Gasthaus "Am letzten Brunnen", Bruchsal

Mit neuer Besitzerin beschreitet das 1723 gegründete Traditionslokal „Am letzten Brunnen“ in Bruchsal neue regionale Wege

Seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1723 wurde im Gasthaus „Am letzten Brunnen“ für Gäste gekocht und wurden Gäste bewirtet. In der über 290-jährigen Gasthausgeschichte mal deftig-derb, mal gutbürgerlich, mal italienisch. Trends kamen und gingen, die wunderschöne spätbarocke Gaststube mit Steinwänden, alten Holzbalken und dem gusseisernen Kaminofen, an dem sich in früheren Zeiten Reisende aufwärmten, könnte ein Lied davon singen. Zur alten Schönheit verhalf dem historischen Lokal seine neue Besitzerin Anneliese Hietel, die seit gut einem Jahr modern interpretierte badische Küche anbietet. Die Rezepte werden gemeinsam mit der Starköchin Harriet Deris kreiert, die dem Lokal auch als Beraterin zur Seite steht.

Ob nun gebratene Blutwurst mit Kartoffelstampf, geschmolzenen Zwiebeln und Apfelmus, eine Art „Brusler Himmel un Äd“ oder der Aprikosen-Riesling-Braten vom Kraichgauer Landschwein oder die Badische Zwiebelsupp ­– regionaler können Gerichte nicht sein. Wobei sie nicht langweilig bieder daherkommen, sondern immer mit einem Augenzwinkern modern und kreativ interpretiert sind. „Wir wollten eine Heimatküche anbieten und dabei konsequent auf regionale Zutaten achten“, beschreibt die Kraichgauerin Anneliese Hietel ihr Gastronomiekonzept. „Unser Fleisch bekommen wir von regionalen Metzgereien. Beim Gemüse achten wir darauf, mit der Jahreszeit zu gehen, die in Bruchsal ja stark vom Spargel geprägt ist. Zudem kochen wir 100-prozentig laktosefrei, da zunehmend mehr Gäste Milchzucker nicht vertragen.“ Doch nicht nur das. Das Traditionslokal mit 60 Sitzplätzen innen und einem wunderschönen Brunnenhofgarten im Sommer, das sich dem „Slow Food“ verschrieben hat, bietet seinen Gästen zudem eine Vielzahl an vegetarischen und veganen Gerichten, die in der Umgebung einzigartig ist.

Mit der gebürtigen Bruchsalerin Harriet Deris, die es nach weltweiten Gastspielen in der Restaurantleitung und der Event- und Fernsehgastronomie jetzt wieder in die Region verschlagen hat, besitzt der „Brunnen“ eine überaus kreative Köchin, Beraterin und Freundin, deren Gerichte zwar unkompliziert, dennoch vielschichtig und umwerfend sind. Die überschaubare Speisekarte, die regelmäßig wechselt, zeugt davon.

Im Brunnen hört die Regionalität aber nicht beim Essen auf. Die Weinkarte liest sich wie das „Who is Who“ der aufstrebenden Winzer aus der Region: Weingut Bosch aus Kronau, Weingut Danner aus Durbach oder das Weingut Heitlinger aus Tiefenbach sind nur ein paar der bekannten Namen. Auch Pfälzer Gewächse vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett aus Duttweiler werden ausgeschenkt. Aber auch Wasser und Säfte kommen aus der Region: Wasser aus Wiesental, die Säfte von heimischen Streuobstwiesen. Ein helles Bier aus dem Original Holzfass rundet das Angebot ab. Besser kann man Regionalität den Gästen nicht schmackhaft machen.

Das Gasthaus „Am letzten Brunnen“ hat an sieben Tagen in der Woche offen. Über Mittag wird ein Mittagstisch angeboten, der momentan zum Renner avanciert: bis zum 29. Mai wird nämlich von jedem Essen aus der Mittagskarte oder jedem Glas Wein vom Weingut Heitlinger ein Euro an die Caritas Bruchsal gespendet. So hat Genuss auch Sinn!

www.brunnen-bruchsal.de/

LE GOURMET lädt ein zum kulinarischen Genuss

Festival für Feinschmecker

LE GOURMET lädt ein zum kulinarischen Genuss

Ein wahres Feuerwerk der Gaumenfreuden erwartet die Besucher der LE GOURMET, die vom 4. bis 6. September 2009 zum dritten Mal veranstaltet wird. Mehr als 100 Aussteller sind beim größten Feinschmecker-Event Deutschlands dabei (2008: 90 Aussteller). Im Programm stehen Shows mit Spitzenköchen wie Frank Buchholz, Harriet Deris und Sante de Santis ebenso wie zahlreiche Mitmach-Angebote: Gewürz-, Tee- und Wein-Seminare, „Benimm“-Kurse, Schoko-Workshop, Erlebnis-Kochschule… „Jeder Geschmack wird bedient, im wahrsten Sinne des Wortes“, verspricht Projektdirektor Andreas Zachlod.

Die Besucher können sich an einem vielfältigen Koch-Spektakel ergötzen. So trifft in der Show von Thomas Griedel und Kevin Seitz feurig-freche Küche auf sexy Drinks. Das Feuer im Blut hat Sante de Santis: Der Italiener serviert mediterrane Köstlichkeiten, garniert mit flotten Sprüchen. Andreas Kinsinger experimentiert molekular. Die „Küchenpiraten“ mit Deutschlands jüngstem Starkoch Leo Stadler inszenieren ein spannendes Koch-Theater. „Ein Koch zum Knutschen“ heißt es beim Finale des Kochwettbewerbs, zu dem die LE GOURMET gemeinsam mit Radio ENERGY Sachsen aufruft: Hier sollen vier männliche Hobbyköche die Herzen der Jury-Damen erobern. Herzlich gelacht werden darf zum Comedy-Brunch am Sonntagvormittag mit den „academixern“ Ralf Bärwolff und Peter Treuner, die Ausschnitte aus dem neuen Programm „Einfach mal abschalten“ präsentieren.

Neben dem Gaumen bekommt das Auge auf der LE GOURMET viele Inspirationen geboten. So regt die Sonderschau „Tafeln wie im Film“ dazu an, kreative Tischdekorationen nach dem Vorbild bekannter Kinofilme zu gestalten. Wer unsicher ist, wie man sich an einem edel gedeckten Tisch (und nicht nur dort) benimmt, kann sich in den Seminaren von Etikette-Profi Uwe Fenner weiterbilden. Eröffnet wird die LE GOURMET am Freitagabend (4. September) mit der „Tour de LE GOURMET“ – einer kulinarischen Entdeckungsreise mit Spitzengastronomen.

Genießertour am Freitagabend

Von gebackenem Aal mit kandiertem Ingwer über geschmorte Kalbsbäckchen mit Thymian-Sabayone bis zum Campari-Sorbet in der Schokoladentüte erstreckt sich das lukullische Angebot der „Tour de LE GOURMET“, die den Genießertreff am Freitagabend eröffnet. Namhafte Leipziger Gastronomie-Betriebe – unter ihnen das Mückenschlösschen, das Restaurant SEASONS vom Hotel Westin, der Ratskeller und fairgourmet – präsentieren erlesene Köstlichkeiten. Der Startschuss fürs Buffet fällt um 18.00 Uhr in der Glashalle. An acht verschiedenen Stationen werden Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts serviert. Dazu gibt es Kaffee- und Bierspezialitäten sowie einen Gourmet-Cocktail.

Sante de Santis: Der Appetit kommt vorm Essen

„Das Vorspiel jedes Menüs“ nennt der römische Starkoch Sante de Santis die Antipasti-Kreationen der italienischen Küche. In seinen Shows gibt er Tipps zur Zubereitung der schmackhaften Appetitmacher. Unter anderem präsentiert er gebratene und marinierte Zucchini, Tomaten-Mozzarellasalat, Rucola mit angemachten Krabben und Pecorinokäse, Miesmuschelsauté nach Sperlonga Art, gebackene Paprikastreifen, weiße Bohnen in Salbei mit Crostini sowie Erdbeeren nach Modenaer Art mit Sahne.

Wichtig sei die Vielfalt der Vorspeisen und die Qualität der verwendeten Lebensmittel, betont der beliebte Fernsehkoch, der in Stuttgart das Restaurant San Pietro betreibt. So liefere etwa ein mittelalter Aceto Balsamico di Modena eine ideale Ergänzung zu Salatsaucen, kräftigem Käse oder Grillfleisch, während ein dickflüssiger 15-jähriger Riserva mit seiner milden Süße hervorragend zu frischen Erdbeeren passe. Eine tragende Rolle spielen auch verschiedene Essig- und Öl-Sorten: „Peperoni-Aromaöl ergibt eine raffinierte Schärfe, die sogar zu Schokoladeneis schmeckt. Und mit Olivenöl erzielt man fruchtig-frische Noten mit Orangen- und Limonenaroma“, empfiehlt Sante de Santis.

Harriet Deris: Da aalt sich der Zander

Nicht genug, dass sie die männer-dominierte Welt der Spitzenkochkunst gehörig aufmischt: Die schneidernde Köchin Harriet Deris bringt obendrein ihr eigenes Modelabel an den Herd. Nach internationalen Erfolgen in den Küchen der Welt zu Hause, paart die 31-Jährige Exotisches und Klassiker der feinen Kochkunst mit Inspirationen aus der bodenständigen deutschen Küche. Der Zander aalt sich auf einem Blutwurstrisotto, sahniger Ziegenfrischkäse wird mit einer Quitten-Pumpernickel-Kruste zum Knusperspaß. Rinderhack, geröstete Mandelblättchen, Zucchiniraspel, Eier und Polentagrieß vereinen sich zu „HaHaDis“ – Harriets Hackdingern.

Harriet Deris arbeitet in Fernsehproduktionen mit, entwickelt Restaurant-Konzepte, ist Sommelière, Sushi- und Bio-Köchin, Front Cook und Moderatorin. Das Rezept der jungen Köchin aus Bruchsal heißt: viel Handwerk, jede Menge Spaß am Kochen, gemischt mit Temperament, Charme und einer guten Prise Witz. Und da sich die extravagante Köchin schon in ihrer Lehrzeit am sterilen Einheitslook in den Restaurantküchen störte, hat sie mit „dancing chef“ eine Marke für exklusive Berufsmode kreiert. Sämtliche Stücke ihrer lässig-eleganten Kollektionen lässt sie in ihrer badischen Heimat herstellen. Zur LE GOURMET erlebt man die vielseitige Lifestyle-Aktivistin mit eigenen Kochshows sowie in der Mitmachküche. Dabei wird sie spektakuläre Rezepte wie „Sauerkirschbraten mit Polenta-Herzen und Speck-Bohnen“ verraten und zeigen, wozu moderne Nachkommen des guten alten Schnellkochtopfs in der Lage sind.

Frank Buchholz: Radieschen trifft Mittelmeer

Warm geräucherter Sockeye Wildlachs mit Avocado-Ragout, Radieschensalat mit Dill-Vinaigrette und Fischkäseravioli mit Pinien-Salbei-Butter stehen auf dem Menü, das der Mainzer Sternekoch Frank Buchholz kredenzt. Buchholz‘ Kreationen verbinden Bodenständiges aus deutschen Regionen mit mediterraner Leichtigkeit.

Als Mitbegründer der „Jungen Wilden“ im Jahr 1997 und Fernsehkoch trug der 42-Jährige wesentlich dazu bei, frischen Wind in die deutsche Küche zu tragen. Die Zutaten für seine Kreationen – gutes Fleisch, frischen Fisch – wählt er gern selbst auf dem Markt aus. Generell sind ihm Momente der Ruhe wichtig. „Ich brauche den Bodenkontakt, die Arbeit in Garten, Feld und Weinberg, die Tuchfühlung mit den Grunderzeugnissen“, sagt Frank Buchholz. „Wer nur an Geschmacksnuancen feilt, verliert das Wesentliche aus dem Blick: die Natur, die Produkte und die Menschen, für die er kocht.“

Kiyoshi Hayamizu: Sushi für Fortgeschrittene

Kaum ein asiatisches Gericht hat die westliche Esskultur so revolutioniert wie die japanischen Sushi. Wie man die leckeren, gesunden Reis- und Fischröllchen originalgetreu herstellt, demonstriert Kiyoshi Hayamizu aus Tokio auf der LE GOURMET. In seinen Kochkursen „Fernöstlich – köstlich!“ erlernt man zudem die Zubereitung von Sashimi – Gerichte aus rohem Fisch und Meeresfrüchten. Dabei erklärt der Sushi-Meister auch, wie man die für die japanische Kochkunst typischen sauberen Kanten und feinen dekorativen Linien schafft. „In keiner anderen Küche der Welt spielen Messer eine so große Rolle wie in unserer“, sagt der 46-Jährige. „Äußerst harter Stahl von höchster Schärfe sowie die besondere Keilform der Klinge mit einseitigem Hohlschliff sorgen für perfekte Schnitte.“

Leo Stadler: Mit zwölf schon ein Profi

Für einen Zwölfjährigen frönt Leo Stadler einer ungewöhnlichen Leidenschaft: Er schwingt mit Begeisterung den Kochlöffel. Der Junge aus Plieningen bei München bewirtet seine Familie, gibt Kochkurse und schreibt sein erstes Kochbuch. Angefangen hat alles in einer Hotelküche im Urlaub, als der damals Sechsjährige dem Koch zur Hand gehen durfte. Leos öffentliche Karriere startete bei einer Kinderkochveranstaltung im Herbst 2008 in Erfurt, zu der das „Küchenklatsch“-Team des Leipziger Show-Kochprofis Jens Becher eingeladen hatte. Dem ersten Event folgten Auftritte mit namhaften Fernsehköchen wie Ralf Zacherl und Johann Lafer.

Der Zwölfjährige ist ein großer Fan von Espuma, eine Art Mousse, die durch Aufschäumen in der Siphonflasche mit Stickstoff hergestellt wird und an die sich mancher erwachsene Koch nicht herantraut. Leo zaubert damit Spezialitäten wie Tiramisu und Röstzwiebel-Schaum. Genauso gern kocht er typische Gerichte für Kids, allen voran Spaghetti mit frischer Tomatensauce. Auf der LE GOURMET zeigt er als mit „Messerjockel“ in der Kinder-Show „Die Küchenpiraten“ Alternativen zu Fast Food & Co. – beispielweise einen „Powerwrap“ aus frischen und gesunden Zutaten.

Gesund und glücklich durch Gewürze

„Gewürze sind wie Töne, aus denen der Komponist immer neue Melodien schöpft“, meint Bettina Matthaei. „Sie bieten eine unendliche Vielfalt, Geschmacksnuancen und Aromen zu kombinieren.“ Auf der LE GOURMET können die Besucher an der Gewürz-Kunst teilhaben und in den Seminaren der Hamburger Expertin viel Neues und Interessantes für die schmackhafte Küche erfahren.

„Mit Gewürzen lässt sich ein eher ‚langweiliges‘ Produkt zur Geschmackssensation steigern“, schwärmt die Kochbuch-Autorin. Ihre Seminare beginnen mit einer „Schule des Schmeckens“: Papaya oder Honigmelone wird zuerst pur gekostet und dann durch stufenweise Zugabe süßer und säuerlicher Zutaten variiert. Danach geht es ans Experimentieren mit exotischen Gewürzen – wie zum Beispiel Zimtblüte, Lemon Myrtle, Pfefferblatt, Tonkabohne oder Wattleseed (gerösteten Akaziensamen).

Ein Seminar widmet sich dem Curry und seinen vielfältigen Eigenschaften. „Scharfes Curry beispielsweise regt den Stoffwechsel an und sorgt für die Ausschüttung von Endorphinen“, erläutert Matthaei. „Überhaupt stecken in Gewürzen viele gesunde Wirkstoffe. Wer sie nutzt, kann auf Vitaminpillen getrost verzichten!“

Zum Reinschnuppern

Noch keine Idee fürs nächste Sonntagsmenü? Wie wäre es mit: Kokosnuss-Garnelen-Suppe, Entrecôte mit Koriander-Mandel-Pesto, Cajun-Gemüse mit Süßkartoffel-Ingwer-Ragout und Mango-Mousse mit Himbeersauce? Klingt (und schmeckt) exotisch – „ist aber gar nicht so schwer zuzubereiten“, versichert Claudia Wulff, Inhaberin der Leipziger Erlebnis-Kochschule LukullusT. „In unseren Schnupper-Kochkursen auf der LE GOURMET kann man diese kreolischen Spezialitäten ausprobieren.“

„Eigen, pikant und außergewöhnlich“, charakterisiert Claudia Wulff die kreolische Küche, die zwischen Louisiana und den karibischen Inseln heimisch ist. Nicht weniger interessant sind die einstündigen Schnupperkurse „Liebe geht durch den Magen“ und „Molekularküche“, die LukullusT zur LE GOURMET kredenzt. Während beim ersten Thema romantische und aphrodisierende Rezepturen auf der Karte stehen, kann man beim zweiten mit geheimnisvollen Pülverchen wie Algizoon und Agazoon Tomatensaft, Spinat oder Melone in überraschende „Kaviar“-Kügelchen verwandeln.

Und was ist mit Tee?

Tee wird für Kaffee zur echten Konkurrenz! Davon ist Thomas Griedel von der Event-Kochschule „GaumenFreude“ im Hotel Kloster Nimbschen überzeugt. Speziell die erfrischenden Eistee-Cocktails sieht der Tea-Master auf dem Vormarsch. Für seine neuesten Kreationen mixt er beispielsweise stark gebrühten Tee mit Eiswürfeln, Akazienhonig, Gurkenscheiben und -schalen. Obenauf kommen ein Dillzweig und ein Garnelen-Spieß vom Grill – ein wahrer Sommergenuss!

Allerdings stellt Thomas Griedel immer wieder fest: Tee ist erklärungsbedürftig. Deshalb wird er auf der LE GOURMET einen Tee-Workshop zelebrieren, Wissenswertes über den „Tee im Wandel der Zeiten“ erzählen und weiße, grüne und schwarze Tees aus dem Hause Ronnefeldt vorstellen. „Die Tee-Zubereitung erfordert Sorgfalt“, weiß der Fachmann. „Es ist ein Ritual. Wer Tee trinkt, will nicht selten dem hektischen ‚Coffee to go‘ eine bewusste Entschleunigung entgegensetzen.“

DIE Trendsorte schlechthin ist weißer Tee. „Genießer können ganz zarte Geschmacksnuancen erkennen“, sagt Griedel. „Viele Teetrinker müssen aber erst ein Gespür für solche Feinheiten entwickeln.“ Wenn dies gelinge, könnten Tee-Lounges bald schon aus dem Boden schießen wie seinerzeit die Coffeeshops, prophezeit der Tea-Master.

Süßes für Kids

Schokolade ist der Stoff, aus dem Kinderträume sind. Zur LE GOURMET können die Jüngsten dabei aus dem Vollen schöpfen: In einer Kreativ-Werkstatt mit Schokoladenkünstlerin Dr. Grit Wendelberger fertigen sie süße Kunstwerke zum Anbeißen und Aufessen.

„Die Kids gießen flüssige Schokolade in Formen oder bemalen damit essbares Papier und Oblaten. Passend dazu modellieren sie Bilderrahmen aus Marzipan und Figuren, die sie bunt verzieren können“, so Wendelberger. Der Experimentier- und Naschlust sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alle in den Workshops hergestellten süßen Objekte dürfen natürlich mitgenommen oder gleich an Ort und Stelle vernascht werden.

Noch mehr süße Sachen erwarten die kleinen und großen Besucher am Stand von Dr. Oetker Backgeräte: Hier werden am Sonntag leckere Muffins gebacken und verkostet.

Manierlich zu Tisch

Wer die Tischsitten nicht beherrscht, gerät schnell in peinliche Situationen. Gerade bei offiziellen oder feierlichen Anlässen ist dann guter Rat teuer. Stil-Berater Uwe Fenner schafft Abhilfe: In seinen Seminaren auf der LE GOURMET bekommen die Teilnehmer eine Einführung in die Kunst der Begrüßung, der Tischgesellschaft, der Höflichkeit und Konversation.

Entlang einer klassischen Abendgesellschaft erzählt der Experte, wie man die eigene Begleitung ohne Fauxpas seinem Chef vorstellt, Leute miteinander bekannt macht, so dass sie schnell ins Gespräch kommen, und wie man die Salat- nicht mit der Frühstücksgabel verwechselt. Dazu werden Situationen durchgespielt, die mehr oder weniger leicht zu bewältigen sind. „Wichtig ist, dass gutes Benehmen angenehm ist und auch Spaß macht“, meint der Knigge-Profi. Denn hauptsächlich gehe es bei Knigge-Regeln um die Fähigkeit, Rücksicht auf andere zu nehmen.

Hier kocht der Chef…

… und zwar der vom Restaurant im Thüringer Landtag: Olaf Pfotenhauer. Die Spezialität des 47-Jährigen sind regionale Gerichte aus Thüringer Landen, deren Rezepturen er kreativ abwandelt. So füllt er Rinderrouladen mit Greußener Pfefferschinken oder variiert Thüringer Kloßteig mit Salamistreifen und Waldpilzen. Auf der LE GOURMET kocht Pfotenhauer, den man auch aus dem MDR-Fernsehen kennt, mit Pfannen und Woks des Fischbacher Topfherstellers BAF.

Titanic lebt!

Woran denkt man zuerst, wenn man „Titanic“ hört? Genau: An die illustren First-Class-Dinner im Bordrestaurant „Ritz“. Stimmt’s? Dekorations-Expertin Elisabeth Küper jedenfalls hat berühmten Filmklassikern auf die Tische geschaut und gibt ihre Inspirationen in der Sonderschau „Tafeln wie im Film“ an die Besucher weiter. Die Ausstattung für die kulinarischen Szenen aus 20 Kinohits – darunter „Frühstück bei Tiffany“, „Pretty Woman“ und „Chocolat“ – liefern namhafte Firmen wie beispielsweise Arzberg, Fürstenberg, Kahla, Leonardo, Rosenthal, Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen und Villeroy & Boch.

Ein Koch zum Knutschen

Liebe geht durch den Magen! Deshalb arrangiert ENERGY Sachsen ein kulinarisches Blinddate auf der LE GOURMET. Fünf Herren, die sich mit einem ebenso knackigen Rezept wie Porträtfoto über die Homepage des Senders qualifizieren, stellen ihre Kochkunst live unter Beweis. Bewertet werden sie von fünf Sachsen-Mädels, die sich ebenfalls mit Foto sowie mit origineller Begründung um einen Sitz in der Jury beworben haben. Der siegreiche Koch darf mit seiner auserwählten Jury-Dame ein Candle-Light-Dinner im Restaurant SEASONS des Leipziger Westin-Hotels genießen. Mehr dazu unter www.energy.de/sachsen.

Alles Nudel oder was?

Riesen-Pasta, Gourmet Hausmacher Eiernudeln und Asia-Nudeln heißen die neuesten Kreationen von Teigwaren Riesa, die im mobilen Kochstudio vorgestellt und verkostet werden. Tatkräftig unterstützt wird das Team aus dem „Nudelcenter“ durch chinesische Köche des Leipziger Konfuzius-Instituts. Außerdem am Nudeltopf: Die Handballerinnen des Deutschen Meisters HC Leipzig Henrike Milde, Henrike Schuderer, Katja Schülke, Ania Rösler und Susann Müller. Sie kochen nicht nur ihr Lieblings-Nudelgericht, sondern erfüllen auch Autogrammwünsche.

www.gourmet-leipzig.de

Harriet Deris

LE GOURMET
Der Treffpunkt für Genießer
4. bis 6. September 2009
Leipzig, 22.08.2009

TV Köchin Harriet Deris auf der LE GOURMET in Leipzig für Silit
am 04.09. und 05.09.2009 LIVE Showkochen

In Kokosmilch gekochtes Curry-Hühnchen, Spargel- oder Kürbiscreme sind nur einige Beispiele für die inhaltliche Vielfalt des neuesten Kulinariktrends, der schlicht und einfach „Suppe“ heißt. „Ein ideales Medium für Saison-Produkte, das den Mittagstisch zurück erobert hat“, meint Starköchin Harriet Deris, die auch gerne bäckt und auf ökologische Produkte steht. Die tv-bekannte Livestyle-Aktivistin hat als Maitresse de cuisine in namhaften Restaurants und auf Luxusyachten gearbeitet, unter anderen für U2-Sänger Bono. Sie ist Sushi-Köchin, Sommelière und Front Cook, entwickelt Gastro-Konzepte und moderiert. Obendrein bringt die schneidernde junge Dame mit „dancing chef“ ihr eigenes Modelabel mit an den Herd. Kostproben ihrer Arbeit liefert die 31-jährige Badenserin bei der LE GOURMET mit eigenen Kochshows und in der Mitmachküche.

Sicher, bei höheren Außentemperaturen ist der Salat noch immer die erfrischendste und knackigste Variante, satt zu werden. Doch selbst im Sommer ist zu spüren: Die Suppen kommen. Lange Zeit fast ausschließlich als Vorspeise serviert, haben sich heiße, warme oder kühle Terrinengerichte zu vollwertigen Hauptgängen gemausert. Harriet Deris ist von dem neuen Trend begeistert: „Jahrelang stand die Suppe ein wenig im Hintergrund, oft auf dem eingeschlafenen Fuß von Flädle oder Markklößchen. Ich freue mich, dass sie zurückgekehrt ist in die Köpfe und Töpfe und vor allem auch wieder unseren Mittagstisch kulinarisch bereichert.“

Suppenkasper als Trendsetter

Hauptthemen seien dabei die Verwendung saisonaler Zutaten wie Spargel, Kresse, Kürbis oder Kohlgemüse sowie Inspirationen aus den Küchen Asiens. „Alle Gerichte, die den aktuellen Suppen-Boom auslösten, haben definitiv etwas mit Kokosmilch zu tun. Diese hat uns gezeigt, dass nicht nur Brühe (im schlimmsten Fall aus dem Würfel) als Grundlage herhalten kann. Sie animiert uns Köche zum fantasievollen Probieren. Geschmacklich spielen auch Curry sowie Zitronengras eine Rolle“, erklärt die experimentierfreudige Kochkünstlerin. Dennoch schwöre sie zugleich auf eine sauber gekochte Kartoffelsuppe, aus der Liebe und Dampf aufsteigen.

„Zum Glück denken die meisten Köche nicht mehr in Landesgrenzen, sondern bedienen sich aus dem Potpourri der ihnen sympathischen Besonderheiten der Weltküchen“, so Deris. Gesund seien die kalorienbewussten Löffelmahlzeiten nicht zuletzt wegen ihrer Konsistenz: „Suppen schenken den trinkfaulen Deutschen – damit denke ich nicht an Bier – einen wichtigen Beitrag zur Flüssigkeitszufuhr. Außerdem wärmen oder erfrischen sie Bauch und Seele.“

Besonders auf der Mittagskarte sei ein vollwertiges Suppengericht ein schnelles und zufriedenstellendes Angebot für den Gast, das ihn nicht allzu tief in das Pausenloch drücke. Zudem sieht Harriet Deris eine Erleichterung für den Koch: „Man muss nicht drei Pfannen oder Töpfe bedienen, um den Bestellbon abzuarbeiten und danach nur eine Kasserolle in die Spüle geben.“

Den Nachtisch kriegt der Gast gebacken

Doch wenn der Hauptgang flüssig ist – welche Vor- und Nachspeisen passen dazu? „Bei uns in Baden gibt es ein paar Suppen, die traditionell zusammen mit dem Nachtisch aufgetragen werden. Dampfnudeln oder Zwetschgenkuchen zum Beispiel schmecken ungemein gut zu einer würzigen Kartoffelsuppe“, erzählt die gebürtige Bruchsalerin, die ihre internationalen Erfahrungen oft mit bodenständigen Rezepten kombiniert. Sie selber isst vor einer Suppe gern Salat und danach etwas Gebackenes.

„Das Backen ist sowohl daheim als auch in den gastronomischen Betrieben leider stark zurück gegangen. Torten und Kuchen werden aufgetaut oder beim Bäcker gekauft. Der Kaffeeklatsch hat nicht mehr dieselbe Herzlichkeit wie mit Selbstgebackenem“, bedauert Harriet Deris. „Der Duft, der aus dem Backofen wabert und die Luft mit warmer Butter und geschmolzenen Zuckerkristallen füllt, wird immer seltener. Wie schade ist das denn? Ich verzichte gerne auf Sättigungsbeilagen bei meinen Menüs, damit danach noch ein Stück vom Kuchen reinpasst, den ich mit viel Liebe und Sorgfalt in den Ofen geschoben habe. Gäste – ob zu Hause oder im Restaurant – schmecken den Unterschied und seufzen, als hätte ich Ihnen eine Kompliment gemacht. Backen ist Liebe – bitte mehr davon!“

Zur Lage der Beilage: Der Reis ist heiß, doch die Kartoffel lebt

Obwohl die Kartoffel in der deutschen Küche eine tragende Rolle spielt, ist ihr Image in der gehobenen Ess-Klasse nicht das beste. Doch die erfindungsreiche Köchin weiß, dass sich die vielseitige Knolle gourmetgerecht veredeln lässt: „Es gibt viele Feinschmecker, die die Vielfalt an Kartoffeln lieben und schätzen. Entweder pur, weil sie mit ihrem nussigen Aroma einfach so herrlich viele Nuancen in sich trägt oder aber aufwändig in einem anderen Kleid, als Plätzchen oder mit Unterstützung der Textura als Wolke oder Kissen.“

Ebenso wie Nudel oder Pasta, die ihren festen Platz als Beilage behaupten, brauche sich nach Harriet Deris‘ Meinung die Kartoffel nicht vor der Konkurrenz von Reis & Co. zu fürchten – trotz gewachsener Popularität dank Asia-Boom. „Jeder, den ich kenne, freut sich ab und an über Reis. Zum Curry, zum Geschnetzelten, gebraten mit Ei und Gemüse. Aber nur wenige essen ihn mehr als dreimal im Monat. Köche arbeiten gerne mit Risotto, weil er sich gut mit anderen Geschmacksnuancen vereint und eine gute Figur auf dem Teller macht.“ Dass sich auch aus Mais-Grieß hergestellte Polenta prima als Beilage eignet, stellt Harriet Deris zur LE GOURMET unter Beweis.

Prinzipiell plädiert die bekennende Bio-Köchin für ökologisch erzeugte Produkte: „Bio-Milchprodukte haben einen wunderbaren Eigengeschmack, den viele gar nicht mehr kennen. Ebenso Salate aus biologischem Anbau, die kaum Dressing brauchen. Biogemüse haben außerdem eine kräftigere Farbe und einen unwiderstehlichen Duft.“ Ihr Tipp: „Alles frisch und zügig verarbeiten und verzehren. Möchte man länger Freude an den Produkten haben, sollte man sie von Schmutz und eventuellen faulen Stellen befreien und in Frischhaltedosen kühlen, stets gut abgetropft bzw. trocken getupft.“

Auf der Programmbühne des Leipziger Genießerforums LE GOURMET ist Harriet Deris an zwei Tagen live zu erleben. Bei eigenen Kochshows und in der Mitmachküche präsentiert sie trendige Rezepte und zeigt außerdem, wozu moderne Nachkommen des guten alten Schnellkochtopfs in der Lage sind. Unterstützt wird sie dabei von der Firma Silit.

Freitag, 4. September 2009:
14.30 Uhr Mitmach-Küche
16.30 Uhr Koch-Show „Sauerkirschbraten mit Polenta-Herzen und Speck-Bohnen“
21.00 Uhr Koch-Show „Zander mit Safran-Garnelen-Kruste auf Blutwurst-Risotto“

Samstag, 5. September 2009:
11.00 Uhr Koch-Show „Zander mit Safran-Garnelen-Kruste auf Blutwurst-Risotto“
12.30 Uhr Mitmach-Küche
14.30 Uhr Koch-Show „Sauerkirschbraten mit Polenta-Herzen und Speck-Bohnen“

www.gourmet-leipzig.de

Frank Buchholz und Harriet Deris auf der Le Gourmet

Genießertour am Freitagabend

Le Gourmet, Leipzig, vom 4. bis 6. September

Von gebackenem Aal mit kandiertem Ingwer über geschmorte Kalbsbäckchen mit Thymian-Sabayone bis zum Campari-Sorbet in der Schokoladentüte erstreckt sich das lukullische Angebot der „Tour de LE GOURMET“, die den Genießertreff am Freitagabend eröffnet. Namhafte Leipziger Gastronomie-Betriebe – unter ihnen das Mückenschlösschen, das Restaurant SEASONS vom Hotel Westin, der Ratskeller und fairgourmet – präsentieren erlesene Köstlichkeiten.

Der Startschuss für das erlesene Buffet fällt um 18.00 Uhr in der Glashalle. An fünf verschiedenen Stationen werden je zwei Vorspeisen und Hauptgerichte sowie auserlesene Desserts serviert. Dazu gibt es Kaffee- und Bierspezialitäten sowie einen Gourmet-Cocktail. Tickets für die „Tour de LE GOURMET“ können zum Preis von 44,00 Euro unter www.gourmet-leipzig.de gebucht werden. Weitere Highlights am Eröffnungsabend: Starkoch-Shows mit Frank Buchholz und Harriet Deris, Molekularküche, exotische Weinverkostung und vieles mehr!

www.gourmet-leipzig.de

Harriet Deris

LE GOURMET

Der Treffpunkt für Genießer
4. bis 6. September 2009

…und nach der Suppe Pflaumenkuchen

Starköchin Harriet Deris erstmals zu Gast auf der LE GOURMET

In Kokosmilch gekochtes Curry-Hühnchen, Kürbiscreme oder Zuppa Di Asparagi: Das sind nur einige Stars des aktuellen kulinarischen Trends, der schlicht und einfach „Suppe“ heißt. „Suppen sind ein ideales Medium für Saison-Produkte. Lange Zeit fast ausschließlich als Vorspeise serviert, haben sie sich zum vollwertigen Hauptgang gemausert“, meint Starköchin Harriet Deris. Die 31-Jährige – die als Maitre de cuisine in namhaften Restaurants und auf Luxusyachten gearbeitet hat, unter anderem für U2-Sänger Bono – ist auf der LE GOURMET mit eigenen Kochshows und in der Mitmach-Küche live zu erleben.

Harriet Deris ist vom neuen Suppen-Trend begeistert. „Jahrelang stand die Suppe ein wenig im Hintergrund, oft auf dem eingeschlafenen Fuß von Flädle oder Markklößchen. Ich freue mich, dass sie zurückgekehrt ist in die Köpfe und Töpfe und unseren Mittagstisch bereichert.“

Im Mittelpunkt stehen saisonale Zutaten wie Spargel, Kresse, Kürbis und Kohlgemüse sowie Inspirationen aus den Küchen Asiens. „Alle Gerichte, die den aktuellen Suppen-Boom auslösten, haben mit Kokosmilch zu tun. Das hat uns gezeigt, dass nicht nur Brühe – im schlimmsten Fall aus dem Würfel – als Grundlage herhalten kann. Geschmacklich spielen auch Curry sowie Zitronengras eine Rolle“, erklärt die TV-erfahrene Kochkünstlerin. Dennoch schwört sie zugleich auf eine sauber gekochte Kartoffelsuppe, aus der Liebe und Dampf aufsteigen. Gesund seien die kalorienbewussten Löffelmahlzeiten nicht zuletzt wegen ihrer Konsistenz: „Suppen schenken den trinkfaulen Deutschen – dabei denke ich nicht an Bier – einen wichtigen Beitrag zur Flüssigkeitszufuhr. Außerdem wärmen oder erfrischen sie Bauch und Seele.“

Zum Nachtisch wird gebacken

Wenn der Hauptgang flüssig ist – welche Vor- und Nachspeisen passen dann dazu? „Bei uns in Baden gibt es ein paar Suppen, die traditionell zusammen mit dem Nachtisch aufgetragen werden.
Dampfnudeln oder Zwetschgenkuchen zum Beispiel schmecken ungemein gut zu einer würzigen Kartoffelsuppe“, erzählt die gebürtige Bruchsalerin. Sie selbst isst vor einer Suppe gern Salat und danach etwas Gebackenes.

„Leider ist das Backen sowohl daheim als auch in den gastronomischen Betrieben stark zurück gegangen“, bedauert Harriet Deris. „Kuchen und Torten werden aufgetaut oder beim Bäcker gekauft. Der Duft aus dem Backofen, der die Luft mit dem Aroma warmer Butter und geschmolzener Zuckerkristalle erfüllt, wird immer seltener. Ist das nicht schade? Ich verzichte bei meinen Menüs gern auf Sättigungsbeilagen, damit danach noch ein Stück vom Kuchen reinpasst, den ich mit viel Liebe und Sorgfalt in den Ofen geschoben habe. Gäste – bei mir zu Hause wie im Restaurant – schmecken den Unterschied und fühlen sich, als hätte ich Ihnen ein Kompliment gemacht. „

Zander aalt sich auf Blutwurst

Bodenständigkeit steht für Harriet Deris obenan – kombiniert mit Exotischem und Klassikern der internationalen Kochkunst. So umfasst ihr Koch-Programm für die LE GOURMET beispielsweise Zander, der sich auf einem Blutwurstrisotto aalt, oder sahnigen Ziegenfrischkäse, der mit einer Quitten-Pumpernickel-Kruste zum Knusperspaß gerät. Rinderhack, geröstete Mandelblättchen, Zucchiniraspel, Eier und Polentagrieß vereinen sich zu „HaHaDis“ – Harriets Hackdingern.

Prinzipiell plädiert die bekennende Bio-Köchin für ökologisch erzeugte Produkte. „Bio-Milchprodukte haben einen wunderbaren Eigengeschmack, den viele gar nicht mehr kennen. Ebenso Salate aus biologischem Anbau, die kaum Dressing brauchen. Biogemüse haben außerdem eine kräftigere Farbe und einen unwiderstehlichen Duft.“ Harriet Deris‘ Tipp: „Alles frisch und zügig verarbeiten und verzehren. Möchte man die Produkte länger lagern, sollte man sie von Schmutz und eventuellen faulen Stellen befreien, gut abtropfen lassen oder trocken tupfen und in Frischhaltedosen kühl stellen.“

Auf der Showbühne der LE GOURMET präsentiert die experimentierfreudige Köchin – die mit „dancing chef“ sogar ihr eigenes Modelabel an den Herd gebracht hat – trendige Rezepte und zeigt in der Mitmachküche, wozu moderne Nachkommen des guten alten Schnellkochtopfs in der Lage sind. Unterstützt wird sie dabei von der Firma Silit.

Harriet Deris auf der LE GOURMET

Freitag, 4. September 2009:

14.30 Uhr
Mitmach-Küche

16.30 Uhr
Koch-Show „Sauerkirschbraten mit Polenta-Herzen und Speck-Bohnen“

21.00 Uhr
Koch-Show „Zander mit Safran-Garnelen-Kruste auf Blutwurst-Risotto“

Samstag, 5. September 2009:

11.00 Uhr
Koch-Show „Zander mit Safran-Garnelen-Kruste auf Blutwurst-Risotto“

12.30 Uhr
Mitmach-Küche

14.30 Uhr
Koch-Show „Sauerkirschbraten mit Polenta-Herzen und Speck-Bohnen“

www.gourmet-leipzig.de

Frank Buchholz, Harriet Deris und Sante de Santis

Kulinarischer Höhenflug auf der LE GOURMET

Genießertreff mit bunten Shows, vielfältigen Mitmach-Angeboten und spektakulären Koch-Events

Zum dritten Mal entzündet die LE GOURMET ihr Feuerwerk der Gaumenfreuden. Rund 100 Aussteller mit 160 Marken werden dabei sein, wenn es vom 4. bis 6. September 2009 wieder heißt: Bühne frei für den kulinarischen Genuss. Shows mit Starköchen, Vorführungen, Verkostungen, Sonderschauen und viele Mitmach-Angebote laden alle Interessenten in die Glashalle der Leipziger Messe ein.

In sechs Themenwelten – Süße Schlemmerlandschaften, Traumhafte Tischkultur, Köstliche Koch- und Backwelten, Kaffeeparadies, Weinstraße sowie Zigarren- & Whisky-Lounge – können die Besucher dem Genuss frönen. „Neben Shows mit Spitzenköchen wie Frank Buchholz, Harriet Deris und Sante de Santis stehen in diesem Jahr die vielfältigen Mitmach-Angebote im Mittelpunkt der LE GOURMET“, kündigt Projektdirektor Andreas Zachlod an. „Dazu gehören Gewürz-, Tee- und Wein-Seminare, ‚Benimm‘-Kurse, Schoko-Workshop, Erlebnis-Kochschule… Jeder Geschmack wird bedient, im wahrsten Sinne des Wortes!“

Erstmals kann man zur LE GOURMET 2009 in die Luft gehen: Beim „Dinner in the Sky“ wird ein köstliches Drei-Gänge-Menü in 50 Metern Höhe serviert – an einem Stahltisch, der per Baukran frei in der Luft schwebt. Wer den Boden unter den Füßen nicht verlieren will, kann sich in der Glashalle der Leipziger Messe am vielfältigen Koch-Spektakel ergötzen. So trifft beim Live-Cooking mit Thomas Griedel und Kevin Seitz feurig-freche Küche auf sexy Drinks. Das Feuer im Blut hat Sante de Santis: Der Italiener serviert mediterrane Köstlichkeiten, garniert mit flotten Sprüchen. Jens Lorenz aus Frankfurt am Main experimentiert molekular, und die „Küchenpiraten“ mit Deutschlands jüngstem Starkoch Leo Stadler inszenieren ein spannendes Koch-Theater. „Ein Koch zum Knutschen“ heißt es schließlich beim Finale des großen Kochwettbewerbs, zu dem die LE GOURMET gemeinsam mit Radio ENERGY Sachsen aufruft: Hier dürfen vier männliche Hobbyköche die Herzen der Jury-Damen erobern.

Neben dem Gaumen bekommt das Auge auf der LE GOURMET zahlreiche Inspirationen geboten. So regt die Sonderschau „Tafeln wie im Film“ dazu an, kreative Tischdekorationen nach dem Vorbild bekannter Kinofilme zu gestalten. Mit dabei sind namhafte Hersteller hochwertiger Tischkultur. Wer unsicher ist, wie man sich an einem edel gedeckten Tisch (und nicht nur dort) benimmt, kann sich in den Seminaren von Etikette-Profi Uwe Fenner weiterbilden.

Eröffnet wird die LE GOURMET am Freitagabend (4. September 2009) mit der „Tour de LE GOURMET“ – eine kulinarische Entdeckungsreise mit Spitzengastronomen, die an ihren Ständen ein exklusives Fünf-Gänge-Menü servieren. Das Tour-Ticket zum Preis von 44 Euro kann unter www.gourmet-leipzig.de gebucht werden, ebenso wie die Tages-Eintrittskarte für 10 Euro (für Kinder von 7 bis 15 Jahre 4 Euro) und die Karten für die verschiedenen Sonder-Events. (Eine Übersicht zu allen Ticketpreisen finden Sie im Anhang.) Geöffnet ist die LE GOURMET am Freitag 14.00 bis 23.00 Uhr sowie am Samstag/Sonntag (5./6. September) jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Eintrittspreise und Event-Tickets zur LE GOURMET 2009

Tageskarte Erwachsene: 10,00 Euro
Tageskarte Kinder (7 bis 15 Jahre): 4,00 Euro
Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Genuss-Ticket (Tour de LE GOURMET) 44,00 Euro
Freitag, 4. September 2009, 18.00 bis 23.00 Uhr

Whisky-Ticket (Whisky-Seminar) 49,00 Euro
Samstag, 5. September 2009, 16.00 bis 19.00 Uhr

Comedy-Ticket (Sonntagsbrunch mit Kabarett) 39,00 Euro
Sonntag, 6. September 2009, 10.00 bis 14.00 Uhr

Höhenflug-Ticket („Dinner in the sky“) 109,00 Euro
Termine unter www.gourmet-leipzig.de

Kochkurs-Ticket (Erlebnis-Kochschule) 30,00 Euro
Termine unter www.gourmet-leipzig.de

Tee-Ticket (Tee-Seminar) 25,00 Euro
Termine unter www.gourmet-leipzig.de

Weinseminar-Ticket (Weinwelten der Rioja) 15,00 Euro
Termine unter www.gourmet-leipzig.de

Knigge-Ticket (Etikette-Seminar) 25,00 Euro
Termine unter www.gourmet-leipzig.de

Restaurant sucht Chef

RTL2, Montag, 23.03. um 20:15 Uhr

Restaurant sucht Chef

2.834 Kandidaten haben sich für das größte Abenteuer beworben, doch nur einer kann gewinnen. Die Zuschauer können immer montags mitfiebern, wenn die Kandidaten mit Mut, Entschlossenheit und kreativer Kochkunst um die Erfüllung ihres größten Lebenstraums kämpfen, ein eigenes Restaurant. Doch zwischen Wunsch und Wirklichkeit stehen drei knallharte Hindernisse: Stefan Marquard, Harriet Deris und Carl von Walderdorff, kurz: die Jury! Die Kandidaten müssen in diversen Wettkämpfen beweisen, dass sie das Zeug zum Restaurantchef haben. Wer kommt weiter? Und wer scheitert an der kritischen Jury?

Der letzte Workshop am Wolfgangsee in Österreich soll die Spreu vom Weizen trennen und nur die kompetentesten und engagiertesten Bewerber ins große Finale von „Restaurant sucht Chef“ befördern. Die nächste Aufgabe ist perfekt darauf zugeschnitten: Die Kandidaten sollen ganz alleine die Restaurantküche des exklusiven Hotels „Weisses Rössl“ führen. Küchenchef Peter Dengg schaut ihnen dabei ebenso auf die Finger wie die Jury. Denn die Hotelgäste erwarten den gewohnt hohen Standard und dürfen nicht enttäuscht werden. Da geraten die Restaurantchefs in spe ganz schön ins Schwitzen und die ersten Patzer lassen nicht lange auf sich warten. Wer behält die Nerven und den Überblick? Kaum ist diese Hürde überwunden, steht schon das nächste Highlight auf dem Programm: das Catering für die Mittelalter-Rockband „In Extremo“. Der Gewinner dieses „echten Jobs“ leitet die komplette Aktion. Trotz der angespannten Konkurrenzsituation zwischen den Bewerbern ist jetzt besonders eins gefragt: Teamwork! Denn die Jury erwartet ein perfektes Essen von den potentiellen Restaurantchefs. Können diese die hohen Erwartungen erfüllen? Schließlich haben sie statt einer professionellen Küche nur eine mobile, so genannte Flightcase-Küche zur Verfügung. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, beschließen die Jungs von „In Extremo“, dass sie eine Stunde früher als geplant speisen. Wie werden die gestressten Kandidaten reagieren?

Restaurant sucht Chef

2.834 Kandidaten haben sich für das größte Abenteuer beworben, doch nur einer kann gewinnen. Die Zuschauer können immer montags mitfiebern, wenn die Kandidaten mit Mut, Entschlossenheit und kreativer Kochkunst um die Erfüllung ihres größten Lebenstraums kämpfen, ein eigenes Restaurant. Doch zwischen Wunsch und Wirklichkeit stehen drei knallharte Hindernisse: Stefan Marquard, Harriet Deris und Carl von Walderdorff, kurz: die Jury! Die Kandidaten müssen in diversen Wettkämpfen beweisen, dass sie das Zeug zum Restaurantchef haben. Wer kommt weiter? Und wer scheitert an der kritischen Jury?

Der Wolfgangsee in Österreich: ein idyllischer Ort, ideal, um Urlaub zu machen. Aber daran ist für die Kandidaten von „Restaurant sucht Chef“ nicht zu denken. Für sie heißt es: Ärmel hochkrempeln für den dritten Workshop, denn jeder noch so kleine Fehler kann das bittere Aus bedeuten! Auch diesmal kämpfen sie wieder um einen „echten Job“, nach dem sich selbst alte Gastro-Hasen die Finger lecken würden. Die Mittelalter-Rock-Band „In Extremo“ sucht einen Caterer für ihr Konzert. Den Kandidaten bleibt nur wenig Zeit, um ein spannendes Menükonzept samt gut durchdachter Kalkulation zu erstellen. Wer kann die harten Jungs von „In Extremo“ von sich überzeugen und so den Traumjob ergattern? In den anstehenden Coachings sollen die Bewerber lernen, dass es in der Gastronomie auf weit mehr als gute Kochkünste ankommt. Neben ihrem Wissen über Wein sollen sie daher in einem fingierten Bewerbungsgespräch ihre Führungsqualitäten unter Beweis stellen. Wer etwas von gutem Service am Gast versteht, zeigt sich beim Show-Kochen vor der Jury. Doch auch das Herz eines jeden Restaurants, die Küche, kommt nicht zu kurz. Erkennen die Restaurantchefs in spe Fehler in der Profiküche? Schließlich ist Ordnung auch hier das halbe Leben. Sinnlich wird es bei Harriets Einführung in die Geheimnisse der aphrodisierenden Küche. Dort lernen die angehenden Restaurantchefs, welch ungeahnte erotische Talente in Sellerie und Knoblauch stecken.

So, 22.03. um 14:00 Uhr rtl2

Kevins Superdiät bei rtl2.de

Kevins Superdiät bei rtl2.de

– Wertvolle Ernährungstipps als Video bei rtl2.de: Kevin aus Big Brother 8 und Harriet Deris, Jury-Mitglied von „Restaurant sucht Chef“, zeigen Wege zum ultimativen Traumgewicht
– Außerdem bei rtl2.de: Leckere Schlankmacher-Rezepte inklusive einem detaillierten Wochenplan

140 Kilo bei einer Köpergröße von gerade mal 1,77 Meter! Das war Kevin, bevor er am 07. Januar letzten Jahres in das Big Brother Haus einzog. Der 27-Jährige hat in Deutschlands bekanntester TV-WG und auch in der Zeit nach seinem Auszug über 50 Kilo abgespeckt! Nun kann dies jeder schaffen: Gemeinsam mit Privatköchin Harriet Deris, Jury-Mitglied von „Restaurant sucht Chef“, gibt Kevin wertvolle Ernährungstipps. Die Schlankmacher-Videos sind ab sofort kostenlos bei rtl2.de zu sehen. Einfach www.rtl2.de/kevin anklicken und ran an den Speck!

Kevin wurde bekannt durch Big Brother 8 und berühmt mit seiner beeindruckenden Diät: Stolze 51,5 kg hat er in der TV-WG und auch noch in der Zeit danach abgespeckt. Nun endlich lüftet der sympathische Rheinländer das Geheimnis um sein Traumgewicht und gibt, gemeinsam mit der Köchin Harriet Deris, wertvolle Ernährungstipps. Wie hat der 27-Jährige es geschafft, sein Übergewicht zu verlieren? Welches Essen ist erlaubt und was darf man sich auf keinem Fall in die Pfanne hauen? Und welche Sportart lässt die Pfunde am schnellsten schmelzen? Die Antworten auf diese und andere Fragen geben Kevin und Harriet in kleinen Video-Clips bei www.rtl2.de

Kevins Teufelskreis begann nach der Schulzeit. „Ich habe mich einfach nicht mehr bewegt. Während meiner Ausbildung habe ich mich fast nur von Fast Food ernährt!“ Sport hat er gar nicht mehr gemacht. Sein größter Wunsch war abzunehmen. Aber so richtig aufraffen konnte er sich nicht. „Wenn man jemanden hat, der einen unterstützt ist es sicherlich einfacher, aber so alleine halte ich das nicht durch“, erzählter er im Interview vor seinem Einzug in die TV-WG.

Big Brother hat das Leben von Kevin endlich verändert, denn hier gab es den Anstoß für seine Ernährungsumstellung. Während der neunwöchigen Challenge bei Big Brother 8 waren es bereits 25 Kilo, die der Familienmensch verloren hatte. Und auch heute noch lebt er gesund und achtet auf sein Gewicht. Gemeinsam mit Harriet Deris, der erfahrenen Köchin und Jury-Mitglied von „Restaurant sucht Chef“ zeigt er in kurzen Video-Clips, wie sich sein Leben nach der Diät verändert hat.

Zu sehen sind die einzelnen Videos ab sofort unter www.rtl2.de/kevin . Alle zwei Wochen kommt ein neuer Clip hinzu – so erhalten die Zuschauer Schritt für Schritt eine Anleitung für den Weg zu ihrem persönlichen Traumgewicht.

Restaurant sucht Chef

28 Menschen starten in das größte Abenteuer ihres Lebens. 2.834 Kandidaten haben sich beworben, aber nur einer kann gewinnen. Ab Februar können die Zuschauer immer montags mitfiebern, wenn die Kandidaten mit Mut, Entschlossenheit und kreativer Kochkunst um die Erfüllung ihres größten Lebenstraums kämpfen, ein eigenes Restaurant. Doch zwischen Wunsch und Wirklichkeit stehen drei knallharte Hindernisse: Stefan Marquard, Harriet Deris und Carl von Walderdorff, kurz: die Jury! Den Gastronomie-Experten macht so schnell niemand etwas vor und die Kandidaten müssen schon im Casting beweisen, dass sie das Zeug zum Restaurantchef haben. Wer kommt weiter? Und wer scheitert an der knallharten Jury?

Das zweite Casting bei „Restaurant sucht Chef“, diesmal in Frankfurt. Aus ganz Deutschland reisen 15 weitere Kandidaten an, um sich der härtesten Jury Deutschlands zu stellen. Wie ihre Konkurrenten aus München, müssen auch sie beweisen, was sie am Herd draufhaben. Ein Kandidat nach dem anderen bereitet für Stefan Marquard, Harriet Deris und Carl von Walderdorff ein Mahl zu, das sein Ticket in die nächste Runde sein soll. Und dabei setzt kaum jemand auf Althergebrachtes. Je ausgefallener desto besser, scheint die Devise der Frankfurter zu sein: Also landen exotische Speisen wie Mango-Polenta-Maki oder Lammröllchen mit Wildblüten auf den Tellern der drei Juroren. Doch bedeutet exklusiv auch gleich exquisit? 15 Gerichte später muss die dreiköpfige Jury eine schwierige Entscheidung treffen, die den Lebenstraum von acht Kandidaten zerplatzen lässt. Denn nur sieben der 15 Kandidaten aus Frankfurt dürfen am nächsten Tag wiederkommen und in einem spannenden Wettkampf erneut gegeneinander antreten. Doch wer hat den empfindlichen Geschmacksnerv der Jury getroffen und wer sollte lieber noch ein paar Kochbücher wälzen? Stefan Marquard, Harriet Deris und Carl von Walderdorff wissen genau, wer das Zeug zum Restaurantchef hat und wer einfach nur ein guter Koch ist. Wer bekommt das heißbegehrte Ticket in den Recall?

So, 01.03. um 14:00 Uhr rtl2