"MasterChef"

„MasterChef“ auf Sky 1: Kandidatin Susi aus Düsseldorf scheitert am Lachs – Nelson Müller ergänzte die „MasterChef“-Jury in der neunten Folge – Überflieger Daniel gewann mit seiner Tortenkreation eine Küchenausstattung – „MasterChef“ immer montags um 20.15 Uhr auf Sky 1

Da waren es nur noch Acht! Nach neun Wochen in der „MasterClass“ musste die sympathische Düsseldorferin Susi schweren Herzens die Show verlassen. Und dass, obwohl sie den „Pressure“-Test mit einem frischen Lachs, anstatt Dosenfisch meistern durfte. „Manchmal muss man Rückschläge ertragen und wieder aufstehen. Ich bin sehr dankbar für die tollen Erfahrungen und dafür, dass ich so tolle Menschen kennenlernen durfte“, sagte Susi nach der Show unter Tränen.

Für die verbleibenden acht Kandidaten ging es zur Teamchallenge in eine Open Air Küche, wo unter der Anleitung von Spitzenkoch Nelson Müller für sieben Paare ein romantisches Dinner gekocht werden musste. Trotz der professionellen Unterstützung brach schon nach kurzer Zeit das Chaos über beide Teams herein. Eine Überraschung erwartet beide Teams danach im Studio. Während das Verlierer-Team auf die Galerie geschickt wurde und damit eine Runde weiter kam, backte das Gewinner-Team um eine nagelneue Küchenausstattung von Bosch im Wert von 5.000 Euro. Überraschend gewann Daniel, der zum ersten Mal in seinem Leben eine Torte zubereitete.

Ob er sich weiter als Titelfavorit positionieren kann oder ihm die anderen Kandidaten den Rang noch streitig machen können? Die Antworten gibt es am kommenden Montag, 16. Januar um 20.15 Uhr exklusiv auf Sky 1 zu sehen sowie auf Abruf via Sky Go, Sky On Demand und Sky Ticket.

The Table – Kevin Fehling

von Bernhard Steinmann

Vor einem Jahr eröffnete Kevin Fehling in der Hamburger Hafen-City das Restaurant „The Table“. Foodjournalisten und Foodblogger überboten sich gegenseitig mit Superlativen. Die Einrichtung, die offene Küche, pinzettenbewehrtes Personal welches mit konzentriertem Blick um Teller cheerleaderte, das alles stand für viele im Mittelpunkt der Betrachtung.
Jetzt, nach einem Jahr der Eingewöhnung, fällt es wieder leichter, den Blick auf die Teller, das Wesentliche, zu richten.
Der Star ist eben nicht das Restaurant. Schon eher die Gesamtkonzeption. Und darin spielen die Speisen die Hauptrolle. So soll es auch sein.

„ Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend.“ Diese Einsicht haben wir dem wohl bedeutendsten deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) zu verdanken.
Und so erweisen wir den Kochkünstlern den notwendigen Respekt und konzentrieren uns auf das Menü.

Das Tor zur Welt
Das ist mal eine Ansage.
Die „Friee un Hansestadt Hamborg“ muss sich diesen Titel nun mit Fehlings Menü teilen. Treffend ist der Name allemal. Und eine Herausforderung für alle regional ausgerichteten Joghurt- und Selleriefans unter den Gourmets. Fehling ist ein weltoffener und weitgereister Koch und weltoffen sind auch seine Menüs. Hier ein Auszug:

Pastramibrötchen
Den Sandwich-Klassiker durfte ich schon in New York verkosten. Die New Yorker würzen die aus Rumänien stammende und der koscheren Küche zugeordnete Speise etwas intensiver als im Rest der USA.
Fehling serviert die Miniatur mit den notwendigen Zutaten auf dem bekannten Holztisch.
Dieser wird in der deutschen Hochküche eines Tages den Bekanntheitsgrad des Wohlfahrtschen Vierertellers übertreffen.

Es folgen weitere Einstimmungen:
Krabbencocktail
mit Tomatentatar, Krabbencrokat und Dillperlen,
Spargel, Pistazie & Kirsche –
mit Kartoffelespuma und Estragonperlen
Soft-Shell-Crab „Marokko“ –
Couscous, Granatapfel und Krustentiervinaugrette
und

Indian-Summer-Bun,
geschmortes Rind, süß-saure Gurke und Tandoori.

Das waren die Einstimmungen.

Lachs von den Faröer-Inseln
mit Passionsfrucht, Yuzu, Miso & Champonzusud
Ich muss lange nachdenken um mich zu erinnern, wann ich zuletzt in Deutschland ein so hervorragendes Lachsgericht genießen durfte. Es ist wahrlich schon ein Weilchen her.
Hinzu kommt ein Sudmix, der grandioser nicht schmecken kann. Dashi, Yuzu, Soja, Ponzu.
Eine abgeflämmte Gurke, man konnte in der offenen Küche den Vorgang sehr gut nachverfolgen, Jasminreiscreme, Kaviar und Misoperlen vervollständigen das Gericht.

Jakobsmuschel „Guatemala“ –
mit Tamarillo, Avocado, Salsa & Taco
Da Kevin Fehling kürzlich ein paar Tage in Guatemala verbracht hat, durfte ein Hinweis im Menü darüber natürlich nicht fehlen.
Die norwegische Jakobsmuschel, ein überragendes Produkt, war meisterhaft gegart und von außergewöhnlichem Geschmack. Hinzu gesellte sich ein Krustentierfond mit etwas Rum und braunem Zucker, der die Muschel ebenbürtig begleitete. Auf einem Extrateller wurde ein kleiner Taco gereicht.

Rehrücken
mit Thaicurrycreme, Ingwer-Hollandaise, Mango & Basilikumjus
Jasminreis, Thaimango, Sanddorn, sind weitere Zutaten für ein grandioses Gericht.
Der Rehrücken, für sich alleine genommen, ist schon tadellos. Hinzu kommen gekonnt ausbalancierte Frucht- und Säurenoten sowie etwas Schärfe, die dem Gericht eine besondere Vielschichtigkeit verleihen.

FAZIT:
Um Kevin Fehling gerecht zu werden, muss man etwas ausholen, mit zwei, drei Worten ist dies nicht getan.
Der Hang zum Perfektionismus, ist sicherlich nicht verwunderlich sondern eher erwartbar. Erkennbare Detailverliebtheit, ohne sich in Kleinteiligkeit zu ergehen und eine doppelte Prise Leidenschaft, so könnte man Kevin Fehling charakterisieren.
Er lässt sich gerne auf Reisen inspirieren, was jedesmal meine Erwartungen und Neugier steigert und er scheut auch keine Experimente bei der Zusammenstellung seiner Kreationen.
Die Produktqualität ist tadellos. Eine Selbstverständlichkeit, die eigentlich einer besonderen Erwähnung nicht bedarf. Nur beste Zutaten garantieren einen Genuss, der sich dem Neuling ebenso leicht erschließt wie dem weitgereisten Gourmet.
Auch das innovative Raumkonzept, man kommt so einfach nicht daran vorbei, trägt zum entspannten Genuss bei und fördert die Kommunikation mit den Tischnachbarn.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Harald Wohlfahrt

Spätzle im Weltall: Wohlfahrt kocht neues Space Food für ESA

Für den deutschen Astronauten Alexander Gerst gibt es an besonderen Tagen Weltraumkost aus dem Schwarzwald. Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt von der Traube Tonbach hat für die aktuelle Mission der europäischen Raumfahrtbehörde ESA neue Bonus-Gerichte entwickelt.

Seit Mai ist Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation (ISS). Damit der Speiseplan des 38-Jährigen während seines sechsmonatigen Aufenthalts im All mehr Abwechslung bietet, durfte er sich drei Gerichte als persönlichen Bonusproviant wünschen. Die ESA verlässt sich für die komplizierte Entwicklung neuer Speisen erneut auf die Feinschmeckerküche der Traube Tonbach. Spitzenkoch Harald Wohlfahrt kreierte in enger Abstimmung mit der Raumfahrtorganisation bereits mehrfach Astronautennahrung. Strenge Vorgaben bezüglich Nährstoffgehalt, Haltbarkeit, Verpackung, Transportfähigkeit und Geschmack sind dabei zu beachten. Das neue Menü besteht aus rustikalen Klassikern der Region: Käsespätzle mit Röstzwiebeln und Linsen mit Spätzle. Ideengeber für das Dessert ist Gersts Großmutter – Griesflammerie mit Johannisbeergelee gehört zu den Leibspeisen des gebürtigen Schwarzwälders aus Kindertagen.

Für die Mahlzeiten an Bord hat die ESA sehr genaue Vorschriften. Space Food muss nicht nur schmecken, sondern die Astronauten vor allem mit ausreichend Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten sowie Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Auch die Würzung birgt kleine Tücken: Da der Geschmacksinn im Weltraum schwächer ist, muss das Essen grundsätzlich stärker gewürzt sein, jedoch auf Salz verzichtet werden. Neben der gesunden Ausgewogenheit gelten strengste Kriterien für den Herstellungsprozess, um Keimfreiheit und Haltbarkeit sicherzustellen. Die Nahrung muss so vorbereitet werden, dass sie auch ohne Konservierungsstoffe und Kühlung mindestens zwei Jahre vor dem Verderben geschützt ist. In Konservendosen zu 250 Gramm abgefüllt, wird das Space Food deshalb auf 121 Grad und mit einem Druck von 1,5 bar erhitzt.

Wohlfahrt selbst profitiert bei den Wünschen der ESA von seiner Erfahrung in Sachen Raumfahrtkost. Bereits 2007 kam es nach intensiven Gesprächen zwischen Traube-Patron Heiner Finkbeiner und dem Astronauten Ernst Messerschmid über die Verpflegung im All zur ersten Zusammenarbeit mit der europäischen Behörde. Während zuvor überwiegend aus amerikanischer und russischer Küche gewählt werden konnte, wurde dann 2008 erstmals Essen aus Tonbach an Bord serviert. „Aus dieser Zeit habe ich noch ordnerweise Notizen und Versuchsberichte“, bestätigt Wohlfahrt. „Denn so vermeintlich einfach sich die Gerichte auch anhören mögen, die richtige Zubereitung von ausgewogener und zugleich schmackhafter Weltraumnahrung ist eine Wissenschaft für sich“, erklärt der Spitzenkoch.

Als Garant dafür, dass der Inhalt der neuen Gourmetkonserven Alexander Gerst auch sicher schmeckt, kam ein Jugendfreund aus seiner badischen Heimatstadt Künzelsau ins Spiel. Jörg Frankenbach, seinerseits ebenfalls gelernter Koch, durfte als Vorkoster agieren und dem Dreisterner bei der Zubereitung der „all-tauglichen“ Speisen in der Traube Tonbach über die Schulter schauen. Und selbst wenn diese sich von der vielfach ausgezeichneten Sterneküche der Schwarzwaldstube unterscheiden, gibt es doch eine markante Gemeinsamkeit: Ganz wie auf der Erde sind Wohlfahrts Gerichte eher nicht für jeden Tag, sondern als so genanntes „Special Event Food“ gedacht – ein Festtagsmenü für besondere Anlässe im Weltall sozusagen.

Paul Qui & Haviv Moshe

S.Pellegrino Cooking Cup 2013

Paul Qui ist „Young Chef of the Year“
Makrele Crudo auf Tomatendashi und eine steife Briese in den Segeln: zwei sehr unterschiedliche Erfolge brachten dem Boot der USA jetzt eine begehrte kulinarische Regatta-Trophäe ein. Die Amerikaner sicherten sich den „Inside the Cooking Award“ beim S.Pellegrino Cooking Cup 2013 in Venedig. Das Boot war nicht nur schnell, sondern hatte mit Paul Qui auch den besten Nachwuchskoch an Bord. Er gewann den Titel des „Acqua Panna & S.Pellegrino Young Chef of the Year“.

Der „S.Pellegrino Cooking Cup“ ist eine außergewöhnliche Regatta. Vor der beeindruckenden Kulisse der Lagune von Venedig wetteiferten am zweiten Juniwochenende insgesamt 50 Boote um die schnellsten Zeiten und die besten Gerichte. Während auf Deck die Segel gehisst wurden, ließen die ausgesuchten Spitzenköche unter Deck wahre Köstlichkeiten entstehen. In der Gesamtwertung hatte die italienische Yacht „Raffica“ mit dem Koch Enrico Pianegonda die Nase vorne.

Auch Rudi Obauer Jr. (Österreich) und der deutsche Dominic Petzold (VAE) am Start
Innerhalb der großen Regatta wurde darüber hinaus ein zweiter wichtiger Wettbewerb ausgetragen: das Rennen um den „Inside Cooking Award“. Zehn Boote die jeweils ein Land repräsentieren, in dem S.Pellegrino angeboten wird, kämpften um die Trophäe. Die Besonderheit in diesem Wettbewerb ist die Auswahl der Köche. Zehn talentierte Nachwuchsköche treten gegeneinander an. Dazu gehörten in diesem Jahr Rudi Obauer Jr., der für Österreich an den Start ging, sowie der deutsche Dominic Petzold, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeitet und daher auf dem Boot der Emirate kochte.

Klarer Sieger war der Amerikaner Paul Qui. Er durfte sich über gleich zwei Auszeichnungen freuen. Am Vorabend der Regatta erkochte er sich mit einer Makrele Crudo auf Tomatendashi die Bestnoten einer Fachjury. Diese lobte das originelle Rezept und seine Philosophie der Reinheit der Aromen. Bei der eigentlichen Regatta segelte sein amerikanisches Team schließlich den anderen Länderbooten davon. Eine ausgezeichnete Gesamtleistung, die bei einem Galaabend im prunkvollen Theater „La Fenice“ mit dem „Inside the Cooking Award“ belohnt wurde.

Haviv Moshe gewinnt „People’s Choice Award“
Über die Gunst des Publikums durfte sich Haviv Moshe freuen. Er erhielt den „People’s Choice Award“. Seine Spezialität Wolfsbarsch mit Knoblauchcreme und Getreidegnocchi vereinte Elemente aus seiner Heimat Israeli mit innovativen Einflüssen. Die Gerichte von Rudi Obauer Jr. und Dominic Petzold landeten im guten Mittelfeld der Jurybewertung. Bei der Bewertung urteilte die Jury jeweils nach der Präsentation, dem Schwierigkeitsgrad der Zubereitung, dem Geschmack sowie der richtigen Abstimmung von Wein und Wasser auf das Gericht.

Jerome Becht

„Seehotel Whisky Trophy“ ging an Jerome Becht, Schloss Reinhartshausen Kempinkski Frankfurt – Große Resonanz beim 3. Whisky-Tasteival – Kenner und Debütanten zur Verkostung von Raritäten in der Hotelbar „Gimlet“ zu Gast

Über einen großen Besucherandrang durfte sich das Seehotel Niedernberg bei seinem Whisky-Tasteival am vergangenen Faschingswochenende freuen. Passionierte Whisky-Fans, Freunde, Kenner und Neuentdecker des angelsächsischen Nationalgetränks trafen sich bereits zum dritten Mal. Dabei durfte die hochprozentige Spezialität nicht nur getrunken werden: Zur Verkostung ausgefallener Sorten und Raritäten, die Barkeeper und leidenschaftlicher Whisky-Liebhaber Dirk Janssen zusammen mit Sponsoren nachmittags anbot, wurden auch kulinarisch-exotische Spezialitäten wie beispielsweise eine Whiskybratwurst oder eine Taliskertorte gereicht. Am Abend stand dann der ebenfalls bereits traditionelle Jungkoch-Wettbewerb um die „Seehotel Whisky Trophy“ auf dem Programm. Dazu hatte Euro-Toques Sterne-Koch und Küchenchef Joachim Elflein acht kreative Nachwuchsköche aus dem Rhein-Main-Gebiet geladen, die ihre fantasiereichen Gerichte zum Thema Whisky einer fachkundigen Jury sowie einem begeisterten Publikum zur Bewertung im Restaurant „Rivage“ präsentierten. Am Ende durfte sich Jérome Becht aus dem Schloss Reinhartshausen Kempinkski Frankfurt über die Auszeichnung freuen. „Eine rundum gelungene Veranstaltung, die sich – dank wiederholt großem Zuspruch – in den nächsten Jahren zu einem festen Termin am Faschingssamstag etablieren sollte“, freut sich Karina Kull, Marketing- und Eventmanagerin Seehotel Niedernberg im Gourmet Report Gespräch.

Britische Pub-Atmosphäre und Fachgespräche bei edlen Tropfen
Kleine kulinarische Spezialitäten aus Schottland und Irland, stimmungsvolle Gitarrenmusik und eine riesige Auswahl an Whiskys aus aller Welt – für einen Nachmittag verwandelten sich die Hotel-Bar „Gimlet“ sowie ein Veranstaltungsraum im Seehotel Niedernberg in einen britischen Pub. Barkeeper Dirk Janssen hatte alle Hände voll zu tun, seine höchst interessierten Gäste mit den edlen Tropfen zu versorgen und gleichzeitig über Herkunft, Herstellung, Destillationsverfahren, Fassreifung und Geschmacksnoten zu fachsimpeln. In seiner für ein besonders großes Angebot internationaler Whisky-Sorten bekannten Bar, beantwortete der Fachmann unzählige Fragen, bot Raritäten zu Sonderpreisen an und konnte auch den einen oder anderen „Debütanten“ überzeugen.

„Seehotel Whisky Trophy“-Sieger begeisterte Jury und Gäste
Höhepunkt beim 3. Whisky-Tasteival im Seehotel Niedernberg war der abendliche Jungkoch-Wettbewerb um die „Seehotel Whisky Trophy“. Insgesamt acht Nachwuchsköche unter 25 Jahren aus dem Rhein-Main-Gebiet waren dazu der Einladung von Euro-Toques Sterne-Koch und Küchenchef Joachim Elflein gefolgt und bewiesen mit ihren kulinarischen Kreationen rund um das Thema Whisky viel Ideenreichtum: So war die Zubereitung eines Amuse-Gueule sowie eines Hauptganges mit Whisky gefordert – Vorspeisen, Suppe und Dessert liefert die Küche des Seehotel Niedernberg. Das beeindruckende Ergebnis wurde anschließend in Form eines Banketts präsentiert und sowohl von den Gästen als auch einer fachkundigen Jury verköstigt und kritisch bewertet. „Unser Siegermenü – als Amuse-Gueule ein Duo von Wachtel, Vorspeise war ein roh marinierter Lachs, Wildkräuter und Kartoffel, als Hauptgang Donald Russel Roastbeef, Tomaten-Oliven-Brioche, Ochsenschwanzragout und Schmorgemüse von Jérôme Becht aus Frankfurt – darf durchaus als sensationell bezeichnet werden und begeisterte, trotz erheblicher Konkurrenz, durchweg“, so Elflein.

www.seehotel-niedernberg.de

HAIKUs im Radio

Wer bislang die scharfen Chroma Haiku Messer sein eigen nennen durfte, sollte nun aus dem Gourmet-Küchendampf treten und sich in die Anthologie „HAIKU hier und heute“ versenken.

Hier die gestrige Kritik im D Radio Kultur:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1819207/

Der Augenblick in einer Erlebniskette
Rainer Stolz und Udo Wenzel (Hrsg.): „Haiku hier und heute“
DTV, München 2012, 160 Seiten
160 Seiten, ISBN: 978-3-423-14102-4 (Bestellink), 9,90 Euro

Alexandro Pape

Sternekoch Alexandro Pape schätzt den Glattbutt
Vor elf Jahren durfte der mit zwei Michelin-Sternen dekorierte Koch des Fährhaus auf Sylt sein erstes Prachtexemplar dieses Steinbutt-Verwandten in den Händen halten – und zubereiten. Seitdem ist Alexandro Pape Fan des Plattfischs.

„Ein Steinbutt war’s nicht, dafür ein Glattbutt“, erinnert sich Pape, der den Fisch an seinen feinen Schuppen und seiner ovalen Form erkannte – der Steinbutt ist rund und schuppenlos. „Ein Prachtexemplar. Seitdem bin ich mit dem Glattbutt fast verheiratet.“

Lesen Sie den gesamten Bericht in der FTD:
www.ftd.de/lifestyle/luxus/:chefsache-sternekoch-alexandro-pape-schaetzt-den-glattbutt/60040082.html

Koch des Jahres in Stuttgart: Die südlichen Sieger stehen fest

Die Hallen waren bis auf den letzten Platz gefüllt, die begleitenden Master Classes war schon Tage vorher ausgebucht, als nach langer Wartezeit Vizepräsidentin Martina Kömpel endlich die Umschläge mit den Namen der beiden Gewinner öffnen durfte. Um 20.30 Uhr stand es dann fest: Zum Finale treten Tristan Brandt aus Victors Gourmet Restaurant in Perl-Nenning und Dominic Decke aus dem Intercontinental in Berchtesgaden an.

Morgens um sieben Uhr ging es los. In Heilbronn trat der erste von zehn Teilnehmern mit seinem Assistenten an den Herd und bereitete sein persönliches Menü vor – alle fünfzehn Minuten durfte ein neuer Teilnehmer mit seinen speziellen Vorbereitungen beginnen. Insgesamt fünf Stunden Zeit hatten die Köche, die sich für den praktischen Vorentscheid qualifizierten, um ihr 3-Gänge-Menü zu kochen. Lediglich zwei Vorgaben waren zu erfüllen: Das Menü musste ausgewogen sein und der Wareneinsatz durfte nicht über 16 Euro liegen. Es wurde später Nachmittag, bis die Juroren die letzten Teller gesichtet, alle Gerichte verkostet und ihre Berichte geschrieben hatten.

Vizepräsidentin Martina Kömpel stand vor einer sehr großen Herausforderung: „Natürlich stand der Geschmack an erster Stelle, aber wir haben in der Jury auch die große Verantwortung, Teilnehmer für das Finale zu finden, die dem hohen Druck des Wettbewerbs standhalten und mit einem neuen Menü im Oktober den Ansprüchen gerecht werden, die der Titel Koch des Jahres mit sich bringt. Wir haben den Beruf und die Erfahrung erarbeitet auf unseren Wegen und haben die Unwegbarkeiten eines Wettbewerbs auch gesehen, aber sachlich und fachlich geurteilt. Und vor allen Dingen einstimmig.“

Simon Tress sprach von einer lang anhaltenden Spannung auf hohem Niveau. „Schon der erste Teller überraschte. Die Jury war sich – bei unterschiedlichen Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Wegen – in der Entscheidung schnell einig. Wir punkteten jeder für sich und kamen letztendlich auf das gleiche Ergebnis.“

Für das Finale setzten sich schließlich zwei Teilnehmer durch: Dominic Decke mit seinem Menü Passion for Taste und Health. Er schaffte den zweiten Platz mit seinem Menü aus Kabeljau in Süssholz-Milch, pochiert mit grünen Mandeln, Jacobsmuscheln, Mango-Chutney, Sot-Ly-Laisse, Rosinen Cous Cous, gefolgt von in Vadouvan geschmorter Kalbsbacke mit Grapefruit Gremolata, Flusskrebsen, Estragon, Bamberger Hörnchen und Pommery Senf und zum Schluß Masala Joghurt mit Fizzy Schokolade, Buddhas´s Hand, Zitronen Sorbet, Ingwer, Mokka-Cake und grünem Kardamom. Tristan Brandt überzeugte die Jury von Taschenkrebs mit Wassermelone, Shisopesto und Kimizu in der Vorspeise, Lamm-Carée Sattel & Bries mit schwarzem Knoblauch und Misocréme und Rhabarberkompott mit Mascarpone und Ingwereis als Dessert.

Im Oktober werden die beiden dann auf die Gewinner der Vorfinale in Köln (stehen bereits fest), Berlin (Mai 2011) und Hamburg (Juli 2011) treffen, um zur Anuga entgültig festzulegen, wer von den acht sich bester Koch D-A-CH, also Deutschland, Österreich und Schweiz nennen darf. Der Sieger trägt den Titel für zwei Jahre und erhält 12.000 Euro Preisgeld.

Der Lokalmatador aus Bonn siegt bei der Premiere in Köln

Die Hallen waren bis auf den letzten Platz gefüllt, die begleitende
Master Class war schon Tage vorher ausgebucht, als nach langer
Wartezeit Vizepräsidentin Martina Kömpel endlich die Umschläge mit
den Namen der beiden Gewinner öffnen durfte. Um 20.30 stand es dann
fest: Zum Finale treten Jan Steinhauer vom Gourmet Restaurant Dirk
Maus in Essenheim und Oliver Pudimat aus der Gezeiten Haus Klinik in
Bonn an.

Schon am Montag um 15.15 ging der erste von insgesamt zehn
Teilnehmern in die Küche vom TÜV Rheinland und bereitete sein
persönliches Menü vor – alle fünfzehn Minuten durfte ein neuer
Teilnehmer mit seinen speziellen Vorbereitungen beginnen. Insgesamt
vier Stunden Zeit hatten die Köche, die sich für den praktischen
Vorentscheid qualifizierten, um ihr 3-Gänge-Menü zu kochen. Lediglich
zwei Vorgaben waren zu erfüllen: Das Menü musste ausgewogen sein und
der Wareneinsatz durfte nicht über 16 Euro liegen. Es wurde
Mitternacht, bis die Juroren die letzten Teller gesichtet, alle
Gerichte verkostet und ihre Berichte geschrieben hatten.

Vizepräsidentin Martina Kömpel sprach im Namen aller Jury-Kollegen
von einer extrem schwierigen Entscheidung. „Die Menüs überraschten
mich und meine Kollegen sehr positiv. Alle 30 Teller, die wir sahen,
sahen klasse aus, die Zusammensetzung der Menüs und die Kombination
der Geschmäcker waren wirklich gelungen – jedes Menü für sich war
Spitzenklasse. Es gab nicht eine Ausnahme bei den Teilnehmern, alle
kochten wirklich auf höchstem Niveau.“

Für das Finale setzten sich schließlich zwei Teilnehmer durch: Jan
Steinhauer aus Essenheim erkochte sich mit Entenleber,
Lakritz-Grießbrioche und Dörrobst, Schweinebauch, Calamaretti,
Nudelbonbon, Erbsencreme und Kokoscurryschaum sowie
Whiskey-Popkorn-Nougat mit Ananas und Maracuja den zweiten Platz. Der
Lokalmatador Oliver Pudimat aus Bonn schickte nach einem
karamellisierten Schweinebauch und gebeizter Jacobsmuschel mit
Speckeis und Bananenchutney ein Lamm auf Weltreise: Den Rücken in
Olivenbiskuit gegart auf warmen Paprikagelee nach Europa, als
Currywurst vom Jaipur-Curry mit Kartoffelstroh nach Asien und die
Schulter ging geschmort mit Kreuzkümmel und Cous-Cous als Törtchen
serviert nach Afrika. Schokoladencanelloni gefüllt mit
Mascarponemousse, Orangenkompott und Rahmeis von Kaffee und grünem
Kardamom Dominostein als Abschluss brachten ihm schon jetzt das
Wissen, bester Koch der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz,
Nordrhein-Westfalen und dem Saarland zu sein.

Im Oktober werden die beiden dann auf die Gewinner der Vorfinale in
Stuttgart (April 2011), Berlin und Hamburg (beide Juli 2011) und die
Kollegen in Österreich und der Schweiz treffen, um zur Anuga
entgültig festzulegen, wer von den acht sich bester Koch Deutschlands
nennen darf. Der Sieger trägt den Titel für zwei Jahre und erhält
12.000 Euro Preisgeld.

Valrhona und Cluizel

Reine Zartbitterschokoladen mit Tradition

Valrhona und Cluizel sind die mit Abstand bekanntesten Chocolatiers aus Frankreich.
Hier ist die Zartbitterschokolade nicht erst seit einigen Jahren sehr gefragt. Vielmehr hat sie in Frankreich eine lange Tradition durchlaufen.
Aus diesem Grund haben sich diese zwei Firmen ganz speziell auf dieses Bedürfnis eingerichtet und bieten deshalb ein reiches Schokoladensortiment an, das Ihnen den ursprünglichen Geschmack von Kakao nahe bringen soll.

Sowohl Valrhona als auch Cluizel sind, seit die hochprozentige Schokolade auch in Deutschland ihren Durchbruch erleben durfte, mittlerweile ein fester Bestandteil im Schokoladenregal.
Dabei ist aber die Marke Valrhona eher etwas bekannter, da diese Firma mit Kuvertüre mehrfach von sich reden gemacht hat. Unzählige Restaurants benutzen sie für ihre Nachspeisen und auch bei vielen Hobbyköchen ist die Valrhona Kuvertüre ein wichtiger Bestandteil.
Cluizel ist da eher etwas ein Geheimtipp, den es aber unbedingt zu entdecken gilt.

Tauchen Sie ein in eine vielfältige Welt aus Schokolade und lassen Sie sich verzaubern von der Kraft des Kakaos!

www.safran-tuebingen.de
www.bosfood.de