Müritz Fischtage

Müritz Fischtage vom 27. September bis 12. Oktober an rund 30 Orten

Müritzer Zanderfilet, Barsch und Miesmuscheln im Krebsfond, Welshofpaella: Vom 27. September bis zum 12. Oktober finden die 8. Müritz Fischtage statt. Bei der großen Eröffnung mit dem traditionellen Plauer Fischzug finden sich Fischer, Köche und Musiker zum Festmarsch zusammen. Darüber hinaus können Gäste auf dem regionalen Fischmarkt köstlichen Fisch erwerben und in der Räucherschule oder beim Filetierkurs ihre Fähigkeiten bei der Zubereitung verbessern. Zudem stehen Vorträge zum Thema „Nachhaltige Fischerei der Müritzfischer“ im Müritzeum oder ein „Großes Krebsessen“ in der Fischerei Alt Schwerin auf dem Programm. Nach dem Genussfinale vom 3. bis 5. Oktober, einer Veranstaltung in Waren (Müritz), zu der eine Live-Kochshow und ein Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie gehören, finden die Müritz Fischtage beim Abfischfest an der Bolter Schleuse am 10. und 11. Oktober ihren Abschluss. Organisiert wird die kulinarische Veranstaltungsreihe von den Müritzfischern, ein Netz verschiedener Fischereibetriebe rund um den größten deutschen Binnensee. Unter www.mueritz-fischtage.de finden Interessierte alle Teilnehmer sowie die angebotenen Speisen.

www.mueritz-fischtage.de

Sascha Ludwig

Der eine Tisch. Einmal am Tag. Das eine Menü. Etwas Besonderes kommt!
An Tisch 21 gart die fangfrische Garnele auf Salzstein, kommt der nur scheinbar rohe Barsch mit essbaren Schuppen daher oder blutet die Orange zum Dessert sichtbar aus. Statt Rieslinghype fließen schon tot gewähnte Rebsorten ins Glas oder handgebrautes Bier. Erinnerungen unserer Kindheit werden wach, wenn wir die Kunst des Tranchierens, Filetierens und Flambierens beobachten. Wie eine längst vergangene Epoche fühlt es sich an, wenn Flaschen mit Säbeln geköpft oder Zangen dekantiert werden.

Im Filetstück – das Gourmetstück laden Küchenchef Sascha Ludwig, Gastgeber Mayk Blattgerste und Sommelier Nicolas Spanier ihre Gäste von März an allabendlich zu einer einzigartigen, außergewöhnlich spannenden und emotionalen Reise durch Geschmackserlebnisse, Sinneswahrnehmungen und Emotionen ein: Tisch 21 – mehr als nur ein Tisch!

„Uns drei verbindet die Leidenschaft für Genuss auf höchstem Niveau. Ob neue Techniken und Produkte in meiner Küche, unerwartete Weinempfehlungen von Torro oder Mayks Dienst am Gast mit fast vergessener Handwerkskunst“, so Sascha Ludwig, „wir denken stets über unseren Job und seine Möglichkeiten nach, die wir gern umfangreich ausschöpfen möchten. Mit Tisch 21, so die drei unisono, hätten sie sich einen Traum erfüllt: „An Tisch 21 zünden wir das gesamte Feuerwerk unserer Handwerkskunst!“, sagt Mayk Blattgerste.

Tisch 21 bleibt von März an allabendlich reserviert für zwei bis vier neugierige, experimentierfreudige, sinnenfrohe Gourmets, die sich an der Uhlandstraße 156 vom Filetstück-Team auf eine Genießerreise in fünf Gängen begeben. Inklusive Champagner-Aperitif, Wein, Wasser und Kaffee kostet das Tisch-21-Menü 99,00 Euro pro Person. Reservierungen sind erforderlich unter Uhlandstraße@filetstück-berlin.de

www.filetstück-berlin.de

Angelerlebnisse in Schweden – von rustikal bis luxuriös

Viel unberührte Natur, saubere und kristallklare Gewässer und eine enorme Fischvielfalt – Schweden ist ein absolutes Paradies für Angler und alle, die diesen Sport einmal ausprobieren möchten.

Gibt es ein urtümlicheres Erlebnis, als den frisch gefangenen Fisch direkt auf dem Feuer selbst zuzubereiten? Und was lässt sich besser genießen, als der von einem professionellen Koch zubereitete eigene Tagesfang?
Wer möchte, kann dieses Erlebnis auch mit einer Weinprobe vor dem Essen verbinden – beispielsweise im historischen Herrenhaushotel Munkedals Herrgård etwa 100 Kilometer nördlich von Göteborg. Hier können die Gäste beim Essen sogar dem Rauschen des Flusses Örekilsälven lauschen, der zu den besten Lachsangelgewässern des Landes zählt. Der größte Lachs, der hier 2011 gefangen wurde, wog immerhin stolze 17,4 Kilogramm. Aber auch Hecht, Barsch und Zander sind in den zahlreichen Seen von Bohuslän und Dalsland in großer Menge vertreten.

Munkedals Herrgård kombiniert diese Naturerlebnisse – wahlweise auf eigene Faust oder im Angelpaket mit lokalem Guide – mit einem Verwöhnprogramm aus eleganter, historischer Unterkunft und genuinem Essen ( http://www.swedenfishing.com/en/tourismcompanies/munkedalskog#1 ).

Ein neues, spannendes Angelpaket bietet auch das Hotel Ystad Saltsjöbad in der südschwedischen Region Skåne an. In der Krimi-Hochburg Ystad (Wallanders Heimat) steht das Hochseefischen nach Dorsch im Mittelpunkt, je nach Saison werden die Köder aber auch nach anderen Fischarten ausgeworfen, z. B. Hering, Forelle und Lachs. Und bevor am Abend ein leckeres Menü auf die Gäste wartet, geht es zur Entspannung nach einem Tag auf See in den gut ausgestatteten Spa-Bereich. Kurz: Angelurlaub für Genießer.
http://www.swedenfishing.com/en/tourismcompanies/ystad_saltsjobad Mehr Infos zur Region gibt es unter: http://skane.com/de/frontpage

Zu Tisch in … Wallonien

So, 27.09. um 17:05 Uhr arte

Zu Tisch in … Wallonien

Bier – auf der „Ferme Rose“ im südbelgischen Hennegau schmort man damit nicht nur den stattlichen Hahn vom Bauernhof der Nachbarn, sondern auch einen Flussaal oder einen schönen Barsch. Und selbst die Crème brûlée zum Nachtisch bekommt den ganz besonderen Geschmack durch das Saint-Feuillien Brune-Bier aus der nahen Brauerei.

Véronique Roisin, die mit ihren Eltern die rosafarbene „Ferme“, ihr Gut bei Thieusies, bewirtschaftet, schwört auf frische Zutaten aus der Region. Sie kocht für ihre Eltern und häufig auch für zahlende Gäste. Die „Grande Salle“ und die „Salle Soleil“ kann man nämlich mieten – zum Beispiel für Taufen und Hochzeiten. Véronique vermietet auch Gästezimmer in dem ehemaligen Wirtschaftshof der Abtei von Binche. Im wallonischen Hennegau haben Franzosen und Deutsche ihre Spuren hinterlassen. Die wechselvolle Geschichte der Region spiegelt sich auch in der Küche wider: Spanische Soldaten ließen vor 500 Jahren ein Rezept für Escabeche oder Escavèche zurück. Véronique kocht die belgische Version – natürlich nicht mit Wein, sondern mit Bier, wie es sich in Wallonien gehört.

Victoriasee-Barsch aus nachhaltiger Fischerei

Victoriasee-Barsch aus nachhaltiger Fischerei: Erstmals Betrieb in Entwicklungsland zertifiziert

– In Bukoba, Tansania, ist der erste nachhaltig bewirtschaftete Fischereibetrieb in einem Entwicklungsland von Naturland ausgezeichnet worden. „Deutsche See“ ist an dem Pilotprojekt, das als Vorbild für weitere Zertifizierungen in Entwicklungsländern fungiert, maßgeblich beteiligt. Das Nachhaltigkeits-Konzept für die afrikanische Produktionsstätte sieht neben einer Zertifizierung der Fischprodukte auch weitere finanzielle Unterstützung sowie die Einführung sozialer und ökologischer Standards vor. „Deutsche See“ stellt das Sortiment ab sofort vollständig auf den „Naturland-Wildfisch“-zertifizierten Victoriasee-Barsch um.

Ausgangslage

Während in den westlichen Industrienationen die Zahl der Fischereibetriebe stetig steigt, welche die Fischbestände nachhaltig bewirtschaften, ist die Umstellung auf diese Standards für kleine Fischereibetriebe in Entwicklungsländern oft eine große Herausforderung. Zum einen fehlen ihnen finanzielle Mittel und qualifizierte Arbeitskräfte, die für eine solche Zertifizierung notwendig sind. Zum anderen ist in diesen Ländern bisher kaum ein Bewusstsein darüber vorhanden, wie wichtig der Schutz der Umwelt auch für ihre eigene ökonomische Existenz ist. Rund 90 Prozent der Entwicklungsländer-Fischereien sind lokale Betriebe mit kleinen Booten und geringem Fang. Industriefischerei, wie man sie in westlichen Ländern vorfindet, existiert dort kaum.

Die westlichen Märkte fordern jedoch zunehmend Produkte, die nachweislich aus nachhaltiger Fischerei stammen. Entsprechende Siegel, wie beispielsweise vom MSC, schaffen Orientierung für die Verbraucher. Verschiedene Einzelhandelsketten kündigten zudem an, in naher Zukunft ausschließlich Produkte aus nachhaltiger Fischerei im Sortiment zu führen. Fischprodukte aus Entwicklungsländern, die diese Standards nicht erfüllen, haben auf dem Weltmarkt somit keine Chance.

Zertifizierern wie dem MSC oder zum Beispiel Naturland fehlte es bisher an Erfahrung, Fischereien in Entwicklungsländern zu beurteilen. So ist der Zertifizierungsprozess des MSC auf die kommerzielle und industrialisierte Fischerei ausgerichtet. Naturland hatte zwar schon Zertifizierungen in Entwicklungsländern durchgeführt, bisher jedoch nur für ökologische Aquakulturbetriebe, in denen Biofisch gezüchtet wird.

Pilotprojekt in Bukoba, Tansania

„Deutsche See“, Naturland, die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und andere haben sich im Jahr 2006 zusammengeschlossen, um in einem Pilotprojekt die erste Fischerei in einem Entwicklungsland umzustellen. Nach drei Jahren intensiver Arbeit sind rund 700 Fischer aus Bukoba in Tansania nun erfolgreich zertifiziert, und ihre Produkte dürfen das „Naturland Wildfisch“-Siegel tragen. Dieses Siegel steht für nachhaltige Fischerei und beinhaltet zahlreiche ökologische und soziale Kriterien. Es ist kein Biofisch-Siegel, da Wildfischereien nicht biozertifiziert werden können.
Grundvoraussetzung für die Realisierung war zunächst, dass sich die kleinen lokalen Fischereien zu einer großen Erzeugergemeinschaft zusammenschlossen. So konnten in den Produktionsstätten einheitliche europäische Management- und Hygienestandards implementiert werden. Die Produktionen verfügen heute über zertifizierte Qualitätsmanagement-Systeme sowie eine moderne Verarbeitung und Logistik.

Außerdem führte man ökologische und soziale Standards ein. Zum Beispiel wurden adäquate Wohnsituationen für die Fischerfamilien und Bildungsangebote für ihre Kinder geschaffen. Regelmäßig werden Sicherheitsschulungen für Erwachsene durchgeführt. Es gibt eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, mobile Gesundheitsservices für entlegene Gebiete, ausreichend sanitäre Einrichtungen und einen besseren Zugang zu Trinkwasser für alle beteiligten Familien. Auch eine funktionierende Verkehrsanbindung wurde aufgebaut.

Zukunft

Der Victoriasee-Barsch mit „Naturland-Wildfischsiegel“ wird in den nächsten Wochen auch im deutschen Handel erhältlich sein, „Deutsche See“ stellt das eigene Sortiment ab sofort vollständig auf den „Naturland-Wildfisch“-zertifizierten Fisch um. Das erfolgreiche Pilotprojekt in Bukoba zeigt, dass nachhaltige Fischerei auch in Entwicklungsländern möglich ist. So wird dort ein Bewusstsein dafür geschaffen, Lebensräume aktiv zu schützen und zu erhalten, und es wird die Lebenssituation der häufig armen Fischerfamilien verbessert. Ziel ist, im nächsten Schritt weitere der um den 70.000 Quadratkilometer großen Victoriasee ansässigen Fischereien zu zertifizieren.

„Deutsche See“ mit Hauptsitz in Bremerhaven ist in Deutschland die Nummer Eins bei der Vermarktung von Fisch und Meeresfrüchten. In bundesweit mehr als 20 Niederlassungen beschäftigt das Unternehmen rund 1.700 Mitarbeiter und beliefert mehr als 35.000 Kunden vom Lebensmitteleinzelhandel, der Gastronomie und Top-Gastronomie über Caterer bis hin zur Betriebs- und Sozialgastronomie. Der weltweite Einkauf hochwertiger Rohwaren, die sorgfältige und kundenindividuelle Produktion und Veredelung in der Bremerhavener Manufaktur, das überdurchschnittliche Qualitätsmanagement und die im Markt einzigartige Logistik zeichnen das Unternehmen aus. Seit November 2003 gehört die Feinkostmarke BEECK zu „Deutsche See“. Als Marktführer ist sich das Unternehmen der ökologischen, gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung zum nachhaltigen Schutz der natürlichen Ressourcen bewusst. „Deutsche See“ engagiert sich schon lange aktiv für den Erhalt der Fischbestände und den Umweltschutz.

Weitere Informationen: Auf www.deutschesee.de finden Sie alles Wissenswerte rund um Fisch & Fischgenuss.

Unter Volldampf

VOX, Dienstag, 17.02., 19:50 – 20:15 Uhr

Wenn sich Carine (31) die Zutatenliste für den Zwischengang, Barsch unter der Kaffeebohnenkruste, ansieht, ahnt sie, wie viel Arbeit auf sie zukommt …

Marion, Oliver, Carine, Marco und Anna sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Fusion‘ in Hamburg zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat in fünf Tagen sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

Tag 2:
Marion/Dessert: Mousse vom karamellisierten Meerrettich mit Apfelsorbet und Bratapfeljus
Oliver/Hauptgericht: Geflügelleber mit Ingwer-Kirschen an Mascarpone-Püree
Carine/Zwischengang: Barsch unter Kaffeebohnenkruste
Marco/Maître
Anna/Vorspeise: Tomaten-Orangen-Suppe mit gefüllten Kichererbsenbällchen

Alberta: Eisangeln, ein eiskaltes Vergnügen

Eisangeln ist viel mehr als nur Angeln bei kalten Temperaturen. Es ist eine spannende und vergnügliche Möglichkeit einen herrlichen Wintertag in Alberta zu genießen. Ob Hecht, Barsch, Lengfisch oder Zander: Angelsportfans werden begeistert sein.

Bei knisternder Kälte geht es mit Eis-bohrer, Eimer, Ködern, Angelruten, Zelt und der nötigen Verpflegung zum Eisangeln. Ein Wintererlebnis, das man sich in Alberta zum Beispiel am Lac Ste. Anne westlich von Edmonton nicht entgehen lassen sollte. Um die Wette geangelt wird im März beim Ling Fest auf dem Cold Lake in Alberta.

Damit der Ausflug auch wirklich Spaß macht, sind die richtige Ausrüstung und das richtige Vorgehen wichtig. Wer mit einem Guide oder Outfitter zum Eisan-geln geht, sollte sicherstellen, dass auch die entsprechende Kleidung zur Verfügung gestellt wird. Expertentipp: Drei Schichten! Zunächst eine atmungsaktive Schicht, dann Wolle und schließlich winddichtes Material. Außerdem Schutzbrille, Fäustlinge und eine Mütze mit Ohrenklappen nicht vergessen, sowie wasserdichte und gut isolierte Schuhe anziehen. Aber keine Angst, meist gibt es für die Eisangler tragbare Zelte oder andere Schutzvorrichtungen, wo es dann angenehm warm ist. Weil man beim Eisangeln viel Zeit mit Warten ver-bringt empfiehlt es sich auch, einen Klappstuhl und heiße Getränke mitzunehmen.

Wann trägt das Eis überhaupt? Nur wenn es mehr als 20 cm dick ist, sollte man es betreten; für Fahrzeuge ist eine Eisdicke von mindestens 40 bis 60 cm erforderlich. Sind schon andere Eisangler unterwegs, so ist es ratsam auf deren Spuren zu fahren. Für das obligatorische Loch im Eis verwendet man meist einen Eisbohrer oder – eher altmodisch – hackt es mit dem Stemmeisen auf. Jeder Angler darf zwei Löcher bohren. Immer mit dabei ist beim Eisangeln ein großer Eimer, denn darin lassen sich am besten Ruten, Rollen und die übrige Angelausrüstung transportieren. Wichtig sind auch die „tip ups“. Diese „Anzeiger“ können zum Beispiel einfache Flaggen sein, die sich bewegen, wenn der Fisch anbeißt.

Weitere Informationen zum Thema Eisangeln finden sich unter www.AlbertaSportFishing.com

Tipps und Tricks zum Eisangeln gibt es auch vom Spezialanbieter Get Hooked Fishing Adventures: Wer auf Hecht angelt, sollte als Köder Elritzen oder Stint verwenden. Für Barsche empfiehlt sich ein sehr kleiner Jig (Kunstköder) mit Maden. Weißfische werden in seichteren Gewässern mit Würmern oder Maden gefangen.

Die Köder gibt es in Ausrüstungsläden und an Tankstellen. Zander angelt man am besten am frühen Morgen, Spätnachmittag oder frühen Abend im seichten Wasser. Get Hooked Fishing Adventures präsentiert sich unter www.gethookedfishing.com

Die gültigen Angelbestimmungen finden sich im Alberta Guide to Sportfishing Regulations. In Alberta werden im Winter mehr Weißfische und Barsche gefan-gen als im übrigen Jahr. Daneben gibt es Hecht, Zander, Forelle und Lengfi-sche. In den Seen und Flüssen der Provinz darf überall geangelt werden, die örtlichen Bestimmungen sind jedoch zu beachten. Alberta Guide To Sport-fishing Regulations, www.albertaoutdoorsmen.ca/fishingregs

Beim Ling Fest im März geht es am Cold Lake um das Wettangeln von Ling Cod (Lengfisch). Der zweitägige Wettbewerb ist fast schon „Kult“ unter Anglern, weil Ling Cod angeblich ähnlich wie Hummer schmeckt, wenn man ihn kocht und in Knoblauchbutter tunkt. Dabei ist das Wettangeln eine echte „Heckklap-pen-Party“. Die Stadtverwaltung räumt dabei einen Weg auf dem zugefrorenen See frei, so dass man bis zur Marina fahren kann. Dort wird ein Loch ins Eis gebohrt, ein oder zwei Leinen ausgeworfen und sich dann in das warme Auto zurückgezogen. Man wartet bis die kleinen Köder ihr Werk getan haben und sobald die „tip ups“ zu wackeln beginnen, springt man hinaus und holt einen Lengfisch heraus, der im Durchschnitt 3 – 4 kg wiegt. Am Samstagnachmittag gibt es Unterhaltung u.a. mit einem Eishockeyspiel, einer 1 km langen Bahn für Eisschnellläufer, dem Marmeladen-Eimer-Curling und einer Eis-Skulpturen Ausstellung. Weitere Informationen und Anmeldung zum Ling Fest unter 1-800-840-6140.

www.TravelAlberta.com