Eröffnung der grössten Jugendherberge der Welt auf dem Gurten!

Die Schweizer Jugendherbergen sind Sponsor der Sleeping-Zone am Gurtenfestival in Bern. 12’000 Besucher schlafen ab Donnerstag „in der grössten Jugendherberge der Welt“. 6’000 Zelte bilden den Rahmen für diese rekordverdächtige Grösse. Auch sonst sind die Zahlen der Jugendherbergen gut. Im ersten halben Jahr 2005 wurden 393’231 Logiernächte verzeichnet. Dies sind 2’034 Übernachtungen oder 0.5% mehr als in der Vergleichsperiode 2004. Die Mitgliederzahlen sind seit Januar stabil. Ende Juni wurden 92’976 Mitglieder gezählt, was einer Zunahme von 8’964 oder 10.7% gegenüber der Vorjahresperiode entspricht.
Am Gurtenfestival bietet die Sleeping-Zone dank den Schweizer Jugendherbergen viel Komfort: 64 Duschkabinen mit integrierter Warmwasser-Aufbereitung, über 64 abschliessbare WC-Kabinen mit kleinem Waschbecken sowie 76 Waschstellen sorgen bei Sonne oder Schlamm für die Hygiene.

Die Jugendherbergsatmosphäre kann auf dem Gurten live geschnuppert werden. Für Kurzentschlossene verlosen die Schweizer Jugendherbergen 2 Viertagespässe mit Sleeping-Zone Ticket inkl. Zelt für 2 Personen über www.youthhostel.ch.

Auch Herausforderungen zu bestehen

Besondere Herausforderungen bestehen für die Schweizer Jugendherbergen im Gruppengeschäft. Viele Schulen, Vereine und Clubs stehen unter erhöhtem Spardruck, was sich direkt auf die Buchungssituation niederschlägt. Mit Spezialangeboten konnten jedoch die meisten Stamm-Gruppen in der Vorsaison gehalten werden. Die Herbergen sind auch im Gruppengeschäft dank günstigen Konditionen und diversen interessanten Zusatzangeboten für den Sommer gerüstet.

Grundsätzlich ist die Buchungssituation für die Sommermonate sehr gut. Für Kurzentschlossene gibt es aber in den meisten Jugendherbergen noch freie Betten.

Grosse Nachfrage für Mitgliedschaften

Die Mitgliedschaft bei den Schweizer Jugendherbergen ist weltweit in allen Jugendherbergen gültig und daher auch für Auslandreisende interessant. Die Mitgliedschaft sollte frühzeitig vor den Ferien bestellt werden über http://www.youthhostel.ch/membercard.html oder +41/44/360’14’14.

Neue Flugverbindung Köln – Leipzig

Von der Dom- zur Messestadt. Germanwings nimmt ab dem 29. September 2005 ein neues Ziel in ihren Flugplan auf und steuert zweimal täglich ab Köln/Bonn die sächsische Metropole Leipzig an. Mit den Flügen zum Airport Leipzig/Halle knüpft die Günstig-Airline an den Erfolg der Verbindung zwischen Köln/Bonn und Dresden an, auf der Germanwings 2004 eine durchschnittliche Auslastung von mehr als 82 Prozent erreichte. Die neuen Flüge sind ab 7. Juli 2005 um 18.00 Uhr unter www.germanwings.com im Call-Center unter der Nummer 01805 – 955 855 oder im Reisebüro buchbar.
Germanwings, die 2002 gegründete Tochtergesellschaft der Eurowings Luftverkehrs AG, erwartet eine große Nachfrage vor allem von Geschäftsreisenden auf der neuen Strecke und will mit Ticketpreisen ab 19 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren zusätzliche Nachfrage schaffen.

Zwischen den beiden Städten Leipzig und Halle mit zusammen fast einer dreiviertel Million Einwohnern und Nordrhein-Westfalen bestehen vielfältige Industriebeziehungen – beispielsweise in der Automobil-, oder der Medien- und Verlagsbranche. Leipzig ist zudem mit zahlreichen Hochschulen und Forschungsinstituten eines der wissenschaftlichen Zentren des Landes, ist Standort der Telekom-Fachhochschule und Sitz des Bundesverwaltungsgerichts.

Dr. Joachim Klein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Germanwings GmbH: „Wir sind sicher, dass die neue Strecke ähnlich erfolgreich sein wird wie unsere Verbindungen von Köln/Bonn und Stuttgart nach Dresden.“ Die neue Route wird im so genannten doppelten Tagesrand bedient. Geschäftsleute können so ihre Besuche innerhalb eines Arbeitstages abwickeln. Aber auch für Touristen und Eventreisende stellt die neue Günstig-Strecke eine hervorragende Alternative zu Reisen mit dem Auto, dem Bus oder der Bahn dar. Der Flughafen Leipzig/Halle verfügt über eine perfekte Infrastruktur und ist zum Beispiel mit dem FlughafenExpress der Deutschen Bahn AG innerhalb von 15 Minuten an die Innenstädte von Leipzig und Halle angebunden.

Royal Brunei, die Airline des Sultans

Royal Brunei Airlines erhöht ihre Flugfrequenzen nach Bali: Ab 28. September 2005 wird die indonesische Insel neben samstags und montags zusätzlich auch mittwochs vom Drehkreuz Brunei angeflogen. Damit bestehen nun drei wöchentliche Verbindungen auf die Götterinsel, deren Zubringerflüge ab Frankfurt jeweils einen Tag früher starten – also dienstags, freitags und sonntags.
Der „Early Bird Tarif“ von Frankfurt nach Bali kostet in der Economy Class für Abflüge vom 16. August bis 30. September 2005 EUR 746,20, in der Sleeper Business Class EUR 2.076,20. Für Abflüge zwischen dem 1. Juli und 15. August 2005 sowie vom 1. bis 31. Oktober 2005 (letzter Rückflug am 15. November 2005) liegen die Sondertarife bei EUR 784,20 in der Economy Class und EUR 2.460,20 in der Sleeper Business Class. Alle Preise verstehen sich inklusive Steuern und Gebühren.

Das deutsche Reismagazin „Clever reisen!“ hat Royal Brunei Airlines 2005 für die beste Economy Class Asiens ausgezeichnet. Die Beratungsagentur Skytrax bescheinigt der staatlichen Fluggesellschaft des Sultanats Brunei für gute Leistungen in allen Bereichen vier Sterne.

Royal Brunei Airlines fliegt von Frankfurt über Bangkok ins Sultanat Brunei Darussalam in Nordborneo. Von hier aus bestehen ideale Anschlussmöglichkeiten zu 21 Zielen. Weitere Informationen zu Buchungen erhält man im Reisebüro sowie im Internet unter www.royal-brunei.com.

Limonade, Nektar oder lieber Direktsaft?

Der Sommer ist da und damit haben auch spritzige Fruchtsäfte wieder Konjunktur. Schorlen und Bowlen aus sonnengereiften Früchten sorgen selbst bei der heimischen Gartenparty für Urlaubsflair und versüßen manchem Daheimgebliebenen den Sommer. Der eine holt sich mit Maracuja- oder Grapefruitsaft einen Hauch von Exotik ins Glas, der andere bleibt lieber beim Lieblingssaft der Deutschen, dem Apfelsaft. Die Supermärkte halten eine schier endlose Palette verschiedener Säfte bereit. Nicht nur die Fruchtsorte, sondern auch Qualitätsmerkmale wie Fruchtsaftgehalt und Inhaltsstoffe entscheiden maßgeblich über den Geschmack eines Saftes. Die Bezeichnung „Fruchtsaft“ auf der Packung signalisiert dem Verbraucher, dass er hier zu 100 Prozent den Saft frischer Früchte bekommt. Der Zusatz „aus Konzentrat“ weist darauf hin, dass dem Saft – im Gegensatz zu dem so genannten Direktsaft – nach der Pressung das Wasser entzogen wurde. Das Konzentrat wird schließlich wieder „rückverdünnt“, also Wasser hinzugefügt. Auf Unterschiede bezüglich des Fruchtanteils weist die Bezeichnung Fruchtsaft und Fruchtnektar hin: Laut Fruchtnektarverordnung muss Orangennektar mindestens zu 50 Prozent aus Fruchtsaft bestehen, Aprikosennektar mindestens zu 40 Prozent, Sauerkirschnektar zu 30 Prozent und Johannisbeernektar zu 25 Prozent. Man sollte beim Einkauf einen Blick auf die Zutatenliste werfen, denn Nektare können zu einem Fünftel aus Zucker bestehen, manchmal werden auch Süßstoffe verwendet. Bei Kindern besonders beliebt sind süße Fruchtsaftgetränke und spritzige Limonaden. Der Fruchtanteil dieser Erfrischungsgetränke ist jedoch vergleichsweise niedrig. Zwischen sechs und 30 Prozent sind in Fruchtsaftgetränken enthalten und sogar nur drei bis 15 Prozent in Limonaden. Eine Begrenzung des Zuckeranteils gibt es bei diesen Getränken nicht, darum eignen sie sich weniger als Durstlöscher. Die besseren Sommerdrinks für Kinder und Erwachsene sind mit Mineralwasser verdünnte Fruchtsäfte. Sie schmecken frisch, aber nicht zu süß und ersetzen optimal die Flüssigkeit und Elektrolyte, die man bei großer Sommerhitze ausschwitzt. aid, Katrin Niemann