24 Stunden in Taipeh

Stop-over in einer der Top 10 Trend-Destinationen Asiens in 2016 – Taiwan

Im Juli wurde Taiwan von Lonely Planet als eine der 10 besten Destinationen für das kommende Jahr gekürt. Das Land bietet sich nicht nur für Rundreisen, sondern auch für eine kurze Zwischenstation an. Gerade bei Flügen Richtung Südostasien oder auch Australien und Neuseeland ist die Hauptstadt Taipeh im Herbst der ideale Ort für einen Stop-over.

Die pulsierende Metropole hält für einen eintägigen Aufenthalt viele Möglichkeiten bereit, um einen ersten Eindruck von Land und Leute zu bekommen. Bei einem längeren Stop-over empfiehlt es sich auch weitere Highlights in der näheren Umgebung, wie beispielsweise die Heißen Quellen in Bayan,
zu entdecken.

Flughafen und öffentlicher Nahverkehr
Vom Internationalen Flughafen Taiwan Taoyuan gelangen Reisende mit dem Bus innerhalb von 50 Minuten in die Innenstadt von Taipeh.
Kostenlose Stadtpläne helfen dem Reisenden sicher ins Stadtzentrum zu gelangen. Taxis finden sich in nahezu jeder Straße und bieten (im Vergleich zu Deutschland) sehr günstige Fahrten an.

Taipehs Highlights
Taipei 101 – das ehemalig höchste Gebäude der Welt
Das Wahrzeichen des modernen Taipehs ist das Taipei Financial Center, das bis 2007 mit 508 Metern der höchste Wolkenkratzer der Welt war. Aufgrund der Anzahl der Stockwerke – 101 – wird es schlicht
„One-O-One“ genannt. Der Turm folgt den Gesetzen des Fengshui und ist einer sich nach oben verjüngenden Bambusstange nachempfunden. An den Ecken des Gebäudes sind stilisierte Drachenköpfe zu betrachten. Die runden Elemente an der Fassade erinnern an alte chinesische Münzen. Im fünften Stock beherbergt das Taipei 101 ein Einkaufszentrum, im 85. Stock ein empfehlenswertes Restaurant. Die Aussichtsplattform befindet sich auf der 89. Etage. Bei gutem Wetter ist die Oudoor-Aussichtplattform im 91. Stock geöffnet.

Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle
Das im Stil der Ming-Dynastie erbaute 70 Meter hohe Ehrentor am Platz der Freiheit schenkt dem Besucher Blick auf die Gedenkstätte des Mannes, der Jahrzehnte lang über das Schicksal Taiwans bestimmte, Chiang Kai-shek. 1980, fünf Jahre nach Chiang Kai-sheks Tod, wurde die aus weißem Marmor und blauen Ziegeln geschaffene Gedächtnishalle eingeweiht. In den unteren Stockwerken findet der Besucher eine Ausstellung, die Szenen seines Lebens darstellt. Das Ensemble komplettieren das im chinesischen Palaststil erbaute Nationale Opernhaus, die Nationale Konzerthalle sowie eine chinesische Gartenanlage mit mehreren Teichen. Besonders sehenswert ist die Wachablösung vor der Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle. Diese zeugt von akrobatischem Können der Wachen.
Der Platz der Freiheit und seine Grünanlagen sind heute ein beliebter Ort der Entspannung. In den Morgenstunden können Besucher Tai-Chi- und Quigong-Sessions beobachten oder selbst daran teilnehmen, nachmittags vergnügen sich dort Skateboarder und Familien.

Longshan-Tempel
Im alten Viertel Wanhua liegt der 1738 erbaute Longshan-Tempel. Besucher erleben eine Tempel-Atmosphäre wie im Bilderbuch: In der zentralen Halle wird die Göttin Guanyin verehrt, in der hinteren Halle Mazu und weitere Götter. Beistand bei Prüfungen gewährt hinten rechts Gott Wenchang mit langem Bart und rotem Hut. Der Haupthof ist geprägt von dichten Rauchschwaden aus einem großen Bronzekessel, in den Gläubige Räucherstäbchen stecken und Opfergaben auf Tische niederlegen.

Nationales Palastmuseum
Das 1965 eröffnete nationale Palastmuseum zählt zu den bedeutendsten Sammlungen der Welt. Es existiert kaum eine umfangreichere und kostbarere Ausstellung chinesischer Kunstwerke. Die meisten der um die 620.000 Objekte sind Teil der kaiserlichen Sammlung, mit der in der frühen Sung-Zeit vor über 1.000 Jahren begonnen wurde. Themen wie Malerei, Kalligrafie, Keramik, Jadeschnitzerei und Lackarbeiten können neben einem chronologischen Überblick über die Dynastien studiert werden.

Nachtmärkte in Taipeh
Um sich nach einem ausgiebigen Sightseeing Programm zu stärken, ist der Besuch eines traditionellen Nachtmarktes in Taipeh empfehlenswert. Die Nachtmärkte öffnen meistens abends gegen 18 Uhr (am Wochenende sogar schon morgens gegen acht Uhr) und schließen um ein Uhr nachts. Neben kulinarischen Spezialitäten können günstige Waren, einfacher Schmuck und Souvenirs erworben werden. Die Speisen sind im Vergleich zu Gerichten in Restaurants meist günstiger.
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Umgebung von Taipeh
Für Besucher, die ihren Stop-over auf mehrere Tage ausweiten möchten beziehungsweise die größten Sehenswürdigkeiten der Metropole Taipehs bereits kennen, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche Ausflüge in der näheren Umgebung.

Tamsui
Im Fischerhafen von Tamsui, circa dreißig Kilometer nordwestlich von Taipeh entfernt, können Besucher der Hektik der Großstadt entfliehen. Eine schöne Uferpromenade mit Radweg und Restaurants laden zum Entspannen ein. Am besten lässt sich Tamsui mit der Metro Taipeh (MRT) erreichen.

Heiße Quellen
In Bayan, das etwa dreißig Kilometer nördlich von Taipeh entfernt ist, haben die heißen Quellen Becken aus dem Gestein gespült, die zum Baden einladen. Vielleicht nicht unwichtig zu wissen: Dort herrscht Bademützenpflicht.

Pingxi
In Pingxi, circa dreißig Kilometer westlich von Taipeh, erwarten Besucher die großen und kleinen Wasserfälle des Keelung-Flusses, vor allem jedoch die Überreste der Kohlenbergwerke und alte Bahnlinien. Alljährlich zum Chinesischen Laternenfest findet in Pingxi das Kong-Ming-Laternen-Festival statt. Interessierte müssen ihren Besuch jedoch nicht nach dem bekannten Festival ausrichten, um ihren Wunsch gen Himmel schicken zu können: Täglich lassen Besucher bunte Laternen mit ihren Herzenswünschen steigen.

Yehliu
Auf der spitz zulaufenden Halbinsel sind bei Yehliu durch Erosionen und starkem Wellengang bizzare Formationen aus Kalkstein entstanden. Einheimische gaben ihnen fantasievolle Namen wie „Feenschuh“ oder „Königinnenkopf“. Bei guter Sicht lässt sich das 50 Kilometer entfernte Nordostkap von Bitou entdecken. Yehliu liegt an Taiwans Nordküste westlich von Keelung und etwa eine Autostunde von Taipeh entfernt.

Jiufen
Jiufen, ein Bergort nordöstlich von Taipeh, versprüht mit seinen verwinkelten Gassen, Teehäusern und Imbissständen, japanischen Gebäuden und Galerien das Flair des „alten“ Taiwans. Die umgebenden Berge sind mit Wanderwegen gut erschlossen, die Besuchern einen tollen Ausblick auf Ortschaften, die Überreste der Bergwerksanlagen und das naheliegende Meer geben.

Die Insel im Westpazifik vereint die schönsten Seiten Asiens auf kleinster Fläche. Portugiesische Seefahrer tauften die Insel rund 160 Kilometer vor der Südostküste Chinas einst „Ilha Formosa – Schöne Insel“. Die atemberaubende Landschaft besticht mit beeindruckenden Schluchten, hohen Bergen, fruchtbaren Tälern, schroffen Küsten und zauberhaften Korallen- und Vulkaninseln, während in der Hauptstadt Taipeh und anderen Städten jahrhundertealte Traditionen mit der Moderne des 21. Jahrhunderts verschmelzen. Bei maximaler Reisesicherheit bietet Taiwan einen Mix aus fernöstlichem Flair, asiatischer Kulturen und subtropische Natur. Auch Reisenden auf dem Weg nach Südostasien, Australien oder rund um die Welt bietet Taiwan bei einem Kurzaufenthalt eine wunderbare Möglichkeit in alte Traditionen, die pulsierende Metropole Taipeh und faszinierende Naturwunder einzutauchen und die Herzlichkeit der Menschen kennenzulernen.

Besonders empfehlenswerte Restaurants in Taipeh:
Din Tai Fung – am besten ins Stammhaus: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10151483674433124

RAW, Andre Chiangs Restaurant in Taipeh: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10153261275978124

Diverse Restaurants in Taiwan:
https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10152791301183124

www.taiwantourismus.de

Peru- und Thailandreisen für Gourmets

Thailand für Genießer
Zwölftägige Reise, ab 2.410€ pro Person, buchbar unter www.enchantingtravels.de/reiseziele/asien/thailand-2/ . Diese Reise beginnt in Bangkok, der lebhaften Hauptstadt Thailands. Zusammen mit einem lokalen Reiseleiter bietet sich während einer Street Food-Tour die Möglichkeit, die wundervollen Garküchen und Essensstände Bangkoks zu entdecken. Hier kann man landestypische leckere Gerichte wie Phad Thai, verschiedene Curries oder Klebreis mit frischer Mango kosten. Des Weiteren stehen eine Stadt-Safari – inklusive Fahrt mit dem futuristischen Sky Train – sowie die Besichtigung der berühmten schwimmenden Märkte auf dem Programm.

Von Bangkok aus führt die Reise in die kulturelle Hauptstadt Nordthailands, Chiang May. Besonders eindrucksvoll ist das Goldene Dreieck: ein Aussichtpunkt hoch auf einem Berg mit Blick auf die Stelle, wo sich die Grenzen der Länder Myanmar, Laos und Thailand treffen. Ein halbtägiger Kochkurs an der Chiang May Kochschule gewährt Einblicke in die traditionelle Thai-Küche. Mit Experten werden Thai-Gerichte mit der typischen süß-sauren Note zubereitet und mit exotischen Gewürzen und Zutaten gekocht.

Die letzten fünf Tage der Reise verbringen Gäste auf Koh Samui, einer Insel an der Ostküste Thailands. In wahrlich paradiesischer Kulisse unter Palmen lassen sich hier perfekt die Eindrücke der vergangen Tage Revue passieren. Die Unterkunft hier, das Anantara Lawana Resort, liegt am Chaweng Beach. Highlight des Aufenthalts ist ein romantisches Dinner im Strandrestaurant des Hotels.

Peru für Gourmets
Diese achttägige Reise ist buchbar unter www.enchantingtravels.de/reiseziele/suedamerika/peru/ , Preise ab 3.940 € pro Person. Während dieser Reise in das Andenland Peru bieten sich zahlreiche Möglichkeiten um diverse köstliche Gerichte der landestypischen Küche auszuprobieren. Startpunkt ist die Kulinarik-Metropole und peruanische Hauptstadt Lima. Hier erwartet die Gäste eine kulinarische Stadtführung mit zahlreichen Eindrücken der peruanischen Kultur. Außerdem lohnenswert ist die Besichtigung von Südamerikas größtem Chinatown und den einheimischen Märkten.

Ein weiteres Highlight in Lima ist der Besuch des vielfach ausgezeichneten Restaurants „Astrid y Gaston“ unter der Leitung des peruanischen Spitzenkochs Gaston Acurio. Gäste erleben hier eine kulinarische Reise durch die verschiedenen Regionen Perus. Die Reise führt weiter in die einstige Inka-Hauptstadt Cusco, die heute UNESCO Weltkulturerbe ist. Highlight ist der private Kochkurs: zusammen mit einem erfahrenen Koch besuchen die Reisenden den lokalen Markt in Cusco und erhalten eine Einführung in die regionale Küche und ihre Produkte. Anschließend werden im Haus des Kochs nach einem „Pisco Sour“ – einem berühmten peruanischen Cocktail – bei einer privaten Kochstunde Vorspeise und Hauptgericht zubereitet.

Sacred Valley, das „Heilige Tal“ der Inkas verbindet die ehemalige Hauptstadt des Inkareichs mit der Zitadelle in Machu Picchu und ist das nächste Reiseziel. Kulinarische Highlights sind hier ein Pachamancha-Mittagessen sowie ein Gourmet-Picknick unter freiem Himmel. Pachamancha ist ein Nationalgericht der andischen Küche, hier werden Fleisch, Gemüse und Gewürze auf heißen Steinen unter der Erde zubereitet. Eine unvergleichliche kulinarische Erfahrung auf einer traditionellen Farm mit Aussicht auf den Tempel von Ollantaytambo. Nach einer Fahrt mit dem Vistadome Zug folgt die Besichtigung eines der sieben Weltwunder, der Ruinenstadt Machu Picchu. Die Reise endet in Cusco, von hier aus Rückflug nach Deutschland.

Restaurant Andre, Singapur

Das wir das Andre besuchten, haben wir der Preispolitik der Airlines zu verdanken. Eigentlich war unser Ziel Taiwan. Kostete mit Cathay Pacific in der Business Klasse über 3000 Euro. Nach Hongkong hätten wir 2200 Euro bezahlt. Aber nach Singapur über Hong Kong kostete der Flug nur 1600 Euro. Verstehen Sie es? Ich auch nicht.
Ich vermute, es ist ein Tarif, der Singapur Airlines die Kunden abnehmen soll.
Für uns ist es egal. Wir haben einfach zugeschlagen. Cathay Pacific ist eine Klasse Airline.
Wir sind also nach Singapur geflogen und nach zwei Tagen wieder zurück nach Hong Kong, wo wir einen gratis Stopover hatten. Von Hongkong sind wir – Business Class – mit der sehr sympathischen EVA Air zwei Wochen nach Taiwan geflogen. Kostete zusammen knapp 2000 Euro. Nur das Catering bei EVA ist nicht lecker.
Meine Frau war doppelt beglückt. Es war ein langgehegter Wunsch von ihr, in diesem Marina Sands Pool zu schwimmen. Das ist ein Infinity-Pool, der spektakulär auf den drei Hoteltürmen liegt und über ganz Singapur blicken lässt. Wir haben dann dieses überteuerte Hotel gebucht. Einmal im Leben kann man ja so einen Blödsinn machen. Aber ein zweites Mal braucht man wirklich nicht in dieses Hotel. Es ist wie ein Bahnhof, so hektisch und unpersönlich.

Da wir relativ gut im Flieger geschlafen haben, konnten wir gleich am ersten Abend zu Andre gehen. Das ist ein kleines, verstecktes Haus irgendwo in der Altstadt.
Wir kamen 10 Minuten zu spät und mussten trotzdem fast 20 Minuten warten, bis wir endlich platziert wurden. Das war merkwürdig. Wir sassen direkt am Eingang. Etwas zu trinken wurde nicht angeboten.
Hinter uns war ein Speisesaal, dahinter die relativ kleine Küche. Kellner liefen mit Tellern die Treppe zur ersten Etage hoch. Endlich war es so weit und wir wurden auch nach oben geleitet. Hier war ein weiterer kleiner Speisesaal. Die Tische waren ausreichend weit weg voneinander. Neben uns speiste ganz alleine eine Dame aus Taiwan, der Heimat vom Inhaber Andre Chiang. Interessiert beobachteten wir, was sie alles bekam, denn wir bekamen das zeitversetzt.

Es gibt eine Carte Blanche, man gibt – wie üblich – vorab Allergien und Aversionen an. Da wir nichts dergleichen haben, konnten wir das Standard-Programm geniessen. Andre Chiang nennt seine Karte Oktaphilosophie. Also eine achtgängie Reise. Ich würde die Küche als moderne französische Küche ansehen. Für uns ganz klare drei Sterne, einer der großen Köche dieser Welt. Michelin ist nicht in Singapur, daher hat er auch keine Sterne.

Die Bilder unserer Reise sehen Sie in unserem Facebook Album unter https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152799380188124.1073741925.168996673123&type=3&uploaded=55

Besonders erwähnenswert ist der Service. Obwohl wir noch nie da waren, wurden wir wie alte Freunde behandelt. Nicht distanzlos, aber herzlich und professionell. Das machte besonderen Spaß. Man hatte auch den Eindruck, der Service lebte seinen Job. Da war nichts Steifes, allen war die Freude anzusehen. Man verwöhnte uns wirklich gerne.

Nach dem grandiosen Essen hatten wir noch die Gelegenheit mit dem deutschen Souschef Christopher Kumper zu sprechen. Kumper hatte vorher unter anderen bei Nils Henkel gearbeitet. Kumper erzählte, wie es in der Küche zugeht. Küchenchef ist Jonny Jiang, ein Chinese. Sie sitzen oft zusammen mit Andre Chiang und arbeiten neue Gerichte aus. Chiang ermuntert seine Mitarbeiter mitzudenken und ihre Arbeit auch in die Gerichte einfliessen zu lassen. Ein echter Teamworker. Kumper ist sehr zufrieden mit seiner Arbeit, trotzdem ist es für ihn Zeit, wieder nach Deutschland zurückzukommen, wie er meinte. Wir meinen, wir werden noch viel von diesem jungen Küchenchef hören. Er wird sicher auch in Deutschland was Tolles auf die Beine stellen.

Unser Fazit: Wenn Sie in der Region sind, sollten Sie unbedingt im Restaurant Andre vorbeischauen. Es ist Weltklasse. Andre war ein wirkliches Erlebnis für uns. Und sein Signature Dish „Trüffel-Foie Gras“ schmecke ich noch heute auf der Zunge.
Das Abend-Menü – ohne Getränke – kostet ca 220 Euro.

http://restaurantandre.com/

Taiwans Küche

Taiwan bietet eine gigantische Auswahl hochwertiger asiatischer Küchen an – bekannte Köche wie Andre Chiang (Restaurant Andre, Singapur) oder Chan Shu Kit („Lei Garden“ Kette, Hongkong, 6 Michelin Sterne) kommen aus Taiwan

Taiwanesen begrüßen sich oft mit „Haben Sie schon gegessen?“. Es ist ein Feinschmecker Volk. Historisch bedingt hat Taiwan sehr viele Küchen. 1895 – 1946 war Taiwan von Japan besetzt. Die Besetzung hat viele kulinarische Spuren hinterlassen. Als die Kuomingtang sich 1949 nach verlorenenem Kampf gegen Mao in Taiwan zurückzog, zogen fast 2 Millionen Chinesen aus allen Landesteilen Chinas mit und brachten ihre lokalen Küchen ein. Dazu kommen die traditionellen Küchen des 22 Millionen Volks.

Besonders beliebt sind die Nachtmärkte, die in allen Taiwanesichen Städten bestehen und unter strenger Gesundheitskontrolle stehen. Der Shilin Nachtmarkt prägte z.B. den Ausnahmekoch Andre Chiang. Seine Familie wohnte direkt am Shilin Nachtmarkt und jeden Tag nach der Schule ging Chiang über diesen großen Markt, dn er selber als prägend bezeichnet.

Heute wird überall in Taiwan in hoher Qualität gespeist. Die verschiedenen Küchen Taiwans konkurrieren miteiander. Dazu kommt, dass Taiwans Agrasektor sehr gut ausgebaut ist.

Von Taiwan aus wurde der „Bubble Tea“ berühmt. Jedoch wurde die Qualität der Bubbles aus hochwertigen Tapioka und Alginat im Westen oft vereinfacht. Ein weiterer Trend ist das „85°C Bakery Cafe“, daß mit seinem „Sea Salt Coffee“ auch in China, Australien und Kalifornien erfolgreich ist. Auch das immervolle Smoothiehouse in Daan ist mit seinen Mango Snowflake Eiskrem Spezialitäten nicht nur in Taiwan erfolgreich, sondern auch in China und Korea. Das berühmteste Restaurant Taiwans dürfte das Din Tai Fung sein. Es gibt Filialen in Japan, USA, Singapur, China, Indonesien, Korea, Thailand, Malaysia, Hongkong, Australien und Macau. Die Hongkonger Filialen glänzen mit einem Bib, wobei ich da eher den Stern sehen würde.

Andre Chiang hat sich jetzt auch einen Wunsch erfüllt und endlich ein Restaurant in Taiwan eröffnet, das RAW, nachdem er mit seinem Singapur Restaurant die Nr. 6 in der asiatischen Pelligrino Liste wurde.

Die Englischkenntnisse der Taiwanesen ist oft nicht berühmt, das wird aber mit Herzlichkeit wieder ausgeglichen. Und der Wirt freut sich, wenn ein Westler seine Küche probiert.

„Fine Dining“ im Sinne von „steif“ habe ich nie in Taiwan erlebt. Selbst in teuren Restaurants zieht sich jeder so an, wie es ihm passt. Es geht ganz alleine um den kulinarischen Genuss. Am besten ist es immer an einer großen Tafel mit vielen Platz zu nehmen. Die Speisen werden vom Kellner auf eine runde Drehplatte gestellt und jeder bedient sich davon. Es wird immer zuviel bestellt. Die Reste lässt sich dann der Gastgeber einpacken und verzehrt diese die nächsten Tage zuhause.

Getrunken wird normalerweise zum Essen Tee oder heisses Wasser. Ein Bier oder gar Wein ist selten zu sehen.

Die Preise sind immer human. So kostet selbst im RAW das vielgängige Weltklasse Menü keine 50 Euro pro Person. Auf den Nachtmarkt zahlte ich für acht Stück Dim Sum gerade 1,50 Euro.

Fotos von Din Tai Fung:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151483674433124.1073741834.168996673123&type=3
Mango Snowflake Eiskrem: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10152719870278124
Unser Bericht vom Din Tai Fung: www.gourmet-report.de/artikel/346040/Din-Tai-Fung-Taipeh/

Taiwans Nachtmärkte sind eine Sensation für sich: www.gourmet-report.de/artikel/346062/Taiwans-Nachtmaerkte/

Hier haben wir ein bunte Auswahl guter Restaurants in Taiwan, Vielfalt pur: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152791301183124.1073741924.168996673123&type=3

Das beste Restaurant in Taiwan gehört Andre Chiang, das RAW. Es ist fast unmöglich, dort einen Tisch zu bekommen. Hier unsere Fotos:

Taiwans Nachtmärkte

In jeder Stadt in Taiwan gibt es einen oder mehrere Nachtmärkte – jeder ist etwas anders und alle sind kulinarisch recht interessant

Nachtmärkte sind Märkte, die sich irgendwann selber entwickelt haben und dann immer größer wurden. Neben unzähligen Snacks werden auch billige Anziehsachen und anderes mehr oder eher weniger nützliches Billigzeug angeboten. Für uns waren natürlich die Xiaochi (=Snacks) am interessantesten. Hier hat jeder Markt eigene Spezialitäten. Die besonders interessanten Sachen erkennt man daran, das viele Menschen an den Buden anstehen.

Andre Chiang (Restaurant Andre, Singapur) wuchs quasi auf einem Nachtmarkt auf . Chiang erzählt, dass er während seiner Kindheit immer auf dem berühmten Shilin Nachtmarkt in Taipeh war, dieser ihn bis heute kulinarisch prägte. Chiang wohnte mit seinen Eltern direkt am Nachtmarkt.

Die Märkte öffnen in der Regel um 18 Uhr und bieten dann – je nach Markt – bis 23 Uhr oder sogar 1 Uhr ihre Spezialitäten an. Anders als in anderen asitaischen Ländern werden die Märkte in Taiwan regelmässig kontrolliert, obwohl das Hygieneverständnis ein anderes als in Deutschland ist. „Tourist Markets“ werden mehr kontrolliert, sind aber genauso von Einmischen frequentiert.

Wir haben jetzt eine Fotostrecke auf Facebook eingestellt – erraten Sie, was wir fotografiert haben: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152753640198124.1073741923.168996673123&type=3

Über die Küche Taiwans: www.gourmet-report.de/artikel/346039/Taiwans-Kueche/

Eine Schlemmerrundreise von Bali bis Thailand

Zurückhaltender Luxus pur in allen Lebenslagen – dafür ist die asiatische Hotelgruppe GHM (General Hotel Management Ltd.) bekannt. Jetzt setzt sie in dieser Funktion zusätzliche Akzente und schmückt das Kulinarik- und Genießer-Konzept im The Chedi Club Tanah Gajah und The Chedi Chiang Mai weiter aus: mit neuem Chefkoch, balinesischem Barbecue, edlen Whisky-Tropfen und Zigarren. Mehr Informationen zu den einzelnen Kulinarik-Highlights und Hotels unter GHMhotels.com.

Kulinarisches Insel-Hopping von Singapur nach Bali
Ab sofort hat Chefkoch Khairudin „Dean“ Nor das Sagen im The Restaurant des The Chedi Club Tanah Gajah. Der 39-Jährige Singapurer bringt mehr als 17 Jahre Erfahrung in der Branche mit und war zuvor als Chef de Partie und dann Sous Chef im Saint Pierre Restaurant in Singapur tätig. In seiner neuen Position kreierte er bereits ausgefallene Gerichte, für die er sich von der Insel der Götter inspirieren ließ. So entstand ein neues a la carte Menü, aber auch die Getränkeauswahl ist nun um neue Gewürz- und Fruchtkombinationen reicher. Weitere Informationen über den charismatischen Koch finden Sie hier.

Taste of Bali-Barbecue
Chefkoch Dean ist zwar erst seit kurzem auf Bali, bereichert aber bereits die indonesische Insel um ein neues kulinarisches Highlight: Ab Mitte August zaubert er ein Barbecue der Extraklasse. Im Garten des The Chedi Club Tanah Gajah ist er bereits mit Grill und einer großen Auswahl an asiatischen Köstlichkeiten gerüstet. Aber Gäste gehen mit dem Fünf-Sterne-Haus nicht nur auf eine Reise in die charakteristische Gewürzwelt Balis. Der Garten des Luxushotels war einst Teil des Dschungels und bietet somit zusätzlich ein authentisches Bali-Feeling. Der Weg zum Barbecue wird von Fackeln gesäumt und stimmt Gäste auf ein romantisch-exotisches Grillspektakel ein. Entfliehen in eine andere Welt garantiert!

Single Malt- und Zigarren-Vielfalt in Chiang Mai
The Chedi Chiang Mai befindet sich nicht nur in der wichtigsten Kulturstadt im Norden Thailands. Das Luxushotel ist auch für Genießer ein Muss während einer Thailand-Rundreise: Ab sofort verfügt es über eine exklusive Whisky- und Zigarren-Auswahl. Hier stehen die 23 besten Single Malts inklusive des 30 Jahre alten Glenfarclas für Liebhaber bereit. Außerdem wartet das Haus mit einer großen Auswahl an Zigarren auf, die in der Terrace Bar mit zauberhaftem Blick auf den Mae Ping River zur Verkostung bereit stehen. Gäste können 19 verschiedene Zigarrenmarken in 18 unterschiedlichen Größen testen und sich von den besonderen Geschmacks-Nuancen überzeugen; darunter auch die bekannte Cohiba Behike, die exklusivste Zigarre von Habanos.

Air Berlin weitet Limousinen-Service in Thailand aus

Die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands Air Berlin intensiviert die seit Oktober 2009 bestehende Kooperation mit Bangkok Airways. So können Air Berlin-Gäste, die in der Business Class nach Chiang Mai reisen, ab Ende März auch dort den kostenfreien Limousinen-Service der Airline nutzen. Bereits seit Sommer vergangenen Jahres steht dieser Service Reisenden nach Bangkok zur Verfügung. Die Passagiere werden nach Ankunft in Chiang Mai in der Ankunftshalle in Empfang genommen und von der Limousine vom Flughafen in die Innenstadt oder Umgebung gefahren. Auch für die Heimreise steht die Limousine wieder bereit.

Neu ist zudem die angenehmere Durchgangsverbindung von Deutschland via Bangkok nach Chiang Mai. Die Strecke Bangkok nach Chiang Mai wird schon länger als Codeshare-Flug angeboten, die direkte Anbindung an die Air Berlin-Fernstrecke ermöglicht Reisenden nach Chiang Mai jetzt aber einen noch komfortableren Anschluss.

Air Berlin startet im Winter 2009/10 viermal pro Woche nonstop von Düsseldorf, dreimal pro Woche nonstop von Berlin-Tegel und zweimal pro Woche nonstop von München nach Bangkok. Anschlussflüge gibt es aus Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln, Münster-Osnabrück, Nürnberg, Wien und Zürich.

Air Berlin-Flüge nach Thailand sind im Internet unter Air Berlin buchbar. Der Limousinen-Service kann bis 48 Stunden vor Abflug über die dafür speziell eingerichtete Air Berlin-Hotline unter der Tel.: 030 – 3434 3344 reserviert werden.

Chiang Mai Flower Festival

Blumenpracht in Nordthailand

Chiang Mai im Norden Thailands bietet Blumen– und Gartenliebhabern in der kühlen Jahreszeit von November bis Februar ein farbenprächtiges Spektakel, wenn die Orchideen und weitere Schönheiten der tropischen Flora blühen. Dann macht die Stadt ihrem Namen als „Rose des Nordens“ alle Ehre.

Dieses bunte Schauspiel ist jedes Jahr der Anlass für das Chiang Mai Flower Festival Anfang Februar. Besucher können vom 5. bis 7. Februar die Blumen und Pflanzen aus der Region im Nong Buak Hat Park in Chiang Mai im Rahmen einer großen Ausstellung bewundern. Wichtiger Programmpunkt der Blumenschau ist die festliche Parade, an der alle Aussteller, die zu diesem Anlass traditionelle Trachten tragen, mit ihren geschmückten Umzugswagen teilnehmen. Abschließendes Highlight ist der jährliche Schönheitswettbewerb, bei dem die Blumenkönigin gekürt wird. Ihre Aufgabe ist es, die Blumenzüchter der Region für ein Jahr zu repräsentieren.

Weitere Informationen zum Veranstaltungskalender Thailands unter www.tourismthailand.org

Air Berlin kooperiert mit Bangkok Airways

Air Berlin kooperiert mit Bangkok Airways

· Codeshare-Flüge nach Koh Samui, Chiang Mai und Phuket buchbar

Air Berlin verstärkt ihre Präsenz in Thailand. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Direktverbindungen nach Bangkok und Phuket haben Air Berlin-Gästen ab sofort die Möglichkeit, von der thailändischen Hauptstadt weiter nach Koh Samui, Chiang Mai und Phuket zu fliegen. Dies ermöglicht die Kooperation mit Bangkok Airways. Air Berlin startet im Winter 2009/10 viermal pro Woche nonstop von Düsseldorf, dreimal pro Woche nonstop von Berlin-Tegel und zweimal pro Woche nonstop von München nach Bangkok. Anschlussflüge gibt es aus Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln, Münster-Osnabrück, Nürnberg, Wien und Zürich. Deutschlands zweitgrößte Airline bietet die von Bangkok Airways durchgeführten Flüge unter eigener Flugnummer an. Kunden profitieren von einem größeren Flugangebot und komfortablen Anschlussverbindungen. Die Codeshare-Verbindungen sind ab sofort rund um die Uhr buchbar.

zu buchen bei Air Berlin

Taiwan Kulturwoche in Ingolstadt

„Ihla Formosa“ Taiwan

Veranstaltungen am 27. Juni und 28. Juni 2009 im Rahmen der Kulturwoche International Ingolstadt

27. Juni 2009 von 10 bis 18 Uhr am Rathausplatz

Taiwan Teehaus
Verköstigung mit taiwanesischem Tee und speziellen, in Taiwan beliebten Snacks, die zum Tee oder an bestimmten Feiertagen genossen werden, wie Zong-Zi, Klebreisklöße im Bambusblatt für das Drachenbootfest; Mondkuchen mit einer Füllung aus roten und grünen Bohnen, Eigelb oder auch Fleisch für das Mondfest im Herbst; Ananaskuchen; gebratene Teigtaschen mit Rettichstreifen gefüllt, die ursprünglich aus der Provinz Shandong kommen u.v.a.

Teetrinken ist in Taiwan sowohl Kunst wie auch fester Bestandteil des Alltags. Teure Tees werden in winzigen Kannen, von denen Sammler oft Hunderte besitzen, nach einem festgelegten Ritual zubereitet und aus ebenso winzigen Tassen getrunken.

Kalligraphie Workshop mit Cheng Chin-fa
15 bis 16:30 Uhr
Der aus Kaoshiung im Süden Taiwans stammende Meister der Kalligraphie, Chin-fa Cheng, zeigt seine einzigartigen Fertigkeiten und vermittelt erste Grundkenntnisse der chinesischen Schriftzeichen. Chinesische Kalligraphie ist künstlerisch betrachtet der Malerei vergleichbar, und ähnlich wie die abstrakte Kunst kann sie den rhythmischen und harmonischen Fluss von Musik vermitteln. Praktisch gesehen ist sie im alltäglichen Gebrauch geschriebene Sprache.

Löwentanz
16:30 bis 16:40 Uhr
Der traditionelle Tanz mit chinesischer Musik wird meistens von zwei Personen, die in einem bunten „Löwenkleid“ stecken, aufgeführt. Heute ist der Löwentanz Bestandteil des chinesischen Neujahrsfestes, außerdem dient er bei Einweihungen von wichtigen Gebäuden oder bedeutenden Ereignissen als Glück bringendes Ritual.

Perfomance:
Moderner Tanz versus Kalligraphie mit Chiang-mei Wang und Chin-fa Cheng
16:40 bis 16:50 Uhr
Der Tanzstil von Chiang-mei Wang gleicht einem Schwimmen im Raum. Der Körper selbst ist das Wasser, manchmal still, manchmal sanft wogend, manchmal aufschäumend wie die Wellen des Meeres.

Tai-Chi zum Mitmache:n Chiang-mei Wang
16:50 bis 17:10 Uhr
Wang zeigt eine Variante des traditionellen chinesischen
Schattenboxens, Tai-Chi.

Taiwanabend im Kinoraum der VHS Ingolstadt
27. Juni 2009 von 17:45 bis 21:00 Uhr

Musik, Kalligraphie und Tee; Tanzperformance; Vortrag zur Kalligraphie, Filme, taiwanesische Lieder mit Gitarrenbegleitung; Klavier und Geigenspiel: Musik des taiwanesischen Komponisten HSIAO

28. Juni 2009 von 14 bis 17 Uhr im Stadtteilbüro Pius

Shu-Hsiang – Musik, Kalligraphie und Tee
„Erste Szene – die Theaterprobe der Genesis“ Kurzfilm von Hsien-che Chu