Curry-Inhaltsstoff Kurkumin wirkt wie Kortison entzündungshemmend

Pharmazeutinnen von der Universität des Saarlandes ist es gelungen nachzuweisen, warum Kurkumin antientzündlich wirkt: Der Stoff, dem Currypulver seine gelbe Farbe verdankt, beeinflusst wie Kortison gezielt ein bestimmtes Protein („Gilz“), das bei Entzündungen im menschlichen Körper eine Schlüsselrolle spielt. In ihrer aktuellen Studie haben Professor Alexandra K. Kiemer und Jessica Hoppstädter gemeinsam mit Forschern der Universitäten Frankfurt am Main und Perugia (Italien) belegt, dass dieses Protein, das bei Entzündungsprozessen typischerweise verschwindet, durch Kurkumin gezielt vermehrt gebildet wird.

Dieses Ergebnis der Grundlagenforschung könnte in Zukunft dazu betragen, neue, nebenwirkungsarme Medikamente gegen Krankheiten wie Morbus Crohn zu entwickeln.

Ihr Ergebnis veröffentlichen die Forscherinnen in der Fachzeitschrift Journal of Biological Chemistry: DOI: 10.1074/jbc.M116.733253

Kurkuma, auch bekannt unter den Namen Gelber Ingwer, Safranwurz oder Gelbwurz, ist Hauptbestandteil in jedem Currypulver. Schon seit Langem werden dieser beliebten Gewürzmischung, die nach unterschiedlichsten Rezepturen aus einer Vielzahl von Zutaten hergestellt wird, auch heilende Kräfte nachgesagt. Insbesondere für den Kurkuma-Inhaltsstoff Kurkumin, der verantwortlich ist für die typisch gelbe Curry-Farbe, belegen verschiedene Studien eine heilsame Wirkung.

„Wir konnten nachweisen, dass Kurkumin nicht nur unspezifisch wirkt, sondern ganz gezielt antientzündliche Wirkung entfaltet. Anhand von Versuchsreihen an Zellmodellen können wir belegen, dass das Gewürz wie Kortison gezielt das Protein ´Gilz` beeinflusst. Gilz steht für Glucocorticoid-induzierter Leuzin Zipper“, erklärt Alexandra K. Kiemer, Professorin für Pharmazeutische Biologie an der Universität des Saarlandes. Ihre Arbeitsgruppe befasst sich gemeinsam mit Forschern der Universitäten Frankfurt am Main und Perugia (Italien) in mehreren Studien mit diesem Protein.

Gilz spielt für das Immunsystem des Menschen und insbesondere auch bei Entzündungsprozessen eine zentrale Rolle. Das Protein unterbindet normalerweise Entzündungsreaktionen. „Kommt es im Körper zu einer Entzündung, verschwindet dieses Protein jedoch“, erläutert Professor Kiemer. Gilz geht, die Entzündung kommt: So kann man das Phänomen auf den Punkt bringen. „Bei einer Entzündung bauen die Immunzellen das Molekül ab“, erklärt Dr. Jessica Hoppstädter, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Professor Kiemer und Erstautorin der aktuellen Studie. Kortison-Präparate wirken unter anderem dadurch, dass sie das Protein Gilz „induzieren“, also veranlassen, dass dieses vermehrt produziert wird. Sie führen jedoch in vieler Hinsicht zu Veränderungen in der Zelle und haben nicht unerhebliche Nebenwirkungen.

Die Saarbrücker Forscherinnen konnten belegen, dass Kurkumin eine Kortison-ähnliche Wirkung hervorruft, jedoch ohne Zellprozesse zu beeinflussen, die typischerweise mit Kortison-Nebenwirkungen verbunden sind. „Kurkumin führt ebenfalls dazu, dass speziell Gilz induziert wird, jedoch mit einem ganz anderen Mechanismus als Kortison“, fasst Jessica Hoppstädter zusammen. In Zellkulturen brachten die Pharmazeutinnen hierzu Kurkumin zusammen mit einem Stimulus unter anderem auf Zellen auf, in denen das Protein Gilz genetisch ausgeschaltet war. Ohne Gilz verschwand die entzündungshemmende Wirkung von Kurkumin fast vollständig.

Das Forschungsergebnis bedeutet jedoch nicht, dass einfaches Currypulver Entzündungen heilen kann. „Solche Konzentrationen an Kurkumin kann man durch Verzehr nicht erreichen“, klärt Jessica Hoppstädter auf. Hinzu kommt, dass Kurkumin schlecht wasserlöslich ist und schlecht vom Körper aufgenommen werden kann. „Es handelt sich hier um Grundlagenforschung, aber diese könnte die Basis dafür sein, künftig Medikamente zu entwickeln, die keine oder weniger Nebenwirkungen als Kortison haben“, erklärt Professor Kiemer.

Bachelor und Master für die Kaffeebranche

Kaffee-Institut Goran Huber setzt neue Maßstäbe

Goran Huber, international angesehener Inhaber und Leiter des Kaffee-Instituts Innsbruck, präsentiert bislang weltweit einzigartiges Ausbildungskonzept, den Barista Coffee Master.

Das neue Schulungsangebot für Barista, Führungskräfte und Ausbildner aus der Kaffeebranche und Gastronomie ist weit umfangreicher als alle bisher am Markt angebotenen Seminare. Es stellt zudem sehr hohe Ansprüche an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die 15-tägige Ausbildung zum Barista Coffee Master beinhaltet sowohl den Barista Advanced Bachelor Lehrgang als auch die fünf Seminar-Bausteine Green Coffee, Roasting, Brewing, Sensorik und Management. An zwei aufeinanderfolgenden Prüfungstagen müssen die Seminarteilnehmer, neben einem praktischen Teil insgesamt 180 Fachfragen in 180 Minuten beantworten.

Der Barista Coffee Master richtet sich an Beschäftigte in der Kaffeebranche, die bereits Erfahrung mitbringen und den nächsten Schritt machen möchten. Fundiertes Fachwissen ist hierfür eine wichtige Voraussetzung. Daher müssen die Teilnehmer als Eingangsvoraussetzung ihre Fachkompetenz mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung vom Barista Advanced Bachelor Seminar belegen.

Mit dem Seminar leistet Goran Huber einen wichtigen Beitrag zum Qualitätsnachweis und Können für Beschäftigte in der Kaffeebranche. Mit dem Zertifikat zum Barista Coffee Master können nicht nur die Teilnehmer belegen, dass Sie über die entsprechende Praxis verfügen und fundiertes Wissen besitzen sondern auch Arbeitgeber erhalten damit ein qualitatives Beurteilungsinstrument von Bewerbern.

Die Seminare sind sehr praxisorientiert und decken das gesamte Wissensspektrum über Kaffee ab – vom Rohkaffee über die Sensorik, das Rösten, die Zubereitung bis zum Shop.

Um auch die Seminare selbst qualitativ hoch zu halten, sind jeweils nur vier Teilnehmer je Barista Coffee Master Seminar zugelassen. So kann sich Goran Huber, der alle Seminare persönlich leitet, individuell auf die einzelnen Teilnehmer einstellen.

Termine und Bewerbungsmöglichkeit unter www.kaffee-Institut.at .

25 Jahre Kochen mit Martina & Moritz

Martina & Moritz schreiben uns heute:

Am 3. Oktober um 16.40 Uhr feiert unser Sender, der WDR, unser Jubiläum. Wiederholung am 4. Oktober um 12.00 Uhr.
Schon seit einigen Jahren sind wir, wie der WDR gerne mitteilt, die „dienstältesten“ Fernsehköche. In dieser 45-minütigen Sendung werfen wir einen Blick zurück und schauen hinter die Kulissen, wobei man vielleicht feststellen kann: Das Einfache ist immer das Beste…
Schauen Sie/ schaut doch mal rein!

Mit herzlichen Grüßen,
Martina & Moritz

Originalton WDR:
„Sie gelten unter Experten als die besten Fernsehköche im Deutschen Fernsehen, denn ihre Rezeptkreationen stehen für alltägliches, aber richtiges, nachvollziehbares Kochen, für bodenständiges, aber nicht langweiliges Essen. Die Foodjournalisten Martina Meuth und Bernd „Moritz“ Neuner-Duttenhofer vermitteln in ihren Sendungen nun schon ein gutes Vierteljahrhundert im WDR Fernsehen ihr gesammeltes Wissen. Und das ungemein erfolgreich: nicht nur mit guten Quoten. Kochen mit Martina und Moritz gehört mit millionenfachen Online-Klickzahlen und Videoabrufen zu den erfolgreichsten Formaten im WDR überhaupt. Die Fangemeinde bundesweit ist riesig – das belegen auch die zahlreichen Zuschauer-Rückmeldungen Woche für Woche.
Das ist Grund genug zu feiern: In ihrer Jubiläumssendung erzählen die beiden Kultköche Martina und Moritz von ihren kulinarischen Ideen und berichten über Erfahrungen bei Dreharbeiten als TV-Köche und Moderatoren zur langlebigsten Kochsendung im deutschen Fernsehen. Sie lassen hinter die Kulissen schauen und greifen ins üppige TV-Archiv mit tollen Rezepten, die sie im Laufe von 320 Sendungen kreiert und vorgestellt haben. Aber natürlich darf in solch einer Sendung ein Rückblick auf die Kabbeleien von Martina und Moritz nicht fehlen, denn auch dafür sind sie schließlich bekannt.“

www.apfelgut.de

ÖKO-TEST Margarine

Im großen ÖKO-TEST Margarine haben sich die meisten Hersteller gründlich die Butter vom Brot nehmen lassen: Sie konnten nicht nachweisen, dass das verwendete Palmöl tatsächlich aus nachhaltigem Anbau stammt, die Fettsäurezusammensetzung war ungünstig. Auch die Bio-Produkte gaben wegen der enthalten Fettschadstoffe keine gute Figur ab.

Der Reihe nach: Für die Margarineproduktion wird Palmöl verwendet. Um den hohen Bedarf zu decken, werden in den Anbauländern häufig Urwälder gerodet. Dabei gehen nicht nur wichtige und schützenswerte Arten verloren, sondern es entweicht auch klimaschädliches Kohlendioxid. Zudem werden die Ölpalmen häufig als Monokulturen oder auf Torfböden angepflanzt – was ebenfalls schädlich für die Umwelt ist.

Doch es geht auch umweltfreundlich und fair – und viele Hersteller werben mittlerweile damit, weil sie wissen, dass das bei den deutschen Verbrauchern zunehmend gut ankommt. Deshalb hat ÖKO-TEST jetzt zum ersten Mal bei den großen Margarineproduzenten angefragt, ob sie nachweisen können, dass die von ihnen verwendeten Palmölprodukte tatsächlich umweltschonend hergestellt und dabei auch etwa soziale Mindeststandards eingehalten wurden.

Leider taten sich die meisten konventionellen Hersteller aber schwer mit glaubhaften Belegen, was im ÖKO-TEST zur Abwertung führte. Bei diesem Testkriterium schnitten die Bio-Produzenten zwar besser ab – allerdings fielen die Öko-Produkte durch erhöhte Mengen an Fettschadstoffen auf, zudem gefiel den professionellen Testern die Fettzusammensetzung oft nicht. Die konventionell hergestellten Margarinen wiederum enthalten fast alle zugesetzte Vitamine und Aromen – was weitere Minuspunkte einbrachte.

Das ÖKO-TEST-Magazin September 2013 gibt es seit dem 30. August 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Fast zwei Millionen Menschen finden ihre Arbeit im Gastgewerbe

Fast zwei Millionen Frauen und Männer arbeiten in Deutschland im Gastgewerbe. Dies geht aus der neuesten Jahreserhebung des Statistischen Bundesamtes hervor. „Die nach einer neuen Methodik erhobenen Daten belegen eindrücklich, was das Gastgewerbe für den Arbeitsmarkt in Deutschland leistet. Die Hoteliers und Gastronomen verlegen keine Arbeitsplätze ins Ausland, sondern investieren hier vor Ort in Menschen und Betriebe. Das macht uns zu einem wahren Jobmotor“, kommentierte DEHOGA-Präsident Ernst Fischer die Zahlen.

Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2010 arbeiten 1,895 Millionen Menschen im Gastgewerbe. Hierzu zählen alle im Unternehmen tätigen Personen einschließlich der Inhaber und mitarbeitenden Familienangehörigen. 496.000 Frauen und Männer arbeiten im Beherbergungsgewerbe und 1,399 Millionen in der Gastronomie. Die Anzahl der abhängig Beschäftigten beläuft sich auf 1,636 Millionen.

Die Zahlen stellen einen beträchtlichen Zuwachs gegenüber den bisher kommunizierten Daten dar (2009: 1,374 Millionen). Ursache ist, dass das Statistische Bundesamt die Methodik der Stichprobenerhebung bei den Handels- und Gastgewerbestatistiken deutlich verbessert hat. So werden zum Beispiel neu gegründete Unternehmen stärker berücksichtigt. Darüber hinaus wird jährlich ein Drittel der befragten Unternehmen bei der Untersuchung ausgetauscht.

Die Folge ist eine größere Genauigkeit und Repräsentativität der Stichprobe.
„Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Und dazu trägt das Gastgewerbe einen entscheidenden Anteil bei“, sagte Ernst Fischer. Die aktuellen Zahlen bestätigen auch die im Februar 2012 vom Bundeswirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft vorgelegte Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“. Die Studie bezifferte die Beschäftigten in der Tourismusbranche auf 2,9 Millionen, davon gut zwei Millionen im Gastgewerbe.

Marché beim ARCD Raststätten-Test

Gleich fünf Marché Betriebe – Fläming Ost und West, Hirschberg, Pfalz,
und Medenbach Ost – sind in diesem Jahr unter den Top Ten des Service
Preises des Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Für die Regionen
konnten das Marché Hirschberg, das Marché Holmmoor Ost und das Marché
Hünxe Ost je den ersten Platz belegen.

Marché® dreimal auf dem ersten Platz: Das Marché Hirschberg siegt im
ARCD-Test der Region Mitte, in der Region Nord überzeugt das Marché
Holmmoor Ost und die Gäste in der Region Mitte-West entschieden, dass
das Marché Hünxe Ost die beste Raststätte der Region ist. Denn zum 30-
jährigen Jubiläum des „Goldenen R“, dem renommierten Endverbraucherpreis
des ARCD, wurden am heutigen Donnerstag, den 14. Juni 2012, erstmals
auch die Regionalsieger in Deutschland ausgezeichnet. Doch auch im
deutschlandweiten Vergleich stehen die Marché® Restaurants zweimal auf
dem Siegertreppchen: Die Raststätten Fläming West, unter Leitung von Sebastian
Hammen, sowie Hirschberg, geführt von Mario Kriebel, belegen
Platz 2 und 3 beim „Goldenen R“. Weitere drei Betriebe des Schweizer
Gastronomieunternehmens schaffen es unter die Top Ten: Marché Fläming
Ost belegt den 6. Platz, das Marché Pfalz freut sich über den 7. und das
Marché Medenbach Ost über den 8. Platz.

Verliehen wurde die Auszeichnung heute im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung
des Auto– und Reiseclub Deutschland im Signal Iduna Park Dortmund.
„Das Goldene R des ARCD ist für uns eine besonders wertvolle Auszeichnung,
da hier die Gäste entscheiden! Das ist eine direkte und schöne
Belohnung für die tägliche, sensationelle Leistung unserer Teams vor Ort.

Wir sind stolz darauf, dass wir bereits seit vielen Jahren immer wieder gute
Noten bekommen und wir in diesem Jahr sogar gleich in drei Regionen zur
besten Raststätte gewählt wurden“, so Oliver Altherr, CEO Marché International
zum diesjährigen Mehrfach-Erfolg.

Das Goldene R – eine Auszeichnung des Gastes
Der im Zweijahresrhythmus stattfindende ARCD Raststätten-Test feiert in
diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. In der Reisezeit vom 12. März bis
zum 13. Mai 2012 wurden mehr als 33.000 Gäste und Besucher der 123
teilnehmenden Autobahn-Raststätten in Deutschland zu einer Beurteilung in
den Kategorien „Küche“, „Service“, „Sauberkeit und Hygiene“, „Preis-
Leistungs-Verhältnis“ sowie „Familienfreundlichkeit“ aufgerufen. Die Beurteilung
erfolgte nach dem bewährten Schulnotensystem. Insgesamt kamen
rund 155.000 Einzelwertungen zusammen. Die Raststätten von Marché
International belegen dabei bereits seit vielen Jahren die vorderen Plätze
des Wettbewerbs.

Frischestrategie als Erfolgsfaktor
Frische, Qualität und Saisonalität sind die Grundpfeiler der Konzepte des
Schweizer Gastronomieunternehmens Marché International. Die Zubereitung
der Speisen vor den Augen der Gäste gewährt einen ehrlichen und
transparenten Einblick in Herkunft, Verarbeitung und Frische der regionalen
und saisonalen Produkte. Dieses höchste Maß an Frische und Qualität
erfüllt heute mehr denn je die hohen Anforderungen des qualitätsbewussten
Gastes nach gesunder Ernährung und Transparenz. Das zeigen auch
die zahlreichen Auszeichnungen der Gastronomiebranche und die Publikumspreise,
die Marché International in den letzen Jahren gewinnen konnte.
Darunter waren, neben dem Goldenen R, die Wahl zu den zwei besten
Raststätten in Europa (ADAC) sowie die beste Raststätte weltweit (BBC
Group). 2008 erhielt Marché International den begehrten Deutschen
Gastronomie Preis für den erfolgreichen konzeptionellen Relaunch und die
Neupositionierung der Marke Marché® und erst im Februar 2012 wurde
Marché International mit dem Deutschen Service-Preis, verliehen vom
Nachrichtensender n-tv und dem Deutschen Institut für Service-Qualität
(DISQ), ausgezeichnet.

Die Marché Platzierungen im Einzelnen mit Note:
2. Platz Marché Fläming West 1.47
3. Platz Marché Hirschberg 1.48
6. Platz Marché Fläming Ost 1.59
7. Platz Marché Pfalz 1.72
8. Platz Marché Medenbach Ost 1.73
Region Mitte:
1. Platz Marché Hirschberg 1.48
Region Nord:
1. Platz Marché Holmmoor Ost 1.78
Region Mitte-West:
1. Platz Marché Hünxe Ost 1.94

ÖKO-TEST: Gartenmöbel aus Tropenholz

Fördert man mit Gartenmöbeln aus Tropenholz die Abholzung des Regenwalds? Dieser Frage
ist ÖKO-TEST nachgegangen. Das Verbrauchermagazin hat deshalb Gartenmöbel nicht nur von
zertifizierten Laboren auf problematische Holzschutzmittel, Schwermetalle und Weichmacher
durchchecken lassen, sondern auch vom Hersteller Nachweise zum Herkunftsland des
verarbeiteten Holzes und zu den ursprünglichen Waldformationen, in denen das Holz
gewachsen ist, angefordert. Dabei stellt sich heraus, dass zwar die Möbel kaum Schadstoffe
enthalten, doch einige Hersteller können nicht belegen, dass das Holz aus kontrollierter
Waldwirtschaft stammt.

Die Recherchen zeigen, dass Firmen wie Kettler und Max Bahr ihre Verantwortung ernst
nehmen und belegen können, dass die verwendeten Hölzer nicht durch eine illegale Rodung des
Regenwaldes gewonnen werden. Manche Gartenmöbelhersteller konnten dagegen keinen
Nachweis erbringen und legten aussagelose Bescheinigungen vor die zum Teil von den
Holzverkäufern selbst stammten. Ausgerechnet bei der Edelmarke Garpa stellte sich heraus,
dass diese unter anderem bei einem indonesischen Unternehmen Teak bezieht, das aufgrund
von Korruption und illegalem Holzhandel das FSC-Zertifikat verloren hat.

ÖKO-TEST empfiehlt Verbrauchern, beim Kauf von Gartenmöbeln darauf zu achten, dass diese
das FSC-Siegel haben. FSC steht für Forest Stewardship Council und garantiert, dass für die
Gartenmöbel keine Regenwälder zerstört werden. Allerdings ist dieses Siegel noch
verbesserungswürdig, wie ÖKO-TEST anmerkt, denn meist stammt das Holz von
Monokultur-Plantagen, auf denen Pestizide gespritzt werden. Kritisch ist auch zu
sehen, dass das FSC-System Holz aus weitgehend unberührten Wäldern zertifiziert.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juni 2012 gibt es seit dem 25. Mai 2012 im
Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Rezept von Cornelia Poletto

Schweinische Rouladen mit Birnen-Bohnen-Specksalat

Zutaten für 4 Personen:
500 g grüne Bohnen oder verschiedene Bohnensorten (grüne Bohnen, Schneidebohnen, Wachsbohnen)
8 dünne Schweineschnitzel
8 dünne Scheiben Lardo di Colonnata (ital. fetter Speck, oder je 4 Scheiben Lardo und Pancetta)
8 Scheiben Tiroler Speck
3 rote Zwiebeln
1 EL Schweineschmalz
2 TL Dijonsenf
250 ml Cidre Poiré (Birnen-Cidre) oder trockener Cidre (Apfelwein)
4 EL Rapsöl oder Traubenkernöl
2 Birnen
2-3 EL Apfelessig
2 EL kalte Butter (nach Belieben)
Fleur de sel
Meersalz
einige Zweige Bohnenkraut
einige Zweige Majoran
Pfeffer aus der Mühle

1. Die Bohnen putzen und in kräftig gesalzenem, kochenden Wasser 10-15 Minuten bissfest garen. Bei Verwendung verschiedener Bohnensorten zuerst die Schneidebohnen ins kochende Wasser geben, grüne und Wachsbohnen etwa 2 Minuten später hinzufügen). Bohnen abgießen, in eiskaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

2. Die Schnitzel eventuell mit einem Plattiereisen oder Stieltopf zwischen Gefriebeuteln noch etwas flacher klopfen. Jeweils mit einer Scheibe Lardo belegen (oder 4 Schnitzel mit Lardo und 4 Schnitzel mit Pancetta belegen).

3. Den Tiroler Speck in Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen. Eine Zwiebel beiseite legen, den Rest fein würfeln. In einer Pfanne 1 TL Schmalz erhitzen. Die Hälfte der Speckstreifen darin anbraten.
Die Zwiebelwürfel hinzufügen und glasig andünsten. Majoranblättchen abzupfen, zugeben und kurz mitdünsten. Zwiebelmischung in eine Schüssel geben, den Senf unterrühren, die Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Schnitzeln verteilen. Aufrollen und mit Holzspießchen zustecken.

4. Den Backofen auf 140 °C vorheizen. Das restliche Schmalz in einer backofenfesten Pfanne erhitzen. Die Schnitzelröllchen darin ringsherum schön braun anbraten. Mit Cidre ablöschen, etwas einkochen lassen. Zugedeckt in den Backofen stellen und etwa 15 Minuten garen.

5. Die restlichen Speckstreifen in 1 EL Öl anbraten. Die restliche Zwiebel halbieren und quer in dünne Scheiben schneiden. Zum Speck geben und glasig andünsten.

6. Die Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Salzen und pfeffern. Bohnenkrautblättchen abzupfen und zugeben. Die Birnen schälen und in Spalten schneiden, dabei das Kerngehäuse entfernen. Birnen und Speckmischung zu den Bohnen heben. 2 EL Essig und das restliche Öl unterheben. Salat mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Schweinefleisch-Röllchen schräg halbieren, mit Fleur de sel und Pfeffer würzen und mit dem Birnen-Bohnen-Specksalat anrichten. Soße nach Belieben noch etwas einkochen lassen, mit kalter Butter binden und darüber träufeln.

Tipps:
Durch die Zugabe von etwas Speisenatron zum Bohnen-Kochwasser bleiben die Bohnen besonders schön grün.
Birnen- oder Apfelstücke werden nicht braun, wenn man sie nach dem Schneiden in Zitronenwasser legt.

Qualität versagt als Kompass im Lebensmittelmarkt

Im Supermarkt schlägt der Preis die Qualität, weil Verbraucher Qualität nicht bewerten, vergleichen und überprüfen können. Hersteller und Gesetzgeber sind gefordert, Bedingungen für einen funktionierenden Qualitätswettbewerb zu schaffen. Das ist das Ergebnis der Studie „Trends in der Lebensmittelvermarktung“, die die Agrifood Consulting GmbH im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) erstellt hat. Sie ist Teil der begleitenden Verbraucherforschung des vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Portals www.lebensmittelklarheit.de .

„Im Lebensmittelmarkt läuft etwas grundlegend schief. Zwischen Werbe- und Produktrealität klafft oft eine große Lücke, die Politik und Hersteller schließen müssen“, fordert Vorstand Gerd Billen. Die Trendstudie diagnostiziert ein folgenschweres Marktversagen: Verbraucher interessieren sich zunehmend dafür, ob ein Produkt biologisch und regional hergestellt wurde oder Hersteller den Tierschutz achten. Doch solche Qualitätsmerkmale sind am fertigen Produkt schwer überprüfbar, denn die Regeln für die Kennzeichnung und Aufmachungen sind unklar. Und es mangelt an verlässlichen Siegeln. Diese Lücke füllen Hersteller mit plakativen Werbeaussagen, die einem Realitätscheck häufig nicht standhalten, wie zahlreiche auf dem Portal www.lebensmittelklarheit.de dokumentierte Fälle belegen.

Funktionieren ausgelobte Qualitätsmerkmale nicht als Orientierungshilfe, wird der Preis zum einzig relevanten Merkmal für die Kaufentscheidung. Die Folge: Qualitätshersteller werden aus dem Markt gedrängt, es droht ein ruinöses Preis- und schlussendlich Qualitätsdumping. „Klare Regeln und Standards sind deshalb im Interesse von Verbrauchern und Anbietern“, sagt Billen. Damit Verbraucher unter über 100.000 Lebensmittelprodukten bewusst entscheiden können, sei ein verlässliches „zweites Preisschild“ erforderlich, das Produkt- und Prozessqualität sichtbar macht.

Auf Grundlage der Studienergebnisse sind aus Sicht des vzbv und der Verbraucherzentralen folgende Maßnahmen notwendig:

Mehr Orientierung durch verlässliche Labels: Wenn sich die Wirtschaft nicht eigenständig auf verbindliche Kriterien für wichtige Vertrauenseigenschaften von Produkten einigen kann, muss der Staat analog zum Biolabel unabhängige Siegel einführen. Sie müssen Standards für die sozialen und ökologischen Produkt- und Herstellungsbedingungen definieren und deren Einhaltung garantieren.
Mehr Klarheit und Wahrheit: Lebensmittelhersteller müssen Qualitätseigenschaften auf der Produktvorderseite klar kennzeichnen. Auf der Hauptschauseite ausgelobte Zutaten, ob negativ oder positiv, müssen den Verbrauchererwartungen entsprechen, die sie wecken. Dies ist von den Herstellern zu belegen.
Mehr Gewicht für Verbraucherinteressen: Dies betrifft insbesondere die Deutsche Lebensmittelbuchkommission (DLBK), die in ihren Leitsätzen Herstellung, Beschaffenheit und sonstige Merkmale von Lebensmitteln beschreiben, die für ihre Verkehrsfähigkeit von Bedeutung sind. Insbesondere fordert der vzbv eine Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuchs (LFGB) und der Geschäftsordnung der DLBK. Derzeit können Wirtschaftsvertreter unliebsame Reformen blocken, soweit sie geschlossen abstimmen.
Mehr Unabhängigkeit: Der Gesetzgeber muss der Lebensmittelbuchkommission ein angemessenes Budget für eigene Marktrecherchen bereitstellen, damit diese unabhängige Expertisen über Verbrauchererwartungen einholen kann.
Mehr Verbraucher fragen: Lebensmittelhersteller sollten dazu verpflichtet werden, Produkte vor der Markteinführung empirisch daraufhin zu prüfen, ob sie von den Verbrauchern verstanden werden. Dadurch würden irreführende Produktnamen und eine unverständliche Aufmachung und Kennzeichnung frühzeitig verhindert.

Chicagoer Hotels – erste Adresse in den USA für Luxus

Yahoo!Travel hat Bewertungen von Luxus-Hotels verglichen und ausgewertet: Elysian Hotel Chicago und Trump International Hotel & Tower belegen den ersten und dritten Platz

Es gibt eine Vielzahl von Reiseführern, Magazinen und Internetseiten, die Urlaubern die Suche nach den besten Hotels erleichtern wollen. Während sich einige davon auf interne Experten berufen, sammeln andere die Bewertungen von Gästen. Mit dem Ziel, eine möglichst unbefangene Liste der besten Hotels in den USA zu erstellen, hat Yahoo!Travel viele der Empfehlungen dieser verschiedenen Quellen ausgewertet. Die Redaktion verglich über 850 Luxus-Hotels, die 49 größere Reiseziele abdecken. Insgesamt schafften es 86 davon auf die Liste der besten Hotels in den USA. Die Top Ten gab Yahoo!Travel kürzlich bekannt: Den ersten Platz bestritt das Elysian Hotel Chicago, das Trump International Hotel & Tower in Chicago belegte Platz drei.

Das Elysian Hotel Chicago wird laut Yahoo!Travel den hohen Ansprüchen seiner Gäste gerecht wie kein zweites Hotel in den Vereinigten Staaten. Die Räumlichkeiten sind mit Kaminen, großen Bädern und ausgeklügelten High-Tech-Entertainment-Systemen ausgestattet. Zusätzlich hat das Hotel mit dem „Balsan“ und dem „RIA“ zwei Restaurants zu bieten, die dieses Jahr mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden. Das hauseigene Spa ist ebenfalls preisgekrönt. „Besucher werden es schwer haben, einen eleganteren Ort als das Elysian Hotel Chicago zu finden“, heißt es im Reiseführer Fodor’s. Auch mit der einzigartigen Lage im angesagten Near North Side-Viertel konnte das Hotel punkten.

Das Trump International Hotel & Tower hingegen fällt durch seine atemberaubende Architektur auf und kann mit berühmteren Gebäuden Chicagos durchaus mithalten. Neben den hervorragenden Annehmlichkeiten wie dem „Spa at Trump“, der Cocktail-Lounge „Rebar“ und dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant „Sixteen“, setzt das Trump International Hotel & Tower vor allem auf erstklassigen Service.

Nähere Informationen zu Chicago und Illinois erteilt das Fremdenverkehrsbüro Chicago & Illinois, Frankfurt/Main, Telefon 069-255 38 280, www.gochicago.de

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