Aktuelle Nuss-Metaanalyse

Hintergrund: Während der Zusammenhang zwischen dem Nussverzehr und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gut belegt ist, sind epidemiologische Daten bezüglich des Krebsrisikos weniger umfassend und es fehlt an systematischen Auswertungen. Beide Erkrankungsbilder zählen hierzulande zu den häufigsten Todesursachen, so dass Forschung und Industrie einen großen Handlungsbedarf sehen.

Studientitel: Nut consumption and risk of cardiovascular disease, total cancer, all-cause and cause-specific mortality: a systematic review and dose-response meta-analysis of prospective studies (Abstract)

Studientyp: Metaanalyse aus 20 prospektiven Kohortenstudien mit epidemiologischen Daten von mehreren hundert Tausend Studienteilnehmern.

Ziel/ Fragestellung: Forscher der Universität Trondheim untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Nussverzehr und dem Erkrankungsrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebserkrankungen.

Ergebnisse: Der tägliche Verzehr von 28 Gramm Nüssen beeinflusst signifikant das Erkrankungsrisiko – unabhängig von der Sorte. Diese 1-2 Handvoll Nüsse am Tag reduzieren demnach das Risiko einer koronaren Herzerkrankung um 29 Prozent, das einer kardiovaskulären Erkrankung um 21 Prozent, das eines Schlaganfalls um 7 Prozent und das einer Krebserkrankung um 15 Prozent. Zudem sinkt die Gesamtmortalität um 22 Prozent. Der gesteigerte Verzehr von Nüssen verringert zudem das Risiko für Atemwegserkrankungen, Infektionskrankheiten, Diabetes oder neurodegenerative Erkrankungen – und zwar der genannten Reihenfolge nach zu 52, 75, 39 und 35 Prozent. Die Schlussfolgerung der Forscher: mehr als 4 Millionen Todesfälle in Nord- und Südamerika, Europa, Südostasien und Australien könnten möglicherweise auf einen zu geringen Konsum an Nüssen zurückzuführen sein.

Diskussion: Die Ergebnisse als solches sind nicht wirklich überraschend und zeigen einmal mehr, wie praxisfern Ernährungswissenschaft sein kann. Denn selbst dem Laie dürfte schnell klar sein, dass ein einziges Lebensmittel wohl kaum das Risiko für komplexe Erkrankungsbilder signifikant zu senken vermag. Fast schon dreist hingegen ist die Schlussfolgerung der Forscher, dass bis zu 4 Millionen Todesfälle hätten eventuell verhindert werden können. Bei der abschließenden Empfehlung, den Nusskonsum generell zu steigern, stellt sich doch eher die Frage, wer solch oberflächlich-behandelte Sachverhalte finanziert und wessen Interessen hier vielleicht eine Rolle gespielt haben.

Fazit: Nüsse sind eine hervorragende Ballaststoffquelle und liefern hochwertiges Eiweiß, zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe sowie Antioxidantien. Ein Allheilmittel gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs sind diese aber nicht. Die Energiepakete eignen sich unter Umständen auch nicht für Allergiker, Neurodermitiker oder Adipositaspatienten zum täglichen Verzehr. Schlussendlich spielt in der gesundheitlichen Bewertung auch immer der Verarbeitungsgrad eine Rolle. Der GeNUSS sollte daher auch immer mit dem gesunden Menschenverstand erfolgen.

www.fet-ev.eu

Superfoods für Superblöde?

Superfoods sind buchstäblich in aller Munde. Die Medien sind voll mit Berichten über die trendigen Lebensmittel. Im Bekanntenkreis werden eifrig neue Chiasamen-Rezepturen ausgetauscht. Kollegen tunen ihr Müsli mit Acai- und Aroniabeeren. Und der Lebensmitteleinzelhandel stockt zügig die Regale mit Granatäpfeln und Algen, Amaranth-, Quinoa- und Hirseprodukten auf. Superfoods haben längst den Sprung vom staubigen Reformhausregal in den heimischen Supermarkt und den Discounter geschafft.

Doch was ist ein Superfood? Das „Oxford English Dictionary“ beschreibt den Begriff Superfood als „ein nährstoffreiches Lebensmittel, das als für Gesundheit und Wohlbefinden besonders förderlich erachtet wird“. Eine klare, fachliche Definition aber fehlt. Das wiederum erweist sich als Glücksfall für die Industrie, die stetig neue vermeintlich ultragesunde Produkte auf den Markt bringt. Laut „Die Welt“ ist die Verkaufsmenge von Chiasamen in den letzten beiden Jahren rapide angestiegen. Verkaufte der deutsche Lebensmittelhandel zu Beginn des Imports im Jahr 2013 gerade einmal 20 Kilogramm des wertvollen Samens, waren es 2015 bereits knapp 664 Tonnen. Es scheint, als greife der gesundheitsbewusste Verbraucher tief in die Tasche, um sein Verlangen nach mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Energie mit exotischen Produkten aus aller Welt zu stillen.

Doch wissenschaftliche Untersuchungen zu den Lebensmitteln selbst sind selten. Die postulierten gesundheitsfördernden Eigenschaften einiger Inhaltsstoffe indes sind nicht neu. Und so geraten bei all dem Wirbel um die neuartigen, exotischen Superfoods aus Asien und Südamerika die Vorzüge der heimischen Nährstoffwunder in Vergessenheit. Hinsichtlich der Nährstoffzusammensetzung, des Preises und der Verfügbarkeit sind diese den regionalen Vertretern aber nur selten überlegen. Den heimischen Nährstoffwundern allein fehlt das übertriebene Marketing. Auch Heidel-, Johannis- und Holunderbeeren, Hagebutten, Karotten und Kürbis liefern jede Menge Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Wurzel- und Knollengemüse wie Topinambur, Rote Beete, Pastinaken und verschiedene Kohlsorten wie Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl oder Kohlrabi sind ebenso wichtige Nährstofflieferanten, die unseren Speiseplan bereichern. Im Vergleich zu den enorm gehypten Chiasamen sind Leinsamen als Omega-3-Fettsäuren- und Ballaststoffquelle eine günstige, nicht weniger wirkungsvolle Alternative.

Die Quintessenz: gesundheitsfördernde Effekte lassen sich durch den Verzehr einzelner, zum Teil überteuerter Produkte nicht erzielen. Exotische Superfoods erweitern die Palette unserer täglichen Lebensmittelauswahl, sind aber kein Allheilmittel. Die grundlegende Empfehlung, möglichst frische und unverarbeitete Lebensmittel zu konsumieren und auf Abwechslung und Vielfalt zu achten, bleibt also. Wer weiß, vielleicht entpuppt sich ja die ein oder andere längst vergessene heimische Gemüsesorte als kleines Geschmackswunder für den eigenen Speiseplan.

Honig

Der Tee mit Zitrone verlangt nach einer Extra-Portion Süße, das Früchte-Quark-Dessert könnte eine Abrundung vertragen oder dem Salatdressing fehlt der letzte Pfiff. All das sind ideale Gelegenheiten, statt zur Zuckerdose mal zum Honigglas zu greifen. Die goldenen Tropfen bringen nicht nur Süße, sondern auch noch ganz eigene Geschmacksnoten mit ins Spiel.

In der deutschen Honigverordnung sind alle Anforderungen an das Produkt Honig genau festgeschrieben. Diese Bezeichnung darf nur der natursüße Stoff tragen, den Bienen erzeugen, indem sie Nektar oder Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder auf lebenden Pflanzen befindliche Sekrete von Insekten aufnehmen, mit eigenen spezifischen Stoffen kombinieren und umwandeln, in Waben speichern und dort reifen lassen. Seit Juli diesen Jahres schließt das übrigens auch Pollen mit ein.

Rund ein Kilogramm Honig verzehrt jeder Bundesbürger im Jahr. Im Handel sind weit mehr als 50 Sorten in diversen Verarbeitungsqualitäten erhältlich. Sie unterscheiden sich unter anderem in der Farbe, der Konsistenz und natürlich dem Geschmack. Von cremigem, hell-beigem, mildem Rapshonig bis zu zähflüssigem, braunem, harzig-malzigem Tannenhonig reicht die Palette.

Seine unglaubliche Vielfalt verdankt Honig zunächst der botanischen Herkunft. Blütenhonig wird aus Nektar hergestellt. Ausgangsstoff für die würzigen, meist dunkleren Honigtauhonige ist das zuckerhaltige Sekret (Honigtau) von Insekten, die auf den jeweiligen Pflanzen leben. Darüber hinaus gibt es Honige aus Nektar und Honigtau, sowie Honige unterschiedlichen botanischen Ursprungs. Die Honigarten unterscheiden sich darüber hinaus nach Herkunft, Gewinnungsart, Angebotsform oder Zweckbestimmung.

Für viele Verbraucher zählt allerdings vor allem das Aroma. „Das lässt sich auf dem Frühstücksbrot oder pur am besten erschmecken“, empfiehlt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Und wer sich nicht entscheiden kann, gönnt sich einen Vorrat aus mehreren Gläsern.“ Beim Kauf gilt es aber, genau hinzuschauen. Das Glas darf keine Risse und die Banderole am Deckel keine Beschädigungen aufweisen. „Qualitativ hochwertiger Honig zeichnet sich durch gleichmäßige Farbe und zähflüssige oder feincremige Konsistenz, sowie einen honigtypischen Geschmack und Geruch aus“, zählt Seitz auf. Gut verschlossen kann Honig an einem trockenen, kühlen, dunklen Ort bis zu zwei Jahre gelagert werden.

In dieser Zeit kann es – vor allem bei Produkten mit hohem Traubenzuckergehalt – durchaus passieren, dass der Honig kristallisiert. Das erschwert manch eine Küchenanwendung. Im Wasserbad bei bis zu vierzig Grad lässt sich Honig ohne Qualitätsverlust erhitzen und wird so wieder geschmeidig. Wer in einem Rezept Haushaltszucker durch Honig ersetzen möchte, muss beachten, dass dieser eine höhere Süßkraft hat und die im Rezept angegebene Flüssigkeitsmenge um rund 20 Prozent reduziert wird. Entsprechend müssen die Mengenverhältnisse angepasst werden.
Eva Neumann, www.aid.de

Fruktoseintoleranz

Obst- und Gemüseunverträglichkeit: Was fehlt dem Körper dann?

Wenn man nach dem Verzehr von Obst und Gemüse immer wieder unter krampfartigen Bauch-/Magenschmerzen oder Darmproblemen leidet, kann eine Fruktoseintoleranz vorliegen. Sicherheit bringt ein einfacher Atemtest beim Arzt. Liegt eine Fruktoseunverträglichkeit vor, heißt das auf Obst und Gemüse weitgehend zu verzichten. Auch bei einer Histaminintoleranz werden bestimmte Arten davon einfach nicht vertragen.

Was fehlt dem Körper, wenn man als Betroffener auf das gesunde Gemüse und Obst verzichten muss? Neben den Vitaminen sind es vor allem die Mineralstoffe. Der Grund: Wir essen heutzutage ohnehin zu Vieles, was unseren Körper mit Säure belastet (z. B. Fleisch, Wurst, Käse, Backwaren, industrielle Nahrung mit Fett als Geschmacksträger). Die Folgen einer Übersäuerung können auch Müdigkeit, nachlassende Konzentration und oft fehlende Energie zur Folge haben.

Um das Säure-Basen-Gleichgewicht zu stabilisieren, benötigt der Körper sogenannte Basenlieferanten wie z. B. Gemüse und Salat, Obst, Gewürze und Kräuter, die er selbst nicht bilden kann. Fallen diese wichtigen basischen Lebensmittel aufgrund einer Unverträglichkeit oder Intoleranz aus, kann der aktive Säureabbau mit basischen Mineralstoffen und wertvollen Spurenelementen wie Basica (Apotheke) erfolgen. Es enthält organische Mineralstoffe als Citratverbindungen. Diese werden erst im Dünndarm aufgenommen und sind sehr gut bioverfügbar. Die Einnahme kann zeitlich unabhängig vorgenommen werden und ist nicht von den Mahlzeiten abhängig. www.basica.de

Hotel Hampton Berlin

Das Hampton ist ein Drei Sterne Hotel von Hilton – das Haus in der Westberliner City wird sehr gut von Mirko Schulze geführt

Die Begrüßung der jungen bulgarischen Rezeptionistin war sicher die wärmste der letzten 100 Hotels. Sie fragte nach der Anreise, erklärte alles, wenn sie was nicht wusste, fragte sie die erfahrenere Kollegin. Man hatte den Eindruck, man war bei ihr Zuhause. Auch in den Folgetagen grüßte sie mit Namen. Das war schon mal 5 Sterne Niveau.

Kennen Sie das? Sie lesen eine Restaurantkritik von Bernd Matthies und wenn sie auch schon dort gewesen sind, erkennen Sie alles wieder. Sie lesen eine Kritik von Heinz Horrmann und Sie denken, da muss es noch ein anderes Hotel geben, mit dem gleichen Namen. Horrmann beschrieb das Hotel vor kurzen in Die Welt. Wieso der Berliner Horrmann in Berlin ein Hotelzimmer braucht, bleibt sein Geheimnis.
Das Zimmer ist akzeptabel sauber wenn man nicht zu genau hinguckt, jedoch wirklich nicht „klinisch“ wie Horrmann in der Welt schreibt.
Das Zimmer ist sehr groß, hat aber überhaupt keine Ablageflächen. Ich rufe die Rezeption und frage, ob ich was übersehen habe. Man sei ein Businesshotel und da wird alles gehangen. Ich war verblüfft. Offenbar hängen BusinessPeople ihre Socken und Unterhosen auf einen der wenigen Bügel. Das ist schade, das eine Kommode fehlt. Auch ein Kühlschrank wäre fein.
Es gibt einen Schreibtisch mit einem unbequemen Bürostuhl. Vom Schreibtisch kann man nicht den Flach-TV sehen, der ein sehr gutes Bild liefert.
Das Duschbad ist prima, aber auch hier fehlt Ablageflächen.

Insgesamt ist das Zimmer groß, sauber und ansprechend. Gewöhnungsbedürftig ist das Lichtsystem.

Horrmann reklamierte fehlendes Obst. Wir hatten jeden Tag, bis auf den Feiertag – da war es alle – einen hochwertigen frischen Obstsalat und Bananen und Äpfel. Es gab auch immer frische Tomaten und Gurken. Das Frühstück ist im Zimmerpreis enthalten. Es geht hektisch zu, es ist alles da, was man sich wünscht, jedoch eher im preiswerten Bereich, was wohl in einem Drei Sternehaus normal ist.

Einzig beim Bacon würde ich mir wünschen, dass der sorgfältiger gebacken wird und Toast als festsaugende Unterlage hätte. Bitte nicht missverstehen, es ist gratis und ich habe oft schon für 15 Euro schlechteres Frühstück gehabt.

Dafür ist das sehr schnelle Internet prima, nur dass man sich permanent wieder einloggen muss, ist nervig. Ob es da nicht bequemere Lösungen geben könnte?

Fazit: Wir zahlten knapp 110 Euro die Nacht für das Doppelzimmer incl. WLAN und Frühstück zu Hauptsaison. Das Zimmer hat zwar Null Sexappeal, gefiel uns aber durchaus gut. Da kann man jederzeit hin. Wenn es aber z.B das Palace für wenig Geld gibt, würde ich das Palace nehmen.

Hampton Berlin West: www.booking.com/hotel/de/hampton-by-hilton-berlin-city-west.de.html?aid=341745
Hotel Palace: www.booking.com/hotel/de/hotelpalace.de.html?aid=341745

ÖKO-TEST: Hausratversicherungen

Die Preise und Leistungen von Hausratversicherungen unterscheiden sich extrem. Das zeigt eine neue Untersuchung, die das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST durchgeführt hat.
In einem Modellfall kostet der günstigste Tarif beispielsweise 88 Euro pro Jahr, der teuerste mit 296 Euro drei Mal so viel. Doch der Preis ist nicht das einzige Kriterium, auf das Verbraucher achten sollten, wenn sie eine Hausratpolice abschließen möchten. Manche Tarife bieten nur einen mäßigen Schutz. Bei grober Fahrlässigkeit kann es im Ernstfall etwa passieren, dass die Versicherer nur die Hälfte des Schadens oder sogar noch weniger bezahlen.

Denn die Leistung kann gekürzt werden, wenn beispielsweise ein vorgeschriebener Brandmelder fehlt oder eine leere Wohnung im Winter versehentlich nicht beheizt wird und es zu einem Rohrbruch kommt. In der ÖKO-TEST-Untersuchung haben unter anderem deshalb zwei Versicherungen am besten abgeschnitten, weil sie generell auf Leistungskürzungen wegen grober Fahrlässigkeit verzichten.
ÖKO-TEST rät außerdem darauf zu achten, dass der Versicherer im Schadensfall den gesamten Hausrat zum Neupreis ersetzt. Außerdem sollte man sich überlegen, ob man auf unnötigen Ballast wie eine teure Glasversicherung verzichtet.
Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2012 gibt es seit dem 27. April 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Eur

Petra Braun-Lichter

Gourmetkochkurs – „dry-aged“ Rindersteak – am Knochen gereift

Nach alter, traditioneller Handwerkskunst reift das Fleisch des Weiderindes am Knochen auf den Punkt. Bei diesem Verfahren zersetzt sich das Muskelfleich durch fleischeigene Enzyme. Dank der dicken, eingetrockneten äußeren Fettschicht, welche vor der Zubereitung entfernt wird, geht dem Fleisch dabei keine Feuchtigkeit verloren. Am Ende kommt ein schmackhaftes und sehr zartes Fleisch heraus. Ca 4 Wochen lang reift Ihr Steak am Knochen, und hat es da nicht verdient excellent zubereitet zu werden?

Die optimale Zubereitungsweise und das dazugehörige Handwerkszeug lernen Sie in diesem Kochkurs unter der Leitung von Frau Petra Braun-Lichter kennen. Kommen Sie mit zu einer kleinen Gewürzreise! Zu guter Letzt fehlt noch der passende Wein zu Ihrem Fleisch und nun steht dem unbeschwerten Genuss nichts mehr im Weg!

Wegen großer Nachfrage neuer Termin 25.05.
Weitere Infomationen gerne telefonisch bei Frau Braun-Lichter Tel. Nr. 0911-51922790
www.gourmetkoechin.de

Stiftung Warentest: Digitalkameras

Das typische Klacken beim Druck auf den Auslöser könnte bald Fotogeschichte sein: Immer mehr professionelle Digitalkameras kommen ohne Klappspiegel aus. Und überzeugen im Test der Stiftung Warentest: Viele spiegellose Systemkameras sind kleiner und lösen schneller aus als klassische Spiegelreflexkameras und liefern zudem tolle Bilder. Das berichten das Onlineportal test.de und die Zeitschrift test in ihrer März-Ausgabe.

Die besten Bilder im Test lieferte die Samsung NX200 + 18–55 II OIS für 685 Euro, ihre Bildqualität ist sogar eine halbe Note besser als die getestete Nikon-Spiegelreflexkamera. Der Samsung-Kamera fehlt allerdings ein Sucher. Insbesondere bei Mittagssonne im Freien sind Modelle mit Monitor und Sucher praktischer.

In der Summe der Prüfungen platzieren sich andere Kameras vorn: Das Nikon 1 V1 Zoomobjektiv-Kit für 735 Euro und die Sony alpha 35K für 555 Euro. Von den beiden liefert die Nikon etwas bessere Bilder, doch ihr fehlt dafür ein integrierter Blitz.

Insgesamt erhielten 13 der 15 getesteten Systemkameras das Qualitätsurteil „Gut“. Wer trotz der guten Ergebnisse eine echte Spiegelreflexkamera wünscht, wird im Produktfinder Digitalkameras unter www.test.de/digitalkameras fündig, der mittlerweile mehr als tausend Modelle umfasst. Hier schneiden die Canon EOS 60D und die Nikon D7000 „gut“ ab. Sie gibt es je nach Objektiv ab gut 1000 Euro.

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

U-Boot in Wörth
Das Strand- und Campingplatzlokal „U-Boot“ in Wörth befindet sich direkt am Ufer des Mains. Seit drei Jahren versucht eine Familie das Restaurant mit vereinten Kräften zum Laufen zu bringen. Vater Dieter, gelernter Kfz-Mechaniker, kümmert sich hauptsächlich um den Campingplatz. Nebenbei muss er noch in einer Autoteilefabrik schuften, sonst würde die ganze Familie schon längst auf der Straße stehen.

Im Lokal haben seine Frau Ramona, Schwiegermutter Irene und Tochter Manuela das Ruder in der Hand. Doch das Geld wird knapp und das „U-Boot“ droht zu sinken! Im Sommer brummt das Geschäft zwar, doch im Winter lässt sich keine Menschenseele blicken. Kein Wunder, denn die Speisekarte lockt niemanden auf den Campingplatz. Auf der Karte stehen 80 Gerichte, doch sie beschränken sich auf Variationen von Schnitzel und Rumpsteak. Von einem kulinarischen Highlight und frischen Gerichten fehlt jede Spur!

Während Ramona im Service meist vor leeren Tischen steht, schwingt hinter dem Herd die 72-jährige Oma Irene den Kochlöffel. Gelernt hat sie den Beruf nie und Lust aufs Kochen hat sie eigentlich auch nicht mehr. Trotzdem klammert sie sich an ihre Arbeit, denn sie hat Angst, dass sie nicht mehr gebraucht wird. Und reinreden lässt sich Irene in der Küche nicht, unbeirrt hält sie an ihrer einseitigen Hausmannskost fest.

Ein schwerer Fall für die Kochprofis Frank Oehler und Andi Schweiger. Das Testessen bestätigt ihre Vermutungen: Irene muss raus aus der Küche. Sie soll nur noch als Küchenhilfe mitarbeiten. Werden die Kochprofis in so kurzer Zeit eine geeignete Köchin für das „U-Boot“ auftreiben können?

RTL2, Donnerstag, 29.12., 20:15 – 21:15 Uhr (VPS )

Frozen Joghurt

Das Rezept für kühle Köpfe an heißen Sommertagen

Heiß, heißer, Sommer. Die Temperaturen klettern hoch bis zur 30°C Marke, Liegestuhl und Sonnenschirm stehen bereit. Das einzige, was fehlt, ist eine eiskalte Erfrischung. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft kennt das passende Rezept für echte Abkühlung: Frozen Joghurt aus cremig-leichtem Joghurt und frischen Sommerfrüchten. Ein cooler Sommertrend, der sich schnell und einfach in der eigenen Küche zubereiten lässt.

Eiscreme kann auch ohne Sahne schmecken, das beweist der leckere Erfrischungssnack Frozen Joghurt, der seine Geburtsstätte in den USA hat. Hier begann bereits 1970 sein Siegeszug. Über Kanada und Asien schwappt die weiße Welle nun nach Europa und erfreut Schleckermäuler mit ausgefallenen Sorten wie Grüner Tee oder Granatapfel. In Deutschland kennen und lieben 74%1 den süß-säuerlichen USA-Import.

Wer am liebsten zu Hause schlemmt und sich an kreativen Varianten ausprobiert, der kann mit ein bisschen Geschick und wenigen Hilfsmitteln Frozen Joghurt selber machen. Eine Umfrage hat ergeben, dass 57%1 der Befragten sich gerne an der Zubereitung versuchen würden. Für die Herstellung genügen ein handelsüblicher Stabmixer oder ein Rührgerät, leckerer Naturjoghurt aus Bayern und eine Priese Zucker. Der Kreativität sind in Sachen Geschmack keine Grenzen gesetzt. Je nach Gusto können dem Grundrezept beliebig Früchte, Schokolade, Vanille oder für eine herzhafte Note frische Kräuter wie Minze beigefügt werden. Wer auf zusätzliche Kalorien verzichten möchte, kann anstelle eines Sahnehäubchens mit gehackten Nüssen oder Obststückchen ein ansprechendes Topping zaubern.

Figurbewusste Naschkatzen entscheiden sich auch in der Eisdiele zunehmend für den leicht säuerlichen Frozen Joghurt. Dies zeigt eine Umfrage, bei der 37%1 der Befragten den erfrischenden Joghurt-Snack wählen würden. Joghurt ist also nicht mehr länger nur ein Klassiker auf dem Frühstückstisch oder beliebt als Zwischenmahlzeit. In eisgekühlter Form zeigt er, dass er noch viel mehr kann.