Freimut Wössner

Currywurst-Cartoon-Contest-Sieger im Museum

Mit Stift und Pappe ging’s um die Wurst

Der Cartoon-Wettbewerb anlässlich des 60. Geburtstages der
Currywurst hat drei Gewinner. Deren Arbeiten sowie weitere 20 Cartoons
internationaler Künstler gibt es ab Freitag, den 4. September in
einer befristeten Sonderausstellung im Deutschen Currywurst Museum
zu sehen.

Die Currywurst hatte am Freitag, den 4. September ihren 60. Geburtstag. Mehr
als 50 Cartoonisten aus dem In- und Ausland haben sich dafür ans Zeichnen
gemacht. Aufgerufen war zu einem Wettbewerb um eine humoristischgrafische
Bildumsetzung der Currywurst. Initiiert wurde der „Currywurst-
Cartoon-Contest“ von der Cartoon-Plattform www.Toonpool.com , die sich dazu
das im August eröffnete Deutsche Currywurst Museum in Berlin als Partner
ausgesucht hat. 113 Einsendungen griffen dabei die unterschiedlichsten
Aspekte der Currywurst im täglichen gesellschaftlichen Leben auf. Mal prägnant,
mal witzig, mal skurril, oft pointiert und auch satirisch, im Einzelfall gewagt
und in jedem Fall äußerst kreativ. So wurden internationale Bezüge
gescribbelt, es wird der Blick auf gesundheitliche Aspekte gelenkt, die Wurst
wird zum spielerischen Element des Alltags oder es geht um eine grafische
Darstellung denkbarer Rezepturen. Die Künstler bekennen sich in ihren Cartoons
zu lokalen und regionalen Vorlieben der Currywurst, setzen sie mit
ihren Konkurrenten in bildliche Szenenfolgen, legen sie historischen Persönlichkeiten
in den Mund und thematisieren die Wurst zwischen Ost und West
wie auch auf der weltpolitischen Bühne. Von Wortspielkommentaren, vegetarischer
Opposition, Mordfall Currywurst, dem Ringen um eine musikalische
Veredelung bis hin zum sexy Flirtobjekt lassen sich vielfältigste Details in den
Cartoons entdecken.

Die Qual der Wahl hatte deshalb die fünfköpfige Jury mit Repräsentanten
aus Kunst, Gastronomie, Museum, Edutainment und Medien. „Unter den
Einsendungen waren wirklich außergewöhnlich kreative Umsetzungen dabei.

Zeichenstil, Humor und Currywurst-Charakter haben sehr individuell Ausdruck
gefunden“, bestätigt Birgit Breloh, Museumsleiterin. Drei Cartoonisten
durften sich im Rahmen des runden Geburtstages der Currywurst über die
Prämierung ihrer Arbeit und ein Preisgeld zwischen 100 und 300 Euro freuen.
Freimut Wössner ist mit seinen beiden Freunden und Helfern auf Platz
eins gelandet. Katharina Greve schlägt der Diätauflage ein Schnippchen und
erzielt damit Platz zwei. Die Currywurst als kulinarischer Mordfall brachte
Michael Linke Platz drei.

Toonpool ist das weltweit größte Cartoonportal. Rund 1.300 Künstler aus 140
Nationen, darunter sowohl Profis als auch Laien, nutzen hier den kreativen
Austausch. Obwohl das Portal erst vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde,
sind bereits über 50.000 Cartoons veröffentlicht.

Die Gewinner-Cartoons sowie weitere 20 der besten Einsendungen sind ab
Freitag, den 4. September im Deutschen Currywurst Museum für eine kurze
Zeit ausgestellt. Speziell zum Jubeltag der Currywurst dürfen sich die Museumsbesucher
zudem über einen Geburtstagsrabatt von 50 Prozent auf alle
Eintrittspreise freuen.

The New Yorker Festival

Beim „The New Yorker Festival“ vom 6. bis 8-. Oktober wird ein öffentlicher Diskurs über Kunst und Ideen geführt. Im Rahmen des dreitägigen Festivals werden Lesungen und Buchsignierungen (u. a. mit Gary Shteyngart, Monica Ali, Nora Ephron, David Remnick und T. Coraghessan Boyle), Konzerte, Interviews (u. a. mit Zeichentrickkünstler, Schachgenie Garry Kasparov und Regisseur Pedro Almodóvar), Debatten (u. a. mit den Musikern P.J. Harvey und The New Pornographers), den Schauspielern Edward Norton und Lorraine Bracco, Designer Zac Posen sowie den Regisseuren Paul Haggis, Milos Forman und Harold Ramis), Ausflüge und sogar Parties (mit Musik-Kritiker Sasha Frere-Jones und Gast-DJ Michael Mayer) veranstaltet.

Das Magazin The New Yorker ist einer der angesehensten Publikationen auf dem US-Zeitschriftenmarkt. Nur die besten Journalisten schreiben für den New Yorker, der seit 1925 bekannt ist für seine Reportagen, Short Stories, Gedichte, Kritiken, Essays, Cartoons und Kommentare über die amerikanische Populärkultur.Quelle:newyork.de