Neue Flugverbindung Köln – Leipzig

Von der Dom- zur Messestadt. Germanwings nimmt ab dem 29. September 2005 ein neues Ziel in ihren Flugplan auf und steuert zweimal täglich ab Köln/Bonn die sächsische Metropole Leipzig an. Mit den Flügen zum Airport Leipzig/Halle knüpft die Günstig-Airline an den Erfolg der Verbindung zwischen Köln/Bonn und Dresden an, auf der Germanwings 2004 eine durchschnittliche Auslastung von mehr als 82 Prozent erreichte. Die neuen Flüge sind ab 7. Juli 2005 um 18.00 Uhr unter www.germanwings.com im Call-Center unter der Nummer 01805 – 955 855 oder im Reisebüro buchbar.
Germanwings, die 2002 gegründete Tochtergesellschaft der Eurowings Luftverkehrs AG, erwartet eine große Nachfrage vor allem von Geschäftsreisenden auf der neuen Strecke und will mit Ticketpreisen ab 19 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren zusätzliche Nachfrage schaffen.

Zwischen den beiden Städten Leipzig und Halle mit zusammen fast einer dreiviertel Million Einwohnern und Nordrhein-Westfalen bestehen vielfältige Industriebeziehungen – beispielsweise in der Automobil-, oder der Medien- und Verlagsbranche. Leipzig ist zudem mit zahlreichen Hochschulen und Forschungsinstituten eines der wissenschaftlichen Zentren des Landes, ist Standort der Telekom-Fachhochschule und Sitz des Bundesverwaltungsgerichts.

Dr. Joachim Klein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Germanwings GmbH: „Wir sind sicher, dass die neue Strecke ähnlich erfolgreich sein wird wie unsere Verbindungen von Köln/Bonn und Stuttgart nach Dresden.“ Die neue Route wird im so genannten doppelten Tagesrand bedient. Geschäftsleute können so ihre Besuche innerhalb eines Arbeitstages abwickeln. Aber auch für Touristen und Eventreisende stellt die neue Günstig-Strecke eine hervorragende Alternative zu Reisen mit dem Auto, dem Bus oder der Bahn dar. Der Flughafen Leipzig/Halle verfügt über eine perfekte Infrastruktur und ist zum Beispiel mit dem FlughafenExpress der Deutschen Bahn AG innerhalb von 15 Minuten an die Innenstädte von Leipzig und Halle angebunden.

Laurentiustag – was ist das eigentlich?

Wenn sich in sechs Wochen die Köche Deutschlands zum 20. bundesweiten Laurentiustag in Dresden treffen, geht dies auf eine schöne Tradition zurück. Die Feier zu Ehren des Schutzpatrons Hl. Laurentius wird alljährlich gemeinsam an einem anderen Ort veranstaltet.
Berufsstände brauchen Heilige – das hat Tradition. Feuerwehrleute, Bäcker, Konditoren, Bierbrauer, Glasbrenner, Wirte und Köche müssen sich einen teilen, nämlich den Heiligen Laurentius. Er gilt als einer der meistverehrten Heiligen der Kirche und erhielt in Rom sogar fast die Bedeutung von Petrus und Paulus. Der Diakon und Märtyrer starb am 10. August 285 n. Chr. auf dem glühenden Rost, weil er Kirchenvermögen an die Armen verteilt und sich den Zorn des Kaisers Valerian zugezogen hatte.

Auch wenn es auf diesem historischen Hintergrund früher im Volksmund hieß „Am Laurentiustag sollte man kein Feuer machen“, so wird in der Neuzeit gerade an diesem Tag gefeiert, gegessen – und natürlich gekocht. Die Tradition der Köche, den Laurentiustag aktiv zu begehen und einen meist ökumenischen Gottesdienst zu feiern, reicht viele Jahre zurück. Als „Initiator“ gilt der Köcheverein Lindau-Westallgäu, der 1979 die erste Laurentiusmesse in der Pfarrkirche in Roggenzell abhielt. Bis heute trifft man sich zu Ehren der Verstorbenen und des Schutzpatrons alljährlich am 10. August mit bis zu 400 Gästen – inklusive zünftigem Weißwurstfrühstück.

Premiere für den ersten bundesweiten Laurentiustag auf Einladung des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) war am 22. August 1986 in Heidelberg. Seither trafen sich Deutschlands Köche und ihre Gäste zum traditionellen Gottesdienst und gemeinsamen Festumzug in mittlerweile 19 Städten und nahezu allen Bundesländern ­– im Jahr 1992 sogar erstmals (und einmalig) im benachbarten Ausland, in Colmar.

Die 20. Auflage des Laurentiustages der Köche wird in Dresden gefeiert – vom 12. bis 14. August 2005. Zum Drei-Tage-Programm gehören traditionell ein festlicher Umzug durch die Altstadt sowie ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst.

20 Jahre Laurentiustag der Köche auf einen Blick

1986 Heidelberg
1987 Marburg
1988 Wiesbaden
1989 Gelsenkirchen
1990 Konstanz
1991 Bielefeld
1992 Colmar
1993 Chemnitz
1994 Fulda
1995 Koblenz
1996 Heilbronn
1997 Erfurt
1998 Bad Nauheim
1999 Lübeck
2000 Freiburg
2001 Leipzig
2002 Aschaffenburg
2003 Cottbus
2004 Hildesheim
2005 Dresden