Muss Bier flüssig sein?

500 Jahre Bier gebraut nach Reinheitsgebot: Professor Thomas Becker vom Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der Technischen Universität München (TUM) im Interview.

TUM: Lediglich vier Zutaten sind laut Reinheitsgebot zugelassen, dennoch gibt es allein in Deutschland über 3500 verschiedene Biersorten – wie ist das möglich?
Professor Thomas Becker: Das ist nicht unüblich bei Lebensmitteln. Vergleichbar wenige Zutaten braucht es bei Milch-, Nudel- oder Brotprodukten. Nur existiert dafür nichts Vergleichbares wie das Reinheitsgebot. Was Bier betrifft, so können Sie relativ schnell ausrechnen, wie viele Varianten aus hundert Malzsorten, 200 Hopfentypen und 200 Hefearten entstehen können. Daneben haben Sie an vielen Stellen im Brauprozess die Möglichkeit, die Parameter zu verändern – ob das die Temperatur oder der Zeitverlauf ist – und kommen so rechnerisch zu Millionen von Möglichkeiten. Ob das Sinn macht und die vielen Varianten schmecken würden, ist wiederum eine ganz andere Frage.  

TUM: Weltweit wird vermutlich zu 90 Prozent das so genannte Lagerbier getrunken und Bierkritiker behaupten, es schmecke überall gleich. Derzeit werden beispielsweise von rund 200 Hefesorten nur rund zehn bis elf  verwendet. Forschen Sie an Ihrer Fakultät denn an der Verwendung seltener Hefen?
T. B.: Seit einigen Jahren gibt es einen Megatrend bei Verbrauchern und das unabhängig vom Produktgenre: Es geht um Individualisierung und Personalisierung. Heute wollen alle etwas Spezielles haben! In der Brauwissenschaft wird auch deshalb mehr und mehr geforscht, wie neue Aromen und Geschmacksnuancen erzielt werden können. Ich kann das Bieraroma über Rohstoffe wie Malz oder Hopfen beeinflussen, ich kann das ebenfalls über den Prozess oder auch die Hefe. Wenn ich Hefen habe, die ein neues Aromaspektrum generieren, besteht die Chance mein Bier in signifikantem Ausmaß zu verändern. Nur wurde das in den vergangenen hundert Jahren aus Angst vor Überraschungen ungern getan. Nun aber ist ein Zeitalter angebrochen, in dem wir die analytischen und prozesstechnischen Möglichkeiten haben, Hefe besser steuern und kontrollieren zu können. Darum arbeiten wir sehr intensiv daran, verschiedene Hefesorten daraufhin zu screenen, welche Endeigenschaften sie im Produkt erzielen.

TUM: Stimmt es, dass Mitarbeiter oder Doktoranden Ihres Lehrstuhles in still gelegte Bierkeller gehen und Abstriche nehmen, um alte Hefestämme zu finden?
T. B.: Auch das, ja! Wir arbeiten an zwei Projekten, wo Hefestämme aus Zentralafrika gescreent werden. Wir untersuchen dort die heimischen Produkte, die mit wilden Hefen und gänzlich anderen Stämmen fermentiert sind. Neuerdings nehmen wir uns ebenso Hefen aus Asien vor und schauen, welche Aromen diese erzeugen. Was im weiteren Prozess eine Rolle spielt, ist die Interaktion der Hefen mit dem Hopfen oder Malz. Ganz am Ende jedoch müssen wir mittels der Prozesstechnik die Hefe so steuern können, dass wir nicht überrascht werden vom Endergebnis. Das Ziel sind reproduzierbare Prozesse, die immer dasselbe gute Produkt liefern.

TUM: Wie viele Stoffe sind heutzutage denn tatsächlich in einem handelsüblichen Bier?
T. B.: Die Naturprodukte Malz, Hopfen und Hefe bringen eine Vielzahl von Stoffen ins Bier, deren Vielfalt sowohl in der Definition als auch Konzentration über den Prozessverlauf noch gesteigert wird. Die meisten davon gelangen dabei ins Endprodukt Bier. Welche davon eigenschaftsbestimmend sind, ist bisher immer noch nicht geklärt und Gegenstand aktueller Forschungen.

TUM: Wie sieht das Reinheitsgebot im Kontext der Europäischen Gesetzgebung aus?
T. B.: Die Definition, was Bier ist, regelt die europäische Kennzeichnungsverordnung für Lebensmittel, die stark ans Reinheitsgebot angelehnt ist. Nach der können Sie Bier brauen und anders als etwa in Bayern E-Nummern dazu geben, die sie dann deklarieren müssen – das kauft halt kaum einer. Das einzige Problem ist doch der Ordnungsrahmen, der momentan nicht lückenlos definiert ist. Will heißen: Es gibt Bier nach Reinheitsgebot. Es gibt Bier nach EU-Richtlinien. Doch was ist mit Produkten, bei denen andere natürliche Rohstoffe eingesetzt werden? Sie dürfen das bereits heute herstellen und im Markt platzieren. Aber Sie dürfen nicht Bier dazu sagen. Außerhalb Bayerns gibt es deshalb die Kennzeichnung ‚besondere Biere‘.

TUM: Gibt es denn Forschungsprojekte an der TUM zum Reinheitsgebot?
T. B.: Das Reinheitsgebot ist im nationalen Kontext eine Rahmenbedingung unter der wir arbeiten. Gestatten Sie mir einen Vergleich: Alle Forschungen um Automobile laufen unter der Bedingung, dass Autos am Ende fahren müssen. Die Fahrtauglichkeit ist folglich das Reinheitsgebot der Autoindustrie. Das bedingt die Kreativität, den Innovationsgedanken und Einsatz neuer Technologien oder Methoden nur mittelbar. In jedem Fall wirkt es weder einschränkend noch verhindernd. Im internationalen Umfeld bewegen wir uns in einem anderen Ordnungsrahmen.

TUM: Brauchen wir das Gebot denn heute überhaupt noch?
T. B.: Stellt sich diese Frage wirklich? Für mich als Wissenschaftler stellt sie sich nicht so. Klar, es muss  der Ordnungsrahmen bekannt sein, in dem wir unsere wissenschaftlichen Arbeiten verfassen. Aber hierbei ist das Gebot eher Randbedingung. Aus der aktuellen Verbrauchersicht wiederum ist das Gesetz wohl aktueller denn je. Verbraucher wünschen – mit großem Nachdruck – bei Lebensmitteln Purismus und weitreichende Naturbelassenheit sowie keine Zusatzstoffe. Das Reinheitsgebot ist ein Garant dafür. Nicht zuletzt deswegen ist seine Akzeptanz so hoch. Sicherlich können Sie die ein oder andre Biereigenschaft über Zusatzstoffe herbeiführen. Oder aber der Braumeister beherrscht die Klaviatur des Brauprozesses so,  dass er diese Eigenschaften ohne Hilfsmittel erreicht. Ich persönlich sehe darin weit mehr den kulturhistorischen Wert des Reinheitsgebots und weniger darin, ob es exakt drei oder vier Rohstoffe sind.

TUM: Was sind die bahnbrechenden Fortschritte der Bierforschung?
T. B.: Das Bahnbrechendste überhaupt war die Entdeckung der Hefe. Die nächste wichtige Entwicklung war die von Linde: die Kältemaschine. Damit wurde es überhaupt erst möglich Bier so herzustellen, wie wir es heute kennen. Dann waren es die über die IT und Automationstechnik entstandenen neuen Möglichkeiten der Produktionsabläufe. Aktuell wiederum versuchen wir die Grundgedanken der Industrie-4.0-Konzepte in Brauprozesse zu integrieren.

TUM: Was ist Ihr Ausblick für die Bierwissenschaft?
T. B.: Dieser ist auch an den globalen Herausforderungen angelehnt. Die Bierwissenschaft wird zunehmend eigenschaftsgetrieben von Erwartungen ans Endprodukt in einem reverse-engineering Konzept beeinflusst. Das rüttelt an traditionellen Produktionsschemen und Paradigmen. Im Mittelpunkt steht, welche Biereigenschaft kann ich durch welche Technologie und mit welchem Verfahrenskonzept am Nachhaltigsten erreichen? Ein anderer Aspekt ist sicher, ob die Eigenschaften, die Verbraucher heute vom Bier erwarten, in der bisherigen Form erhalten bleiben oder erweitert werden müssen? Müssen etablierte Getränke und Lebensmittel aus den gleichen Rohstoffen wie bisher erzeugt werden? Muss Bier flüssig sein? Oder erfolgt die finale Fertigstellung über Instantprodukte im privaten Haushalt? Sind die Produktionsschritte so notwendig und in einem sich ändernden Industrieumfeld noch nachhaltig? Können Getränke oder Bier mit weiteren physiologischen Eigenschaften hergestellt werden? Hier sei das Schlagwort ‚Nutraceuticals‘ genannt.

TUM: Neuerdings ist oft die Rede von der Renaissance des Brauens und der Bierkultur – wie
kam es dazu?
T. B.: Früher und heute noch in manchen zentral-afrikanischen Ländern war und ist Bier das einzig sichere Getränk. Wasser war oder ist verdorben, so dass Bier ein Grundnahrungsmittel war und ist. Seit sich diese Situation geändert hat, kam der Wunsch auf, mehr und mehr Genuss zu erfahren – Aromaerlebnisse sind gefragt. Sicherlich ist das getrieben durch den Hype, den die Craftbierszene mit sich brachte. Ähnlich dem Wein wird Bier wieder in einer anderen Wertigkeit und mit einem positiveren Image gesehen. Das ist gut und erweitert die Konsumgewohnheiten von Bier.

TUM: Und welche Rolle spielt noch der Geschmack bei der hochtechnisierten Herstellung eines modernen Getränks?
T. B.:  In den vergangenen 30 bis 40 Jahren erwarten wir wie gerade gesagt von Lebensmitteln mehr als nur unsere Grundbedürfnisse zu stillen: Wir erwarten Geschmack und Aroma. Das wird meines Erachtens in einigen Jahren ergänzt durch die Erwartung von Zusatznutzen. Im asiatischen Raum geht es heute schon darum. Kann ein Produkt mich dabei unterstützen, dass ich 120 Jahre alt werde? Das werden wir künftig von Lebensmitteln erwarten.

Indien vegan

Der vegane Lebensstil begeistert in Europa immer mehr Menschen, während in anderen Ländern der Erde eine Ernährung ganz ohne tierische Produkte schon lange Tradition hat. Bestes Beispiel dafür ist Indien, wo in weiten Teilen des Landes – auch aufgrund religiöser Begebenheiten – gänzlich auf Fleisch, Fisch und Eier verzichtet wird. Auf den quirligen Märkten Indiens gibt es unzählige Gewürze, die landestypische, vegane Gerichte wie Dosa oder Dal zu einem wahren Fest für die Sinne machen.

Enchanting Travels bietet nun zwei Indien-Reisen an, die Gästen ermöglichen Indien zu erkunden und dabei die vielfältige und exotische Küche des Landes kennen zu lernen – und das komplett vegan.

Südindien mit allen Sinnen erleben
Diese 12-tägige Reise führt zu zauberhaften Tempelbauten und Landschaften Südindiens. Buchbar unter: http://www.enchanting-india.de/reise/suedindien-mit-allen-sinnen, ab 1.795 €/ pro Person. Die Reisenden erwarten beeindruckende Tempelanlagen, eine faszinierende Landschaft, Gewürzplantagen und viele kontrastreiche Eindrücke, inklusive sind vegane Reiseoptionen und mehrere Kochkurse. Bei dieser Reise können Gäste mit allen Sinnen den Süden Indiens entdecken. Die Reise beginnt in Chennai und führt durch das charmante Pondicherry, das französichen Flair versprüht. In Mamallapuram, wo Gäste die beeindruckenden „Rathas“ Küstentempelanlagen des UNESCO Kulturerbes entdecken können. Das sattgrüne und duftende Munnar ist eine ruhige Hügelstation, ganz in der Nähe befindet sich der höchste Punkt Südindiens in 2695m Höhe. Hier lernen Gäste bei einem veganen Kochkurs im Restaurant The Barn, wie Sie Ihre neuen indischen Lieblingsgerichte selbst zubereiten können. In einer Unterhaltung mit den Köchen können Sie Fragen stellen und erfahren mehr über die traditionellen Zutaten der südindischen Küche. Anschließend führt die Reise weiter in das malerische Dorf Kumarakom. Der Aufenthalt in diesem Teil Indiens, der aufgrund seiner fruchtbaren Böden auch ‚Indiens Reisschale‘ genannt wird, bietet die Möglichkeit bei einem veganen Kochabend die raffinierte Küche Keralas kennen zu lernen und eine indische Mahlzeit, traditionell serviert auf einem Bananenblatt, zu genießen. Die letzte Station der Reise ist die malerische Hafenstadt Cochin, die viele Sehenswürdigkeiten wie den holländischen Palast oder die malerische Aussicht von Hafen im Stadtteil Fort Kochi bietet.

Spirituelles Nordindien
Dem Wesen Indiens auf der Spur – Diese Reise führt zu den spirituellsten Orten (Nord)Indiens. Diese 14-tägige Reise kann unter http://www.enchanting-india.de/reise/spirituelle-nordindien-reise ab einem Preis von 2.335€/ pro Person gebucht werden. Gäste können Indien in diesen zwei Wochen in seiner reinsten Form erleben: berührend, spirituell und lebendig. Die Wiege der indischen Kultur, der heilige Fluss Ganges begleitet die Gäste auf ihrer Reise. Beginn und Ende der Reise sind in der pulsierenden Hauptstadt Delhi, wo die Rote Festung und die Gandhi-Gedenkstätte besichtigt werden können, abgerundet wird das Erlebnis mit einem veganen Kochkurs bei dem sechs unterschiedliche Gerichte zubereitet werden. Die Stadt Varanasi kann bei einer Bootsfahrt auf dem Ganges vom Wasser aus erkundet werden und im Sri Annapurna Restaurant, das seit 2000 Jahren traditionelle nord-und südindische Mahlzeiten serviert, können unter den Gerichten allerlei vegane Köstlichkeiten gekostet werden. Die Reise führt weiter nach Agra wo Gäste das erhabene Taj Mahal und eindrucksvolle Tempelanlagen erwarten. Ein weiteres Highlight bietet der Aufenthalt im spirituellen Zentrum Rishikesh, wo einem traditionellen Hindi-Ritual beigewohnt werden kann. Nach einer privaten Yoga Stunde lädt dort eine indische Familie zum veganen Kochkurs. In Haridwar, gelegen am Fuße des Himalajas wo der Ganges in die Ebene springt, bietet die Aarti-Lichtzeremonie den Gästen einen ganz besonderen Einblick in das spirituelle Wesen Indiens.

www.enchantingtravels.de

Gezapftes Bier oft verkeimt

Hessisches Landeslabor hat Bier aus Schankanlagen untersucht

Verbraucher erwarten zu Recht, dass in der Gastronomie ausgeschenktes Bier hygienisch einwandfrei ist. Das Hessische Landeslabor hat in diesem Jahr bislang 87 Proben frisch gezapfter Biere aus Getränkeschankanlagen mikrobiologisch untersucht um zu überprüfen, ob die Erwartungen der Verbraucher auch in der Praxis eingehalten werden.

„Aufgrund dieser Untersuchungen mussten wir 37 Biere (42,5 %) wegen des Nachweises von coliformen Keimen beanstanden. Bei zwei Bierproben waren auch Escherichia coli Keime nachweisbar“, teilte der Direktor des Hessischen Landeslabors, Prof. Dr. Hubertus Brunn in Gießen mit. „Während coliforme Keime Indikatoren für die hygienische Qualität sind, deutet das Vorkommen von Escherichia coli auf fäkale Verunreinigungen hin. Kommen coliforme Keime in gezapften Getränken vor, ist das ein Hinweis auf Hygienemängel“, so Brunn. „Dazu zählen falsche Handhabung der Geräte, unzureichende Reinigung und Desinfektion sowie fehlende oder ungenügende Wartung der Anlagen. Neben der Reinigung der Schankanlage ist auch deren Umfeld regelmäßig sauber zu halten“, mahnte der Direktor. „Hierzu gehören Schanktisch, Spülbecken und Spülbürsten, Lager- und Kühlräume. Eine weitere wichtige Voraussetzung für ein einwandfreies, gezapftes Bier sind neben sauberen Biergläsern auch das Hygiene-Bewusstsein des Personals“, erklärte Brunn.

Von den in gleicher Weise untersuchten Nachproben, die in der Regel nach einer umfangreichen Reinigung der Getränkeschankanlage entnommen werden, seien rund 43% der Bierproben erneut auffällig gewesen. „Gesundheitlich bedenklich sind die Befunde nicht, da bei der optimalen Biertrinktemperatur von vier bis sieben Grad Celsius die Keimvermehrung durch die Kälte, den enthaltenen Alkohol, die Kohlensäure sowie die Hopfenbitterstoffe weitgehend verhindert wird“, so Professor Brunn abschließend.

David Kowarik

Heimische Schmankerl und authentische, österreichische Küche in gemütlichem Ambiente erwarten Genießer seit jeher im Restaurant „s’Herzl“. Nach umfangreicher Renovierung der Herzl-Küche startet das charmante Restaurant im Salzburger Landhausstil nun mit neuem Küchenchef und neuer Speisekarte. Neben Köstlichkeiten á la „Wildragout mit Pilzen, Rotkraut und Nockerl“ und „Original Herzl Rostbratwürste mit Sauerkraut und Kren“ heißt es ab sofort mit dem Special „Ripperl Essen im s’Herzl“ jeden Mittwoch herzhaft schlemmen. Täglich wechselnde Mittagsmenüs und ein kleiner Gastgarten runden das Angebot ab.

Köstliche regionale Spezialitäten und echte Salzburger Schmankerl erleben Gäste im Restaurant s’Herzl. Das charmante, bewusst regional inspirierte Restaurant lockt auch nach umfassender Renovierung der Küche mit verschiedensten Leckereien aus Salzburg und der umliegenden Region. So stehen neben Spezialitäten wie „Gebratener Saibling mit Gemüse und Kartoffeln“ und „Salzburger Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpüree“ auch neu interpretierte Salzburger Hausmannskost wie „Backhenderlstreifen auf gemischten Blattsalaten“ und die köstlichen „Hirschen-Würstel“ auf der neuen Speisekarte. Weiteres Highlight ist das Special „Ripperl Essen im s’Herzl“: Hier warten ab sofort jeden Mittwoch hausmarinierte ofenfrische Sparrips mit dreierlei Saucen und Kartoffelchips auf Fleisch-Liebhaber.

Herr über die s’Herzl-Küche ist David Kowarik. Der frisch ernannte Küchenchef startete nach seiner Ausbildung 2001 seine Karriere als Jungkoch im Hotel Goldener Hirsch und arbeitete nach seiner Beförderung zum Demi Chef de Cuisine und zum Chef de Partie schließlich von 2005 bis 2013 als Sous Chef im Restaurant. Seit Mai 2015 lenkt der gebürtige Deutsche nun die Geschicke im Restaurant s’Herzl.

Neben 45 Sitzplätzen im Restaurant können Gäste bei schönem Wetter auch im Schanigarten mit 12 Sitzplätzen speisen. Zudem kann das Restaurant als exklusive Location für Feierlichkeiten mit bis zu 45 Personen gebucht werden. Geöffnet ist das Restaurant s‘Herzl täglich von 11:30 Uhr bis 22:00 Uhr.

www.restaurantherzl.at

Junge Sterneköche im Schwarzwald

Zum Event „Koch des Jahres“ werden die Newcomer der Szene erwartet
 
Das Foodevent „Koch des Jahres“ bildet eine einzigartige Plattform, die Hunderte von Fachbesuchern und Foodies anzieht. Über den Wettbewerb mit hochkarätig besetzter Jury hinaus bietet die Veranstaltung am 27. April in Achern weitere Highlights. Das Showprogramm und die spritzige Küchenparty mit vielen jungen Sterneköchen garantieren genussvolle Momente und Einblicke in die neuesten kulinarischen Entwicklungen der Region.
 
Die handwerkliche und kreative Arbeit in den Küchen der Spitzengastronomie steht beim Schwarzwälder Event in der Scheck-In Kochfabrik im Zentrum:
Zur Black Forest Edition by Koch des Jahres bringt Den­nis Maier (Sra Bua* by Juan Amador, Frankfurt) asiatische Aromen in den Schwarzwald. Im Fokus seines Showauftritts zum Thema Asian Crossover steht ein technisch ausgeklügelter Gang aus Gänse­leber, Sepia, grünem Pfirsich und Mirin. Mit kontrastrei­chen Spannungsbögen baut der junge Sternekoch Geschmacksbrücken zwischen Europa und dem Kontinent des Ostens und zeigt neue Möglichkeiten, Geschmack und Technik zu verbinden.
Das Showcookingkonzept iChefs bildet einen innovativen Zugang zur Kreativität der heutigen Nachwuchsstars am Herd. iChefs – das sind 3 Spitzenköche, die aus 3 gleichen Komponenten 3 unterschiedliche Interpretationen ausarbeiten. In Achern zeigen Tristan Brandt (Opus V*, Mannheim), Benjamin Peifer (Urgestein*, Neustadt a.d. Weinstraße) und Robert Rädel (oben*, Leimen-Lingental) ihr Können. Ausgangspunkt sind dabei die drei Produktbereiche „Forelle“, „Wald & Wiese“ und „was sonst übrig bleibt“, welche spannende Interpretationen erwarten lassen. Im Zentrum stehen die eingesetzten Techniken sowie der eigene Stil und die dahinterliegende Philosophie.
Am Abend findet die ereignisreiche Veranstaltung in der Ron Zacapa Night mit großer Küchenparty ihren krönen­den Abschluss. Ganz im Zeichen des Tages übernehmen am Abend ins­besondere die jungen Sterneköche der Region das Küchenzepter. Jeder von Ihnen serviert den Gästen eine aktuelle Kreation aus seinem Restaurant, die in besonderem Maße den Küchenstil des Urhebers widerspiegelt. Diese Signature Dishs werden im Verlauf des Abends von den Köchen vorgestellt und bilden einen Querschnitt aktueller Trends und Tendenzen der Kulinarik.
 
Zur Küchenparty der Black Forest Edition erwarten Sie Kreationen von:
– Marco Akuzun (topair*, Stuttgart)
– Marian Schneider, Klaus Buderath & Team (Lago*, Ulm)
– Philipp Stein (Favorite*, Mainz)
– Christian Sturm-Willms (Yunico, Bonn)
– Kay Baumgardt (L.A. Jordan*, Deidesheim)
– David Mahn (ammolite**, Rust)
– Dirk Rogge (UFS, Heilbronn)
– Nils Jorra & Stefan Schneider (Otto Gourmet, Heinsberg)
– Tobias Schnieders (Scheck-In Kochfabrik, Achern)
 
Weitere Informationen und Tickets unter www.kochdesjahres.de

eat&STYLE Berlin

Hamburg, München, Köln und Stuttgart und ab 2014 brandneu: Berlin. Vom 28. bis 30. März 2014 feiert Deutschlands größte Genussmesse eat&STYLE ihre Premiere in der Hauptstadt Berlin. In der STATION Berlin erwarten die Besucher drei Tage voller kulinarischer Genüsse mit einer bunten Mischung aus trendigen Küchen-Neuheiten, regionalen Spezialitäten, internationalen Leckereien und bekannten Starköchen auf der beliebten Kochshow-Bühne.

Berlin ist hip, trendy, schick, szenig, multikulturell und ab 2014 auch genüsslich: Im März gastiert die eat&STYLE erstmals in Berlin. 120 namhafte Aussteller – sowohl große Marken als auch kleine feine Unternehmen aus der Region – präsentieren edle Weine, feinste Fleisch- und Fischwaren, Käse und Öle, erlesene Schokoladen und viele andere Köstlichkeiten. Professionelles Küchenequipment, stilvolle Wohnaccessoires und hochwertige Geschenkideen ergänzen das Angebot.

Die eat&STYLE Kochschule, ein umfangreiches Workshop-Angebot und das seit 2006 etablierte Kochtheater als Herzstück der Veranstaltung werden auch hier nicht fehlen. In täglich stattfindenden Kochshows werden bekannte Star- und Sterneköche den Besuchern unterhaltsame Einblicke in ihre Künste am Herd gewähren.

Besonderes Highlight in Berlin ist das Konzept der Gourmet-Kitchen. Im eat&STYLE Restaurant entführen regionale Food-Partner durch ihre Kreationen die Besucher in ein spektakuläres Genuss-Erlebnis. Durch die unterschiedlichen Eindrücke der kleinen Probierportionen erlebt der Besucher eine wahre Genuss-Reise zwischen Sterneküche und weiteren raffinierten, trendigen Food-Erlebnissen. „Die erzielten Geschmackserlebnisse transportieren den Spaß und die Leidenschaft, die unsere Köche täglich in das Thema Genuss investieren“, ergänzt Kai Klemm, Projektleiter der eat&STYLE.

„Wir freuen uns, dass wir unser erfolgreiches Konzept der eat&STYLE nun auch in modernisierter Form in der Hauptstadt umsetzen werden. Wir erwarten ein genussaffines Publikum aus Berlin und Umland, das wir mit unserem einzigartigen Mix aus spannenden Produkten, Live-Shows und unterschiedlichsten Food-Kreationen begeistern werden. Die besondere Atmosphäre und die hervorragende Erreichbarkeit machen die Event-Location STATION Berlin zum perfekten Ort für die eat&STYLE in Berlin“, so Kai Klemm.

Hierzu Anita Tillmann, Geschäftsführerin STATION Berlin: „Das kulinarische Festival Berlins passt optimal zu den Räumlichkeiten der STATION Berlin und wir freuen uns dies als fester Partner in der Veranstaltungsumsetzung weiter unterstützen zu können.“

auf www.eat-and-style.de

Kleine Weinernte in Europa zu erwarten

Nachdem die Weinerzeuger hierzulande zum Start der Hauptweinlese eine durchschnittliche Erntemenge von rund neun Millionen Hektolitern erwarten, zeichnen sich nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) für den Großteil der übrigen europäischen Weinbaunationen in diesem Jahr zum teil sehr deutliche Ernterückgänge ab.

So rechnet man etwa in Frankreich aufgrund von ungünstigen Witterungsverhältnissen mit einer um 16 Prozent verringerten Weinmosternte als 2011. Ebenso geht man in den beiden anderen großen europäischen Weinbauländern Italien und Spanien im Vergleich zum Vorjahr von einem zwölf- bzw. fünfprozentigen Mengen¬rückgang aus. Darüber hinaus wird derzeit auch in Österreich, Ungarn, Bulgarien und Luxemburg jeweils ein

Europaweite Erntemenge 2012, Erste Schätzung, September 2012Minus von über 20 Prozent gegenüber 2011 prognostiziert. Ein leichtes Mengenplus von fünf Prozent erwarten lediglich die portugiesischen Weinerzeuger.

Somit ist davon auszugehen, dass die EU-Weinmosternte 2012 weder das Fünfjahresmittel von 173 Millionen Hektolitern noch die Vorjahreserntemenge von 164 Millionen Hektolitern erreichen wird.

Der Oktober ist „Monat des Weins“ in Virginia

Weinproben, Gutsführungen, Picknick in den Bergen, Live-Musik und kulinarische Hochgenüsse erwarten die Besucher an der Ostküste der USA

Liebhaber guter Tropfen können sich im Oktober wieder auf Geschmacksreise durch die Weingärten Virginias machen, denn dann feiert der Bundesstaat an der US-Ostküste den „Monat des Weins“. Den ganzen Oktober hindurch gibt es vielerorts zahlreiche Feste und Events: Winzer bieten Weinproben oft inklusive Führung auf ihrem Weingut an. Auch ein gemütliches Picknick in den Weinbergen mit Blick auf die malerische Landschaft ist ein Erlebnis. Oft liegen die Weingüter zudem in der Nähe historischer Wahrzeichen – eine Besichtigung bietet sich an. Live-Musik, Ausstellungen und die lokale Küche runden das abwechslungsreiche Rahmenprogramm ab. Alle Veranstaltungen auf einen Blick gibt es im Internet unter www.virginia.org/winemonth

Virginia ist das Herzstück der Weinwirtschaft in der Hauptstadt Region um Washington DC. Mit rund 200 Weingütern und 24 Weinwanderwegen (Winetrails) gehört der Bundesstaat zudem zu den Top 5 der aufstrebenden Anbaugebiete in den USA. Das Winzerhandwerk hat Tradition: Schon die ersten Siedler in Jamestown versuchten sich im Weinanbau. Seit 1950 floriert die Weinindustrie – heute erstrecken sich die Weingüter über ganz Virginia, konzentrieren sich aber besonders im Norden und Süden der Region. Das macht es auch für Besucher von Washington DC einfach, einen Tagesausflug in eines der nahegelegenen Weingebiete Virginias zu unternehmen, beispielsweise zum Monticello Winetrail in Charlottesville. Einen Überblick über die verschiedenen Weingüter und -wanderwege gibt es unterwww.virginia.org/winetrails

ÖKO-TEST: Mittel gegen Blähungen

Wenn ein Baby unter Bauchschmerzen oder Dreimonatskoliken leidet, würden viele Eltern nahezu alles tun, um zu helfen. Doch Mittel gegen Blähungen sind laut einer aktuellen Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST nicht zu empfehlen. Denn es gibt keine überzeugenden Wirksamkeitsbelege für diese Präparate. Zudem enthalten manche umstrittene Hilfsstoffe.

Die getesteten Mittel zum Einnehmen setzen auf den Wirkstoff Simeticon. Dieser soll den Magen-Darm-Trakt entschäumen. Ob dies die Beschwerden lindert, ist zweifelhaft. Denn weniger Schaum bedeutet nicht automatisch weniger Luft im Darm. Wenigstens sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Umso ärgerlicher, dass einige Präparate den Hilfsstoff Natriumbenzoat enthalten. Dieser Konservierungsstoff steht in Verdacht, relativ häufig Allergien auszulösen. Kinder bis zu zwei Jahren können ihn außerdem noch nicht richtig verstoffwechseln, so dass er schlimmstenfalls Gehirnschäden verursachen kann, was allerdings bei den üblicherweise verwendeten Mengen nicht zu erwarten ist. Alle Mittel zum Einnehmen sind außerdem mit Aromazusätzen und künstlichen Süßstoffen aufgepeppt.

ÖKO-TEST rät, Mittel gegen Blähungen nur dann zu verwenden, wenn der Kinderarzt dies ausdrücklich empfiehlt. Wenn der Bauchnabel richtig verheilt ist, können auch sanfte Massagen der Bauchdecke helfen. Dabei können Eltern jedoch auf spezielle Öle und Cremes mit Kümmelöl verzichten, weil der Körper über die Bauchdecke so gut wie gar nichts davon aufnimmt.

BER-Eröffnung verschoben

Die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH gab heute bekannt, dass der neue Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nicht planmäßig am 3. Juni eröffnet. Technische Probleme bei der Brandschutztechnik machen eine Verschiebung unumgänglich.

Dazu Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin: „Dies ist eine verantwortungsvolle Entscheidung. Für den Tourismus- und Kongressstandort Berlin ist ein Start des BER auf sicherer und komfortabler Grundlage besser als ein möglicherweise holpriger Beginn, der die An- und Abreise unserer Gäste beeinträchtigt.“

Kieker weiter: „Was wir jetzt erwarten, ist ein ruhiges Vorgehen sowie einen Eröffnungstermin, bei dem sich die ganze Qualität des neuen Flughafens zeigt.“

Berlin ist mit den bestehenden Flughäfen Schönefeld und Tegel gut erreichbar, alle Reisen nach Berlin können wie geplant stattfinden. Zu Beginn des Jahres hatte Berlin einen zweistelligen Zuwachs bei den Übernachtungen, visitBerlin erwartet für die kommenden Monate einen weiteren positiven Verlauf.