bis zwei Liter täglich zu trinken, scheitert mitunter oft an der Geschmacksfrage. Wasser gilt als gesund, aber bei vielen ebenso als geschmacksfrei, langweilig, eintönig. Eine abwechslungsreiche Alternative dazu sind Früchtetees. Kaum bekannt ist, dass die natürlichen Kraftpakete auch mit Mineralwasser zubereitet werden können. So vereinigen sich die Kräfte natürlichen Wassers mit denen von Früchtetee auf eine unschlagbare Weise.

Früchtetee ist aufgrund der schier endlosen Möglichkeiten, Früchte zu verarbeiten und zu kombinieren, geschmacklich sehr abwechslungsreich und überzeugt durch eine ganze Reihe weiterer Vorteile. Durch den Tee wird das Wasser kaum mit Kalorien angereichert und schadet so auch nicht der Bikinifigur. Die verschiedenen Früchte enthalten natürlich Vitamine in den unterschiedlichsten Kombinationen. Wer sich also verschiedene Sorten oder Früchtemischungen in Teeform bereithält, bekommt ein ganzen Breitbandspektrum an Vitaminen ab. Zusätzlich enthalten Früchtetees im Vergleich zu anderen Getränken überdurchschnittlich viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Wer ein besonderes Mineralwasser wegen seiner Inhaltsstoffe schätzt, kann dieses Wasser auch problemlos statt Leitungswasser zur Teezubereitung verwenden. Dadurch verzichtet man nicht auf die gewünschten Inhaltsstoffe, sondern kombiniert sie einfach neu mit den Wirkstoffen des Tees.

Da reiner Früchtetee nicht mit schwarzem Tee oder grünem Tee gemischt wird, ist er koffeinfrei. Das hat den Vorteil, dass der Früchtetee wirklich als Flüssigkeitslieferant dient und nicht dem Körper zusätzlich Wasser entzieht. Außerdem kann er bedenkenlos zu jeder Tages- und Nachtzeit getrunken werden, ohne nervös zu machen. Stichwort Nervosität: Wer unter einem nervösen Magen leidet, tut sich mit Früchtetee besonders leicht, sich schmackhaft und schonend zugleich zu ernähren: Unter den Früchtetees gibt es eine große Auswahl an magenmilden Mischungen. Diese Teesorten wirken sich regulierend auf die Säure im Körper aus und überzeugen durch ihren hohen Zusatznutzen. Um alle Inhaltsstoffe zu erhalten, empfiehlt es sich, den Tee nur kurz zu überbrühen und nicht mitsamt der Teemischung aufzukochen. Da Früchtetee auch kalt nicht seinen Geschmack verliert, kann er als unkomplizierter Begleiter den ganzen Tag getrunken werden.