Wie schmeckt vegan, free from, regional?

Der diesjährige DLG-Lebensmitteltag Sensorik findet am 24. September an der Hochschule Anhalt in Bernburg statt. Experten aus den Bereichen Lebensmittelsensorik, Produktentwicklung, Qualitätsmanagement, Trendforschung und Marketing diskutieren unter dem Leitthema „Geschmack grenzenlos? Strategien in der Welt der Lebensmittel“ über branchenübergreifende Entwicklungen und Trends und geben aktuelle Praxisbeispiele. Am Vorabend der Veranstaltung, dem 23. September, lädt die DLG zum Networking ein.

Ob „vegan“, „free from“, „regional“ oder mit Zusatznutzen – um Produkte dauerhaft in den Warenkörben zu positionieren, muss das sensorische Profil eines Lebensmittels den Geschmack und die Erwartungen der Konsumenten treffen. Denn der Genuss von Lebensmitteln verbindet sich immer stärker mit Themen wie Gesundheit und Wellness, Convenience sowie Nachhaltigkeit und Ethik. Wie müssen Lebensmittel in Zukunft hergestellt werden, damit sie die aktuellen Erwartungen an Lebensmittel erfüllen und gleichzeitig geschmacklich überzeugen?

Im Rahmen des DLG-Lebensmitteltags Sensorik diskutiert DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Michael Doßmann mit der Vorsitzenden von Slow Food Deutschland, Dr. Ursula Hudson, dem Sensorik-Experten, Prof. Dr. Guido Ritter (Fachhochschule Münster), sowie Stefanie Lehmann, Referentin Wirtschaftspolitik, Außenwirtschaft des BVE. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen das aktuelle Thema Regionalität und dessen Bedeutung und Einfluss auf den Geschmack, der anhaltende Gesundheitstrend und seine Auswirkungen auf den Genuss von Produkten sowie die Forderung nach mehr Transparenz bei der Auslobung von Lebensmitteln.

In Expertenvorträgen werden weitere Produkttrends aufgegriffen, die besondere sensorische Lösungen in der Produktentwicklung erfordern. So zum Beispiel bei laktosefreien Produkten, die Sarah Schwarzpaul, Omira Oberland-Milchverwertung GmbH, in den Mittelpunkt ihres Vortrags stellt. Unter dem Titel „Tasteful trotz free-from – sensorische Konflikte der modernen Zeit“ stellt sie die Frage, was Verbraucher von laktosefreien Lebensmitteln erwarten: ein im Vergleich zu konventionellen Produkten sensorisch identisches Produkt?

Vegane Ernährung als Herausforderung
Auch vegane Ernährungsformen stellen die Sensoriker der Lebensmittelwirtschaft vor Herausforderungen. Neue Rohstoffquellen kommen dabei verstärkt zum Einsatz. Malte Stampe, (CEO, Prolupin GmbH) informiert über die Entwicklung und Etablierung des Marktsegmentes Lupine. Als Zutaten in Lebensmitteln werden heute im begrenzten Umfang Lupinenmehle und Lupinenkonzentrate genutzt. Gegenüber Mehrstoffgemischen, wie sie Mehle darstellen, bieten Lupinenprotein-Isolate (LPI) aufgrund ihrer ausgeprägten technologisch-funktionellen und stofflichen Eigenschaften wie Emulgierwirkung, Schaumbildung, Gelbildung und Löslichkeit die Möglichkeit, gezielt die Struktur und Textur sowie die Sensorik von Lebensmitteln zu verändern. Sie sind in der Lage, vollständig Milch, Fleisch oder Ei in Lebensmitteln zu ersetzen. Die Lupinenprotein-Isolate (LPI) können für ihren jeweiligen Einsatz in Back- und Fleischwaren sowie Feinkostprodukten oder Teigwaren maßgeschneidert modifiziert werden. Dabei sind sie sensorisch neutral, ohne die bekannten pflanzlichen Störfaktoren aufzuweisen.

Welche sensorischen Antworten Coca Cola auf die großen Trendthemen der Lebensmittelbranche hat, präsentiert Matthias Papenfuss (Quality Specialist, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG) und gibt Einblicke in die Lebensmittelsensorik eines multinationalen Konzerns. Karin Tischer, Produktentwicklerin und Geschäftsführerin von „food & more“, lädt die Tagungsteilnehmer schließlich zu einem weltweiten Trendscouting ein, immer auf der Suche nach der „Strahlkraft internationaler Konzepte und ihrer Chancen in übersättigten Märkten“. Karin Tischer ist als Trendforscherin weltweit im Bereich food & beverage den neuesten kulinarischen Trends auf der Spur. Sie berichtet in einer spannenden Fotoshow von internationalen Trendforschungsreisen (u.a. aus Indien, China, Libanon, USA/ Canada) und präsentiert exemplarisch ausgewählte internationale Konzepte und Produkte sowie angesagte Trends mit wegweisendem Charakter. Dabei geht sie auf die sensorischen Aspekte und Anforderungen in Zusammenhang mit der Neu- bzw. Weiterentwicklung von Produkten sowie der Adaption ausländischer Produkte und Rezepturen auf das deutsche bzw. jeweilige europäische Geschmacksprofil ein. Sie zeigt die Strahlkraft aktueller Trends auf, wie beispielsweise „healthy“, „vegan“ und „freshness“ und erläutert die Herausforderungen und Chancen, die in übersättigten Märkten zu erwarten sind.

Das vollständige Programm des DLG-Lebensmitteltags Sensorik 2015 können Interessenten bei der DLG, Tel. 069/24788-311, Fax 069/24788-8311, E-Mail: FachzentrumEW@DLG.org anfordern. Das Programm mit den Anmeldeformularen ist auch im Internet abrufbar unter www.dlg.org/lebensmitteltag_sensorik.html

Ahmed Shuhan

Ahmed Shuhan ist ein waschechter Malediver: Im Süden der Malediven im Addu-Atoll als Sohn eines Fischers geboren und aufgewachsen, startete er seine Laufbahn im Baros Maldives direkt nach seinem Hotel-Management-Studium, das er in Malaysia absolvierte. Er begann seine berufliche Karriere als Human Resources Assistant im Jahr 2006 und begleitete die Wiedereröffnung des Boutique Resorts nach der vollständigen Renovierung im selben Jahr. Wenig später wurde er zum Front Office Manager und anschließend zum Executive Assistant Manager befördert.

Mit der Ernennung Shuhans zum Resort Manager bleibt das Baros Maldives seiner Philosophie treu, den Gästen neben den Annehmlichkeiten eines Luxusresorts besonders die Authentizität der Malediven näher zu bringen. Shuhan kennt die Erwartungen und Wünsche seiner Gäste genau und weiß, wie sie sich den perfekten Urlaub auf Baros erträumen. Er kommt mit dem Anspruch, diese Träume in die Realität umzusetzen.

Bereits heute gehört das Baros Maldives für Shuhan zu einem der besten privaten Inselresorts der Malediven. Sein Ziel ist es, auf dem hohen Servicestandard, für den Baros traditionell steht, aufzubauen und ihn weiter zu entwickeln.

Was macht Baros besonders für Shuhan? „Ich lebe in einem Paradies:“, sagt er lächelnd. „Die üppige Vegetation auf der Insel, die ruhige und friedliche Atmosphäre, ein grandioses Hausriff, ein großartiges Team, das jederzeit bereit ist, den einen Schritt mehr zu gehen, um die Erwartungen der Gäste zu übertreffen – dafür bin ich sehr dankbar. Wir haben bereits heute ein herausragendes Produkt und ich werde meinen Beitrag dazu leisten, den Produkt- und Servicestandard kontinuierlich weiter zu verbessern.“

Das unabhängige Fünf-Sterne Luxus Boutique Resort Baros Maldives liegt im Nord-Malé-Atoll, nur 25 Minuten von Malé International Airport entfernt. 1973 als drittes Resort der Maldiven eröffnet, wurde es im Jahr 2005 vollständig renoviert. Von den insgesamt 75 großzügigen Villen, befinden sich 45 zu Land und 30 auf Stelzen über dem Indischen Ozean, teilweise mit eigenem Pool. Neben drei Gourmet-Restaurants, einer Cocktail-Lounge sowie einer Bar, verfügt das Resort auch über ein exklusives Spa. Baros Maldives verbindet gekonnt authentisch maledivischen Stil mit dem Komfort eines luxuriösen Boutique Hotels und hat sich auf einzigartige Weise den Charme eines Inselparadieses bewahrt.

www.baros.com

Hält Bio, was Bio verspricht?

Bio-Lebensmittel liegen voll im Trend: Knapp drei Viertel der Deutschen greifen – zumindest gelegentlich – zu Bio-Ware. Das ergab die jüngste Ökobarometer-Umfrage im Auftrag des Bundesernährungsministeriums. Man will sich gesünder ernähren, hofft auf gute Qualität, weniger Schadstoffe oder größere Umweltverträglichkeit. Doch halten Bio-Lebensmittel diesen Erwartungen stand? Sind sie schmackhafter oder sogar gesünder?

Der neue aid-Hörfunkbeitrag „Gesunde Lebensmittel – Hält Bio, was Bio verspricht?“ gibt neutrale und fundierte Antworten auf diese Fragen.
Unter www.aid.de/presse/hoerfunkbeitraege.php steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit.

Bahn verlängert Probe BahnCard 25 mit 100 Prozent erneuerbaren Energien

Aufgrund der großen Nachfrage bietet die Deutsche Bahn (DB) die Probe BahnCard 25 mit 100 Prozent erneuerbaren Energien bis zum 31. Juli an.
„Wir freuen uns sehr, dass sich bis heute über 15.000 Kunden entschieden haben, CO2-frei zu reisen. Die Nachfrage übertrifft unsere Erwartungen und wir werden das große Interesse bei unseren Überlegungen zu nachhaltigen Angeboten selbstverständlich berücksichtigen“, so Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr.

Die Probe BahnCard 25 mit 100 Prozent erneuerbaren Energien gewährt vier Monate lang 25 Prozent Rabatt auf den Normalpreis und die Sparpreise.
deutsche Bahn

130 Sterneköche für den Weltrekord

Der Erfolg bricht alle Erwartungen: Mindestens 50 Sterneköche wollte der Matthaes Verlag zur Nacht der Sterne ins Mövenpick Hotel neben der Landesmesse Stuttgart locken… 130 Spitzenköche mit 1, 2 und 3 Michelin-Sternen sind aus Deutschland, Österreich, Schweiz und sogar Spanien gekommen.

Damit hat der Matthaes Verlag, zu dem auch die AHGZ gehört, es geschafft und den aktuellen Weltrekord gebrochen. „Was für ein toller Erfolg, dass Sie alle gekommen sind“, schwärmte Verlagsleiter Joachim Eckert.

Die Festgesellschaft von mehr als 500 geladenen Gästen verköstigte das Team von Sternekoch Rolf Straubinger von Burg Staufeneck an 9 Kochstationen. Straubinger hatte im vergangenen Jahr zusammen mit seinem Schwager Klaus Schurr von der AHGZ den Branchenaward Hotelier des Jahres verliehen bekommen.

Wein: Exporte übertreffen Erwartungen – erneut Umsatzrekord

Österreichs Weinwirtschaft segelt weiterhin auf Erfolgskurs. Selbst nach zwei mengenschwachen Jahrgängen wurde 2011 – entgegen aller Erwartungen – ein Exportrekordwert von 126 Mio. Euro (+2,6% zum Vorjahr) erwirtschaftet. Die Durchschnittspreise sind aufgrund des signifikanten Mengenrückgangs (-25%) stark gestiegen. Langfristig peilt die ÖWM einen Weinexportgipfel von 200 Mio. Euro an.
Flaschenweine verantwortlich für Wertrekord

Grafik Weinexporte 1985 bis 2011
Ende des vergangenen Jahres rechnete die Österreich Wein Marketing (ÖWM) aufgrund der mengenmäßig kleinen Ernten 2009 und 2010 noch mit einer Stagnation der Weinexporte. Umso erfreulicher sind jetzt die Zahlen der Statistik Austria (I-IX 2011) und Hochrechnungen der ÖWM für 2011: Die erwarteten Gesamtexporte weisen zwar eine geringere Menge von 46,5 Mio. Liter (-25%) aus, der Wert ist jedoch auf 126 Mio. Euro (+2,6%) gestiegen. Dies entspricht einer Erhöhung des Durchschnittspreises von 1,98 Euro/Liter im Jahr 2010 auf 2,71 Euro/Liter im abgelaufenen Jahr 2011.

Im Detail erklärt sich diese positive Bilanz durch die Entwicklung des in Flaschen abgefüllten Qualitätsweins. Die im Vergleich zum Vorjahr sinkenden Mengen und Werte der Fassweinexporte (Menge 7,5 Mio. Liter bzw. -57%; Wert 8,5 Mio. Euro bzw. -25%) werden durch sensationelle Wertzuwächse bei den Flaschenweinexporten (Menge 39 Mio. Liter bzw. -13%; Wert 117,5 Mio. Euro bzw. +5%) ausgeglichen. Damit steigt der Durchschnittspreis der Flasche von 2,5 Euro/Liter im Jahr 2010 auf mehr als 3 Euro/Liter im Jahr 2011.
„Diese Entwicklung spiegelt die hervorragende Arbeit unserer Winzer wider“, kommentiert ÖWM-Chef Willi Klinger. „Die Weine werden nicht mehr zu Schleuderpreisen im Billig-Segment abgesetzt. Es gibt weniger Aktionen zu Tiefstpreisen, zu denen wir in Österreich ohnehin nicht kostendeckend produzieren können und wollen. Trotz der gestiegenen Durchschnittspreise ist Wein aus Österreich in Anbetracht der tollen Qualität weiterhin günstig.“

Erhöhung der Durchschnittspreise soll langfristig greifen
Beim Ranking der wichtigsten Exportländer steht Deutschland weiterhin unangefochten an erster Stelle. Auch wenn aufgrund der rückläufigen Fassweinexporte die Gesamtmenge um 23% auf 34,5 Mio. Liter gesunken ist, konnte der Exportumsatz annähernd gehalten werden (69,5 Mio. Euro bzw. -3,5%). Auch in die Schweiz (inkl. Liechtenstein) wurde mengenmäßig weniger exportiert (2,52 Mio. Liter bzw. -17%), aber der Gesamtwert stieg auf 15,1 Mio. Euro (+6%). In den USA konnte die Exportmenge annähernd gehalten (1,7 Mio. Liter bzw. -3%), der Wert jedoch auf 8 Mio. Euro (+9%) erhöht werden. Nach Jahren der Stagnation werden nun auch österreichische Top-Weine in den USA wieder verstärkt nachgefragt. Weiterhin äußerst erfreulich sind auch die Entwicklungen in den Niederlanden, Großbritannien und Skandinavien, die bei hohen Durchschnittspreisen langsam auch mengenmäßig immer wichtiger in der Ausfuhrstatistik werden.

„Wir müssen die Flaschenweinexporte weiter ausbauen und auch in Jahrgängen mit größerer Erntemenge den Durchschnittspreis gegen 3 Euro/Liter steigern“, fordert Willi Klinger. „Bei einer möglichen Exportmenge von 60 bis 70 Mio. Liter, inklusive einer wahrscheinlich immer bestehenden Fassweinmenge von 8 bis 10 Mio. Liter, könnte das einen Exportwert von rund 200 Mio. Euro ergeben. Der Jahrgang 2011 wird uns dabei diesem Ziel sicherlich näher bringen, da es uns perfekte Trauben in ausreichender Menge brachte.“

Hotel Fire & Ice in Neuss

Direkt neben der Indoor-Skihalle im niederrheinischen Neuss ist seit kurzem auch ein Hotel mit 79 Zimmern beheimatet. Nach Kletterparkgaudi, Pistenabfahrt, Rodelspaß oder zünftiger Après Ski Party können Sportbegeisterte hier nun auch übernachten.

Beim Betreten des Hauses wird sehr schnell deutlich, wie das Sport- und Tagungshotel zu seinem außergewöhnlichen Namen kommt, denn die Elemente Feuer und Eis sind in allen Bereichen des Hotels allgegenwärtig. Gemütliches Kaminfeuer, eine Lounge mit Blick auf die Pulverschneepiste und zahlreiche alpine Details sorgen für eine wohlige Atmosphäre. Überall begegnen dem Gast Bilder von Kooperationspartner Willy Bogner, die teilweise aus seinem preisgekrönten Film „Fire & Ice“ stammen.

Auch das Interieur der Zimmer und Suiten ist dem Konzept des Hauses angepasst. Die mit frischen, kräftigen Farben gehaltenen Premiumzimmer sind zwischen 24 und 29 m² groß und mit hochwertigen Betten, edlen Hölzern, Klimaanlage, LCD TV, WLAN, Minibar und Laptop-Safe ausgestattet. Besonders ansprechend präsentieren sich die Themenzimmer und
-suiten. Diese haben Namen wie „Alpenglühn“, „Kilimanjaro“, „Bavaria“ oder „Rocky Mountains“ und gewährleisten durch ihre außergewöhnliche Ausstattung mit zahlreichen Wohnaccessoires eine hohe Aufenthaltsqualität.

Das Hotel verfügt über einen kleinen Wellnessbereich. Aus der Bio- und Finnischen Sauna schauen Gäste direkt auf den Pulverschnee des „Neusser Gletschers“. Neben den zahlreichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten in der angeschlossenen Skihalle und im Kletterpark steht den Gästen ein Fitnessraum für ausgewogenes Ausdauer- und Krafttraining zur Verfügung.

Aber auch Tagungen, Seminare und Incentives sind ein wichtiges Standbein des Allrounder Mountain Resorts, schließlich hat der Betreiber der Neusser Skihalle parallel zum Hotelneubau auch die Veranstaltungsfläche auf immerhin 1.000 m² erweitert. Neun mit modernster Technik und Tageslicht ausgestattete Tagungsräume ermöglichen Meetings und Veranstaltungen verschiedenster Größenordnungen. Nach einem erfolgreichen Arbeitstag haben Seminargäste die Gelegenheit, bei den beliebten Ski-, Rodel-, oder Kletterincentives zu entspannen.

Im Hinblick auf die Gastronomie sollten die Erwartungen nicht allzu hoch geschraubt werden. In den urigen Stuben der verschiedenen Restaurants herrscht authentische Hüttenatmosphäre. Hier erwartet den Gast eine bodenständige, alpenländisch geprägte Küche auf akzeptablem Niveau, die den Ansprüchen einer Freizeit- und Businessklientel durchaus genügt. Bei sommerlichen Temperaturen kann man auch im großzügigen Salzburger Alm Biergarten speisen.

Hotel Fire & Ice
An der Skihalle 1
41472 Neuss
Internet: www.hotelfireandice.de

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

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Die Top 10 Stressfaktoren im Urlaub

Schmutziges Hotelzimmer und schlechtes Essen sind die größten Stimmungskiller

Eigentlich ist Urlaub zur Entspannung da. Doch so manches Detail kann die Reiselust schnell verderben. MERIAN scout hat nachgefragt, was für Stress und Ärger im Urlaub sorgt: Fast drei Viertel der Befragten ärgern sich im Urlaub am meisten über unsaubere Hotelzimmer. Auch schlechtes Essen kann das Urlaubsgefühl schnell vermiesen. Unbequeme Betten und teure Sehenswürdigkeiten sorgen ebenfalls für Urlaubsfrust.

Frauen stören sich insbesondere an lauten Hotelgästen (61 Prozent) und unfreundlichen Kellnern (64 Prozent). Männer hingegen ärgern sich, wenn das Hotel ihre Erwartungen nicht erfüllt (58 Prozent) und über zu teure Restaurants (77 Prozent). Bei einem Punkt sind sich beide Geschlechter jedoch einig: Für jeweils 18 Prozent ist der eigene Partner der bedeutsamste Grund zum Ärger. Die Umfrage von MERIAN scout wurde im Juni/Juli 2010 online mit 460 Befragten durchgeführt.

TOP 10 „Worüber regen Sie sich im Urlaub am meisten auf?“

Schmutziges Hotelzimmer 74%
Schlechtes Essen 63%
Unfreundliche Kellner 60%
Laute Hotelgäste 46%
Unbequemes Bett 40%
Teure Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten 28%
Hotel erfüllt allgemeine Erwartungen nicht 25%
Partner 18%
Zu teure Restaurants 16%
Ausstattung Hotelzimmer 11%

So manchen Ärger im Urlaub können die MERIAN scout ReiseGuides als App für das iPhone und für mobile Navigationssysteme wie TomTom, Garmin und NAVIGON ersparen. Sie liefern alle Details zu den Highlights der Top-Reiseziele in Europa wie Mallorca, Gardasee, Barcelona, Rom oder Berlin. Inklusive: Die Experten-Beurteilungen und Empfehlungen für Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und mehr.

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Weitere Informationen unter www.merianscout.de

Gojibeere

Sie wird zwar mit Hinweisen wie „naturbelassen“ beworben, aber leider kann die Gojibeere die damit verbundenen Erwartungen nicht immer erfüllen. Mitarbeiter der baden-württembergischen Lebensmittelüberwachung mussten nach zwei Untersuchungen im Jahr 2009 nun erneut feststellen, dass die Gojibeere offensichtlich zu den Obstsorten mit vergleichsweise hoher Pestizidbelastung gehört.

Die Kontrolleure zogen im Lebensmittelhandel 15 Proben getrockneter Gojibeeren, eine davon aus ökologischem Anbau. Nur diese war nicht zu beanstanden. In den übrigen fand sich ein Pflanzenschutzmittelcocktail von 34 unterschiedlichen Pestiziden. In 13 Proben lagen die Rückstände des Pflanzenschutzmittels „Acetamiprid“ teilweise deutlich über den gesetzlich zulässigen Höchstmengen. Die entsprechenden Produkte wurden von den Behörden aus dem Handel genommen. Von einer Gesundheitsgefährdung sei aber nicht auszugehen, sollte man bereits von diesen Beeren gegessen haben.

Die Gojibeere ist in den vergangenen Jahren als traditionelles Heilmittel der chinesischen Medizin auch in der westlichen Welt in Mode gekommen. Aufgrund vieler wertvoller Inhaltsstoffe wie antioxidativer, zellschützender Substanzen gilt sie als Jungbrunnen und Fitmacher. Sie ist die Frucht des Bocksdorn-Strauches und sieht aus wie eine längliche Hagebutte. Der Anbau erfolgt vorwiegend in Asien, besonders China. In getrockneter Form ähnelt die Wolfsbeere, wie sie auch heißt, einer Rosine. Es gibt Gojibeeren unter anderem in Müsli- und Nussmischungen sowie als Saft oder Tee.

Gute Alternativen zu den exotischen Früchten liegen direkt vor der Haustür: Heimische Beerenfrüchte, wie zum Beispiel Erdbeeren, Heidel- oder Johannisbeeren enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe und ihr Verzehr unterstützt deshalb einen gesunden Lebensstil.

Österreichs Weinexporte übertreffen alle Erwartungen

Der österreichische Weinexport hat sich im Jahr 2009 über alle Erwartungen hinaus sensationell entwickelt. Hatte die Österreich Wein Marketing (ÖWM) in ihrer Jahrespressekonferenz im Dezember 2009 aufgrund der vorsichtigen Hochrechnung noch mit einem knappen „Halten“ des Vorjahrsresultates gerechnet, ergibt sich aus den neuesten Zahlen der Statistik Austria für das Gesamtjahr 2009 eine Steigerung von wertmäßig 5,3%, mengenmäßig sogar um unglaubliche 16%. Die Exportmenge erreichte demnach knapp 70 Mio. Liter, der Umsatz stieg von knapp 113 Mio. auf fast 119 Mio. Euro.

Wenn auch die Fassweinexporte aufgrund der großen Ernte des Jahrgangs 2008 überproportional zugenommen haben, konnten dennoch die Flaschenweinexporte mengenmäßig um 3,7%, wertmäßig sogar um 4,4% gesteigert werden. Gleichzeitig bedeutet dies eine leichte Verbesserung des Durchschnittspreises in diesem Segment von 2,59 €/Lt. (2008) auf 2,60 €/Lt.

Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, als die österreichischen Gesamtexporte im Jahr 2009 aufgrund der schlechten Weltkonjunktur um 20% eingebrochen sind. Schrittmacher der höchst erfreulichen Entwicklung der Weinexporte sind Schlüsselmärkte wie Deutschland (Menge +15%, Wert +9%), die Schweiz incl. Liechtenstein (Menge, +27%, Wert +6%), aber auch aufstrebende Exportmärkte wie die Niederlande (Menge +30%, Wert +27%), Schweden (Menge +51%, Wert +38%) und Japan (Menge +33%, Wert +10%).

„Diese erfolgreiche Exportentwicklung des österreichischen Weins hält nun bereits seit 10 Jahren an und ist unter den europäischen Weinländern einzigartig.“ freut sich Willi Klinger, Geschäftsführer der ÖWM. „Österreich gehört somit zu den dynamischsten Weinländern im internationalen Vergleich.“

„Trotz der aktuellen Wirtschaftskrise haben es Österreichs Winzer geschafft 2009 die Weinexporte sowohl mengen- als auch wertmäßig weiter auszubauen, nicht zuletzt auch durch die hervorragende Arbeit, die von der ÖWM seit vielen Jahren geleistet wird.“ zeigt sich auch Josef Pleil, Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes, zufrieden.