Happy Birthday All-Clad

45 Jahre Topqualität für Spitzenköche weltweit

Wäre All-Clad ein Mensch, hätte er oder sie die längste Zeit des Arbeitslebens bereits hinter sich. Die Töpfe und Pfannen des amerikanischen Ultrapremium-Kochgeschirrherstellers sind jedoch ein ganzes Leben lang im Einsatz, und das schon seit 45 Jahren. Das liegt nicht nur am patentierten Herstellungsverfahren, das optimale Wärmeleitung und konstant professionelle Ergebnisse garantiert, sondern auch an der geballten Erfahrung aus fast fünf Jahrzehnten und dem kontinuierlichen Austausch mit Profis auf der ganzen Welt.

Seinen Anfang nahm alles in den späten 1960er Jahren mit dem US-Metallspezialisten John Ulam. Er hatte gerade das patentierte Roll-Bonding-Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe verschiedene Schichten von reinen Metallen und Legierungen zu untrennbaren Einheiten verwalzt werden konnten. Zuerst in anderen Industriezweigen angewendet, entdeckte Ulam schnell das Potenzial für hochwertiges Kochgeschirr und gründete 1971 All-Clad Metalcrafters. Und der Rest ist Geschichte: Produkte zuerst aus der Serie Stainless, später auch aus den Linien Copper-Core und Stainless with d5 Technology eroberten die Küchen der Welt und finden sich heute bei so renommierten Köchen wie Thomas Keller***, Daniel Boulud***, Harald Wohlfahrt*** oder Daniel Humm***.

„Produkte von All-Clad suchen in professionellen Küchen ihresgleichen. Sie helfen uns, effizient zu kochen und gutes Essen zuzubereiten“, heißt es aus den USA von David Chang, Gründer der internationalen Momofuku Restaurantgruppe. Drei-Sterne-Legende Harald Wohlfahrt aus der Traube Tonbach sagt: „Ich koche am liebsten mit All-Clad, weil die Produkte im Spitzengastronomie-Alltag eine so große Funktionalität haben. Das Ergebnis ist immer optimal, egal ob auf Gas oder Induktion“. Und Zwei-Sterne-Koch Tim Raue, der seit Jahren mit All-Clad arbeitet, ergänzt: „All-Clad mit anderen Töpfen und Pfannen zu vergleichen, ist wie einen Ferrari mit einem Fahrrad zu vergleichen.“

Auch von langjährigen Freunden und Partnern gibt es Glückwünsche: „Happy Birthday All-Clad, schön, dass es Euch gibt! Auf dass Ihr noch lange der perfekte Partner für unser Top-Fleisch seid“, wünscht Wolfgang Otto, Inhaber und Geschäftsführer von Otto Gourmet. Ralf Bos von Bos Food fügt hinzu: „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit All-Clad zusammen, weil wir beide nur perfekte kulinarische Lösungen anstreben. Da ist es doch klar, dass wir uns schon auf die nächsten 45 freuen!“

Das Geheimnis des Ultrapremium-Kochgeschirrs liegt in der Produktion: Nach dem Roll-Bonding erhalten die Töpfe und Pfannen beim Hydroformen ihre endgültige Form, wobei die Materialstärke auch in den Biegezonen erhalten bleibt. Das Ergebnis: Das Produkt umschließt seinen Inhalt von allen Seiten und bis ganz nach oben mit einem perfekten Wärmefeld. Alle Modelle verfügen über ergonomische Kaltstahlgriffe, die einfaches Handling garantieren, die mehrfache Politur des Kochgeschirrs von Hand sorgt für die optimale Porengröße und verhindert das Anhaften von Bratgut. All-Clad liefert alle Töpfe und Pfannen mit einer lebenslangen Garantie aus.

www.all-clad.de

Römertopf feiert 50-jähriges Jubiläum

Komplette Produktionskette seit 50 Jahren am Firmensitz im Westerwald – Nachhaltiger Einsatz von 100 Prozent einheimischen Ressourcen
NEU: Feuerfeste Modelle und eignen sich für Einsatz auf BBQ-Grill und im Lagerfeuer – kein Wässern erforderlich

Dass die besten Ideen meist aus einem Zufall heraus entstehen, zeigt die Unternehmensgeschichte der Marke Römertopf. Während eines Italienurlaubs im Jahr 1966 entdeckte der Unternehmer Eduard Bay römische Tonbehälter in einem Museum, die ihn zu den berühmten Brätern aus Ton inspirierten. Schon ein Jahr später wurde der „Ur-Römertopf“ als Innovation auf der damals führenden Konsumgüter- messe in Hannover vorgestellt und begann seinen Siegeszug um die Welt. In den 1970er und 1980er Jahren in fast jeder deutschen Küche heimisch, erfährt die Marke heute, 50 Jahre später, ein Revival. Das Wiederentdecken regionaler Zuberei- tungsarten und Rezepte sowie die Verwendung von regional erzeugten Lebensmit- teln stiften in einer globalisierten Welt Identität. Auch die deutsche Traditionsmarke Römertopf trifft somit genau den Zeitgeist, denn die komplette Produktionskette je- des Römertopf-Produktes findet am Firmenstandort in Ransbach-Baumbach, Westerwald, statt. Von der Gewinnung der heimischen Rohstoffe bis hin zum Brennen des fertigen Produkts setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und den sorgsamen Umgang mit den Ressourcen.

Feuerfeste Produktpalette auch für BBQ-Grill und Lagerfeuer geeignet
Pünktlich zum Jubiläum erweitert Römertopf sein vielseitiges Sortiment um robuste, feuerfeste Produkte aus anthrazit-schwarzer Keramik, die äußerst widerstandsfähig, kratzfest und resistent gegen abrupte Temperaturwechsel sind und nicht gewässert werden müssen. Die dickwandigen Produkte mit griffsicheren breiten Rand eignen
sich nicht nur für die Zubereitung leckerer Speisen im Backofen oder der Mikrowelle, sondern auch für den Einsatz auf dem BBQ-Grill oder sogar in der Glut eines Lagerfeuers. Zwei Grillschalen, ein Geflügelbräter sowie ein runder Bräter mit Deckel sind ein guter und umweltfreundlicher Ersatz für schweres, gusseisernes Kochgeschirr. Der Geflügelbräter für komplette Hähnchen, Enten, Puten oder Truthähne von bis zu drei Kilogramm Gewicht ist für den Einsatz im geschlossenen Kugelgrill geeignet. Seine spezielle Form ermöglicht ein rundherum krosses Ergebnis, das Innere des Geflügels bleibt zart und saftig. Zusätzlich kann in der großen Auffangschale Fleischsaft aufgefangen und Gemüse mitgegart werden. Die Grillschalen kommen zum Einsatz, wenn kein Fett ins Feuer tropfen, leckerer Bratensaft aufgefangen oder empfindliche Speisen wie Meeresfrüchte oder zarte Fischfilets indirekt gegrillt werden sollen. Der feuerfeste Bräter mit Deckel kommt am Lagerfeuer für kräftige Eintöpfe und Suppen zum Einsatz. Auch zum Warmhalten sind Grillschalen und Bräter bestens geeignet.

Auch eingefleischte Römertopf-Fans finden zum Jubiläum etwas Neues im Sortiment. Der große Jubiläumsbräter erinnert optisch an die römische Tradition des Kochens in Tongefäßen, die 2000 Jahre später durch die Marke Römertopf wieder belebt wurde.

Kraftkar – Käse der norwegischen Käserei Tingvoll Ost

Große Überraschung bei den World Cheese Awards 2016-2017 im spanischen San Sebastian: Der Blauschimmelkäse Kraftkar der kleinen norwegischen Käserei Tingvoll Ost ist der beste Käse der Welt und verweist damit Roquefort, Manchego & Co. auf die Plätze. 226 Lebensmittel-Experten aus 26 Ländern hatten die Qual der Wahl.
Insgesamt waren 3021 Käsesorten zur Bewertung eingereicht worden, darunter viele Produkte namhafter Hersteller, die schon auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken können. Den „Kraftkerl“ aus Fjordnorwegen gibt es hingegen erst seit wenigen Jahren. Aus dem so genannten Superfinale der World Cheese Awards, für das sich 16 Käsesorten qualifizieren konnten, war er dennoch mit vier Punkten Vorsprung als Sieger hervorgegangen. „Wir produzieren Käse erst seit rund zehn Jahren und sind eine kleine Familie in der Mitte Norwegens, die jeden Tag versucht, das Beste zu geben. Wir stehen früh auf und gehen spät ins Bett. Diese Auszeichnung macht uns sprachlos, sie ist einfach großartig“, sagt Gunnar Waagen, leitender Direktor von Tingvoll Ost.

Die Auszeichnung des norwegischen Kraftkar-Käses zum weltbesten Käse 2016 unterstreicht die Entwicklung Norwegens zu einem der ambitioniertesten Lebensmittelproduzenten des Kontinents. Diese Entwicklung gründet auf den besonderen landwirtschaftlichen Traditionen im nur dünn besiedelten Land, in dem Schafe, Ziegen und Kühe auf entlegenen Wiesen an der Küste oder in den Bergen grasen. Das nordische Klima und die reine Luft bieten ideale Voraussetzungen für den Anbau von Obst, Beeren und Gemüse, weitestgehend ohne Einsatz von Pestiziden. Norwegens Meeresgewässer zwischen Skagerrak und Barentssee gelten als Europas sauberste und am nachhaltigsten bewirtschaftete Fanggebiete für Fisch und Schalentiere.

Norwegenreisende, die ihren Urlaub mit Kulinarik- und Genusserlebnissen verbinden möchten, können seit einiger Zeit selbst in entlegensten Gebieten hochwertig produzierte Lebensmittel auch kleinster Hersteller kaufen. Die Spitzengastronomie macht ihrem Namen ohnehin alle Ehre: Seit Jahren erkämpfen sich norwegische Köche im internationalen Kochwettbewerb Bocuse d’Or Siege und Podiumsplätze. 2016 erhielt das „Maaemo“ in Oslo als erstes norwegisches Restaurant drei von drei möglichen Sternen im Guide Michelin.

Aufgrund des schwachen Kronenkurses ist Norwegen für Urlauber aus dem Euro-Raum seit zwei Jahren um rund zwanzig Prozent günstiger geworden.

www.gff.co.uk
www.visitnorway.com

Reduktion von Fett, Salz und Zucker

Aus falscher Ernährung resultierende Krankheiten sind ein großes Problem moderner Gesellschaften. Eine Ernährungsumstellung wäre in vielen Fällen die beste Möglichkeit, dagegen anzugehen. Doch Ernährungsgewohnheiten sind im Leben sehr fest verankert und vielen Menschen fällt es schwer, hier Änderungen dauerhaft umzusetzen. Ein Weg, sich bei gleichbleibendem Ernährungsverhalten besser zu ernähren, kann die Änderung der Rezeptur oder Zubereitungstechnik verarbeiteter Lebensmittel sein. Das Max Rubner-Institut (MRI) forscht darum im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu Möglichkeiten, Lebensmittel mit weniger Salz, Zucker und Fett herzustellen.

„Einfach weglassen“ kann man die Lebensmittelbestandteile Salz, Zucker und Fett bei den meisten Produkten nicht. Fast immer hat der Nährstoff mehr als eine Funktion im Lebensmittel. Salz im Käse hemmt zum Beispiel gefährliche Mikroorganismen, Zucker in Milchprodukten beeinflusst die zur Jogurt-Herstellung nötigen Bakterienkulturen und Fett ist bekanntermaßen ein wichtiger Geschmacksträger. Auch die eingesetzten Technologien wirken sich in mehr als einer Hinsicht auf das Lebensmittel aus.

Die Veränderung von Zellstrukturen, wie sie etwa beim Einsatz von Hochdruck passiert, beeinflusst zum Beispiel die Haltbarkeit von Lebensmitteln, aber auch den Geschmack. Genau darauf basiert eines der Forschungsprojekte des Max Rubner-Instituts. Gemüsesäften und -pürees mit und ohne Kochsalz-Zugabe werden mit Hochdruck behandelt. Wie bereits in anderen Studien gezeigt werden konnte, verändert sich dadurch die Geschmackswahrnehmung – weniger Salzzugabe ist erforderlich. Die Produkte werden dann hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe mit nicht behandelten Säften und Pürees verglichen.

In einem anderen Projekt ersetzen die Wissenschaftler das üblicherweise in Backwaren verwendete Fett durch hochwertiges Rapsöl. Dazu ist es erforderlich, das Öl so zu stabilisieren und zu verfestigen, dass es die Funktion der bisher verwendeten Fette im Teig übernehmen kann. Neben den Untersuchungen zur Backfähigkeit und Lagerung stehen auch Tests zur Verbraucherakzeptanz im Forschungsplan.

Kaltgeräucherter Lachs, Matjesfilet, Bismarckhering – lecker, aber auch recht salzig. Traditionell übernimmt das Salz hier wichtige Funktionen bei der Haltbarmachung. Die Wissenschaftler planen, die Rezeptur zu ändern und die eingesetzte Menge an Kochsalz (Natriumchlorid) zu reduzieren. Selbstverständlich wird das entstehende Produkt hinsichtlich Sicherheit, Qualität und Geschmack geprüft.

Eine ähnliche Herausforderung besteht, wenn Salz bei Kochschinken oder Brühwürsten reduziert werden soll. Die Wissenschaftler erproben hier neben dem Einsatz von Salzersatzstoffen auch den von Stoffen, die die Geschmacksempfindung für den fünften Geschmack Umami (neben süß, salzig, bitter, sauer) stimulieren sollen und so das Empfinden der Salzigkeit stärken. Zudem wird auch bei der Fleischforschung die Hochdrucktechnologie zur Verstärkung des salzigen Geschmacks eingesetzt. Die Wissenschaftler haben sich zum Ziel gesetzt aufzuklären, auf welchen Mechanismen die Wirkung der neuen Technologie beruht.

Das ehrgeizige Ziel beim Schnittkäse ist, den Natriumgehalt unter 0,4 Gramm pro 100 Gramm Käse zu drücken – natürlich ohne Qualitätseinbußen. Dazu werden unter anderem spezielle Starter- und Zusatzkulturen mit verstärkter Aromabildung erprobt, die die geschmacklichen Veränderungen durch reduzierten Kochsalzeinsatz kompensieren sollen. Auch beim Käse soll zudem mit Salzersatzstoffen gearbeitet werden. Da Salz beim Käse auch mikrobiologisch von großer Bedeutung ist, werden die Wissenschaftler diesen Bereich während der Käsereifung intensiv verfolgen. Um ganz sicher zu sein, dass am Ende kein Risiko von dem Salz-reduzierten Produkt für den Verbraucher ausgeht, werden gezielt Stämme von Lebensmittelinfektionen auslösenden Bakterien, zugesetzt. Im Endprodukt muss ausgeschlossen sein, dass sich diese Bakterien im Käse vermehren können.

Insgesamt werden vom Max Rubner-Institut neun Projekte gestartet, die sich der Reduktion von Fett, Salz und Zucker beziehungsweise dem Einsatz von Ersatzprodukten oder der Erhöhung der Geschmackswirkung – bei Zucker und Salz – widmen. Wenn diese erfolgreich beendet sind, werden die Ergebnisse bekannt und für Nutzer zugänglich gemacht.

www.mri.bund.de

Beat Schittenhelm

SWISS Taste of Switzerland: Traditionelle Schweizer Kulinarik aus dem Bergkanton Glarus an Bord der SWISS.

Noch bis Anfang Dezember 2015 genießen Passagiere der First und Business Class auf Langstreckenflügen im Rahmen des preisgekrönten Konzeptes „SWISS Taste of Switzerland“ gastronomische Highlights aus dem Schweizer Restaurant des Boutique Chalet Hotels Ahorn. In Zusammenarbeit mit Beat Schittenhelm, Gastgeber und Küchenchef des Gourmet Restaurants, präsentiert SWISS eine gesunde, natürliche und schmackhafte Saisonküche, die sich durch den Einsatz von lokalen Kräutern auszeichnet.

Gäste der First Class kommen beispielsweise in den Genuss einer Zigerkäse-Terrine mit Nüssen, Dörraprikosenchutney und Schüttelbrot, Apfelsuppe mit Alpenkräuter-Speckmöggli, gebratenem Kalbsfilet und in Pinot Noir geschmorten Kalbsbäckchen sowie einem „Alpentraum“ Dessert mit Heumousse. Serviert wird zudem eine Glarner Zwetschgenpastete mit Birnenkompott und Zimtglacé.

Für Gäste der Business Class hat Beat Schittenhelm unter anderem Mojito-Lachs mit Zitrusfrüchten und Auberginenpüree kreiert. Als Hauptgang wird ein Rindsfilet mit Pflaumen-Marronikruste an Balsamicosauce offeriert, gefolgt von einem Trietolt-Mousse-Dessert mit Brownie und Heidelbeercoulis.

Eine vielfältige Weinauswahl aus dem an Glarus angrenzenden Kanton Graubünden ergänzt das Menü. SWISS serviert sowohl erlesene Rot- wie auch Weissweine aus dem Bündner Rheintal. In der First Class stehen ein Malanser Pinot Blanc und der Selfi Wingert Pinot Noir aus dem Weingut Fromm. Und in der Business Class werden unter anderem der Riesling-Silvaner Goldene Sonne aus Felsberg und der fruchtige Malanser Pinot Noir von Cottinelli Weinbau ausgeschenkt.

Das preisgekrönten Gastronomiekonzept „SWISS Taste of Switzerland“ verwöhnt Passagiere an Bord mit kulinarischen Besonderheiten aus Schweizer Regionen. Die saisonalen Highlights bekannter Schweizer Köche finden mit dem vegetarischen Restaurant Hiltl Zürich und dem Peninsula Hong Kong eine besondere Ergänzung.

www.swiss.com/at/DE/fliegen/an-bord/verpflegung-an-bord

Neuartige Hefe für feinere Schokolade

Die Versuchung soll noch zarter werden

Für Menschen, die dem Schokoladengenuss ohnehin kaum wiederstehen können, ist das eine gute und eine schlechte Nachricht zugleich. Schokolade könnte durch den Einsatz einer neuen Hefe in der Kakaofermentation zukünftig noch leckerer werden. Belgische Wissenschaftler des „Flanders Institute of Biotechnology“, der Universität Leuven und eines belgischen Kakaoproduzenten haben drei Jahre lang an hunderten Hefesorten geforscht. Ziel war es, in Anlehnung an die Bierbraukunst Hefen zu finden, die das Kakaoaroma noch weiter verbessern.

Schließlich sind die Wissenschaftler fündig geworden: Eine spezielle neuartige Hefe ist in der Lage, die Vorstufen von typischen Aromen freizusetzen und so einen noch intensiveren Kakaogeschmack zutage zu fördern. Die Kakaoproduzenten versprechen sich von der Neuentwicklung ferner, den Kakaogeschmack noch besser als bisher an die Wünsche der Schokoladenhersteller anpassen zu können. Würde diese Hefe bereits in Afrika direkt bei der Ernte den Kakaobohnen zugesetzt werden, beschleunige sich außerdem der gesamte Umsetzungsprozess und die Qualität werde homogener. Der neue Hefestamm bringe mehr erwünschte Aromen hervor und unterbinde gleichzeitig die Entstehung unerwünschter Hefen. Das Ergebnis sei noch schmackhaftere Schokolade. Und damit wäre die gute Nachricht für manche Menschen auch gleichzeitig eine schlechte: Denn Aufhören nach einem Riegel – das wird dann in Zukunft noch schwieriger…
Friederike Heidenhof, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.vib.be/en/news/Pages/Barry-Callebaut,-VIB-and-KU-Leuven-optimize-cocoa-fermentation-process.aspx

Best of Heiko Antoniewicz

Heiko Antoniewicz, der Pionier der neuen avantgardistischen Küche steht für außergewöhnliche Konzeptionen und den Einsatz ungewohnter Techniken im Koch- und Küchenprozess. In der Master Class stellt er die aktuellsten Trends der FoodBranche und gleichzeitig das breite Spektrum seiner Arbeit vor.

Er fordert mit seiner modernen Küche den Geschmackssinn der Gäste heraus. Weniger durch gewöhnungsbedürftige Kombinationen als durch ungewohnte Texturen und sorgfältige Kompositionen. Innovationen sind für ihn viel mehr als nur Ideen im Schaffensprozess. Er pflegt einen spielerischen Umgang mit der Arbeit. Berührungsängste kennt er nicht.

In ungezwungener Atmosphäre wird professionelles Hintergrundwissen vermittelt und gleich in die Praxis umgesetzt. Alle Teilnehmer lernen innovative, experimentelle Techniken und Kompositionsmöglichkeiten kennen und nehmen so viel Inspiration für ihre eigenen Kreationen mit. Sie erfahren wichtige Tipps, wie sie die außergewöhnlichen Ideen mit einfachen Mitteln im Alltag anwenden können.

Hintergrundwissen zu ungewohnten Techniken im Koch- und Küchenprozess
– Spannende Anrichteweisen künstlerisch und handwerklich perfekt umgesetzt
– Kommunikation unter Fachleuten und intensiver Austausch von Wissen und Erfahrung
– Kreativer und spielerischer Umgang mit Zutaten
– Einblicke zu trendigen Rezepturen aus den Bereichen Fingerfood, Sous Vide, Flavour Pairing und Fermentation

Die Termine für diesen Workshop:
08. April Heilbronn
19. Mai Hamburg
28. Mai Dortmund

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter:
http://www.unileverfoodsolutions.de/seminare/chefmanship-teilnahme/chefmanship-masterclass

Ralf Bos' FatPad

Fett killen schon beim Kochen – Speisen können jetzt einfach und
schnell zu 90% von überflüssigem Fett befreit werden – Innovation
vernichtet Kalorien, aber nicht den Geschmack

Jetzt ist ein innovatives Produkt für den Hausgebrauch erhältlich,
mit dem man überflüssiges Fett bei Speisen zu 90 Prozent entfernen
kann.

Das FatPad ist ein intelligentes Vlies, das ungewollte Fette in
kürzester Zeit bindet. Sein Einsatz sorgt für eine wesentlich
kalorienärmere Ernährung, weil das in der Zubereitung bei Speisen
entstehende, jedoch nicht notwendige Oberflächenfett eliminiert wird.
Zudem beeinflusst solches Fett den Geschmack von Speisen negativ.

Der Clou: Obwohl das in mehrjähriger Arbeit entwickelte Vlies das
Fett fast komplett aufsaugt, bleibt der Geschmack der Speisen voll
erhalten. „Das FatPad wird mit großem Erfolg schon von Profiköchen
angewendet. Und weil es einfach und schnell funktioniert, wird sein
Einsatz in wenigen Jahren in deutschen Küchen so selbstverständlich
sein, wie der von Backpapier oder der Küchenrolle“, so Lebensmittel-
und Delikatessen-Experte Ralf Bos, Mitglied des Entwicklungsteams.

Ein Rechenbeispiel: Wenn 200 Gramm Reibekuchenmasse in die dafür
vorgeschriebene Menge heißes Fett gegeben werden, verringert sich das
Gewicht des Reibekuchens durch Abtupfen des wertlosen Fettes mit dem
Spezialvlies um rund 15 Gramm. Obwohl der Reibekuchen genauso gut
schmeckt, weil die Aromen durch das wirklich notwendige Fett gebunden
bleiben, hat er jetzt 137 Kilokalorien (kcal) weniger! Bei einem
Verzehr von drei Reibekuchen werden so über 400 kcal gespart, bei
einer Fleischmahlzeit bis zu 300 kcal.

Wie andere Profiköche auch, verwendet TV-Koch Mike Süsser seit
kurzem das Spezialvlies bei der Zubereitung vieler Speisen. „Mit
diesem speziellen Vlies steht uns ein einfaches Werkzeug zur
Verfügung, mit dem wir das Bewusstsein für eine kalorienreduzierte
Ernährung wecken können. Und die Speisen schmecken so, wie sie
eigentlich sollen“, beschreit Süsser den Nutzen beim Hausgebrauch.
Die Relevanz einer fettreduzierten Ernährung verdeutlicht eine Studie
der Gesellschaft für Konsumforschung: So legen über die Hälfte der
Deutschen Wert auf fettarmes und nährstoffschonendes Kochen.*

Das FatPad ist in der Anwendung günstig, weil es nur wenige Cent
kostet. Das in unterschiedlichen Größen erhältliche Vlies ist
lipophil und hydrophob. Es bindet Fett, stößt Wasser und andere
Flüssigkeiten jedoch ab. Nach dem Kochvorgang wird das FatPad einfach
in die entsprechende Speise gegeben, zum Beispiel in eine Suppe,
Sauce oder einen Fond. Es saugt in Sekundenschnelle das sich an der
Oberfläche absetzende Fett auf.

Bratgut, wie Schnitzel oder Steaks, werden zum Entfetten einfach
auf das Vlies gelegt. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeit ist groß,
denn es spielt keine Rolle, ob es sich um heißes, warmes oder kaltes
Fett handelt. So werden mit dem FatPad in Öl eingelegte Antipasti in
Sekunden vom Oberflächen-Öl befreit, ohne dass man ihnen die
Saftigkeit raubt, wie es mit saugfähigem Papier der Fall wäre. Das
gilt genauso für Bratkartoffeln, Bratwurst, Fischstäbchen, Pommes
Frites oder Reibekuchen – also für jede Speise, die mit Fett
zubereitet wird. Das FatPad wurde vom TÜV u.a. hinsichtlich seiner
Eignung für Lebensmittel geprüft und kann nach Gebrauch einfach im
Hausmüll entsorgt werden.

http://ralfs.net

Deutscher Systemgastronomie-Preis 2014 an Gretel Weiß

Traditionell lädt der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) seine Mitglieder, Fördermitglieder sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft am Tag vor dem Wiesnstart zum Mittagsempfang nach München ein. Beim diesjährigen Branchentreffen kamen über 150 Teilnehmer aus ganz Deutschland zusammen, um Themen rund um die Systemgastronomie-Branche zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen, die die Branche der Systemgastronomie derzeit bewegen und beschäftigen.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte BdS-Präsident Wolfgang Goebel zwei neue Verbandsmitglieder: Das Stuttgarter Unternehmen Yaz GmbH & Co KG, Anbieter orientalischer Speisen, und die Verkehrsgastronomiekette Autogrill Deutschland GmbH. In seiner Ansprache ging Wolfgang Goebel auf aktuelle Herausforderungen der Systemgastronomie ein. „Wir als Verband wollen gemeinsam mit unseren Mitgliedern Zukunft gestalten. Ob Fachkräftesicherung, gesetzlicher Mindestlohn oder neue Regulierungsideen, ich bin sicher, dass wir zu allen Themenbereichen Lösungen für die Branche finden werden“, so Wolfgang Goebel, BdS-Präsident.

Den Gesichtspunkt der Regulierung ergriff in seinem Vortrag Gastredner Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft e.V. (ZAW). Er beleuchtete die Konsequenzen, welche Werberestriktionen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen haben können. Mit Blick auf aktuelle Forderungen nach weiteren Werbeeinschränkungen sagte Parteina: „Werbeverbote sind ein Anachronismus. Eine Politik der staatlichen Bevormundung ist mit dem realen Bild des aufgeklärten Verbrauchers nicht in Einklang zu bringen. Sie beschädigt ein ausbalanciertes System, von dem alle Marktbeteiligten gleichermaßen profitieren.“

Höhepunkt des BdS-Mittagsempfangs war die Verleihung des Deutschen Systemgastronomie-Preises 2014 an Gretel Weiß, Chefredakteurin und Herausgeberin der Wirtschaftsmagazine „food-service“ und „FoodService Europe & Middle East“. BdS-Vizepräsident, Alexander van Bömmel, hob in seiner Laudatio Gretel Weiß‘ passionierten Einsatz für die Systemgastronomie-Branche hervor. „Gretel Weiß hat es geschafft, der Systemgastronomie Flair zu geben. Ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Systemgastronomie als eigenständige Form der Gastronomie anerkannt und wahrgenommen wird.“

Der Deutsche Systemgastronomie-Preis wird seit 2011 verliehen. Mit ihm werden Personen, Unternehmen, Initiativen oder Einrichtungen in Deutschland geehrt, die sich in besonderer Weise um die Branche Systemgastronomie verdient gemacht haben. Preisträger in den vergangenen Jahren waren die Bundesagentur für Arbeit, zwei Lehrer der Berufsschule Elmshorn und im letzten Jahr der ehemalige Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt.

Grillen mit dem Smartphone

Den richtigen Garpunkt beim Grillfleisch zu erkennen, ist eine Wissenschaft für sich. Hobby-Griller lassen sich hierbei oftmals von ihrem Bauchgefühl und ihrer Erfahrung leiten, während die Profis auf den Einsatz von Grillthermometern setzen. Joachim Weber, Geschäftsführer von grillfuerst.de, empfiehlt jedem Grill-Fan den Einsatz eines solchen Hilfsmittels: „Ein Grillthermometer gehört zur Grundausstattung eines jeden Grill-Fans! Es ist so einfach und komfortabel, hiermit den richtigen Garpunkt zu bestimmen.“ Besonders gefragt ist in dieser Saison das „iCelsius wireless“.

Das am weitesten fortgeschrittene Braten- und Fleischthermometer auf dem Markt hilft jetzt nicht nur dabei, die perfekte Kerntemperatur zu messen. Dank eingebautem W-Lan-Sender und passender iCelsius-App kann das Gerät praktisch von jedem Smartphone oder Tablet bedient werden. Und das Beste daran: Während die Nutzung beim Vorgängermodell ausschließlich Apple-Usern vorbehalten war, können beim iCelsius auch erstmals Android-Geräte darauf zugreifen! Ganz egal, ob Sie gerade aus der Garage Getränkenachschub holen oder neue Gäste an der Haustür begrüßen – das iCelsius wireless meldet sich zuverlässig und genau.

„Beim Grillen werden zwei Sensoren einfach an die Basisstation des iCelsius wireless gesteckt, während die anderen Sensoren mit ca. einem Meter langen Kabeln ins Fleisch gesteckt werden“, erklärt Joachim Weber die Nutzung des Geräts. Bei erreichter Kerntemperatur erhält der Gastgeber ein Signal auf sein Smartphone oder Tablet, sodass er das Fleisch vom Rost nehmen kann.

Smartphone wird zum Grillhelfer
Das iCelsius BBQ Thermometer ist das perfekte Grillthermometer für Technikbegeisterte, die möglichst viele Features in einem Gerät haben möchten. Ob iPhone, iPad, iPod-Touch oder eben jetzt auch alle Android-Geräte – einfach die App runterladen und das eigene Smartphone wird zum Grillthermometer. Neben der direkten Kontrolle der Temperatur gibt es auch die Möglichkeit über das lokale W-Lan oder den Router auf das iCelsius wireless zuzugreifen. So ist absolute Bewegungsfreiheit für jeden Grillfan garantiert und das Grillfleisch kann von überall entspannt überwacht werden. Die iCelsius App bietet neben der Temperatur-Anzeige auch Funktionen zur Speicherung der Werte.

Grillthermometer werden immer beliebter
„Wireless Grillthermometer liegen dabei voll im Trend und sind sehr einfach in der Handhabung“, so Weber weiter. Preislich liegen die Geräte bei ca. 99,00 Euro. Im Lieferumfang ist das iCelsius wireless, ein Stecker mit zwei Temperaturfühlern sowie ein USB Stromkabel enthalten. Die App iCelsius ist gratis im Appstore sowie im Google Play Store verfügbar.