Jonas Dinkhoff

Die einfachste Idee war die beste: Der münstersche Design-Student Jonas Dinkhoff (26) hat den WorldStar Student Award gewonnen, die weltweit wichtigste Auszeichnung im Verpackungsdesign für Studenten. „Jonaloop“ heißt seine kreative wie praktische, natürliche wie nachhaltige Apfelverpackung aus Karton.

Entstanden ist die Idee im Juni 2014 bei einem Wettbewerb für Apfel-Verpackungen, den das Münsterland-Siegel für regionale Produkte aus dem Münsterland gemeinsam mit Elmar Grothues, Geschäftsführer des Hofs Grothues-Potthoff in Senden, und der Fachhochschule Münster initiiert hatte. Vier Äpfel haben im „Jonaloop“ bequem Platz, die doppelte Trageschlaufe bietet ausreichend Stabilität und die Farbe des Kartons zeigt, welche Geschmacksrichtung die Äpfel haben – rot für süß, grün für säuerlich. Seit Oktober gibt es die Äpfel von Grothues-Potthoff im münsterländischen Einzelhandel in Dinkhoffs Design-Verpackung zu kaufen. „Welche Kreativität und Erfolgsgeschichte unser Wettbewerb hervorbringen würde, haben wir damals nicht geahnt“, sagt Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer des Münsterland-Siegels. „Die erneute Auszeichnung für Jonaloop zeigt, welches Potential in der Region steckt.“

Bereits 2014 hatte Jonas Dinkhoff für seine Idee den Deutschen Verpackungspreis erhalten und sich dadurch für den WorldStar Student Award 2015 qualifiziert. „Dass ich den Preis auch noch gewonnen habe, ist echt ein Knaller“, sagt der 26-Jährige. „Ich hatte Jonaloop erst auf den letzten Drücker eingereicht und meine Chancen als gering eingeschätzt. Wenn ich mir die vielen tollen Verpackungen, die eingereicht wurden, und deren hohes Niveau anschaue, bestätigt mich das in dieser Haltung.“ Die Preisverleihung findet am 26. Mai in Budapest statt. „Wie sich die großartige Auszeichnung auf meinen beruflichen Weg auswirken wird, kann ich noch nicht abschätzen. Auf jeden Fall bekommt Jonaloop in meinem Portfolio einen besonderen Platz“, so Dinkhoff.

www.abre.org.br/wpo_worldstar_student/#Project%20Review

Gastro-Gründerpreis

Gefühlt träumt jeder Zweite von der eigenen Bar, dem eigenen Restaurant oder dem eigenen Café. Die Vorstellung ist geradezu paradiesisch: Man steht zufrieden hinter der Theke, versorgt seine Kunden mit frischen Drinks und kleinen Leckereien – und hat dabei natürlich stets ein Lächeln auf den Lippen.

orderbird ruft in Kooperation mit dem Fachmagazin FIZZZ in diesem Jahr zum ersten Mal den „Gastro-Gründerpreis 2014“ www.gastro-gruenderpreis.de aus. Gesucht werden die Gastro-Konzepte, die das Zeug zur In-Bar, dem Lieblingsrestaurant oder dem Wohlfühlcafé haben.

Im Zuge des „Gastro-Gründerpreises 2014“ sucht orderbird die fünf besten und innovativsten Geschäftsideen der Gastronomie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die fünf überzeugendsten Gastro-Gründer unterstützt das Berliner Start-up beim Start mit einem Komplettpaket im Wert von je über 10.000 Euro:
5.000 EUR in bar als Startkapital
Betreuung durch einen eigenen Mentor
1-tägige Gründungsberatung durch die ETL ADHOGA
iPad-Kassensystem von orderbird inklusive iPad und Jahreslizenz
Mediale Unterstützung durch Berichterstattung in der „FIZZZ“
Red Bull-Spezialpaket für Gründer
3-tägiger Barista Kompakt Kurs an der Berlin School of Coffee
IFBI-Warengutschein über 1.000 EUR

Bewerbungen können bis zum 30.06.2014 über die Webseite www.gastro-gruenderpreis.de eingereicht werden. Aus allen eingegangenen Einreichungen ermittelt eine Fachjury anschließend die fünf Gewinner. Die Jury besteht aus Experten der Gastronomie- und Gründerszene, die den (Neu)Gastronomen später auch als Mentoren zur Seite stehen: Erich Nagl (ETL ADHOGA), Alexander Thürer (FIZZZ), Holger Spielberg (PayPal Deutschland), Radoslav Pavlov (BusExpress, ehem. P1), Thomas Clark (Gründerinitiative enable2start/ Energy Awards), Hendrik Borgmann (Borgmann 1772) und Jakob Schreyer (orderbird).

orderbird, Anbieter von iPad-Kassensystemen für die Gastronomie, initiiert und veranstaltet den „Gastro-Gründerpreis 2014“.

foodwatch verklagt Unilever

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat beim Landgericht Hamburg Unterlassungsklage gegen den Nahrungsmittelkonzern Unilever eingereicht. foodwatch will verhindern, dass das Unternehmen bedenkliche Risiken und Nebenwirkungen seiner cholesterinsenkenden Margarine Becel pro.activ verschleiert. Unilever behauptet unter Verwendung von Zitaten eines Wissenschaftlers in einer Pressemitteilung sowie in einem Antwortschreiben an Unterzeichner einer foodwatch-Protestaktion auf www.abgespeist.de , es gebe bei Becel pro.activ „aus wissenschaftlicher Sicht keinen Hinweis“ auf Nebenwirkungen. Dabei sind die der Margarine zugesetzten Pflanzensterine unter Experten höchst umstritten. Sie stehen im Verdacht, genau das zu verursachen, was sie eigentlich verhindern sollen: nämlich Ablagerungen in Gefäßen und ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten.

„Die Behauptung, es gebe keine Hinweise auf Nebenwirkungen, ist absolut haltlos“, kritisiert Oliver Huizinga von foodwatch. „Unilever ignoriert bewusst den aktuellen Stand der Wissenschaft, getreu dem bekannten Pippi-Langstrumpf-Motto: ,Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt‘. Kritische wissenschaftliche Stimmen und ernst zu nehmende Hinweise auf Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Pflanzensterinen blendet der Konzern einfach aus.“

Dabei warnen sogar das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA ausdrücklich davor, dass gesunde Menschen ohne erhöhten Cholesterinspiegel Produkte mit Pflanzensterinen zu sich nehmen. Mehr noch: Selbst für Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten ist die Unbedenklichkeit der Produkte fraglich. So kommen die europäischen Dachgesellschaften für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in ihren jüngst verabschiedeten Leitlinien zu folgendem Urteil: „Um die Sicherheit von Lebensmitteln mit Pflanzensterinzusatz bei regelmäßiger Einnahme zu garantieren, sind (…) Langzeitstudien nötig.“ Das Bundesinstitut für Risikobewertung schlägt aufgrund der Fülle an neuen Studien vor, dass die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde die Sache neu aufrollt.

Im November hatte foodwatch mit einer E-Mail-Aktion auf www.abgespeist.de Unilever aufgefordert, Becel pro.activ nicht mehr frei zugänglich im Supermarkt zu verkaufen. Stattdessen solle der Konzern ein Zulassungsverfahren als Medikament anstrengen, damit die nach dem Arzneimittelrecht zuständigen Behörden den gesundheitlichen Nutzen sowie die Risiken und Nebenwirkungen beurteilen könnten. Mehr als 15.000 Verbraucher unterzeichneten bisher den Aufruf an den Lebensmittel-Multi.

Auf die Kritik reagierte Unilever mit einem Schreiben, in dem der Konzern die angebliche Unbedenklichkeit von Becel pro.activ beteuert. Man stehe „im ständigen Austausch mit führenden Herz-Kreislaufspezialisten, um immer auf dem aktuellsten Forschungsstand zu sein“, heißt es von Unilever. Als Beleg führt das Unternehmen zwei Professoren ins Feld: Prof. Eberhard Windler von der Universität Hamburg lobt den „Wirkmechanismus“ von Lebensmitteln, denen Pflanzensterine zugesetzt wurden. Und Prof. Hans-Ulrich Klör von der Universität Gießen bestätigt: „Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keinen Hinweis darauf, dass der Verzehr Pflanzensterin-angereicherter Produkte mit Nebenwirkungen in Verbindung zu bringen ist.“

Wegen der letztgenannten Aussage versandte foodwatch am 30. November 2011 eine Abmahnung an Unilever und forderte das Unternehmen auf, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Dies lehnte das Unternehmen ab. Da Unilever weiterhin behauptet, es gebe „keinen Hinweis“ auf Nebenwirkungen durch Pflanzensterine, hat foodwatch nunmehr Klage eingereicht.

Teterower suchen Rezept für Hechtsuppe

Zum 23. Mal feiern die Teterower gemeinsam mit ihren Gästen am Wochenende vor Pfingsten das traditionelle Hechtfest – das Fest der Mecklenburgischen Schildbürger. Wenn es um ihren Hecht geht, sind die Teterower humorvoll, traditionsbewußt und erfinderisch. Der Hecht ist überall in der Stadt anzutreffen, ob als Wahrzeichen – in Form des Hechtbrunnens auf dem Marktplatz, als Maskottchen, als Pokal, im Namen vieler Sportvereine – nur als kulinarischer Genuss wurde er noch nicht gesichtet.

Und so haben sich die Einheimischen Anfang des Jahres auf die Suche nach dem “ultimativen” Hechtsuppenrezept – einzigartig und fein im Geschmack begeben. Noch bis zum 15. März 2012 können selbst entwickelte Rezepte eingereicht werden. Sechs Hobbyköche mit den besten Ideen werden im Vorfeld zu einem Kochkurs unter Anleitung von Markus Görner ins Golf- & Wellnesshotel Schloss Teschow eingeladen, um ihre Kreation einer kleinen Jury vorzustellen.

Die drei Finalisten dieser Runde haben dann die Gelegenheit, ihre Rezepturen auf dem Hechtfest zur Verkostung anzubieten. Die Besucher wählen die beste Hechtsuppe. Als Preis winkt dem Sieger ein Kurzurlaub für zwei Personen auf Schloss Teschow.
Seien Sie gespannt auf ein Fest mit vielerlei Aktionen für Alt und Jung sowie auf den Genuss unserer “Teterower Hechtsuppe”.

Ausschreibung und Informationen unter www.teterow.de

Der Große Internationale Weinpreis MUNDUS VINI 2011

Bereits zum elften Mal werden beim Großen Internationalen Weinpreis MUNDUS VINI die besten Weine aus allen Anbaugebieten der Welt von einer erfahrenen Expertenjury verkostet und prämiert. Mit fast 6.000 Weinen aus allen Erdteilen, die jährlich eingereicht werden, zählt MUNDUS VINI zu den größten internationalen Weinwettbewerben weltweit und ist zudem einer der wenigen Weinpreise, der von der Europäischen Union anerkannt ist.

Der Wettbewerb bietet Wein-Produzenten und -Importeuren die Möglichkeit, die Qualität und Klasse ihrer Produkte im direkten Vergleich bewerten zu lassen. In strikten Blindverkostungen ermitteln internationale Weinexperten die besten Weine pro Kategorie. Als Bewertungsrichtlinie wird das 100-Punkte-Schema der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) zugrundegelegt, das ebenso vom Internationalen Oenologenverband anerkannt ist.

Die Anzahl der zu prämierenden Produkte ist auf 30 Prozent der teilnehmenden Proben beschränkt. Die Prämierungsstufen sind Großes Gold, Gold und Silber. Daneben werden Sonderauszeichnungen in folgenden Kategorien vergeben: Bester restsüßer Wein des Jahres, Bester Süßwein und Likörwein des Jahres, Bester Schaumwein des Jahres, bester Schaumwein im LEH sowie jeweils in den drei Unterkategorien Deutschland, Europa und Übersee die Auszeichnungen Erzeuger des Jahres, Bester trockener Weißwein des Jahres, Bester trockener Rotwein des Jahres, Bester trockener Rotwein im LEH, Bester trockener Weißwein im LEH. Die Medaillen sowie die Sonderauszeichnungen dürfen von den Erzeugern auf den Flaschen angebracht werden und sind ein wichtiges Verkaufsargument.

Eingereicht werden können Stillweine, Schaumweine, Perlweine und Likörweine. Einsendeschluss der Proben ist der 24. Juni 2011. Die Teilnahmegebühr beträgt 140,00 Euro pro eingereichte Probe.

Die Teilnahmebedingungen und Ausschreibungsunterlagen für den Großen Internationalen Weinpreis MUNDUS VINI sind im Internet unter www.mundusvini.com zu finden. Sie können auch beim MUNDUS VINI-Organisationsteam unter der Telefonnummer 06321 8908-9500 oder per Mail an contact@mundusvini.com angefordert werden.

Die Anmeldung der Weine kann ab sofort online über www.mundusvini.com/registration erfolgen.

USA Visum

USA führen Bearbeitungsgebühr für Reisegenehmigungsanträge ein – Stichtag bei US-Reisen beachten: Ab 8. September 2010 fallen Gebühren an

Deutsche Staatsbürger und Angehörige vieler anderer Staaten können bereits
seit einiger Zeit für Aufenthalte bis zu 90 Tagen ohne Visum in die USA
einreisen. Dazu müssen sie – aus Sicherheitsgründen – seit 2009 lediglich über
das Internet eine elektronische Reiseberechtigung (ESTA) beantragen. Diese
Dienstleistung war bisher kostenlos. Ab 8. September 2010 müssen
Antragsteller für diesen Service eine geringe Gebühr entrichten.

Wie das Ministerium für Heimatsicherheit (DHS) und die Zoll- und Grenzschutzbehörde
(CBP) der USA am 6. August bekanntgaben, wurde diese Gebühr auf US-Dollar 14
(derzeit ca. Euro 10,50) festgesetzt. Die Gebühren können bequem per Kreditkarte
entrichtet werden. (Die Kreditkarte muss nicht auf den Namen des Antragstellers
ausgestellt sein.)

Die neue Regelung betrifft alle ESTA-Anträge, die nach dem 7. September 2010
eingereicht werden. Anträge, die noch bis einschließlich 7. September gestellt werden,
sind davon nicht betroffen. Ist ESTA erteilt worden, so gilt diese Genehmigung für
mehrere Einreisen in einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren oder bis zum Verfall des
Reisedokuments. Anträge können auch gestellt werden, wenn keine konkreten
Reisepläne vorliegen. Eine frühzeitige Antragstellung ist empfehlenswert. Bereits
abgeschlossene Anträge sind von diesen Regelungen nicht betroffen und behalten
unverändert Gültigkeit.

ESTA beantragen: https://esta.cbp.dhs.gov/esta/

Internationaler Spirituosen Wettbewerb

Expertenjury verkostet 600 Spirituosen beim Internationalen Spirituosen Wettbewerb

Am heutigen Donnerstag, den 20. Mai 2010, öffnen sich im Saalbau in Neustadt/Weinstraße die Pforten für den 7. Internationalen Spirituosen Wettbewerb (ISW). Insgesamt 600 Spirituosen wurden von Produzenten und Importeuren aus 37 Ländern zur Verkostung und Bewertung durch ein international besetztes Verkosterpanel eingereicht. Die 49-köpfige Expertenjury setzt sich zusammen aus Qualitätsfachleuten aus der Industrie, Wissenschaftlern aus Lehr- und Forschungsanstalten sowie erfahrenen Barkeepern und Destillateuren aus dem In- und Ausland.

Angestellt wurden Spirituosen, Liköre, verstärkte Likörweine, Wermutweine und alkoholhaltige Mischgetränke in Flaschen aus allen Ländern der Erde. Während bei den Tresterbränden im Vorjahresvergleich ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, legte bei den Einreichungen der Anteil von Rum und Whisk(e)y deutlich zu. Auch im Segment Spirituosen/Korn wurden in diesem Jahr mehr Produkte eingereicht als im Vorjahr.

Im Ländervergleich nimmt wie im Vorjahr Deutschland die Spitzenposition unter den Teilnehmern ein – 35,4 Prozent aller Spirituosen im Wettbewerb stammen aus deutscher Produktion. Mit 99 Anstellungen belegt Italien Platz zwei, gefolgt von Frankreich mit 63 Produkten.

Der Wettbewerb ist bisher die einzige Prämierungsveranstaltung von Spirituosen in Deutschland, die nach den strengen Richtlinien des Oenologenverbandes OIV durchgeführt wird. Er bietet Produzenten, Importeuren und Vermarktern von Spirituosen die Möglichkeit, die Qualität und Klasse ihrer Produkte im direkten Vergleich bewerten zu lassen und ist eine wertvolle Hilfe bei der Vermarktung der prämierten Destillate. Darüber hinaus soll so dem Verbraucher eine sinnvolle Orientierung für Qualitätsunterschiede an die Hand gegeben werden.

Die Prämierungen des Internationalen Spirituosen Wettbewerbs 2010 werden Anfang Juni bekannt gegeben.

Weitere Informationen zum Internationalen Spirituosen Wettbewerb sind unter www.mundusvini.com/isw verfügbar.

Coffee Hunting engagiert sich für Abschaffung der Kaffeesteuer

Coffee Hunting engagiert sich für Abschaffung der Kaffeesteuer

Am 13. Juli 2009 hat Jörg Volkmann von Coffee Hunting eine Online-Petition zur Abschaffung der Kaffeesteuer eingereicht

Die wenigsten Kaffeetrinker wissen, dass auf jedes Kilogramm Röstkaffee in Deutschland 2,19 Euro Kaffeesteuer erhoben werden. Das bedeutet aus Sicht von Coffee Hunting einen Wettbewerbsnachteil einheimischer Kaffeeunternehmen im internationalen Vergleich, besonders im privaten, grenznahen Warenverkehr. Denn zu der Kaffeesteuer kommt noch eine zusätzliche Besteuerung mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 %, eine Doppelbesteuerung, die den Kaffee in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern unnötig verteuert. Außer Deutschland erheben nur noch Belgien und Dänemark eine Steuer auf Kaffee, allerdings einen wesentlich niedrigeren Satz.

Zweck der Petition zur Abschaffung der Kaffeesteuer ist für Jörg Volkmann – Mitinitiator von Coffee Hunting – jedoch nicht nur eine Reduzierung des Verkaufspreises von Kaffee. Ein geringerer Kaffeepreis könnte den Konsum ankurbeln, ein Effekt, der sich nicht nur positiv auf die deutsche Wirtschaft, sondern auch auf die Ökonomien der Erzeugerländer auswirken würde.

Als die Steuer auf Kaffee festgesetzt wurde, galt Kaffee als Luxusgut. Auch aus diesem Grund ist die Besteuerung nicht mehr zeitgemäß, denn Kaffee ist längst kein Luxusartikel mehr, sondern ein normales Verbrauchsgut.

1993 wurde die Steuer auf Tee abgeschafft, die Kaffeesteuer jedoch nicht. Warum gerade die Kaffeesteuer beibehalten wurde, erklärte der Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Hans Fehr von der Universität Würzburg so: „Auf den ersten Blick erstaunlich ist vor allem, dass sich die deutsche Kaffeeindustrie mit Nachdruck für die Beibehaltung der Kaffeesteuer ausgesprochen hat. Anscheinend versprach sich die Kaffeewirtschaft von einer steuerlich bedingten Kostenerhöhung sinkenden Konkurrenzdruck und steigende Gewinnspannen. […]“ Zudem stellt die Abführung und Kontrolle der Kaffeesteuer für die deutschen Kaffeeröster und die Steueraufsicht einen enormen administrativen Aufwand dar. So muss ein Röster exakt jedes Gramm Kaffee, das er röstet, beim Zoll deklarieren, damit es grammgenau besteuert werden kann. Diese administrativen Ressourcen ließen sich durch den Wegfall der Kaffeesteuer anderweitig einsetzen. Der Betrag der Kaffeesteuer übersteigt sogar den Einkaufspreis vieler Rohkaffees an den Börsen. Ein Wegfall der Steuer könnte nach Ansicht von Coffee Hunting auch den Spielraum für bessere Erzeugerpreise erhöhen. Internationale Studien aus Schweden und Belgien belegen zudem, dass günstigere Preise die Kaufbereitschaft für Kaffees mit Nachhaltigkeitslabeln positiv beeinflussen können. Der Wegfall der Kaffeesteuer könnte also die Nachfrage nach nachhaltig produzierten Kaffees, für die auch der Handel höhere Erzeugerpreise zahlt, steigern.

Die von Jörg Volkmann eingereichte Online-Petition zur Abschaffung der Kaffeesteuer ist unter folgendem Link zu finden: http://www.presseportal.de/go2/petition_Kaffeesteuer

Claudia Moser zum LatteStar 2009 gekürt

CLAUDIA MOSER zum LatteStar 2009 gekürt

Mc Donalds unterstützt die Aktion

„Gerührt, gegossen, gecarvt, aber bloß nicht geschüttelt“, so lautete auch diesmal wieder das Motto für alle, die vom Latte Art-Fieber angesteckt wurden. Der Wettbewerb fand heuer zum zweiten Mal statt. Zwischen 16. März und 1. Juni wurden 170 Kreationen für den Wettbewerb eingereicht. Hauptgewinn ist eine Italienreise. Die Gewinnerin Claudia Moser kommt aus Wien.

170 Einreichungen aus ganz Österreich
Die Kunst, Caffè Latte oder Cappuccino so zuzubereiten, dass aus Espresso und Milchschaum ein Muster oder Bild entsteht, zog diesmal knapp 170 Teilnehmer in den Bann. Dabei gibt es gewisse Grundtechniken, die jeder mit einfachen Mitteln selbst ausprobieren kann.
Gewinnerin punktet mit dem Motiv „Mein Schweinderl“

McCafe unterstützt die Aktion
„Wir freuen uns sehr, dass der „Latte Star 2009“ im McCafé, unserer Genießerlounge, ausgezeichnet wird. Der Kaffee wird im McCafé ausschließlich von ausgebildeten Baristi fachgerecht zubereitet und serviert. Wir setzen dabei eine 100% Arabica-Espresso-Kaffeemischung ein, die von Jacobs exklusiv für McCafé zusammengestellt wurde. Das besondere daran ist nicht nur das einmalige Aroma und das spezielle langsame und schonende Röstverfahren. Die verwendeten Bohnen stammen ausschließlich von Farmen, die definierte Standards für nachhaltigen Anbau erfüllen und mit dem Zertifikat der Rainforest Alliance ausgezeichnet sind“, so Ursula RIEGLER, Senior Manager Communications bei McDonald’s Österreich, „Wir gratulieren der Gewinnerin sehr herzlich und wünschen ihr einen perfekten Kaffeegenuss in der italienischen Traumstadt ihrer Wahl.“

„Die Konkurrenz bei dem heurigen Wettbewerb war riesig und unglaublich kreativ, sodass es für die Jury kein Leichtes war, die Beste der Besten herauszufinden. Doch die Kreation von Claudia MOSER konnte die fachkundige Jury schlussendlich überzeugen und ließ die Konkurrenz hinter sich. Zu der Traumreise nach Italien gibt’s für die Gewinnerin außerdem noch den ehrenwerten Titel „LatteStar 2009“. Herzlichen Glückwunsch dazu“, gratuliert Dr. Peter Hamedinger, AMA-Manager für Milch und Milchprodukte.

Facts zur Aktion

Kampagnendauer: 16. März bis 1. Juni 2009
Durchführende Agentur: Rock+Partner
Bewerbung in folgenden Medien:
Website www.lattestar.at (180.000 Hits im gesamten Kampagnenzeitraum!)
Bannerkampagne
Flyer, Freecards Österreichweit
Uni Mensa Tablettaufleger
Schulpakete

Weitere Infos unter: www.lattestar.at

Weingut Wien Cobenzl: Landessieger beim Wiener Weinpreis 2009

Weingut Wien Cobenzl: Landessieger beim Wiener Weinpreis 2009

Wiener Satz ausgezeichnet

Der „Wiener Satz 2008 Senator“ des Weingut Wien
Cobenzl wurde bei der Gala zum Wiener Weinpreis, am 23.
Juni 2009 im Wiener Rathaus zum Landessieger in der Kategorie
„Gemischter Satz kräftig“ gekürt.

„Wiener Weine haben eben Top-Qualität. Das zeigt sich am
diesjährigen Wiener Weinpreis wieder eindrucksvoll. Der Wiener Satz
hat mit der Prämierung beim Weinpreis eine weitere wichtige
Auszeichnung erhalten. Bereits im Vorjahr erhielt der Wiener Satz als
erstes österreichisches Produkt die höchste Auszeichnung der Slow
Food-Bewegung, das so genannte Presidio-Gütesiegel verliehen,“ freut
sich Umweltstadträtin Ulli Sima über die erneute Auszeichnung für den
typischen Wiener Wein.

Wiener Satz 2008 Senator

„Helles, strahlendes Gelb mit Gold und deutlichen Grünreflexen.
Im reifen Bukett gleiten Würze, Gewürznoten und Frucht harmonisch
ineinander. Beginnt geschmeidig am Gaumen: mit fülligen, reifen
Aspekten, feiner, vegetabiler Würze und raffiniert-pfeffrigen Noten.
Schmeichelt mit molliger Fruchtsüße, zeigt trotzdem feine Pikanz
durch saftigen Säurehintergrund als Gegenpol zur hohen Reife“, so
beschreibt Thomas Podsednik, Leiter des Weingut Wien Cobenzl den
ausgezeichneten Wein.

Zur Wiener Landesweinbewertung 2009 wurden insgesamt 420
Weinproben eingereicht. Davon erhielten 125 Weinproben eine
Goldmedaille. Aus diesem Ergebnis wurden wiederum die jeweils fünf
besten Weine in den elf Landessiegerkategorien ermittelt. In weiterer
Folge wurden aus den nominierten Finalisten die elf Landessieger
ermittelt.

Im Arkadenhof des Wiener Rathauses werden noch bis 26. Juni die
125 mit Gold ausgezeichneten Wiener Spitzenweine, täglich von 17 bis
24 Uhr zur Verkostung angeboten.

Der neue Wiener Landessieger „Wiener Satz“ ist direkt am Weingut
Cobenzl, online auf www.weingutcobenzl.at sowie in ausgewählten
Gastronomiebetrieben erhältlich.