ÖKO-TEST Versteckter Zucker

Süße Vertuschungen, Tricks und Fallen

Manche Produkte, die mit „ohne Zucker“ werben, bestehen dennoch fast zur Hälfte aus Zucker.

Zucker ist überall, auch in herzhaften Nahrungsmitteln, wo man ihn nicht erwartet: beispielsweise in Fertigpizza, in Rotkohl und in Krautsalat. Darauf macht das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in der aktuellen Mai-Ausgabe aufmerksam. Eine Currywurst im Test enthielt etwa so viel davon, dass die von der WHO empfohlene Tagesgrenze schon erreicht ist. Um das zu verschleiern, haben Hersteller immer raffiniertere Tricks parat.

Zucker ist ein billiger Geschmacksträger und daher bei Herstellern als Zutat sehr beliebt. Da er aber in Verruf geraten ist, weil er dick macht und für Diabetes, vermutlich auch für Herzinfarkte und Gelenkbeschwerden verantwortlich ist, verstecken die Hersteller die Süße der Lebensmittel. ÖKO-TEST hat nun 34 Produkte ins Labor geschickt, um herauszufinden, wie viel Zucker in den Lebensmitteln steckt und mit welchen Tricks die Hersteller dies vertuschen. Das Ergebnis zeigt, wie die Industrie den Verbraucher komplett in die Irre führt.

Ein Beispiel: In einem Cappuccino-Pulver von Rewe, das mit „ohne Zuckerzusatz“ beworben wird, sind über 40 Prozent Zucker drin. Eine Packung Apfel-Rotkohl enthält umgerechnet 18 Würfelzucker und in einer kleinen Flasche Smoothie stecken zehn Stück davon. Schlimm ist aber, welche Tricks die Hersteller auf Lager haben, um die Zuckergehalte klein zu rechnen: Beliebt ist etwa, unrealistisch kleine Portionsgrößen anzugeben. Oder sie verwenden verschiedene süßende Inhaltsstoffe, damit Zucker nicht auf Platz 1 der Zutatenliste steht. Wer gesundheitsbewusst leben will, muss daher eine Menge Vokabeln lernen wie Isomalt, Polydextrose, Maltose oder Sorbit. Ein weiterer Trick ist, auf der Verpackung anzukündigen, dass das Lebensmittel „weniger Fett“ enthält. Die Geschmackseinbuße wird dann still und heimlich mit mehr Zucker wettgemacht.

ÖKO-TEST rät den Verbrauchern, möglichst viel selbst zuzubereiten. Wer dennoch Fertiglebensmittel kauft und sich nicht jede Zuckerbezeichnung merken kann, sollte folgende Faustregel beachten: „Was auf -ose endet, ist süß.“

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2016 gibt es seit dem 28. April 2016 im Zeitschriftenhandel.

Japan geht auch günstig

Japan geht auch günstig

Japan wird leider immer noch als Reiseland mit extrem hohen Preisen assoziiert, die für einen normalen Touristen kaum bezahlbar sind. Sei es nun das berühmte Steak vom Kobe-Rind, für das man schon einmal umgerechnet 90,00 Euro hinlegen muss oder die Hotelübernachtung in Tokyo, die angeblich grundsätzlich erst bei 400 Euro beginnt. Doch dies sind Ausnahmen, denn auch in Japan ist es problemlos möglich, günstig zu essen, zu übernachten und zu reisen.

Überall im Land gibt es Restaurants, die mittags wie auch abends feste Menüs (teishoku) anbieten, die überwiegend aus Reis, Gemüse, Salat und Fisch oder Fleisch bestehen. Die Menüs kosten zwischen 600 und 1.000 Yen (ca. 4,80 bis 8,00 EUR) Auch in den zahlreichen Nudelshops (udon und soba) stehen wohlschmeckende Mahlzeiten zur Auswahl, die je nach Lokalität für umgerechnet circa 2,00 bis 4,00 EUR erhältlich sind.
Eine besondere Attraktion dürfte das Shinyokohama Ramen Museum sein, das sich als eine Art „Nudel-Themenpark“ versteht. Hier können Besucher für die Eintrittsgebühr von 310 Yen (ca. 2,50 EUR) an neun Ständen kostenlos probieren oder natürlich auch komplette Ramennudelgerichte bestellen. Auch Sushi-Fans müssen ihr Reisebudget nicht strapazieren. In den „Kaitenzushi-Shops“ bedienen sich die Gäste am Laufband: die Preise beginnen ab 108 Yen (0,85 EUR) für zwei Stück bis zu 500 Yen (4,00 EUR) pro Portion. In den Familienrestaurants genannt „Famiresu“ wird japanische, chinesische und westliche Küche serviert. Hier liegen die Preise für das Abendessen zwischen 1.000 und 1.500 Yen (ca. 8,00 bis 12,00 EUR). Japanischkenntnisse sind übrigens nicht erforderlich, um Speisen zu bestellen. Es genügt ein Fingerzeig auf die Plastiknachahmung des Gerichts in der Glasvitrine vor dem Restaurant. Besonders an den Bahnhöfen bieten zahlreiche Imbissbuden auch fertige Lunchpakete an, die sich teilweise sogar automatisch erwärmen lassen.

Ein besonderer Tipp ist der Ausverkauf vor Ladenschluss in den Supermärkten und Lebensmittelabteilungen der Kaufhäuser. In den letzten 30 bis 60 Minuten der Öffnungszeit werden hochwertige Lebensmittel und Sushi-Packungen mit bis zu 70 Prozent Ermäßigung verkauft.

Getränke bekommt man günstig (ab 120 Yen = ca. 0,96 EUR) aus den an jeder Ecke stehenden Automaten. Hier gibt es auch heiße Getränke wie Kaffee oder Tee. In den Coffee Shops kann man sich ab 200 Yen (1,60 EUR) einen Becher Kaffee gönnen. In vielen Hotels und Pensionen in Japan befindet sich im Zimmer ein Wasserkocher mit kostenlosen Tee- und Kaffeebeuteln. Zum Essen stehen fast immer Tee und Eiswasser kostenlos auf dem Tisch. Trinkgelder sind in Japan unüblich und werden oft als Beleidigung angesehen, da guter Service als selbstverständlich gilt.

Günstige Übernachtungsmöglichkeiten stehen bereits ab umgerechnet 24 Euro in modernen Jugendherbergen zur Verfügung. Für circa 120,00 EUR gibt es hier auch sogenannte Familienzimmer, in denen bis zu vier Personen übernachten können. Knapp 90 preisgünstige Ryokans, die traditionellen japanischen Hotels, haben sich zur „Japanese Inn Group“ zusammengeschlossen und bieten Schlafgelegenheiten ohne Mahlzeiten zu durchschnittlich 5.000 Yen (ca. 40,00 EUR) pro Person an. Hier gibt es keine Betten, sondern die landesüblichen Futons. Die Zimmer sind mit Tatami, Reisstrohmatten, ausgelegt, und die Einrichtung ist einfach, aber geschmackvoll. Hotels im westlichen Stil, die hauptsächlich in Ferienregionen in den Bergen oder am Meer liegen, berechnen pro Person circa 80 EUR einschließlich Frühstück und Abendessen. Dank einer Vielzahl internationaler Buchungsmaschinen sind fast alle davon online buchbar.

Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind keineswegs überteuert. Eine 24 Stunden Tageskarte für die U-Bahnen in Tokyo kostet 1.000 Yen (ca. 8,00 EUR). Für die knapp 90-minütige Fahrt des JR Schnellzugs vom Flughafen Narita zur Tokyo Station sind 1.500 Yen (ca. 12,00 EUR) zu zahlen. Japan ist überhaupt ein Bahnland. Mit dem Japan Rail Pass kann man für ein, zwei oder drei Wochen uneingeschränkt durch das ganze Land mit allen JR Bahnen fahren. Die Züge in Japan sind sauber, auf die Sekunde pünktlich und verkehren alle paar Minuten. Im Pass inbegriffen sind der Superexpresszug „Shinkansen“ ebenso wie Zuschläge, Reservierungsgebühren, JR Busse und einige S-Bahn-Strecken in Tokyo. Den Japan Rail Pass für sieben Tage gibt es ab 29.110 Yen (circa 232,00 Euro).

Zudem gibt es zahlreiche kostenlose oder kostengünstige Möglichkeiten, diverse touristische Attraktionen zu besuchen. Der Grutt Pass“, der 2.000 Yen (ca. 16,00 EUR) kostet, erlaubt freien Eintritt in 49 Museen in und um Tokio sowie ermäßigten Eintritt zu weiteren 18 Einrichtungen. In Tokio und einigen anderen Städten bieten einheimische „goodwill guides“ ihre kostenlosen Dienste als (englischsprachige) Reiseführer an: für Touristen eine ausgezeichnete Möglichkeit, aus erster Hand Einblicke in das japanische Leben zu gewinnen..

Auch Pauschalreisen nach Japan werden immer günstiger. So kann man zum Beispiel schon eine zehntägige Reise einschließlich Flug, Übernachtung und Frühstück zu einem Preis ab 1.699,00 EUR pro Person buchen.

www.jnto.de

10 Jahre Restaurant la vie

Thomas Bühner

Im April knallen die Korken im Drei-Sterne-Restaurant la vie in Osnabrück, das 2016 sein zehnjähriges Bestehen feiert. Das große Jubiläumsjahr beginnt mit einer rauschenden Open House Party am Freitag, den 1. April 2016. Nach einer Begrüßung durch Küchenchef Thomas Bühner wird bei verschiedenen Foodstationen das Beste aus 10 Jahren la vie präsentiert. Spannend bleibt es aber auch das restliche Jahr über, wenn Thomas Bühner gemeinsam mit renommierten Kochfreunden aus der ganzen Welt, wie Vicky Lau aus Honkong, Andreas Caminada aus der Schweiz, Björn Frantzén aus Stockholm und Jonie Boer aus den Niederlanden, kulinarische Abende bespielt.

Am 17. März 2016 wird sich Thomas Bühner in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück eintragen. Darüber hinaus darf sich das la vie über die Aufnahme in die Bestenliste „Top 60“ des Hotel– und Restaurantblogs wbpstars.com freuen.

www.lavie10.de/progra%20mm/

Die schrägsten Aphrodisiaka

Blumen sind langweilig und Essen gehen kann jeder: Die Ansprüche an den Valentinstag sind heutzutage hoch. Wenn die Flasche Sekt und das romantische Abendessen nicht mehr reicht, um in die richtige Stimmung zu kommen, können Helfer aus der Ferne herangezogen werden. Die Flugsuchmaschine swoodoo.com hat daher eine Auswahl interessanter Lustmittel aus aller Welt zusammengestellt und liefert abenteuerlustigen Turteltäubchen dazu die passenden Reiseziele für den Valentinstag.

Höhenflüge in China: Essbare Nester
Chinesische Liebhaber setzen auf Vogelnester, um sich in Schwung zu bringen. Die essbaren Vogelnester bestehen hauptsächlich aus Speichel und enthalten kaum pflanzliche Bestandteile. Sie werden gedünstet und als Suppe serviert. Dieses Wundermittel soll nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch die Liebeskraft ankurbeln. Pärchen, die nach China oder Japan reisen, können es vor Ort ausprobieren.

Fluch oder Segen: Kugelfisch
Der Kugelfisch, in Japan Fugu genannt, ist vielen Menschen vor allem als hochgiftiger Meeresbewohner bekannt. Seine toxischen Stoffe können tödliche Folgen haben. In Japan ist er eine Delikatesse und Aphrodisiaka zugleich. Köche brauchen allerdings eine spezielle Ausbildung, um den Fisch zuzubereiten, denn die giftigen Bestandteile müssen sorgfältig entfernt werden. Sobald der Kugelfisch zum Verspeisen zubereitet ist, können Reisende in Japan ihre Liebe kulinarisch beflügeln lassen.

Wurzelkraft statt Potenzpille: Maca
Was derzeit als Superfood die Welt erobert, wird in den peruanischen Anden bereits seit zwei Jahrtausenden angebaut: Maca. Schon die Inka vertrauten auf die libidosteigernde Wirkung der Wurzel, noch heute ist sie in Peru ein beliebtes Potenzmittel. Die Heilpflanze wird beispielsweise gebacken oder als süßer Brei verspeist. Peru-Reisende können sich selbst von ihrer Wirkung überzeugen.

Liebeskraut der Fabelwesen: Elfenblume
Die Elfenblume ist eine Erotik-Geheimwaffe der klassischen chinesischen Medizin und soll laut Forschung bei Erektionsstörungen helfen. Im Englischen ist das Heilkraut unter dem bezeichnenden Namen “Horny Goat Weed” bekannt, da sie der Legende zufolge von einem chinesischen Hirten entdeckt wurde, als er bemerkte, dass seine Ziegen nach dem Essen dieses Krauts jedes Mal viel erregter wirkten. In China können Reisende selbst auf Elfenspuren wandeln und die Pflanze testen.

Von indischen Ärzten empfohlen: Ashwagandha
Aus dem Heimatland des Kamasutra kommt auch Ashwagandha, ein indisches Kraut, das seit Jahrtausenden zur Belebung und Erhaltung der Jugendlichkeit eingesetzt wird. Darüber hinaus hat es den Ruf sexuell stimulierend zu sein. Indische Ärzte sollen es zur Steigerung der Libido bei Männern und Frauen verschreiben. Ein wahres Wundermittel, von dessen Wirkung sich Indien-Reisende selbst ein Bild machen können.

“Unsere Recherche zeigt, dass der Valentinstag nicht immer nur aus Kino und Candle-Light-Dinner bestehen muss. Es gibt rund um den Globus vielfältige Möglichkeiten, sich für romantische Stunden zu Zweit in die richtige Stimmung zu bringen. Wer das Abenteuer sucht und spontan ist, kann auch kurzfristig noch billige Flüge auf swoodoo.com suchen und finden, um den Valentinstag an einem exotischen Ort zu verbingen – ob mit oder ohne Aphrodisiaka ist dabei natürlich jedem selbst überlassen”, erklärt Julia Stadler Damisch, Regional Director bei swoodoo.

https://www.swoodoo.com/schnaeppchen/2016/01/21/aphrodisiaka-der-welt/

Ralf Zacherl im hr3-Oster-Interview

Wer kocht, liebt länger –
TV-Koch Ralf Zacherl im hr3-Oster-Interview

„Wenn ich alleine bin und keinen Wert auf die Ernährung lege, dann werde ich auch die nächsten zehn Jahre alleine bleiben“, so Ralf Zacherl im hr3-Oster-Interview. Der Grund sei dem TV-Koch zufolge, „dass ich wahrscheinlich von meiner körperlichen Leistungsfähigkeit her nicht so toll dran bin – meistens hat man noch ein bisschen Übergewicht“.

Kochen beschützt Beziehungen
„Wenn Sie zu Hause privat kochen, dann klappt es viel besser mit der Beziehung. Durch das Kochen und gemeinsame Essen bleibt die Beziehung viel länger bestehen“, so Zacherl gegenüber hr3.

Zacherl stellt Ernährungsberater in Frage
„Jedes Vieh von der Ameise bis zum Zebra weiß, was es essen muss, wenn es krank oder schwanger ist. Nur wir, die Krone der Schöpfung, wir brauchen mittlerweile Ernährungsberater. Da läuft doch was falsch“, sagt Ralf Zacherl in hr3.

Jamek – Küchenchef Herbert König

Unter allen Restaurants in ganz Österreich gibt es nur ein einziges, das seit Bestehen des Restaurantführers Gault Millau in genau 35 Jahren immer mit mindestens einer Haube ausgezeichnet worden ist: die Gaststätte Jamek in Joching in der Wachau.

Seit genau 35 Jahren testet der Restaurantführer Gault Millau die besten Küchen des Landes und in diesen Jahren ist es bei all den vielen, berühmten Namen des Landes nur der Gaststätte Jamek in Joching in der UNESCO-Weltkulturerberegion Wachau gelungen, von den anonymen Testern jedes Jahr mindestens eine der begehrten Hauben für besondere Küchenqualität zu bekommen.

1912 ursprünglich als Hotel Wachau erbaut, etablierte sich die Gaststätte Jamek in den letzten Jahrzehnten als kulinarisches Refugium für leichte, regionale Küche mit bodenständigen Topprodukten und perfekte Ergänzung zum hauseigenen Spitzenweingut. Die Gaststuben strahlen edelländliche, typisch österreichische Atmosphäre aus. Wie ein Wohnzimmer im Grünen präsentiert sich der Gastgarten inmitten von Oleanderbüschen mit Blick zu den Weingärten.

Nach den Wachauer Legenden Josef und Edeltraud Jamek hat deren Tochter Jutta Altmann das Lokal als Hort feinster Gastlichkeit geführt. Gemeinsam mit ihrem Sohn Johannes – bereits die dritte Generation – sowie Küchenchef Herbert König wird dieser hohe, kulinarische Qualitätsanspruch jetzt in die Zukunft geführt. Die beinahe schon kultigen Jamek-Spezialitäten wie Topfenhaluschka und Hechtnockerl haben natürlich auch in Zukunft ihren Fixplatz auf der modern-bodenständigen Karte. Glasweise können dazu die bekannten Weine des Hauses verkostet werden, wie etwa der legendäre Riesling der Ried Klaus. Zum Wohnen empfehlen sich vier hübsche Doppelzimmer sowie drei Appartements (ÜN mit Frühstück pro DZ ab € 95,-).

Tipp für Weingenießer: Am 3. und 4. Mai lädt das Weingut Jamek zum „Weinfrühling“ (10.00-18.00), das Restaurant ist an beiden Tagen von 11.30-16.00 Uhr geöffnet.

Gaststätte Jamek:
3601 Weißenkirchen, Joching 45,
Tel. +43 (0) 27 15 / 22 35, info@weingut-jamek.at; www.weingut-jamek.at

Küche: Mo bis Do 11.30-15.30, Fr 11.30-21.00 Uhr, Sa und So geschlossen.

Weinverkauf: März bis Oktober Mo bis Sa 9.00-16.00 und So 9.00-12.00 Uhr, November bis Februar auf Anfrage.

Kartoffel Wissen

Kartoffeln sind reich an lebenswichtigen Inhaltsstoffen
Kartoffeln gelten für viele nur als Sättigungsbeilage. Doch sie darauf zu beschränken, ist mehr als unverdient. Im Gegenteil: Kartoffeln sind wahre Wunderknollen. Und eigentlich ein unentbehrliches Nahrungsmittel. Neben der sättigenden Stärke, die dringend benötigte Kohlenhydrate für Gehirn und Muskeln liefert, verfügen sie über lebensnotwendige Proteine, jede Menge Vitamine und viele Mineralstoffe. Außerdem enthalten sie wichtige Ballaststoffe und so gut wie überhaupt kein Fett. Optimal also für alle, die nicht nur auf eine gesunde Ernährung, sondern auch auf ihr Gewicht achten müssen.

Wer Kartoffeln nicht ausschließlich als fettreiche Pommes Frites, Bratkartoffeln oder Reibekuchen zubereitet, der nutzt ein gesundes und leckeres Lebensmittel. Kartoffeln bestehen zu gut drei Vierteln aus Wasser. Das macht sie generell zu einem kalorienarmen Nährstofflieferanten – 100 Gramm enthalten gerade einmal etwa 70 Kilokalorien (kcal). Verglichen mit den anderen klassischen Beilagen Reis (95 kcal) und Nudeln (150 kcal) schneiden Kartoffeln also wesentlich besser ab und tragen ihren Ruf als nährstoffarme Dickmacher völlig zu unrecht.

Kartoffeln enthalten hochwertige Proteine
Ganz im Gegenteil: Sie liefern wichtige Kohlenhydrate, hochwertiges Eiweiß und verschiedene Vitamine, vor allem des B-Komplex. Die moderne Ernährungswissenschaft empfiehlt besonders den Konsum hochmolekularer Kohlenhydrate, z. B. in Form von Stärke, wie sie in Kartoffeln vorkommt. Die bestehen nämlich zu etwa 15-16 Prozent aus verdaulichen Kohlenhydraten. Während dem Körper der Einfachzucker ( < 1 Prozent) direkt als Energie zur Verfügung steht, wird die sättigende Wirkung den langen Kohlenhydratketten der Stärke zugeschrieben.

Wichtig ist auch die Rolle als Eiweißlieferant. Zwar enthalten Kartoffeln mit zwei Prozent recht wenig Eiweiß, dafür sind die Aminosäuren aber besonders hochwertig. Der Körper kann diese Proteine nämlich relativ leicht in körpereigene Eiweiße umwandeln. Daneben punktet die Knolle noch mit einer beträchtlichen Menge an B- und C-Vitaminen. Vitamine regulieren den Stoffwechsel und stärken das Immunsystem. Allein zwei Drittel des täglichen Bedarfs an Vitamin C, dem z. B. eine vorbeugende Wirkung gegen Erkältungen zugeschrieben wird, kann durch drei bis vier große Kartoffeln gedeckt werden. Zudem kommen die Vitamine B1 und B2 in überdurchschnittlicher Menge vor. Von den anderen Vitaminen der B-Gruppe, u. a. wichtig für Haut, Haare und Nägel, enthalten Kartoffeln Niacin und Pantothensäure sowie Vitamin B6.

Nährwerte satt
Die schmackhaften Knollen trumpfen aber auch mit einem wahren Cocktail an Mineralstoffen und Spurenelementen, Ballaststoffen und sogenannten sekundären Pflanzenstoffen auf. So sind Kartoffeln reich an Calcium und Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Phosphor sowie Carotinoiden und natürlichen Phenolen. Magnesium benötigt der Körper u. a. zur Aktivierung des Stoffwechsels und zur Verbesserung der Zelldurchblutung. Eisen und Kupfer sind für die Blutbildung unentbehrlich, ebenso wie Mangan für den Phosphorstoffwechsel. Auch Carotinoide spielen eine wichtige Rolle bei zahlreichen metabolischen Prozessen. Zudem besitzen die Pflanzenpigmente, die auch in den meisten farbigen Gemüsesorten wie Karotten, Spinat oder Paprika vorkommen, wichtige antioxidative Wirkungen, die das Krebsrisiko senken können. Da der menschliche Körper Carotinoide nicht selbst produzieren kann, müssen sie über die Ernährung aufgenommen werden.

Calcium und Phosphor sind für die Festigkeit der Zähne und der Knochen von großer Bedeutung. Phosphor ist zudem ein wichtiger Baustein für Nerven und Energie liefernde Verbindungen in den Muskeln. Calcium spielt bei der Blutgerinnung und für den Herzrhythmus eine wichtige Rolle. Ballaststoffe erzeugen einen lang anhaltenden Sättigungseffekt, da sie vom Magen und Darm nur langsam verdaut werden können. Zudem regen sie das Verdauungssystem an und üben eine positive Wirkung auf Herz und Kreislauf aus. Andere Inhaltsstoffe bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze, senken den Cholesterinspiegel, wirken gegen Entzündungen und beeinflussen den Blutzuckerspiegel oder die Immunreaktionen des Körpers positiv.

Dämpfen ist besonders schonend
Besonders viele Vitamine und Nährstoffe liegen direkt unter der Schale. Sie sind äußerst empfindlich und werden bei unsachgemäßer Behandlung schnell zerstört. Um beim Kochen nicht zu viel davon zu verlieren, sollten die Kartoffeln möglichst mit Schale gekocht und erst danach gepellt werden. Am besten erhalten bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe bei schonender Dämpfung.

5. Dwarsloeper-Festival

Die kulinarischen Tage an der Wurster Nordseeküste „Dwarsloeper“, www.dwarsloeper-festival.de, feiern in diesem Jahr bereits ihr 5-jähriges Bestehen.
Tauchten in den ersten Jahren immer wieder Fragen auf wie: „Dwarsloeper? Was ist denn das?“ haben sich sowohl der Name als auch die Inhalte des Festes zwischenzeitlich herumgesprochen.
Auch außerhalb des Cuxlandes und Bremerhavens gibt es Interessenten.
In diesem Jahr präsentiert die Wurster Nordseeküste vom 15. bis 30. Juni 2013 ein buntes Programm rund um das Thema „Kulinarik an der Wurster Küste“.

Unter dem diesjährigen Motto „Dwarsloeper – regional und saisonal“ haben sich wieder regionale Produzenten, Gastronomen und Köche zusammengefunden, um den Besuchern in einem Zeitfenster von 2 Wochen die facettenreichen Gaumenfreuden und Spezialitäten der Region in Form eines „Dwarsloeper-Menüs“ nahe zu bringen – Unentdecktes immer inklusive!

Eröffnet wird das Fest am Wochenende 15./16. Juni 2013 auf dem Wremer Dorfplatz („Museumsinsel“) mit einem gemütlichen „kulinarischen Marktplatz“. Hier bieten regionale Produzenten so manchen Leckerbissen für Jung und Alt.

Von hausgemachter Marmelade über „freilaufende Mettwürste“ bis hin zu leckeren Fischspezialitäten soll wieder alles dabei sein.

www.wursternordseekueste.de

Spicy's Gewürzmuseum

Spicy’s Gewürzmuseum feiert sein 20-jähriges Bestehen in der Hamburger Speicherstadt

Am 01.04.1993 pünktlich um 10:00 Uhr, wie es sich für echte Hanseaten gehört, öffnete das Gewürzmuseum zum ersten Mal auf dem 2. Boden eines historischen Lagerspeichers die schwere Eisentür für seine Gäste. Seitdem hat das Museum durchschnittlich an 325 Tagen im Jahr geöffnet und durfte bis jetzt 1.950.933 Besucher begrüßen. Ein toller Erfolg für ein rein privat finanziertes Museum, welches sich in den vergangenen Jahren zu einem der am besten besuchtesten Museen Hamburgs gemausert hat. Das Ziel, dem Verbraucher Gewürze und deren sinnliche Vielfalt näher zu bringen wird durch diverse Veranstaltungen wie z.B. Gewürzseminare zu unterschiedlichen Themen, Kulinarischen Ringelnatzlesungen, Vorträge und Gewürzquizveranstaltungen, Hanseatische Pfeffersacktouren und den Einsatz des professionellen Schauspielers Tobias Brüning, in der Rolle des alten Hamburger Gewürzhändler Jacob Lange untermauert.

Wechselnde Sonderausstellungen runden das Bild ab und bescheren dem Museum echte „Stammkunden“!
Zum 10j. Jubiläum am 01.04.2013 erhält jeder Besucher an diesem Tag zusätzlich zur Pfeffereintrittskarte eine süße Überraschung.

An folgenden Tagen lädt das Museum jeweils von 15:00Uhr bis 17:00Uhr zum Gewürzquiz für “ Große Leute“ und zur Gewürzralley für “ Kleine Leute“ ein.

Di, 02.04., Mi, 10.04., Fr, 19.04. und Fr. 26.04.2013!
Jedes Kind bis 12 Jahre hat in dieser Zeit in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt und erhält ein kleines Gewürzgeschenk.
Alle Erwachsenen nehmen mit Ihrer Teilnahme am Gewürzquiz automatisch an einer Verlosung teil!

Als 1. Preis erwartet Sie ein aktives Wellness Wochenende für 2 Personen im Best Western Seehotel Frankenhorst. Landhaus-Charme und First-Class-Komfort in einer Bilderbuchlandschaft
2.- 10. Preis Gewürzpräsente

www.spicys.de

Vitor Sobral

Mehr Komfort, noch besseres Essen, neues Kabinendesign: Die Executive Class der portugiesischen Airline TAP Portugal wird runderneuert

Für die neue Executive Class von TAP Portugal wurde als gastronomischer Berater der Spitzenkoch Vitor Sobral gewonnen – Sobral entwickelte für TAP Portugal typisch portugiesische Gerichte neu interpretiert und zeitgemäß verfeinert

Neu gestaltet wurden auch das Design der Kabine und die Beleuchtung; die bisherigen Decken werden durch kuschelige Daunendecken ersetzt, zudem werden die Passagiere mit neu gestalteten „Komfort Kits“ verwöhnt.

Die neuen Menüs in der tap|executive vereinen Tradition und Moderne und bieten eine große Auswahl an Fisch-, Geflügel- und Fleischgerichten; auch für die portugiesische Küche typische Gerichte mit Bacalhau (Stockfisch) und Tintenfisch gehören zum Repertoire.

Für die Langstreckenflüge kreierte Vítor Sobral 24 neue Hauptgerichte, 18 raffinierte und hochwertige Beilagen, 12 neue Saucen und Dressings für die Salate, sechs neue Suppen sowie sechs neue kalte Snacks und köstliche Desserts. Zum Kaffee werden künftig leckere Kastanienküchlein oder Schokolade gereicht.

Auf der Mittelstrecke gibt es 12 neue Hauptgerichte, sechs kalte Vorspeisen, sechs Dressings bzw. Chutneys, sechs neue Desserts und sechs neue kalte Snacks.

Feine Stoffe in blau und grau sowie leuchtend grüne Akzente im Teppichmuster verleihen der neuen Executive Class eine edle Note. Die Beleuchtung während der Servicephasen ist weicher als bisher und trägt dazu bei, dass sich die Fluggäste an Bord noch wohler fühlen können.

Neue Daunendecken, in die man sich ganz bequem einkuscheln kann, ersetzen die bisher verwendeten einfachen Decken. Die neuen Komfort Kits sind recyclingfähig, zugleich aber auch Sammlerstücke: Sie wurden mit Motiven renommierter portugiesischer, afrikanischer und brasilianischer Künstler bedruckt und bestehen ausschließlich aus Naturmaterialien. Die Kosmetik stammt von Karité, Paris.

Bei den Tischdecken, Servietten und Deckchen auf den Serviertabletts spiegelt sich die hohe Qualität der portugiesischen Textilwirtschaft wider. Völlig neu gestaltet wurden auch die Speisekarten für die tap|executive.

TAP fliegt ab März 2013 täglich ab Berlin, Düsseldorf und Wien.
Die portugiesische Fluggesellschaft TAP erweitert im Sommerflugplan 2013 ihr Flugangebot für Deutschland und Österreich. Die Airline stockt ihre Flugverbindungen von Berlin, Düsseldorf und Wien nach Lissabon auf und bietet ab dem 31. März jeweils eine tägliche Verbindung in die portugiesische Hauptstadt an. Die bereits bestehenden Flugverbindungen von Deutschland bleiben weiterhin bestehen.
www.flytap.com

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