Flüsse der Genüsse

Do, 03.07. um 09:20 Uhr hessen3

Flüsse der Genüsse Keine Wertung Sterne
Die Ruhr
Dauer: 30 Minuten
Autor: Film von Ulrike Bartels

Die Ruhr führt durch die alte Industrieregion in Nordrhein-Westfalen. Die Filmautorin Ulrike Bartels startet in Schwerte und folgt der Ruhr bis zu ihrer Mündung in den Rhein in Duisburg. Auf der Reise trifft sie interessante Köche und lernt die traditionelle und die moderne Ruhrgebietesküche kennen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum mit großen Gegensätzen: alte Industriebrachen, Städte, die ineinander wachsen, ganz viel Grün und Landmarken wie die Autobahnen und Brücken. Die Menschen im Ruhrgebiet sind zupackend und offen, hängen an ihren Traditionen, sind aber Neuem gegenüber aufgeschlossen. Die Region musste sich nach dem Niedergang der Großindustrie wieder ganz neu erfinden. In der Kochkunst verstehen es die Ruhrgebietsköche, alte Gerichte in neuem Gewand auf den Teller zu bringen. Die Rohrmeisterei in Schwerte, eine alte Pumpstation, ist so ein Restaurant. Der Senf, den der junge Senfmüller Peisert herstellt, ist über die Grenzen Schwertes hinaus beliebt. Bäckermeister Nieland in Hattingen bäckt Mohnkuchen nach altem Familienrezept. Das Museum der Traditionsköchin der Region, Henriette Davidis , ist ein Kleinod unter den regionalen Museen. Die besten Pommes an der Ruhr gibt es in Mülheim auf der Aktienstraße „Bei Erika“. Im Schloss Hugenpoet in Kettwig werden Ente und Kürbisravioli serviert. Viele Zutaten der Küchenchefin Erika Bergmeister kommen frisch aus dem schlosseigenen Garten. In Duisburg schließlich, direkt am Hafen, kocht Frank Schwarz, der Küchenchef der Schifferbörse, ein weiteres der wirklich alten Gerichte des Potts: Kartoffeln mit Endivien untereinander, dazu gibt es Blutwurst.

Die Ruhr im Ruhrgebiet

In der zweiten Folge der ‚Flüsse der Genüsse‘ reisen wir weiter entlang der Ruhr. Wir haben ihr Quellland, das Sauerland verlassen und folgen ihr nun durch das Ruhrgebiet, die alte Industrieregion in Nordrhein-Westfalen. Wir starten in Schwerte und folgen der Ruhr bis zu ihrer Mündung in den Rhein in Duisburg. Auf unserer Reise treffen wir interessante Köche und Köchinnen und lernen die traditionelle und die moderne Ruhrgebietesküche kennen.

Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum mit großen Gegensätzen: alte Industriebrachen, Städte, die ineinander wachsen, ganz viel Grün und Landmarken wie die Autobahnen und Brücken, die die Region prägen. Es leben besondere Menschen im Ruhrgebiet. Sie sind zupackend und offen, kennen sich gut aus und hängen an ihren Traditionen, sind aber Neuem gegenüber immer aufgeschlossen. Das müssen sie sein in einer Region, die sich nach dem Niedergang der Großindustrie wieder ganz neu erfinden musste.

Gerade in der Kochkunst verstehen es die Ruhrgebietsköche in die Gegenwart zu führen und alte Gerichte in neuem Gewand auf den Teller zu bringen. Die Rohrmeisterei in Schwerte, eine alte Pumpstation, ist so ein Restaurant. Küchenchef Kobinger ist Mitglied des Kochclubs FC Ruhrgebiet und mit den Kollegen zusammen knüpft er an Traditionen an und macht was ganz frisches Neues daraus. Der junge Senfmüller Peisert macht einen Senf, der über die Grenzen Schwertes hinaus beliebt ist. Von Bäckermeister Nieland in Hattingen lassen wir uns Mohnkuchen nach altem Familienrezept backen und besuchen anschließend das Museum der Traditionsköchin der Region, der Pfarrerstocher Henriette Davidis, ein Kleinod unter den regionalen Museen.

Natürlich haben wir auch nach den besten Pommes an der Ruhr gesucht und sind in Mülheim auf der Aktienstrasse ‚Bei Erika‘ fündig geworden: Die Portionen, riesig ist da noch untertrieben. In Kettwig schließlich geht es hochherrschaftlich zu: Im Schloss Hugenpoet lassen wir uns Ente und Kürbisravioli schmecken. Viele Zutaten der Küchenchefin Erika Bergmeister kommen frisch aus dem schlosseigenen Garten. Er wird von der Küchenchefin persönlich mit viel Engagement bestellt. In Duisburg schließlich direkt am Hafen lernen wir noch ein weiteres der wirklich alten Gerichte des Potts kennen: Frank Schwarz, Küchenchef der Schifferbörse, kocht Kartoffeln mit Endivien untereinander, dazu gibt es Blutwurst. Deftig und lecker. Und immer wieder die Ruhr, der Fluss, der wie kein anderer das Leben der Menschen an seinen Ufern bestimmt und für viele ein emotionaler Bezugspunkt und ein beliebter Erholungsraum ist.

WDR, Sonntag, 10.02., 15:25 – 15:55 Uhr: Flüsse der Genüsse – Die Ruhr im Ruhrgebiet

Lafers Himmel un Erd

Der Apfelkuchen ist einer der Klassiker unter den Kuchen. In unzähligen Varianten ziert er die Kaffeetafeln. Keine Geringere als eine Verwandte der berühmtesten deutschen Köchin und Kochbuchautorin Henriette Davidis backt ihre Lieblingsapfelkuchen.

Gisela Davidis aus Kaarst verrät die Zubereitung einer Apfelkrokant-Torte und eines Quark-Apfelkuchen ohne Boden.

Johann Lafer kennt sich bei Süßspeisen natürlich aus. Er zeigt einen Hefekuchen mit Bratapfelpüree und Apfelkompott.

HR, Dienstag, 07.11., 13:45 – 14:15 Uhr