6 % Bio Anbau in Deutschland

Brandenburg hat am meisten Bio Fläche, über 10 %, Saarland Platz 2 und Hessen Platz 3 mit knapp 10 %. 990.702 Hektar
wurden im Jahr 2010 in Deutschland von 300.600 Betrieben ökologisch bewirtschaftet. Dies entspricht fast sechs Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche Deutschlands. Mit 10,8 Prozent ist Brandenburg das Bundesland mit dem höchsten Anteil der ökologisch bewirtschafteten Agrarfläche. Dahinter folgen das Saarland mit 10,2 Prozent und Hessen mit 9,9 Prozent.

Feldgemüseanbau: Die wichtigste Kultur ist der Spargel

Feldgemüseanbau: Die wichtigste Kultur ist der Spargel

Nachfrage für Gemüse hat sich für das Jahr 2009 verringert

Im Feldgemüseanbau hat Spargel – gemessen an der Ertragsfläche – die größte Bedeutung. Im Jahr 2009 wurde das delikate Stängelgemüse auf einer Fläche von rund 18.200 Hektar angepflanzt, zitiert das Landvolk Niedersachsen die Zahlen des Statistischen Bundesamts. An zweiter Stelle stehen Möhren mit knapp 10.500 Hektar und Speisezwiebeln mit 8.600 Hektar. Weißkohl wuchs auf einer Fläche von 6.200 Hektar und Frischerbsen ohne Hülle auf 5.200 Hektar. Mit großem Abstand folgen Eissalat, Blumenkohl und Buschbohnen.

Insgesamt haben die Erzeuger auf einer Fläche von rund 111.000 Hektar Gemüse unter freiem Himmel angebaut. Das sind knapp 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Da die Witterungsbedingungen günstig waren, konnten die Landwirte bei fast allen wichtigen Gemüsearten gute Erträge erzielen. Insgesamt wurden schätzungsweise 3,4 Millionen Tonnen Gemüse geerntet – rund 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz der günstigen Preise hat sich die Nachfrage nach Gemüse im Jahr 2009 aber verringert.

Alles über Spargel erfahren Sie in der Rubrik „Lebensmittel von A-Z“ bei was-wir-essen.de

Streuopbst pflanzen für mehr Vielfalt

Streuopbst pflanzen für mehr Vielfalt
Immer weniger Streuobstanlagen

In Deutschland verliert der Streuobstanbau immer weiter an Bedeutung. In Baden-Württemberg ist die Fläche nach Angaben des Naturschutzbund Deutschland NABU auf 130 000 Hektar geschrumpft – das sind 20 Prozent weniger Fläche als noch vor 20 Jahren.

Streuobstwiesen sind in Europa aber die artenreichsten Ökosysteme und bedürfen deshalb eines besonderen Schutzes. In Streuobstanlagen leben bis zu 5 000 Tier- und Pflanzenarten. Daher fordern Naturschützer alle Verantwortlichen auf, sich für den Erhalt von Streuobstanlagen einzusetzen. Die Neupflanzung von Streuobst kann beispielsweise auf so genannten Ersatzflächen erfolgen, die Städte und Gemeinden dann benötigen, wenn durch Neubaugebiete oder Industrieansiedlungen an anderen Stellen Flächen versiegelt werden.

So hat die Stadt Rheinbach in Nordrhein-Westfalen kürzlich 9 000 Quadratmeter Fläche zu Verfügung gestellt, auf dem Mitglieder der örtlichen NABU-Gruppe 44 Obstbäume gepflanzt haben. Die hochstämmigen Äpfel der alten Sorte „Rheinischer Krummstiel“, die Birne „Gute Luise“ oder die Kirsche „Rote Meckenheimer“ sollen in zwei bis drei Jahren Früchte tragen.

Die Pflanzung von Streuobst ist bei frostfreiem Wetter von Oktober bis März möglich. Die Bäume können dann ausreichend neue Wurzeln bilden und treiben im kommenden Jahr kräftiger aus.

aid, Renate Kessen

Bauern setzen auf Zuckermais

Europa: Bauern setzen auf Zuckermais

Noch bis November wird frischer Süßmais auf Wochenmärkten angeboten

Europäische Landwirte pflanzen mehr Zuckermais an als zuvor. Im Jahr 2009 wächst das Gemüse auf einer Fläche von 64.000 Hektar. Das meldet das Deutsche Maiskomitee (DMK) unter Berufung auf Zahlen der European Confederation of Maize Production, kurz C.E.P.M. Zuckermais, auch Süßmais oder Gemüsemais genannt, wird vor allem in Ungarn (27.000 Hektar) und Frankreich (19.200 Hektar), aber auch in Polen (5.600 Hektar) und Spanien (5.200 Hektar) angebaut. In Deutschland gewinnt das Gemüse erst seit einigen Jahren an Bedeutung und gedeiht in klimatisch günstigen Lagen auf einer Fläche von immerhin 1.900 Hektar.

Während Süßmais im Supermarkt überwiegend als Dosenware erhältlich ist, bieten Wochenmärkte noch bis zum November frische Kolben an. Vor der Zubereitung müssen die Hüllblätter und die vertrockneten Griffel entfernt werden. Dann können Sie das Gemüse für zehn bis 15 Minuten in Wasser mit etwas Butter und einer Prise Zucker kochen. Erst nach dem Wasserbad sollte der Mais gesalzen werden, da ansonsten die Körner verhärten. Der Kolben lässt sich leicht abknabbern, wenn man von beiden Seiten einen Zahnstocher hineinsteckt.

Hamburger Alsterhaus bekommt Gourmet Bereich

Alsterhaus bekommt wieder einen Gourmet-Bereich

Manchmal sind die alten Besen gar nicht die schlechtesten gewesen. So im Rückblick. Denn vier Jahre nach der Umgestaltung des Alsterhauses kommt sie zurück – die Lebensmittel-Etage des Kaufhauses am Jungfernstieg. In ihrer ursprünglichen Form abgeschafft wurde sie im Zuge des Umbaus 2005. „Wir werden den 4. Stock auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern zu einem Food- und Gourmet-Bereich umbauen“, sagte Alsterhaus-Geschäftsführer Sven Zahn (40) jetzt dem Abendblatt.

Lesen Sie den gesamten Artikel im Hamburger Abendblatt:
http://www.abendblatt.de/daten/2009/02/27/1065444.html

George W. Bush schafft weltweit größtes Meeresschutzgebiet

Scheidender US-Präsident schafft weltweit größtes Meeresschutzgebiet – Kommerzieller Fischfang auf 500.000 Quadratkilometer Fläche verboten

Schon Ende 2008 hatte der
scheidende US-Präsident George Bush von der Schaffung eines
Meeresschutzgebietes gesprochen. Als eine der letzten Amtshandlungen hat
der als nicht gerade ökologisch geltende Politiker nun doch das weltweit
größte Schutzgebiet mit einer Fläche von rund 500.000 Quadratkilometer
rund um die US-Besitzungen im Pazifik errichtet. Unter Schutz stehen
dann neben der weltweit tiefsten Meeresstelle im Marianengraben auch
einige bemerkenswerte Inseln.

Verboten werden in den Schutzgebieten jeglicher kommerzieller Fischfang
sowie der Abbau von Bodenschätzen. Einige der Gebiete weisen aufgrund
ihrer geografischen Lage – weit entfernt von menschlichen Siedlungen –
eine unglaublich hohe Biodiversität auf. Vielfach sei das auch dadurch
begründet, weil es in diesen Gebieten bisher kaum kommerzielle Fischerei
gegeben hat. Besonderheiten sind etwa die unterseeischen Vulkane mit
heißen Quellen um die Inselgruppe der Marianen, dem elf Kilometer tiefen
Marianengraben. Die Inseln Guam, Tinian und Saipan, die während des
Zweiten Weltkriegs im Kampf gegen die japanische Vormacht im Pazifik
heiß umkämpft waren, gehören ebenso zum Schutzgebiet wie das
mittlerweile gesäuberte Johnston Atoll, wo jahrelang chemische
Kampfstoffe gelagert wurden.

„Meeres-Reservate sind ein entscheidendes Werkzeug, um die Ozeane auf
unserem Planeten in ihrer Vielfalt zu bewahren, aber auch zu
regenerieren“, so Greenpeace-Meeresexpertin Antje Helms
http://www.greenpeace.at. „Von der weltweiten
Überfischung sind heutzutage auch die abgelegensten Regionen der Erde –
einsame Koralleninseln im Pazifik genauso wie der Marianengraben in der
Tiefsee – betroffen. 90 Prozent aller großen Fischarten sind inzwischen
aus den Ozeanen verschwunden, etliche Meeresgebiete insbesondere
Korallenriffe stehen vor dem Kollaps.“ Es gebe praktisch kein
Meeresgebiet auf der Erde, das nicht befischt wird. „Derzeit sind
weltweit weniger als ein Prozent der Meeresoberfläche als Schutzgebiet
für zerstörerische Aktivitäten wie die Fischerei gesperrt“, kritisiert
Helms. „Für einen wirksamen Meeresschutz müssen wir mindestens 40
Prozent der gesamten Weltmeere dauerhaft schützen. Bush hat dazu seinen
Teil beigetragen.“

„Die USA legen die Latte beim internationalen Meeresschutz sehr hoch.
Auch andere Staaten sollten sich ein Beispiel an diesem Entschluss
nehmen“, argumentiert die Expertin. Allerdings reiche es nicht,
Meeresschutzgebiete nur auszuweisen – der Schutz dieser Flächen müsse
auch konsequent umgesetzt werden. „So bestehen viele andere von den
Regierungen ausgewiesene Schutzgebiete als ‚Paper Parks‘ bisher nur auf
dem Papier – auch in EU-Gewässern wie der Nordsee und dem Mittelmeer“,
so Helms abschließend.

„Sowohl von der ökologischen als auch von der biologischen Perspektive
her, aber auch als politisches Symbol, ist das bedeutungsvoll“, so
Joshua Reichert, Direktor der Pew Environment Group
http://www.pewtrusts.org . Die Marianen gehören zu den geologisch
außergewöhnlichsten Regionen der Erde. Das darin liegende Rose-Atoll hat
die höchste Dichte an lebenden Korallen weltweit.Wolfgang Weitlaner

Mehr Gemüse unter Glas

In Deutschland wurde 2007 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf 1.464 Hektar Gemüse unter Glas angebaut. Schwerpunkte des Anbaus liegen in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.
Zusammen stehen diese drei Bundesländer für 68 Prozent der gesamtdeutschen Unterglasfläche. In den vergangenen Jahren wurde die Unterglasfläche in Deutschland leicht ausgeweitet. Einen größeren Sprung zeigt die Statistik für das Jahr 2007. Im Vergleich mit dem Mittel der Jahre 2001 bis 2006 war die Fläche 2007 um 10 Prozent größer.

Im großen Stil beschränkt sich der Unterglasanbau auf einige wichtige Gemüsearten. Tomaten, Feldsalat und Gurken stehen zusammen für knapp 56 Prozent der Unterglasproduktion. Bei allen dreien wurde die Fläche 2007 gegenüber dem mehrjährigen Mittel ausgedehnt. Im Vergleich mit dem Vorjahr gibt es jedoch unterschiedliche Entwicklungstendenzen. Der Anbau von Gurken blieb weitgehend konstant. Tomaten dagegen wurden nach einem Rückgang in den Jahren 2005 und 2006 wieder in größerem Umfang angebaut. Bei Feldsalat war die Fläche 2006 eingeschränkt und dann 2007 auf den höchsten Wert nach 2003 ausgeweitet worden. ZMP

NYKKE&KOKKI ab 2009 am Frankfurter Flughafen

Hochwertige Take-away Produkte in Bio Qualität bald am Frankfurter Flughafen. Vielflieger und andere Reisende können sich auf das nächste Frühjahr am Fraport freuen: Das kulinarische Angebot am Flugsteig A/Terminal 1des Frankfurter Flughafens wird gesund, kreativ und authentisch. NYKKE&KOKKI bietet ein attraktives Frischesortiment in bester Qualität.

„Die Kunden am Flughafen haben ein besonderes Gespür für hochwertige Produkte, das internationale Publikum ist wählerisch und kritisch“, so Michael Frank, geschäftsführender Gesellschafter der GmbH, „Es geht nicht um bloßen Konsum, sondern um ein bewusstes Einkaufserlebnis, auch bei der Auswahl an Food- Angeboten“, erläutert er weiter.

Die reisende Zielgruppe passt sehr gut zum Angebotsportfolio des Bio zertifizierten Catering Unternehmens, schließlich ist der hohe Qualitätsstandard die tragende Säule der Unternehmensphilosophie. Auch auf der 60m² Fläche wird das Zusammenspiel von Frische, innovativen Rezepturen und attraktiven Verpackungen die Attribute eines anspruchsvollen Lifestyles gekonnt in Szene setzen.

Die Konzeption der Gastronomie- Fläche trifft den Geschmack des internationalen Szene-Gängers und bietet entspannte Lounge Atmosphäre.

Hochwassergeschädigte Kakao-Bauern aus Mexiko

Hochwassergeschädigte Kakao-Bauern aus Mexiko auf der Slow Food Messe in Stuttgart

Im November 2007 wurde der mexikanische Bundessstaat Tabasco von einer verheerenden Überschwemmung heimgesucht. Landwirte aus der Hauptstadt Villahermosa berichteten wenige Tage danach während des Internationalen Slow Food Kongresses in Puebla von dieser ökologischen, ökonomischen und sozialen Katastrophe und lösten damit spontane Solidaritätsaktionen aus. Es kamen Spenden aus aller Welt zusammen.

Die Delegierten von Slow Food Deutschland machten darüber hinaus ein ganz besonderes Hilfsangebot: Sie luden die Vertreter des Lebensmittelbündnisses von Villahermosa ein, auf der Slow Food Messe in Stuttgart vom 3. bis 6. April ihren Kakao und Kakaoprodukte zu verkaufen und außerdem Kontakte zu Geschäftspartnern in Deutschland zu knüpfen. Auf diesem zweiten „Markt des guten Geschmacks“ nördlich der Alpen sind nahezu 300 Aussteller vertreten, darunter mehrere handwerkliche Schokoladen- und Pralinenhersteller, die an direkten Kontakten im weltweiten Netzwerk von Slow Food und Terra Madre interessiert sind. Slow Food Deutschland übernimmt die Reise- und Aufenthaltskosten und stellt auf dem eigenen Infostand Ausstellungsfläche zur Verfügung. Von dieser Form der Unterstützung verspricht sich Slow Food Deutschland eine nachhaltige Wirkung.

Von der Überschwemmung waren 70 Prozent der Fläche des Bundesstaates Tabasco betroffen. Sie hat ungeheure Schäden verursacht: 20.000 Quadratkilometer Fläche wurden vollkommen überschwemmt, dies entspricht etwa 5 Milliarden Dollar an wirtschaftlichen Schäden und dem Verlust von etwa 160.000 Hektar von insgesamt 240.000 Hektar Anbaufläche. Slow Food Terra Madre und Mas para el campo, die Vereinigung, die die verschiedenen Kooperativen der Kakaoproduzenten aus Chonalpa (eine besonders gut für die Kakaoerzeugung geeignete Region) koordiniert, arbeiten beim Projekt Restablecimiento del Agroecosistema Cacao en Tabasco, Mexico zusammen, das den Erzeugern in dieser schwierigen Phase beistehen soll. Das Projekt kommt 720 Hektar Anbaufläche zugute, die aufgrund der Überschwemmung unter der außergewöhnlichen Feuchtigkeit, die Krankheiten der Kakaopflanzen verursacht, leiden. Das Ziel ist, wieder einen regelmäßigen Produktionszyklus in Gang zu setzen. Es soll in verschiedenen Phasen erreicht werden, und gleichzeitig wird versucht, den Bauern eine Verbesserung der Produktqualität und der Vermarktung zu ermöglichen.

Rezept

Blinis mit Forelle und Linsen

Zutaten: (4 Personen)
4 Forellenfilets

Teig fuer 8 Blinis:
600 g Kartoffeln
50 g Kartoffelmehl
50 g Butter, erwaermt
2 Eigelbe
1 ganzes Ei
300 g Berglinsen le Puy aus Frankreich
3 Schalotten, klitzeklein
1 Bund Petersilie, fein gehackt
Saft einer halben Zitrone
3 EL Olivenoel
Salz, Pfeffer
1 Becher Joghurt
Einige Spritzer Zitrone
2 EL Olivenoel

Zubereitung:
Kartoffeln schaelen, kochen, abdaempfen und durch die Presse druecken, etwas auskuehlen lassen, dann mit Mehl, Eier, leicht erwaermter Butter, Salz und Muskat verkneten und kleine flache Pfannkuchen, sprich Blinis, formen. Die Blinis auf einer bemehlten Flaeche zwischenlagern und dann in Butter, in einer beschichteten Pfanne knusprig ausbraten.

Gewaschene Linsen in Salzwasser gar kochen, abgiessen, dann mit Schalotten und Petersilie verruehren und mit Zitrone, Salz, Pfeffer und Olivenoel wuerzen. Forellenfilets im Backofen leicht erwaermen

Jetzt anrichten: Die Forellenfilets auf einen Teller legen, die Linsen und Blinis und etwas erwaermten Joghurt dazu geben.
Dazu passt ein Wein aus dem Badischen und zwar ein Cuvee aus Burgunder oder Chardonnay. Viel Spass!