Johannes King und Alexandro Pape

Die beiden Spitzenköche Johannes King und Alexandro Pape verwöhnen ihre Gäste mit Produkten aus eigenem Anbau bzw. heimischer Produktion

Sylt gilt als das kulinarische Mekka des Nordens. Zum einen aufgrund der zahlreichen im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Restaurants. Allein sechs der begehrten Sterne des Guide Michelin leuchten derzeit am Sylter Firmament und sorgen damit für die größte Sternendichte in Deutschland. Zum anderen begeistert Sylt mit einer Vielzahl heimischer Erzeugnisse, die bei immer mehr Feinschmeckern auf und abseits der Insel kollektive Gaumenfreuden auslösen. Zwei Aushängeschilder lokaler Produzenten und Verfechter regionaler Küche sind die beiden Spitzenköche Alexandro Pape und Johannes King.

Der mit zwei Michelin-Sternen dekorierte Gastgeber des „Söl´ring Hof“ lässt mittlerweile nur noch in seine Küche, was grade Saison hat und aus der Region stammt. In seinem Bauerngarten wachsen außerdem längst vergessene Kräuter, Wurzeln und Gemüsen. „Ich werfe gerne in den Topf, was vor meiner Haustür wächst!“ Und vor seiner Haustür wächst momentan so einiges. Der Spargel, den King momentan erntet, ist klein wie ein Finger und manchmal völlig krumm, mal weiß oder violett oder grün – wie herkömmlicher Spargel sieht er nicht aus. Aber er ist knackig und frisch. Da ist nichts rausgezüchtet worden, ein pures Produkt mit all seinen Facetten.„Wir arbeiten mit lokalen Produkten, weil wir damit automatisch im Rhythmus der Natur denken und kochen. Weil wir somit immer die frischesten und qualitativ besten Produkte verwenden!“, erklärt Johannes King. „Alle Produkte, die wir aus unserem Garten verwenden, werden so pur wie möglich gelassen. Wir möchten dem Gast zeigen, wie toll zum Beispiel Mangold, Spargel oder Kräuter in allerfrischester Güte sein können“, sagt er. Andere Zutaten für seine Sterneküche findet er im Watt oder auf der Wiese nebenan. Am Sylter Watt zum Beispiel sammelt er Salzwiesenkräuter. Zwischen üppig blühenden Strandastern versteckt sich Essbares wie Queller, Strandportulak oder Dreizack.

Auch Alexandro Pape, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und 17 Punkten im Gault Millau, weiß wie man Genuss auf eine ganz einfache Formel bringt. Das Faible für regionale Waren und für die Herstellung von eigenen Produkten hat der gastronomische Gastgeber des Munkmarscher Hotels „Fährhaus“ schon lange, im April hat er nun außerdem seine „Bier- und Brot-Stube“ in Keitum eröffnet. Die Grundidee ist dabei so einfach wie genial: Konzentration aufs Wesentliche. Das einfache Stück Brot zum Geschmackserlebnis machen und das gemeinsame Abendbrot als Genusstreffen zelebrieren. Und Pape wäre nicht Pape, wenn er in seiner „Genussmacherei“ in List nicht nur sein eigenes Sylter Meersalz und diverse Pasta-Kreationen herstellt, sondern auch noch ein Bier selbst brauen würde.

www.sylt.dewww.sylter-salz.de,

Immer weniger Deutsche können überhaupt kochen

Sieben Tipps und Tricks für die gesunde und leckere Ernährung

Kochen ist zwar modern, trotzdem bleibt bei vielen Deutschen der Herd kalt. Mit wenigen Tricks ist der Weg zum Küchenhelden ganz einfach! Kochsendungen laufen auf allen Kanälen, die Buchhandlungen sind voll mit großformatig gestalteten Kochbüchern. Kochen ist en vogue!
Gleichzeitig wissen Experten: Immer seltener greifen wir selbst zum Kochlöffel. Und die Fachleute setzen noch eines drauf: Immer weniger Deutsche können überhaupt kochen.

In der Mittagspause in die Kantine oder die Mensa, abends Döner, Burger oder Pizza und zwischendurch schnell die Bratwurst. So sieht der Ernährungsalltag vieler Menschen aus: Das Kochen kommt zu kurz. Dabei ist es ein schönes, entspannendes und kommunikatives Ritual, das bewusst in den Alltag integriert werden kann.

Mahlzeiten selbst zuzubereiten macht dabei nicht nur Spaß, man kann sich bei frisch Gekochtem auch sicher sein, welche Inhaltsstoffe tatsächlich im Essen enthalten sind. Natürlich ist Kochen mit frischen Lebensmitteln mehr, als nur eine Tüte aufzureißen, und braucht sowohl Zeit als auch ein bisschen Übung.

Mit diesen sieben Tipps und Tricks kann jeder zum „Koch“ am heimischen Herd werden:
Nie hungrig einkaufen gehen! Knurrt der Magen, landen zu viele ungesunde Snacks im Einkaufswagen. Hat man die erst mal genascht, fehlt die Lust aufs Kochen.

Mit Einkaufszettel einkaufen! Ist das Essen für die Woche schon geplant, geht der Besuch im Supermarkt schneller. In den nächsten Tagen warten daheim dann die richtigen Zutaten für eine leckere Mahlzeit. Vorfreude pur!

Doppelte Menge! Eintöpfe, Suppen und Co. schmecken am zweiten Tag oft noch besser. Also ruhig mal größere Mengen zubereiten. Aber Vorsicht: Nicht alles am ersten Tag aufessen!

Vorräte anlegen! Mit der richtigen Auswahl an Grundnahrungsmitteln ist ein leckeres Gericht schnell gezaubert – ganz ohne Fertigprodukte. Eine kleine Auswahl an Gewürzen sollte dabei nicht fehlen, das gibt den Speisen den richtigen Pepp.

Tiefkühlkost statt Dosen! Die meisten Gemüse werden nach der Ernte sofort tiefgefroren. Viele wichtige Inhaltsstoffe bleiben dabei erhalten. Gemüse aus dem Tiefkühlfach ist deswegen ein guter Ersatz, wenn’s mal schnell gehen muss.

Keep it simple! Es muss nicht jeden Tag ein aufwendiges Menü sein. Viele Gerichte sind schon in etwa 30 Minuten fertig. Eine leckere Pasta mit Tomatensoße oder Fisch mit Salzkartoffeln sind ruck, zuck zubereitet.

Mach’s gemeinsam! Zu zweit, mit Freunden oder der ganzen Familie macht das Schnippeln Spaß. Ganz nebenbei vergisst man schnell den Büro- oder Schulstress, ist gut gelaunt und freut sich aufs gemeinsame Essen.

Mit gutem Werkzeug macht das Kochen mehr Spaß. Bei kochmesser.de gibt es gute Messer.

Hat man schon ein bisschen Übung und gelingen einfache Gerichte gut, stehen Familienrezepte auf dem Plan: Mit etwas Glück haben Mütter oder Großmütter noch Geheimtipps auf Lager. Dann gelingt jeder Sonntagsbraten und schmeckt wie in der Kindheit.

Egal ob hessische Spezialitäten, Pasta oder Süßspeisen: Die AOK Hessen hat unter dafür sind wir aok.de viele einfache, gesunde und leckere Rezepte zusammengestellt.

https://dafuer-sind-wir-aok.de/was-fuer-ein-leben/category/essen-rezepte/?cid=aokdehe_aokhe_opr_35

Gemeinsam kochen. Besser essen

Kinder lernen so viel von uns – so auch das Kochen! Das Familienessen kommt im Alltag jedoch oft zu kurz: Jeder dritte Haushalt mit Kindern hat außerhalb des Frühstücks keine regelmäßige gemeinsame Mahlzeit. Rund 70 Prozent kochen nicht regelmäßig mit der Familie – aber ebenso viele wünschen sich mehr Zeit zum gemeinsamen Kochen und Essen.1 Seit 2014 engagiert sich die Reismarke Uncle Ben’s deshalb mit der Initiative Ben’s Beginners in Deutschland, um zum gemeinsamen Kochen und Genießen zu motivieren.

Vorbild sein: Uncle Ben’s zeigt wie’s geht
Alle können Vorbilder für das Kochen sein und die Lust am gemeinsamen Schnippeln und Genießen neu für sich entdecken, wie der aktuelle TV-Spot von Uncle Ben’s zeigt. Und die Marke macht ihr Anliegen zum Erlebnis: In der Ben’s Beginners Mitmachküche, die ab April rund 100 Mal Station in deutschen Supermärkten macht, können Groß und Klein gemeinsam aus frischen Zutaten ausgewogene Gerichte zaubern. In welchem Markt die mobile Küche Station macht, erfährt man zeitnah auf unclebens.de. Hier gibt es dann übrigens auch Rezeptideen sowie kurze Kitchen-Hacks, d. h. einfache Videotipps für den Küchenalltag. Ganz praktische Inspiration bietet passend dazu die exklusive Ben’s Beginners Kochbox in Kooperation mit BrandNooz: Sie enthält neben verschiedenen Reis-Variationen auch Uncle Ben’s Sauce, Rezeptkarten und zwei hochwertige Utensilien fürs Kochen. Ab Mitte April werden insgesamt 100 Kochboxen online verlost.

Für jeden Reis-Geschmack ist etwas dabei
Die Marke Uncle Ben‘s macht es mit ihren Produkten leicht, abwechslungsreich zu kochen. Und da viele Reisgerichte mit Gemüse zubereitet werden, sind ausgewogene Mahlzeiten das leckere Ergebnis. Das Portfolio der Marke hat für vielfältige Bedürfnisse eine Lösung – vom beliebten Spitzen-Langkorn-Reis über aromatischen Basmatireis bis hin zu Express-Reis-Variationen und leckeren Saucen.

Die Initiative Ben’s Beginners ist in den USA schon seit 2012 aktiv, um Familien zum gemeinsamen Kochen und Genießen zu motivieren. Seit 2014 engagiert sich die Reismarke Uncle Ben’s auch in Deutschland für dieses Thema. „Familien sollen Spaß am Kochen und Essen haben, insbesondere wenn die Zeit dafür knapp ist“, erklärt Tanja Scheil von Uncle Ben’s. „Wir machen uns für das gemeinsame Essen stark. Und wir bieten mit unseren Produkten die optimale Basis für einfache und ausgewogene Rezepte. Reis passt einfach zu allem, was auch Kinder kleinschneiden können.“

Mehr über die Produkte und Rezeptideen sowie über das Familienunternehmen Mars gibt es unter www.UncleBens.de und www.Mars.de.

Top Vegan Kochbuch von Lisa Pfleger

„Vegan, regional, saisonal – Einfache Rezepte für jeden Tag“ von Lisa Pfleger

Lisa Pflegers Buch ist ein erstaunliches Werk. Die Rezepte sind einfach nachzumachen, ohne Schnickschnack und bis ein paar Zutaten wie Mehl, Öl, Salz und Zucker könnte man alle Zutaten selber anbauen oder sammeln. Und das ist auch die Philosophie des Buches – entsprechend der Jahreszeiten werden ausschließlich Lebensmittel verwendet die in der Region gedeihen.

Die Rezepte sind natürlich in die vier Jahreszeiten eingeteilt. Jede Kategorie ist dann nochmal aufgeteilt in:

Suppe & Salat
Hauptgerichte
Brotzeit und Snacks
Süßes

Vor dem Rezeptkategorien gibt es noch ein paar Grundrezepte wie Strudelteig, Käsesauce, Marmelade und Dressings und ein paar Kochtipps. Außerdem wird auf den ersten und letzten Seiten erzählt, wo gute regionale Bezugsquellen für verschiedene Produkte sind.
Die Bilder in dem Buch sind fast alle von Lisa Pfleger selbstgeschossen und sie hat einen tollen Job gemacht – sie sind wunderschön, in ländlichen Ambiente. Und wirklich – wem läuft nicht bei einem saftigen Traubenkuchen oder einem bunten Salat mit Wildblüten nicht das Wasser im Mund zusammen? Es gibt zwar nicht zu jedem Rezept ein Bild, aber zumindest eins auf jeder Seite. Auch das Design des Buchs sticht hervor. Die schönen Farben und lustigen Zeichnungen peppen das ganze auf. Zusätzlich gibt es noch ein paar Tipps und Fakten hier und da.

Das Buch ist im April 2014 im Verlag Eugen Ulmer. Beindruckend finde ich, dass in diesem Buch keine veganen Ersatzprodukte wie Milch, Käse, Sojaschnetzel oder sonstiges verwendet werden. Außerdem sind die Gerichte gesund vollwertig und natürlich ökologisch. Nicht nur das die Zutaten aus saisonaler und regionaler Landwirtschaft kommen, auch gibt es einige Rezepte wo man übrig gebliebende Reste verwerden kann.

Das Buch ist absolut zu empfehlen, nicht nur für begeisterte Gärtner, Naturfreunde, Wildkräutersammler und jene, die von der ländlichen Küche begeistert sind. Man muss sich nicht mit der veganen Küche auskennen oder absoluter Kochprofi sein um Rezepte aus „Vegan, regional, saisonal“ nachkochen zu können. Und für die wenigen und preisgünstige Zutaten braucht man auch keine ellenlangen Einkaufszettel. Außerdem sind die Saisonkalender für Obst, Gemüse und Wildpflanzen sind eine sehr hilfreiche Stütze. Auf jeden Fall empfehlenswert! Gioia A. Romanowski

Vegan, regional, saisonal. Einfache Rezepte für jeden Tag. Lisa Pfleger. 2014. 192 S., 150 Farbfotos, geb. ISBN 978-3-8001-8068-4 (portofreier Bestellink) € 19,90

 

Winterzeit ist Schlachtezeit

…Genau richtig zu der traditionellen Schlachtezeit ist der kostenlose Ratgeber „Wurst und Schinken machen“ von Venatus fertig geworden. Auf 36 Seiten erfährt der interessierte Leser, wie man einfache Schinken, Brat- und Mettwürste auch in kleinen Mengen in der heimischen Küche herstellt. Als Ausgangsmaterial dient sowohl Wild- als auch Hausschweinefleisch.

Bestellen kann man den Ratgeber telefonisch (Tel. 05067 – 247 150) direkt bei Venatus, die Zusendung ist kostenlos und unverbindlich. Im Internet steht eine Version zum kostenlosen Download unter www.venatus.de zur Verfügung.

Die richtige Pflege für Premium-Kochgeschirr

Wer sich für Profi-Küchenwerkzeug entscheidet, erwartet höchste Präzision beim Kochen und lange Haltbarkeit. Zwar verzeiht hochwertiges Kochgeschirr dem Hobbykoch einige Fehler, doch die richtige Pflege garantiert, dass der Käufer ein Leben lang Freude an seinen Töpfen und Pfannen hat. Darum ist ein aufmerksamer Umgang mit den Produkten genauso wichtig wie die korrekte Pflege.

Wasser, Essig, Öl, Salz und ein Spritzer Zitronensaft – im Kampf gegen schmutzige Töpfe und Pfannen sind einfache Hausmittel wahre Allzweckwaffen. Der ersten Reinigung sollte neues Kochgeschirr schon vor der Benutzung unterzogen werden, damit Reste von Polierstaub und kleine Verunreinigungen sich nicht festsetzen können. „Dazu werden Töpfe und Pfannen zunächst mit Spülmittel und heißem Wasser von Hand gründlich gespült und anschließend gut abgetrocknet“, erklärt Experte George Henrici vom Ultrapremium-Kochgeschirrhersteller All-Clad. All-Clad hat drei verschiedene Kochgeschirrlinien auf den Markt gebracht – den Klassiker Stainless, mit Copper-Core das erste induktionsfähige Kupferkernkochgeschirr der Welt und d5, eine Serie speziell für die Bedürfnisse der Spitzengastronomie. Die meisten Pflegehinweise gelten für jedes hochwertige Kochgeschirr, und mit ein wenig Aufwand bleiben Funktionalität und Optik von Töpfen und Pfannen ein Leben lang erhalten.

Vor dem Erstgebrauch
George Henrici rät aus langjähriger Erfahrung: „Vor dem ersten Gebrauch empfehlen wir, Öl in der neuen Pfanne oder dem neuen Topf zu erhitzen. Anschließend schütten Sie das Öl weg und reiben die Oberfläche mit Küchenpapier ab. So werden die winzigen Poren der Metalloberfläche gefettet, was das Anhaften von Bratgut deutlich verringert.“ Alle Produkte des Profikochgeschirrherstellers aus Pennsylvania sind spülmaschinenfest. Da aggressive Spülmittel das Kochgeschirr jedoch entfetten, sollte dieser Vorgang nach jeder Reinigung in der Maschine wiederholt werden. Am besten ist es, die Kochwerkzeuge nur von Hand und mit wenig Spülmittel zu reinigen – so wird die optimale Funktion erhalten.

Angebrannte Speisereste
„Wird die Pfanne nicht überhitzt, sollte aufgrund der vollkommen harmonischen Wärmeverteilung bei richtig gutem Kochgeschirr Bratgut eigentlich nicht anhängen“, so Henrici. „Passiert trotzdem einmal etwas, lassen sich Verschmutzungen gut entfernen, wenn der noch warme Topf mit Wasser gefüllt und wieder auf die Herdplatte gestellt wird. Ist das Wasser noch einmal aufgekocht, kann man angebrannte Speisereste kinderleicht lösen.“ Stahlwolle oder Scheuermittel hingegen sollten nur im Extremfall zum Einsatz kommen, und nach ihrer Verwendung ist wieder eine Grundfettung nötig.

Kalkflecken und Korrosion am Topfboden
Ein weiteres Problem sind Kalkflecken, die sich je nach Zusammensetzung des Wassers bereits nach wenigen Kochvorgängen bilden können. Hier hilft eine einfache Essig-Wasser-Lösung, die im Topf aufgekocht wird. Gibt man Salz in Wasser, beispielsweise um Nudeln oder Kartoffeln zu kochen, entstehen außerdem oft unschöne Punkte am Boden des Topfes, die nur schwer wieder beseitigt werden können. Man beugt ihnen vor, indem man Salz immer ins bereits kochende Wasser gibt und umrührt – so wird die Auflösung der Kristalle beschleunigt, und Reste können sich nicht am Boden festsetzen. „Übrigens kocht so auch das Wasser schneller“, weiß Henrici, der tagtäglich mit Spitzenköchen zu tun hat, da diese All-Clad besonders intensiv nutzen.

Kupfer braucht eine Spezialbehandlung
Traditionell der beste Wärmeleiter ist Kupfer, deshalb war es vor allem früher das beliebteste Kochgeschirr bei Spitzenköchen. Später kam Kupfer wegen der ungeheuer aufwendigen Pflege aus der Mode, und Edelstahl hielt Einzug in die Küchen. All-Clad hat in langjähriger Entwicklungsarbeit eine fünfschichtige Serie namens Copper-Core auf den Markt gebracht. Die patentierte Linie verfügt über einen echten Kupferkern, und als besonderes Designmerkmal ist ein dünner Kupferstreifen über dem gesamten Korpus zu sehen. Kupfer – ob nur als Streifen oder als Beschichtung des gesamten Topfes – oxidiert mit der Zeit und setzt eine dunkle Patina an; das Kochergebnis wird nicht beeinträchtigt, aber die Optik leidet. „Wer Metall auf Hochglanz bevorzugt, poliert Töpfe und Pfannen aus Kupfer regelmäßig mit einer Mischung aus Essig, Zitrone, Salz und heißem Wasser“, rät Fachmann George Henrici.

Beschichtung und Wiederbeschichtung
Weniger geübte Hobbyköche können mit beschichtetem Kochgeschirr ideale Ergebnisse erzielen. Hier ist der Einsatz von Edelstahl-Küchenhelfern tabu, denn der Stahl zerkratzt die Beschichtung und mindert somit die Bratqualität. Besser sind abgerundete Kunststoff- oder Holzlöffel und -spatel. Da die Beschichtung aber – gerade bei häufiger Nutzung – früher oder später fast immer in Mitleidenschaft gezogen wird, bietet All-Clad einen Wiederbeschichtungsservice an. Für einen geringen Betrag schickt der Endverbraucher die Pfanne ein und lässt von einem kompetenten Partner die Schutzschicht erneuern. Das ist nicht nur umweltschonend, sondern auch weitaus günstiger als der Kauf einer neuen, vergleichbaren Pfanne.

Es lohnt sich also, etwas mehr in einen guten Topf oder eine Pfanne zu investieren und diese einfachen Pflegetipps zu befolgen. Und sollte doch einmal etwas sein: All-Clad gewährt auf alle seine Produkte eine lebenslange Garantie (ausgenommen Antihaftversiegelung bei beschichteten Artikeln).

Gastronomisches Málaga

 An welche kulinarischen Genüsse denken Befragte im Zusammenhang mit Málaga? Die meisten verbinden die spanische Metropole mit Tapas, Schinken, Wein und dem berühmten Eis. Letzteres wurde auch tatsächlich hier erfunden, genauer gesagt in der Calle Larios, der heutigen Fußgängerzone, und zwar im Jahre 1827 von Don Alonso. Die in Málaga-Dessertwein getränkten Rosinen sind eingebettet in sahnig mildes Eis und lassen seit 185 Jahren die Herzen von Eisliebhabern höher schlagen. Noch heute gehört die Eissorte in deutschsprachigen Ländern bei Erwachsenen zu den Top Ten.  Aber die Hauptstadt der Costa del Sol hat kulinarisch betrachtet noch viel mehr als das köstliche Eis zu bieten und der Traditionswein sowie die traditionellen Gerichte sollten bei einem Besuch der Küstenstadt unbedingt probiert werden.

  Málagas Weine

Guillén Robles berichtet in seiner „Geschichte Málagas und seiner Provinz“, dass die Griechen sich in Málaga niederließen und den Einheimischen zeigten, wie sie Weinstöcke beschneiden müssen, um eine ertragreiche Ernte erzielen zu können. Dies geschah ungefähr 600 vor Christus. Die erste bekannte historische Quelle über die Weinherstellung in Málaga führt jedoch zurück zu den Römern. Heute schützt die Herkunftsbezeichnung „Málaga“ zum einen die Likörweine mit einem Alkoholgehalt von 15 bis 22 Volumenprozent und zum anderen die „Vinos Naturales Dulces“, die aus überreifen Trauben hergestellt werden und deren Alkoholgehalt vollständig während der Gärung entsteht. Die Herkunftsbezeichnung „Sierras de Málaga“ schützt hingegen Weißweine, Rosé- und Rotweine mit einem Alkoholgehalt von weniger als 15 Volumenprozent. In der Provinz Málaga wird der süßliche Dessertwein hergestellt, der über ein eigenes Gütesiegel verfügt und der Kategorie der likörartigen Weine zugeordnet wird. Insgesamt gibt es 16 verschiedene Arten dieses Weines, wie beispielsweise Dulce Color, Moscatel oder Lágrima. Bei der Sorte „Lágrima“ wird zur Herstellung des Weines nur der Most verwendet, der ohne mechanischen Druck unmittelbar nach dem Keltern der Trauben entsteht. Wenn diese Art von Wein eine Reifedauer von über zwei Jahren durchlaufen hat, wird er als „Lacrima Christi“ bezeichnet.

Málagas Spezialitäten

Ajoblanco aus Mandeln: Ein Verwandter der Gazpacho aus altbackenem, eingeweichtem Weißbrot, gemahlenen Mandeln, Knoblauch und Olivenöl wird kalt serviert und bietet eine optimale Abkühlung in den heißen Sommermonaten. Das nahrhafte Gericht sättigte einst die hungrigen Landarbeiter, die schwere Arbeit in den Weinbergen verrichteten und geht auf die Küche des maurischen Al-Andalus zurück. Heute ist die Suppe ein beliebtes Gericht in Málaga und wird üblicherweise mit Weintrauben und Honigmelonenstückchen gegessen.

  Sardinen am Spieß: Für die Einheimischen der Provinz Málagas sind die kleinen Fische ein Geschenk des Meeres und das ganze Jahr über, vorzugsweise aber in den Sommermonaten, eine beliebte Attraktion vieler Strandrestaurants, der sogenannten Chiringuitos. Die schmackhaften Sardinen werden auf einfache Schilfrohrspieße gesteckt, über Feuer gegrillt und schmecken zu Bier oder spanischem Rotwein.

Gazpachuelo Málagueño: Wer die weltberühmte, kalte Suppe mit dem Namen Gazpacho mal anders probieren möchte, sollte die winterlich-heiße Variante testen. Das einfache Gericht, zubereitet aus in der Küche übrig gebliebenen Zutaten fasziniert durch immer neue und kontrastreiche Geschmackserlebnisse. Zweifelsohne zählt der Gazpacho zu den typischen Speisen der màlaguenischen Küche.

Wolfsbarsch a la Málagueña: Sei es im Backofen oder vom Grill, dieser Fisch wird auf ganz unterschiedliche Art und Weise zubereitet und ist in der Küstenregion der Provinz Málagas überall zu finden. Früher wurde eine mit Olivenöl eingefettete Eisenplatte auf einen Dreifuss aus Metall gelegt und der Fisch wurde so mit Holz- oder Holzkohlefeuer erhitzt. Andere Fischarten, wie Dorade, Brasse oder Makrele können auf dieselbe Art zubereitet werden und sollten unbedingt mal bei einem Málaga Besuch gekostet werden.

Gachas de leche: Schon die römischen Legionen ernährten sich von Gachas, einem breiähnlichen Gericht, das von den Berbern nach Spanien gelangte – ein Beweis dafür, wie alt diese Speise schon ist. Hierüber kann man schon in dem Werk Últimos escritos (Letzte Schriften) von Pedro Antonio de Alarcón (1833-1891) folgendes nachlesen: Als Gott die Welt erschuf, stieg bereits Rauch aus jedem Schornstein empor, da man schon damals in den Küchen der Schäfer und der Landarbeiter Migas und Gachas zubereitete, genauso wie in Gasthöfen und Gasthäusern… Beide Gerichte haben dieselbe Basis: Wasser oder Milch, Mehl und geröstete Brotkrumen, meistens mit Anisschnaps, oft mit verschiedenen Beilagen und Bezeichnungen. Über viele Generationen hinweg galt das Essen als Sattmacher für das einfache Volk, heute taucht diese Speise überall in der traditionellen Küche auf.

Wer Lust hat, die typischen Speisen und Getränke aus Málaga bei einem Besuch in der andalusischen Stadt selbst zu probieren, hat die Wahl zwischen zahlreichen Strandbars, Kneipen und Restaurants.

Eine Auswahl an typischen Lokalen:

  Lamoraga Antonio Martín Zwischen der Strandpromenade Malagueta und dem Meer liegt das kulinarische Imperium von Chefkoch Antonio Martín. In dem modern designten und lichtdurchfluteten Ambiente kommen raffiniert verfeinerte regionale Speisen auf den Tisch. Dazu werden die besten Weine der Region serviert. http://lamoraga.com/en/antonio-martin

Restaurant „El Pimpi“ Wer die traditionellen Gerichte in einer landestypischen Atmosphäre genießen möchte, besucht „El Pimpi“, eine Institution in Málaga und ein „Must“ in allen Reiseführern. In der spanischen Bodega hängen alte Stierkampfposter und Fotos von Prominenten an den Wänden – sogar Antonio Banderas war hier schon einmal zu Gast und Besucher können sein Autogramm auf einem der riesigen Weinfässer entdecken. Eine Spezialität im „El Pimpi“ sind die Boquerones (Sardinen) und wer gerne Schinken isst, sollte unbedingt den weltbekannten Jamon Ibérico probieren. http://www.bodegabarelpimpi.com/

Antigua Casa Guardia Seit 1840 scheint in dieser urigen Bodega – nur wenige Schritte vom Meer entfernt – die Zeit stehengeblieben zu sein. Die älteste Bodega Málagas liegt in der Altstadt und ist ein Muss für jeden Besucher. Weine, die auf den Montes de Málaga reifen, werden hier in kleinen Gläschen zu einer erlesenen Auswahl an deftigen Tapas serviert, wie beispielsweise marinierte Miesmusch
eln, Krabben oder Jamon Ibérico. Zu den vielen Stammgästen zählen genauso Prominente wie einfache Leute aus

der Nachbarschaft. http://www.casadeguardia.com/index.html?ididiomas=3&idioma=de&cambiar=si

Caféteria „El Jardin“ Wie der Name schon verrät, liegt das Café El Jardin (der Garten) an den Gärten der Kathedrale von Málaga und dem Museum von Picasso. Das Gebäude aus dem Jahr 1987 lockt jeden Tag zahlreiche Besucher auf einen Kaffee oder in den heißen Sommermonaten auf ein Eis. Das liebevoll eingerichtete Café bietet auch ausgewählte landestypische Gerichte an. Mehr Informationen unter: http://www.eljardinmalaga.com/

Chiringuito „El Cabra“ Direkt am Meer, gleich zu Beginn des Paseo Marítimo de Pedregalejo, befindet sich dieses landestypische Restaurant. Neben den Touristen kehren hier auch viele Spanier ein und genießen die leckeren Fischgerichte auf der Karte. Gäste sollten unbedingt die frisch gegrillten Sardinen probieren, die in fast jedem Chiringuito (Strandbar) angeboten werden. Mehr Informationen unter: http://www.restauranteelcabra.com/carta.htm

Weitere Informationen unter http://www.malagaturismo.com

Workshops der Antoniewicz Akademie

Termine für Workshops der Antoniewicz Akademie im 1. Halbjahr 2012

Sous Vide
16.04.2012 von 10-16 Uhr
Eine traditionelle Garmethode in die Heutige Zeit übersetzt

Die Zutaten werden unter Vakuum bei der für das jeweilige Lebensmittel optimalen Temperatur und in der für jedes Lebensmittel individuellen Garzeit zubereitet. Das Ergebnis überzeugt durch hervorragende Beschaffenheit und feinen Geschmack.

Veranstaltungsort: Dortmund
Teilnahmegebühr: 297,50€ inkl. 19% MwSt.

New Daring Cuisine
06.02.2012 und 14.05.2012 jeweils von 10-16 Uhr

Kulinarische Traditionen mit den Augen der Naturwissenschaftler gesehen und naturwissenschaftliche Phänomene in den Händen von visionären Köchen. Neugier auf beiden Seiten, die Liebe zum Essen und der Respekt vor jedem einzelnen Produkt führt zu Staunen auf den Tellern und zu Wundern am Gaumen.

Veranstaltungsort: Dortmund
Teilnahmegebühr: 297,50€ inkl. 19% MwSt.

Fingerfood
05.03.2012 und 18.06.2012 jeweils von 10-16 Uhr
Die klassischen Snacks als Lifestyle Erlebnis

Ein Exkurs von den Wurzeln des Fingerfood bis hin zu seinem stylischen Auftritt in der Gegenwart erwartet die Teilnehmer. Einfache und aufwendige Zubereitungen werden an Hand praktischer Unterweisungen gezeigt. Außerdem wird ein Ausblick in die Zukunft des kleinen Happens gewagt.
Veranstaltungsort: Dortmund
Teilnahmegebühr: 297,50€ inkl. 19% MwSt.

Für Ihre Anmeldung und Ihre Rückfragen steht Ihnen Frau Barbara Flechtner per E-Mail unter bf(at)antoniewicz.org oder telefonisch unter 0231.42715770 gerne zur Verfügung.

Heiko Antoniewicz abreitet wie andere Spitzenköche mit CHROMA type 301 Messer.

www.antoniewicz.org

Madrider S-Bahn «landet» am Flughafen Barajas

Seit September 2011 gibt es direkte Zugverbindungen zwischen der Madrider Innenstadt und dem Terminal 4 am Flughafen Madrid-Barajas. Die S-Bahn Züge (Cercanías) verkehren ab den Madrider Bahnhöfen Atocha (Fahrzeit 25 Minuten), Chamartín (11 Minuten) und Príncipe Pío (38 Minuten), zu- und ausgestiegen werden kann auch im unterirdischen Bahnhof an der Puerta del Sol mitten im Stadtzentrum (23 Minuten).

Gefahren wird im 30 Minuten-Takt von 05.15 bis 23.32 Uhr in Richtung Barajas und von 05.59 bis 0.15 Uhr in der Gegenrichtung. Die einfache Fahrt kostet 2.15 Euros, Besitzer eines AVE-Tickets fahren gratis. Vorgesehen ist zudem ein weiterer Ausbau, der es ermöglichen soll, dass die AVE-Hochgeschwindigkeitszüge ab 2013 direkt bis zum Flughafen fahren können.

www.renfe.com

Gemüsegenuss für die ganze Familie

„Nun probier doch wenigstens mal“. Jeder kennt diesen leidigen Spruch, wenn es um das Thema Kinder und Gemüse geht. Manche Eltern setzen zusätzlich noch jede Menge Energie und Einfallsreichtum ein, um dem Nachwuchs endlich das gesunde Gemüse schmackhaft zu machen. Mittels kreativ geschnitzter Rohkostkunstwerke oder lockender Nachtischversprechungen sollen die Kleinen von den Vorzügen von Karotten, Zucchini und Co überzeugt werden. Barilla bietet eine einfache und leckere Alternativlösung an, um Kinder liebevoll an den Genuss von Gemüse heranzuführen. Seit Juni machen drei neue, farbenfrohe Piccolini Pasta-Saucen mit hohem Gemüseanteil allen Gemüsemuffeln unter den Kleinen Appetit!

Die neuen, cremig-milden Saucen-Kreationen ohne Stückchen bringen die Farben des Gemüsegartens auf den Tisch und schmecken der ganzen Familie. Die bunten Barilla Piccolini Saucen gibt es in den Geschmacksrichtungen „Kirschtomaten und Karotten“, „Karotten und Kürbis“ sowie „Zucchini und Erbsen“. Die Grundlage bilden jeweils fruchtig-frische rote, orange oder grüne Tomaten. Mit vier verschiedenen Gemüsesorten pro Glas haben die drei Pasta-Saucen einem Gemüseanteil von mindestens 94 Prozent und sind eine natürliche Vitamin E und Kaliumquelle. Selbstverständlich sind die Piccolini Pasta-Saucen nur aus natürlichen Zutaten zubereitet und ohne Zusatz von Konservierungsstoffen, künstlichen Farbstoffen und künstlichen Aromen.

Die Barilla Piccolini Saucen passen hervorragend zu dem Piccolini Pasta-Sortiment von Barilla. Dies umfasst sowohl klassische Mini-Pasta aus Hartweizengrieß als auch bunte Mini-Pasta mit einem Anteil von 25 Prozent Gemüsepüree. Rezeptvorschläge auf den hellblauen Piccolini Packungen bieten zusätzlich Anregungen, um im Handumdrehen ein abwechslungsreiches und leckeres Pastagericht für die ganze Familie zu zaubern. So bietet Barilla Piccolini Eltern eine einfache und leckere Möglichkeit, Genuss in das gute Essen ihrer Kinder zu zaubern.