Fenchel

Heilpflanze für die Küche

Am Fenchel scheiden sich die Geister: Manche lieben ihn,
andere hassen ihn. Dabei ist die Knolle mit dem anisartigen, leicht
süßlichen Aroma eigentlich ein ganz besonderer Genuss. Wer sich erst
an den intensiven Geschmack gewöhnen muss, kann Fenchel mit anderem
mediterranen Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Oliven kombinieren.

Seine würzige Frische passt hervorragend zu Geflügel, Fisch und
Meeresfrüchten. Die Knollen lassen sich dünsten, schmoren und
gratinieren, schmecken aber auch roh in einem Salat mit Radicchio und
Roter Beete.

Schon die Römer und Griechen wussten auch die Heilkraft der Pflanze
zu schätzen. Die enthaltenen ätherischen Öle wie Anethol und
Fenchon lindern Blähungen und helfen bei Verstopfungen und
Völlegefühl. Auch bei Erkrankungen der Bronchien und Erkältungen
hat sich ein Fencheltee bewährt.

Erst seit dem 17. Jahrhundert wird Fenchel auch als Gemüse genutzt.
Vor der Zubereitung muss die Knolle gründlich gewaschen werden, um
den Sand zwischen den Blättern zu entfernen. Das Blattgrün wird
abgeschnitten und eignet sich fein gehackt zum Würzen. Anschließend
den Strunkansatz und die Stiele beseitigen sowie die dicken Fasern in
Richtung Spitze abziehen. Die Knolle wird halbiert, der harte Kern
entfernt und der Rest in Spalten, Scheiben oder Würfel geschnitten
– je nach Verwendungszweck und Geschmack. Der einfachste Weg der
Zubereitung ist das Dämpfen des Gemüses für 10 Minuten in wenig
Salzwasser. Dann mit etwas Butter beträufeln und fertig.

Fenchel ist mit 20 bis 24 Kalorien pro 100 g wie jedes Gemüse sehr
kalorienarm. Dafür kann er mit vielen positiven Inhaltsstoffen
punkten: Vitamin A, C und E, Folsäure, Eisen, Magnesium und Kalzium.

Im Sommer finden Verbraucher heimischen Fenchel im Angebot. Frische
Knollen sind weiß bis hellgrün gefärbt und haben eine feste
Konsistenz. Das kräftige Blattgrün duftet leicht nach Anis. Im
Gemüsefach des Kühlschranks ist Fenchel, in ein feuchtes Tuch
eingewickelt, bis zu zwei Wochen haltbar.

/Heike Kreutz/, www.aid.de

Roland Kuffler – Gastronom des Jahres

Über 40 Restaurants in Deutschland sind ein Statement! Das managen dieser Fullservicegastronomien ist eine Lebensaufgabe. Roland Kuffler ist der Mann hinter dieser gastronomischen Erfolgsrezeptur. Kuffler ist ein Vollblut-Gastronom und ein ganz besonderer Unternehmertyp, der dank einer Idee, eines Konzeptes oder einfach durch den berühmten guten Riecher und gutes Wirtschaften ein kleines Imperium aufgebaut hat.

Der Schlemmer Atlas verneigt sich vor einer derartigen Leistung und vergibt die Auszeichung „Gastronom des Jahres“ mit Stolz an Roland Kuffler.

Der Werdegang dieses geschätzten Gastronomen, dessen Erfolg nicht nur in Euro, sondern auch in der Größe seines Unternehmens gemessen werden kann, passt nicht auf ein kleines Blatt Papier. Mit seinen knapp 40 Gastrobetrieben spricht der Volksmund schon von einem „Imperium“.

Schon als Student eröffnete Roland Kuffler Lokale für die Uniszene in Heidelberg. Schlag auf Schlag folgten Gastrobetriebe in allen deutschen Studentenstädten. München wurde schließlich Firmensitz und Hauptstandort für viele gastronomische Prestigeobjekte, wie zum Beispiel den Haxnbauer im Scholastikahaus, das Spatenhaus an der Oper, das Weinzelt auf dem Oktoberfest oder das Seehaus im Englischen Garten. In den 90-er Jahren fand eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Gerd Käfer im Raum Rhein-Main statt. Strategische und exklusive Standorte wie die Flughäfen Frankfurt und München oder das KUFFLER in der Maximilianstraße füllen heute die Gesamtliste.

Wir wollen aber nicht nur spröde Aufzählungen notieren, kommen wir lieber zu dem Menschen, der in diesem Erfolgsunternehmer steckt. Gut: Konsequenz, Disziplin und Qualitätsanspruch sind Eigenschaften, die wohl jeder große Unternehmer haben muss. Aber Kompromissbereitschaft, Entscheidungsfreudigkeit und mit einem Spürsinn versehene Beharrlichkeit mögen bei Roland Kuffler das Zünglein an der Waage sein. Und privat? „Mein Golfplatz ist meine Arbeit“, entgegnete er einst auf die Frage nach seinen Hobbies. Mit viel Herz greift Roland Kuffler bis heute unerschrocken ein Projekt nach dem nächsten an. Bei all diesen Unternehmungen hat er nicht einmal mehr Zeit für Allüren. Auch darum kommt dieser erfolgreiche Mann so sympathisch rüber.

Evelyn Lindner

Evelyn Lindner aus Leipzig gewinnt Fachhandelspreis des Deutschen Weininstituts

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in Kooperation mit der Fachzeitschrift WEIN+MARKT die „Weinhandlung Lindner“ in Leipzig als Sieger des diesjährigen Fachhandelspreis aus­gezeichnet. Den zweiten Platz erreichte der „Weinlade am Gutenbergplatz“ in Karlsruhe, gefolgt vom „Kölner Weinkeller“.

DWI-Geschäftsführerin Monika Reule betonte im Rahmen der Preisverleihung, dass der Weinfachhandel im vergangenen Jahr seinen Umsatz mit deutschen Weinen um zehn Prozent gesteigert und einen Marktanteil von zwölf Prozent am Umsatz erreicht hat. Er hätte insbesondere bei der Vermarktung hochwertiger Weine einen wichtigen Stellenwert im heimischen Weinmarkt.

Mit ihrem Wettbewerb zeichnen die Ausrichter Fachhändler aus, die sich in besonderer Weise für Qualitätsweine aus den deutschen Anbaugebieten engagieren. Zu den Bewertungskriterien zählt unter anderem die ansprechende und übersichtliche Präsentation unterschiedlicher Rebsortenweine aus möglichst vielen Regionen. sowie eine fachkundige Beratung durch qualifiziertes Personal. Unangemeldete Besuche haben gezeigt, dass die ausgezeichneten Fachhändler diesen Anforderungen in besonderer Weise gerecht wurden.

„Evelyn Lindner präsentiert in ihrer kleinen aber feinen Weinhandlung sorgfältig ausgewählte Weine deutscher Spitzenerzeuger auf besonders liebevolle Art und Weise. Ihr Veranstaltungsprogramm, mit dem sie heimische Weine kreativ in Szene setzt, ist beeindruckend“, so fasste Werner Engelhard, Chefredakteur der Zeitschrift WEIN+MARKT, die Bewertung der Jury für die Wettbewerbssiegerin zusammen.

Für die Wahl des Zweitplatzierten war ebenfalls ein umfangreiches Seminarprogramm, verbunden mit einem gut sortierten Angebot und dem unermüdlichen Einsatz für die deutschen Weine ausschlaggebend. Aus Sicht der Jury hat Guntram Fahrner in seinem „Weinlade am Gutenbergplatz“ eine sehr ansprechende Welt der Weine geschaffen, in der deutsche Erzeuger und Rebsorten besonders im Vordergrund stehen.

Der gigantische „Kölner Weinkeller“, den Andreas Brensing für die Kölner Rewe-Group verantwortet, bietet nach Ansicht der Jury ein Einkaufserlebnis der besonderen Art. Das Angebot an deutschen Weinen sei vorbildlich und werde großzügig präsentiert.

Die drei Gewinner des Fachhandelspreises erhalten neben Trophäen, Urkunden und Plaketten wertvolle Warengut­scheine der Wettbewerbssponsoren Schott Zwiesel, Howasped und Knoeppel sowie Gutscheine für Mitarbeiter­schulungen durch das DWI im Gesamtwert von 8.000 €.

Weinladen Schmidt

Berliner Weinladen Schmidt ist bester Fachhändler 2014

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in Kooperation mit der Fachzeitschrift WEIN+MARKT seinen diesjährigen Fachhandelspreis auf der internationalen Weinmesse ProWein in Düsseldorf vergeben. Als Sieger des Wettbewerbs durfte Carsten Schmidt vom „Weinladen Schmidt“ für seine Filiale am Prenzlauer Berg in Berlin die Urkunde aus den Händen der Deutschen Weinkönigin Nadine Poss entgegen nehmen.

Auf der ProWein hat das Deutsche Weininstitut in Kooperation mit der Fachzeitschrift WEIN+MARKT seinen diesjährigen Fachhandelspreis vergeben: 1. Platz Den zweiten Platz errang der Weinfachhandel „Frankfurt Wein“, gefolgt vom „Vineyard“ Weinlager aus Hamburg Eimsbüttel.

„Die Weinfachhändler nehmen für den Absatz deutscher Weine einen bedeutenden Stellenwert ein. Sie sind aufgrund ihrer professionellen Kundenberatung zudem wichtige Multiplikatoren für die heimischen Erzeuger. Mit unserer Auszeichnung wollen wir die Leistungen von Fachhändlern würdigen, die sich in besonderer Weise für die Weine aus den deutschen Anbaugebieten engagieren“, erläuterte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

Zu den Bewertungskriterien des Wettbewerbs zählte unter anderem eine ansprechende und übersichtliche Präsentation deutscher Weine aus möglichst vielen Anbaugebieten. Auch unter den angebotenen Veranstaltungen sollten deutsche Weine eine Sonderstellung einnehmen. Eine zentrale Rolle spielte auch die fachkundige Beratung durch qualifiziertes Personal, in der Qualitätsweine aus den heimischen Regionen im Mittelpunkt standen. Unangemeldete Besuche haben gezeigt, dass die ausgezeichneten Fachhändler diesen Anforderungen in besonderer Weise gerecht wurden.

Weinwandern

„Wein-Wandern in Deutschland“ heißt das Buch, das einlädt zu Touren ganz besonderer Art. Die Weinjournalistinnen
Antje Seeling und Sonja Press haben die schönsten Routen durch deutsche Weinberge mit Wanderschuhen und Rucksack erkundet und erzählen davon – lebendig, persönlich und informativ. Von den Schieferhängen im Rheingau bis zu den Steilterrassen an der Mosel, vom Pfälzer Weinsteig bis zum Sächsischen Weinwanderweg erfährt man die Faszination heimischer Weinlandschaften hautnah. Die Autorinnen verraten, welche Pfade noch echte Geheimtipps sind, wo Winzer Wanderer besonders gastfreundlich willkommen heißen und welches Weinwissen förmlich am Wegesrand liegt.

Das Baukastensystem macht es einfach: Von jeweils Freitag bis Sonntag haben die Autorinnen ein Weinwanderprogramm zusammengestellt, das die Weinregion mit ihren Besonderheiten porträtiert. Ideen für den Anreisetag, eine Tagestour und
eine Halbtagestour. Mit ausreichend Zeit für genussvolle Pausen. Viele Gebiete liegen so nah beieinander, dass sie sich kombinieren lassen – vom verlängerten Wochenende bis zum kompletten Weinwanderurlaub. Die vorgestellten Wanderrouten sind leicht bis mittelschwer, auch für Familien mit Kindern zu empfehlen – und in jeder Jahreszeit ein Genuss. Zu den einzelnen Strecken gibt es einen Info-Kasten. Der bringt das Wichtigste auf den Punkt: Ausgangspunkt, Dauer und Verlauf der Touren sowie Weingüter am Weg, Kartentipps, Adressen und Besonderheiten. So beginnt der Kurzurlaub vom ersten Moment an. Vor und nach der Reise liefert das Buch nützliche Tipps rund um den Wein.

Weinwandern ist ein sehr persönlicher Wegweiser. Ein Begleiter, der nicht nur die Richtung angibt, sondern auch zeigt, wo man sich wohlfühlt.

Die Autoren:
Mehr als zehn Jahre arbeitete Antje Seeling (*1965) im Weinvertrieb und Marketing, ehe sie sich ganz den Geschichten rund um den Wein widmete. Regelmäßig bereist sie die Anbaugebiete der Welt, erkundet die schönsten Plätze und Routen vor Ort – und kehrt stets mit neuen Genussideen im Gepäck zurück. Seit 2005 schreibt die studierte Betriebswirtin und Journalistin für Unternehmen der Weinbranche sowie für Fach- und Lifestyle- Magazine. Weitere Informationen gibt es auf ihrer Homepage: www.weinworte.de

Sonja Press (*1974) kommt aus Wiesbaden und tauchte nach Aufenthalten in den USA und Frankreich bei einer französischen Kommunikationsagentur tiefer in die Materie Wein ein. Ab 2006 arbeitete sie als freie Redakteurin für verschiedene Weinzeitschriften. Auf Reisen in die großen und kleinen Weinländer dieser Welt hat der bekennende Riesling-Fan die vielen Facetten der Weinwelt kennen und lieben gelernt. Heute lebt die Kommunikationsberaterin mit ihrer Familie in der Schweiz am Vierwaldstättersee.

Den Wanderführer „Wein-Wandern in Deutschland“ gibt es für 11,95 Euro ISBN 978-3-89920-820-7 (Bestellink)online und natürlich in den Tourist-Informationen der Region.

Sanddorn

Im Spätsommer leuchten die kleinen orangeroten bis gelben Beeren an den Sanddornbüschen. Die „Zitrone des Nordens“, wie das Wildobst wegen des hohen Vitamin-C-Gehalts auch genannt wird, ist ein ganz besonderer Genuss. Sanddornbeeren haben einen herben, samtigen, aber kräftig sauren Eigengeschmack und werden daher in der Regel nicht pur gegessen. Stattdessen lässt sich das Obst beispielsweise hervorragend zu Marmelade oder Gelee verarbeiten – etwa in Kombination mit Aprikosen, Orangen oder Äpfeln. Dabei schmeckt die nordische Spezialität nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch zu Lamm, Wild und Käse.

Für einen erfrischenden Saft werden die Beeren gewaschen und mit Wasser und etwas Honig kurz aufgekocht. Anschließend filtert man den heißen Saft durch ein Passiertuch und füllt ihn ab. Der saure Geschmack lässt sich auch durch einen Schuss Apfelsaft etwas abmildern. Ein Spritzer Sanddornsirup macht aus einem Glas Wasser oder Milch eine fruchtige Erfrischung. Das Mark der herb säuerlichen Beeren schmeckt im Müsli, Jogurt oder Quark, zu Vanilleeis, im Obstsalat oder im Gebäck. Eine Delikatesse ist eine cremige Zucchini-Sanddorn-Suppe mit Kartoffeln und Schmand.

Sanddorn gehört zu den Ölweidengewächsen. Die Sträucher wachsen an den Ufern von Gebirgsbächen, in Flusstälern und vor allem an den Küstenstreifen von Nord- und Ostsee. Wer Sanddorn aus dem eigenen Garten genießen möchte, muss mindestens ein weibliches und ein männliches Exemplar pflanzen. Denn sie sind keine Selbstbestäuber. Nur die weiblichen Pflanzen bilden die Früchte. Die Ernte ist mühsam, da der Strauch dornig ist und die Früchte schnell platzen. Die Beeren können gepflückt, abgeschüttelt oder abgestreift werden. Die Ernte sollte nicht zu spät erfolgen, da mit zunehmender Fruchtreife der Säure- und Vitamin-C-Gehalt abnehmen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft „Obst“, Bestell-Nr. 61-1002, Preis: 4,00 Euro, www.aid-medienshop.de

Björn Freitag

Einfach und köstlich – Kochen mit Björn Freitag

Linsensuppe, Wiener Schnitzel, herzhafter Kartoffelsalat – WDR-Koch Björn Freitag stellt seine liebsten Küchenklassiker vor. An seiner Seite WDR-Moderatorin Sabine Heinrich, die sich privat weder an die Zubereitung von Fisch noch Fleisch herantraut. Dafür entdeckt sie mit Björn Freitag die Lust am Schnitzelklopfen und lernt, wie man den besten Vanillepudding der Welt kocht.

In der neuen sechsteiligen „WDR-Reihe “Einfach und köstlich“ stellt WDR-Koch Björn Freitag seine Lieblingsrezepte vor. Nach den Küchenklassikern geht es in den nächsten Folgen um besonders günstige und besonders schnelle Gerichte, Partyhappen, Rezepte fürs Kaloriensparen und Menüs aus traditionellen Zutaten. Wichtigstes Kriterium: Alles muss einfach und ohne großen Aufwand nachzukochen sein. Alle Rezepte sind auf der WDR-Internetseite nachzulesen und können als besonderer Service auch direkt vom Fernsehbildschirm aufs Smartphone geladen werden.

Björn Freitag steht aber nicht nur in der Küche sondern nimmt die Zuschauer auch mit zu regionalen Erzeugern, wo er deren Arbeit und Produkte kennenlernt. So besucht er in dieser Folge eine zweihundert Jahre alte Ölmühle in Salzkotten und lässt sich dort zeigen wie man Rapsöl schlägt.

WDR Fernsehen, Samstag, 25.8.2012, 17.50 – 18.20 Uhr

Das Café Restaurant Jolesch in Berlin-Kreuzberg

 Kein Schmäh: Bereits seit 19 Jahren gibt es das Café
Restaurant Jolesch in der Muskauer Straße in Berlins Szenebezirk Kreuzberg. Der Name
ist angelehnt an Friedrich Torbergs Buch „Tante Jolesch oder ‚Der Untergang des
Abendlandes in Anekdoten’“, das auf humorvolle Art und Weise die Stimmung der
berühmten Wiener Kaffeehäuser vermittelt. Es erzählt mit viel Liebe von Tante Jolesch –
die mit viel Humor und Hingabe in ihrer Küche werkte. In Berlin werkt seit 2009 die
Österreicherin Renate Dengg. Und genau wie die prominente Namensgeberin ihres
Restaurants, fühlt sie sich ihren Gästen und der österreichischen Lebenskultur
verpflichtet: Mit kompromissloser Qualität beim Frühstück und zur Kaffeestunde, bei den
bekannten Klassikern und mit kulinarischer Finesse auf der wechselnden Abendkarte.
Dabei bietet sie ihren Gästen eine elegante, gemütliche Atmosphäre: In den
Sommermonaten lädt das Restaurant mit einer bequemen Außenbestuhlung zum
Genuss unter freiem Himmel ein, während im Winter das flackernde Kaminfeuer für
Gemütlichkeit und Wohlgefühl sorgt. Mit Erfolg, denn rund 80% der Besucher im
Jolesch sind Stammgäste.

Österreichische Speisen und moderne kreative Küche
Wiener Schnitzel, Gulasch, Kaiserschmarrn – diese Schmankerl kennen und lieben nicht
nur in Berlin lebende Österreicher. Auch Freunde der Alpenrepublik kommen gerne in
das 120 Plätze fassende Jolesch, um hier in gemütlicher Atmosphäre die Freuden
österreichischer Kochkunst von Küchenchef Tobias Janzen zu genießen. Neben den
Klassikern finden sich kreative moderne Gerichte auf der wechselnden Karte wie
Saibling aus der Müritz mit Artischocken, Schluppen und Lila Kartoffeln. Zum Einsatz
kommen nur erstklassige Produkte, denn Qualität zeichnet das Jolesch in allen
Bereichen aus. Das erkennt seit 2009 auch der renommierte Restaurantführer Gault
Millau an, der das Restaurant seitdem mit 13 Punkten bewertet. Die Vorspeisen kosten
von 4,90 bis 10,50 Euro, Hauptgerichte werden zum Preis von 12,00 bis 20,00 Euro
angeboten. Mittags gibt es ein Zwei-Gang-Menü für 7,80 Euro sowie ein Drei-Gang-Menü zum Preis von 9,80 Euro.

Über 350 Weine in der Karte und im Weinladen
Neben den mit besonderer Sorgfalt zubereiteten Speisen liegt ein besonderer Fokus auf
der Weinkarte, die ausschließlich österreichische Weine führt: Über 350 Positionen
repräsentieren darin das Weinland Österreich, das sich seit den 80-er Jahren
hervorragend entwickelt und Winzern aus allen Regionen einen festen Platz in der
Weltspitze gesichert hat. Darüber hinaus bietet das Jolesch über 80 österreichische
Edelbrände – von Gölles, Guglhof oder Reisetbauer – und damit eine der umfang-reichsten Auswahl österreichischer Weine und Edelbrände außerhalb der Alpenrepublik.
Wer diese Top-Weine und Brände auch zu Hause genießen möchte, kann sie im
separaten Weinladen direkt neben dem Restaurant kaufen.

Die Jolesch Torte – Süßes für Daheim
Und noch ein Schmankerl bietet das Jolesch für zu Hause: Die neu kreierte Jolesch
Torte – eine süße Verführung auf Kürbiskern-Nuss Basis, gefüllt mit feinster
Nougatcreme und von Zotter-Couverture umhüllt. Ab Juli 2012 kann sie auf
www.jolesch.de für 25 EUR zzgl. Versandkosten bestellt werden und wird frisch
gebacken, in einer hochwertigen Holzschachtel verpackt, nach ganz Deutschland
geliefert. Praktisch und lecker für alle, die ihren Gästen, Geschäftspartnern oder
Freunden eine ganz besondere süße Freude machen wollen.
Die Gastgeberin Renate Dengg

Bevor sie 2009 das Café Restaurant Jolesch übernahm, sammelte Renate Dengg
jahrelange Erfahrung in der internationalen Spitzengastronomie und -hotellerie. Während
ihrer mittlerweile über 20-jährigen Karriere arbeitete sie in Fünf-Sterne-Hotels und Fine
Dining Restaurants in Washington D.C., Gstaad, Österreich sowie auf Kreuzfahrschiffen.
2005 kam sie nach Berlin und ist seit 2009 Eigentümerin und Gastgeberin des Café
Restaurant Jolesch.

Das Café Restaurant Jolesch befindet sich in der Muskauer Straße 1 in 10997 Berlin und
ist von montags bis freitags in der Zeit von 11:30 bis 24:00 Uhr geöffnet, am
Wochenende und an Feiertagen von 9:30 bis 24:00 Uhr. Reservierungen werden unter
der Telefonnummer +49 – 30 – 612 35 81 entgegen genommen. Weitere Informationen
sind unter www.jolesch.de zu finden.

Fachhandelspreis des Deutschen Weininstituts erstmals vergeben

Die Winery Heilbronn ist der Gewinner des diesjährigen Fachhandelspreises des Deutschen Weininstituts (DWI), der in Kooperation mit der Fachzeitschrift Wein+Markt am 5. März auf der internationalen Weinmesse ProWein in Düsseldorf erstmals vergeben wurde.

Den zweiten Platz belegte das Corveyer Weinhaus in Höxter, gefolgt von der Weinhandlung Molitor aus Recklinghausen.

„Der stationäre Weinfachhandel ist für den Absatz von deutschen Weinen von zentraler Bedeutung. Neben dem Direktverkauf ab Hof ist der Fachhandel die wichtigste Absatzschiene für einheimische Weine. Mit diesem Preis wollen wir die Leistungen von Fachhändlern würdigen, die sich in besonderer Weise für Qualitätsweine aus den deutschen Anbaugebieten engagieren“, erläuterte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

Weinhaus MolitorEine unabhängige Fachjury hatte nach Sichtung der Bewerbungen eine Vorauswahl getroffen und die ausgewählten Weinfachgeschäfte unangemeldet besucht. Bei der Bewertung wurde der Fokus auf eine hochwertige und ansprechende Präsentation sowie die fachkundige Beratung durch qualifiziertes Personal gelegt. Zudem sollten warenkundliche Informationen zu den angebotenen Weinen zur Verfügung stehen. Diese Kriterien wurden von den ausgezeichneten Fachhändlern in besonderer Weise erfüllt.

„Die Winery Heilbronn zeichnet sich durch eine herausragende Fachberatung und ein breites Weinsortiment aus, das auch die Erwartungen anspruchsvoller Kunden erfüllt“, fasste Werner Engelhard, Chefredakteur der Zeitschrift Wein+Markt, das Urteil der Jury für den Erstplatzierten zusammen. Das Corveyer Weinhaus in Höxter überzeugte die Jury durch ein komplettes Angebot mit Qualitätsweinen aus allen 13 deutschen Anbaugebieten und das gezielte Heranführen der Kunden an die heimischen Weine in einer Region, in der selbst kein Wein angebaut wird. Bei der Weinhandlung Molitor mit Sitz in Recklinghausen waren nach Ansicht der Jury ebenfalls das Weinsortiment, ein breites Angebot an deutschen Schaumweinen sowie die ständig aktualisierte Auswahl von Weinen deutscher Nachwuchswinzer ausschlaggebend für die Auszeichnung.

Neben den Urkunden und Plaketten, die von der Deutschen Weinkönigin Annika Strebel auf der Weinmesse überreicht wurden, erhielten die Gewinner Warengutscheine für hochwertige Gläser und Verpackungen der Unternehmen Schott Zwiesel und Karl Knauer sowie Gutscheine für Mitarbeiterschulungen durch das DWI.

Philipp Werner

In diesem Jahr konnte Philipp Werner aus dem InterContinental Berlin den Jugend-Creativ-Pokal für Auszubildende aus Küche und Restaurant der Bundesländer Berlin und Brandenburg für sich entscheiden. Der Wettbewerb wird jährlich vom Verein der Köche der Hauptstadt Berlin und dem Verband der Serviermeister, Restaurant- u. Hotelfachkräfte durchgeführt.

Philipp Werner, Auszubildender im zweiten Lehrjahr im InterContinental in der Budapester Straße, hatte sich in einem theoretischen Vorentscheid für den Wettbewerb qualifiziert. Zusammen mit seiner Kollegin Julia Frank, ebenfalls Auszubildende im zweiten Lehrjahr, nahm Werner nun an dem Wettbewerb in der Industrie- und Handelskammer Berlin teil. Beim Jugend-Creativ-Preis bereiten die Teilnehmer unter Verwendung von Convenience-Produkten ein Vier-Gänge-Menü zu. Besonderer Wert wird dabei auf die Umsetzung und Veredlung der vorgefertigten Produkte in Verbindung mit nicht vorbehandelter Ware gelegt.

Mit seinem ersten Platz qualifizierte sich Phillipp Werner für den Vorausscheid des Achenbach-Wettbewerbs am 04. Februar 2012. Julia Frank belegte am Ende den vierten Platz im Wettbewerb.