Kai Harmsen

Der bisherige Direktor des TUI Dorfhotel auf Sylt, Kai Harmsen, übernimmt die Direktion des Lindner Hotel & Spa Binshof, Speyer

Aus dem hohen Norden in die Pfalz zieht es Kai Harmsen. Der bisherige Direktor des TUI Dorfhotels auf Sylt zeichnet ab 01. April für das Lindner Hotel & Spa Binshof und sein umfangreiches „Welt der Wellness“-Angebot in Speyer verantwortlich. Der 40-Jährige tritt die Nachfolge von Thorsten Dressler an, der nach drei erfolgreichen Jahren in Speyer wieder die Leitung des Lindner Hotel Leipzig übernimmt. Dieses hat er bereits in den Jahren 2000 bis 2003 erfolgreich geführt.

Kai Harmsen verfügt über eine zwölfjährige Direktionsexpertise in Häusern mit Tagungs- und Wellnessangebot und bringt damit die besten Voraussetzungen für die beiden Kernkompetenzen des Lindner Hotel & Spa Binshof, Wellness und Tagungen/Incentives, mit.

In seiner neuen Tätigkeit wird Kai Harmsen die Positionierung des Lindner Hotel & Spa Binshof weiter stärken. Dabei hilft ihm sein Know-how, das er sich in mehr als 20 Jahren Berufserfahrung aneignen konnte. Der gebürtige Westfale selbst gilt als bekennender Stratege, der sein Faible für ein differenziertes Zielgruppenmarketing bisher ebenso unter Beweis stellte wie sein Geschick in der aktiven Mitgestaltung von Hotelprojekten – zuletzt im TUI Dorfhotel auf Sylt, wo er im Vorfeld der Eröffnung das Wellness-Angebot und entsprechende Marketingmaßnahmen konzipierte.

Vor seinem Start auf Sylt leitete er bis Mitte 2006 vier Jahre lang das Travel Charme Hotel Gothisches Haus, Wernigerode im Harz. Zugeschnitten auf die beiden Kernkompetenzen Wellness und Tagungen erarbeitete er in der Voreröffnungsphase die Zielsetzung, die Konzeption und die Positionierung des Hauses. Zuvor entwickelte er ein Konzept für die Neueröffnung des Hotel-Park Ambiance im Ostseebad Sellin auf Rügen. Das Objekt mit Schwerpunkt Wellness leitete er als Direktor bis 2002.

Weitere Stationen von Kai Harmsen waren u.a. das Arkona Hotel Stadt Hamburg in Wismar sowie die Steigenberger Hotels in Bad Homburg und Dessau, wo er für den Aufbau der Abteilung F&B Controlling verantwortlich war.

www.lindner.de

Flughafen Frankfurt

Flughafen Frankfurt im Oktober noch stärker ausgelastet als vor einem Jahr – Konzernflughäfen wachsen überdurchschnittlich

Im zurückliegenden Monat erzielte der Flughafen Frankfurt neue Oktober-Bestmarken bei der Passage, beim Frachtumschlag und bei der Anzahl der Flugbewegungen. 4.959.206 Fluggäste bedeuten im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 3,2 Prozent. Der bisherige Rekord vom Oktober 2005 wurde damit um rund 125.000 Passagiere übertroffen. Bei der Luftfracht gab es gegenüber dem Vorjahresmonat eine Steigerung von 2,2 Prozent auf 184.136 Tonnen. Hier hatte der bisherige Höchstwert vom Oktober 2005 bei knapp 181.000 Tonnen gelegen. Die Luftpostmenge des vergangenen Monats übertraf das Vorjahresniveau mit 8.296 Tonnen um 1,5 Prozent.

Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 43.238. Auch hier wurde die im Oktober 2005 erreichte Bestmarke von 43.233 Starts und Landungen in FRA übertroffen. Die Summe der Höchststartgewichte belief sich im vergangenen Monat auf 2.467.100 Tonnen – ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Wachstumsträger des Passagegeschäfts blieb auch im Oktober der Interkontverkehr (plus 4,7 Prozent). Insbesondere Verbindungen nach Südamerika (plus zehn Prozent) und in die USA (plus 5,7 Prozent) konnten im vergangenen Monat zulegen. Aufgrund der Herbstferien zog auch die Nachfrage nach touristischen Zielen an. Saisonbedingt standen hier Fernziele wie die Dominikanische Republik (plus 23,8 Prozent), Kuba (plus 5,1 Prozent) und Sri Lanka (plus 20,6 Prozent) im Vordergrund. Rund um das Mittelmeer waren vor allem Ägypten (plus 17,5 Prozent) und die Türkei (plus 14,5 Prozent) gefragt.

An den als Mehrheitsbeteiligung ausgewiesenen Konzernflughäfen zählte Fraport im zurückliegenden Monat 6.872.787 Passagiere (plus 4,5 Prozent).

Frankfurt-Hahn schloss den Oktober mit 372.705 Fluggästen und einem Passagieranstieg um 7,3 Prozent ab. Lima kam auf 680.632 Passagiere (plus 20,5 Prozent). Den türkischen Flughafen Antalya nutzten 760.105 Fluggäste (plus 2,9 Prozent). Rückläufig entwickelten sich im Oktober einzig die beiden bulgarischen Ferienflughäfen Burgas und Varna: Burgas zählte 40.504 Fluggäste (minus 19,3 Prozent), Varna begrüßte 60.289 Passagiere (minus 17,4 Prozent).

Beim Cargo-Umschlag verzeichnete Fraport an den als Mehrheitsbeteiligung ausgewiesenen Standorten insgesamt ein Plus von 3,6 Prozent auf 226.608 Tonnen. Die konzernweite Zahl der Flugbewegungen stieg um 2,9 Prozent auf 61.911.

Air Berlin integriert LTU zügig

Auch nach der Integration in die Air Berlin-Gruppe fliegt die LTU auf den touristischen Fernstrecken weiter mit ihrem traditionellen Logo. Im Mittelstrecken- und im Langstrecken-Businessverkehr starten die Jets künftig jedoch unter dem Namen Air Berlin. Die LTU bleibt weiterhin ein rechtlich selbstständiges Unternehmen unter dem Dach der Air Berlin PLC, wird jedoch vollständig über Air Berlin vermarktet.

Der Air Berlin-Vorstandsvorsitzende Joachim Hunold, der in Kürze auch Aufsichtsratsvorsitzender der LTU wird, erklärte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Düsseldorf: „Obwohl es mehrere Gründe gab, den Namen LTU aufzugeben, haben wir uns zu der Teillösung entschlossen. Auf den traditionellen touristischen Fernstrecken, beispielsweise in die Dominikanische Republik, nach Südafrika, Kuba oder nach Thailand, werden wir weiter unter dem LTU-Logo fliegen. Nicht jedoch auf den Mittelstrecken und den neuen Business-Langstrecken.

Zu den europäischen Zielen hat Air Berlin in den letzten Jahren einfach mehr Kompetenz aufgebaut, während die LTU auf diesen Routen laufend Marktanteile verloren hat. Und weil Air Berlin inzwischen auch einen hohen Anteil an Geschäftsreisenden als Kunden hat, macht es Sinn, die Business-Strecken in die USA und nach China unter dem Label Air Berlin zu betreiben. International kann sich kaum jemand etwas unter den drei Buchstaben ‚LTU’ vorstellen. Der Name ‚Air Berlin’ hingegen ist selbsterklärend. ‚Air’ steht für Fluggesellschaft und ‚Berlin’ für die Hauptstadt Deutschlands. Unser Ziel ist es, Strecken auch dadurch rentabel zu machen, indem wir Gäste in den Zielgebieten gewinnen.“

Business Class mit höchstem Komfort
Auf den Fernstrecken nach New York, Los Angeles, Miami, Fort Myers, Peking und Shanghai will Air Berlin die Business Class deutlich aufwerten. Während es auf den touristischen Routen eine erheblich verbesserte „Relax Class“ geben wird, die die bisherige Business Class ablöst, werden in der „Premium Business Class“ jeweils 30 hochkomfortable „Contour“-Sitze installiert, die sich bis in die Waagerechte verstellen lassen. Bis zum Abschluss der Umrüstung, die im Oktober beginnt, werden verbesserte Business-Sitze eingebaut. „Mit der neuen Premium Business Class haben wir dann ein Produkt, mit dem wir uns gegenüber jedem Mitbewerber sehen lassen können“, sagte Joachim Hunold. „Ohne Air Berlin hätten wir das unseren Gästen nie bieten können“, erklärte LTU-Geschäftsführer Jürgen Marbach. Er kündigte auch an, dass es in der Economy Class ab 1. November den einfachen Flug von Düsseldorf nach New York schon ab 129 Euro geben wird – inklusive aller Steuern und Gebühren. Für einen innerdeutschen Zubringer kommen 40 Euro hinzu. Die Flüge sind ab Freitagmittag unter airberlin.com im Internet, im Service-Center von Air Berlin (01805 – 737 800) oder im Reisebüro buchbar.

Kooperation mit chinesischer Airline
Für die China-Flüge hat Air Berlin einen Partner gewonnen: Hainan Airlines, die viertgrößte Fluggesellschaft des Landes. Mit ihren 125 Jets fliegt sie allein von Peking aus 50 Städte ins Reich der Mitte an. Gästen, die mit Air Berlin von Düsseldorf nach Peking fliegen, mangelt es also demnächst (wenn die Flugpläne aufeinander abgestimmt sind) nicht an Anschlussmöglichkeiten. Hainan Airlines plant im Gegenzug die Aufnahme einer Verbindung Peking-Berlin, für die Air Berlin die Zu- und Abbringerflüge innerhalb Deutschlands und Europas realisieren wird. „Mit dieser Partnerschaft haben wir eine solide Basis für unser China-Geschäft geschaffen“, sagte Joachim Hunold. Hainan Airlines sei ein mit Air Berlin vergleichbarer Qualitätscarrier, der zur ‚HNA Group’ gehöre, die auch noch in den Bereichen Airport Management, Hotel Management und Touristische Dienstleistungen tätig sei. Die Airline-Sparte habe sich mit ihrem guten Service bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen geholt.

Einheitliches Top Bonus-Programm
Die Flugzeuge von Air Berlin und LTU starten künftig im gleichen Layout. Auch die Flugbegleiter der LTU werden die Uniformen tragen, die die Stardesignerin Jette Joop für Air Berlin entwickelt hat. Für die gesamte Air Berlin-Gruppe gilt ab 1. November ein einheitliches Top Bonus-Programm, mit dem Meilen für Freiflüge gesammelt werden können. Meilen können bei allen Gesellschaften der Air Berlin-Gruppe erflogen und eingesetzt werden.

Sansibar sorgt für gutes Essen
Nicht nur der Komfort, sondern auch der Service in der neuen Premium Business Class von Air Berlin wird sich sehen lassen können. Auf der Langstrecke werden künftig Speisen angeboten, die in der Küche des „Sansibar“, des berühmtesten Restaurants auf Sylt, kreiert werden. Die Gäste können ab 1. November zwischen vier Hauptgerichten wählen: „Omas Küche“, vegetarischer Kost, landestypischer Küche aus dem Zielgebiet oder den „Sansibar-Klassikern“. Dazu liefert das Sansibar je drei Weiß- und Rotweine aus Deutschland, Italien und Frankreich. In der Economy Class können zu den kostenfreien warmen und kalten Standard-Gerichten auch noch warme Snacks „für den kleinen Hunger“ gegen Bezahlung geordert werden.

Neuer Werbeauftritt der Air Berlin-Gruppe
Auch der Werbeauftritt der Air Berlin-Gruppe wird sich ändern. Angesichts der nun globalen Präsenz des Unternehmens hat Air Berlin ihren Marketing-Etat in die Hände der Agentur Rapp Collins gegeben. Die bisherige Partneragentur Hamburger Connection, die Air Berlin seit der Gründung betreut, wurde in die Düsseldorfer Niederlassung von Rapp Collins integriert. Rapp Collins gehört zu den führenden Kommunikationsagenturen in Deutschland und ist in das internationale Netzwerk der DDB Group Germany eingebunden.

Die Air Berlin Group, zu der Air Berlin , LTU , dba, Belair und NIKI gehören, hat derzeit 131 Flugzeuge im Einsatz – 27 davon bei der LTU. Der Konzern beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiter. Durch die Integration der LTU werden ab 2008 Synergien von jährlich 70 bis 100 Millionen Euro erwartet. Als einen wichtigen Schritt auf diesem Weg sieht Air Berlin-CFO Ulf Hüttmeyer die Gründung der „Air Berlin Luftfahrttechnik Düsseldorf GmbH“, in der u.a. 600 bisherige LTU-Mitarbeiter aus Düsseldorf und München beschäftigt sind und die künftig auch in erheblichem Umfang Fremdaufträge ausführen soll.

Johannes King

Der bisherige Geschäftsführer und Sternekoch des kleinen Luxushotels Söl’ring Hof in Rantum auf Sylt, Johannes King (44), ist jetzt der selbstständige Pächter des Hauses. Söl’ring Hof-Eigentümer ist nach wie vor ein Investorenkreis von 17 Personen. Das Hotel bleibt über eine Marketingkooperation mit der Accor-Dorint-Hotelgruppe liiert.

Johannes King, geboren 1963 im Schwarzwald, kocht seit Sommer 2000 für die Gäste des „Söl’ring Hof“. Er ist seit gut zwei Jahrzehnten eng mit der Haute Cuisine verbunden. Erste Auszeichnungen erhielt King im Alter von 25 als Chefkoch des Restaurants „Grand Slam“ in Berlin.

Das Hotel mit Gourmet-Restaurant hat 35 Mitarbeiter. Die 15 Zimmer bzw. Suiten haben eine 85-prozentige Jahresauslastung.

Quelle: www.ahgz.de

Loveparade Berlin GmbH hat neuen Eigentümer

Der bisherige Geschäftsführer und Mitgesellschafter
Rainer Schaller hat zum 31. Oktober 2006 100 Prozent der
Gesellschaftsanteile der Loveparade Berlin GmbH übernommen. „Der
Schritt war notwendig, damit die Loveparade nach dem großen Erfolg in
diesem Jahr auch zukünftig eine Chance hat“, so Schaller. Der
38-jährige Kaufmann ist somit alleiniger Gesellschafter.

In den nächsten Wochen folgen intensive Gespräche mit Politik,
Medien und Sponsoren. Danach wird die Entscheidung fallen, ob auch
2007 wieder eine Loveparade in Berlin stattfindet.

Weitere Informationen werden Ende November 2006 auf einer
Pressekonferenz bekannt gegeben.

Keine Veränderung in der LTU Gesellschafterstruktur

Nach der heutigen Übernahme der dba Fluggesellschaft durch die Air Berlin PLC wird die enge Zusammenarbeit der LTU International Airways mit Air Berlin/dba weiter fortgeführt. Die in Reichenschwand (Landkreis Nürnberg) ansässige INTRO Verwaltungs GmbH bleibt weiterhin mit 55 Prozent, die Marbach Beteiligung und Consulting GmbH (MIC) mit 45 Prozent an der LTU Muttergesellschaft LoMa beteiligt.

„Innerhalb der vergangenen sechs Monate der intensiven Partnerschaft zwischen LTU und dba wurden alle identifizierten Synergien realisiert“, so Jürgen Marbach, geschäftsführender Gesellschafter der LTU Fluggesellschaft. „Dies führt in diesem Jahr zu Kosteneinsparungen in zweistelliger Millionenhöhe, die das LTU Ergebnis für das Jahr 2006 entsprechend entlasten.“

LTU und Air Berlin/dba werden ihre enge Zusammenarbeit auch weiterhin fortsetzen. So fungieren die europäischen Flüge der Air Berlin und die innerdeutschen Flüge der dba Fluggesellschaft als Zubringerdienste für das LTU Langstreckennetz mit den Drehkreuzen Düsseldorf und München.

LTU wird ihre bisherige Strategie weiter verfolgen und sich als Linienfluggesellschaft noch stärker positionieren. Dabei konzentriert sie sich auf ein klares Streckenprofil mit deutlichem Fokus auf die Langstrecke. Das Einzelplatzgeschäft wird LTU noch weiter ausbauen und sich verstärkt dem Geschäftsreisesegment öffnen, ohne dabei das Veranstaltergeschäft zu vernachlässigen. Die Einführung eines transparenten Tarifsystems geht einher mit der Konzentration auf noch intensivere Frequenzfliegerei auf Mittel- und Langstrecke.

Die neue Rechtschreibung kompakt:

Zum 1. August 2006 findet das Ringen um die Orthografie ein Ende: Die neuen amtlichen Rechtschreibregeln stehen fest. Damit der Umgang mit den neuen Regeln und Schreibungen leicht fällt, erscheint die August-Ausgabe des Magazins Reader’s Digest Deutschland mit einem Bonus-Heft. Auf 50 Seiten stellt der kostenlose Ratgeber im kompakten Format die neue Rechtschreibung vor.

Zur Einstimmung plädiert Kulturkritiker Prof. Dr. Hellmuth Karasek für kleine Eigenheiten und die Sinnlichkeit des Schreibens. Der Schriftsteller und Dramaturg schreibt seine Texte am liebsten mit der Hand, und zwar mit Füller und lila Tinte: „Lila auf Weiß, das sieht doch gut aus!“

Im Mittelpunkt der Bonus-Ausgabe stehen – kurz und übersichtlich aufbereitet – die neuen Rechtschreibregeln zum Nachschlagen, zusammengestellt von der Dudenredaktion. Darüber hinaus stellt das Glossar neue und bisherige Schreibweisen häufig gebrauchter Wörter von A bis Z gegenüber.

Die Deutsche Post steuert einen Leitfaden für Briefe aller Art bei. Ob Bewerbung, Beileid oder Bitte: Hier finden Briefeschreiber die richtigen Worte für jeden Anlass.

Die August-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland mit dem Bonus-Heft zur Rechtschreibung ist ab 31. Juli an zentralen Kiosken erhältlich.

www.rd.com

Marcel Strangfeld

Es tut sich was im traditionsreichen Auerbachs Keller. Nachdem die neuen
Pächter Christine und Bernhard Rothenberger ihre Arbeit aufgenommen haben, dreht sich
nun auch das Personal-Karussel: Während der bisherige Sous-Chef Sven Hofmann zum neuen
Küchenchef aufsteigt, tritt Marcel Strangfeld seine Nachfolge als Sous-Chef an.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und denke, die Arbeit im Auerbachs
Keller passt sehr gut zu mir“, sagt der neue Sous-Chef. „Schließlich habe ich den
Großteil meiner Erfahrungen in Gourmetküchen gesammelt.“ Sich selbst bezeichnet der
29-Jährige als Teamspieler. „Erst durch die gute Zusammenarbeit entsteht die Leistung
und Qualität, die unsere Gäste zu Recht erwarten.“ Alleine sei dies nicht möglich.

Aufgrund des Pächterwechsels ist noch nicht das komplette Restaurant eröffnet. Der
Historische Teil mit dem à la Carte-Restaurant, in dem Marcel Strangfeld kocht, ist
bislang noch geschlossen. „Mit der großen Eröffnung rechnen wir in etwa einem Monat“,
so Neu-Pächter Bernhard Rothenberger. Auf eines können sich die Gäste des Auerbachs
Keller aber verlassen: Auch künftig werden sie frisch zubereitete Produkte aus der
Region von hoher Qualität genießen können.

Marcel Strangfeld arbeitete zuletzt als Sous-Chef im Steigenberger Hotel „Der Sonnenhof“
in Bad Wörishofen. Zuvor war er als Chef de Partie Gardemanger & Entrêmetier im Relais
& Château Hotel Alpenhof Murnau tätig. Der 29-Jährige ist gebürtiger Berliner. & im
Relais & Château Hotel Alpenhof Murnau tätig.

Der Auerbachs Keller in der Mädlerpassage ist die berühmteste Traditionsgaststätte in
Leipzig. Bereits 1525 wurde hier an Studenten Wein ausgeschenkt. Seinen Namen erhielt das
Lokal von seinem Gründer, dem Mediziner und Universitätsprofessor Heinrich Stromer von
Auerbach (Oberpfalz). 1665 ließ sein Urenkel Johann Vetzer den Fassritt Fausts auf zwei
Tafeln im Kellergewölbe malen. Diese inspirierten später Johann Wolfgang Goethe zur
Faustdichtung und verhalfen der einstigen Studentenkneipe zu Weltruhm. Während der
DDR-Zeit war der Auerbachs Keller vorwiegend eine Messegaststätte für westliche
Besucher, die in Devisen zahlen mussten. Nach der Wende kam es unter neuem Investor zum
Konkurs und zeitweiliger Schließung des Hauses. 1996 wurden die Türen des Kellers für
die Leipziger und ihre Gäste wiedereröffnet. Seit dem Bestehen des Auerbachs Keller
sind hier schätzungsweise rund 92 Millionen Menschen bewirtet worden. Einer
amerikanischen Studie zur Folge rangiert Auerbachs Keller unter den zehn bekanntesten
Gaststätten der Welt derzeit auf Rang fünf.

www.auerbachskeller.de

Für 1 Euro monatlich unbegrenzt ins deutsche Festnetz telefonieren

Preisknüller für Vieltelefonierer – Tiscali verlängert Phone Flat Aktion

Aufgrund des großen Erfolgs der Tiscali 1 Euro
Phone Flat verlängert das europäische Kommunikationsunternehmen die
Phone Flat Aktion bis 14. Februar 2006. In Kombination mit einem
Tiscali DSL-Tarif können DSL-Einsteiger und -Wechsler weiterhin statt
für 8,90 Euro im Monat für nur noch einen Euro im Monat unbegrenzt
ins deutsche Festnetz telefonieren. Weiterer Vorteil: die Phone Flat
hat nur 12 Monate Mindestvertragslaufzeit und der Preis bleibt auch
danach bei 1 Euro monatlich.

Der Einstieg ins Internet und in die Internet-Telefonie beginnt
bereits bei 3,90 Euro im Monat. Hierfür erhält der Kunde die Tiscali
DSL Time Flat zusammen mit der Tiscali Phone Flat. Wer neben dem
unbegrenztem Telefonierspaß ins deutsche Festnetz auch unbegrenzt im
Internet surfen will, erhält für 9,90 Euro im Monat neben der Tiscali
Phone Flat auch die Tiscali DSL Flat. Insgesamt erhalten
Tiscali-Kunden also zu den Tiscali DSL Tarifen für nur einen Euro
mehr im Monat grenzenlose Telefonkommunikation ins deutsche
Festnetz.

Das Telefonieren über Internet ist denkbar einfach und besitzt
darüber hinaus ausgezeichnete Sprachqualität. Telefongespräche können
wie bisher mit dem eigenen analogen Telefon geführt werden – egal, ob
der PC angeschaltet ist oder nicht. Ebenso kann die bisherige
Rufnummer genutzt werden und auch der Telefonanbieter muss nicht
gewechselt werden.

Mathematiker weisen schnellsten Weg ins Flugzeug

Je kürzer ein Flugzeug an der Rampe steht, desto mehr Geld kann es verdienen.

Ein schneller Ein- und Ausstieg spart Zeit und Kosten. Das gilt erst recht für große Flugzeuge wie den A380, hier am Frankfurter Terminal.

Deshalb streben Fluglinienmanager immer danach, den Einstiegsvorgang der Passagiere zu beschleunigen – jetzt zeigen israelische Mathematiker, daß es ungeordnet fast am schnellsten geht. Sie nutzten Berechnungsmethoden, die sonst eher der Relativitäts- und Zahlentheorie dienen.

Die Passagiere geordnet von hinten nach vorn einsteigen zu lassen sei schlecht, „weil es für dünne Passagiere entworfen ist, oder für geräumige Erste-Klasse-Abteile“, erklärt Eitan Bachmat, Computerwissenschaftler an der israelischen Ben Gurion-Universität. In der Praxis blockierten die zuerst Eingestiegenen häufig die Gänge.

Bisherige Simulationen, etwa vom Flugzeughersteller Boeing, betrachteten einzelne Passagiere und berücksichtigen Faktoren wie volle Gepäckfächer. Bachmats Team ignorierte Details und konzentrierte sich auf den Sitzplan. Das Ergebnis ist eindeutig: Wer das Flugzeug von hinten nach vorn füllt, erzeugt viele Blockaden. Freie Platzwahl, wie sie bei Billigfluglinien vorkommt, ist deutlich effizienter. Am besten schneidet aber die „Outside-In“-Methode ab: Zuerst dürfen die Passagiere mit Fensterplätzen an Bord, dann die in der Mitte sitzenden, zum Schluß die Gangsitzer.

Quelle: www.abendblatt.de