Bei Bos Food kann auch der Privatkunde bestellen

Bos Food Schinken

Nicht nur für uns ist es ärgerlich, dass die Restaurants zu sind. Für die Restaurants selber ist es schlimm. Aber besonders für die Lieferanten der Restaurants sind es schwere Zeiten. Deswegen kaufen wir jetzt beim Lieblingslieferanten der Sterneköche, bei Bos Food.

Austern – Ostras en vinigreta, in Albarino Vinaigrette, O Submarino – auch die hat Bos Food neben 16.000 anderen Artikeln
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Tobias Ernst

Bester Nachwuchskoch Deutschlands kommt erneut vom Öschberghof:
Tobias Ernst gewinnt 42. Rudolf Achenbach Preis

 Damit haben im Ländle wohl die Wenigsten gerechnet: Der begehrte Rudolf Achenbach Preis geht zum dritten Mal in Folge nach Baden-Württemberg und erneut an einen Auszubildenden des Öschberghofs in Donaueschingen.

Tobias Ernst, in doppelter Hinsicht Nachfolger von Vorjahressieger Carsten Gambeck, setzte sich in einem fairen Wettkampf gegen die starken Konkurrenten Anne Kratz, Auszubildende im Hyatt Regency Cologne in Köln (2. Platz) und Fabian Huschitt, Auszubildender im Ringhotel Der Waldkater, Rinteln  (3. Platz) durch. Der gebürtige Tennenbronner, der schon als Kind wusste, für den Beruf des Kochs geschaffen zu sein, überzeugte die sechsköpfige Wettbewerbsjury mit Fachwissen, professioneller Arbeitsweise und einem überragenden  4-Gang-Menü.

Das Geheimnis um den Warenkorb wurde traditionsgemäß erst am Wettkampftag gelüftet. Er enthielt eine Vielzahl saisonaler Zutaten, welche thematisch die aktuellen Innovationen der Delikatessen Manufaktur aufgriffen. Die Vorspeise musste aus einer Variation grünen Spargels bestehen. Die besondere Auflage hierbei war, eine davon als Espuma zu servieren, welche mit einem von der iSi GmbH gesponserten Gourmet-Whip herzustellen war. Weitere Pflichtkomponenten waren Pasta und Riesengarnelen zum Zwischengang, Kalbsbäckchen zum Hauptgang, sowie Rhabarber und Frischkäse zum Dessert.

Nur sechs Stunden blieben den Nachwuchstalenten für die Planung, die Zubereitung und das Anrichten ihres Menüs auf dem Porzellan der Firma RAK. Austragungsort des kulinarischen Wettstreits war das Best Western Premier IB-Hotel Friedberger Warte in Frankfurt.

Ritz Carlton Hotel-Company spendiert Praktikumsreise nach Barcelona

„Etwas von der Welt sehen und neue Eindrücke gewinnen ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Karriere. Umso mehr freut es uns, mit der Ritz Carlton Hotelgruppe einen Partner gefunden zu haben, der es unserem Sieger ermöglicht, seinen kulinarischen Horizont zu erweitern“, so Katrin Moos-Achenbach, Enkelin des Firmengründers und verantwortlich für die Durchführung des Wettbewerbs.

So freut sich der Gewinner neben der Urkunde, einer Prämie von 1000 Euro und insbesondere über den Hauptpreis, einen 14 tägigen Praktikumsaufenthalt im 5-Sterne Hotel Arts Barcelona. Auch die Kolleginnen und Kollegen wurden mit Prämien für ihre Leistung belohnt. Darüber hinaus gab es attraktive Sachpreise für alle: einen Flachbild-TV, ein Abonnement der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung, ein Curry-Gewürzset von Ingo Holland, ein Gutschein des VKD  für die Fachmesse inoga mit Besuch der Nationalmannschaft der Köche sowie ein Messer aus dem Hause Wüsthof.

Nachwuchsförderung  seit 1975
„42 Jahre Zusammenarbeit, darauf kann man ruhig stolz sein. Als Ausrichter des Wettbewerbes könnten wir uns kaum einen kompetenteren und zuverlässigeren Partner wünschen. Dass Sie dem Köchenachwuchs mit diesem Wettbewerb die Zukunft ebnen, dafür sind wir Ihnen heute wieder einmal besonders zu Dank verpflichtet.“ so Andreas Becker, Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. anlässlich der feierlichen Siegerehrung.

Seit 1975 finanziert die Achenbach Delikatessen Manufaktur den Bundesjugendwettbewerb des Verbands der Köche Deutschlands e.V. (VKD). In diesem ältesten, von Rudolf Achenbach initiierten und nach strengen Statuten durchgeführten Kochwettbewerb haben weit über 37.000 junge Menschen ihr Können unter Beweis gestellt. Die Finalisten dieses bundesweiten Wettbewerbs haben sich in Vorentscheiden der 155 örtlichen Zweigvereine und anschließenden Vorentscheidungen der VKD Landesverbände für das Finale qualifiziert.


Siegermenü 2016

Grüner Spargel als Salat, Tempura und Schaum

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Garnelenravioli mit glasierten Zuckerschoten
und Paprikawürfeln, Ducca Gewürzschaum

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Geschmortes Kalbsbäckchen mit Portweinjus
gebratener Frühlingszwiebel und Süßkartoffel
als Crème und Nocken

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Frischkäseeis mit gedünstetem Rhabarber
und Erdbeerparfait

www.achenbach.com/rudolf-achenbach-preis/der-wettbewerb

Mediterrane Delikatessen aus Griechenland im Abo

MonthlyFlavors liefert Abonnenten jeden Monat ein Überraschungspaket mit ausgewählten Köstlichkeiten vom Mittelmeer direkt nach Hause.

Wer träumt nicht davon, ein bisschen Urlaubsfeeling in den Alltag zu retten? Das griechische Unternehmen MonthlyFlavors stillt diese Sehnsucht einmal im Monat und liefert ein Paket mit hochwertigen mediterranen Delikatessen an Abonnenten in aller Welt. Jetzt auch nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Genießer können das Gourmet-Paket ganz einfach über www.monthlyflavors.de abonnieren.

Was zeichnet MonthlyFlavors aus?
MonthlyFlavors ist ein junges griechisches Unternehmen, das exquisite mediterrane Delikatessen in der Welt bekannter machen will. In Form eines monatlichen Überraschungspakets für Gourmets versendet MonthlyFlavors eine Auswahl hochwertiger Delikatessen. Jedes Paket enthält sorgfältig ausgewählte und typisch mediterrane Produkte von kleinen Produzenten. Dazu zählen Produkte von traditionellen Familienbetrieben, von Landwirten, die biologischen Anbau pflegen, sowie von Produzenten, die unterschiedliche Aromen Griechenlands zu einer neuen Spezialität kombinieren.

Jeden Monat wird ein neues Paket an die Abonnenten versendet. Sie entdecken beispielsweise neue Teesorten, Gewürze, Kräuter, hochwertiges Olivenöl oder Honig, traditionelle Saucen, Salate und Brotaufstriche oder auch Dips und orientalische Süßigkeiten. „Das Mittelmeer war schon immer ein Melting-Pot der Aromen aus Ost und West, aus Nord und Süd. Über die Jahrhunderte hat sich in der Region eine sehr spezielle Flora von ca. 6000 Pflanzen entwickelt und bis heute erhalten. Viele davon sind endemisch, kommen also nur dort vor. Diese vielfältige Mischung aus Geschmacksrichtungen und Aromen ist es, die unsere Produkte so besonders machen“, so Yiannis Voultsis, Geschäftsführer von MonthlyFlavors.

Wie kann man sein eigenes Paket mit Delikatessen bestellen?
Interessenten können das Überraschungspaket von MonthlyFlavors bequem und direkt über das Internet abonnieren. „Obwohl wir bisher in Nordeuropa noch keine Werbung gemacht haben, haben uns auch hier bereits zahlreiche Kunden entdeckt. Vielleicht vom letzten Griechenurlaub? Das hat uns bewogen, für Liebhaber mediterraner Delikatessen unsere Webseite auf Deutsch zu übersetzen und unser Angebot für Deutschland, Österreich und die Schweiz zu erweitern“, so Yiannis Voultsis.

Der Bestellvorgang ist denkbar einfach. Interessenten können über ein Formular ihre Adresse und Zahlungsinformationen angeben. Das Paket wird versendet, sobald die Zahlung erfolgt ist. Wer MonthlyFlavors abonniert, erhält die handverlesenen Köstlichkeiten in jeweils unterschiedlicher monatlicher Zusammenstellung als Vollprodukte (keine Proben) direkt nach Hause oder ins Büro geliefert. Verpackung und Versandkosten sind im Abonnement-Preis enthalten. Der genaue Inhalt offenbart sich erst beim Öffnen des Pakets – ein Überraschungspaket eben. Das Abonnement kann auch jederzeit wieder gekündigt werden. „Allerdings zeigt unsere Erfahrung, dass das fast niemand macht“, so Yiannis Voultsis. „Wir wissen, dass viele unserer Freunde im Ausland Griechenland auch wegen seiner Düfte und Aromen lieben. Wir wollen diese Menschen verführen, jeden Monat neue Delikatessen aus Griechenland kennenzulernen und zu genießen. Ein bisschen Griechenland für jeden.“

kulinart Stuttgart

Am 14. und 15. November 2015 bietet kulinart, die Messe für Genuss und Stil, im Römerkastell Stuttgart wieder ein ebenso hochwertiges wie vielseitiges Programm mit Delikatessen und Design.

Im letzten Jahr besuchten fast 7.000 Genießer, Kenner und Neugierige die Genussmesse kulinart in der Phoenixhalle im Römerkastell. Dieses Jahr präsentiert kulinart mit rund 70 handverlesenen Ausstellern sowohl alte Branchenhasen als auch spannende Start-ups, darunter internationale Foodfinder und regionale Genusshandwerker, Spirituosen-Hipster und Weinbau-Altmeister, querdenkende Wohndesigner und Kochprofis.

Doch kulinart ist nicht nur eine Veranstaltung für Genießer – hier lassen sich jedes Jahr auch aktuelle Trends ablesen, wie z. B. Vegan Food und verantwortungsvolles Produzieren. Veranstalterin Conny Krenn dazu: „kulinart 2015 zeigt, dass Nachhaltigkeit und bewusste Ernährung auch Spaß machen dürfen – und am besten mit Leidenschaft serviert werden.“.

Zum Beispiel von Musikmanagerlegende Andreas „Bär“ Läsker (Fanta4), der gemeinsam mit Filmproduzent Kai Binder die erste vegane Fastfood-Kette Deutschlands gegründet hat: XOND. Der Name (bitte schwäbisch aussprechen) ist Programm: XOND ist schnell, gesund, bio, vegan und beweist, dass sich Fast-Food und gesundes Essen in Bio-Qualität nicht ausschließen. Die erste XOND-Filiale wird Anfang 2016 in Stuttgart eröffnet – auf der kulinart feiert das XOND-Konzept sozusagen seine Vorpremiere.

Für leckere Verpflegung vor Ort sorgen auch Angelika Thiele und Günther Bacher. Im stylishen „Mauls & More“-Mobil servieren sie schwäbische Maultaschen mit Kartoffelsalat, veganes Süßkartoffelcurry und südafrikanischen Rindfleischtopf zu. Die Gewürze dazu kommen von der „Lemon Pepper Kompanie“ – einem von insgesamt fünf feinen Gewürzanbietern auf der diesjährigen kulinart.

Freunde internationaler Feinkost werden auch bei „Marokko-Gourmet“ und „All Orient“ fündig, genießen ein paar Schritte weiter echten Rum von der Karibikinsel Martinique, entdecken die US-Barbecue-Kultur und den American Lifestyle von „American Heritage“ oder lassen sich bei „Can-Gourmet“ mit mallorquinisch-mediterranen Spezialitäten verwöhnen.

Das Gros der Messe ist jedoch fest in regionaler Hand. So bringen mit dem „Nürtinger Käsekontor“ und der „Vino Vino Bodega“ gleich zwei Anbieter das Flair der Nürtinger Altstadt auf die kulinart. Mit einer ausgefallenen Idee überrascht Newcomer „Mix dein Brot“: Aus über 40 Zutaten kann man sich hier seine individuelle Bio-Brotbackmischung zum Selberbacken zusammenstellen.

Wer gut isst, der soll auch gut trinken. Auf der kulinart besteht auch in diesem Bereich kein Anbietermangel. Ob „Burgunder von den Kiwis“ von Neuseeland-Auswanderer und Ex-Remstal-Winzer Kai Schubert, Frank Hallers charakterstarke Weine aus der traditionsreichen Kulturlandschaft des „Cannstatter Zuckerle“ oder die Manufakturweine der Weingärtnergenossenschaften Cannstatt und Untertürkheim oder Hochprozentiges aus dem Schwarzwald wie die „Marder-Edelbrände“ oder der „In-Gin“ Monkey 47 – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Köstliche Erfrischung versprechen auch die alkoholfreien Getränkealternativen auf der kulinart, wie die klare „Glam Cola“ aus Kreuzberg und der Limo-Tee „Gloria“.

Zum Abschluss noch etwas Süßes? Vom „Lagerhaus an der Lauter“ darf man raffinierte Köstlichkeiten aus der eigenen Chocolaterie sowie aromatische Kaffees erwarten. Julia Brodbeck aus München bietet mit ihrem „CHOCQLATE Set“ gleich die komplette Grundausstattung für den Hobby-Chocolatier: In rund 20 Minuten fertigt man mit ihren Zutaten seine eigene Schokoladenkreation – 100 % vegan und fair gehandelt. Aline John hat ihre Pâtisserie „Tarte & Törtchen“ in Stuttgart bereits um ein schönes Café erweitert − auf der kulinart ist sie mit ihren Kreationen ein beliebter Stammgast.

„Bewusste Ernährung“ – das ist der Megatrend, der sich durch fast alle Aspekte der Messe zieht. Kein Wunder, schließlich findet man hier die Idealbedingungen, um sich persönlich über Herkunft, faire Herstellungsbedingungen und Handelswege der Waren zu informieren, und das oftmals direkt bei den Händlern oder regionalen Erzeugern.

Begleitet und unterstützt wird die Messe wieder von langjährigen Partnern: Das Einrichtungshaus „Uhl – Schöner Leben“, schafft mit innovationsfreudiger Küchen- und Wohnkultur den passenden Rahmen für die Köstlichkeiten der Messe. Die Brauerei Meckatzer lädt die Besucher auf ihr Allgäuer Sonntagsbier ein (und bei den Meckatzern ist jeder Tag ein Sonntag!). Und Thorsten Strotmann verzaubert sie mit Charme, Humor und unfassbaren Kunststücken hautnah in seiner „Magic Lounge“.

Wie sagt es OB Kuhn so treffend in seinem Grußwort zur Messe: „kulinart trifft in der Landeshauptstadt auf ein Publikum mit passender Lebenseinstellung: Den schönen Seiten des Lebens geneigt, für bewusstes und neues Geschmackserleben bereit.“

www.kulinart-messe.de

kulinart 2015 – Messe für Genuss und Stil
14. und 15. November 2015 – Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle
Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher: 10,- €

Umbrien – kulinarische Tipps (Italien)

Frische Feigen, erlesene Trüffel, knusprige Crostini – wer in Umbrien unterwegs ist, genießt feinste Leckereien. Besonders Wein, Olivenöl, Fleischwaren, Trüffel und Schokolade zählen zu den Delikatessen der Region. Gerade im Herbst lohnt sich die Reise ins grüne Herz Italiens, wenn die Weinlese startet, die Hauptsaison für die Trüffelsuche beginnt und die Schokoladenmesse in Perugia lockt. Gourmets genießen die Spezialitäten in ausgewählten Restaurants, gemütlichen Enotheken und urigen Lokalen. Auf Hobbyköche warten zudem ausgewählte Kochkurse. Buon Appetito!

Edle Tropfen – Wein
Bis in die Antike reicht die Weinkultur Umbriens zurück. Das Prädikat DOC tragen die Weinbaugebiete Assisi, Colli Altotiberini, Colli del Trasimeno, Colli Perugini, Torgiano, Todi, Spoleto, Colli Martani, Montefalco, Lago di Corbara, Orvieto Rosso und Colli Amerini. Sehr beliebt ist der Weißwein Orvieto Classico, dessen edles Bouquet ihn einst zum Lieblingswein der Päpste machte. Besonders berühmt sind die beiden Spitzenweine Sagrantino DOCG aus Montefalco und der Torgiano Rosso Riserva DOCG.

Das Weinmuseum in Torgiano gibt besondere Einblicke in die Rebenkultur. Weiteren Genuss versprechen die vier umbrischen Weinstraßen: Strada del Sagratino, Strada dei Vini del Cantico, Strada del Vino Colli del Trasmimeno und Strada dei Vini Etrusco-Romana. www.lungarotti.it I www.umbriatourism.it

Flüssiges Gold – Olivenöl
Unentbehrlich in der umbrischen Küche ist das hochwertige Olivenöl. Als erste Region Italiens erhielt Umbrien 1997 auf seine Gesamtfläche das Prädikat DOP. Diese teilt sich in fünf Anbaugebiete auf, die auf der Etikettierung des Öls vorhanden sein müssen: Colli di Assisi e Spoleto, Colli Martani, Colli Amerini, Colli del Trasimeno und Colli Orvietani.
Bei Ölverkostungen können Besucher die verschiedenen Geschmacksrichtungen des umbrischen Öls kennenlernen. Ein idealer Reisezeitpunkt dafür ist November, wenn die Olivenpresse mit einer ganzen Reihe Veranstaltungen (Frantoi Aperti) gefeiert wird. Rund um das umbrische Olivenöl informieren die Museen Museo delle Civiltà dell‘Olio in Trevi und Museo Lungarotti dell’Olio in Torgiano. www.protrevi.com/ I www.lungarotti.it I www.umbriatourism.it

Seltene Schätze – Trüffel
Umbrien ist seit jeher das Land des Trüffels: gerieben, als Öl oder in Pasteten verfeinert der edle Pilz zahlreiche Gerichte. Ein Großteil der nationalen Gesamtproduktion stammt aus der Region, die verschiedene Trüffelsorten hat: der seltene und wertvolle Weiße Trüffel, der Schwarze Trüffel, der etwas weniger aromatische Sommertrüffel Scorzone und der im Geschmack ähnliche Herbsttrüffel. Der Frühjahrstrüffel Bianchetto wächst im März und riecht leicht nach Knoblauch. Sehr weit verbreitet sind der schwarze Wintertrüffel und der Muskattrüffel, die beide im Winter reifen. Umbrien-Reisende können das erlesene Gewächs nicht nur genießen, sondern sich wie Gwyneth Paltrow selbst auf die Suche danach begeben: www.umbriatastes.eu

Süße Verführung – Dolci und Schokolade
Das Angebot an umbrischen Süßigkeiten ist riesig und je nach Region unterschiedlich. Typisch sind Castagnacci, Kuchen aus Kastanienmehl, Nüssen und Rosinen. Genuss pur versprechen auch das Mandelgebäck Tozzezzio und Zuppa inglese, Löffelbiskuit mit Likör und Früchten. In Perugia beliebt sind Torciglioni, Marzipanaale mit Kirschaugen. In Assisi lieben die Bewohner das Nussgebäck Rocciata. Torcolo San Constanzo ist ein Napfkuchen mit kandierten Früchten, Pininkernen und Anis. Undenkbar ist eine umbrische Fastnachtszeit ohne Struffoli, ein frittiertes Gebäck mit Honig und Gewürzlikör.
Eine besondere Rolle spielt Schokolade, die seit Jahrhunderten mit Umbrien verbunden ist. Vor allem Perugia ist eine Hochburg der Schokoladenherstellung. Dort wurde vor über 100 Jahren die Schokoladenfabrik Perugina gegründet, die die berühmten Pralinen Baci produziert. Das Museum Casa del Cioccolato Perugina entführt die Besucher in die Welt der Schokolade. Chocoholics checken im Etruscan Chocohotel ein. www.perugina.it I www.chocohotel.it

Perugia ist auch Gastgeber des internationalen Schokofestivals Eurochocolate, das jährlich im Herbst stattfindet, dieses Jahr von 16.-22. Oktober 2015. www.eurochocolate.com

Highlights – Fleisch
Eine konsequent regionale Produktion sowie strenge Richtlinien bei Aufzucht und Verarbeitung machen Umbriens Fleischprodukte zu echten Delikatessen. Das Bistecca zählt zu den besten Italiens: die Marke „Vitellone Bianco dell’Apennini Centrale“ wurde durch das EU-Qualitätssiegel IGP ausgezeichnet. Ein Leckerbissen ist auch das Fleisch des Chianina-Rinds, das seit zwei Jahrtausenden in Umbrien gezüchtet wird.
Die Norcineria, die Kunst der Schweinefleisch-Verarbeitung, hat in Umbrien seit dem Mittelalter Tradition. Der herzhafte Schinken aus Norcia ist einer der besten ganz Italiens. Streng traditionell hergestellt, reift der Schinken an der trockenen Bergluft bis zu zwei Jahre. Seit 1997 adelt und schützt ihn eine von der EU verliehene Ursprungsbezeichnung.
Zu den Spezialitäten zählen auch Mazzafegati (Schweineleberwürste), das Streetfood Porchetta (gegartes Schwein mit knuspriger Kruste), Coglioni di mulo (Wurst aus magerem Schweinefleisch), Capocollo (gepökeltes Fleisch mit Pfeffer und Koriander), Corallina und Coppa di Testa (Salami), Guanciale oder Barbazzo (eingelegte Schweinebacken), Sanguinaccio (Blutpudding). www.umbriatourism.it

Gut beraten – Kochkurse und kulinarische Adressen:
Das Eco Resort Fattoria di Vibio ist nicht nur ein traumhaftes Reiseziel, sondern bietet auch mehrsprachige Kochkurse an: die Teilnehmer machen Pasta und typische Desserts selbst, lernen typische Zutaten und original umbrische Gerichte kennen. www.fattoriadivibio.com

Feinste Schokoladen-Delikatessen finden Naschkatzen im liebevoll geführten Dulcinea in Perugia. Von der Praline bis zum Etikett ist hier alles handgemacht. www.dulcineaperugia.it

Typisch umbrische Küche bieten zum Beispiel die Restaurants Posterula in Orvieto (Corso Cavour, 312), Lo Scoiattolo in Lisciano Niccone und die Osteria a Priori in Perugia an.

Eine Weinverkostung bei Sonnenuntergang genießen Besucher am Lago Trasimeno. www.madrevite.com

Weitere Informationen zu den kulinarischen Highlights Umbriens: www.umbriatourism.it/de

kulinart

Im Herbst bietet kulinart, die Messe für Genuss und Stil, wieder ein ebenso hochwertiges wie vielschichtiges Programm mit Delikatessen und Design in Frankfurt und Stuttgart.
Für Genießer, Kenner und Neugierige ist die Genussmesse bereits ein Fixpunkt im Veranstaltungskalender: 6.200 Besucher besuchten im letzten Jahr kulinart in Frankfurt, in Stuttgart waren es fast 7.000. Auch in diesem Jahr bleibt die Messe ihrem Konzept treu und präsentiert in jeder Stadt mit je 70 handverlesenen Ausstellern sowohl alte Branchenhasen als auch spannende Start-ups, darunter internationale Foodfinder und regionale Genusshandwerker, Spirituosen-Hipster und Weinbau-Altmeister, querdenkende Wohndesigner und kreative Kochprofis. Begleitet und unterstützt wird kulinart von langjährigen namhaften Partnern wie Miele, der Brauerei Meckatzer und Uhl – Schöner Leben.

Dass kulinart alle Facetten des Genusses bedient, wird in diesem Jahr besonders deutlich, wenn in den beiden Messestädten zwei scheinbare gegensätzliche Trends im Fokus der Aufmerksamkeit stehen: Während sich in Frankfurt gleich drei Anbieter dem Thema „Gourmetfleisch“ widmen, wird es in Stuttgart erstmals Aussteller mit rein veganen Angeboten geben.

Ob Qualitätsfleisch oder Vegan Food – der Megatrend „Bewusste Ernährung“ zieht sich durch fast alle Aspekte der Messe. Schließlich findet man hier die Idealbedingungen, um sich persönlich über Herkunft, faire Herstellungsbedingungen und Handelswege der Waren zu informieren – und das oftmals direkt bei den Händlern oder regionalen Erzeugern. Veranstalterin Conny Krenn zu ihrem Konzept: „kulinart 2015 zeigt, dass Nachhaltigkeit und bewusste Ernährung auch Spaß machen dürfen – und am besten mit Leidenschaft serviert werden.“

kulinart 2015 – Messe für Genuss und Stil
24. und 25. Oktober 2015 Frankfurt im Bockenheimer Depot
14. und 15. November 2015 Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle

Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher: 10,- €

www.kulinart-messe.de

Kölner Fischmarkt

Diesen Sonntag, 19. Juli 2015, ist es wieder soweit. Der bekannte Kölner Fischmarkt trumpft mit seinen rund 75 Händlern und deren breitgefächertem Produktangebot auf, welches von internationalen Delikatessen über Kunsthandwerk bis hin zu edlem Schmuck reicht und damit wohl keine Wünsche offen lässt. In der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr haben Sie genügend Zeit, um die besondere Atmosphäre der einzigartigen Flaniermeile am berühmt berüchtigten Tanzbrunnen zu genießen.

Freuen können sich Sie sich dieses Mal natürlich auf die altbewährten Fischklassiker, wie den bekannten Flammlachs oder die leckeren Kibbelinge. Der Fischmarkt ist jedoch keineswegs nur etwas für Fischliebhaber. Mit internationalen Gerichten, exotischem Käse, saftiger Wildbratwurst, sowie anderen Spezialitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neben Waren zum Direktverzehr sind auch einige Accessoire-, Schmuck-, Deko- und Kunsthandwerkstände anzufinden.

Für alle, die dieses Jahr nicht in den Sommerurlaub fahren, bringt das Ehepaar Ingers mit seinem handgefertigten Schmuck eingeflogen aus Spanien ein Stück Süden mit zum Fischmarkt. Individuell prägbare Kupferplättchen aus der Hauptstadt Berlin bietet zudem der neue Stand von Süssmädchen. Dort erhalten Sie auf Wunsch ein einzigartiges Unikat. Bei Frau Geissel dagegen können Sie leichte Sommerhüte in tollen Designs für Damen und Herren ergattern. Diese sind nicht nur ein toller Hingucker, sondern bieten auch den perfekten Schutz vor der Sonne.

Für die passende Stimmung und Atmosphäre unter den Gästen sorgt zudem die Band Steven-K und rundet den Tag somit ab.

Datum: Sonntag, 19. Juli 2015
Uhrzeit: 11.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Tanzbrunnen [Köln], Rheinparkweg 1

Carsten Gambeck

Duplizität der Ereignisse beim 41. Rudolf Achenbach Preis am 29. und 30. Mai 2015 in Frankfurt: Zweimal in Folge traten im Finale dieses legendären Nachwuchswettbewerbs der weißen Brigade fünf Frauen und vier Männer gegeneinander an und zum zweiten Mal nacheinander geht der begehrte Titel nach Baden-Württemberg.

Carsten Gambeck, Auszubildender im Öschberghof (Donaueschingen) setzte sich in einem fairen Wettkampf durch. Mit seinem Fachwissen, professioneller Arbeitsweise und einem geschmacklich und optisch erstklassigen Menü konnte er die sechsköpfige Fachjury ein klein wenig mehr überzeugen als seine größten Konkurrenten Christiaan Stoop, Auszubildender der Käfer Service GmbH in Vaterstetten (2. Platz) und Sandra Krumreich, Auszubildende im Hilton Hotel Berlin (3. Platz).

Der Warenkorb, welcher erst am Wettkampftag enthüllt wurde, hatte es in sich. Da traditionell auch die Innovationen der Delikatessen Manufaktur aufgegriffen werden, spielten Weckgläser eine große Rolle. So war unter der Verwendung von Black Tiger Garnelen, Fjordforellenfilet und Wildkräutermix ein Vorspeisen-Trio herzustellen und in Weckgläsern anzurichten. Weitere Pflichtkomponenten waren Zander (Zwischengang), Lammcaree (Hauptgang) sowie Weiße Schokolade und Yuzu (Dessert). Das 4-Gang-Menü musste innerhalb von sechs Stunden geplant, gekocht und auf Porzellan der Firma RAK angerichtet werden, wozu in der Küche des Best Western Premier IB-Hotel Friedberger Warte wieder einmal optimale Bedingungen herrschten.

seachefs spendiert Praktikumsreise – für alle Finalisten
„Die Welt zu sehen und dabei Karriere zu machen ist sicher der Traum vieler Nachwuchsköche. Wir freuen uns sehr, dass die seachefs Holding AG es allen neun Finalistinnen und Finalisten ermöglicht, ihren Arbeitsbereich einmal in diesem besonderen und faszinierenden Umfeld kennenzulernen“, so Katrin Moos-Achenbach, Enkelin des Firmengründers und verantwortlich für die Durchführung des Wettbewerbs.

So erhielt der Gewinner neben der Urkunde eine Prämie von 1000 Euro, einen Flachbild-TV und eine Hochsee-Kreuzfahrt. Auch die Kolleginnen und Kollegen wurden mit attraktiven Geld- und Sachpreisen für ihre Leistung belohnt und erhielten als zusätzliche Anerkennung einen Aufenthalt auf einem Fluss-Kreuzfahrtschiff. Alle neun Nachwuchsköche dürfen sich während ihrer 14 tägigen Reise über exklusive Einblicke in das Leben und das Arbeiten an Bord freuen.

Nachwuchsförderung seit 1975
„Mein Dank gilt dem Hause Achenbach Delikatessen Manufaktur und meinen Kollegen in den Landesverbänden, die jedes Jahr eine Plattform schaffen, auf der gezeigt wird, mit welchen großartigen Talenten unser Beruf gesegnet ist. Ich bin stolz auf diese jungen Menschen, die mit einer unglaublichen Begeisterung ihre Fähigkeiten demonstrieren,“ so Andreas Becker, Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. anlässlich der feierlichen Siegerehrung .

Seit 1975 finanziert die Achenbach Delikatessen Manufaktur den Bundesjugendwettbewerb des Verbands der Köche Deutschlands e.V. (VKD). In diesem ältesten, von Rudolf Achenbach initiierten und nach strengen Statuten durchgeführten Kochwettbewerb haben weit über 36.000 junge Menschen ihr Können unter Beweis gestellt. Die Finalisten dieses bundesweiten Wettbewerbs haben sich in Vorentscheiden der 155 örtlichen Zweigvereine und anschließenden Vorentscheidungen der VKD Landesverbände für das Finale qualifiziert.

Siegermenü 2015
Gebratene Garnele mit Kaiserschotensalat,
geräuchertes Forellenfilet mit mixed Pickels Gemüse
und Wildkräutersalat
Zanderravioli mit Gewürzschaum,
gedünstetem Pak Choi und Pfifferlingen
Gebratenes Lammkarree mit Portweinsauce,
glasierten Karotten, Sellerie Püree
und Dauphine Kartoffeln
Halbgefrorenes von Yuzu mit zweierlei Schokolade,
Joghurt und Streuseln

www.achenbach.com/rudolf-achenbach-preis/der-wettbewerb

Matthew Schaeffer

Feinschmecker können sich freuen: Matthew Schaeffer unterstützt ab sofort als Sous-Chef das Küchenteam des The Nam Hai in Zentralvietnam. Der gebürtige Neuseeländer kommt aus Dubai in den südostasiatischen Küstenstaat, wo er sich seit 2010 im mehrfach ausgezeichneten Restaurant „Jones the Grocer“ bis zum Executive Chef hochgearbeitet hat. Zuvor hat der Koch aus Leidenschaft in Restaurants im Wüstenstaat Katar, Australien und seiner neuseeländischen Heimat vielseitige Erfahrungen gesammelt. Er perfektionierte seine Technik unter dem strengen Auge großer Namen der französischen Spitzenküche wie Ryan Clift und Shannon Bennet des renommierten Gourmetrestaurants „Vue De Monde“ in Melbourne, Australien. Ob im trendigen Café, im Gourmetrestaurant, der Hotelküche oder bei großen Banketts – der junge Neuseeländer bewegt sich sicher auf jeglichem kulinarischen Terrain und freut sich auf die neue Herausforderung in dem vietnamesischen Luxushotel in Hoi An, wo er ab sofort seine fundierten Kenntnisse und Erfahrungen einbringt. Für Gäste des Villenresorts The Nam Hai wird eine köstliche Mischung aus europäischen Delikatessen bis hin zu kreativen Spezialitäten mit den Gewürzen und Aromen Indiens gezaubert.

The Nam Hai Hoi An liegt eine halbe Stunde südlich von Da Nang, Vietnams viertgrößter Stadt, entfernt. Es umfasst 60 Villen und 40 Poolvillen, die mit bis zu fünf Schlafzimmern ausgestattet sind. Drei Infinity Pools, ein preisgekröntes Spa und ein Gourmetrestaurant zählen zum Resort. Drei UNESCO-Welterbestätten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Resorts, der Strandabschnitt Hoi An Beach zählt zu einem der schönsten des Landes.

www.thenamhaihoian.com

Wolfgang und Helena Kerschbaumer

In der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal wird aus dem Naturprodukt Milch so manche exquisite Köstlichkeit gezaubert. Veredelter Käse, originelle Knödelgerichte oder auch Sternerestaurants in Miniaturgröße prägen das Geschmackserlebnis in Gitschberg Jochtal. Doch erst die Leidenschaft der Menschen hinter diesen Köstlichkeiten macht die vielfältigen Genussmomente möglich.

Neben dem abwechslungsreichen Sport- und Freizeitangebot in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal gibt es auch für Food Hunter und Co. hier am Schnittpunkt vom Eisack- und Pustertal einiges zu entdecken. Ob kleine, aber feine Restaurants, besondere regionale Delikatessen, die es nur hier gibt oder auch unkonventionelle Bauern, die ihre ganz eigene Vorstellung von Landwirtschaft haben und auch leben, gibt es hier rund um den Gitschberg für Genussliebhaber und Gourmets Schmackhaftes zu entdecken.

Käse aus dem Bunker
Duftende Blumen, Sonnenschein und Kuhglockengeläut auf Almwiesen. Dunkelheit, Kälte, der Geruch von Moder im Inneren eines Bunkers aus dem zweiten Weltkrieg. Zwei Orte, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Der gebürtige Eisacktaler Hansi Baumgartner hat diese ungleichen Orte dennoch zu einer unglaublichen Synergie verbunden. Der gelernte Spitzenkoch und Restaurantbesitzer tauschte 1995 seine Haube gegen das Käsemesser. Als erster Käse-Affineuer Südtirols hat er sich der Veredelung von Käse, die ursprünglich der Konservierung diente, verschrieben – und das in ungeahnt kreativer Weise.
Den Käse bezieht der „Milchgoldschmid“, wie Baumgartner auch genannt wird, von 55 handverlesenen Käselieferanten, zum Großteil von kleinen Südtiroler Hofsennereien und Almen aus Gitschberg Jochtal. Aber auch findig Ausgesuchtes aus Holland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz wird von Baumgartner geschickt kultiviert.

Wichtig ist, dass das Ausgangsprodukt stimmt. Ähnlich komplex wie der Geschmack eines Weines, hängt das „Mmh“ beim Käse von vielfältigen Einflussfaktoren wie Tierrassen, Bodenbeschaffenheit, Wetterumschwüngen, Säurekulturen oder auch Temperatur und Feuchtigkeit beim Reifen ab. So vielfältig wie die Region Gitschberg Jochtal selbst, sind auch die hier produzierten Käse. Die frischen Gräser und Kräuter auf den Almen, die namensgebend für die Region sind, sichern die ausgezeichnete Qualität der Milch als ideales Ausgangsprodukt für die regionalen Spezialitäten. Die gesammelten Kostbarkeiten lagert Baumgartner in einem alten Militärbunker oberhalb von Mühlbach im Eisacktal. Die im Inneren herrschende Kälte und Feuchtigkeit sind der ideale Nährboden für Mikroorgansimen und Sporen, die den Käse reifen lassen. Nach der täglichen Zuwendung – die Laibe werden gewendet, gebürstet, gar gestreichelt – kommen sie nach Vahrn bei Brixen in Baumgartners Betrieb „Degust“. Kuh- und Ziegenkäse gehen hier aufregende Verbindung mit Rosenmuskateller, der aus Südtirol stämmigen Rotweinsorte Lagrein, heimischen Kräutern, Asche, Schüttelbrotkrumen oder auch frischen Meeresalgen ein. Die erlesenen Molkereiprodukte, darunter allein 200 unterschiedliche Käsesorten, werden an Restaurants und Feinkostläden in aller Welt geliefert, können hier aber auch verköstigt und gekauft werden.

In der Höhe schmeckt es am besten
Ein weiterer Feinschmeckertreff führt auf die Fane Alm hinauf, dem wohl schönsten Almendorf Südtirols. Hier warten ungeahnte Variationen eines typischen Südtiroler Gerichts. Denn die Kreativität der Knödelqueen Martha Gatterer kennt beinahe keine Grenzen. Von traditionellen Rezepten wie Kaspress- oder Marillenknödel steht auch Außergewöhnliches wie Schwarzplenten-, Mangold- oder Brennnesselknödel auf der Speisekarte der Gattererhütte. Gekocht wird auf einem alten Herd, der noch mit Feuer betrieben wird. Darauf wird auch der locker-luftige Kaiserschmarren gebacken, die zweite Spezialität der Gattererhütte. Grundzutat für Knödel und Kaiserschmarren ist auch hier die frische Milch, direkt von den Kühen der Fane Alm – neben dem Können von Martha wohl das Geheimnis hinter dem verführerischen Geschmack der dampfenden Speisen.
Einige der spannendsten Knödelgerichte von Martha finden sich im Buch „Südtiroler Weiberwirtschaft. Refugien für Leib und Seele“. Dreißig prägende, starke Wirtinnen aus Südtirol, zu denen auch Martha zählt, stellen darin ihre Lieblingsrezepte vor. Ab Ende April 2015 bewirtschaftet die Gattererhütte wieder hungrige Wanderer. Dann heißt es jeden Mittwoch: Knödeltag!

Bauernstube mit Stern
Ein kleines Juwel des guten Geschmacks findet sich im unscheinbaren Ort Vintl. Hier führt das Ehepaar Wolfgang und Helena Kerschbaumer mit viel Leidenschaft, Ideenreichtum und Liebe zum Detail das wohl kleinste Michelin-Sternerestaurant Südtirols. Im „La Passion“ werden Delikatessen in einer typischen Bauernstube aus dem 16. Jahrhundert kredenzt. Regional, saisonal und traditionell ist die Devise, nach der Wolfgang Kerschbaumer kocht, während sich Helena um den Service und die Weinauswahl kümmert. Typische Gerichte aus der Region werden geschickt veredelt, modernisiert und mit der persönlichen Note des Küchenchefs versehen. Zudem kommen viele Ausgangsprodukte direkt aus der Umgebung, unter anderem auch von Milchgoldschmied Hansi Baumgartner. So wundert es nicht, dass die Karte je nach Jahreszeit und Angebot variieren kann. Doch eines ist immer sicher: Lukullische Höhenflüge sind im „La Passion“ garantiert. Dies alles überzeugt nicht nur die Michelin-Kritiker, sondern auch die Tester von Gault Millau. Neben einem Stern schmücken zwei Hauben (15 Punkte) den Vorzeigebetrieb in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal.

Exotisches vom Almacker
Zurück zum Bunker Baumgartners. Denn nur wenige Kilometer davon entfernt kann man eine für Südtirol ungewöhnliche Pflanze entdecken, die seit kurzem hier angebaut wird. Die Rede ist von der Südtiroler Bergartischocke, die in Rodeneck von Robert Amort kultiviert wird. Die herkömmliche Sorte wächst ursprünglich in wärmeren Anbaugebieten wie Südfrankreich oder Kalifornien, hat aber nach einer dreijährigen Experimentierphase auch in der Region Gitschberg Jochtal Einzug gehalten. Die regionale Variante der Artischocke besticht durch ihren nussigen Geschmack und steht auf den Speisekarten der lokalen Gourmetrestaurants, wird aber auch nach Österreich und Deutschland geliefert.

Ob man sich nun für originelle Käse- und Knödelkreationen, verlockende Süßspeisen oder die kleine, aber feine Gourmetküche interessiert – in der Ski- und Almenregion warten Orte, die die Geschmacksvielfalt Südtirols hochleben lassen und die kein Feinschmecker verpassen sollte.

www.gitschberg-jochtal.com