Katharina Schmitt

Katharina Schmitt vom Hotel Jagdschloss Kranichstein ist Deutschlands bester Nachwuchs-Hotelier

Die Gewinnerin des „Deutschen Hotelnachwuchs-Preises 2016“ ist Katharina Schmitt, Veranstaltungsleiterin/Direktionsassistentin, Hotel Jagdschloss Kranichstein. Mit diesem Award zeichneten die AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) und die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV) nun bereits zum fünften Mal junge Führungskräfte in der Hotellerie aus, die bereits außergewöhnliche Leistungen vollbracht haben und sich durch ein vorbildliches Führungsverhalten auszeichnen.

Insgesamt gab es drei, von einer Fachjury ausgewählte Finalisten, die sich bei der HDV-Frühjahrstagung im Hotel Victory Therme Erding bei München bei einer Fragerunde und mit einem Impulsvortrag zu einem erst kurz vorher bekanntgegebenen Thema den anwesenden Hoteliers stellten. Diese wählten dann den Sieger. Schmitt überzeugte durch die Zielstrebigkeit bei ihren bisherigen Karrierestationen. Sie erhält ein Stipendium für Sommerkurse an der Cornell-University sowie eine Jahres-Mitgliedschaft in der HDV.

Katharina Schmitt (28) ist Direktionsassistentin und Veranstaltungsleiterin im Hotel Jagdschloss Kranichstein. Die Tochter eines Landarztes aus der 8.000-Seelen-Gemeinde Hungen bei Gießen absolvierte während ihres dualen Hotel & Tourismus Management-Studiums am Baltic College in Schwerin die Praxisphasen im Hilton Frankfurt. Im Anschluss fing sie im Bankett- und Guest-Relations-Bereich des Steigenberger Frankfurter Hofs an, wo man schnell ihre Begabung für Organisation und Verkauf entdeckte. Mit der aus verschiedenen Häusern zusammengezogenen Taskforce zur Unterstützung des Convention-Teams beim Weltwirtschaftsforum 2012 kam sie ins Steigenberger Belvedere Davos – und blieb dort bis zu ihrem Wechsel ins Jagdschloss 2014. Weitere Infos: http://www.hotelnachwuchspreis.de/verleihung

Die zwei anderen Finalisten waren Christoph Flaggl und Andreas Neininger. Sie belegten beide den zweiten Platz und reisen nun nach Lausanne, wo sie Sommerkurse an der dortigen Ecole Hôtelière belegen können.

Christoph Flaggl (32) arbeitet seit Anfang 2013 im Marriott Hotel Berlin, zunächst als Front Office Manager, seit Juli 2014 als Rooms Manager. Er ist für rund 80 Mitarbeiter verantwortlich. Sein Ziel ist es, sie mit seiner Begeisterung für Marriott anzustecken, ihnen ein Vorbild in puncto Leistung und Kreativität zu sein. Flaggl ist im Gastgewerbe aufgewachsen, seine Familie betreibt ein Hotel mit 40 Zimmern in der Steiermark. Die erste wichtige Station nach Ausbildung und Studium war das Hotel Intercontinental in Wien. Von dort ging es ins Intercontinental in London und anschließend – ab 2010 – ins Intercontinental Berlin. Weitere Infos: http://www.hotelnachwuchspreis.de/chronik

Andreas Neininger (31) arbeitet seit 2013 im Park Inn by Radisson, Alexanderplatz Berlin. Seit 2015 ist er stellvertretender Direktor des Hauses mit mehr als 1.000 Zimmern. Bereits als Teenager jobbte Neininger in der Gastronomie und entdeckte so seine Leidenschaft für die Branche. Er entschied sich für die Ausbildung zum Hotelkaufmann im Hotel am Schlossgarten in Stuttgart und für die Zusatzqualifikation Hotelmanagement in Bad Überkingen. Später folgte noch ein Studium der Fachrichtung Hotel- und Gastronomiemanagement in Ravensburg. Nach seinem Abschluss als Bachelor of Arts sammelte er bei der Hoteliersfamilie Lerch in Biberach berufliche Erfahrungen. 2012 bekam er dann im Panoramahotel Oberjoch seine erste Direktorenstelle – mit gerade 27 Jahren. Weitere Infos: http://www.hotelnachwuchspreis.de/chronik

Der Deutsche Hotelnachwuchs-Preis wird unterstützt von J.J. Darboven, Meiko, Oracle Hospitality, Progros und Servitex.

Gin 1495

Philip Duff, renommierter Bartender und einer der bekanntesten „Gin-Ologen“, entdeckte vor zwei Jahren ein Gin-Rezept aus dem Jahre 1495. Das Originalmanuskript wurde vor über 500 Jahren vom britischen Physiker und Sammler Sir Hans Sloane verfasst und wird in der British Library in London aufbewahrt. Duff hatte seitdem die verrückte Idee, diesen vermutlich ersten „recreational gin“ der Geschichte originalgetreu zu reproduzieren. Zusammen mit den Gin-Koryphäen Dave Wondrich, Gary Regan und Dave Broom sowie unter der Schirmherrschaft des Master-Destillateurs und Gründer von EWG, Jean-Sébastian Robicquet, entstand so eine historische Spirituose von außergewöhnlichem Geschmack und Charakter.

Internationale Medienvertreter, Historiker und Freunde des Hauses besichtigten die British Library mit dem Originalmanuskript von Sir Hans Sloane, konnten Gin 1495 bei einer exklusiven Verkostung probieren und diskutierten bei einer Soirée im Londoner Restaurant L’Escargot über die Geschichte und Entwicklung von Gin.

Dieser extrem hochwertige Gin 1495 ist nicht für den Handel bestimmt. Die 100 exklusiven Flaschen des Originalrezepts und seiner zeitgemäßen Interpretation, werden nun Museen in aller Welt zur Verfügung gestellt oder zugunsten karitativer Zwecke an Gin-Liebhaber versteigert.

„Gin 1495 steht für das Fundament unseres Geschäfts. Er repräsentiert den Wunsch nach Weisheit, das Streben nach Perfektion und den Stellenwert des Handwerks, das unserer langen Tradition entspringt. Mit Gin 1495 rekapitulieren wir die Geburt des Gin, als eine Spirituose auf Basis von Wein, und vollziehen die Entwicklung von 1495 bis heute nach. Wir lieben den Geist der Renaissance, das Gestalten der Zukunft mit dem Wissen der Vergangenheit, das Entdecken, Bewahren und Verbessern eines außergewöhnlichen Produkts – all das macht heute unsere Produkte aus,“ erklärt Jean-Sébastian Robicquet die Motivation für diese einzigartige historische Arbeit.

www.gin1495.com

Morgen ist Tag des Kaffees

Eine alte Legende besagt, dass ein Ziegenhirte den Kaffee oder besser gesagt die Kaffeebohne in einem Kloster im Jemen entdeckte. Er beklagte sich darüber, dass er keinen Schlaf fand, weil seine Tiere nachts nicht zur Ruhe kamen. Nachdem das Futter als Ursache vermutet wurde, entdeckte der Hirte eine strauchartige Pflanze und bereitete aus den sich daran befindlichen Früchten einen Aufguss zu. Der Kaffee war entdeckt und begann seinen Siegeszug quer durch den ganzen Orient. Zu Ehren der aromatischen Bohnen hat der Deutsche Kaffeeverband im Jahr 2006 sogar den „Tag des Kaffees“ ins Leben gerufen, der dieses Jahr am 6. September stattfindet. Doch ist Kaffee einfach Kaffee? Wie entsteht er und welche Qualitätsmerkmale gibt es? Till Robert, Geschäftsführer der Zuiano Coffee GmbH in Bremen begleitet eine Frucht auf dem Weg zum Spitzenprodukt.

Vom Hochland zur Röstung
Sorten der Coffea, also der Kaffeepflanze, gibt es mehr als 6.000, wirtschaftlich bedeutend sind jedoch nur zwei Arten, welche circa 98 Prozent der weltweiten Produktion ausmachen: Coffea Arabica und Coffea Canephora. Aus ihnen entsteht nach einer komplexen Verarbeitung das, was Verbraucher in den Läden als Arabica oder Robusta finden. „Doch Kaffee ist lebendig und nie gleich. Entscheidend sind die jeweilige Ernte und der Strauch, an dem die Bohne wächst. Denn nur wenn das Grundprodukt stimmt, kann die schwarze Bohne im Anschluss entsprechend veredelt werden“, erklärt Till Robert. Aber nicht die Ernte allein bestimmt über Qualität, sondern auch das anschließende Trommelröstverfahren. Im Vergleich zum industriellen Röstverfahren bilden sich die Aromen dabei schonend und Bitterstoffe werden reduziert. Zudem entscheidet sich hier, wie Säure, Aroma und Körper später zueinander stehen.

Es klappert die Mühle …
Für die Vollendung des perfekten Kaffeegenusses kommt noch ein dritter Schritt hinzu: die richtige Vermahlung. Sie trägt dazu bei, dass beim anschließenden Aufbrühen die Inhaltsstoffe optimal aus dem Kaffee extrahiert werden. Doch warum muss die Bohne gemahlen werden? „Durch diese Art der Weiterverarbeitung vergrößert sich die Oberfläche für den Kontakt mit Wasser“, so der Experte aus dem Hause Zuiano. „Zudem ändert sich die Zellstruktur der Bohnen, wodurch Aromen freigesetzt werden, die sich beim Aufgießen schneller lösen.“ Abhängig von der grob- oder feingemahlenen Oberfläche erfolgt eine Entfaltung von unterschiedlich vielen Aromastoffen. Im besten Fall erfolgt der Aufguss bei knapp unter 94 Grad, um nicht zu viele Bitterstoffe aus der Bohne herauszulösen. Dann steht einem wirklich perfekten Genuss nichts mehr im Weg.

www.zuiano.com

Tony Lu

Mandarin Oriental setzt seine Tradition fort, mit regionalen Starköchen (Heston Blumenthal – London, Thierry Marx – Paris, Carme Ruscalleda – Barcelona…) zusammen zu arbeiten, die jeweils zu den besten des Landes zählen. Im neuen Mandarin Oriental, Shanghai wurde jetzt Tony Lu für das chinesische Gourmetrestaurant Yong Yi Ting gewonnen.

Tony Lu, aufgewachsen in Shanghai, entdeckte bereits im Kindesalter seine Leidenschaft für die Kunst des Kochens. Nach diversen Stationen in Gourmetrestaurants wurde er mit seinen Restaurants Fu1039, Fu1088 und Fu1015 berühmt. Sie zählen nicht nur zu den Besten in Shanghai, sondern zu den fünfzig besten Restaurants in China. Im neuen Yong Yi Ting Restaurant des Mandarin Oriental, Shanghai zelebriert Tony Lu eine authentische und zugleich moderne Jiang Nan-Küche. Dabei werden frische regionale und saisonale Produkte aus dem Umfeld Shanghais mit einer exquisiten sowie innovativen Mischung aus Modernität, Authentizität und den Kochkünsten Lus kombiniert. Die Basis ist und bleibt aber eine traditionelle und ausgewogene „Yin und Yang“ Küche, denn Tony Lu sieht sich als Gralshüter und Perfektionist der 4000 Jahre alten südchinesischen Küche. Zudem macht er sich fast wie ein Arzt die Heilwirkung der Lebensmittel zunutze, sagt man doch in China: „Köstliche Gerichte sind gut gegen Leiden“. Zu dem Restaurant, das wie das gesamte Hotel mit wertvoller zeitgenössischer chinesischer Kunst ausgestattet ist, gehören acht private Speiseräume und ein Innenhof. Auf der Getränkekarte locken sowohl Teeraritäten als auch edelste Weine aus der neuen und alten Welt. Kochkurse und spezielle Degustationsmenüs zählen zum Angebot des durch die chinesisch-imperialistische Kultur geprägten Yong Yi Ting-Restaurants mit seiner „heilsamen“ Gourmetküche.

Das Mandarin Oriental Pudong, Shanghai in der 25 Hektar großen „Harbour City“ direkt im Zentrum des Lujiazui Finanzbezirkes empfing im Juli 2013 seine ersten Gäste. Nur einen Steinwurf vom Hotel entfernt befinden sich die touristischen Sehenswürdigkeiten der Stadt sowie die Flusspromenade und der neue Shanghai Metropolitan Marine Yachtclub. Das neue Hotel, am Ostufer des Flusses Huangpu gelegen, bietet 362 geräumige Zimmer (mit einer Mindestgröße von 50m²) und Suiten sowie 210 Apartments. Mit etwa 4.000 original Kunstwerke, die in den öffentlichen Bereichen des Hotels sowie in den Gästezimmern hängen, verfügt das Hotel über die größte Sammlung an zeitgenössischer chinesischer Kunst in Shanghai. Das Design von dem weltbekannten Architekten Bernardo Fort-Brescia besticht durch zeitgenössische Eleganz kombiniert mit asiatischen Akzenten und wertvollen chinesischen Kunstwerken. Arquitectonica, das Architekturbüro von Fort-Brescia, ist u.a. bekannt für das „Atlantis Condominium“, das durch die Fernsehserie „Miami Vice“ weltberühmt wurde und zig Auszeichnungen errang. Die mit 788m² wohl größte und teuerste Präsidentensuite in Shanghai verfügt über eine spektakuläre Dachterrasse mit traumhaftem Blick über den Fluss.

Vielfältige kulinarische Highlight werden in den Restaurants „Fifty 8° Grill“ (französische Küche), „Yong Yi Ting“ (chinesische Küche) und dem Ganztags- Restaurant „Zest“ geboten. Die „Qi Bar“, die Riviera Lobby Lounge und der Mandarin Cake Shop komplettieren das Angebot.
Entspannung bietet das für Mandarin Oriental typische, ganzheitliche Spa mit 13 privaten Behandlungs- und Beautysuiten, einem Fitness- und Wellnesscenter, einem Thermalbad und einem 25 Meter langen Pool.

http://www.gourmet-report.de/goto/booking

Marlon-Joel Jahn

Beifall für einen ausgezeichneten Nachwuchskoch: Bei den niedersächsischen Jugendmeister-schaften vom 17. bis 19. April 2012 in Cuxhaven hat Marlon-Joel Jahn (19) im Wettbewerb des Gastgewerbes die Goldmedaille geholt. Damit erhielt das Maritim Airport Hotel Hannover zum fünften Mal diesen Preis für seine qualifizierte Ausbildung. An drei spannenden Wettkampftagen kochte sich Marlon-Joel Jahn gegen 70 Mitstreiter nach vorn und sicherte sich mit viel Engagement den Titel des Landesmeisters und zugleich seine Fahrkarte zum Bonner Petersberg. Dort wird der junge Goldmedaillengewinner im Herbst 2012 bei den Deutschen Meisterschaften erneut sein hervorragendes Können unter Beweis stellen. „Marlon-Joel weiß, was schmeckt und überrascht immer wieder mit neuen Kompositionen – genau diese Erfolgsformel hält ihn auf Kurs“, so Küchendirektor und Ausbilder Markus Kirchner (42) zu Jahns Siegen, zu denen 2011 auch Platz eins des bundesweiten Wettbewerbs der Loose-Käsekrone zählte.

Unter dem Motto „Naturwunder der Erde“ gab es vielfältige Aufgaben zu erledigen, wobei der zentrale Wettkampf der Köche in der Zubereitung eines Vier-Gang-Menüs aus einem vorgegebenen Warenkorb bestand.

Mit seiner Speisenfolge überzeugte Marlon-Joel Jahn die fachkundige Jury und begeisterte unter anderem mit Wachtelgalantine, confierter Lachsforelle, Zweierlei vom Kalbstafelspitz an weißem Bohnenpüree und Bananenragout mit Granatapfel.

Seine Liebe zum Kochen entdeckte das junge Talent schon während seiner Schulzeit und verwöhnt seitdem Freunde und Familie mit seinen Geschmackserlebnissen. Bis heute, jetzt im dritten Lehrjahr, schätzt Marlon-Joel die Vielfalt, die Kreativität und die Eigenverantwortung an seinem Beruf. Sein Ziel hat er sich hoch gesteckt: Mit seinen Kochkünsten will er nach den Sternen greifen.

Das Maritim Airport Hotel Hannover bildet in den klassischen Berufen Hotelfachleute und -kaufleute, Restaurantfachleute, Köche und Fachkräfte für Veranstaltungstechnik und das Gastgewerbe aus. Erst im Juli 2011 zeichnete der DEHOGA der Region Hannover das Maritim Airport Hotel Hannover mit dem Ausbilder Award aus.

Veranstalter der Niedersächsischen Jugendmeisterschaften ist der DEHOGA Niedersachsen. Der Wettbewerb dient der Förderung des Berufsnachwuchses auf qualitativ ge-hobenem Niveau für alle gastgewerblichen Ausbildungs-berufe, in denen derzeit rund 9.500 junge Menschen in Niedersachsen ausgebildet werden.

Goodbye Haltbarkeitsdatum: Lebensmittel dank Bisin für Jahre frisch?

Jährlich finden Tonnen von Lebensmitteln aufgrund eines abgelaufenen Mindeshaltbarkeitsdatums den Weg in den Müll. Das kürzlich entdeckte, antimikrobiell wirkende Bisin könnte die Haltbarkeit um Monate bis Jahre verlängern – so die Vision des Entdeckers. Doch liefert uns der Mikrobiologe damit wirklich das Wundermittel gegen Lebensmittelverderb?

Es klingt schon verlockend: Käse, der nicht schimmelt; Milch, die nicht sauer wird und frisches Fleisch, das auch nach Monaten noch genießbar ist. So jedenfalls sehen die Vorstellungen des Mikrobiologen Doktor Dan O’Sullivan von der Universität in Minnesota aus, der kürzlich das antibiotische Eiweiß Bisin entdeckte. Die von einem harmlosen Darmbakterium produzierte Substanz wirkt gegen eine Reihe von Keimen wie Salmonellen, Listerien und E. coli-Bakterien, die nicht nur für den Verderb der Produkte sondern auch für Lebensmittelvergiftungen verantwortlich sind. Mehr als Bisin und eine luftdichte Verpackung braucht es angeblich nicht, um Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier oder Sandwiches für Monate oder gar Jahre haltbar zu machen. Der Lebensmittelabfall, der zu einem wesentlichen Teil aus überlagerten Waren besteht, könnte sich damit wohl erheblich reduzieren. Ferne Zukunftsmusik soll dies jedenfalls nicht bleiben, wenn es nach dem Entdecker geht, der momentan mit mehreren Herstellern verhandelt. Entsprechende Produkte könnten bereits in drei Jahren auf den Markt kommen. Doch sind die „unverderblichen“ Lebensmittel wirklich die optimale Lösung im Kampf gegen die globale Verschwendung?

Bisin gehört zur Gruppe der Lantibiotika, einer speziellen Form von Antibiotika. Verschiedene Vertreter hiervon zeigten sich bereits in der Medizin als vielversprechende Medikamente gegen einige antibiotikaresistente Krankheitserreger. ähnlich wie bei den herkömmlichen Antibiotika könnte der breite Einsatz von Bisin in Lebensmitteln zu einer raschen Resistenzentwicklung der Keime führen. Schließlich gelangen derartige Substanzen auch in die Umwelt und kein Lebewesen passt sich schneller an „bedrohliche“ Lebensbedingungen an als Mikroorganismen. Die aussichtsreiche Wirkung der Lantibiotika wäre für die Medizin womöglich hinfällig, noch bevor ein entsprechendes Medikament in der Praxis zum Einsatz käme.

Zugleich stellt sich die Frage, welchen Nährwert ein monatealtes Lebensmittel noch vorweist. Besonders Vitamine und Fettsäuren sind empfindlich gegenüber Sauerstoff, Licht und hohen Temperaturen. Ein Antibiotikum kann diese nicht vor dem Verfall schützen. Was nützt ein Lebensmittel, das nach einem Jahr zwar noch bedenkenlos genießbar ist, aber keine wichtigen Nährstoffe mehr liefert?

Ob mit Bisin konservierte Lebensmittel in den Handel kommen, bleibt abzuwarten. Für Schnellimbissketten oder Fertigprodukthersteller wäre dies durchaus vorstellbar. Inwiefern sich die Nahrungsmittelindustrie von dem neunen Konservierungsstoff begeistern lässt, bleibt fraglich, schließlich profitiert diese von der „Wegwerfen-und-Neukaufen“-Mentalität vieler Verbraucher. Im Übrigen ist ein ähnliches Konservierungsmittel bereits seit Jahren im Einsatz: Nisin oder auch E234. Dieses schaffte es bislang aber nur in Käse, Schmelzkäse und Puddings. „Unverderbliche Wunderlebensmittel“ wurden hieraus nicht.

Mario Sauer

Der deutsche Chefkoch Mario Sauer hat im Restaurant „Le Gourmet“ des Hotels Die Hirschgasse Heidelberg einen weiteren Gault Millau-Punkt erkocht. 15 von 20 möglichen Zählern lautet das Urteil des soeben erschienenen Gault Millau-Restaurantführers 2011. Damit behauptet sich das „Le Gourmet“ weiterhin als erste Adresse für Liebhaber der französischen Küche.

Qualitativ hochwertige Produkte, eine entsprechende Lieferantenauswahl, möglichst viel Regionalität, kombiniert mit einer stimmigen Weinauswahl, sind Eckpfeiler der Küchenphilosophie. Bis zu 30 Gäste finden Platz in dem von einer gewölbten Fachwerkdecke überspannten Raum. Ein antiker grüner Kachelofen, jahrhundertealte Sandsteinwände und dunkelrote Vorhänge aus der Laura Ashley-Kollektion schaffen ein gemütliches Ambiente.

„Wir sind stolz auf die Auszeichnung, die Mario Sauer erhalten hat und gratulieren ihm und seinem Team zu dieser herausragenden Leistung. Dies ist ein beeindruckender Beweis seiner großartigen Fähigkeiten“, freut sich Ernest Kraft, Hoteldirektor der Hirschgasse Heidelberg.

Mario Sauer ist seit April 2007 Küchenchef in der Hirschgasse. Er absolvierte von 1997 bis 2000 zunächst eine Ausbildung als Hotelfachmann im Crown Plaza Heidelberg, bevor er dort seine Leidenschaft für die Kulinarik entdeckte und eine Lehre als Koch anschloss. 2002 wechselte der gebürtige Heidelberger zu Stefan Manier in das mit einem Michelinstern und 16 Gault Millau-Punkten ausgezeichnete Hotel Jagdhof Glashütte in Bad Laasphe. Eine weitere Station seiner Karriere war das Waldhotel Sonnora in der Südeifel, das drei Michelin-Sterne sowie 19,5 Gault Millau-Punkte trägt. Hier agierte er unter Sternekoch Helmut Thieltges zuletzt als stellvertretender Küchenchef. Bevor er dann in der Hirschgasse anheuerte, legte er erfolgreich die Prüfung zum Küchenmeister ab.

„Die Auszeichnung für das Restaurant „Le Gourmet“ ist für mich Ansporn, gemeinsam mit meinem Team auch weiterhin hochwertige Geschmackserlebnisse zu bieten. Wir legen höchsten Wert auf ständige Weiterentwicklung“, so Mario Sauer.

www.hirschgasse.de

Alfredissimo!

Eins Plus, Mittwoch, 18.11. um 13:30 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Christian Berkel

Thema: Heute: Kalbsleber im Schweinenetz und Salat Niçoise mit frischem Thunfisch

„Gekocht wird bei uns zu Hause immer“, sagt Schauspieler Christian Berkel, der schon als 19-Jähriger von Ingmar Bergmann für den Film „Das Schlangenei“ entdeckt wurde und inzwischen in mehr als 40 Fernsehfilmen und einer illustren Mischung nationaler und internationaler Kinoproduktionen (u.a. „Der Untergang“ und „Das Experiment“) zu sehen war. Sein erstes „Gericht“ hat der mittlerweile zum Hobby-Koch avancierte Ehemann der Schauspielerin Andrea Sawatzki bis heute nicht vergessen: „Das fing mit Hähnchenkeulen an, die ich einfach schmorte. Ich war begeistert, weil das überhaupt nicht schwierig war und sofort klappte.“ Schon kurze Zeit später entdeckte Christian Berkel seine wahre Leidenschaft für das Kochen. „Ich stellte nach und nach fest, dass es einen Riesenspaß macht, wenn sich Familie und Freunde an einen Tisch setzen und das gerne essen, was man für sie gekocht hat. Mir macht es großen Spaß, alles in Eigenregie zu planen, vorzubereiten und anderen mit meinem Kochen eine Freude zu bereiten.“

Christian Berkel bereitet eine ganze „Kalbsleber im Schweinenetz“ zu und Alfred Biolek einen „Salat ‚Nicoise‘ mit frischem Thunfisch“.

Alfredissimo!

Eins Plus, Montag, 16.11. um 21:30 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Christian Berkel

Thema: Heute: Kalbsleber im Schweinenetz und Salat Niçoise mit frischem Thunfisch

„Gekocht wird bei uns zu Hause immer“, sagt Schauspieler Christian Berkel, der schon als 19-Jähriger von Ingmar Bergmann für den Film „Das Schlangenei“ entdeckt wurde und inzwischen in mehr als 40 Fernsehfilmen und einer illustren Mischung nationaler und internationaler Kinoproduktionen (u.a. „Der Untergang“ und „Das Experiment“) zu sehen war. Sein erstes „Gericht“ hat der mittlerweile zum Hobby-Koch avancierte Ehemann der Schauspielerin Andrea Sawatzki bis heute nicht vergessen: „Das fing mit Hähnchenkeulen an, die ich einfach schmorte. Ich war begeistert, weil das überhaupt nicht schwierig war und sofort klappte.“ Schon kurze Zeit später entdeckte Christian Berkel seine wahre Leidenschaft für das Kochen. „Ich stellte nach und nach fest, dass es einen Riesenspaß macht, wenn sich Familie und Freunde an einen Tisch setzen und das gerne essen, was man für sie gekocht hat. Mir macht es großen Spaß, alles in Eigenregie zu planen, vorzubereiten und anderen mit meinem Kochen eine Freude zu bereiten.“

Christian Berkel bereitet eine ganze „Kalbsleber im Schweinenetz“ zu und Alfred Biolek einen „Salat ‚Nicoise‘ mit frischem Thunfisch“.

Alfredissimo!

WDR, Samstag, 14.11., 17:50 – 18:20 Uhr

‚Gekocht wird bei uns zu Hause immer‘, sagt Schauspieler Christian Berkel, der schon als 19-Jähriger von Ingmar Bergmann für den Film ‚Das Schlangenei‘ entdeckt wurde und inzwischen in mehr als 40 Fernsehfilmen und einer illustren Mischung nationaler und internationaler Kinoproduktionen (u.a. ‚Der Untergang‘ und ‚Das Experiment‘) zu sehen war. Sein erstes ‚Gericht‘ hat der mittlerweile zum Hobby-Koch avancierte Ehemann der Schauspielerin Andrea Sawatzki bis heute nicht vergessen: ‚Das fing mit Hähnchenkeulen an, die ich einfach schmorte. Ich war begeistert, weil das überhaupt nicht schwierig war und sofort klappte.‘ Schon kurze Zeit später entdeckte Christian Berkel seine wahre Leidenschaft für das Kochen. ‚Ich stellte nach und nach fest, dass es einen Riesenspaß macht, wenn sich Familie und Freunde an einen Tisch setzen und das gerne essen, was man für sie gekocht hat. Mir macht es großen Spaß, alles in Eigenregie zu planen, vorzubereiten und anderen mit meinem Kochen eine Freude zu bereiten.‘

Christian Berkel bereitet eine ganze ‚Kalbsleber im Schweinenetz‘ zu und Alfred Biolek einen ‚Salat ‚Nicoise‘ mit frischem Thunfisch‘.