Kotaska sucht Stellplatz für seine CurryBude

Dem Sterne-Koch (La Société) wurde im Dezember der Stellplatz für seine Imbissbude „Bratwerk“ an der Dasselstraße entzogen. Seitdem sucht er vergebens nach einer neuen Bleibe – die Stadt macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

Die Bildzeitung in Köln kennt die Hintergründe:
http://www.bild.de/BILD/regional/koeln/leute/2010/06/22/keine-lizenz-fuer-imbisswagen/wuerstchen-krieg-um-promi-koch-kotaska.html

Die Homepage vom Bratwerk by mario kotaska:
http://www.bratwerk.de/

Volker Drkosch

Volker Drkosch, Chef des Kochateliers im Hofgut Wickstadt und hoch gelobter früherer Sternekoch des „Brick“ im Frankfurter Main Plaza Hotel, heuert wieder fest an: Ab September kocht er an vier Tagen pro Woche im Columbia Hotel Rüsselsheim.

Eine wirkliche Überraschung ist die Nachricht nicht: Volker Drkosch kommt zurück – wobei er ja nicht wirklich weg war. Der einstige Sternekoch aus dem „Brick“ hatte sich vor drei Jahren dem Sterne-Punkte-Kochlöffel-Auszeichnungssystem entzogen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 24/2007 auf Seite 35 der Allgemeinen Hotel und Gastronomiezeitung, www.ahgz.de

Mieser Service im Thai Restaurant

Der Service im Berliner „Sala Thai“ Restaurant am Kaiserdamm gehört verboten!

Zwei Norddeutsche Paare besuchten das Charlottenburger Restaurant der Kette „Sala Thai“, www.salathai.de . Das Sala Thai ist ein hübsches Restaurant, dekoriert mit viel Holz und Wasser. Vom Preis her zählt es zur gehobenen Kategorie, Vorspeisen kosten um die 8 Euro, Hauptgerichte um die 17 Euro.
Draussen war es kalt, drei Grad, so brachten die Berlinbesucher ihren Hund in einer Hundetasche mit ins Restaurant. Keiner sagte etwas dagegen. Die Gesellschaft sass auch etwas abseits vom Rest des Restaurants. Der Hund war ruhig. Die Bestellung wurde von einer lächelnden Thai aufgenommen, geliefert wurde sie von einer mürrischen Thai, die die Speisen willkürlich am Tisch verteilte und auch nicht bereit war, diese dem Gast zuzuordnen. Man rief die freundliche Thai, diese sortierte dann das Essen nach den Bestellungen. Als dann die mürrische Bedienung beim nächsten Gang wieder die Teller wild verteilen wollte, fragte der jüngere Mann, ob sie nicht von der Seite bedienen möchte, statt die Teller am Tischende irgendwo hinzustellen. Die mürrische Dame stellte weiterhin die Teller irgendwo hin …
Nun fragte der ältere Herr, der so um die 80 war, ob er noch ein Wasser haben könnte, nach dem scharfen Thaifood hätte er noch großen Durst. Nicht Leitungswasser, sondern Mineralwasser für 2,10 Euro die Flasche. Die Bedienung meinte, die Gäste seien mit Hund da, man wolle sie nicht weiterbedienen. Hunde sind hier unerwünscht. Das sagte sie, nachdem bereits fast alles aufgegessen wurde. Ganz klar eine Retourkutsche auf die Beschwerden der Gäste. Der alte Herr weinte fast und bat nochmal um einen Schluck Wasser, was mit einem klaren „Nein“ verwehrt wurde.

So wurde dieser 100 Euro Restaurantbesuch für die Berlin Gäste ein unvergessliches Erlebnis. Die enttäuschten Gäste gingen, um an der Esso Tankstelle dem alten Herren ein Wasser zu besorgen …

Gourmet-Report meint: Traurig! Solchen Betrieben gehört die Lizenz entzogen, es grenzt an Körperverletzung, einem 80jährigen nach einem scharfen Essen ein Glas Wasser zu verweigern!

Dauair darf wieder fliegen

Einen Tag lang mussten die Flugzeuge der Dauair am Boden bleiben. Das Luftfahrtbundesamt hatte der kleinen Airline aus Lübeck die Flugbetriebslizenz entzogen. Inzwischen hat ein Gericht die Verfügung außer Kraft gesetzt.

Die Dauair hat ihren Flugbetrieb wieder aufgenommen. Wie das Unternehmen in Lübeck mitteilte, dürfen ab heute wieder alle Maschinen planmäßig verkehren. Zuvor hatte das Verwaltungsgericht Braunschweig in einem Eilverfahren eine Verfügung des Luftfahrtbundesamtes (LBA) außer Kraft gesetzt, mit der Dauair die Lizenz zum Flugbetrieb entzogen worden war.

Quelle: www.spiegel.de

Orangensäfte im Test

Fast die Hälfte aller Orangensäfte schnitt bei einem Test der Stiftung Warentest mit „Mangelhaft“ ab, darunter auch ein Bio-Saft und einer aus fairem Handel. Nur 6 von 24 Säften waren „gut“.

Wie die Zeitschrift test in ihrer Juli-Ausgabe berichtet, fanden die Prüfer nicht deklarierten Fremdzucker in einem Bio-Produkt, in einem anderen Saft die Chemikalie ITX, die in Druckfarben vorkommt, sowie einen besonders bitter schmeckenden, schalig riechenden Orangensaft.

Außerdem entsprachen acht Konzentratsäfte nicht der Fruchtsaftverordnung: Nach dem Pressen im Ursprungsland werden Fruchtfleisch, Aromen und Saft in der Regel getrennt und Wasser wird entzogen. Im Verkaufsland muß der Saft später vorschriftsmäßig rückverdünnt werden. Genau dies ist jedoch in den acht Fällen nicht passiert: Das vollständige Aroma ist nicht wiederhergestellt worden. Damit entsprechen die Säfte nicht der Fruchtsaftverordnung und hätten so nicht verkauft werden dürfen.

Mit Abstand am besten schmeckte den Test-Konsumenten ein frisch gepresster Orangensaft, der allerdings wegen fehlender Vergleichbarkeit nicht mitbewertet wurde.

www.stiftung-warentest.de/online/essen_trinken/test/1391733/1391733/1391897.html

Alle getesteten Marken im Vergleich:
www.stiftung-warentest.de/online/essen_trinken/test/1391733/1391733/1391897/1391916.html

Limonade, Nektar oder lieber Direktsaft?

Der Sommer ist da und damit haben auch spritzige Fruchtsäfte wieder Konjunktur. Schorlen und Bowlen aus sonnengereiften Früchten sorgen selbst bei der heimischen Gartenparty für Urlaubsflair und versüßen manchem Daheimgebliebenen den Sommer. Der eine holt sich mit Maracuja- oder Grapefruitsaft einen Hauch von Exotik ins Glas, der andere bleibt lieber beim Lieblingssaft der Deutschen, dem Apfelsaft. Die Supermärkte halten eine schier endlose Palette verschiedener Säfte bereit. Nicht nur die Fruchtsorte, sondern auch Qualitätsmerkmale wie Fruchtsaftgehalt und Inhaltsstoffe entscheiden maßgeblich über den Geschmack eines Saftes. Die Bezeichnung „Fruchtsaft“ auf der Packung signalisiert dem Verbraucher, dass er hier zu 100 Prozent den Saft frischer Früchte bekommt. Der Zusatz „aus Konzentrat“ weist darauf hin, dass dem Saft – im Gegensatz zu dem so genannten Direktsaft – nach der Pressung das Wasser entzogen wurde. Das Konzentrat wird schließlich wieder „rückverdünnt“, also Wasser hinzugefügt. Auf Unterschiede bezüglich des Fruchtanteils weist die Bezeichnung Fruchtsaft und Fruchtnektar hin: Laut Fruchtnektarverordnung muss Orangennektar mindestens zu 50 Prozent aus Fruchtsaft bestehen, Aprikosennektar mindestens zu 40 Prozent, Sauerkirschnektar zu 30 Prozent und Johannisbeernektar zu 25 Prozent. Man sollte beim Einkauf einen Blick auf die Zutatenliste werfen, denn Nektare können zu einem Fünftel aus Zucker bestehen, manchmal werden auch Süßstoffe verwendet. Bei Kindern besonders beliebt sind süße Fruchtsaftgetränke und spritzige Limonaden. Der Fruchtanteil dieser Erfrischungsgetränke ist jedoch vergleichsweise niedrig. Zwischen sechs und 30 Prozent sind in Fruchtsaftgetränken enthalten und sogar nur drei bis 15 Prozent in Limonaden. Eine Begrenzung des Zuckeranteils gibt es bei diesen Getränken nicht, darum eignen sie sich weniger als Durstlöscher. Die besseren Sommerdrinks für Kinder und Erwachsene sind mit Mineralwasser verdünnte Fruchtsäfte. Sie schmecken frisch, aber nicht zu süß und ersetzen optimal die Flüssigkeit und Elektrolyte, die man bei großer Sommerhitze ausschwitzt. aid, Katrin Niemann