Christian Bau erhält das Bundesverdienstkreuz

Christian Bau bekommt „als außerordentlicher Botschafter für die Kulinarik im In- und Ausland“ das Bundesverdienstkreuz!

Er wird am 2. Oktober mit 28 weiteren Kulturschaffenden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Berliner Schloss Bellevue geehrt, erklärte das Bundespräsidialamt. Bau ist Küchenchef im Victor‘s Fine Dining in Perl/Mosel.

Christian Bau mit seinem japanischen CHROMA Haiku Kurouchi Kochmesser

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Bundespräsident besucht Berliner Jugendmeisterschaft im Gastgewerbe

Elke Büdenbender würdigt in ihrer Ansprache die berufliche Bildung 

Im Rahmen der Woche der beruflichen Bildung, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und seiner Frau Elke Büdenbender steht, waren beide Gäste bei der Siegerehrung der Berliner Jugendmeisterschaft. 

In seiner Begrüßungsansprache forderte der Präsident des DEHOGA Berlin, Willy Weiland, die verantwortlichen Institutionen auf, die Neuordnung der gastwerblichen Berufe voranzutreiben, um hier auch zeitgemäß zu sein und die Berufsorientierung zu optimieren, um den erhöhten Vertragslösungsquoten entgegen zu wirken. Er dankte den ehrenamtlichen Juroren für ihr Engagement – ohne das eine solche Veranstaltung wie diese kaum möglich wäre. 

Elke Büdenbender hob in ihrer Rede u.a. die Wichtigkeit der dualen Ausbildung hervor. In der darauffolgenden Talkrunde sprach sie mit Bundesministerin Anja Karliczek, Guido Zöllick (Präsident des DEHOGA Bundesverbandes), Guido Zeitler (stellvertretender Vorsitzender NGG) und dem Moderator Dr. Gerhard F. Braun (Vizepräsident der BDA), über „Chancen und Herausforderungen in der beruflichen Bildung“ 

Berliner Auszubildende aus Hotellerie & Gastronomie präsentierten sich in Hochform. Zum Wettbewerb der 39. Berliner Jugendmeisterschaft traten jeweils die besten 8 aus ihrem Fachbereich an. Im Vorfeld hatten sich hierzu über 200 Azubis angemeldet. 

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Herbert Beltle

Nun war es endlich so weit – Deutschland hat wieder einen Bundespräsidenten, mit dem sich alle wieder „besser identifizieren“ können. Den aufregenden Wahltag, dessen Ergebnis ja bereits vorab bekannt war, ließ der frisch gekürte Bundespräsident, Joachim Gauck, im Restaurant „Altes Zollhaus“ am Landwehrkanal in Berlin-Kreuzberg ausklingen.

Einige Freunde und Weggefährten waren dabei, sowie die Fraktionsvorsitzenden der anderen Parteien, und natürlich, mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Gauck bei World-Toques/Euro-Toques-Maitre Herbert Beltle angestoßen auf das „grandiose“ Ergebnis. Beltles „Altes Zollhaus“ ist bekannt für sein idyllisches Ambiente, und speziell für die leckeren Entengerichte. Einem Boulevard-Blatt sagt Gauck in gelöster Stimmung: „Das Essen war wunderbar. Eine ganz entspannte Atmosphäre. So viele politische Richtungen in Harmonie an einem Tisch vereint hat man ja selten.“

Und dass das Essen so gut schmeckte, lag an Herbert Beltle und seinem Küchenteam. Beltle meint: „Für uns war es natürlich eine Riesen-Ehre!“, dass sich der Bundespräsident mit Freunden und Kollegen gleich nach der Wahl im „Zollhaus“ einfand am frühen Abend. Beltle kennt seine Stammkundschaft, von daher traf Beltle auch gleich die Entscheidung für ein leckeres, regionales und „bodenständiges“ Menü: „Es gab Räucheraal auf Vollkornbrot und Kräuterrührei…“, weiter ging es mit einem Zander auf einer Bohnenkasserole, geschmorte Rinderschulter, ein rosagebratenes Filet mit „Thymian-Nocken“ ergänzte das Menü, und als Dessert kredenzte Beltle „Vanillecreme“ mit Balsamico-Kirschen.

So war Herbert Beltle also der Erste, der das neue Staatsoberhaupt bekochen durfte. Auch ein kleines Stück Geschichte – für Herbert Beltle, aber auch für die World-Toques/Euro-Toques-Community.

Alle zertifizierten World-Toques*Euro-Toques Sternegarantie-Restaurants Europa- und weltweit sind zu finden unter www.eurotoques.de und www.eurotoques.org bzw. www.world-toques.com Restaurant Guide.

Kurz-Interview mit Euro-Toques Sternekoch Wolfgang Dubs

Mal sehen ob Bundespräsident Christian Wulff sein Versprechen einhält, und während der Nibelungen-Festspiele zu Worms, vom Juni bis Juli 2011, zum zehnjährigen Jubiläum, tatsächlich bei Maître Wolfgang Dubs in dessen Rotisserié oder Restaurant „Zum Schiff“, einkehrt. Sternekoch Dubs jedenfalls muss Wulff mit seinem Können überzeugt haben, schließlich wurde Wolfgang Dubs zum Bundespräsidenten zitiert, der wollte wissen, wer denn der Mann gewesen sei, der ihm solch einen Gaumenschmaus bescherte. Bundespräsident Christian Wulff weilt derzeit auf Besuch in Baden-Württemberg. Euro-Toques sprach mit Wolfgang Dubs, und auch darüber, welche Küchen-Tipps Dubs seinen Kollegen in Baden-Württemberg gibt.

Hallo, Herr Dubs, war es ein großes Erlebnis, Bundespräsident Christian Wulff bei seinem Antrittsbesuch in Rheinland-Pfalz, speziell in Worms, bekochen zu dürfen?
Ja, ohne Zweifel, es war ein schönes Erlebnis. Und der Bundespräsident ist nett und sehr umgänglich, das merkte ich ja, als er mich nach dem Drei-Gänge-Menü zu sich bestellte, und wir dann zu dritt, Landesvater Kurt Beck war ja auch anwesend, ganz ungezwungen parlierten…

Worum ging es in diesem Gespräch?
Es schien ja auch lustig gewesen zu sein…
Ach, gewissermaßen um den Verlauf von Grenzen (Dubs schmunzelt) – Eigentlich sind wir ja Rhein-Hessen…quasi abgetrennt von der Pfalz. Wir einigten uns mit dem Minister von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, darauf, dass wir eben „besondere Rheinland-Pfälzer“ sind in Worms.

Wie viele Mitarbeiter Ihrer Küchenbrigade mussten Sie an diesem Tag koordinieren und anleiten?

Na, 17 Leute waren es dann…

Und es hat alles reibungslos geklappt?
Ja, aber ich muss auch sagen, dass ich ja nicht zum ersten Mal für eine größere Delegation gekocht habe – ich war schon für andere Bundespräsidenten im Einsatz, und somit hat man eben Erfahrungswerte…

Worauf legten Sie denn wert, bei der Zusammenstellung des Menüs?
Auf eine einfache und regionale Küche. Und die kam bestens an. Nicht zu üppig, denn laut Protokoll hatte der Bundespräsident eigentlich nicht so viel Zeit für das Mittagessen anberaumt – aber bei uns überzog er sogar…

Gab es Vorab-Besprechungen, kam ein „Vorkoster“ des Präsidenten?
…Nein, nein, ohne Vorkoster, alles baute von Anfang an auf Vertrauen und Respekt auf. Das Bundespräsidialamt wusste auch, auf wen es sich in Worms einlässt.

War die Delegation des Bundespräsidenten groß?
Nun, mit 15 Limousinen fuhren sie an. Letztendlich waren es an die 40 Personen, dazu die Ehrengäste…

Christian Wulff besucht nun Baden-Württemberg, haben Sie einen Tipp für Ihre Kollegen der Zunft, auf was sie achten sollten?
Ach, die meistern das schon – wichtig sind schon Gerichte, die die Region repräsentieren. Typische Produkte gibt es ja auch in Baden-Württemberg, die sich gut kombinieren lassen. Bloß keine Experimente, die die Leute überfordern…

Wir hören das Telefon im Hintergrund, bei Ihnen ist immer Action, Sie sind sehr gefragt, selbst die Chinesen haben bei Ihnen angeklopft, was macht das Projekt in der Nähe Beijings?
Ja, China marschiert – wir haben den Projektplan vor kurzem erhalten. Demnächst soll ich ja die chinesischen Köche coachen, die dann in ihrer Heimat, in diesem großen europäischen Gourmet-Tempel alles kochen sollen, was die chinesische Delegation einst hier bei mir und in anderen Regionen kennengelernt hat. Das wird bestimmt interessant, die Chinesen sind ja sehr wissbegierig…

Bundespräsident ehrt Lafer

Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer hat dem aus der Steiermark stammenden Fernsehkoch Johann Lafer in der Wiener Hofburg das Silberne Ehrenzeichen der Republik Österreich zur Anerkennung seiner Verdienste um seine Heimat verliehen.

Der in Hoyerswerda geborene Spitzenkoch Silvio Nickol aus dem Gourmetrestaurant Schlossstern im Schloss Velden am Wörthersee gilt in Österreich als einer besten Köche. Die Lebensmittelzeitschrift Quintessenz hat ihn auf ihrem Titel als „Österreichs bester Deutscher“ geehrt.

Lesen Sie die guten Nachrichten bei Nikos Weinwelten:
www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2010/may/31/oesterreichs_bundespraesident_ehrt_johann_lafer/index.htm

Tim Meierhans kocht für den Bundespräsident

Regionalität ist Trumpf:

Tim Meierhans kocht für den Bundespräsident und die Ministerpräsidenten

Große Freude im Favorite Restaurant Mainz

Auch wenn Tim Meierhans, Küchenchef im neuen Favorite Restaurant im Favorite Parkhotel Mainz, gewohnt ist, Vips, Stars und Sternchen zu verwöhnen, so war diese Begegnung doch kein „Business as usual“ für den gerade einmal 26- Jährigen. Als sich die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer und Bundespräsident Horst Köhler am Freitag, den 30. Oktober, im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz zum traditionellen Kamingespräch zurückzogen, schlug Tims große Stunde. Gemeinsam mit seinem Team hatte er ein kleines, feines Menü vorbereitet, das die Produkte der Region auf die Bühne hob. Mit knusprig gebratenem Schweinebauch, Blutwurstraviolo und Linsen in süßsaurer Kürbissauce kitzelte er die Geschmacksknospen der prominenten Gäste. Der Eifler Rehrücken ruhte auf einem Bett aus Spitzkraut, und das Schokoladentörtchen zum Dessert wurde mit Aprikosensorbet aus saftigen Finthener Früchten und einem Beerenauslesesabayon aus rheinhessischen Trauben serviert.
Auch die Weine, die man kredenzte, mussten keinen weiten Weg zurücklegen. Das 2007er Westhofener Kirchenspiel ist um die Ecke in Flörsheim-Dalsheim gewachsen und stammt aus dem Weingut Keller. Das Weingut Battenfeld-Spanier aus Hohen-Sülzen steuerte einen weißen Burgunder bei, und zum Dessert gab’s die 2005er Cuvée X vom Weingut Knipser in Laumersheim. Sogar das Mineralwasser ist ein „Kind“ des Landes Rheinland-Pfalz. In Gerolstein in der Eifel sprudelt es aus der Erde und sorgte für Erfrischung der Gäste.

Das Land Rheinland-Pfalz hat seit dem ersten Oktober den Vorsitz über die Ministerpräsidentenkonferenz. Gastgeber in Mainz war Ministerpräsident Kurt Beck. Favorite-Hausherr Christian Barth begrüßte den Bundespräsidenten und alle Teilnehmer der Ministerpräsidenten Konferenz und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass man sich dazu entschlossen hatte, in seinem Haus zu speisen. Die Gastfreundschaft des Mainzer Traditions-Hotels, das seit März dieses Jahres ein neues Gourmet Restaurant nebst komplett neuer Küche beherbergt, genossen bereits einige illustre Gäste wie zum Beispiel Mario Adorf, Hannelore Elsner, Joschka Fischer, Hansi Hinterseer, Toni Marshall, Bill Ramsey, uvm.

Über Tim Meierhans und das neue Favorite Restaurant:
Zusammen mit einem jungen Team stemmt Küchenchef Tim Meierhans den Job. Auf seine Ausbildung als Koch hat er den Küchenmeister gesetzt. In der Hotelfachschule in Heidelberg schnitt er dabei als einer der Besten ab. Seine Laufbahn führte ihn durch besternte Betriebe wie Traube Tonbach, Kronenschlösschen, Restaurant Fallert, Ente in Wiesbaden und Micro im Frankfurter cocoon club. Zuletzt war er Souschef bei Frank Buchholz. Dann kam der Ruf zurück dorthin, wo alles begonnen hatte – in seinen Ausbildungsbetrieb, ins Favorite Parkhotel. Seinem Lehrmeister Helmut Danker, heute Küchendirektor im Haus, fühlt er sich freundschaftlich verbunden. Das neue Restaurant, das die Eigentümer-Familie Barth schlicht, hochwertig und klassisch elegant gestaltet hat, entspricht auch Meierhans’ Geschmack. Bei der Einrichtung der Restaurant-Küche hat er maßgeblich mitgewirkt.
Die Karte im Favorite Restaurant wechselt alle 6 Wochen. Es gibt 45 Plätze und die sind mittlerweile sehr gefragt. Dass es auch weiterhin gut funktioniert, dafür setzen sich Küche und Service täglich aufs Neue ein. „Jetzt müssen wir kontinuierlich mit Qualität überzeugen“, so Meierhans. Deshalb macht er selten Ausflüge ins Restaurant sondern bleibt ganz bewusst in seiner Küche und tut das, was er am allerbesten kann: Kochen.

Das Favorite Restaurant ist von Mittwoch bis Sonntag von 12.00 bis 15.00 Uhr und von 18.00 bis 24.00 Uhr geöffnet. Es liegt mitten im Mainzer Stadtpark im Favorite Parkhotel, Karl-Weiser-Straße Nummer 1.
Weitere Informationen unter www.favorite-mainz.de