Wennerstorfer Kuchenfestival

Sonntag, 19. Juni, 11-18 Uhr, 3 Euro

Der Museumsbauernhof feiert gemeinsam mit den Lions Clubs der Nordheide am Sonntag, dem 19. Juni das erste Wennerstorfer Kuchenfestival. Von 11 bis 18 Uhr erleben die Besucher ein köstliches Programm rund um aufwändig dekorierte Torten, köstliche Kuchen und andere süße Kreationen. Der Eintritt kostet 3 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Auf dem sommerlichen Museumsbauernhof duftet es köstlich nach frisch gebackenen Kuchen und Torten. Von fruchtig bis sahnig, mit Schokolade oder Nüssen – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Besucher probieren am Kuchenbuffet nach Herzenslust die verschiedenen handgefertigten Köstlichkeiten, die Bäcker bieten Tricks und Rezepte für zuhause. Ein Konditor führt vor, wie er Torten herstellt und verziert. Im Lehmbackofen backen die Bäcker vor den Augen der Zuschauer frisches Brot und beantworten die Fragen der Besucher. Beim Kinderprogramm backen kleine Schleckermäuler Kuchen im Glas, Stockbrot oder zeigen ihr Geschick beim Hufeisenwerfen.

Bereits um 10 Uhr beginnt das Festival mit einem plattdeutschen Gottesdienst. Ab 14 Uhr zeigt die Volkstanzgruppe Hollenstedt ihr Können. Ausgewählte Händler bieten auf einem kleinen Markt Lebensmittel und Kunsthandwerk an, und Marktfrau Eliza spaziert auf Stelzen durch das bunte Treiben.

Selbst gebacken schmeckt doch am besten: Eigene Kuchen und Torten backen und dekorieren wird zunehmend beliebter. Auf dem Wennerstorfer Kuchenfestival erleben die Besucher den süßen Trend mit allen Sinnen und erhalten Informationen und Tipps rund um traditionelle und neue Zutaten, Rezepte und Techniken. Erfahrenen Hobbybäcker wissen: Backen spricht die Sinne an und weckt Kindheitserinnerungen.

Elieses Hofcafé lockt mit frisch gebrühtem Kaffee und Torten in Bioland-Qualität. Für den herzhaften Hunger gibt es Bioland-Suppe aus Wennerstorfer Gemüse oder Steaks und Bratwürste vom Holzkohlegrill. Das nostalgische Café ist ganz im Stil der 30er Jahre eingerichtet, der gemütliche Kaffeegarten lädt zum Schnacken und Entspannen ein.

www.kiekeberg-museum.de

Bioland-Weingut Schwarztrauber ist Bio-Erzeuger des Jahres

Bio-Weinpreis MundusVini BIOFACH 2015 verliehen

Grand Gold, viermal Gold und zweimal Silber: Bioland-Weingut Gerhard Schwarztrauber ist der Abräumer bei dem Bio-Weinpreis MundusVini BIOFACH 2015. Dr. Thomas Griese Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz ehrte heute auf der BIOFACH in Nürnberg das Bioland-Weingut als Bio-Erzeuger des Jahres. „Ich freue mich, dass ein Weingut aus der Pfalz diese Auszeichnung erhält“, sagte Griese bei der Verleihung.

Gerhard Schwarztrauber, der seit 29 Jahren Wein nach den Bioland-Richtlinien anbaut betonte: „Es gibt viele Bioland-Betriebe, die diesen Preis erhalten könnten.“ Grand-Gold erhielt das Pfälzer Weingut aus Neustadt-Mußbach für seinen Riesling trocken 2013.

Weitere Bioland-Weingüter sind unter den Preisträgern: Der Rosenkranz Sauvignon Blanc 2013 des Weinguts Heiner Sauer aus Böchingen erhielt Gold. Jeweils Silber erhielt das Weingut für seinen 2013er Grauburgunder Nußdorfer Herrenberg und seinen 2011er Spätburgunder Nußdorfer Kaiserberg. Gold ging auch an das Weingut Landmann aus Freiburg aus dem Ortsteil Waltershofen Tuniberg für seinen Grauen Burgunder trocken Merdinger Bühl 2013. Silber erhielt die Genossenschaft DIVINO aus Nordheim Franken für seinen Terra Consilium Thüngersheimer Ravensburg Burgunder Cuvée 2013.

Eine Liste der Preisträger finden Sie unter www.bioland.de

Für den Bioweinpreis hat die Jury für MundusVini BIOFACH im Dezember 2014 insgesamt 402 Weine aus dem In- und Ausland verkostet. Sie vergab zehn Grand-Gold-Medaillen, 96 mal Gold und 90 mal Silber. Der Weinwettbewerb MundusVini BIOFACH ist ein Spezialwettbewerb des seit 15 Jahren bestehenden Internationalen Weinpreises MundusVini. Er wird nach dem Verkostungsschema der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) durchgeführt.

Kartoffel des Jahres

Die „Kartoffel des Jahres 2015“ wird am Freitag, 13. Februar, um 11.30 Uhr auf der „Biofach“ am Bioland-Stand, Standnummer 451 in Halle 7, bekannt gegeben. Die Auszeichnung soll daran erinnern, dass die heimische Kartoffelsortenvielfalt ein schützenswertes Kulturgut ist. Veranstalter ist ein Gremium aus zehn Vereinen, Organisationen und Unternehmen. Es vergibt die Auszeichnung in diesem Jahr zum zehnten Mal.

Zur Wahl stehen Kartoffelsorten, die ohne Gebühren nachgebaut werden können. Das sind Hunderte überwiegend alte und regionale Sorten wie „Mecklenburger Schecke“, „Augsburger Gold “, „Hansa“ oder „Ackersegen“. „Kriterium für die Wahl ist, dass die Sorte schon etwas geleistet haben muss“, sagt Karsten Ellenberg, Bioland-Landwirt. Das kann eine besondere Resistenz gegenüber Schädlingen sein oder ein besonders charakteristischer Geschmack. Abwechselnd kommen unbekannte Sorten und bekanntere Sorten in die Auswahl. Nachdem im vergangenen Jahr – die bekannte Sorte – „Granola“ zur „Kartoffel des Jahres“ gewählt wurde, stehen in diesem Jahr wieder Liebhabersorten auf der Kandidatenliste.

„Verbraucher kennen aus dem Handel nur ein sehr schmales Sortiment von vielleicht zehn Sorten, dabei gibt es in Deutschland rund 200 zugelassene Sorten“, sagt Karsten Ellenberg. Und jede schmecke anders, wie auch verschiedene Weine oder Biersorten ihren eigenen Geschmack hätten.

Die Idee zur Wahl der „Kartoffel des Jahres“ stammt aus dem „Freundeskreis rettet Linda“. Die Kartoffelsorte „Linda“ hatte bundesweit auf die Folgen der Zulassungsbestimmungen aufmerksam gemacht. „Linda“ wurde 2007 die zweite „Kartoffel des Jahres“.

Bio-Toque – Profikoch des Jahres 2013

2. Runde des Wettbewerbs für Kochprofis „Bio-Toque“ – Kochprofis können sich jetzt für den „Bio-Toque-Profikoch des Jahres 2013“ bewerben – Die besten Kochteams, bestehend aus jeweils zwei Personen, treten zum Finale auf der BioFach 2013 vom 13. bis 16. Februar 2013, in Nürnberg gegeneinander an

Nach der erfolgreichen Premiere auf der BioFach 2012 geht der Bioland-Wettbewerb für Profi-Köche und Köchinnen „Bio-Toque“ in die zweite Runde. Prämiert wird das Kochteam, das regionale Bio-Küche am ge- schmackvollsten und kreativsten umsetzt.
Profi-Köche können sich bis 26. November 2012 mit einem kreativen Hauptgang aus 100 % Bioland-Produkten für die Teilnahme am Finale auf der BioFach 2013 in Nürnberg bewerben.

Ein Warenkorb mit Produkten aus 100 % Bioland-Qualität gibt die verwendbaren Zutaten vor – die wahlweise fleischhaltig oder vegetarisch sind. Es gilt, entweder Bioland-Rindfleisch mit Schwarzwurzel und Steckrübe kulinarisch zu veredeln oder alternativ Bioland-Emmer mit Schwarzwurzel, Austernpilzen und rote Bete zu verarbeiten.

Die besten Kochteams, bestehend aus jeweils zwei Personen, treten zum Finale auf der BioFach 2013, der Weltleitmesse für Bio-Produkte, vom 13. bis 16. Februar 2013, in Nürnberg gegeneinander an. Eine namhafte Jury mit renommierten Spitzenköchen bewertet die Kreativität, die Präsentation der Gerichte und die Kalkulation der eingereichten Hauptgänge.

Die Köche mit den überzeugendsten Bio-Kreationen werden mit der Auszeichnung „Bio-Toque – Profikoch des Jahres 2013“ sowie attraktiven Preisen wie Urlaubs- gutscheinen prämiert.
Neu in diesem Jahr ist die Ausdehnung der Ausschreibung des „Bio-Toque“ auf die deutschsprachigen Nachbarländer. Teilnehmen können engagierte Köchinnen und Köche aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, unabgängig davon ob sie in ihrem Betrieb bereits Bio-Produkte einsetzen. Bedingung ist, dass mit Zutaten aus einem wahlweise fleischhaltigen oder vegetarischen Bio-Warenkorb gekocht wird.

Die vollständige Ausschreibung und weitere Informationen finden Sie unter www.biotoque.de

Raus aus der Produktion von Biokraftstoffen

Biomasse ist ineffizient und steht in direkter Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion

Anlässlich der heute vorgestellten Studie „Bioenergie: Möglichkeiten und Grenzen“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) fordert Bioland einen europaweiten Ausstieg aus der Produktion von Biokraftstoffen. „Die Förderung von Biosprit und Biodiesel über festgelegte Biokraftstoffquoten verstärkt die Flächenkonkurrenz zur heimischen Lebensmittelproduktion und ist schlecht für die Umwelt“, sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland.

Bioland kritisiert das Ziel der EU, bis zum Jahr 2020 zehn Prozent des Treibstoffes für Transportzwecke aus Biomasse bereitstellen zu wollen. Die Bundesregierung verfolgt ähnliche Ziele, die zusätzliche Flächen beanspruchen und Umwelt nachhaltig belasten. Bioland fordert daher einen schnellen Ausstieg aus den staatlich verordneten Biokraftstoffquoten auf Bundes- sowie auf EU-Ebene.

Die Politik sollte erneuerbare Energien gezielt fördern. Photovoltaik, Solarthermie und Windenergie sind deutlich effizienter. Deren Flächen- und Treibhausgasbilanzen sind der Bioenergie vom Acker weit überlegen. Auch die Umweltbeeinträchtigungen sind niedriger. Die Einsparung von Energie und Verbesserung der Energieeffizienz müsse absoluten Vorrang haben, so Plagge.

„Die Förderung von Bioenergie aus Biomasse sollte sich auf solche Formen konzentrieren, die nicht in Konkurrenz zur heimischen Lebensmittelproduktion stehen“, fordert Plagge. Allein die Produktion von Biodiesel aus Raps belegt in Deutschland fast 1,0 Millionen Hektar wertvolle Ackerfläche. Diese Fläche könnte zum Beispiel zur Verdopplung des Biolandbaus genutzt werden.

Bioland auf der Bio Messe Berlin 2012

Partner präsentieren vielfältige Produktpalette

Der Bioland-Verband präsentiert sich vom 9. bis 10. Juni 2012 zusammen mit Partnerunternehmen auf der erstmalig stattfindenden Bio Messe Berlin. Die Messe für den Naturkostfachhandel findet in der Arena Berlin statt und richtet sich an Fachpublikum aus Herstellung und Handel im ost- und mitteldeutschen Raum.

Besucher können sich am Bioland-Gemeinschaftsstand F04 über ökologische Landwirtschaft nach Bioland-Richtlinien, gesunde Ernährung und Produktneuheiten informieren. Zudem werden die sieben Bioland-Prinzipien präsentiert. Sie sind Hauptbestandteil eines neuen Kommunikationskonzepts, das Landwirte, Hersteller und Händler nutzen können, um ihren Kunden die Besonderheiten von Bioland-Lebensmitteln zu veranschaulichen und die Zusammenhänge von Werten, Qualitäten und Leistungen der Bioland-Gemeinschaft spielerisch zu vermitteln. Diverse Verkostungsaktionen der Partner runden den Messe-Besuch ab.

Rund 18 Bioland-Partner und Vermarkter geben einen Einblick in ihre aktuelle Produktpalette und stellen ihre Produktneuheiten vor. Ihr vielfältiges Angebot reicht von Bioland-Käse- und Wurstspezialitäten bis hin zu ungewöhnlichen Teigwaren, leckeren Saucen und köstlichen Fruchtsäften.

Eine Liste der Bioland-Aussteller finden Sie unter www.bioland.de
Näheres zur Messe unter www.biomesseberlin.de

Bioland-Metzgereien für Spitzenqualitäten prämiert

Bioland prämierte Anfang des Monats 13 Bioland-Metzger für die außergewöhnlich gute Qualität ihrer Wurstwaren. Die Metzger hatten an einer freiwilligen Qualitätsprüfung teilgenommen, die von Bioland alle zwei Jahre durchgeführt wird. Bei der Prüfung untersucht eine Jury bestehend aus drei Sachverständigen der Kulmbacher Fleischermeisterschule Aussehen, Farbe, Konsistenz, Geruch, Individualität und Geschmack.

Bioland-Metzgereibetriebe werden regelmäßig auf Einhaltung der Bioland-Richtlinien – vom Herstellungsprozess über die Rohwarenherkünfte bis hin zur Warenkennzeichnung – überprüft. Die Verarbeitung von Bioland-Wurstwaren erfordert hohes handwerkliches Geschick und fundierte Kenntnisse über die Fleischverarbeitung. Die Bioland-Metzger verarbeiten ausschließlich Bio-Rohstoffe und verzichten auf viele, sonst übliche Zusatz- und Hilfsstoffe wie Phosphat, Nitritpökelsalz und Geschmacksverstärker.

Dabei kommt es darauf an, die Rohwaren frisch und zügig zu verarbeiten. „Die Produkte unterliegen einer strengen Kontrolle durch die Zertifizierungsstellen. Gegenüber den konventionell erzeugten Produkten werden eventuelle Gesundheitsrisiken auf Grund von Zusatzstoffen minimiert“, lobt Hermann Jakob, Schulleiter der Meisterschule für Fleischer in Kulmbach und Mitglied der Jury, die die Bioland-Wurstprodukte unter die Lupe nahm.

Die Bioland-Metzger befassen sich neben der Verarbeitung auch mit der Herkunft und der Haltung der Tiere. So beziehen sie Fleisch von Biolandwirten – soweit wie möglich aus der Region. Oder wie auf dem Gut Hirschaue aus eigener Erzeugung. „Wir produzieren hochwertige landwirtschaftliche Erzeugnisse tiergerecht mit großem persönlichem Einsatz unserer Mitarbeiter und legen Wert darauf, dass diese auch in einer hohen Qualität vor Ort weiter verarbeitet werden. So können wir den Verbrauchern am Ende gute und gesunde Lebensmittel mit gutem Gewissen anbieten“, resümiert Henrik Staar vom Gut Hirschaue, einer der Preisträger.

Frank Riedel von den Werkstätten der Arbeiter-Wohlfahrt Dortmund GmbH hebt die Bedeutung der erfolgreichen Qualitätsprüfung hervor: „Für uns ist die Bioland-Prämierung eine große Auszeichnung, da die Beurteilung unserer Wurstwaren von unabhängigen Gutachtern erfolgte. Sie ist Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind und sich unsere Arbeit mit einer guten Qualität unserer Produkte auszahlt. Das ist mit Geld nicht zu bezahlen.“

Bioland hofft, dass die erfolgreich umgesetzte Bioland-Qualitätsprüfung weitere Betriebe dazu anspornt sich im Premiumbereich zu etablieren und ihre Produkte unter ökologischen Gesichtpunkten zu erzeugen.

Import-Kartoffeln verdrängen heimische Bio-Knollen

Bioland kritisiert den aktuell steigenden Import von Bio-Kartoffeln aus Israel und Ägypten, obwohl noch große Mengen qualitativ hochwertiger Ware in Lägern deutscher Erzeuger liegen. „Die Handelspraxis widerspricht dem Wunsch der Verbraucher nach durchgängig heimischer Ware. Angesichts der öffentlichen Diskussion über das Wegwerfen von Lebensmitteln ist es inakzeptabel, dass deutsche Bio-Kartoffeln im Lager zu vergammeln drohen“, sagt Bioland-Präsident Jan Plagge.

Die Bio-Landwirte arbeiten Jahr für Jahr daran, hochwertige Kartoffeln für einen möglichst langen Vermarktungszeitraum zu produzieren. Professionelle und optimierte Produktions- und Lagertechnik sowie eine marktorientierte Sortenauswahl verlangen viel Expertise und hohe Investitionen. „Die Bemühungen unserer Kartoffelbauern rund ums Jahr beste Qualität anbieten zu können, müssen honoriert werden“, sagt Christian Landzettel, Bioland-Berater für Kartoffelbau. „Statt auf dem Teller landen die guten Bio-Kartoffeln in der Tonne.“

Neben den negativen Auswirkungen auf die regionalen Wertschöpfungsketten in Deutschland, sind gravierende Umweltwirkungen in Ägypten und Israel die Folge. So werden die Import-Kartoffeln in Trockengebieten unter hohem Bewässerungsaufwand und mit einer schlechten Klimabilanz erzeugt. „Das ist nicht nachhaltig“, sagt Plagge. „Lebensmittelimporte sind nur dann sinnvoll, wenn die heimische Produktion die Nachfrage nicht decken kann.“

Florian Kerl

Florian Kerl (25), Küchenmeister und Küchenchef des Restaurants „Frau Harms Genussraum“, und sein Sous Chef Phillip Sönnichsen (25) holten beim diesjährigen Bioland Kochwettbewerb Bio Toque 2012 auf der Biofach in Nürnberg erstmalig den von Bioland ausgeschriebenen und hochbegehrten Titel des „Biokoch des Jahres“ nach Hamburg.

10 Teams, 10 mal die gleichen Zutaten, 10 gleiche Chancen und doch völlig unterschiedliche Ergebnisse. Für die Vorspeise mussten etwa Stuten- und Ziegenfrischkäse, Linsen und Feldsalat, für die Hauptspeise Lammrücken, Pastinaken, Graupen und rote Rüben verwendet werden. Für das Dessert standen Äpfel, Couverture und Sahne zur Verfügung. Die beiden Hamburger boten schon bei der Vorspeise eine Glanzleistung. Präzise und modern präsentiert, perfekt proportioniert und angerichtet, wurden die Linsen auf einen leicht süsslichen Spiegel gesetzt und mit leicht temperiertem Stuten- und Ziegenfrischkäse auf Feldsalat serviert. Den Ausschlag gab dann nach einer gelungenen Hauptspeise noch das Dessert: Schokoladen Panna Cotta mit Honig Hippe an Apfelsorbet und Rotwein-Apfel.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, erklärt Inhaberin Heike Harms. „Wir lieben Genuss, gute Küche und hervorragende Produkte. Diese sind authentisch, unbehandelt, ursprünglich und artgerecht aufgewachsen, eben als Lebensmittel verwendbar. Die Auszeichnung gibt uns nun Recht, dass wir mit unserem Bio Restaurant auf dem richtigen Weg sind und alle, die gerne Bio essen, auf Genuss nicht verzichten müssen.“

Frau Harms Genussraum ist ein 100%iges Bio Restaurant, das von Heike Harms am 21.8.2011 auf dem Gelände des Gut Karlshöhe eröffnet wurde. Es zählt zu dem einzigen wirklich 100%igen Bio Restaurant in ganz Hamburg. Bereits seit mehr als sechs Jahren beschäftigt sich Heike Harms mit dem Thema ökologische Lebensmittel. Mit dem Hamburger Restaurant erfüllte sie sich einen Traum – ein eigenes Bio Restaurant, das dem Genuss freien Raum gibt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
http://www.frau-harms-genussraum.de

BioFach 2012

Bioland mit über 100 Partnern dabei

Bioland, der bedeutendste Anbauverband für ökologischen Landbau in Deutschland, präsentiert sich mit über 100 Ausstellern auf der Weltleitmesse BioFach, die vom 15. bis 18. Februar in Nürnberg stattfindet. Der Bioland-Gemeinschaftsstand befindet sich in Halle 7 Stand 651. Hier können sich Besucher über ökologische Landwirtschaft, gesunde Ernährung und Produktneuheiten informieren.

Am Bioland Gemeinschaftsstand stellen rund 35 Partner und Vermarkter ihre vielfältige Produktpalette vor. Hinzu kommen 73 weitere Bioland-Partner in den Hallen 1,4,6,7 und 9.

Eine spezielle Beratung für Gastronomen, Caterer und Küchenleiter bietet Bioland am Gastrostand 7-652.

Ein Höhepunkt ist der Kochwettbewerb „Bio-Toque 2012“ in der gläsernen Küche für Profiköche am Bioland Stand. Erstmalig wird der Preis „Bio-Toque 2012“ verliehen. Die zehn kreativsten Koch-Teams bereiten im Finale des Kochwettbewerbs ein Drei-Gänge-Menü in Bioland-Qualität zu und präsentieren es der Fachjury. Neben Geschmack zählen hier auch die Kriterien Saisonalität und Regionalität. Die Preisverleihung findet am Freitag 15. Februar um 15:00 Uhr auf der Bioland Bühne statt.

Während der gesamten Messezeit sorgen die Bioland-Gastronomiepartner „Vegetalis Catering“ und Pichler Biofleisch im Bioland-Bistro für das leiblich Wohl der Besucher. Am Donnerstagabend startet ab 18:00 Uhr die Bioland-Party mit Musik, Tanz und Live-Comedy am Bioland-Stand.

Aus dem umfangreichen Kongressprogramm möchten wir Sie auf folgende Veranstaltungen von Bioland aufmerksam machen:
Nachhaltigkeits Forum – Status quo, Potenziale und reale Vision nachhaltigen Wirtschaftens, 15.02.2012, 16.00 – 17.30 Uhr, Raum Istanbul
Social Media und Kommunikationspotenziale für die Bio-Brache, 16.02.2012, 12.00 – 13.30 Uhr, Raum St. Petersburg
Gastro-Forum – Ganzheitliche Nachhaltigkeit in der Bio-Außer-Haus-Verpflegung, 16.02.2012, 14:00 Uhr – 15:00 Uhr, Raum Oslo

Eine Liste der Bioland-Aussteller und weitere Informationen finden Sie unter www.bioland.de