„fisch“ in Bremen – Otto Koch kocht – Wettbewerb

Bei der fish international 2006 vom 12. bis 14. Februar in Bremen kommen
Genießer auf ihre Kosten und Köche zu neuen Anregungen. Prominente
Spitzenköche präsentieren im Kulinarium der Fisch-Fachmesse leckere Gerichte
und Tipps zur Zubereitung. Außerdem wird um den „Großen Preis der fish
international 2006“ gekocht – Anmeldeschluss ist der 23. Januar.

Moderiert wird die gastronomische Sonderschau von Ronny Pietzner,
Teammanager der Nationalmannschaft der Köche Deutschlands. „Bei der
Zubereitung von Fisch und Krustentieren bestehen im GV-Bereich häufig
Unsicherheiten. Dass es gerade für Meeresfrüchte eine Vielzahl von Rezepten
gibt, die nicht nur unkompliziert sind, sondern auch hervorragende
Ergebnisse erzielen, wird ein Thema sein“, erläutert Ronny Pietzner, der in
der Showküche den zwei Gourmetköchen über die Schulter schauen wird.
Einer von ihnen ist Otto Koch, Autor und Co-Autor zahlreicher Kochbücher
sowie Inhaber verschiedener Patente und Marken. Der Chef des Robinson
Sterne-Restaurants in Zürs stellt am Montag, 13. Februar, von 10 bis 13 Uhr
sowie von 14 bis 18 Uhr seine kulinarischen Innovationen vor.

René Bobzin, Sterne- und Chefkoch aus dem „Landhaus zu den Rothen Forellen
“ in Ilsenburg, Landkreis Wernigerode, ist am Dienstag, 14. Februar, von 10
bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr in der Showküche im Kulinarium zu Gast.
Bobzin wurde vom „Gault-Millau in diesem Jahr mit 16 von möglichen 20
Punkten sowie vom „Michelin“-Reiseführers mit einem begehrten Stern
ausgezeichnet.

Zum Wettbewerb

Spannend geht es im Kulinarium weiter, wenn junge Nachwuchsköche im
Wettbewerb um den „Großen Preis der fish international 2006“ gegeneinander
antreten. Ausrichter ist der Koch-Club Bremen e.V. im Verband der Köche
Deutschlands in Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum am Rübekamp und der
Messe Bremen. „Wir wollen mit diesem Wettbewerb jungen Köchen und
Auszubildenden als Team die Möglichkeit geben, in der Schauküche des
Kulinariums sich einem fachkundigen Publikum zu präsentierten“, erläutert
Volker Börnsen, 1. Jugendwart im Kochclub Bremen e.V., sowie Lehrer am
Schulzentrum Rübekamp, Abteilung Gastronomie, den Hintergrund der
Veranstaltung. Ihre Aufgabe: Jeweils an einem Tag müssen sie auf der Basis
eines Warenkorbs ein dreigängiges Menue mit gehobenem Anspruch für 14
Personen kochen. Bei der Bewertung durch eine fachkundige Jury stehen vor
allem Kreativität, Einhaltung von Zeitplänen, sauberes Arbeiten, Teamgeist
und die nährwerterhaltende Behandlung der Lebensmittel im Vordergrund. Zu
gewinnen gibt es natürlich auch etwas: Geldpreise im Gesamtwert von 3.000
Euro.

Noch können sich Köchinnen und Köche bis zum 35. Lebensjahr sowie
Kochauszubildende bis zum 25. Lebensjahr anmelden. Anmeldeschluss ist der
23. Januar 2006. „Die Teams müssen sich aus einer Köchin oder einem Koch und
zwei Auszubildenden zusammen setzen“, erklärt Volker Börnsen weitere
Wettbewerbsbedingungen. Aus versicherungstechnischen Gründen müssten die
Teilnehmer außerdem Mitglieder des Verbandes der Köche Deutschlands e.V.
beziehungsweise eines Mitgliedverbandes des Weltbundes der Köche sein.
Weitere Infos zum Wettbewerb sowie Ausschreibungs- und Teilnahmebedingungen
erhalten Interessierte bei Volker Börnsen unter Telefon 0421/36114729. Die
Teams bekommen dann bis zum 30. Januar eine Rückmeldung über die Teilnahme
am Wettbewerb.

Das Kulinarium, im Jahr 2004 sehr gut besucht, präsentiert sich bei der 10.
Auflage der fish international im neuen Outfit. „Baulich wird dieser Bereich
so verändert, dass er einer größeren Besucherzahl gerecht wird und künftig
die beiden Schauküchen besser einsehbar werden“, erläutert Messe-Chef Hans
Peter Schneider die Maßnahmen.

Zur fish international 2006 werden fast 500 Aussteller aus 40 Ländern und
rund 11.000 Besucher erwartet. Interessante Partner sowie langjährige und
neue Aussteller und ein hochaktuelles Rahmenprogramm machen die dreitägige
Messe vom 12. bis 14. Februar wieder zu einem internationalen Branchentreff.

www.otto-koch-essklasse.de

Hapagfly legt Zusatz-Flüge von Bremen nach Spanien und Portugal auf

Hapagfly legt Zusatz-Flüge von Bremen nach Spanien und Portugal auf

Hapagfly, die Fluggesellschaft mit den „Himmlischen Preisen“, stockt die
Anzahl der Flüge ab Bremen für die Sommersaison 2006 auf. Immer montags und
freitags gibt es je einen weiteren Flug nach Palma de Mallorca. Durch die
zusätzlichen Verbindungen können Urlauber und Immobilienbesitzer aus dem
Nordwesten Deutschlands das spanische Festland deutlich besser erreichen.
Denn: Die neuen Bremen-Flüge ermöglichen zahlreiche Anschlussflüge. Über das
Drehkreuz Mallorca geht es weiter nach Alicante, Barcelona, Bilbao, Jerez de
la Frontera, Madrid, Malaga, Murcia, Santiago de Compostela und Valencia.
Die Flüge sind bequem und einfach in einem Vorgang buchbar und kosten ab 49
Euro. Auch die Zahl der Verbindungen von Bremen nach Portugal erhöht sich.
Von Mallorca aus besteht jetzt Anschluss in die portugiesischen Städte
Lissabon, Faro und Porto.

Information und Buchung unter www.hapagfly.com oder im Reisebüro

Sozialgericht Bremen droht ShopBlogger

Das Sozialgericht Bremen vergreift sich abseits des Sozialrechts am Bürgerlichen Gesetzbuch und droht dem ShopBlogger gerichtliche Schritte an ( www.shopblogger.de/blog/archives/2689-Behoerdenpost.html ):

„Eine Verletzung solcher schutzwürdigen Interessen ist gegeben, wenn durch die unbefugte Namensverwendung eine Zuordnungsverwirrung entsteht (vgl. Urteil des LGH Hannover vom 12.09.2001 – 7 O 349/01). Eine solche Zuordnungsverletzung liegt vor, da, wenn man unter Google den Namen „S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*)“ eingibt, Ihre Internetadresse unter den ersten zehn Treffern erscheint. Es wird suggeriert, dass es sich um eine offizielle Seite des S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*) handelt. Da erst die Überschrift erscheint und dann die Seite aufgebaut wird, bleibt dieser Eindruck zunächst bestehen.“

(Die Bindestriche in der Bezeichnung „Sozialgericht Bremen“ wurden vom ShopBlogger unnötigerweise hinzugefügt, um sein Ranking bei Google nicht noch mehr zu verbessern.)

Zur Sache:

Die redaktionelle Verwendung eines Namens – egal ob in einem laufenden Text oder als Überschrift – stellt keine unbefugte Namensverwendung dar, da der Autor sich nicht als Inhaber des Namens ausgibt. Naive Leser, denen mit der diskriminierten Webseite (Blogeintrag) suggeriert werden könnte, es handele sich um die offizielle Website des Sozialgerichts Bremen, finden sich außerhalb des Sozialgerichts Bremen (dessen Naivität ich nicht beurteilen kann) wohl kaum. Die Umtitulierung von „Sozialgericht Bremen“ in „Volle Ladung“ ist nicht erforderlich gewesen.
Daß bei der Darstellung von Webseiten in Browsern eine Überschrift erscheint, bevor die gesamte Seite dargestellt wird, ist clientenseitig zu vertreten. Der angefragte Server sendet die gesamte Webseite en bloc (von eingebundenen Seitenelemten mal abgesehen). Zudem ist es in allen Kulturkreisen so, daß Texte von oben nach unten, beginnend mit der Überschrift gelesen werden. Es ist geradezu ein Wesenselement einer Überschrift, daß ihr ein Textkörper folgt. Wer soll auf die naive Idee kommen, einer Überschrift folge kein Text, sie stünde gar allein?

Quelle: www.Abseits.de

Michelin: Gestrichene Sterne Deutschland 2006

Die folgenden Häuser verlieren 2006 einen Stern:
Ort Haus Bundesland Anzahl bisherige Sterne Besonderer Grund
Aachen St. Benedikt NW 1
Efringen-Kirchen Traube BW 1
Eutin L’Etoile SH 1 Restaurant geschlossen
Freiburg im
Breisgau
Zur Traube BW
1 Restaurant geschlossen
Köln Börsen-Restaurant Maître NW 1
Langenargen Adler BW 1
Nettetal La Mairie im Haus Bey NW 1
Neuenburg Blauel’s Restaurant BW 1
Niederkassel Wagner’s Restaurant NW 1 Restaurant geschlossen
Nürtingen Ulrichshöhe BW 1 Restaurant geschlossen
Ravensburg Romantik Hotel Waldhorn BW 1
Regensburg Rosenpalais BY 1 neues Konzept
Wiessee, Bad Am Sonnenbichl BY 1

Abkürzungen:
BW: Baden-Württemberg
BY: Bayern
BE: Berlin
BB: Brandenburg
HB: Bremen
HH: Hamburg
HE: Hessen
MV: Mecklenburg-Vorpommern
NI: Niedersachsen
NW: Nordrhein-Westfalen
RP: Rheinland-Pfalz
SL: Saarland
SN: Sachsen
SA: Sachsen-Anhalt
SH: Schleswig-Holstein
TH: Thüringen

Gault Millau Bremen

903 Restaurants ausgezeichnet, darunter 10 in Bremen

Insgesamt bewertet der alljährlich wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in seiner neuen Ausgabe 1115 Restaurants. Die 30 Tester, die stets anonym auftreten und dieses Jahr 287 600 € Spesen machten, verliehen 903 Luxuslokalen und Landgasthöfen, Bistros und Hotelrestaurants die begehrten Kochmützen. Dazu mussten die Köche mindestens 13 von 20 Punkten erreichen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafften auch 10 in Bremen.

An deren Spitze steht mit 17 Punkten Arndt Feye vom „L’ Orchidée im Ratskeller“. Begründung: „Die artifizielle Präsentation der Vorspeisen entführt in lichte Höhen des Genießens. Die balancierten Verbindungen von Steinbutt mit Kakao, Thunfisch mit Melone und Kaffee-Öl oder Kalbskopf mit Filet vom St-Pierre in roter Butter demonstrieren, dass Feyes gewagte Kombinationen mit der Souveränität des gestandenen Könners gelingen.“ Ihm folgt mit einem Punkt Abstand Rüdiger König von „Grasshoff’s Bistro“, bei dem „Sie blind irgendwo auf die Speisenkarte tippen können, immer wird sie ein bewährtes Gericht erfreuen, das an Frische und perfekter Zubereitung nur schwer zu übertreffen ist, beispielsweise mit Rosmarin-Öl beträufelter Kabeljau im Kartoffelmantel oder Flusskrebsschwänze in Safransauce mit Meerrettich auf grünem Spargel“.

Auch 99 Küchenchefs in den neuen Bundesländern erkochten mindestens eine Kochmütze. An ihrer Spitze stehen mit der Note 17/20 – neben dem Newcomer Schnurr – wie bisher Marcello Fabbri vom Restaurant „Anna Amalia“ in Weimar, Oliver Heilmeyer vom „17fuffzig“ in Burg (Spreewald) und Stefan Hermann vom „Caroussel“ in Dresden. Ihnen folgen mit je 16/20 Thomas Abel vom „La Cheminée“ in Ilmenau und Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ in Leipzig, die diese Note erstmals erhielten, sowie Claus Alboth von „Alboth’s Restaurant im Kaisersaal“ in Erfurt, Rene Bobzin von den „Rothen Forellen“ in Ilsenburg am Harz, Peter Knobloch vom „Meeresblick“ in Göhren auf Rügen, Carmen Krüger von „Carmens Restaurant“ in Eichwalde bei Berlin und Mario Pattis vom „Pattis“ in Dresden.

Da auch die Welt der Gourmandise im ständigen Wandel ist und die Plätze im Gourmetparadies immer wieder neu gerührt und erkocht werden, servierte der Gault Millau im Vergleich zur Vorjahrsausgabe 151 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 101 inspirierte Küchen neu auf. 180 Köche wurden höher als im letzten Guide bewertet, 128 niedriger. 45 Küchenchefs verloren die Kochmütze.

Außer dem Koch, dem Aufsteiger und der Entdeckung des Jahres kürte der Guide noch sechs weitere Würdenträger: als „Oberkellner des Jahres“ Gerhard Retter vom „Lorenz Adlon“ in Berlin, als „Sommelier des Jahres“ Stefan Weise vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach-Bensberg, als „Restaurateur des Jahres“ Karin Kaiser von der „Klostermühle“ in Ehrenkirchen bei Freiburg, als „Kochschule des Jahres“ die „Gusto Geschmackswerkstatt“ des außerordentlich kreativen Frank Buchholz vom „Buchholz“ in Mainz, als „Barkeeper des Jahres“ Ewald Stromer vom „Raffael’s“ im Kempinski Hotel Falkenstein in Königstein/Taunus sowie als „Hotelier des Jahres“ Christine und Michael Clausing vom „Zur Bleiche“ in Burg/Spreewald, weil Wellness in ihrem Haus „keine Mode, sondern Gesamtkunstwerk“ ist.

Außerdem testete der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (892 Seiten, 30 €) wieder Kreuzfahrtschiffe, die für ihre gute Küche werben: die deutsche Luxusyacht „MS Europa“, die alle Küchenstile der Welt bietende „MS Westerdam“ der Holland-America-Linie und die vom Hollywood-Starkoch Wolfgang Puck beehrte japanische „MS Crystal Symphony“. Ferner beschreibt und klassifiziert er 420 Hotels.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Bremen

1. L‘ Orchidée im Ratskeller (17 Punkte),
2. Grashoff’s Bistro (16 Punkte),
3. Chopin*,
L’ Echalote,
Park-Restaurant (alle 14 Punkte),
6. Blixx,
Das kleine Lokal,
Madame Hô**,
Rossini,
Topaz*
Va Bene (alle 13 Punkte)

* Aufsteiger

**Newcomer

www.gault-millau.de

TUI Family sucht neue Animateure

Arbeiten, wo andere Menschen Urlaub machen. Kinder und Eltern begeistern. In den schönsten Feriengebieten Europas. Das muss für junge Menschen in und um Bremen kein Traum bleiben. Die TUI, Deutschlands führender Reiseveranstalter, sucht für die Sommersaison 2006 bis zu 200 Animateure, so genannte Baddis.

Baddis arbeiten in TUI Familienclubs und TUI Baadingoo Kinderclubs rund um das Mittelmeer, auf den Kanaren, am Schwarzen und am Roten Meer. Auch für Clubs in Deutschland und Österreich werden Animateure gesucht.

Die Baddis werden vorwiegend in der Kinder- und Sportanimation eingesetzt. Das TUI Family Programm bietet qualitativ hochwertigen Familienurlaub, professionelle Kinderbetreuung und Ferienspaß für die ganze Familie. Auch gemeinsame Aktivitäten mit Kindern und Eltern gehören zur Philosophie von TUI Family. Die Bewerber sollten zwischen 20 und Anfang 30 Jahre alt sein und Erfahrungen in den Bereichen Pädagogik, Animation, Kinder- und Jugendbetreuung oder Freizeitgestaltung haben. Wichtige Eigenschaften für den Beruf des Animateurs sind Teamfähigkeit, Anpassungsvermögen sowie Durchhaltevermögen, Belastbarkeit und Flexibilität. Ein Ausbildungsseminar wird im Frühjahr 2006 stattfinden.

Wer sich den abwechslungsreichen Job mit interessanten Menschen zutraut, findet weitere Infos und einen Online-Bewerbungsbogen unter www.animateure.info . Das Bewerber-Casting findet am 6. November in Bremen statt.

Bernsteinzimmer-Ausstellung zu Gast in Bremen

ZeitRaum St. Jacobus Packhaus lässt Mythos des Kunstwerks aufleben

„Faszination & Mythos Bernsteinzimmer“: Noch bis zum 8. Januar 2006 führen im Bremer ZeitRaum St. Jacobus Packhaus zahlreiche Exponate, historische Bild- und Textdokumente sowie Videoinstallationen durch die wechselvolle Geschichte des sagenumwobenen Bernsteinzimmers.

Mehr als eine halbe Million Steine bilden das über 300 Jahre alte Kunstwerk von St. Petersburg. Nachdem es im Laufe der Jahrhunderte immer wieder seinen Standort wechselte, gilt es seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen. Im Mai 2003 stellten russische Restauratoren eine originalgetreue Rekonstruktion des Bernsteinzimmers fertig.

Wer nicht die weite Reise nach Russland auf sich nehmen will, der kommt nach Bremen. In der ersten Ertage des ZeitRaum St. Jacobus Packhaus erhalten Besucher einen Eindruck von der Faszination, des Kunstwerkes. Große Fotowände bilden eine begehbare Ansicht des Zimmers. Exponate, wie Schatullen, Medaillons und Kerzenleuchter sind während der Rekonstruktion entstanden und zeigen die Vielfältigkeit der Bernsteinschnitzkunst. Einer der Restauratoren hat seine Werkstatt eingerichtet und bietet einen Einblick in seine Arbeit. Eine Historikerin aus St. Petersburg steht während der Ausstellung interessierten Besuchern zur Verfügung und führt durch die Schau.

Karten und Informationen gibt es bei der Bremer Touristik-Zentrale unter der Telefonnummer 0 18 05 / 10 10 30 (0,12 Euro pro Minute) oder im Internet unter www.bremen-tourismus.de

Kunstreisekatalog

Schluss mit Schlange stehen und langen Wartezeiten vor Museen! ART
CITIES IN EUROPE bietet einen bundesweiten Eintrittskartenvorverkauf
für ausgewählte Kunsthighlights über Reisebüros, Bahnhöfe, eine
Buchungshotline und das Internet an. Mit der Vorverkaufskarte kann
der Kunde ohne Wartezeit die Ausstellung besuchen. Daneben steht zu
jeder von ART CITIES IN EUROPE betreuten Ausstellung ein attraktives
Aufenthaltsarrangement im Angebot.

Um Kunden regelmäßig über Ausstellungen und die Angebote
informieren zu können, erscheint zweimal im Jahr arttourist.com – the
international arttourism gazette. Diese kann kostenlos bei ART CITIES
IN EUROPE abonniert werden. Weitere Ausstellungen und begleitende
Informationen findet man unter www.arttourist.com. In der gerade
erschienenen Ausgabe 2/2005 finden Sie Angebote u.a. zu den
Ausstellungen „Monet und Camille – Frauenbilder im Impressionismus“
in der Kunsthalle Bremen, „Henri Matisse – Figur Farbe Raum“ im K20
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, „Imperium Romanum“
im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe „Barock im Vatikan“ in der KAH
Bonn, „René Magritte“ in der Fondation Beyeler, „50 Jahre documenta
1955 – 2005“ im Fridericianum in Kassel oder zur Ausstellung „Franz
Marc“ im Lenbachhaus in München.

Kostenloses Abonnement des Kunstreisekatalogs arttourist.com und
Informationen erhalten Sie bei
www.arttourist.com

Monet und Camille in Bremen

Erstmals wird das figurative Frühwerk Monets in einer großen Ausstellung in Bremen gezeigt. Vom 15. Oktober 2005 bis zum 26. Februar 2006 zeigt die Kunsthalle Bremen die Ausstellung „Monet und Camille – Frauenportraits im Impressionismus“. Neben 19 Werken Monets sind 20 Frauenportraits von Künstlern wie Renoir, Manet, Corot, Whistler und Degas aus den großen Museen Europas und den USA in Bremen zu sehen.
Das großformatige Portrait einer jungen Frau steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung. „Camille“ – Modell, Geliebte und spätere Ehefrau Claude Monets. Um 1866 waren solche großen Frauenportraits ein bevorzugtes Thema ambitionierter junger Maler in Paris. Warum? Das zeigt die Bremer Kunsthalle.

Aufgrund des zu erwartenden großen Besucheransturms wurde ein deutschlandweiter Kartenvorverkauf eingerichtet. Eintrittskarten im Vorverkauf (Besuch ohne Wartezeit) erhält man in allen START-Kart Reisebüros (Buchungscode ARTBRE SP 01), unter der Kartenhotline 07531-9073-3, im Internet unter www.artcities.de , per e-mail unter vangogh@artcities.de oder bei ART CITIES IN EUROPE, Raitenaugasse 5, D-78462 Konstanz.

Bio-Garnelen auch in Europa möglich

Heiß umkämpft ist der weltweite Markt der Shrimps. Der bisher größte Wermutstropfen der Meeresfrüchteliebhaber war, dass viele der Krustentiere aus Aquakulturen stammen, die ganz und gar nicht nach ökologischen Kriterien geführt werden. Die Umweltorganisation Greenpeace hat in den Tieren zum Teil gefährliche Mengen von Antibiotika und anderen Schadstoffen nachweisen können. Das Bremer Unternehmen Polyplan http://www.polyplan-gmbh.de hat nun eine ökologische Aquakultur entwickelt, bei der das Prozesswasser nach biologischer Reinigung wieder in den Kreislauf zurückgeführt wird.
„In den riesigen Shrimpsfarmen in Indonesien, die bis zu 5.000 Hektar groß sind, werden auf engstem Raum extrem viele Tiere gehalten. Bis zu einem Drittel der Weltmarktproduktion stammt aus Aquakulturen“, erklärt Stefan Bruns, Geschäftsführer von Polyplan im Interview. Die Shrimpteiche, die vorwiegend in Küstennähe angelegt sind, tragen zur Zerstörung von wertvollen Mangroven bei. „Da Anlagen zur Wasserreinigung fehlen, oder nur ansatzweise vorhanden sind, werden Bekterienbildung und Krankheiten begünstigt. Daher werden Antibiotika und Chlor eingesetzt“, erklärt Bruns. Nach der Nutzung von fünf Jahren müssen die Teiche stillgelegt werden. „Die Böden sind danach kaputt. Weitere negative Folgen des laufenden Betriebes sind der große Frischwasserverbrauch dieser Aquakulturbetriebe“.

Ein technischer Lösungsansatz ist zunächst die Verwendung von so genannten Rezirkulationssystemen. Dabei wird das biologisch gereinigte Wasser wieder in den Kreislauf zurückgeführt. „Eine solche Salzwasser-Kreislaufanlage betreibt das Unternehmen Polyplan als Forschungs- und Entwicklungsprojekt gemeinsam mit dem Zentrum für marine Tropenökologie und dem Land Bremen“, erklärt Bruns. Darin lassen sich Shrimps der Gattung Penaeus vannamei (auch White-Tiger-Shrimps genannt) ohne Medikamente oder andere chemische Zusätze nachhaltig erzeugen. „Die Vorgaben einer Energie- und ressourcenschonenden Erzeugung bei möglichst einfacher Bedienbarkeit wurde erfüllt“, so Bruns.

Das technologische Konzept von Polyplan umfasst unter anderem eine effiziente und optimale Aufbereitung des Prozesswassers, um die Wasseraustauschrate so klein wie möglich zu halten. „Außerdem sind für eine bestmögliche Futterausnutzung mehrere Organismengruppen in den Stoffkreislauf integriert. So werden Algen in speziellen Photo-Bioreaktoren das im Wasser gelöste Nitrat und Phosphat zu Futter für Garnelen oder zu Algenbiomasse, einem anderen Hochpreisprodukt in der Kosmetik- und Pharmaindustrie, verwendet“, erklärt der Experte. In einem veränderten Verfahrensschritt werden die Algen allerdings durch ein anderes Hochpreisprodukt ersetzt: Tridacna-Muscheln, die am Markt Höchstpreisen erzielen und die nach dem Artenschutzübereinkommen nicht importiert werden dürfen. Darüber hinaus lassen sich mit dem Abwasser Abalone-Schnecken, die am südostasiatischen Markt eine Delikatesse sind, züchten.

„Derzeit arbeiten wir daran, die Nahrung der Garnelen zu verändern, um weniger tierisches Eiweiß verfüttern zu müssen“, so Bruns. An diesem Projekt sind das ZMT in Bremen und führende Experten aus den USA beteiligt. Das Expertenteam von Polyplan hat nun errechnet, dass der optimale Shrimp-Besatz bei rund zehn Kilogramm pro Kubikmeter Wasser liegt. Jährlich lassen sich mit dieser Methode bis zu 15 Tonnen Shrimps, 2,2 Tonnen Abalone und rund 500 Kilogramm Tridacna-Muscheln herstellen. Wolfgang Weitlaner