Ganz Osteuropa zum Sonderpreis ab 149 Euro

Ab sofort bietet die Austrian Airlines Group Flüge zu 28 osteuropäischen Flughäfen zum günstigen Sondertarif an. Bei der vierten „redticket“ Aktion in diesem Jahr wird erstmals ein besonders langer Reisezeitraum angeboten – dieser erstreckt sich vom 1. Oktober 2005 bis 31. März 2006 (letzter Hinflug). Der österreichische Qualitätscarrier verbindet elf deutsche Flughäfen via Wien mit den osteuropäischen Zielen.
Verkauft werden die Tickets bis einschließlich 16. November 2005. Für einen Reisezeitraum zwischen 15. Dezember 2005 und 15. Januar 2006 können die Sondertarife allerdings nicht gebucht werden. Folgende Tarife gelten (zuzüglich Steuern und Gebühren):

*Belgrad – 190 EUR *Pistina – 260 EUR *Budapest – 149 EUR *Riga – 270 EUR *Dubrovnik – 219 EUR *Rostov – 419 EUR *Dnepropetrovsk – 366 EUR *Skopje – 205 EUR *Eriwan – 400 EUR *Sofia – 225 EUR *Baku – 440 EUR *Split – 219 EUR *Kiev – 240 EUR *Moskau – 240 EUR *Chisinau – 400 EUR *Tiblissi – 440 EUR *Krakau – 219 EUR *Tirana – 205 EUR *Krasnodar – 419 EUR *Timisoara – 219 EUR *Kosice – 220 EUR *Varna – 240 EUR *St. Petersburg – 295 EUR *Vilnius – 240 EUR *Minsk – 295 EUR *Warschau – 179 EUR *Bukarest – 205 EUR *Zagreb – 179 EUR

Dies ist die vierte von insgesamt fünf geplanten redticket Aktionen in diesem Jahr in Deutschland. Mit dem eingängigen Begriff redticket weist die renommierte Airline den Weg zu Super-Sparpreisen. Durch die Signalfarbe Rot wird ein weithin sichtbares Zeichen gesetzt, das deutlich darauf hinweist: Hier gibt es – für einen begrenzten Zeitraum – den tiefsten Preis zu ausgewählten Zielen.

Seit Aufnahme des Flugbetriebes im Jahre 1958 haben Austrian Airlines einen besonderen Schwerpunkt auf Flugverbindungen in die ehemaligen Ostblock-Länder gelegt. Wien wurde dabei zu einer Drehscheibe im europäischen West-Ost-Verkehr ausgebaut. Mit dem Flughafen Wien sind die Austrian Airlines Passagiere auch immer ganz vorn dabei: Schon 25 Minuten Umsteigezeit reichen aus, um einen Anschlussflug in die Ferne zu erreichen. Ein starkes Netz an Zubringerflügen garantiert optimale Anschlussflüge gerade auch für deutsche Passagiere.

www.austrianairlines.de

Rückenschmerzen – nicht so schlimm?

Ärzte sollen die Volkskrankheit nicht dramatisieren
Kreuzschmerzen sind in der Regel Alltagsbeschwerden, die schnell wieder abklingen. „Von daher ist es das Beste, Rückenprobleme nicht zu dramatisieren“, sagt Prof. Dr. med. Peer Eysel, Orthopäde an der Universitätsklinik Köln, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Mindestens 85 Prozent der Rückenschmerzen gehen auf „harmlose Ursachen wie Bewegungsmangel, verspannte Muskeln oder Zugluft“ zurück, so Eysel. Der Betroffene sollte, so weit es geht, seinen normalen Beschäftigungen nachgehen, und „sich selbst um seinen Rücken kümmern“. Auch komme es darauf an, dass „der Arzt den Patienten nicht erst krank macht.“ Von Schonung und passiven Therapien, bei denen der Patient nichts machen muss, wie zum Beispiel Massagen, rät Eysel ab. Nur in wenigen Fällen sei eine langwierige Behandlung oder gar eine Operation nötig.

Statt Neustart ermittelt Staatsanwaltschaft gegen ex Rungis Chef George W. Kastner

Nur wenige Stunden nach der überraschenden Ankündigung eines für den Herbst geplanten Neustarts wurde George W. Kastner gestern von der Vergangenheit eingeholt. Wie die Staatsanwaltschaft gegenüber dem Bonner Generalanzeiger bestätigte, hat sie gegen Kastner ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei handele es sich nach Informationen des drink tank nicht um eine Routineuntersuchung wie sie nach Insolvenzverfahren üblich ist. Ermittelt wird auf den Tatbestand des Vergehens gegen das GmbH Gesetz vor allem im Hinblick auf Überschuldung und Insolvenzverschleppung sowie Bankrott. In der juristischen Diktion steht Bankrott für die in § 283 des deutschen Strafgesetzbuchs (StGB) beschriebenen Insolvenzstraftaten. Nach dieser Vorschrift wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer bei Überschuldung, drohender oder schon bestehender Zahlungsunfähigkeit Handlungen vorgenommen hat, durch die das Geschäftsvermögen unzulässig vermindert wird oder durch die der Bankrott verschleiert bzw. hinausgezögert wird oder werden soll. Die Ermittlungen stünden erst am Anfang, könnten aber sehr interessant werden. So ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Kastner hatte Anfang Januar für das Unternehmen Rungis Express, dessen langjähriger geschäftsführender Gesellschafter Kastner war, Insolvenz anmelden müssen. Als das Unternehmen nach einem mehrmonatigen Verfahren vom Insolvenzverwalter Andreas Ringstmeier zum Verkauf gestellt wurde, unternahm er mit seinen jetzigen Partnern den Versuch die Firma entschuldet und personell abgespeckt zurückzukaufen. In einem knallharten Bietergefecht kam ihm in der sprichwörtlich letzten Minute aber eine Investorengruppe um die Bremer Cool Chaine Group zuvor, die aufgrund ihres besseren Angebots den Zuschlag erhielt und das Unternehmen inzwischen als AG erfolgreich weiterführt.

Bereits während der Insolvenzphase waren Fakten bekannt geworden, die auf ein möglicherweise schuldhaftes Verhalten Kastners als Geschäftsführer schliessen liessen. So hatte bereits Ende Januar der Kölner Richter und Insolvenzexperte Prof. Dr. Heinz Vallender im Handelsblatt schwere Vorwürfe gegen Kastner erhoben und darauf hingewiesen, dass die Tatsache, dass der damalige Rungis-Chef mit dem Gang zum Amtsgericht so lange wartete, rechtliche Folgen haben könnte. Vallender damals: „Die deutsche Insolvenz-Ordnung (InsO) verpflichtet in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz einen Geschäftsführer, unverzüglich einen Insolvenzantrag zu stellen, sobald eine Zahlungsunfähigkeit vorliegt. „Nach der aktuellen Rechtsprechung ist von einer Zahlungsunfähigkeit auszugehen, sobald mehr als fünf Prozent der Forderungen nicht beglichen werden können.“ Genau dies war aber offenbar spätestens seit Mitte 2004 der Fall als es dem Unternehmen nicht mehr gelang für seine Bilanz 2003 das Testat eines Wirtschaftsprüfers zu bekommen. Ermittelt wird nach Informationen des drink tank u.a. auch im Hinblick darauf, ob der Firma kurz vor der Insolvenz grösssere Geldbeträge entzogen und möglicherweise während des bereits eröffneten Verfahrens Vermögenswerte beiseite geschafft wurden. Quelle: http://drinktank.blogg.de/

Qatar Airways kommt nach Berlin

Ab 15. Dezember 2005 wird Qatar Airways nach Berlin fliegen. Die arabische Airline wird Berlin-Tegel viermal die Woche mit Doha verbinden.
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit: „Mit der neuen Flugverbindung nach Doha, der Hauptstadt von Katar am Arabischen Golf konnte ein weiterer wichtiger Meilenstein zur besseren internationalen Anbindung Berlins erreicht werden. Die neue Verbindung ist nicht nur für Touristen sondern auch für Geschäftsreisende, die die guten Anschlussverbindungen in den Mittleren und Fernen Osten nutzen können, sehr wichtig“.

„Wir haben intensiv darauf hingearbeitet, ein Ziel im arabischen Raum in den Flugplan aufnehmen zu können“, sagte Flughafen-Chef Dieter Johannsen-Roth. „Die neue Verbindung nach Katar zeigt Berlins gewachsene Bedeutung als Flughafenstandort.“

Die Berliner Flughäfen verzeichnen ein Rekordwachstum und haben im deutschlandweiten Vergleich den dritten Platz bei Passagieren eingenommen. Heute ist Berlin so gut mit der Welt verbunden wie noch nie: Das europäische und innerdeutsche Streckennetz ist dicht geknüpft. Zwei Nonstop-Flüge in die USA sind dieses Jahr hinzugekommen. Die neue Verbindung in den Mittleren Osten ist eine optimale Ergänzung.

„Die Hauptstadt Berlin anzufliegen ist schon lange unser Wunsch. Deshalb freuen wir uns sehr darauf, unseren 5-Sterne-Service bald auch dem Berliner Publikum bieten zu können – und versprechen zudem, Gäste aus vielen Ländern über unser Streckennetz nach Berlin zu bringen“, sagt Akbar Al Baker, Vorstandsvorsitzender von Qatar Airways.

Die Strecke Berlin – Doha ist für Reisende aus beiden Ländern eine wichtige Bereicherung: Die deutsche Hauptstadt Berlin liegt auf Platz drei der beliebtesten Ziele in Europa. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben die Besucherzahlen aus den arabischen Golfstaaten um 50 Prozent zugenommen. Die Gäste vom Golf bleiben mit rund 2,7 Hotelübernachtungen überdurchschnittlich lange in der Stadt. Für deutsche Urlauber bietet Doha, Hauptstadt von Katar, mit seiner Lage direkt am Arabischen Golf ideale Bedingungen für einen erholsamen Urlaub. Die schnell wachsende Wirtschaft macht Katar auch für Geschäftsreisende zu einem wichtigen Ziel.

Aktuell bedient Qatar Airways 65 Destinationen ab ihrem Drehkreuz in Doha. Es gibt Anschlussverbindungen in den Mittleren und Fernen Osten, sowie in den Indischen Subkontinent und nach Afrika. Insbesondere für Asien-Reisende ab Berlin bieten sich damit neue Routen an. Über das Drehkreuz in Doha lassen sich Ziele wie Bangkok, Shanghai, Peking, Singapur, Bombay oder Jakarta schnell erreichen. Auch Reisen nach Südafrika, auf die Malediven und die Seychellen bieten sich über das Drehkreuz Doha an.

Qatar Airways wird viermal wöchentlich die Strecke Berlin-Tegel – Doha mit einem A319 Longrange bedienen. Der Airbus verfügt über acht Plätze in der Business-Klasse und 102 in der Economy-Klasse. Diese Maschine ist gut geeignet, um den Berliner Markt aufzubauen. Ein größeres Fluggerät oder häufigere Frequenzen können je nach Bedarf eingeplant werden.

Qatar Airways hat eine der modernsten Flotten der Welt. Sicherheit und Service stehen im Mittelpunkt des Unternehmens. Die Airline hat einen 100%igen Sicherheitsnachweis und konnte 2003 als erste Airline der Welt die neue, strikte IOSA-Sicherheitsprüfung der IATA bestehen. Die moderne Flotte besteht ausschließlich aus Maschinen von Airbus.

Nähere Informationen über Qatar Airways unter: www.qatarairways.com

Wasserpfeife – überschätzte Alternative

Wasserpfeifen stehen zu Unrecht im Ruf, eine harmlose Alternative zum Zigarettenrauchen zu sein, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Diese Ansicht vertritt der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Prof. Andreas Hensel. „Die wenigen bisher vorliegenden wissenschaftlichen Studien deuten sogar darauf hin, dass über den Rauch von Wasserpfeifen größere Mengen an Schadstoffen aufgenommen werden als über filterlose Zigaretten“, sagt er.

Sechs Sterne, sechs Nächte – weg.de kombiniert Dubai und Abu Dhabi

Sechs Sterne, sechs Nächte: Zu Luxus-Reisen, die es so eigentlich noch gar nicht gibt, lädt das neue Internet-Reisebüro weg.de ein. Die Gäste verbringen zunächst vier Nächte in Dubai. Anschließend schlafen sie zwei Nächte im funkelnagelneuen Deluxe-Hotel Emirates Palace in Abu Dhabi, das noch nicht offiziell eröffnet ist. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Urlauber zu den ersten zählen, die das luxuriöseste Haus in ganz Abu Dhabi kennen lernen“, sagt weg.de-Geschäftsführer Aleksandar Vucak. Schon ab 899 Euro geht es für sechs Tage in die Emirate.
Im Preis ist der Flug nach Abu Dhabi mit der mehrfach ausgezeichneten Fluggesellschaft Etihad Airways inbegriffen. Nach dem Transfer nach Dubai checken die Gäste im Hotel Hilton Jumeirah Dubai ein, einem der angesagtesten Strandhotels der Emirate. Oder sie betten sich noch luxuriöser: Auch im Ritz Carlton Dubai hat weg.de gemeinsam mit seinem Partner Atlantis Fernreisen aus Nürnberg spezielle Kontingente reserviert.

Gute Voraussetzungen also, um nach wohligen Nächten Dubai kennen zu lernen, ein Emirat, das Grenzen von Zeit und Raum überwindet: Hier steht das höchste Haus des Nahen Ostens, hier sind die Autobahnen auf ganzer Strecke beleuchtet, hier bilden künstliche Inseln die Kontinente nach, hier wird bald die erste Wüsten-Metro der Welt fahren. In Dubai ist alles möglich – das ist das Credo, nach dem die Stadt in die Höhe wächst.

Dubai ist also ein vorzügliches Ziel zum Staunen, zum Entspannen und Shoppen. „Mit dem Kombispecial Dubai & Abu Dhabi können unsere Kunden aber die ganze kulturelle Vielfalt der Arabischen Emirate auskosten“, sagt Aleksandar Vucak. Abu Dhabis Geschichte reicht mehr als 5000 Jahre zurück, als sich erste Beduinen hier ansiedelten. Dabei ist Abu Dhabi gleichzeitig eine unglaublich moderne Metropole: Auch hier werden fantastische Wolkenkratzer gebaut. Und: Hotels wie das Emirates Palace.

Das Sechs-Sterne-Haus erfüllt höchste Ansprüche an Luxus und Eleganz: Zu den Einrichtungen des 100 Hektar großen Hotels gehören ein Hubschrauberlandeplatz, Designer-Läden, zwei luxuriöse Spas und eine Vielzahl an Restaurants. Das Interieur ist aus feinstem Marmor und Blattgold, die Zimmer sind 55 Quadratmeter groß. Und natürlich können die Gäste auch Kontakt zur Heimat halten: via Internet auf jedem Zimmer – dargestellt auf Plasma-Bildschirmen.

www.weg.de

Limonade, Nektar oder lieber Direktsaft?

Der Sommer ist da und damit haben auch spritzige Fruchtsäfte wieder Konjunktur. Schorlen und Bowlen aus sonnengereiften Früchten sorgen selbst bei der heimischen Gartenparty für Urlaubsflair und versüßen manchem Daheimgebliebenen den Sommer. Der eine holt sich mit Maracuja- oder Grapefruitsaft einen Hauch von Exotik ins Glas, der andere bleibt lieber beim Lieblingssaft der Deutschen, dem Apfelsaft. Die Supermärkte halten eine schier endlose Palette verschiedener Säfte bereit. Nicht nur die Fruchtsorte, sondern auch Qualitätsmerkmale wie Fruchtsaftgehalt und Inhaltsstoffe entscheiden maßgeblich über den Geschmack eines Saftes. Die Bezeichnung „Fruchtsaft“ auf der Packung signalisiert dem Verbraucher, dass er hier zu 100 Prozent den Saft frischer Früchte bekommt. Der Zusatz „aus Konzentrat“ weist darauf hin, dass dem Saft – im Gegensatz zu dem so genannten Direktsaft – nach der Pressung das Wasser entzogen wurde. Das Konzentrat wird schließlich wieder „rückverdünnt“, also Wasser hinzugefügt. Auf Unterschiede bezüglich des Fruchtanteils weist die Bezeichnung Fruchtsaft und Fruchtnektar hin: Laut Fruchtnektarverordnung muss Orangennektar mindestens zu 50 Prozent aus Fruchtsaft bestehen, Aprikosennektar mindestens zu 40 Prozent, Sauerkirschnektar zu 30 Prozent und Johannisbeernektar zu 25 Prozent. Man sollte beim Einkauf einen Blick auf die Zutatenliste werfen, denn Nektare können zu einem Fünftel aus Zucker bestehen, manchmal werden auch Süßstoffe verwendet. Bei Kindern besonders beliebt sind süße Fruchtsaftgetränke und spritzige Limonaden. Der Fruchtanteil dieser Erfrischungsgetränke ist jedoch vergleichsweise niedrig. Zwischen sechs und 30 Prozent sind in Fruchtsaftgetränken enthalten und sogar nur drei bis 15 Prozent in Limonaden. Eine Begrenzung des Zuckeranteils gibt es bei diesen Getränken nicht, darum eignen sie sich weniger als Durstlöscher. Die besseren Sommerdrinks für Kinder und Erwachsene sind mit Mineralwasser verdünnte Fruchtsäfte. Sie schmecken frisch, aber nicht zu süß und ersetzen optimal die Flüssigkeit und Elektrolyte, die man bei großer Sommerhitze ausschwitzt. aid, Katrin Niemann

„Trendreport Anti-Aging Gesellschaft“: Es wird weniger gekocht werden

Babyboomer der 60er Jahre werden ihre derzeitigen Konsumgewohnheiten als Senioren in 20 Jahren nicht verändern, sondern beibehalten. Das unterscheidet sie von allen bisherigen Generationen. Die Babyboomer sind auch im Rentenalter noch mobil, so die Studie „Trendreport Anti-Aging Gesellschaft“ des ProSiebenSat.1- Vermarkters SevenOne Media. Sie setzen auf Genuss und bleiben neuen Dingen gegenüber aufgeschlossen. Die Vorstellung vom passiven, zurückgezogenen Rentner wird spätestens dann der Vergangenheit angehören.
Mit dem „Trendreport Anti-Aging Gesellschaft“ startet eine neue Studienreihe von SevenOne Media. Die Studien analysieren Trends der Zukunft, die sich aufgrund empirischer Fakten bereits heute vorhersagen lassen. Damit bietet diese Reihe valide Daten, die Denkanstöße für die Wirtschaft liefern können.

Zwei Entwicklungen zwingen die Bürger bereits heute zu mehr Eigen- verantwortung: Zum einen die Einschnitte in die gesetzliche Altersversorgung und zum anderen die Einsparungen bei der gesetzlichen Gesundheitsvorsorge. Davon profitieren bereits heute die Pharma- und Finanzbranche. Dieser Trend wird sich zukünftig noch verstärken. Denn künftige Rentnergenerationen stellen sich vermehrt darauf ein, die sinkenden gesetzlichen Renten bereits währen ihre Berufslebens durch private Mittel aufzustocken. Die Folge: Die Bürger sparen zwar mehr als heute. Allerdings werden sie nach der Pensionierung das Ersparte hauptsächlich für den Unterhalt verwenden, damit sie ihren Lebensstandard beibehalten können.

Im Bereich Gesundheit versorgen sich bereits heute die 30- bis 49- Jährigen zunehmend mit Selbstmedikamentation, anstatt zum Arzt zu gehen. Der Umsatz mit rezeptfreien Arzneimitteln ist in der Folge seit 1995 um mehr als 40 Prozent gestiegen. Weitere Gewinntreiber sind sogenannte Lifestyle-Arzneien wie Anti-Depressiva, Potenzmittel sowie Mittel zur Nahrungsergänzung.

Neben verstärkten Investitionen in die Vorsorge rücken Genuss und Bildung in den Fokus der älteren Bevölkerung. Ein aussagekräftiges Indiz dafür ist die Entwicklung der Reiseaktivität der über 60-Jährigen. Während 1988 noch knapp 50 Prozent dieser Altersgruppe mindestens einmal pro Jahr verreisten, waren es 2001 bereits 67 Prozent. Die absolute Anzahl der Reisen hat sich im gleichen Zeitraum sogar mehr als verdoppelt. Dieser Trend wird sich bei den zukünftigen Rentnergenerationen fortsetzen.

Auch die Ernährungsgewohnheiten werden sich wandeln. Kochen ist bei den heute 40- bis 49-Jährigen zwar immer noch beliebt. Kochen als „Event“ steht derzeit sogar hoch im Kurs. Allerdings gehört die Selbstverständlichkeit des täglichen, ritualisierten Kochens in dieser Altersgruppe eindeutig der Vergangenheit an. Der Gewinner dieser Entwicklung ist der Bereich Convenience Food. Der Verbrauch an Tiefkühlkost pro Kopf und Jahr stieg beispielsweise innerhalb von zehn Jahren von 23,3 kg (1993) auf 34,6 kg (2003). Der Grund: Immer mehr Menschen leben in Single-Haushalten, sind berufstätig und bringen nicht mehr die Zeit auf, ihr Essen selbst zuzubereiten. Wenn die Babyboomer ins Rentenalter kommen, wird sich der Trend zu Convenience Food sogar noch verstärken. Denn wer heute die Vorteile der Fertigküche schätzt, wird auch im Alter nicht darauf verzichten wollen.

Wir sehen das allerdings nicht so negativ. Wer heute gerne kocht, wird als Rentner noch lieber kochen, das ist unsere Meinung!

Daniel Haberfeld, Director Research SevenOne Media: „Insgesamt müssen sich alle Branchen darauf einstellen, dass sich klassische Zielgruppen und Produktfelder mittelfristig verändern werden. Daraus ergeben sich neue Chancen und Möglichkeiten in der Vermarktung. Einen Fehler allerdings sollten die Produktanbieter zukünftig vermeiden. Wo alt drin ist, darf nicht alt draufstehen. Denn alt ist in der heutigen Gesellschaft ein nach wie vor negativ besetzter Begriff.“

www.sevenonemedia.de