750 Küchen mit Bio-Zertifikat

750 Küchen in Deutschland haben das
Bio-Zertifikat. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Initiative „1000
Küchen mit Bio-Zertifikat“ unter den derzeit 23 staatlich
zugelassenen Öko-Kontrollstellen. Im Vergleich zum Herbst 2004 wuchs
die Zahl der bio-zertifizierten Küchen um 66 Prozent. Im Schnitt wird
fast täglich ein Restaurant, eine Betriebskantine oder eine Schule
zertifiziert.

„Bio mit Zertifikat entwickelt sich in Großküchen und Gastronomie
zu einem Erfolgsschlager“, sagt Experte Rainer Roehl,
geschäftsführender Gesellschafter des ÖGS aus Frankfurt am Main.
Betriebe aller Segmente des Außer-Haus-Marktes setzen inzwischen auf
den zertifizierten Einsatz von Bio-Lebensmitteln. Zu den bekanntesten
Beispielen zählen der Möbelhersteller IKEA, die Marriott Hotels, das
Modeunternehmen Esprit und die Uni-Klinik Freiburg.

Vorreiter in öffentlichen und sozialen Einrichtungen sind vor
allem Studentenwerke wie z. B. das Seezeit Studentenwerk in Konstanz,
das sein komplettes Backwarensortiment ausschließlich in Bio-Qualität
einkauft. Die Kunden schätzen vor allem den unverfälschten Geschmack,
die Natürlichkeit und die hohe Transparenz bei der Erzeugung von
Bio-Lebensmittel.

„Aus unserer Sicht bietet das Bio-Zertifikat dem Tischgast
maximale Sicherheit und ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit“, sagt
Ulrich Birchel, Eurest-Betriebsleiter bei der Braun GmbH in Kronberg.
Das Bewerben des Bio-Angebotes mit dem Bio-Siegel stuft Birchel als
besonders gewinnbringend ein, da der Wiedererkennungswert bei den
Tischgästen sehr groß sei. Der Aufwand für die Bio-Zertifizierung
halte sich dagegen in Grenzen. „Entscheidend ist die durchgängige
Trennung konventioneller und biologischer Ware von Anlieferung über
Lagerung und Zubereitung bis zur Ausgabe beim Gast“, betont Birchel.

Der große Zuwachs an Großküchen, Restaurants und Hotels, die
Bio-Produkte einsetzen, ist kennzeichnend für die enorme Dynamik der
Bio-Branche, die sich bei den Bio-Supermärkten und Naturkostläden
auch in diesem Jahr wieder in zweistelligen Umsatzzuwächsen
ausdrückt. Gründe für den verstärkten Einsatz von Bio-Produkten in
Küchen liegen vor allem in der besseren Verfügbarkeit der Produkte.

Das Händlernetz ist dichter geworden und immer mehr Bio-Lieferanten
haben sich auf die Bedürfnisse der Großverbraucher eingestellt.

Auf der Homepage www.1000biokuechen.de der Initiative „1000 Küchen
mit Bio-Zertifikat“ finden Köche und Co. alle wichtigen Informationen
zum Verfahren der Bio-Zertifizierung. Zu der Initiative gehören
Salomon Hitburger, ÖGS, Marktgesellschaft der Naturland Betriebe,
Nestlé FoodServices und Demeter Felderzeugnisse.

www.oegs.de – www.1000biokuechen.de

Jamie Oliver und „Die Kochprofis“ in der Primetime

– Ab dem 29. November 2005 immer dienstags bei RTL II:
– 20:15 Uhr „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“
– 21:15 Uhr „Jamie’s School Dinners“ mit Jamie Oliver

RTL II präsentiert ab Dienstag, 29. November, zur besten Sendezeit
kulinarische Top-Unterhaltung mit der Eigenproduktion „Die Kochprofis
– Einsatz am Herd“ und Jamie Oliver, dem Superstar unter den
TV-Köchen, mit seiner neuen Show „Jamie´s School Dinners“.

Dienstags um 20:15 Uhr krempeln die vier Kochprofis Ralf Zacherl,
Stefan Marquard, Martin Baudrexel und Mario Kotaska Kantinen,
Restaurants oder Großküchen um. In der ersten Folge stellen die Köche
die Kantine des Versandhauses Quelle in Nürnberg auf den Kopf. Sie
wollen zeigen, dass guter Geschmack und Kantinenessen für 800
Personen keine Gegensätze sein müssen. In der zweiten Folge am 6.
Dezember präsentieren die Gourmet-Götter ein Nikolausspecial.
Und auch im neuen Jahr geht es mit neuen Folgen von „Die Kochprofis –
Einsatz am Herd“ weiter.

Um 21:15 Uhr offenbart Jamie Oliver in der neuen, vierteiligen
Reihe „Jamie’s School Dinners“ die schockierende Wahrheit über die
britischen Schulküchen: Das schlecht ausgebildete, frustrierte
Personal muss mit einem extrem kleinem Budget auskommen und in
heruntergekommenen Küchen das Schulessen kaum noch selbst zubereiten
oder kochen, sondern meist nur noch aufwärmen. Das Essen selbst ist
viel zu fetthaltig, frei von wichtigen Nährstoffen und Vitaminen.

Ganz Großbritannien war alarmiert. Doch Jamie wusste Rat: Er zeigte,
wie man mit ein wenig Know-how und reichlich Enthusiasmus die
ungesunden Mahlzeiten in frische, leckere und gesunde Menüs
verwandeln kann. Außerdem arbeitete er daran, das Essverhalten der
Schüler nachhaltig zu verändern und rief die Kampagne „Feed Me
Better“ ins Leben. Schon einen Tag bevor die von ihm initiierte und
von 271.677 Bürgern unterschriebene Petition eingereicht wurde,
entschied die britische Regierung, 280 Millionen Pfund extra für
gesündere Ernährung in den Schulkantinen zu investieren.

-RTL II – Kochen zur besten Sendezeit!

Nackt am Flughafen

Nackt am Flughafen
Einsatz von Röntgendedektoren für die Einreise in die USA getestet

Flugpassagiere könnten bei der Einreise in die USA bald bis auf die nackte Haut durchleuchtet werden. Die Sicherheitsbehörde TSA plant offenbar den großflächigen Einsatz neuer Röntgendetektoren, deren Strahlen die Kleidung durchdringen und verborgene Waffen sichtbar machen – aber auch die exakten Umrisse des Körpers und von Körperteilen wie Genitalien und Brüste. Das berichtet das Reisemagazin GEO SAISON in seiner neuen Ausgabe, die ab sofort im Handel erhältlich ist.

Die „Backscatters“ werden bereits an zwölf US-Flughäfen, darunter Baltimore/Washington und San Francisco, sowie in London-Heathrow erprobt, bislang jedoch nur bei mutmaßlichen Drogenschmugglern. Die Geräte gelten als Durchbruch in der Röntgentechnik. Testpersonen empfanden das Scanning allerdings so, als wären sie in aller Öffentlichkeit entkleidet worden.

Protest kommt auch von Bürgerrechtsorganisationen, die die Technik als massiven Eingriff in die Privatsphäre kritisieren. Zu konkreten Plänen hat sich die TSA nach amerikanischen Medienberichten noch nicht geäußert. Für das Jahr 2006 sind aber umgerechnet 60 Millionen Euro für neue Detektoren beantragt, darunter auch für die umstrittenen Backscatters.

Saskatoons

In Deutschland sind die Beeren mit dem Aroma von Mandel und Kirsche noch kaum bekannt
Sie haben einer kanadischen Provinzstadt ihren Namen gegeben und wurden von den dortigen Ureinwohnern als Nahrung, Medizin und Handelsware geschätzt: die Saskatoons. In Deutschland sind die kleinen dunkel­violetten Beeren der erlenblättrigen Felsenbirne (lat. Amelanchier alnifolia) den Wenigsten bekannt.

Streng genommen sind Saskatoons gar keine Beeren, sondern wie Äpfel und Birnen so genannte Scheinfrüchte. Die erbsengroßen Früchte, die große Ähnlichkeit mit Blaubeeren haben, können von Juli bis August geerntet werden. In der kanadischen Küche kommen die nach Kirsche und Mandeln schmeckenden Saskatoons auf verschiedenste Art und Weise zum Einsatz: Die frischen Früchte werden in Gelees, Marmeladen und Kuchen verarbeitet, ihr Saft gibt Marinaden und Dressings einen feinen Geschmack und getrocknet gelten sie als leckerer Snack für Zwischendurch. Auch ihr ernährungsphysiologischer Wert ist nicht zu verachten. Saskatoons enthalten viel Vitamin C, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Ihre vielen Samen machen sie außerdem zu kleinen Ballaststoffpaketen. Noch sind Saskatoons in Deutschland kaum erhältlich, werden jedoch von einigen Feinkostläden vertrieben. aid, Friederike Küter

MEDIENPREIS 2005 für engagierte Restaurants!

Auch in diesem Jahr wurde für das 8. Europäische Koch-Festival 2005 der EUROTOQUES-MEDIENPREIS für die stärkste Promotion vor Ort vergeben. Köche und Restaurants werden ausgezeichnet für ihren vorbildlichen Einsatz für die „Wende am Kochtopf“.
Wie jedes Jahr am letzten Donnerstag im Mai, luden bundesweit über 500 Restaurants Ihre Gäste ein, regionale und saisonale Produkte – möglichst aus artgerechter Tierhaltung und ökologischem Landbau – (für Auszubildende, Schüler und Studenten sogar zur Hälfte des sonst üblichen Preises) zu genießen. Angeboten wurde landesweit entweder ein 3-Gang-Menü, oder drei unterschiedliche Gerichte mit begleitenden Getränken. Und obwohl dieser letzte Donnerstag im Mai dieses Jahr wieder auf einen Feiertag fiel, beteiligte sich trotzdem diese große Zahl Restaurants an dieser Aktion für die Bevölkerung. Viele Restaurants warteten mit zusätzlichen Rahmenprogrammen für ihre Gäste auf, wie Erzeugermärkte, Wettbewerb längste Apfelschale Spargelschäl- wettbewerbe, , Kräuterspaziergänge, Vorträge, Fahrradtouren, etc. So konnte auch dieses Jahr wieder der eigentliche Sinn des europäischen Koch-Festivals – der Brückenschlag zwischen Erzeuger und Verbraucher – sinnvoll in die Tat umgesetzt werden.

Den EUROTOQUES-MEDIENPREIS 2005 erhielten

– Gasthof Goldener Hirsch, Marktplatz 4 in 87634 Obergünzburg und
– Parkrestaurant Werden, Bahnhofstr. 14 in 52499 Baesweiler-Setterich

Das nächste europäische Koch-Festival findet am Donnerstag, den 25.05.2006 statt. Verbände, Erzeuger und Restaurants, welche nächstes Jahr dabei sein wollen, können schon heute die nötigen Unterlagen anfordern.

www.eurotoques.de