Hotelpreise

Der Euro ist auf Talfahrt und lässt so manches Reiseziel auch finanziell in weite Ferne rücken. Insbesondere amerikanische und asiatische Länder haben sich für deutsche Urlauber deutlich verteuert. Welche Regionen dennoch die Reisekasse schonen und wie sich im Vergleich die Großstädte in Deutschland entwickeln, zeigt das Preisbarometer des internationalen Buchungsportals HOTEL DE.

Wer dieses Jahr in die USA reisen möchte, sollte deutlich früher anfangen zu sparen und die Reisekasse kräftig aufstocken. Denn gegenüber dem US-Dollar verlor die Einheitswährung innerhalb eines Jahres zeitweise rund 30 %. Somit verteuern sich – andere Faktoren außen vorgelassen – beispielsweise Eintrittskarten, Hotelzimmer oder Restaurantbesuche in den USA für Euro-Touristen um nahezu ein Drittel.

Andere Reiseziele sind ebenfalls deutlich teurer geworden. Insbesondere in asiatischen Ländern müssen Reisende gegenüber dem Vorjahr wesentlich mehr auf den Tresen legen. Dies belegt auch das Hotelpreisbarometer von HOTEL DE, das die Entwicklung der Übernachtungskosten in bedeutenden Metropolen zeigt. So stiegen die durchschnittlichen Zimmerpreise vor allem in Hong Kong um 31,71 % auf 188,57 Euro und in Shanghai um 22,49 % auf 112,80 Euro. Auch in Singapur (plus 8,37 % auf 166,66 Euro) und Seoul (plus 10,60 % auf 153,62 Euro) müssen Touristen aus der Euro-Region dieses Jahr tiefer in die Taschen greifen. Lediglich die Hotellerie in Tokio schont die Reisekasse ihrer Gäste (minus 4,09 % auf 138,09 Euro).

Ergebnisse des Hotelpreisbarometers für ausgewählte internationale Metropolen (Durchschnittspreise in Euro je Nacht und Zimmer)*
     Stadt    März 2015    März 2014    Vgl. März 2015 zu
März 2014 in %
1.    New York    208,80    146,81    42,23
2.    Sydney    194,69    182,30    6,80
3.    Hong Kong    188,57    143,17    31,71
4.    Singapur    166,66    153,78    8,37
5.    Seoul    153,62    138,90    10,60
6.    Rio de Janeiro    141,76    126,88    11,73
7.    Tokio    138,09    143,97    -4,09
8.    Shanghai    112,80    92,09    22,49
9.    Buenos Aires    107,99    95,69    12,86
10.    São Paulo    105,57    104,11    1,40

Starke Preisnachlässe in nördlichen Metropolen
Während bei Fernzielen fast durchweg hohe Aufschläge zu verzeichnen sind, können viele europäische Destinationen dagegen mit niedrigeren Reisekosten punkten.

Insbesondere Skandinavien ist ein heißer Reisetipp. „Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen wir in den nordischen Ländern deutlich geringere Zimmerpreise. Die momentan gegenüber dem Euro schwächeren skandinavischen Währungen vergünstigen den Urlaub zusätzlich“, erklärt Ralf Priemer, Vorstand der HOTEL DE AG. Sogar in den großen nordischen Metropolen sind die Hotelpreise deutlich gesunken. Im norwegischen Oslo verringerte sich der Durchschnittspreis um 13,28 % auf 128,59 Euro, im finnischen Helsinki um 12,48 % auf 128,70 Euro. Auch Stockholm (138,62 Euro) und Kopenhagen (131,36 Euro) locken mit Preisnachlässen.

Wer besonders viel Hotel fürs Geld möchte, der gönnt sich einen Urlaub in Tschechien. Gerade mal halb so teuer wie Stockholm präsentiert sich beispielsweise die Prager Hotellerie. Mit durchschnittlich 65,03 Euro können Urlauber in keiner anderen europäischen Hauptstadt günstiger übernachten.

Wen es eher gen Süden zieht, der sollte insbesondere Athen (minus 11,78 % auf 71,76) und Rom (minus 4,97 % auf 92,27 Euro) ins Visier nehmen. In Madrid haben sich Hotelzimmer dagegen um rund 14 % verteuert, dennoch sind Übernachtungen mit durchschnittlich 81,98 Euro hier noch vergleichsweise günstig.

Ergebnisse des Hotelpreisbarometers für europäische Hauptstädte
(Durchschnittspreise in Euro je Nacht und Zimmer)*
     Stadt    März 2015    März 2014    Vgl. März 2015 zu
März 2014 in %
1.    London    154,45    140,48    9,94
2.    Bern    150,43    138,18    8,87
3.    Stockholm    138,62    149,10    -7,03
4.    Kopenhagen    131,36    136,63    -3,86
5.    Brüssel    129,69    127,33    1,85
6.    Paris    129,12    128,21    0,71
7.    Helsinki    128,70    147,06    -12,48
8.    Oslo    128,59    148,28    -13,28
9.    Amsterdam    113,83    121,66    -6,44
10.    Moskau    111,65    143,51    -22,20
11.    Rom    92,27    97,10    -4,97
12.    Wien    88,51    87,37    1,30
13.    Berlin    86,49    83,47    3,62
14.    Madrid    81,98    71,86    14,08
15.    Warschau    79,70    79,61    0,12

http://www.gourmet-report.de/goto/hotel-de

Entwicklung der Hotelpreise

Ferienzeit ist Reisezeit. Während einige Urlaubsregionen insbesondere über den Preis um jeden Gast buhlen, können sich andere Destinationen deutliche Aufschläge leisten. Eine Untersuchung von hotel.de räumt dabei mit manchem Vorurteil auf.

Die Côte d’Azur klingt nach Glamour und High-End-Preisen, Kroatien nach idyllisch und preiswert. Weit gefehlt, wie die Auswertung der Buchungspreise bei hotel.de zeigt. So präsentieren sich die Adriaküste und die Gebiete um den Gardasee, beides in Italien, mit durchschnittlichen Übernachtungskosten von über 115 Euro als besonders hochpreisig.

Auf Platz 3 folgt bereits die kroatische Halbinsel Istrien mit 114,83 Euro und auch die türkische Riviera zeigt sich mit rund 112 Euro vergleichsweise kostenintensiv. Die Côte d’Azur dagegen liegt mit 111,57 Euro erst auf Rang 5.

„Früher als Geheimtipp gehandelt, sind viele Urlaubsregionen in Kroatien mittlerweile sehr beliebt und stark nachgefragt, was sich natürlich auch im Preis widerspiegelt. An der Côte d’Azur dagegen kann man auch vergleichsweise günstig unterkommen, was viele Urlauber nicht wissen“, kommentiert Ralf Priemer, Vorstand der hotel.de AG, das typische Meinungsbild. So sind beispielsweise in den High-Society Hochburgen Cannes und Nizza Hotelzimmer sogar in der Hauptsaison bereits für rund 60 Euro zu haben.* Es geht natürlich auch exklusiver und teurer, wie das Luxushotel Residence de la Pinede in Saint-Tropez zeigt. Aktuell schlägt hier das teuerste Zimmer mit rund 2.000 Euro pro Nacht zu Buche.

Hotelpreisbarometer für beliebte europäische Urlaubsregionen
     Region    Land    Juni ’14    Juni ’13    Vgl. Juni ’14 zu Juni ’13 in %
1.    Adriaküste    Italien    118,24    105,72    11,84
2.    Gardasee    Italien    115,30    113,70    1,41
3.    Istrien    Kroatien    114,83    112,70    1,89
4.    Türkische Riviera    Türkei    111,98    121,07    -7,51
5.    Côte d’Azur    Frankreich    111,57    122,84    -9,17
6.    Korsika    Frankreich    106,57    104,83    1,66
7.    Italienische Riviera    Italien    103,77    107,38    -3,36
8.    Toskana    Italien    97,79    97,09    0,72
9.    Costa del Sol    Spanien    94,41    72,17    30,82
10.    Dalmatien    Kroatien    93,98    104,81    -10,34
11.    Mallorca    Spanien    90,03    86,77    3,76
12.    Sizilien    Italien    87,09    73,69    18,18
13.    Sardinien    Italien    85,48    71,85    18,97
14.    Costa Blanca    Spanien    70,74    54,33    30,20
15.    Kreta    Griechenland    59,37    62,87    -5,57

Die größten Aufschläge gegenüber dem Vorjahr müssen Urlauber 2014 in den spanischen Regionen zahlen. Vor allem an der Costa del Sol und an der Costa Blanca verteuerten sich Hotelzimmer deutlich um ganze 30 %. Allerdings bleibt die Costa Blanca mit rund 70 Euro trotzdem immer noch ein Preisschlager.

Als wahres Schnäppchen präsentiert sich diesen Sommer Kreta mit durchschnittlichen Übernachtungskosten von rund 60 Euro. Damit sind die Hotelzimmer auf der griechischen Insel nur halb so teuer wie an der italienischen Adriaküste. Praktisch für Urlaubssuchende bei hotel.de: Wer in eine bestimmte Urlaubsregion fahren möchte, aber keine bestimmte Stadt im Visier hat, kann über die Suche des kostenfreien Buchungsportals passende Hotels einfach über die Eingabe von Regionen wie Côte d’Azur oder Türkische Riviera finden.

Hotelpreisbarometer für ausgewählte europäische Hauptstädte (Preise in Euro)**
     Stadt    Juni ’14    Juni ’13    Vgl. Juni ’14 zu Juni ’13 in %
1.    London    171,69    159,50    7,64
2.    Kopenhagen    170,05    141,38    20,28
3.    Oslo    165,96    180,10    -7,85
4.    Stockholm    162,29    160,88    0,87
5.    Paris    158,32    155,33    1,92
6.    Moskau    155,10    164,70    -5,83
7.    Amsterdam    149,27    125,36    19,07
8.    Helsinki    142,63    128,73    10,80
9.    Bern    139,01    145,92    -4,74
10.    Berlin    81,70    86,26    -5,29

Für Städtereisende erweist sich im europäischen Vergleich London mit durchschnittlichen Übernachtungskosten von 171,69 Euro als teuerste Metropole für Hotelgäste, dicht gefolgt von Kopenhagen. Gegenüber dem Vorjahr verteuerten sich die Zimmer in der dänischen Hauptstadt um rund 20 % auf 170,05 Euro. Maßgeblich hierfür war der berühmte Pinsekarneval, das skandinavische Pendant zum Karneval in Rio, der Anfang Juni für eine deutlich höhere Zimmernachfrage sorgte. Rom mit 120,25 Euro und Wien mit 88,58 Euro liegen im Mittelfeld des Rankings. Die spanische Hauptstadt Madrid schont dagegen mit nur 77 Euro je Nacht und Zimmer die Reisekasse ihrer Gäste.

In der russischen Millionenmetropole Moskau (-5,83 % auf 155,10 Euro), aber vor allem in Kiew zeigen sich die Auswirkungen der Ukraine-Krise auch im Tourismusbereich. Insbesondere der deutliche Rückgang der ukrainischen Währung gegenüber dem Euro um 50 % verbilligte Hotelzimmer für Reisende aus dem Euroraum von 106,75 Euro auf rund 65 Euro. Doch ob Kiew ein attraktives Reiseziel ist, bleibt fragwürdig.
Hotel.de: www.gourmet-report.de/goto/hotel-de

Eurotoques-Stiftung seit 2001

Über ein Jahrzehnt Wirken im Dienste der großen und kleinen Verbraucher

Die Esskultur ist in Gefahr und nicht nur sie… Die gesundheitsbewusste Ernährung mit natürlich produzierten Lebensmitteln steht deshalb seit nun schon zwölf Jahren im Zentrum des großen Engagements der Eurotoques-Stiftung und stand auch seit einem Jahrzehnt genau dort. Zweck dieser 2001 gegründeten Stiftung ist die Durchführung und Förderung von Projekten und Initiativen zur Erziehung, Bildung, Beratung und Schutz der Verbraucher im Bereich Lebensmittel, Ernährungskosten, Essen und Gesundheitsvorsorge im Sinne breiter Volksbildung.

Das langfristige Ziel ist die Entwicklung eines Verbraucherbewusstseins durch Verwendung natürlicher Lebensmittel und Produkte, die Pflege heimischer Erzeugnisse und die Erhaltung natürlicher Produktion der Lebensmittel und die damit verbundene Bewahrung der Natur und Kulturlandschaft. Neben den Erwachsenen liegt der Stiftung besonders der Nachwuchs aller Altersschichten am Herzen, wobei die Liebe zum geschmackvollen und gesundheitsbewussten Essen bereits bei den Kleinen aus dem Kindergarten geweckt und gepflegt wird.

Erreichen kann die Eurotoques-Stiftung, die unabhängige Verbraucher-Initiative der Bevölkerung und der Köche für eine gesunde Ernährung mit natürlich produzierten Lebensmitteln, ihre Ziele vor allem durch:

– Beratung der Verbraucher
– Schutz der Verbraucher
– Geschmackserziehung von Kindern, Schülern und Erwachsenen auf wissenschaftlicher Grundlage
– Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit zur Aufklärung der Verbraucher
– Vergabe von Stipendien zur Weiterbildung (soweit finanziell möglich und steuerlich zulässig)
– Förderung von Partnerschaften
– Projekte zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen

Die Eurotoques-Stiftung kann auch 2013 auf eine lange Liste von Erfolgen verweisen, unter anderem mit jährlich wiederkehrenden Aktionen wie der diesjährigen“19.Europäischen Woche des Geschmacks (14.-22.Oktober 2013), wie dem „Schulkochclub mit dem „5.Europäischen Tag zur gesunden Ernährung und Kochen an Schulen (Freitag 15.November 2013) oder wie dem „16.Europäischen Koch-Festival (30.Mai-02.Juni 2013). Viele Köche haben seit 2001 mitgewirkt, unzählige Menschen von jung bis alt die Liebe am Kochen und am gesundheitsbewussten Ernähren entdeckt.

Die Stiftung hat im Laufe ihres bisher fast zwölf Jahre andauernden erfolgreichen Wirkens Multiplikatoren beiderlei Geschlechts an mehr als 600 Einrichtungen weitergebildet. Zu diesen Einrichtungen gehörten:
– 180 Grundschulen- 50 Fachschulen für Erzieherausbildung
– elf Förderschulen
– viele Kindertagesstätten (Kitas)
– und mehr als 100 weiterführende Schulen

Nach der Fortbildung stellt die Stiftung den Pädagogen und Köchen Pakete mit Materialien zur Verfügung damit können sie an ihren Einrichtungen mit möglichst wenig Aufwand Koch- und Ernährungskurse nach den Grundlinien der Stiftung geben. Neben dem Geschmacksunterricht stehen die Zubereitung von Mahlzeiten, Geschmacksspiele und Wissensvermittlung auf dem Programm, beispielsweise zum Thema Nachhaltigkeit. Etwa die Hälfte der Schulen bleibt dauerhaft im „Euro-Toques-Schulkochclub und bietet fortlaufend ihre Kurse an.

Die Erziehung der jungen Generation ist der Eurotoques-Stiftung ein großes Anliegen. Beispielsweise beim erwähnten „Geschmacksunterricht für Kinder

(Geschmacksunterricht als Beitrag zur Ernährungserziehung in der schulischen Gesundheitsförderung, evaluiert von der Fachhochschule Fulda)
oder bei der Aktion „Kinder kochen für ihre Eltern. Bei diesem Happening für Grund-, Haupt- und Realschüler sowie Gymnasiasten kocht ein geschulter Koch aus der Region mit den Kindern in der Schulküche ein Menü, das gemeinsam mit den Eltern (vorzugsweise) am Valentins-, Mutter- oder Vatertag oder Geburtstag genossen wird.

Ein ebenso wichtiges Event hinter dem die Eurotoques-Stiftung steht ist, das Eltern kochen mit Kindern.

Bereits seit Stiftungsgründung haben die Kleinsten in den Kindergärten viel Spaß am Programm „Schmecken mit allen Sinnen, das selbstverständlich auch 2008 und 2009 angeboten und reichlich und mit Begeisterung genutzt wurde.

Spaß am Kochen dürfen und sollen ebenso die Erwachsenen erleben. Im Rahmen der europaweiten „Europäischen Woche des Geschmacks(www.wochedesgeschmacks.de ) setzte die Stiftung auch in den letzten Jahren auf die Sensibilisierung des Geschmackssinns, wobei Großkücheneinrichtungen und Großverpfleger in Hochschulen und Betriebskantinen, Casinos und Ganztagesschulen sowie Kliniken, Pflegestätten und Kasernen angesprochen waren und angesprochen sind.

2008 und 2009 feierte die Europäische Woche des Geschmacks bereits ihre 14. und 15. Auflage. Ebenfalls beeindruckend sind die Zahlen der Teilnehmer: In Deutschland zählte die Eurotoques-Stiftung im erwähnten Zeitraum jährlich mehr als 60 beziehungsweise mehr als 80 teilnehmende Betriebe. Hinzu kommen noch Dutzende Teilnehmer aus europäischen Ländern von Ungarn bis Spanien, von Slowenien bis zur Schweiz, von Österreich bis Griechenland. Zwischen 100 und 140 Betriebe beteiligten sich zuletzt in jedem Jahr an der vom Stiftungs-Vorstandsvorsitzenden Ernst-Ulrich W. Schassberger und seinen Vorständen einst ins Leben gerufenen Aktion rund um den Geschmackssinn.

Die Kurse der Eurotoques-Stiftung sollen bei den Kindern den Grundstein für ein gesundes Ernährungsbewusstsein legen so umschreibt Schassberger das Hauptanliegen der gemeinnützigen Stiftung und kehrt zum Kreis der Kinder zurück und damit zum Angebot des „Eurotoques-Schulkochklubs. www.schulkochklub.de Dass Schassbergers Wunsch tatsächlich in Erfüllung geht, zeigen zahlreiche Rückmeldungen aus den Partnereinrichtungen: Bei mehr als zwei von drei Schulen hat sich das Ernährungsverhalten der Kinder, die einen Kochkurs besuchten und besuchen, verbessert. Die Kinder probieren sogar ungeliebtes Gemüse. Das liegt sicherlich daran, dass sie es selber kochen, bestätigen die beteiligten Pädagogen sowie die so genannten Paten, die Köche.

Das ist nur ein Teil des Erfolgsrezepts beim Eurotoques-Schulkochklub, der 2012 fortsetzte, was die Premiere im Jahr 2007 versprochen hatte. Der Schulkochclub, eine Aktion in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, bei der die bis zu vier Dutzend beteiligten Spitzenköche als Paten fungieren und neben ungeheurem Wissen viel Freude am Kochen und Ernähren auf den Herd und in die Herzen der Kinder, der Mini-Chefs, transportieren, wird im November 2013 bereits zum siebten Male angeboten.

Beim „Europäischen Tag für gesunde Ernährung und gesundes Kochen zeigten also jeweils im November die Chefköche europaweit und ehrenamtlich den Schülern, wie gesunde, einfache und leckere Gerichte zubereitet werden und erklärten, warum es so wichtig ist, mit der ganzen Familie zu kochen und gemeinsam zu essen. Und dass viele Köche den Brei verderben, stimmt so nur im Sprichwort: Die etwa 50 beteiligten Chefköche entführten die vielen Kinder in die Welt der frischen Küche. Dort konnten sie den von der EU-Kommission und Eurotoques-Stiftung ins Leben gerufenen „Europäischen Tag für gesunde Ernährung und gesundes Kochen“ in Schulen mit allen Sinnen genießen und vor allem viel Spaß an gesundem Kochen haben.

Schon in den Auftaktjahren 2007, 2008 und 2009 hatte das gesamteuropäische Urteil gelautet, dass der Tag des Schu
lkochclubs ein großer, erfolgreicher Tag gewesen sei. Unsere Arbeit wurde in Brüssel sehr gelobt! An dieser Einschätzung, die die anwesenden und begeisterten EU-Botschafter vorbehaltlos teilten, hat sich bis heute nichts geändert: Das Schmecken mit allen Sinnen macht das Essen zum Erlebnis auch und vor allem für die große Zahl von mehreren hundert Kindern, die an manchen Schulen wegen zu starken Interesses und zu hoher Anmeldezahlen erst nach einem Auswahlverfahren an Töpfen und Herden wirken durften.

Warum, so fragt die Eurotoques-Stiftung und blickt über die Landesgrenzen hinaus, können wir nicht von den Finnen lernen? Die Menschen aus dem hohen Norden haben die Notwendigkeit oder zumindest die Sinnhaftigkeit der bedachten Ernährung erkannt und benoten das Kochen von der siebten Klasse an im Schulzeugnis.

Angesichts schockierender Berichte aus dem Agrarbereich fordert Stiftungs-Vorstandsvorsitzender Schassberger, die „Ernährungs-Geschmackserziehung auch hierzulande als Unterrichtsfach einzuführen. Fakt aber sei, dass in den meisten Schulen sogar die Lehrküchen aufgelöst werden. Aber jedes Kind müsse doch lernen können, sich mit der eigenen Ernährung auseinanderzusetzen. Es muss lernen, wie man seinem Körper etwas Gutes tun kann, indem man bewusst mit den Lebensmitteln umgeht, erläutert Schassberger einen der Grundgedanken der Eurotoques-Stiftung.

Ein ganz natürlicher Geschmacksverstärker besonderer Art ist das „Europäische Koch-Festival, www.kochfestival.de das es 2012 schon zum fünfzehnten Male gab und das es demnächst in der 16. Auflage geben wird. Wenn Ende Mai Herzhaftes und Traditionelles aus der Region kredenzt wird, wird allen Gästen der teilnehmenden Betriebe schnell bewusst, dass Kochen weit mehr ist als nur Essenmachen. Zuletzt luden mehr als 250 Betriebe bundesweit und mehr als 2000 Betriebe europaweit ihre Gäste ein, regionale und saisonale Produkte möglichst aus artgerechter Tierhaltung und ökologischem Landbau zu genießen.

Erwähnt sei, dass parallel dazu Basiskochvorführungen angeboten werden und Tage der offenen Tür mit Küchenbesichtungen, Malwettbewerbe für Kinder sowie Referate zu kulinarischen und landwirtschaftlichen Themen. Dass Auszubildende, Schüler und Studenten zum halben Preis essen können, ist ein weiteres Schmankerl am Rande.

Ergänzend zu Geschmacksunterricht und Kochkursen organisiert und fördert die Eurotoques-Stiftung Ausflüge zu Bio-Bauernhöfen. Dabei erfahren die Kinder hautnah, wie Lebensmittel erzeugt werden, mit denen sie in der Schule kochen und die sie anschließend genussvoll verzehren. Diese Erfahrung ist vor allem für den Nachwuchs aus Großstädten, der zuweilen glauben mag, eine Kuh sei auch im Stall und nicht nur in der Schokoladenwerbung lila-farben und ihre Milch komme nicht aus dem Euter, sondern direkt aus dem Tetrapack, mehr als eindrucksvoll.

In der relativ kurzen Zeit ihres Bestehens erhielt die Eurotoques-Stiftung für ihre Arbeit manche Auszeichnung. Mit dem Erreichten zufrieden zu sein, das gedenkt sie nicht. Vorstandsvorsitzender Schassberger und seine Stiftung haben noch viel vor. Hinter dem Engagement für Gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen steht eine große Vision: Künftigen Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen.

Was und wie wir essen, hat nicht nur Auswirkungen auf unseren Körper, sondern auch auf die Böden, das Wasser, die Tiere und unsere Mitmenschen, sagt Ernst-Ulrich W. Schassberger. Deshalb werde sich die Eurotoques-Stiftung nicht auf den Lorbeeren ihrer Erfolge ausruhen, sondern sie pflege einerseits die bewährten Angebote und plane andererseits weitere Projekte: Um Kindern noch besser den Wert von natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln nahezubringen, will die Stiftung zum Beispiel Schulgärten an unseren Partnerschulen anlegen.

Dabei gilt seit der Gründung der Eurotoques-Stiftung im Jahre 2001: Die Stiftung verfolgt keine wirtschaftlichen Einzelinteressen ihrer Mitglieder; sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigte Zwecke. Sie ist selbstlos tätig. Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt und wird jährlich von Wirtschaftsprüfern geprüft. Und den Kindern und Erwachsenen, die in den Genuss ihrer Angebote kommen, erweitert die Eurotoques-Stiftung weit mehr als nur den Geschmackssinn!

Auszüge aus der Lebensmittel-Charta der Eurotoques-Stiftung
Die Eurotoques-Stiftung verurteilt:
– die schnelle und unkontrollierbare Entwicklung der Biotechnologie innerhalb der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie
– die wachsende Zahl der Verfahren zur künstlichen Verlängerung der Lagerfähigkeit eines Produkts
– den steigenden Gebrauch von schädlichen chemischen Substanzen, die der Steigerung der Leistungs- und Ertragsfähigkeit von Ernte und Vieh dienen.

Die Eurotoques-Stiftung unterstützt eine umweltschonende Landwirtschaft, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert, mit den Zielen…
…die natürlichen Lebensgrundlagen (Boden, Wasser, Luft), die Artenvielfalt (Tiere und Pflanzen) und die Ressourcen zu schonen und dauerhaft zu erhalten
…die Bewirtschaftungsmethoden an den Naturhaushalt anzupassen
…die Umweltbelastungen durch die Landwirtschaft zu reduzieren, die Kulturlandschaft und kulinarische Tradition der Regionen Europas zu erhalten oder sie wiederherzustellen.

Die Eurotoques-Stiftung setzt alle Aktivitäten fort, um Autoritäten zu informieren und im Hinblick auf die Begrenzung oder Verbannung bestimmter Produkte zu sensibilisieren oder um genaue Kennzeichnungen zu erreichen – überall, wo die Stiftung direkt betroffen ist.
www.eurotoques-stiftung.de

Kleine Warenkunde zum Südtiroler Speck

Was Sie schon immer über Südtiroler Speck wissen wollten
Kleine Warenkunde zum Südtiroler Speck g.g.A.
 
Aus der Genussregion Südtirol kommen eine ganze Reihe traditionsreicher regionaler Spezialitäten, auch der fein-würzige Südtiroler Speck ist dies- und jenseits der Grenzen ausgesprochen populär. Das mag daran liegen, dass er eigentlich gar kein Speck ist, sondern magerer Rohschinken aus bestem Schweinefleisch, leicht geräuchert und in der reinen Alpenluft getrocknet. Gesund, nährstoffreich und vielseitig kombinierbar, wird er auch in der modernen, leichten Küche gerne verwendet. Nicht umsonst trägt der Südtiroler Speck das Qualitätssiegel g.g.A. (geschützte geografische Angabe) – verdankt er doch seinen besonderen Charakter und typischen Geschmack seinem Ursprungsland Südtirol.
Der Südtiroler Speck profitiert von einem idealen Klima in den Alpentälern Südtirols und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Seine Herstellung vereint mediterrane und nordeuropäische Traditionen, wie es typisch ist für Südtirol. Das EU-Gütesiegel garantiert die Herkunft und Qualität des Südtiroler Specks, in der Küche ist er ein Multitalent – vielseitig einsetzbar und bekömmlich. Aber warum eigentlich? Der Versuch einer Erklärung:
 
Das Beste aus zwei Welten – der Weg zur regionalen Spezialität
Südtirol liegt zwischen zwei Kulturen, hier am Südrand der Alpen trifft Nord auf Süd und alpin auf mediterran – landschaftlich, kulturell, kulinarisch. Die Grenzregion nimmt eine Sonderstellung ein, die sich auch in ihren Erzeugnissen widerspiegelt. Gleich in zweierlei Hinsicht ist der Südtiroler Speck seiner Herkunft eng verbunden: Zum einen sind die frische Bergluft und das spezielle Klima der Alpentäler eine wichtige Voraussetzung für seine Herstellung. Zum anderen laufen in der Herstellung selbst zwei Traditionen der Fleisch-Konservierung zusammen: Während im Mittelmeerraum luftgetrockneter Rohschinken erzeugt wird, räuchert man im Norden Europas normalerweise – Südtiroler Speck hingegen wird sowohl geräuchert als auch an der Luft gereift.
Durch das Zusammentreffen der Kulturen entstand so die typische Spezialität aus Südtirol, unverwechselbar im Geschmack, die nach der traditionellen Regel „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ hergestellt wird. Damit höchste Qualität gewährleistet ist, werden nur beste Rohstoffe verwendet und bei der Herstellung setzt man auf viel Sorgfalt und überliefertes handwerkliches Können. 
Schon bei der Auswahl des Fleischs greifen strenge Qualitätskriterien. Für den Südtiroler Speck g.g.A. werden nur magere, vollfleischige Schlegel von Schweinen aus artgerechter Haltung von anerkannten europäischen Fleischlieferanten verwendet. Diese werden nach traditionellen Methoden zugeschnitten und mit dem Datum des Produktionsbeginns markiert. Nachdem die Schlegel mit einer Gewürzmischung aus Salz, Pfeffer, Wacholder, Rosmarin und Lorbeer eingerieben wurden, werden sie drei Wochen lang in kühlen Räumen gepökelt. Die Gewürzmischung ist je nach Hersteller unterschiedlich und ein von Generation zu Generation überliefertes, gut gehütetes Geheimrezept. 
Anschließend werden die Schlegel im Wechsel ca. eine Woche lang getrocknet und geräuchert – letzteres nur leicht, bei maximal 20° C. Sein mildes, fein-würziges Aroma erhält der Südtiroler Speck auch, weil ausschließlich mit harzarmem Holz geräuchert wird. Reine Südtiroler Bergluft durchströmt die Räume, in denen die Schlegel später reifen, je nach Gewicht fünf bis sechs Monate lang. Während der Reifezeit verliert der Speck etwa ein Drittel seines Ursprungsgewichtes und bekommt so seine typische, feste Struktur. Eine natürliche, aromabildende Schimmelschicht rundet den charakteristischen Geschmack des Südtiroler Specks ab und wird – da rein oberflächlich – nach der Reifung einfach abgewaschen. Die fertig gereiften Schlegel werden ab jetzt „Hammen“ genannt.
 
Südtiroler Speck g.g.A. – garantierte Qualität
Südtiroler Speck ist ein Markenprodukt und trägt das europäische Gütesiegel g.g.A. – also „geschützte geografische Angabe“. Diese Auszeichnung vergibt die europäische Union an ausgewählte Produkte, die nach traditioneller Methode in einem bestimmten Gebiet herge-stellt werden. So garantiert die Bezeichnung „Südtiroler Speck g.g.A.", dass man eine regionale Spezialität aus Südtirol genießt, denn so darf nur jener Speck heißen, der aus dem Schlegel nach traditionellem Verfahren in Südtirol hergestellt wird. Nur wenn alle Qua-litätskriterien erfüllt sind, wird das Südtirol-Zeichen vier Mal in die Schwarte eingebrannt.
Authentizität und Qualität des Südtiroler Speck g.g.A. unterstehen einem rigiden Kontrollsystem, das das Südtiroler Speck Consortium in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Kontrollinstitut INEQ (Istituto Nord Est Qualità) entwickelt hat. Von der Auswahl des Fleisches bis hin zum fertigen Speck wird in allen Arbeitsphasen die Einhaltung der strengen Qualitätskriterien überwacht. Die Kontrolleure haben jederzeit freien Zutritt zu den Produktionsstätten, wo sie die Reifezeit, das ausgewogene Verhältnis von Mager- und Fettanteil, den Salzgehalt, die Konsistenz, den Geruch und natürlich den Geschmack überprüfen. So kann die traditionelle Arbeitsweise bei der Speckherstellung in allen Phasen lückenlos garantiert werden.
 
Eine Erfolgsstory vom Alpenrand
Der Begriff „Speck“ ist in Südtirol seit 300 Jahren dokumentiert, damals war Südtirol, genau wie Ost- und Nordtirol, Teil des Habsburgerreichs. Allerdings kommt er in anderen Umschreibungen bereits um 1200 in Handelsregistern und Metzgerordnungen vor, als Tirol noch eine bayerisch-langobardische Grafschaft war. Der ursprüngliche Zweck der Speckherstellung war ein äußerst pragmatischer: Das Fleisch der zur Weihnachtszeit geschlachteten Schweine musste für das nächste Jahr haltbar gemacht werden. In der traditionellen Südtiroler Küche war der Speck für die Bauern bestimmt, denen er als Protein- und Kraftquelle für die Feldarbeit diente. Schnell begann er, eine immer wichtigere Rolle auf Festen und Zusammenkünften zu spielen. Die Familien, die Speck herstellten, gaben ihre Traditionen stolz über die Jahrhunderte weiter.
Heute, da Südtirol zu Italien gehört, ist der Südtiroler Speck die beliebteste Südtiroler Marende (Zwischenmahlzeit), serviert mit Brot und Wein. Er wird nicht nur für regionale Gerichte, sondern auch in der internationalen, modernen Küche gern verwendet. Das jährliche Speckfest feiert die beliebte Südtiroler Spezialität und zieht Gourmets und Touristen in das Dorf St. Magdalena in Villnöss, direkt am Fuße der Geislergruppe, mit einem malerischen Blick in die Südtiroler Bergwelt. 2012 findet das Fest bereits zum 10. Mal statt, vom 28. bis 30. September 2012 wird es dort wieder meisterlich aufgeschnittene Speck-Kreationen zu bestaunen geben, begleitet von einem Bauernmarkt mit regionalen Spezialitäten und alpiner Folklore.
 
Gewusst wie – Südtiroler Speck richtig genießen
Wie so oft ist auch beim Genuss des Südtiroler Specks die richtige Technik entscheidend – da sich der Geschmack je nach Schnitt verändert. Es gibt viele Möglichkeiten und jede hat ihre Fans: Viele bevorzugen den Speck hauchdünn mit der Maschine geschnitten, andere schwören auf die traditionelle Methode mit der Hand – mit oder ohne Kruste, als Würfel, Scheiben oder dünne Streifen.
Ein paar Faustregeln sollte man allerdings beachten:
    Man sollte den Speck möglichst immer gegen die Faser schneiden.
    Vom großen Stück Speck eine ca. 3 cm dicke Scheibe abschneiden, diese kann entweder in Scheiben, in dünne Streifen oder in Würfel geschnitten werden.
    Wer es lieber milder mag, kann die Gewürzkruste entfernen. 
    Lässt man die Kruste dran, erhält man einen kräftigen und würzigen Geschmack.
Nicht nur der richtige Schnitt, auch die richtige Lagerung ist von Bedeutung. In der Vakuumverpackung hält sich Speck an einem kühlen, dunklen Ort oder im Kühlschrank über mehrere Monate. Einmal geöffnet, sollte der Speck vor dem Verzehr einige Stunden bei Raumtemperatur atmen, damit er sein Aroma entfalten kann. Unverpackt lässt er sich einige Wochen lang in ein Stofftuch gewickelt oder zwischen zwei tiefen Tellern gut aufbewahren. Allerdings sollte man ihn nicht neben Lebensmitteln platzieren, die einen starken Eigengeruch haben, da der Südtiroler Speck für die Gerüche seiner Umgebung sehr empfänglich ist.
 
Südtiroler Speck in der Küche
Trotz – oder gerade wegen – seines charakteristischen Geschmacks ist Südtiroler Speck nicht nur als Snack, sondern auch als Zutat beliebt. Aus der Alpenküche ist er seit Jahrhunderten nicht wegzudenken und wird in jeder erdenklichen Form eingesetzt. Gerichte wie Speckknödel, Speck-Zwiebel-Kuchen, Kartoffelrösti mit Speck oder Specknockensuppe erwartet man auf jeder Südtiroler Speisekarte. Herzhafte Speisen wie diese sind das Richtige nach einem anstrengenden Wandertag, sie lassen sich nirgends besser genießen als auf der Alm. Oder sie verkürzen kalte Herbstabende, etwa in Begleitung eines typischen Südtiroler Rotweins, zum Beispiel eines fruchtigen Vernatsch.
Aber auch die moderne Küche hat den Südtiroler Speck für sich entdeckt, der es ihr dankt und auf dem internationalen Parkett eine gute Figur macht. Daran haben die Südtiroler Spitzenköche mitgewirkt, die regionale Zutaten in ihren kulinarischen Kreationen einsetzten oder Südtiroler Klassiker neu interpretierten und so zum internationalen Bekanntheitsgrad des Südtiroler Specks beitrugen.
Leichte, gesunde Gerichte liegen schon länger im Trend, und mittlerweile löst „regional“„bio“ ab. Das heißt, sowohl in der Sterneküche als auch zuhause am Herd achtet man so sehr wie nie darauf, wo die einzelnen Produkte herkommen. Dabei fühlt man sich aber nicht unbedingt gebräuchlichen Rezepten verpflichtet, sondern experimentiert und kreiert neue Kombinationen aus traditionellen Zutaten. Der Südtiroler Speck ist wie gemacht für diesen Anspruch: Mager, eiweißhaltig, würzig – und bekömmlich – gibt er so manchem leichten Essen seinen Pfiff. Das kann ein einfacher Lauchrisotto mit Speck sein, eine Speck-Kartoffelpizza oder aber Spargelsalat mit Speckcarpaccio.
 
Genussland Südtirol – ein europäischer Sonderweg
Ganz im Sinne der Multikulturalität ist Südtirol das, was man einen Schmelztiegel nennt, und hat eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Aufgrund seiner strategisch bedeutsamen Lage an zwei zentralen Alpenpässen – je nach Perspektive das Tor nach Süd- oder Nordeuropa – wurde es immer wieder von verschieden Volksgruppen durchquert und besiedelt, die ihre Spuren hinterließen und ihre Bräuche mitbrachten. Ursprünglich wohnte hier das Alpenvolk der Räter, aber mit den römischen Straßen kam die Romanisierung und später, in der Völkerwanderungszeit, ließen sich Langobarden und Bajuwaren hier nieder. Danach gehörte Südtirol zum Frankenreich, zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und zum Habsburgerreich – aber immer bewahrten sich die Tiroler eine Sonderstellung im europäischen Machtgefüge.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Tirol geteilt und Südtirol Italien zugesprochen, aber schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt es einen Sonderstatus, der seitdem kontinuierlich  ausgebaut wurde. Südtirol ist heute Teil der italienischen Region Trentino-Südtirol, die aus den zwei autonomen Provinzen Bozen-Südtirol und Trentino besteht und damit die nördlichste Provinz Italiens, mit etwa 500.000 Einwohnern. Deutsche, Italiener und Ladiner (die Nachfahren der Rätoromanen) leben hier miteinander; alle drei Sprachen sind amtlich. 
Alpine und mediterrane Lebensart haben sich verflochten und Neues entstehen lassen, das sich zu einem facettenreichen Gesamtbild zusammenfügt. Auch die einzigartige Landschaft, vom Weltkulturerbe der Dolomiten über die dichten Bergwälder bis zu den fruchtbaren Alpentälern, trägt zu diesem besonderen Lebensgefühl bei. In Südtirol findet man Europas größtes zusammenhängendes Apfelanbaugebiet, den wärmsten Badesee der Alpen (in Kaltern) – und jeder 12. prämierte italienische Wein stammt aus Südtirol. Das Grenzgebiet
ist bekannt für seine regionale Küche und heimischen Erzeugnisse: die knackigen Äpfel, die aromatischen Weine, die wertvolle Milch – und den würzigen Speck.
 
Botschafter des europäischen Gütesiegels
Neben dem Wein, der als DOC ausgezeichnet ist, sind auch Äpfel und Speck geschützte Südtiroler Qualitätsprodukte und tragen das EU-Gütesiegel g.g.A. (geschützte geografische Angabe). Seit dem Herbst 2011 sind diese drei Produkte die Protagonisten der aktuellen Informations-Kampagne zum europäischen Gütesiegel. Diese wird von der Europäischen Union und vom italienischen Staat gefördert und soll den Bekanntheitsgrad der Herkunftsbezeichnungen in Europa steigern.
Die Kampagne trägt den Titel “Die neue europäische Lebensmittelsicherheit” beugt dem Missbrauch von Ursprungsbezeichnungen vor, indem sie zu Qualitätsprodukten informiert. Auf diese Weise erhält der Verbraucher mehr Sicherheit in Zeiten von Genmanipulation und Massenproduktion. Stellvertretend wurden Südtiroler Speck g.g.A., Südtiroler Apfel g.g.A. und Südtiroler DOC Wein als „Testimonials“ ausgewählt, um der Öffentlichkeit die Vorzüge von geschützten Qualitätsprodukten beispielhaft näherzubringen. Weitere Informationen dazu gibt es hier:  http://www.suedtiroler-originale.info/
 
Südtiroler Speck: Daten & Fakten
Wegen seiner wenigen Kalorien und des hohen Anteils hochwertiger Eiweiße ist der Südtiroler Speck ideal für eine leichte, zeitgemäße Ernährungsweise und stellt eine schmackhafte – und gut verdauliche – Alternative zu Frischfleisch, Ei und Käse dar. Ende 2011 veröffentlichte das Südtiroler Speck Consortium die Ergebnisse einer neuen Studie, die dem Südtiroler Speck sogar noch ein verbessertes Nährwertsprofil bescheinigten:
Die aktuellen Nährwerte pro 100 g Südtiroler Speck:
    Energiewert:  300 Kcal / 1.254 KJ
    Eiweiß:  30,7 g
    Kohlenhydrate:  1,2 g
    Fette:  19,1 g  (davon 6,6 g gesättigte Fettsäuren)
    Ballaststoffe:  0 g
    Natrium:  14.874 mg/kg
Ganz nebenbei bemerkt schlägt sich diese positive Tendenz auch in steigenden Produktions- und Absatzzahlen des Südtiroler Specks nieder, 2011 konnte die Gesamtproduktion von Südtiroler Speck im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent zulegen. Nach Deutschland werden fast 30 Prozent des Südtiroler Speck g.g.A. exportiert, damit ist es nach Norditalien selbst der zweitwichtigste Abnehmer.
Südtiroler Bauernspeck ist noch eine weitere Qualitätsstufe des Südtiroler Specks. Die Schweine werden in kleinen Gruppen auf Südtiroler Bauernhöfen gehalten. Bauernspeck ist nur in begrenzten Mengen erhältlich und ist wegen seines höheren Fettanteils vor allem bei den Südtirolern sehr beliebt. Neben dem Schlegel werden auch Schopf-, Schulter-, Karree- und Bauchteile des Schweins verwertet, ganz wie es die Tradition verlangt.
 
Südtiroler Speck
Der Südtiroler Speck verdankt seinen besonderen und charakteristischen Geschmack vor allem der geografischen Lage Südtirols. Nur in den Bergen und Tälern der Alpensüdseite, wo die Natur für ein ganz spezielles Klima mit viel Sonne und sauberer Luft sorgt, kann der typische Südtiroler Speck entstehen. Hier trifft alpin auf mediterran und der Südtiroler Speck kombiniert das Beste aus beiden Welten: Wie im Norden wird der Schinken ge-räuchert und wie im Süden an der Luft getrocknet. Dabei folgt man dem Grundsatz „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ und verwendet nur bestes mageres Schweinefleisch.
Das Südtiroler Speck Consortium vertritt die Interessen der Südtiroler Speckhersteller seit 1993, zu seinen Aufgaben gehören die Qualitätspolitik und der Schutz der Marke. Mit der Marke „Südtiroler Speck g.g.A" darf nur jener Speck ausgezeichnet werden, welcher nach traditionellen Methoden von einem der 28 anerkannten Produzenten hergestellt wird. Für weitere Informationen: http://www.speck.it/

Den Deutschen geht nichts über die Ehe

Institutionen wie die Umweltschutzorganisationen genießen ebenfalls hohes Vertrauen – Vertrauensrückgang bei Kirche, EU und Euro

Die Ehe bleibt für Deutsche und Europäer ein sicherer Hafen: In keine andere Institution ist das Vertrauen so hoch wie in die staatlich besiegelte Partnerschaft zweier Menschen. Hohes Vertrauen genießen auch Umweltschutz­organisationen , während Kirche , Beamtenschaft und Europäische Union Vertrauen eingebüßt haben. Dies belegt eine 16 Länder Europas umfassende Studie, die das Magazin Reader’s Digest durchgeführt hat. Der Euro steckt in einer Vertrauenskrise: 49 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, zur D-Mark zurückkehren zu wollen.

 Den größten Vertrauensrückgang gegenüber der Vorjahreserhebung verzeichnete die Kirche : Nur noch 34 Prozent der Befragten sprachen der Kirche ein „sehr hohes“ bzw. „ziemlich hohes“ Vertrauen aus, 2010 waren es noch 41 Prozent. Ganz offensichtlich spiegelt sich hierin die Reaktion der Menschen auf die zahlreichen Fälle von Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen, die insbesondere im vergangenen Jahr bekannt geworden sind. Der Vertrauensrückgang der Kirche ist allerdings ein europaweites Phänomen: Der Vertrauenswert lag im europäischen Durchschnitt mit 38 Prozent fünf Prozentpunkte unter jenem des Vorjahres. Den stärksten Vertrauensrückgang verzeichnete die Kirche in Belgien: Hier sackte der Vertrauenswert von 27 Prozent auf 13 Prozent ab.

 Auffällig ist der – wenn auch nur leichte – Vertrauenszuwachs der Umweltschutzorganisationen . Ihr Vertrauenswert stieg in Deutschland um fünf Prozentpunkte auf 61 Prozent und europaweit um zwei Prozentpunkte auf 49 Prozent.

 Die Europäische Union und der Euro genießen in Deutschland weniger Vertrauen als im übrigen Europa. So kommt der neu in die Studie aufgenommene Euro auf einen Wert von 40 Prozent, die Europäische Union dagegen nur auf einen Wert von 25 Prozent, was einem Minus von drei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht.

 40 Prozent der Menschen in Deutschland bekannten, dass sie keinen Vorteil in einer einheitlichen europäischen Währung sehen (Europa: 42 Prozent). Ähnlich wie die Deutschen würden auch viele andere Bürger der Euro -Zone es vorziehen, wieder zu ihrer alten Landeswährung zurückzukehren, und zwar 43 Prozent im europaweiten Durchschnitt. 47 Prozent der Deutschen und 43 Prozent der Europäer stimmten außerdem der Aussage zu, dass die Europäische Union außerhalb der Mitgliedsländer keinen Einfluss habe.

 Große Unterscheide zwischen den Ländern zeigen sich bei den Banken . In neun Ländern, darunter die Schweiz und insbesondere Portugal, verzeichneten die Banken einen Vertrauenszuwachs. In Rumänien dagegen brach das Vertrauen in die Banken ein: Der Wert verringerte sich von 43 Prozent auf 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland verzeichnete der Vertrauenswert der Banken (21 Prozent) lediglich ein leichtes Minus von einem Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr.

  Wie hoch ist Ihr Vertrauen in die folgenden Institutionen Ihres Landes?

[In % der Wert für „sehr hohes“ bzw. „ziemlich hohes“ Vertrauen. Antworten zu 14 vorgegebenen Institutionen. Basis: 33.005 Befragte in 16 europäischen Ländern, davon 7.148 Befragte in Deutschland]

Rang

Institution

Deutschland

 Europa

1.

Ehe

72%

67%

2.

Umweltschutzorganisationen

61%

49%

3.

Radio und Fernsehen

60%

51%

4.

Presse

48%

40%

5.

Rechtssystem

46%

37%

6.

Euro

40%

47%

7.

Kirche

34%

38%

8.

Beamte

30%

27%

9.

Internationale Unternehmen

25%

35%

10.

Europäische Union

25%

37%

11.

Internet

24%

48%

12.

Banken

21%

40%

13.

Regierung

15%

23%

14.

Werbeindustrie

6%

14%

  Vertrauen in die Europäische Union – Wie sehr stimmen sie folgenden Aussagen zu?

[In % der Wert für „sehr hohe“ bzw. „ziemlich hohe“ Zustimmung.

Basis: 33.005 Befragte in 16 europäischen Ländern, davon 7.148 Befragte in Deutschland]

 

Aussage

Deutschland

Europa

1. Außerhalb der Mitgliedsländer hat die EU (Europäische Union) keinen Einfluss.

 

47%

43%

2. Ich sehe keinen Vorteil in einer einheitlichen Europäischen Währung (im Euro).

 

 40%

42%

3. Ich würde es vorziehen, zu meiner alten Landeswährung zurückzukehren (Ergebnis von Ländern der Euro-Zone).

 

49%

43%

 

Über die Studie

Mit der Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2011“ hat das Magazin Reader’s Digest zum elften Mal die vertrauenswürdigsten Institutionen, Berufe und Marken in 16  Ländern Europas ermittelt. Mehr als 33.000 Leser beteiligten sich von September bis Oktober vergangenen Jahres an der Umfrage der meistgelesenen Zeitschrift der Welt, davon rund 8.000 allein in Deutschland. Die gewichtete Datenbasis der repräsentativen Studie umfasst 33.005 Befragte in Europa, davon 7.148 in Deutschland. Damit ist die jährlich durchgeführte Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2011“ die aktuell größte europaweite Verbraucheruntersuchung. Rund 300.000 Menschen haben seit 2001 an der Studie teilgenommen. Ihre Ergebnisse finden weit über Fachkreise hinaus Beachtung – das Thema Vertrauen gewinnt in allen Lebensbereichen immer mehr Bedeutung.

 Die Ergebnisse der vertrauenswürdigsten Marken wurden bereits veröffentlicht. Hier die Marken für 33 Produktkategorien im Überblick, die von den Deutschen als die aus ihrer Sicht vertrauenswürdigsten genannt wurden: Abtei, AIDA, Aldi, Allianz, Aral, Asbach, Aspirin, Canon, Coca-Cola, C&A, Dell, Deutsche Telekom, Frosch, Haribo, Kellogg’s, Maggi, Miele, Müller, Nivea (2x), Nokia, Odol, Persil, Rieker, Rotkäppchen Sekt, Sparkasse, Tchibo, TUI, Visa, Vodafone, Volkswagen, Wick, Yves Rocher.

 Reader’s Digest wird die vertrauenswürdigsten Marken Deutschlands, die in Europas größter Verbraucherstudie ermittelt wurden, mit dem Pegasus Award für höchstes Konsumentenvertrauen auszeichnen. Die Preisverleihung ist für Anfang September 2011 in Düsseldorf vorgesehen.

 Einen Überblick über die Ergebnisse in Europa gibt es auf http://www.rdtrustedbrands.com/

Jacques Puisais Fellowship 2010

Euro-Toques Sterne-Köche erhalten höchste Auszeichnung – Jacques Puisais Fellowship 2010 von World-Toques*Euro-Toques

Mit dieser Auszeichnung will World-Toques*Euro-Toques die Leistung und das Engagement ihrer zertifizierten Sterne-Restaurants und der berufenen Euro-Toques Sterne-Köchinnen, Köche und Maîtres würdigen. Sie leisteten alle einen wichtigen, gesellschaftskulturellen Beitrag, indem sie neue kulinarische Perspektiven für die Bevölkerung eröffneten und gleichzeitig ihre qualitativ hochwertige Tätigkeit ehrenamtlich zum Einsatz brachten. Geschmacksunterricht an Schulen und Kindergärten, Kochunterrichte sowie Betreuung des Schulkochclubs stand genauso auf dem Programm, wie der Europäische Tag für gesundheitsbewusste Ernährung im Auftrag der EU. Für Aktionstage wie Europ. Koch-Festival, Europ. Woche des Geschmacks standen die ehrenamtlichen Euro-Toques Sterne-Köchinnen, Köche und Maîtres unermüdlich zur Verfügung.

Der von World-Toques*Euro-Toques vergebene Preis ist benannt nach dem international anerkannten Oenologen und Autor Le Goût et lenfant.

World-Toques*Euro-Toques und das gesamte Netzwerk sowie die Euro- Toques Fach-Inspektoren beglückwünschen alle Preisträger:
die Euro-Toques Sterne-Köche und -Maîtres (in alphabetischer Reihenfolge)

Klaus Dill, Markus Fischer, Markus Haxter, Jens Huthmann, Jürgen Keller, Chris Krause, Andreas Kühner, Valentin Lehermaier, Frank Lohmann, Ulrich Riedel, Dr. Gabriele Stoll.
Qeulle: www.kulinarisches-interview.de

Die beliebtesten Metropolen Europas

London ist die spannendste Stadt Europas, Rom hat die attraktivsten Bewohner und Lissabon das beste Preis-Leistungsverhältnis

Laut den europäischen Reisenden ist London die aufregendste Metropole Europas. Das ergab eine Umfrage, die TripAdvisor www.tripadvisor.de , die größte Reise-Webseite weltweit, unter knapp 3.000 europäischen Reisenden durchgeführt hat. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Paris und Barcelona. Doch London hat nicht nur seine Sonnenseiten: Auch beim schlechtesten Essen hat die britische Hauptstadt die Nase vorne. Da geht London auf der Insel mit „schlechtem“ Beispiel voran, denn unter den Top-3 der Städte mit der schlechtesten Küche sind mit Liverpool und Birmingham ausschließlich Städte aus dem Vereinigten Königreich. Die beste Küche hat dagegen laut den europäischen Urlaubern Rom, gefolgt von Paris und Barcelona.

Die attraktivsten Bewohner kommen aus dem Süden

Und wer nicht nur gut Essen, sondern sich auch verlieben will, der sollte auf jeden Fall nach Rom fahren. Einhellige Meinung der europäischen Urlauber ist, dass die Römerinnen und Römer die attraktivsten Europäer sind. Insgesamt ist bei der Attraktivität der Bewohner der Süden Europas das Maß aller Dinge. Mit Barcelona auf Platz zwei und Mailand auf Platz drei liegen die Metropolen mit den attraktivsten Bewohnern allesamt südlich der Alpen.

Aber der Süden hat nach Meinung der Befragten auch eine Kehrseite: Die schmutzigsten und die gefährlichsten Städte liegen ebenfalls in Südeuropa. Demnach ist Istanbul, das Tor nach Asien, die gefährlichste Stadt Europas, gefolgt von Barcelona und Rom. Die italienische Hauptstadt und die türkische Metropole gelten unter den Befragten auch als die Städte mit dem meisten Schmutz in Europa – nur Athen ist noch schmutziger.

Die Schweiz ist sicher, sauber… und langweilig

Mitteleuropa und hier vor allem die Schweiz können dabei durch Sicherheit und Sauberkeit punkten. Zürich und Genf erhalten von den Usern Bestnoten in diesen Kategorien. Gleichzeitig bedeutet sicher und sauber aber nicht gerade spannend: Denn Zürich liegt auch auf Platz zwei der langweiligsten Städte Europas. Langweiliger ist nur Birmingham in England.

Urlauber, die ein Schnäppchen machen wollen, sollten in die Hauptstädte von Portugal oder Tschechien fahren. Den Befragten zufolge haben Lissabon und Prag das beste Preis-Leistungsverhältnis. Auf Platz drei folgt Istanbul, die Metropole am Bosporus. Meiden sollten Schnäppchenjäger dagegen Venedig, Paris und vor allem London. Die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches ist zwar die spannendste Stadt in Europa, sie hat aber auch bei den teuersten Städten den Spitzenplatz inne.

Die Ergebnisse der Umfrage zu den Metropolen Europas im Überblick:

Am spannendsten:

1. London

2. Paris

3. Barcelona

Am langweiligsten:

1. Birmingham

2. Zürich

3. Danzig

Die beste Küche:

1. Rom

2. Paris

3. Barcelona

Die schlechteste Küche:

1. London

2. Liverpool

3. Birmingham

Die freundlichsten Bewohner:

1. Barcelona

2. Dublin

3. Madrid

Die attraktivsten Bewohner:

1. Rom

2. Barcelona

3. Mailand

Am sichersten:

1. Genf

2. Zürich

3. London

Am gefährlichsten

1. Istanbul

2. Barcelona

3. Rom

Am teuersten:

1. London

2. Paris

3. Venedig

Das beste Preis-Leistungsverhältnis:

1. Lissabon

2. Prag

3. Istanbul

Am saubersten:

1. Zürich

2. Genf

3. Stockholm

Am schmutzigsten:

1. Athen

2. Istanbul

3. Rom

13. Europäisches Koch-Festival

Lang ist es nun nicht mehr hin, bis zum 13. Europäischen Koch-Festival am Donnerstag,den 27. Mai (verlängerbar bis Sonntag. 30.Mai 2010).

Europaweit sind wohl mehr als 1000 Restaurants am Start, die in ihrer Region am Donnerstag, den 27. Mai 2010 einen kulinarischen Erlebnistag zelebrieren.

Ziel der breit angelegten Aktion ist es, durch ein regionales Menü oder einzelne Gerichte, Verbraucher mit kulinarischen Traditionen, Kochkunst und den authentischen Produkten ihres Landes aufs Schönste zu verbinden.

Wir von der Organisation des 13. Europäischen Koch-Festivals bieten den teilnehmenden Restaurants:

  • Die Internet- Präsenz aller teilnehmenden gastronomischen Betriebe
  • www.kochfestival.de

  • das Tagesprogramm bzw. Speisenangebot an diesem Tag im Internet
  • Aktionspaket mit Plakaten, Menükarten, Tischaufstellern, etc.
  • redaktionelle Begleitung an der Wirkungsstätte des Restaurants
  • Medien- Preis 2010 für die stärkste Promotion am Wirkungsfeld bzw. Umfeld

Für die Teilnahme ist nur umgehend das Anmeldeformular ( www.kochfestival.de ) auszufüllen! Das Restaurant wird sofort im Internet genannt. Das Aktionspaket wird sofort zugesandt.

Die Anmelde- und Bestellfrist für das Teilnahme-Paket läuft am 21.Mai.2010 aus.

www.kochfestival.de

Jacques Puisais Fellowship 2009

Euro-Toques Sterne-Köche erhalten höchste Auszeichnung.

Jacques Puisais Fellowship 2009
von World-Toques*Euro-Toques

Mit dieser Auszeichnung will World-Toques*Euro-Toques die
Leistung und das Engagement ihrer zertifizierten Sterne-Restaurants und der
berufenen Euro-Toques Sterneköchinnen, Köche und Maîtres würdigen. Sie
leisteten alle einen wichtigen, gesellschaftskulturellen Beitrag, indem sie
neue kulinarische Perspektiven für die Bevölkerung eröffneten und
gleichzeitig ihre qualitativ hochwertige Tätigkeit ehrenamtlich zum Einsatz
brachten. Geschmacksunterricht an Schulen und Kindergärten, Kochunterrichte
sowie Betreuung des Schulkochclubs stand genauso auf dem Programm, wie der
Europäische Tag für gesundheitsbewusste Ernährung im Auftrag der EU. Für
Aktionstage wie Europ. Koch-Festival, Europ. Woche des Geschmacks standen
die ehrenamtlichen Euro-Toques Sterne-Köchinnen, Köche und Maîtres
unermüdlich zur Verfügung.

Der von World-Toques*Euro-Toques vergebene Preis ist benannt nach dem
international anerkannten Oenologen und Autor Le Goût et lØenfant.

World-Toques*Euro-Toques und das gesamte Netzwerk sowie die Euro-
Toques Fach-Inspektoren beglückwünschen alle Preisträger:

die Euro-Toques Sterneköche und -Maîtres (in alphabetischer Reihenfolge)
Wolfgang Brombach, Hermann Donnik, Chris Groen,Thomas Heiling,
Uwe Hense, Mario Kühne, Maximilian Plötz, Ulrich Riedel,
Jeroen Rumpen, Mike Schneider, André Siegmann, Uwe Steiniger,
Markus Welt, Klaus Wemmer, Heribert Werden und die Euro-Toques
Sterneköchin Elisabeth Wiesinger.

Als Zeichen der Anerkennung erhält jeder Preisträger ein Messer der Fa.
Giesser, zertifiziertes World-Toques*Euro-Toques VIP-Unternehmen und eine
Urkunde.