Pflegetipps für ein längeres Handyleben

Auch wenn derzeit die Fußball-WM das
Thema Nummer eins ist, so stehen die nächsten Wochen auch wieder ganz
im Zeichen der Erholung. Kurz vor dem Start der Sommerferien freuen
sich viele auf Ruhe und Entspannung.

Anders als für uns Menschen wird
diese Zeit zur Bewährungsprobe für so manches Handy, das inzwischen
zum Standardgepäck gehört. Damit das Handy die Sommerzeit trotzdem
unbeschadet übersteht, hat das Internet-Magazin teltarif.de ein
paar Pflegetipps zusammengestellt.

„Zu den Hauptgefahren für das Handy zählt die Sonneneinstrahlung
und die damit verbundene Hitze. Ist das Gerät über einen längeren
Zeitraum diesen Bedingungen ausgesetzt, können irreparable Schäden
die Folge sein“, warnt Martin Müller von teltarif.de. So kann es zu
einer schnelleren Entladung und zu einer sinkenden Lebensdauer des
Akkus kommen. Auch Schäden am Display sind durch Hitze und UV-Licht
möglich. Die Aufbewahrung des empfindlichen Gerätes in einem Auto,
das in der prallen Sonne abgestellt wurde, ist also denkbar
ungünstig.

Wird das Gerät mit zum Strand genommen, lauern weitere Gefahren.
„Schnell kann es passieren, dass das Handy bei unachtsamer Nutzung in
den Sand fällt. Die feinen Körner setzen sich in der Tastatur und
auch in den Steckverbindungen fest, aus denen man sie nur schwer
wieder entfernen kann“, sagt Müller. Ein feiner Pinsel kann hier
Abhilfe schaffen. Nicht zu unterschätzen sind auch die hohe
Luftfeuchtigkeit und vor allem der Salzgehalt des Meerwassers. Kommt
das Handy damit in Berührung, kann es zu Fehlfunktionen oder
Totalausfällen kommen. „Das Handy sollte am Strand immer in einer
geeigneten Tasche aufbewahrt und gleich nach einem Gespräch wieder
sicher verstaut werden. So wird es nicht unnötig den Gefahren
ausgesetzt“, lautet der Tipp von Martin Müller.

www.teltarif.de

Schokolade für Seepferdchen

Mehr als eine Million Euro stellt die belgische Schokoladen-Marke Guylian für das internationale Seepferdchen-Projekt im Naturpark Ria Formosa an der Algarve zur Verfügung. Bis zum Jahr 2010 wollen die Chocolatiers, deren Produkte das Seepferdchen als Markenlogo tragen, Forschungen unterstützen, die das Überleben der vom Aussterben bedrohten Tiere ermöglichen sollen. Zudem soll in den Schokoladenverpackungen und mit öffentlichen Aktionen auf das “Seahorse”-Projekt hingewiesen werden.

Das Projekt zur Rettung der Seepferdchen wurde bereits vor sechs Jahren ins Leben gerufen; die erste Forschungsphase lief 2004 aus. Anhand ihrer Studien kamen die Wissenschaftler dabei zu dem Ergebnis, dass die 700 Exemplare im Gebiet des Ria Formosa keiner großen Bedrohung ausgesetzt seien. Gefahr drohe vielmehr in den asiatischen Ländern, wo die Seepferdchen unter anderem als Amulette begehrt sind oder in der Alternativmedizin verwendet werden. Bis zum Jahr 2007 werden neue Forschungsergebnisse erwartet.

Weitere Informationen zu dem Projekt „Seahorse“ unter:
http://seahorse.fisheries.ubc.ca/portugal-where.html

Urlaub 2006

Steigende Kerosin- und Sicherheitsgebühren sind schuld: Flugpauschalreisen
sind noch einmal um durchschnittlich zwei bis drei Prozent teurer geworden.
Gut informierte Urlauber können das an anderer Stelle ohne Aufwand wieder
einsparen. Das Preisvergleichs-Portal www.fruehbucher2006.de vergleicht die
gültigen Frühbucherangebote aller namhaften Veranstalter für die
Sommersaison 2006. Dabei werden nicht nur die Rabatte der einzelnen
Veranstalter aufgelistet, sondern auch die Preisteile der dazugehörigen
Sommerkataloge miteinander verglichen. Das führt zu einem doppelten
Spareffekt: Zum einen kommt es aufgrund der unterschiedlichen Kalkulation
der Anbieter bei ein- und demselben Angebot zu Preisunterschieden von
mehreren hundert Euro. Zum anderen fallen die Frühbucherrabatte 2006 noch
happiger aus als im Vorjahr.

So gibt Neckermann auf alle Reisen, die bis zum 15. Dezember gebucht werden,
ein zusätzliches Weihnachtsgeld von 20 bis 40 Euro. Zudem gibt es bis zum
31. Januar für zahlreiche Hotels »Turboabschläge«. Der normale
Frühbucherrabatt läuft bis zum 31. März. ITS hat die Preise in 97 Prozent
aller angebotenen Hotels bis Ende Januar bis zu 159 Euro pro Person und
Woche gesenkt, bis zum 31. März sind es bei einer zweiwöchigen Reise
immerhin noch durchschnittlich 50 Euro pro Person. Branchenprimus TUI geht
mit einem »60-Tage-Preisvorteil« in 600 Hotels an den Start, der nicht an
feste Termine gebunden ist und immer bis zu zwei Monaten vor Reisebeginn zur
Anwendung kommt. Zusätzlich hat TUI einen »50-Euro-Rabatt« für die ersten
50.000 Buchungen ausgesetzt, die in den Zeitraum April und Juni fallen. Beim
Duisburger Veranstalter Alltours summiert sich das Sparpotenzial auf bis zu
32 Prozent. Hier gelten die Frühbucherrabatte auch für Sonderangebote
wie »14 Tage reisen, 11 Tage bezahlen« oder »AI zum HP-Preis«. Der Münchner
Veranstalter FTI gibt Frühbucherermäßigungen sogar auf kurzfristige
Buchungen. Wer bis zum 15. Dezember eine Ägyptenreise bucht und schon
Weihnachten losfliegt, darf sich über einen Rabatt freuen. Ansonsten reichen
die Ermäßigungen bei FTI von bis zu 18 Prozent bis Ende Januar, bei
Buchungen bis Ende April winkt ein Preisnachlass von elf bis zwölf Prozent

Fruehbucher2006.de vergleicht die Frühbucher-Angebote aus über 200 Katalogen
von über 30 Veranstaltern. Alle über das Amadeus-Reservierungssystem
verfügbaren Angebote können online oder über die Telefon-Hotline gebucht
werden.

Sommerlicher Brotgenuss – Wissenswertes zum Lagern von Brot

Ein frisches Stück Brot zum knackigen Sommersalat oder zum Steak vom Gartengrill ist ein leckerer Genuss. Doch die warme Jahreszeit hat nicht nur Sonnenseiten: Durch Hitze und Luftfeuchte ist das Nahrungsmittel Brot verstärkt Austrocknung und Schimmelpilzen ausgesetzt. Damit es nicht ungenießbar wird, sollte man ein paar Dinge wissen: Geschnittenes Brot vertrocknet und verschimmelt schneller als Brot am Stück, da beim Schneiden Luft und Schimmelsporen mit auf die Krume gelangen. Bei den Ganzbroten neigen besonders gegerstete oder Brote mit krustenloser Seitenfläche, zu Austrocknung und Schimmelbefall. Verschimmeltes Brot ist nicht mehr zum Verzehr geeignet, da die Schimmelpilze nicht nur an der Oberfläche wachsen, sondern auch in das Innere des Brotes eindringen und giftige Stoffe abgeben. Einzelne verschimmelte Stellen bei Brot können Sie aber großzügig ausschneiden. Zeigt sich bei geschnittenem Brot Schimmelbefall, entfernen Sie nicht nur die angeschimmelten Scheiben, sondern auch ein paar Scheiben davor und dahinter.
Kaufen Sie vor allem im Sommer nur soviel Brot ein, wie Sie tatsächlich benötigen. Verpacktes Brot hält sich in der Originalverpackung am besten. Angeschnittene Brote bzw. Schnittbrote sollten daher möglichst wieder in die Verpackung eingeschlagen werden. Für eine längere Lagerung ist das Einschlagpapier jedoch nicht geeignet. Unverpacktes Brot hält sich am besten in sauberen, luftdichten und trockenen Behältern. Bei der Lagerung in Brottöpfen sowie bei der Aufbewahrung in Kunststoffbeuteln oder -behältern muss darauf geachtet werden, dass diese gut schließen. Eine regelmäßige wöchentliche Reinigung der Behälter mit Essig und anschließendem Trocknen – ohne mit Wasser nachzuspülen – vermindert die Schimmelpilzbildung. Bei feucht-warmem Wetter können Sie Brot auch im Kühlschrank aufbewahren. Dort wird es zwar schneller altbacken, es schimmelt aber weniger rasch. Auch hier sollte das Brot gut verpackt sein. Für die Kühllagerung eignen sich am ehesten weizenbetonte Brotsorten. Brot lässt sich auch gut einfrieren – Sie entnehmen der Tiefkühltruhe einfach die gewünschte Anzahl an Scheiben. Tiefgefroren können Sie Brot ein bis drei Monate lang aufbewahren. aid, Ira Schneider

Weitere Informationen:
aid-Heft „Brot und Kleingebäck“
44 Seiten, Bestell-Nr. 61-1004, ISBN 3-8308-0481-4, Preis: 2,50 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

www.aid-medienshop.de