Daniel Achilles

Das f r e i s t o f f geht in die zweite Runde: Daniel Achilles präsentiert sein neues Winterkonzept

Im vergangenen Sommer lief das Sommerkonzept f r e i s t o f f zum ersten Mal: Vier Wochen lang hat Daniel Achilles damals seinem Gourmet-Restaurant reinstoff den Rücken gekehrt und statt Fine Dining eine legere Wohlfühlküche angeboten, die in einem betont entspanntem Ambiente präsentiert wurde. Statt weißer Tischwäsche und edlem Geschirr gab es rustikales Packpapier und einen Mix aus Vintage-Porzellan und einfachem Besteck. Und auch das Serviceteam um Restaurantleiter Pascal Kunert und Stellvertreterin Juliane Winkler tauschte seine Anzüge gegen lässige Outfits im entspannten f r e i s t o f f Look aus.

Aufgrund des großen Erfolges geht es nun mit dem f r e i s t o f f weiter – allerdings als Winterkonzept. Vom 7. bis zum 25. Februar 2017 widmet sich Daniel Achilles der Kulinarik Großbritanniens, vom 28. Februar bis zum 18. März 2017 geht es kulinarisch nach Indien. Auch diesmal geht es dem 40-jährigen jedoch nicht darum, eine authentische Länderküche anzubieten, sondern vielmehr, mit für ihn fremden Produkten zu experimentieren, neue Produktkombinationen zu finden, daraus neue Gerichte zu entwickeln und dabei ganz frei agieren zu können. Trotz allem liegt im f r e i s t o f f, wie auch bei seinem großen Bruder dem reinstoff, der Fokus auf dem „Stoff“ – also dem Produkt.

Wer nun glaubt, Achilles hat genug von Gourmetküche, der irrt: Das reinstoff wird im Anschluss auch weiterhin wie gewohnt bespielt. Schließlich ist es genau diese Küche, für die Daniel Achilles mit zwei Michelin Sternen und 18 Gault&Millau Punkten ausgezeichnet wurde – und die es ihm überhaupt ermöglicht, ein Konzept wie das f r e i s t o f f anzubieten.

Das f r e i s t o f f befindet sich vom 7. Februar bis zum 18. März 2017 in den Räumlichkeiten des Restaurants reinstoff, Schlegelstraße 26c in 10115 Berlin und ist dienstags bis samstags von 12 bis 14 Uhr sowie von 18.30 bis 22.30 Uhr geöffnet. Reservierungen können wie gewohnt auf der Internet-Seite www.reinstoff.eu vorgenommen werden. Für weitere Fragen oder besondere Wünsche steht das Restaurantteam unter der Telefonnummer 030 30881214 oder per Email unter freistoff@reinstoff.eu zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter www.reinstoff.eu zu finden.

Kyung-Kuk Lee

Erfolgreicher Start des Gourmetrestaurants Ars Vivendi im Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte

Wie kann man Erfolg messen? Mit einer Stoppuhr, in Dax-Kurven oder der Anzahl von Oldtimern, die in der Garage stehen? Mit den Klicks von Facebookfreunden und Herzchen für hochgeladene Bilder auf Instagram? Mit einer höheren Auflage oder den Designerlabeln an der Kleidung, die man trägt? Edmund Dornhöfer, Eigentümer des Relais & Châteaux Hotels Jagdhof Glashütte und sein Team messen Erfolg daran, dass Teller leer sind, Gäste viele Grüße an den Koch bestellen und immer wieder zurück in sein Countrystil-Hotel ins Wittgensteiner Land kommen.

In den letzten beiden Wochen war dies sehr häufig der Fall und Edmund Dornhöfer zog jetzt ein erstes Fazit: „Die Eröffnung war ein voller Erfolg. Wir waren ausgebucht und konnten schwerlich alle Reservierungen unterbringen“, äußerte sich der charismatische Jagdhofpatron, der stets vor Ideen sprüht und zu den Top50-Hoteliers in Deutschland zählt zufrieden. „Zudem bestand ein großes Interesse am Arrangement „Gourmet & Night“, bei dem man nicht nur die indische Küche à la „Ayurveda auf dem Teller“ genießen konnte, sondern auch noch eine Übernachtung plus zahlreicher Specials erhielt.“ So kombinierten clevere Besucher die neue indische Kulinarik mit der erholsamen Natur der Wittgensteiner Wälder und dem Komfort eines luxuriösen Country Style Zimmers im, mit viel Liebe zum Detail, eingerichteten Hotel.

Als erster „Gastkoch“ hatte der mehrfach – u.a. vom World Gourmet Summit – ausgezeichnete Preetam Singh Sodi Töpfe und Pfannen im Ars Vivendi wieder in Betrieb genommen. Besonderen Wert legt der indische Spitzenkoch auf authentische Gewürze und Zutaten. Kyung-Kuk Lee, gastronomischer Leiter im Jagdhof Glashütte, war deshalb nicht nur im Internet unterwegs, sondern fuhr teilweise mehrere hundert Kilometer, um Ingredienzen aus der indischen Küche zu besorgen: „Die hohe Qualität der Speisen und die Zufriedenheit unserer Gäste ist uns sehr wichtig, dafür nehme ich gern mal eine längere Fahrzeit in Kauf“, äußerte er sich bescheiden.

Besonders erfreut war das Jagdhofteam darüber, dass viele Gäste aus umliegenden Großstädten wie Köln, Dortmund und Bochum die Gelegenheit wahrgenommen hatten, das neue Ars Vivendi sowie authentische indische Küche kennenzulernen. Gleichzeitig konnte der Empfang zahlreiche Besucher aus den Niederlanden begrüßen, die das Gourmeterlebnis als Anlass für mehrtägige Übernachtungen nutzten. Außerdem unter den Gästen: bekannte Gesichter aus der Wirtschaft, die ihre Belegschaft als Dankeschön in den Jagdhof Glashütte eingeladen hatten oder – tatsächlich – adlige Herrschaften wie die Fürsten von Sayn-Wittgenstein, die regelmäßig im Jagdhof Glashütte tafeln.

Und wie geht es jetzt weiter mit dem Ars Vivendi?
„Der Zuspruch von Lieferanten exotischer Zutaten und das Interesse anderer Gastronomen an neuen indischen Konzepten mit natürlicher und authentischer Küche ist sehr groß“, beantwortete Kyung-Kuk Lee entsprechende Nachfragen. „Man tauscht sich aus und jedes Mal erkennen wir, dass es einen merklichen Trend und eine Nachfrage für gehobene exotische und natürliche kulinarische Erlebnisse in Deutschland gibt. Aufgrund dessen haben wir uns entschlossen, das Angebot von Herrn Sodi im Rahmen des Gastköche Festivals 2016 vorerst bis Herbst zu verlängern. Denn es gibt nichts Schöneres, als mit Genießern und Gleichgesinnte, spannende Geschmackserlebnisse zu zelebrieren und authentische Cuisine zu genießen.“ Natürlich wird dabei auch munter experimentiert. „Ganz aktuell hat Herr Sodi einen Wittgensteiner Hirsch mit indischen Gewürzen verfeinert „, ergänzte Kyung-Kuk Lee und verschwand … vielleicht um neue, originale indische Schätze zu besorgen?

Gero Porstein

Gero Porstein wird neuer Küchenchef im Carlton Hotel St. Moritz Im Restaurant Romanoff setzt er auf authentische Schweizer Küche

Zum Start der Wintersaison 2014 / 2015 übernimmt Gero Porstein im Carlton Hotel St. Moritz die Herrschaft über das kulina- rische Programm des Fünfsternehaueses und setzt sich mit seiner Passion für die Kochkunst für das kulinarische Wohl der Gäste des Fünfsternehotels ein. Während im Restaurant Da Vittorio St. Moritz (1 Michelin Stern, 17 Gault&Millau Punkte), unter der Regie der Cerea Brüder, weiterhin italienische Haute Cuisine zelebriert wird, setzt Hoteldirektor Dominic Bachofen mit Porstein jetzt im Restaurant Romanoff auf authentische Schweizer Küche.

Die Liebe zur Schweiz hat der 34-jährige Westfale früh entdeckt. Unmittelbar nach seiner Berufsausbildung zum Koch in der deutschen Kleinstadt Soest, kam er im Jahr 2001 in die Schweiz und durchlief in verschiedenen Betrieben die Stationen vom Com- mis bis zum 1. Sous Chef. Unter anderem war er im Park Hotel Waldhaus in Flims, im Zermatterhof in Zermatt sowie im Kulm Hotel in St. Moritz bevor er 2007 erstmalig im zur Tschuggen Hotel Group gehörenden Hotel Eden Roc in Ascona tätig war. Im darauffolgenden Winter wechselte er als Sous Chef zur Wiedereröffnung des Carlton Hotel nach St. Moritz und bereicherte das Neueröffnungsteam mit seiner Passion fürs Kochen. Von Juni 2010 bis Oktober 2012 war er dann Executive Sous Chef im Tschuggen Grand Hotel in Arosa. In dieser Zeit wurde das Küchenteam des Gourmetre- staurant La Vetta erstmalig mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Anschliessend hat er erneut ins Carlton Hotel St. Moritz gewechselt und in der Wintersaison 2012 / 2013 den bisherigen Küchenchef des Carlton Hotel als Executive Sous Chef unterstützt, be- vor er im Herbst 2013 die Küchenleitung im Schwesternhotel Eden Roc in Ascona für das Restaurant Marina übernommen hat. Als neuer Küchenchef des Carlton Hotel St. Moritz kann er jetzt ab Dezember 2014 seine Erfahrung und seine Leidenschaft für die Kochkunst engagiert für das kulinarische Wohl der Gäste des Fünfsternehotels einsetzten.

Authentische Schweizer Küche im gepflegten Ambiente, so lautet die Neuausrichtung des eleganten Restaurants Romanoff im Carlton Hotel St. Moritz unter der Leitung des neuen Küchenchefs. Künftig stehen international bekannte Schweizer Klassiker wie Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti auf der Karte, die nach traditionellen Rezepten zube- reitet werden. Selbstverständlich dürfen auch die lokalen Spezialitäten wie Bünder Gerstensuppe, Pizokel oder Capuns nicht fehlen. Grossen Wert legt Porstein darauf so viel wie möglich Erzeugnisse aus der Region zu verwenden, die ergänzt werden von Spitzenprodukten aus der ganzen Schweiz. So dürfen sich die Gäste auf Engadiner Angus Rind aber auch auf Zander aus dem Luganer See oder Kalb aus dem Simmental freuen. Abgerundet wird das Angebot mit einer erlesenen Auswahl an Schweizer Wei- nen und Spirituosen sowie einem regionalen Käsesortiment, Schweizer Backwaren und Desserts. „In St. Moritz dürfen wir Gäste aus aller Welt empfangen“, erklärt Dominic Bachofen, General Manager des Carlton Hotel St. Moritz. „Wir haben festgestellt, dass vor allem die weit gereisten Gäste bei uns in den Bergen Schweizer Spezialitäten suchen, die wir ihnen mit der Neuausrichtung des Angebots im Restaurant Romanoff künftig bieten möchten.“

www.tschuggenhotelgroup.ch

Simone Jäger

Kreativ, innovativ, versiert: Simone Jäger (36) wird neuer Executive Chef im Restaurant La Véranda im Hotel Sans Souci Wien – Die Haubenköchin setzt auf kreative, bodenständige Kombinationen, die den Genuss und die Produkte in den Vordergrund stellen

Neben dem Haubenlokal wird die gebürtige Baden-Württembergerin auch das Küchenkonzept der hoteleigenen Cocktailbar „Le Bar“ und das Eventcatering im „Le Salon“ verantworten.

Bodenständige und authentische Zubereitung
In ihrer Küchenlinie vereint Simone Jäger bodenständige Gerichte mit saisonalen Produkten von Bauern und anderen Lieferanten aus Wien und Umgebung. „Ich bevorzuge die Arbeit mit frischen Zutaten von hoher Qualität und viel Geschmack. Meine Auswahl treffe ich nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten“, beschreibt Jäger ihren Kochstil. Auf die Verwendung von Convenience Produkten wird weitgehend verzichtet, dafür setzt die Küchenchefin auf hausgemachte Zutaten, die zum Teil nach altbewährten Techniken hergestellt werden. Zukünftig sollen auch längst vergessene heimische Rezepte auf der Karte landen. „Natürlichkeit ist mir immer ein Anliegen. Daher lege ich Wert auf eine bodenständige und authentische Zubereitung, die die einzelnen Geschmackskomponenten der Gerichte in den Vordergrund stellt“, so Jäger.

Kreative Hauben-Gastronomie
Vor ihrem Engagement bei La Véranda war Simone Jäger zuletzt als Executive Chef im Hollmann UTMT Beach & Spa Resort in Dikwella Sri Lanka und im Hollmann Salon in Wien tätig, der 2013 unter ihrer Leitung von Gault Millau mit einer Haube ausgezeichnet wurde. Nach dem Abschluss ihrer Kochlehre folgten Stationen in Deutschland und der Schweiz, ehe sie Ende 2002 als Alleinköchin ins Restaurant UNA nach Österreich kam. Ihre erste Erfahrung in der kreativen Hauben-Gastronomie sammelte sie 2007 im „Zum Finsteren Stern“.

Das Hotel Sans Souci Wien mit seinen 63 Zimmern und Suiten erstaunt und verwöhnt mit unvergleichlichem Sans Souci Charme – einer Melange aus lässigem Lifestyle, entspannter Atmosphäre und unaufdringlichem Luxus: Im hoteleigenen Spa Club werden die Besucher in eine Oase der Entspannung und des Wohlfühlens entführt, im Restaurant „La Véranda“ treffen Genussliebhaber auf täglich neue Geschmackserlebnisse und in der edlen Cocktailbar „Le Bar“ wird neben klassischen alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken, Longdrinks und traditionellen Cocktails auch eine exquisite Selektion feinster Champagnersorten serviert.

www.sanssouci-wien.com

Kreolisches Curry aus dem Karo

Man nehme gartenfrischen Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer, ein Freiland-Huhn vom Markt, exotische Gewürze und fertig ist das Nationalgericht der Mauriten: das Curry. Ganz besonders köstlich wird dieses, wenn Ravi Gookoolah, der Chef de Cuisine des Maradiva dabei den Kochlöffel schwingt. Der gebürtige Maurite findet beinahe jede Zutat direkt im hoteleigenen Karo, kreolisch für Garten. Dort sprießt und gedeiht auf 6.000 Quadratmetern alles, was das Herz begehrt: Kürbisse, Melonen, Chili, Zimt, Safran, Curryblätter, Koriander. Die endemische Pflanzenwelt der Insel hält alles bereit, um exotische Köstlichkeiten auf die Teller der Gäste des Fünf-Sterne-Resorts zu bringen. In den beiden Restaurants des Maradiva, Coast2Coast und Cilantro, werden authentische Gerichte auf höchstem Niveau serviert. Ziel ist es dabei, das Typische der mauritischen Küche einzufangen und das Beste, was die drei Kontinente, die die Kultur der Insel prägen, hervorgebracht haben, zu vereinen. Aber nicht nur Freunde des mauritischen Currys kommen dort voll auf ihre Kosten, denn natürlich landet im Maradiva auch fangfrischer Fisch aus dem Indischen Ozean auf dem Teller. Wer lieber im privaten Rahmen genießt, tut das beim Candle-Light-Dinner in der eigenen Villa oder barfuß unterm Raj-Zelt am Strand. Bei einem Kochkurs können Gookoolahs Spezialitäten auch direkt im Karo in der Open-Air-Showküche probiert werden.

www.maradiva.com

Dim Sum Haus, Hamburg

Hier schlägt das Herz der chinesischen Kochkunst in Hamburg

Es ist das älteste noch bestehende, chinesische Restaurant in Hamburg: Das Dim Sum Haus. Seit 1964 gibt es das kleine Lokal im Herzen St. Georgs, das bereits in dritter Generation von Familie Kwong geführt wird. Vier Spezialitätenköche aus China sind in der Küche des Hauses tätig, um die kulinarische Tradition des Landes zu wahren und die authentische Zubereitung der Gerichte zu gewährleisten – das wird nicht nur von den in Hamburg lebenden Chinesen, sondern auch von Promis und Staatsoberhäuptern geschätzt.

Chinesische Spitzenköche am Werk
Man muss schon genau hingucken, um den kleinen Eingang zum Dim Sum Haus an der Kirchenallee 37 nicht zu verfehlen. Wenige Schritte vom Schauspielhaus entfernt befindet sich die Tür; eine Treppe führt hinauf in den ersten Stock des Hauses, hinein in die kulinarische Welt Chinas. Spezialisiert ist das Restaurant auf die Zubereitung von „Dim Sums“ – wörtlich übersetzt „Kleinigkeiten die das Herz begehren“. „Es ist uns wichtig, authentische Gerichte anzubieten und die chinesische Kochkunst zu wahren“, erklärt Dennis Kwong, der das Restaurant gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Ehefrau Mary-Ann leitet.

Um die authentische Zubereitung der Speisen zu gewährleisten arbeiten bei Familie Kwong nur Spezialitätenköche aus China. Vier Jahre lang bleiben die Chinesen in Hamburg, dann gehen sie zurück in ihre Heimat. „Das machen wir schon so, seitdem mein Vater das Restaurant in den Siebzigern übernommen hat“, erklärt der 37-Jährige. In Deutschland sei es fast unmöglich einen Koch zu finden, der traditionelle Dim Sums anfertigen kann, so Kwong. Die uralte und recht aufwändige Zubereitungstechnik würden heutzutage selbst in China nur die wenigsten beherrschen. Bei den „Austausch-Köche“ sei dies anders. Kein Wunder – handelt es sich doch bei den meisten von ihnen um wahre Spitzenköche.

„In China sind die meisten unserer Leute Küchenchefs in sehr renommierten, großen Restaurants oder Hotels“, so Kwong. Viele derer, die in den vergangenen Jahrzehnten in der kleinen Küche in der Kirchenallee gearbeitet haben, sind heute erfolgreiche Gastronomen. „Unsere Küche ist wie ein Shaolin-Tempel. Hier steckt das Know How diverser Profis drin. Die Köche gehen, aber ihre Erfahrung und ihr Wissen bleibt“, so Kwong.

In der Gastronomieszene der Metropolen Hong Kong und Kanton ist das Hamburger Restaurant und der Name Kwong bekannt. Seit Jahren gehört Senior Jack Kwong zur chinesischen Koch-Landesjury. Er pflegt enge Kontakte zu ranghohen Vertretern seines Heimatlandes. Kwong fliegt immer persönlich nach China, um die neuen Köche für den Familienbetrieb auszusuchen.

Die Speisen des Kaisers
Die Geschichte der Dim Sum beginnt vor mehr als Tausend Jahren – damals erfreute sich der Kaiser der Sung-Dynastie an den Delikatessen. „Der Kaiser war gelangweilt vom Essen. Außerdem war es damals sehr warm, weshalb er keinen Appetit hatte. Also haben die Köche des Hofes kleine Häppchen als Appetizer serviert“, erzählt Kwong. Die Zubereitung der gefüllten Teigtaschen gleicht einer Kunst. „Der Teig besteht unter anderem aus gemahlenem Reis“, erklärt Dennis Kwong. Mit schnellen Bewegungen füllen die Profis die kleinen Teigfladen, bevor er ihn zu einer Art Säckchen formt mit bis zu elf zarten Falten. Direkt vor dem Servieren werden diese in einer speziellen Vorrichtung schonend dampfgegart. „Dadurch bleiben die Vitamine erhalten“, so Kwong.36 verschiedene Dim-Sum-Gerichte stehen auf der Karte des Restaurants. Aber das ist noch nicht alles: Neben Gerichten wie Hummer mit Fadennudeln, Schweinefilet Cha-Siu BBQ und vielen leckeren Tofu-Gerichten, gibt es bei Familie Kwong auch die klassische Pekingente. Hergestellt wird diese ebenfalls mit einem alten chinesischen Verfahren, der Siu-Lap-Grillkunst. Auf „eingedeutschte Speisen“ wollen die Gastronomen möglichst verzichten. „Ente süß-sauer gibt es aber trotzdem“, sagt Dennis Kwong und lacht.

Eine moderne Familie mit traditionellen Werten
Vor über 30 Jahren ist Jack Kwong aus China nach Hamburg gekommen, um seinen Vater als Koch in der Küche des Restaurants zu unterstützen. Damals hieß das Lokal an der Kirchenallee noch „Restaurant China“, erst 2004 wurde es umbenannt. „Der Name hatte einfach keinen Wiedererkennungswert“, erklärt Sohn Dennis, der im Jahr 1974 in Hamburg-Wandsbek geboren wurde und das Familienunternehmen in dritter Generation leitet. Als er ein Junge war, musste er noch in der Küche stehen und Gemüse schnibbeln, heute unterstützt er seinen Vater im Marketing. Immer an seiner Seite: Ehefrau Mary-Ann. Mit ihrer modernen Lebensart bringt das junge Ehepaar frischen Wind in das alteingesessene Restaurant im Herzen der Hansestadt. „Wir haben gerade renoviert“, erzählt die 32-Jährige Unternehmensberaterin. Die Waschräume wurden erneuert, die Tapete ausgewechselt und auch die Dekoration soll ausgetauscht werden. Das Dim Sum Haus ist kein verstaubter Chinamann, sondern ein modernes Restaurant mit qualitativ hochwertigen Speisen und authentischen Rezepturen.

Anton J. Stengl

Warum die internationalen Gäste das Ur-Bayerische lieben

Es gibt wohl keinen Ort in München, der internationaler ist als der Flughafen im Erdinger Moos. Und kaum ein Hotel, das für Menschen aus aller Herren Länder ein beliebterer Treffpunkt ist als das Kempinski Hotel Airport München. Doch die Küche in dem Business Hotel zwischen den Terminals 1 und 2 ist traditionell, bayerisch, bodenständig – in innovativer, moderner Interpretation.

Seine regionalen Spezialitäten, die auch zahlreiche Anwohner aus der Umgebung in das Restaurant „charles lindbergh“ locken, sind zum Beispiel Ochsenbacken mit Serviettenknödeln und Dreierlei von Karotten und Sellerie oder Schweinebauch „35 Stunden Sous Vide“, bei Niedrigtemperatur im Vakuumbeutel gegart, sowie das vegetarische Graupenrisotto mit Waldpilzen und Röstzwiebelpüree. Das ist nur eine kleine Auswahl an Gerichten, mit der Küchendirektor Anton J. Stengl seine Gäste verwöhnt.

Lokale Spezialitäten der Saison, zubereitet mit den qualitativ besten Zutaten, die die Landwirte aus der Region produzieren – das ist die Maxime des Moosburgers, der seit zwei Jahren Küchenchef im Kempinski Hotel Airport München ist. Und Stengl weiß, wie authentische regionale Küche funktioniert, denn er hat sie von der Pike auf gelernt. Nach seiner Ausbildung im Restaurant „Stiller Lindum“ im oberbayerischen Dorfen hat er in den verschiedensten Küchen in Deutschland und Österreich seine Kochkünste perfektioniert. Internationale Erfahrungen und Inspirationen sammelte er während verschiedener Stationen in Australien und Dubai, bevor er wieder in seine bayerische Heimat zurückkehrte und die Küche des Kempinski Hotel Airport München übernahm.

„Saisonale und authentische Gerichte kommen in meiner Küche individuell interpretiert auf den Teller“, sagt Küchenchef Stengl. Ganz besonders wichtig ist ihm dabei die enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Bauern der Umgebung, „damit wir das Produkt in seiner ganzen Ursprünglichkeit perfekt abgestimmt für unsere Gäste zubereiten können.“ Denn der Bayer hat sich ein Ziel gesetzt: „Wir möchten unserem internationalen Publikum, das durch den Flughafen bei uns ein- und ausgeht, die Kulinarik unserer Heimat näherbringen. Damit bleiben wir in Erinnerung.“

Doch die regionalen Schmankerln, die er alle drei Monate der Saison anpasst, sind nicht Stengls einzige Spezialität. Zu den wöchentlichen Themenbuffets, die weit über München und das Umland hinaus bekannt sind, ist das Restaurant regelmäßig bis auf den letzten Platz gefüllt. Und dann tischt der Küchenchef, dem Motto entsprechend, Gerichte aus aller Welt auf: zum Traumschiff Buffet, zum Weltreise Buffet oder zum Route 66 Buffet und zum Sonntagsbrunch.

www.kempinski.com

Orchidea Huong in Wernigerode

Wer im Harz Urlaub macht, würde eine solche Adresse hier nicht unbedingt vermuten. In der Ortsmitte von Wernigerode, direkt hinter dem historischen Rathaus, empfängt das Restaurant „Orchidea Huong“ seit mittlerweile sechs Jahren seine Gäste. Statt Thüringer Klöße, Rostbrätel oder Topfbraten gibt es authentische Gerichte aus der asiatischen Küche. Niveauvoll-heitere Eleganz steht hier an erster Stelle – für das schlichte, farbenfrohe Ambiente ebenso wie für den äußerst zuvorkommenden Service unter Leitung der herzlichen Gastgeberin Madame Huong.

Das auf zwei Ebenen angelegte Restaurant in dem geschmackvoll restaurierten Fachwerkhaus ist ein fester Bestandteil der hiesigen Gastronomieszene. Liebhaber der fernöstlichen Kochkunst können sich im „Orchidea Huong“ auf eine kulinarische Reise durch Japan und Vietnam begeben.

Was aus der Küche von Trinh van Ngoc kommt, ist immun gegen aktuelle Küchenmoden, stattdessen ein gelungener asiatischer Gaumengenuss mit klassischem Touch. Schnörkellos und produktorientiert, geprägt von kräftigen Aromen war schon der Lotuswurzelsalat mit Jacobsmuscheln, Garnelen, Tintenfisch, Lachs, Surimi und frischem Koriander. Sehr ansprechend gelang auch die Glasnudelsuppe mit Hähnchenfleisch und frischen Kräutern. Von ebenso exemplarischer Güte wie das Süppchen präsentierte sich der gegrillte Butterfisch – eine köstliche Spezialität aus Hanoi – in leichter Currysauce mit Lauchzwiebeln und Dill verfeinert. Zum süßen Finale haben wir uns schließlich noch zu gebackener Banane mit Vanilleeis, Honig und Erdnüssen verführen lassen.

Ein großes Kompliment geht an die Servicecrew! Die liebenswerten Damen, in original fernöstlicher Kleidung, haben stets ein Lächeln im Gesicht. Selbst wenn das Restaurant gut besucht ist, steht das Team um Madame Huong dem Gast jederzeit beratend zur Seite. Im überschaubaren Weinangebot finden sich seriöse Tropfen (Pfalz, Baden, Frankreich) zu recht moderaten Preisen.

Nicht nur Einheimische haben das „Orchidea Huong“ inzwischen zu Ihrem Lieblingslokal erkoren, auch immer mehr Touristen aus aller Herren Länder sind von Ambiente, Küchen- und Serviceleistung hell auf begeistert. Im Sommer lässt es sich übrigens hervorragend auf der exotisch anmutenden Gartenterrasse speisen.

www.orchidea-huong.com

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Sternegarantie-Restaurants ab sofort kostenlos im brandneuen Euro-Toques APP

Der Euro-Toques Restaurant-Guide als Ihr ständiger digitaler Begleiter auf Ihrem iPhone, inkl. ortsbezogener Restaurantsuche-weltweit

Die Welt rückt immer schneller zusammen. Die Technik macht’s möglich. Das iPhone oder iPad ist für viele tagsüber der wichtigste digitaler Begleiter, um Kontakte zu halten – schön aber, dass ernährungsbewusste Menschen in der schnelllebigen Zeit auch noch Wert auf Ruhe beim Essen legen. Das schwäbische Zertifizierungs-Unternehmen World-Toques/Euro-Toques steht seit 17 Jahren für eine ernährungs-qualitäts- und gesundheitsbewusste Küche, aufbauend auf fünf Säulen, die sich als Zacken im Euro-Toques Garantiestern wiederfinden: Basiskochen, Regionalität und Saisonalität, sowie Professionalität und Tradition – eine stets frische Küche wird garantiert. Die mit den Euro-Toques Garantie-Sternen zertifizierten Restaurants sind ab sofort im APP-Store weltweit unter Euro-Toques abrufbar.

Egal wo, ob am Bodensee oder an der Waterkant unterwegs, ob in Peru oder Singapur, World-Toques/Euro-Toques kann den Verbraucher via iPhone oder iPad überall digital begleiten, das nächst gelegene Restaurant aus dem Euro-Toques Restaurantführer wird sofort angezeigt und man wird auf Wunsch gleich hin navigiert. Ein Muss für Verbraucher, die auch unterwegs viel Wert auf eine authentische und nachhaltige Küche nach Euro-Toques Ernährungs-Philosophie legen.

Auf der Euro-Toques Website ( www.eurotoques.org ) ist die App – mit eigenem QR-Code, dem typischen schwarz-weißen Muster- ganz einfach auf ein iPhone oder Pad zu installieren. Alle zertifizierten World-Toques*Euro-Toques Sternegarantie-Restaurants Europa- und weltweit sind zu finden unter www.eurotoques.de oder www.eurotoques.org bzw. www.world-toques.com Restaurant Guide.

Enrique Serván

Das Restaurante SERRANO in Berlin Wilmersdorf bietet authentische, traditionell zubereitete Küche aus den Anden und delikate Eigenkreationen. Serrano heißt übersetzt „aus den Bergen“, und so bekocht Enrique Serván, ehemaliger Küchenchef des Pata Negra, seine Gäste vor allem mit ursprünglicher Küche aus der Gebirgsregion Perus.
Hat Serván bislang auch spanisch gekocht, bereitet er nun, quasi zurückgekehrt zu seinen Wurzeln, nur noch ausschließlich peruanische Gerichte zu.

www.restaurante-serrano.de