Kevin Fehling verlässt das Belle Epoque

Kevin Fehling schreibt auf seiner Facebook Seite:

Nach zehn unglaublich intensiven und erfolgreichen Jahren im Restaurant La Belle Epoque im Columbia Hotel Casino Travemünde ist es nun Zeit, einen weiteren Schritt nach vorne zu gehen, den in die Selbständigkeit.
Ich werde im Sommer ein einzigartiges Chefs Table Restaurant in der Hamburger Hafencity eröffnen, das es so in Deutschland noch nicht gibt. Wir werden dabei unserer weltoffenen Küchenstilistik, die durch Kreativität und dem Streben nach Perfektion geprägt ist, weiterhin treu bleiben.

Mein allergrösster Dank gilt meinen jetzigen Mitarbeitern und all denjenigen, die in den vergangen 10 Jahren mit voller Leidenschaft und Aufopferung unser Restaurant La Belle Epoque zu dem gemacht haben, was es heute ist: eines der besten Restaurants der Welt.
Und keine Angst, Liebe Gäste, David Eitel und viele mehr unseres genialen Teams werden mit von der Partie sein.

Kevin Fehling

Restaurants gegen den Welthunger

Am 13.03.2013 spenden Restaurants 50 % des Umsatzes mit denjenigen Gästen, die zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr einen Tisch besetzen, an die Welthungerhilfe und deren Arbeit für Menschen in Not.

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens veranstaltet die Welthungerhilfe die Jubiläumskampagne „1 Stunde gegen den Hunger“ und ruft Städte, Vereine und Unternehmen dazu auf, sich eine Stunde lang am Kampf gegen den Welthunger zu beteiligen.

Als ein besonderes Highlight der Kampagne sucht das Restaurant-Reservierungs-Portal tischefrei.de für den 13. März 2013 bundesweit möglichst viele Restaurants, die sich an dieser Aktion beteiligen.

Bernhard Fichtenbauer vom dreiköpfigen Gründerteam erläutert: „In Restaurants steht tagtäglich der Einsatz gegen Hunger im Mittelpunkt des Wirkens. Da liegt es doch nahe nachzudenken, wie man bei einem solch schönen Ereignis wie beim Essengehen auch andere satt machen kann, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Diesen Gedanken haben wir mit tischefrei.de umgesetzt. Jeden Tag mit Reservierungen über unser Portal. Und ganz besonders am 13.3. mit der geplanten Aktion,“ so Fichtenbauer gegenüber Gourmet Report.

Zum Mitmachen und Mithelfen sind alle Restaurants bundesweit aufgerufen. Eine Anmeldung ist ganz einfach und kostenlos unter tischefrei.de/aktion möglich. Weitere Informationen werden zugesandt. Ab 13.02.2013 gibt es dann auf tischefrei.de Informationen und Reservierungsmöglichkeiten für Restaurant-Besucher.

Johann Lafer

Fernsehkoch Johann Lafer wehrt sich gegen Gerüchte über sein Gourmetrestaurant «Le Val d’Or» auf der Stromburg im Hunsrück

Seit längerem kursiere die Verleumdung, Gästen sei zusammen mit der Rechnung eine Art Hausverbot erteilt worden, etwa weil sie vom Teller ihrer Tischnachbarn probiert hätten, sagte Lafer dem «Mannheimer Morgen».

Bedauerlicherweise seien viele potenzielle Gäste durch diese Gerüchte verunsichert. Der Koch hatte deshalb im Frühjahr eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro für denjenigen ausgesetzt, der ihm ein Beweisstück vorlegen könne – «wohlwissend, dass wir diesen Betrag nie zahlen müssen, da alles schlichtweg erfunden ist».

Lafer ist nach Angaben der Zeitung wie schon viele andere prominente Sterne-Köche vor ihm Opfer eines seit Jahren umlaufenden Gerüchts in der Spitzengastronomie geworden. Das vermeintliche «Hausverbot» wegen angeblich schlechten Benehmens zähle zu den «modernen Sagen», wie etwa die todbringende «Spinne in der Yuccapalme».

Lafer versicherte: «Wir freuen uns, wenn es den Gästen bei uns schmeckt und sie die Gerichte wechselseitig probieren». Es sei nicht seine Aufgabe, «die Gäste zu belehren oder zu bevormunden, sondern sie aufs Herzlichste zu betreuen».

Kommentar von Niko: Diese Gerüchte sind mies, aber hartnäckig. Genau wie immer wieder Gastronomen mit Scientology in Verbindung gebracht werden und sich nur schwer wehren können. Da versuchen natürlich Konkurrenten, den erfolgreicheren Koch madig zu machen.

In Berlin muss sich beispielsweise Michael Hoffmann (Restaurant Margaux) seit mindestens drei Jahren mit dem hartnäckigen Gerücht herumplagen, sein Restaurant sei pleite und geschlossen. Sein Trost: je länger solch ein Gerücht erfolglos im Umlauf ist, desto größer die Idioten, die es immer wieder verkünden. via www.nikos-weinwelten.de

Zu Tisch auf … Mallorca

ARTE, Dienstag, 07.04. um 18:30 Uhr

Zu Tisch auf … Mallorca

Essen, aber richtig!

Die Inselküche Mallorcas eröffnet denjenigen, die fernab von den Bettenhochburgen dem mallorquinischen Leben nachspüren, die Schönheit des Schlichten und Einfachen. Am Meer isst man fangfrisch zubereiteten Fisch. In den Bergen findet man eine Spezialität, die in Mitteleuropa kaum mehr in dieser Qualität aufgetragen wird: frische Schnecken, die in einer Soße aus Olivenöl und Tomaten serviert werden. ARTE zeigt diese Sendung im Rahmen der Themenwoche „Essen, aber richtig!“.

Wenn Toni Colon mit seinem Schwager Biel in den Bergen hoch über dem mallorquinischen Valldemossa verabredet ist, dann steht die Jagd auf eine ganz besondere Delikatesse an, die man hier oben meist unter Steinen findet: Die beiden suchen nach Schnecken für ein großes Familienessen. In den Bergen, wo die Schnecken keine natürlichen Feinde haben, findet man sie in Hülle und Fülle. Trotzdem dauert es fast eine Stunde, bis die beiden Männer genug für das geplante Essen beisammenhaben. „Hier gibt es Schnecken mit Qualitätsgarantie“, meint Toni Colon. Pestizide, die anderswo die Qualität verderben, kommen in der steinigen Landschaft nicht zum Einsatz. Ihre Beute bringen sie gleich nach Hause, wo die Schnecken noch einige Tage mit Kräutern und Salat gefüttert werden. Dann gibt es Mehl – zur Reinigung der Därme. Maria Vidal, Tonis Schwiegermutter, wäscht die Schnecken und gibt sie mit vielen Kräutern in einen großen Topf. Als erfahrene Köchin kennt sie einen Trick, wie die Schnecken perfekt gelingen: Man lässt sie einige Minuten stehen, bevor man den Topf aufs Feuer setzt. Die Schnecken riechen die Kräuter, kommen aus ihren Häusern, und schon sind sie überlistet. Für den Rückzug bleibt keine Zeit. Später pult man sie leicht aus ihrer Schale heraus. Das mallorquinische Arme-Leute-Essen früherer Zeiten ist heute eine selten gewordene Spezialität. Die meisten Mitteleuropäer dürften die Schnecke nur als Dosenware kennen. Maria Vidals Schnecken sprechen für die Ursprünglichkeit der Küche auf Mallorca, zu der auch Bernsteinmakrelen, Pa Amb Oli – Brot mit Olivenöl und Salz – und Bunyols – frittierte Teigkringel – gehören, auf deren Zubereitung sich Tonis Frau Maria Antonia meisterhaft versteht.

Verkehrsbehörden von Bosnien und Herzegovina verhindern den pünktlichen Start der neuen Germanwings-Verbindung nach Sarajevo

Die Verkehrsbehörden von Bosnien und Herzegovina verhinderten entgegen anders lautender früherer Zusagen im letzten Moment den planmäßigen Start der neuen Germanwings-Verbindung zwischen Köln/Bonn und Sarajevo. Die Günstig-Airline muss daher den Start der neuen Flugstrecke, der für den 26. März 2007 geplant war, verschieben.

Germanwings hofft sehr, dass sich auch in diesem Teil Europas der freie Wettbewerb im Luftverkehr so bald wie möglich durchsetzt. Die Airline bedauert die Unannehmlichkeiten, die denjenigen Fluggästen entstehen, die bereits Flüge mit Germanwings gebucht hatten und diese nun nicht antreten können. Selbstverständlich wird ihnen der Flugpreis in voller Höhe rückerstattet.

Sobald Germanwings die zugesagten Verkehrsrechte bestätigt werden, wird die angekündigte Flugverbindung umgehend gestartet. Dies sollte zeitnah der Fall sein: Die Regierung von Bosnien und Herzegovina hat bereits im Juni vergangenen Jahres das europäische Open Skies Abkommen unterzeichnet.

The St David’s Hotel & Spa, Cardiff

Die Rocco Forte Collection verkauft das St David’s Hotel & Spa in Cardiff für 32,5 Millionen Pfund an Principal Hotels.

Die Erträge aus dem Verkauf des Hotels werden genutzt, um die Expansion der Gruppe in Europa weiter voranzutreiben. Hotels in München, Genf, Prag sowie ein Golf Resort in Sizilien werden innerhalb des nächsten Jahres eröffnet.

Die Rocco Forte Collection wurde von Christie & Co. beraten.

Sir Rocco Forte sieht den Verkauf des Hotels mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Unsere Absicht war es eigentlich, das Hotel zu verkaufen, die Leitung aber dennoch beizubehalten. Während des Verkaufsprozesses haben wir jedoch ein sehr gutes Angebot von einem Unternehmen bekommen, welches das Hotel auch selbst führen wollte. Da war es nur logisch, dieses Angebot anzunehmen, so haben wir zusätzliche Mittel für unser Expansionsprogramm auf dem europäischen Kontinent.“

„Es macht uns traurig, dass wir Cardiff verlassen, aber ich bin stolz, dass das St David’s Hotel & Spa eine sehr wichtige Rolle in der Entwicklung der Cardiff Bay gespielt hat und auch dazu beigetragen hat, dass die Stadt für Touristen attraktiver wurde.“

„Für mich persönlich heißt der Verkauf, dass ich seltener in Cardiff sein werde und ich werde die vielen Freunde vermissen, die uns von Anfang an geholfen und unterstützt haben.“

„Ich möchte auch allen Mitarbeitern des St David’s Hotel & Spa danken, besonders denjenigen, die von Beginn an dabei waren. Ihr neuer Arbeitgeber ist ein angesehenes Unternehmen, das ebenfalls auf Expansionskurs ist. Ich wünsche ihnen alles Gute.“

Die Verträge wurden am 16. März 2007 unterschrieben und treten am 4. April 2007 in Kraft.

Tony Troy, CEO von Principal Hotels, zeigte sich zufrieden mit das Geschäft: „Wir freuen uns, das St David’s Hotel & Spa in unser Portfolio aufnehmen zu dürfen. Es ist ein einzigartiges Hotel und liegt in einer für uns strategisch wichtigen Region. Wir sind sicher, dass der Erfolg des St David’s Hotel & Spa ungebrochen sein wird und danken der Rocco Forte Collection für ihre Unterstützung.