Berthold Bühler und Maximilian Moser

Groupon Restaurant-Wochen mit Sterneköchen Berthold Bühler und Maximilian Moser

     
Groupon lädt auch in diesem Jahr zu ihren exklusiven Restaurant-Wochen ein. Steinbutt mit Morcheln und Hummer-Spargelragout oder Pecorino Ravioli mit Bärlauch und Tomate ­– erstklassige Gerichte wie diese können Groupon-Kunden noch bis zum 15. Mai deutschlandweit in hochwertigen Restaurants testen. Als Schirmherren konnte Groupon die Sterneköche Berthold Bühler und Maximilian Moser gewinnen, die unter anderem mit ihren Sterne-Restaurants, dem Résidence und Aubergine, teilnehmen.

Ein Gaumenschmaus in ganz Deutschland
Gourmet-Liebhaber aufgepasst: Noch bis zum 15. Mai dürfen sich Groupon-Kunden auf hochwertige Deals und kulinarische Highlights freuen. In diesem Zeitraum werden attraktive Deals namhafter Restaurant-Partner aus ganz Deutschland auf groupon.de angeboten. Schirmherren sind in diesem Jahr Zwei-Sterne-Koch Berthold Bühler mit seinem zeitlos-eleganten Restaurant Résidence in Essen und Sterne-Koch Maximilian Moser mit dem modernen Gourmetrestaurant Aubergine in Starnberg, das mit seinem jungen Team für Perfektion und Originalität steht.

Dinieren in Sternerestaurants
Patron Berthold Bühler, der neben vielen prominenten Persönlichkeiten auch bereits für Queen Elizabeth II kochen durfte, möchte mit den Restaurant-Wochen die Sterneküche nahbarer machen. „Wir möchten Berührungsängste und die Scheu vor Sterne-Restaurants abbauen“, so Bühler, der mit seinem Team Tag für Tag auf hohem Niveau frische, gesunde und saisonale Produkte anbietet. Zudem ist er davon überzeugt, dass qualitativ hochwertige Produkte nicht nur gut für den Magen sind, sondern sich auch positiv auf die Seele auswirken.

Im Aubergine in Starnberg dürfen sich Groupon-Kunden wiederum auf die Kombination aus einer modernen, kreativen Küche, erlesenen Produkten sowie eines edlen Ambientes freuen. Für den mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten dortigen Küchenchef Maximilian Moser, der schon als junger Auszubildender vom Trubel der Großküche fasziniert war, hat Essen und Kochen einen hohen Stellenwert im Leben eingenommen, den er auch gerne den Groupon-Kunden vermitteln möchte. „Woher kommen die Produkte, wie entstehen sie und was kann ich daraus Kreatives zaubern? Das sind Dinge, die mich beschäftigen und Gründe, warum ich meinen Beruf so liebe.“

Sowohl im Aubergine als auch Résidence sollen sich Gäste in erster Linie wohlfühlen und Spaß am Essen haben. „Zu sehen, mit welch einer Freude Gäste von nah und fern kommen, sich schick machen und einen tollen Abend bei uns verbringen, motiviert uns Köche immer wieder aufs Neue,“ so Berthold Bühler.

Mit folgenden Menüs sind die beiden Köche bei den Restaurant-Wochen vertreten:
Das französische 5-Gänge-Überraschungsmenü im Résidence:
Amuse-Gueule
1. Gang: Vorspeise
2. Gang: Fisch
3. Gang: Fleischhauptgang
4. Gang: Dessert
5. Gang: Feines aus der Pâtisserie

Résidence
Auf der Forst 1
45219 Essen

     
Pressekontakt:

Groupon GmbH
Oberwallstraße 6
D-10117 Berlin
presse.groupon.de

René Beutner
Tel:    +49-30-24020-2205
Fax:    +49-30-24020-2020
rbeutner@groupon.com

Nina Warnecke
Tel:    +49-30-24020-3002
Fax:    +49-30-24020-2020
nwarnecke@groupon.com
 

Das Menü im Gourmetrestaurant Aubergine:
Champagner-Aperitif an der Hemingway Bar
1. Gang: 2x Amuse Bouche
2. Gang: Skrei Kabeljau / Vichyssoise / Lardo / Rote Beete
3. Gang: Langostino / Artischocke / Tomate / Fregola
4. Gang: Pommersches Rinderfilet / Wilder Broccoli / Sellerie / Zwiebel
5. Gang: Käse vom Tölzer Kasladen
6. Gang: Weiße Schokolade / Mandel /Blumenkohl / Birne
7. Gang: Petit Fours

Aubergine
Münchnerstraße 17
82319 Starnberg

Infos:
www.groupon.de/occasion/restaurantwochen

Maximilian Moser

Der Restaurantführer Guide Michelin 2015 hat das Gourmetrestaurant Aubergine, im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
Für Küchenchef Maximilian Moser und sein Team kommt der Stern plötzlich und unerwartet, wurde das Restaurant doch erst im Dezember 2012 eröffnet. „Damit haben wir nicht gerechnet. Mein Team und ich freuen uns über die Anerkennung die uns damit im bedeutendsten Restaurantführer der Welt wiederfährt“ so Maximilian Moser.
Nils Friedrich, Direktor des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg: „Ein Stern im Guide Michelin kennzeichnet sehr gute Küche, welche die Beachtung des Lesers verdient. Diesen Anspruch werden wir auch in Zukunft zu den gewohnt moderaten Preisen erfüllen.“

Seit Dezember 2012 werden im Gourmetrestaurant Aubergine jeden Dienstag- bis Samstagabend außergewöhnliche Food-Kreationen und exzellenter Service geboten. Immer samstags erwartet den Gast der Gloschen-Service „der guten alten Schule“. Im November 2014 wurde das Gourmetrestaurant Aubergine mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.
Im à la carte Restaurant Oliv’s werden an 365 Tagen im Jahr klassisch-bodenständige Gerichte in stillvollem Ambiente serviert. Hinzu kommen saisonale Highlights wie im Sommer das legendäre „Rendezvous mit Ihrem Hummer“ und der beliebte Vier Jahreszeiten Brunch.
Die Hemingway Bar im englischen Stil mit über 65 verschiedenen Rumspezialitäten aus 37 Ländern besticht mit der größten Rumsammlung im süddeutschen Raum. Jeden Mittwoch bis Samstag spielt ab 21:00Uhr stimmungsvolle Live-Musik.

www.vier-jahreszeiten-starnberg.de
www.aubergine-starnberg.de

Neue Michelin Sterne 2015

Noch offiziel unbestätigt, aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit: Drei neue 2 Sterner, 27 neue Sternerestaurants – Meldung via Sternefresser.de

keine neuen Dreisterne

2 Sterne neu:
Brenners Park-Restaurant, Paul Stradner (Baden-Baden)
EssZimmer, Bobby Bräuer (München)
Ammolite, Peter Hagen (Rust)

1 Stern Neu:
Kerzenstube, Backnang
A.choice, Berlin
Frühsammers Restaurant, Berlin
Elements, Dresden
Jean, Eltville
Sra Bua by Juan Amador, Gravenbruch
Landhaus Biewald – Genießer Stube, Göttingen
Westfälische Stube, Hörstel
Le Salon im Kesselhaus, Karlsruhe
Malathounis, Kernen
Himmel un Äd, Köln
MaiBeck, Köln
Heise’s Bürgerstube, Konstanz
San Martino – Gourmet, Konstanz
handicap., Künzelsau
Keidenzeller Hof, Langenzenn
Oben, Leimen
Restaurant 1797, Lütjenburg
Opus V, Mannheim
Restaurant N°15, München
Alte Post, Nagold
Maiwerts, Rottach-Egern
Aubergine, Starnberg
Scheel’s, Stalsund
Clauss – Feist, Traben-Trarbach
Schranners Waldhorn, Tübingen
Bachofer, Waiblingen
Schwitzer’s am Park, Waldbronn
Johanns, Waldkirchen
Courtier, Wangels
Saphir, Wolfsburg

Neue Ergebnisse ständig auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/gourmetreport

Später am Tag auch die offiziellen Ergebnisse hier bei uns

Claus-Peter Lumpp

Claus-Peter Lumpp wurde in Baiersbronn ausgebildet und hat bei namhaften Köchen gearbeitet. Dazu gehören u.a. Heinz Winkler, Tantris
und Eckart Witzigmann, in der legendären „Aubergine“. Nicht zu vergessen: Alain Ducasse. Küchenchef im Restaurant Bareiss ist er seit 1992.

Er versteht es, seine Gäste zu beeindrucken. Mit großem Einfallsreichtum überrascht er sowohl handwerklich aber auch mit Fantasie und kreativen Ideen.
Er spielt mit Temperaturen und Texturen. Die Aromenbilder sind manchmal differenziert und feinfühlig, dann wieder kräftig und wuchtig. Immer ist die Produktqualität vorbildlich.

Die Amuse Bouches sind, wie immer, sehr interessant und geschmacklich beeindruckend.

Kartoffeln, Kapern, Meerrettich, Meerrettichschaum.
Intensiv, würzig und leicht.

Gebratenes Filet von Rascasse und Kohlrabicreme.
Die sehr feine Kohlrabicreme umschmeichelt den Fisch zart, sahnig und leicht.
Auf die Bezeichnung „leicht“ greife ich deshalb zurück, da Lumpp gerne auch üppig vorträgt, mit markanter Zugeneigtheit zur Reichhaltigkeit.

Rascasse, der Große Rote oder der Braune Drachenkopf schwimmt auch gerne in der Bouillabaisse. Diese Kreation kann man sich durchaus als regulären Gang im Menü vorstellen.

À la carte ist bei mir nach dem Genuss vieler Menüs wieder in den Blickpunkt geraten. Gerade bei der freien Auswahl der Speisen zeichnen sich so manche Köche besonders aus.
Eine herausragende Qualität legt dabei Pierre Gagnaire an den Tag, wie ich früher schon berichtet habe. Doch auch Claus-Peter Lumpp zeigt gerade hier besondere Fähigkeiten.

Terrine von marmorierter Gänseleber mit gesalzenem Karamell und Portwein
Crème Brulée mit Gänseleberschnee
Gänseleberschaum mit Kakaobohnen Streusel und Eis
Gebratene Leber mit Gänselebermaccaron und altem Balsamicoessig.
Brioche.

Die Variationen der Gänseleber sind von außerordentlicher Qualität. Textur und Akkorde sind kaum zu übertreffen. Hinzu kommt, dass Lumpp nicht mit Probierhäppchen aufwartet,
sondern Gelegenheit gibt, intensiv zu genießen und der Aromenfülle nachzuspüren und genüsslich auszukosten. Die komplette Präsentation zeigt neben den handwerklichen Großtaten der Küche auch eine zeitgemäße Umsetzung auf.

Besonders beeindruckt hat mich die gebratene Leber, die in Koalition mit dem süß-saueren Balsamicoessig für langen Nachhall sorgt.

Reh aus der Bareiss Jagd
Rehrücken mit Wildaromaten gebraten, auf Steinpilzpüree mit Wacholderglace.
Steinpilzrisotto mit geschmorter Schulter.
Rehkeule im Gewürzsud pochiert auf Steinpilzen à la Crème, Steinpilzflammkuchen mit geräuchertem Rehfilet.
Der opulente Gang ist aromatisch sensibel abgestimmt. Die Wacholderglace ergänzt vortrefflich und nimmt dem Umami-Aroma des Rehrückens die Wucht.
Eleganter präsentiert sich die geschmorte Schulter mit Steinpilzrisotto.
Die dritte Variation zeigt sich als wahres Feuerwerk an Aromen.
Außergewöhnlich!

Den ungekürzten Bericht finden Sie wie immer auf der Homepage des Berliner Foodbloggers Bernhard Steinmann:
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

WDR Kochen mit Martina und Moritz

Risotto – Reis, wie man ihn in Italien liebt

Reis und ein bisschen Phantasie – schon lassen sich mit wenigen Zutaten die tollsten Gerichte zaubern! Unglaublich, was alles in den so unscheinbaren Reiskörnern steckt, wenn man sie auf italienische Manier zubereitet. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz nehmen diesmal das italienische Lieblingsgericht aufs Korn. Zunächst zeigen sie das Prinzip, wie ein Risotto perfekt gelingt: Cremig und sanft sollte er nämlich sein, die Körner schmelzend, aber leicht Widerstand bietend, dabei eindeutig und kräftig im Geschmack. Man kann einen Risotto immer wieder anders aromatisieren, mit unterschiedlichen Kräutern oder Gewürzen von Bärlauch bis Safran, mit den verschiedensten Gemüsen, von Aubergine bis Zucchini. Oder mit anderen geschmacksbestimmenden Zutaten; ganz vegetarisch, mit immer wieder anderem Käse, oder auch mit Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchten. Es geht natürlich um den richtigen Reis, die passende Begleitung zum Risotto und welcher Wein am besten dazu schmeckt.

Morgen, Samstag, 28. Juni 2014, 17.20 – 17.50 Uhr im WDR – mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Thema: Risotto – Reis, wie man ihn in Italien liebt

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Auberginen

Auberginen sind ideal für die leichte Sommerküche und können abwechslungsreich zubereitet werden. Das kalorienarme Fruchtgemüse schmeckt zu Couscous, als gegrillte Antipasti, in Gemüsespaghetti und zu Lasagne. Bekannt ist die orientalische Auberginenpaste Babaganoush mit Sesammus, Knoblauch und Zitronensaft. Der cremige Dip passt gut zu Gemüse, Lamm und Baguette. Die „Eierfrucht“ kann man auch mit Hackfleisch, Reis, Bulgur oder Gemüse füllen. Dazu wird das Gemüse einfach halbiert, das Fruchtfleisch herausgetrennt, mit der Füllung gemischt und herzhaft mit Käse überbacken. Das milde bis leicht pikante Aroma der Aubergine passt gut zu Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und mediterranen Zutaten wie Olivenöl und Feta. Zudem darf das fleischige Gemüse in Mittelmeerklassikern wie Ratatouille und Moussaka nicht fehlen.

Wer Aubergine ohne Schale zubereiten möchte, kann sie entweder schälen oder wie Tomaten brühen. Es ist auch möglich, sie im Ofen für 20 Minuten bei 200 °C zu grillen und anschließend die blasige Haut mit einem Messer abzuziehen. Mit ein paar Spritzern Zitronensaft oder Öl bleibt das Fruchtfleisch auch beim Kochen schön weiß. Roh sollte die Aubergine nicht gegessen werden, da sie den schädlichen Inhaltsstoff Solanin enthalten kann. Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden können die Folge sein.

Auberginen sind vermutlich in Ostasien beheimatet. Die ursprüngliche Aubergine war gelblich-weiß gefärbt und erinnerte an ein Hühnerei – daher auch der Name „Eierfrucht“. Sie sind Nachtschattengewächse ( Solanaceae ) und eng mit Tomaten und Kartoffeln verwandt. Die Haut ist meist rot- bis schwarzviolett gefärbt, glatt, fest und glänzend. Im weißen Fruchtfleisch befinden sich weiche Kerne, die mitgegessen werden können. Das Gemüse besteht zu über 90 Prozent aus Wasser und ist daher äußerst kalorienarm. Es enthält B-Vitamine, Folsäure und ist reich an Mineralstoffen wie Kalium.

Nur reife und frische Auberginen gehören in den Einkaufskorb. Frische Früchte erkennt man an der glatten, glänzenden Haut und dem knackigen grünen Stiel. Ist sie reif, gibt die Schale auf leichten Daumendruck etwas nach. Weist das Fruchtfleisch braune Flecken auf, ist das Gemüse zu lange gelagert worden oder überreif.
Heike Kreutz, www.aid.de

Leichte Küche ohne Reste

Die Fastenzeit ist ein guter Anlass, sich gesünder und bewusster zu ernähren und eingeschliffenen Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen. 47 Prozent der Deutschen möchten sich laut einer Forsa-Umfrage dieses Jahr gesünder ernähren. Vor allem in der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern steht gesunde und leichte Kost vermehrt auf dem Speiseplan. Vergangenes Jahr ermittelte die Forsa, dass die Bundesbürger in dieser Zeit am liebsten auf Alkohol verzichten wollten (71 %), gefolgt von Süßigkeiten (66 %) und Fleisch (42 %).
 
Doch gerade Leichtes und Gesundes, das in der Fastenzeit auf den Tisch kommen sollte, landet oft in der Tonne: In Deutschland werfen die Menschen pro Kopf jährlich rund 36 Kilogramm Obst und Gemüse weg. Die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeigt, was jeder dafür tun kann, damit weniger Lebensmittel in den Abfall wandern. Denn durch richtige Lagerung und geschickte Resteverwertung von klassischen Zutaten der leichten Küche wie Fisch, Gemüse, Pilzen, Obst, Säften und Tees kann man Nahrungsmittel vor dem Müll retten.
 
Obst und Gemüse – nicht alle Sorten mögen es kühl
Beim Obst gilt die Faustregel: Heimisches liebt es kühl, Exoten mögen es warm. Nur Feige und Kiwi fühlen sich im Gemüsefach des Kühlschranks wohl und fast alle Gemüsesorten. Zu den prominentesten Ausnahmen dieser Regel gehören Aubergine, Tomate, Kartoffel und Kürbis. Wichtig bei der Lagerung der saisonalen Salatsorten Chicorée, Chinakohl und Feldsalat: Sie reagieren empfindlich auf das Reifegas Ethylen, das einige Obst- und Gemüsesorten absondern. Es sorgt dafür, dass anderes Gemüse und Obst schneller altert und verdirbt. Man sollte einzelne Sorten deshalb getrennt voneinander lagern. Das Reifegas kann man aber auch bewusst zum Nachreifen nutzen. Dazu legt man unreife Avocados und Kiwis bei Raumtemperatur neben Tomaten oder Äpfel und deckt sie locker mit einer Plastiktüte ab. So werden die Früchte schneller reif.
 
Wie lange hält Fisch?
Fisch ist leicht verderblich: Sein hoher Wassergehalt und Eiweißanteil sowie die lockere Struktur seines Bindegewebes machen ihn anfällig für Bakterien. Frischen Fisch sollte man daher unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und nach maximal einem Tag essen. In einer Glas- oder Porzellanschale und mit Frischhaltefolie abgedeckt, gehört er an die kälteste Stelle im Kühlschrank, auf die Abdeckplatte des Gemüsefachs. Gegarter Fisch hält dort ein bis zwei Tage, geräucherter Fisch lässt sich im Kühlschrank zwei bis vier Tage aufbewahren. Beim Einfrieren gilt die Faustregel: Fetter Fisch wie Aal hält etwa zwei Monate, magerer fünf Monate. Und: Nur Frisches tiefkühlen. Auftauen lässt er sich bei Zimmertemperatur in ein bis zwei Stunden.
 
Meerestiere: Mit diesen Tipps lässt sich Frische prüfen
Frische Muscheln lassen sich ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Am besten transportiert  man sie in einer Kühltasche vom Einkauf nach Hause. So wird die Kühlkette nicht unterbrochen. Achtung: Rohe, geöffnete Muscheln sollten sich schließen, wenn man damit auf eine feste Unterlage klopft. Gehen sie nicht zu, gehören sie nicht auf den Teller. Beim Kochen müssen sich Muscheln allerdings öffnen. Was geschlossen bleibt, darf man nicht essen. Einfrieren sollte man die Meerestiere nur gegart, sonst verlieren sie ihr Aroma. Garnelen halten gekühlt bis zu zwei Tage. Aufbewahren lassen sie sich im Kühlschrank auf der Abdeckplatte des Gemüsefachs bei 0 bis 4 °C. Tiefgefroren halten sie bis zu einen Monat lang. Verdorbene Exemplare erkennt man am weichen, leicht grünlichen Fleisch, das salmiakähnlich riecht. Sie zu essen kann lebensgefährlich sein.
 
Pilze lieben es luftig
Pilze sind in der leichten Küche eine Alternative zu Gemüse und Fisch. Auch sie sind wegen ihres hohen Wassergehalts anfällig für Bakterien. Frische Pilze haben festes Fleisch ohne Verfärbungen und geschlossene Hüte. Sie mögen es kühl, trocken – und luftig. Sie gehören also nicht in verschweißte Plastikverpackungen oder fest schließende Behälter. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben sie ein bis zwei Tage frisch. Reste von Pilzgerichten sollte man nach dem Kochen schnell abkühlen lassen. Sie können auf der Abdeckung des Gemüsefachs im Kühlschrank einen Tag aufbewahrt werden. Wichtig beim Aufwärmen: Auf mindestens 70°C erhitzen. Blanchierte Pilze kann man bis zu sechs Monate einfrieren. Man sollte sie danach noch gefroren verarbeiten, sonst werden sie matschig.
 
So bleibt Tofu länger frisch
Angebrochener Tofu ist in Frischhaltefolie gewickelt oder in einem dicht schließenden Behälter zwei bis drei Tage haltbar. Bis zu einer Woche lässt sich Tofu aufbewahren, wenn er in eine Schüssel mit Wasser gelegt, diese mit einem Deckel oder mit Klarsichtfolie abgedeckt wird.
 
Haltbarkeit von Wasser und Säften verlängern
Besonders wichtig beim Fasten: Viel Gesundes trinken. Fruchtsäfte sollte man innerhalb kurzer Zeit aufbrauchen. Wer sie frisch halten will, trinkt nicht direkt aus der Flasche und bewahrt diese nach dem Öffnen mit geschlossenem Deckel im Kühlschrank auf. Sonst können sich schnell Keime bilden und das Getränk fängt an zu gären oder zu schimmeln. Teeblätter fühlen sich im Trockenen bei kühlen Temperaturen wohl. Sind sie aromatisiert, sollte man sie schnell aufbrauchen, weil sich ihr Aroma im Laufe der Zeit verändern kann.
 
Leichte Rezepte für beste Reste
Übrig gebliebene Zutaten der leichten Küche lassen sich auch gut zu leckeren Gerichten verarbeiten. Gemüseabschnitte eignen sich etwa für ein Rezept von Starkoch Christian Henze: Penne mit Antipasti-Soße.
Penne mit Antipasti-Soße (von Christian Henze)
Zutaten: 500 g Penne (oder andere Nudeln), Meersalz, Gemüsereste (z. B. 1 kleine Zucchini,
½ Aubergine, 1 rote Paprikaschote), 1 kleine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 5 EL gutes Olivenöl, 200 g passierte Tomaten, 2 EL Essig (evtl. heller Balsamicoessig), 1 TL Kapern, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 5 EL Parmesan (frisch gerieben), etwas Blattpetersilie (oder andere Kräuter)
Zubereitung: Die Penne in Salzwasser al dente kochen und in ein Sieb abgießen. Zucchini und Aubergine waschen. Paprikaschote waschen und putzen, die Zwiebel abziehen. Das Gemüse und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Knoblauch abziehen und fein schneiden. Das Öl erhitzen und das Gemüse, die Zwiebel und den Knoblauch darin anbraten. Passierte Tomaten hinzufügen, Essig und Kapern einrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Fünf Minuten köcheln lassen. Die Soße abschmecken, mit den Nudeln mischen, auf Tellern anrichten und mit dem Parmesan bestreuen. Mit grob geschnittener Blattpetersilie garnieren.

Weitere Rezepte für beste Reste enthält die App Zu gut für die Tonne! Darüber hinaus bietet sie Tipps zu Lagerung und Haltbarkeit von Lebensmitteln sowie einen interaktiven Einkaufsplaner. Sie ist gratis im AppStore und bei GooglePlay erhältlich: www.zugutfuerdietonne.de/app

 

Michael Schneider

Das Gourmetrestaurant Aubergine im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg ist offiziell eröffnet – Küchenchef Michael Schneider, Restaurantleiter Constantin Müller und Hoteldirektor Nils Friedrich sowie der Director Sales & Marketing Alexander Kirschke stellten das Restaurant vor

Ein roter Teppich führte, von Fackeln und Eisskulpturen gesäumt, in das neue Gourmetrestaurant Aubergine, während im Foyer des Hotels ein Pianist die interessierten Gäste mit der passenden Musik empfing. Glanzvoll inszeniert, wurden bis spät in den Abend an eigens aufgebauten Gourmetinseln delikate Kostproben aus der neuen Speisekarte dargeboten und die Details der Zubereitung vom Chefkoch persönlich erläutert: zum Beispiel „Blinis mit Beluga Kaviar“, „Kirschtomate mit Langustentatar“ und „warmes Espuma von Französischem Wintertrüffel mit pochiertem Wachtelei.“ Kellner mit weißen Handschuhen trugen Hauptgerichte wie „Rehrücken mit Blaukraut und Knödel“ futuristisch in schlanken Reagenzgläsern und „weißen Heilbutt auf lauwarmer Kartoffelterrine“ und ausgesuchte Dessert-Spezialitäten neu interpretiert auf. Dazu wurde Champagner und eine Auswahl an hochwertigen Weinen aus dem großzügig bemessenen neuen Weinschrank kredenzt.

Das Restaurant Aubergine bietet auf 80 Quadratmetern Raum für bis zu 44 Gäste. Die sorgfältig ausgewählte, dezente Innenausstattung mit ihren auberginefarbenen Akzenten ist zugleich luxuriös und komfortabel, moderne Kronleuchter verbreiten warmes Licht.

Jeweils von Dienstag bis Samstag werden ab sofort im neuen stilvollen Ambiente exquisite und kreative Gerichte mit einem exzellenten und individuellen Service serviert – zu einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis.

Inhaber Dr. Graessner begründete das neue Restaurant in seiner Ansprache: „Starnberg fehlte bis dato ein Restaurant auf diesem hohen Niveau. Wir füllen damit eine echte Marktlücke.“ Diese Einschätzung wurde von zahlreichen Gästen bestätigt, denen mit den Kostproben aus der Gourmetküche bereits Appetit auf einen nächsten Restaurantbesuch gemacht wurde.

www.aubergine-starnberg.de

Servicezeit: Kochen mit Martina und Moritz

Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Kochen mit Käse
Ein Stück Käse im Kühlschrank. Viel mehr benötigt man nicht, um ziemlich schnell was Gutes auf den Tisch zu bringen. Bei den beiden WDR-Fernsehköchen Martina und Moritz gibt es in der nächsten Sendung würzige Münster-Käsekartoffeln mit Speck vom Blech, nach Art von Cordon bleu panierte Käseschnitzel, aber fruchtig und fein mit Aubergine und Schinken.

Sie rühren einen Risotto mit Stangensellerie und Blauschimmelkäse an und
reichen schließlich als Happen zum Glas Wein Gebackene panierte Käsewürfel und Käse-Cracker. Alles fix zubereitet und ideal für Gäste. Und natürlich – wie immer – mit guten Tipps rund um Käse und was man dazu trinken kann.

WDR Fernsehen, Freitag, 02. Dezember 2011, 18.20 – 18.50 Uhr

Prof. Eckart Witzigmann für sein Lebenswerk ausgezeichnet

S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards 2010:
Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann wird für sein Lebenswerk
ausgezeichnet

Der österreichische Spitzenkoch Eckart Witzigmann erhält anlässlich der
„S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards“ am Montag, den 26. April 2010, in
der Londoner Guildhall den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

Die österreichische Kochlegende Eckart Witzigmann, deren Restaurant „Aubergine“ zu den
ersten mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants außerhalb Frankreichs gehörte,
erhält die begehrte Trophäe für ihren außergewöhnlichen Beitrag zur europäischen
Spitzengastronomie. Damit reiht sich Witzigmann in einen Kreis hoch dekorierter
Spitzenköche ein. Zu den letzten Starköchen, die den Preis für ihr Lebenswerk in Empfang
nehmen durften, gehören Joël Robuchon, Gualtiero Marchesi, Paul Bocuse, Albert und Michel
Roux sowie Alice Waters.

Die Preisträger wurden von den Mitgliedern der „World’s 50 Best Restaurants Academy“
ausgewählt, zu denen 26 der renommiertesten Fachjournalisten im Gastronomiebereich
gehören. Thomas Ruhl, Vorsitzender der deutschen Jury, kommentierte die Wahl Witzigmanns gegenüber dem Gourmet Report
wie folgt: „In jüngster Zeit hat Eckart Witzigmann die Restaurantszene wohl stärker geprägt
als jeder andere. Sein Kochstil ist unverwechselbar und sein Einfluss hinterlässt in ganz
Europa seine Spuren. Er hat wie kein anderer zur Erhebung der bayrischen Küche zur Haute
Cuisine, und das mit dem Einsatz einfacher Zutaten, beigetragen. Darüber hinaus steht er für
bedingungslose Leidenschaft sowie für eine unerschöpfliche Schaffenskraft.“ Paul Wootton,
Herausgeber des britischen „Restaurant Magazine“, das die Auszeichnung ins Leben rief und
veranstaltet: „Eckart ist einer der großen kulinarischen Wegbereiter unserer Zeit mit einer
ungeheuren natürlichen Begabung und einer außergewöhnlichen Erfindungsgabe für neue
Konzepte. Wir freuen uns, ihn zur Gruppe der weltweit renommiertesten Spitzenköche
zählen zu dürfen.“

Biographie:
Der Erfolg des 1941 in Bad Gastein geborenen Österreichers erstreckt sich auf alle Bereiche
der Gastronomie – der Restaurantbetreiber, Gastro-Fachmann und Autor zahlreicher Kochbücher
ist auch Gründer eines renommierten Ausbildungszentrums und hat 2002 in seinem
„Palazzo“ unter anderem für Königin Elizabeth II gekocht. Seine berufliche Laufbahn begann
mit einer Kochlehre im „Hotel Straubinger“ in Bad Gastein; anschließend perfektionierte er
seine Kochkünste an unterschiedlichen Orten in ganz Europa, unter anderem als Schüler von
Paul Bocuse in Frankreich. (Bocuse war der erste Spitzenkoch, dem 2005 von den „World’s
50 Best Restaurants“ der Preis für sein Lebenswerk verliehen wurde). Witzigmann arbeitete ab
1971 im „Tantris“ in München und eröffnete 1978 sein erstes eigenes Restaurant, das
Aubergine. Dort feierte er bereits nach kurzer Zeit große Erfolge. 1979 wurden ihm als ersten
deutschsprachigen Chefkoch drei Sterne im Guide Michelin verliehen.
Diese Auszeichnung
behielt das Restaurant bis zur Schließung in den 90er-Jahren.
1989 wurde er vom Gault Millau-Restaurantführer zum Spitzenkoch des Jahrhunderts gekürt.
Diesen Preis hatten vor ihm nur drei Köche erhalten: Paul Bocuse, Joel Robuchon und Frédy
Girardet. Nach dem Aubergine erwies sich Witzigmann als Pionier der heute beliebten
Verbindung von Restaurant und Kochschule. Innerhalb von zwei Jahren etablierte sich sein
Kochtempel auf Mallorca als eine der besten Adressen der Insel. Unlängst hob er das
Restaurant Ikarus – Hangar 7 in Salzburg – aus der Taufe, das als eines der besten in ganz
Österreich gilt und während des Jahres wechselnde Starköche aus der ganzen Welt
verpflichtet. Witzigmanns wohl ehrgeizigstes Projekt war der 2002 von ihm ins Leben
gerufene „Eckart Witzigmann Palazzo“ in München. Das Restaurantvarieté bot jährlich über
150.000 Besuchern ein wahrhaft außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis. Jede Abendshow
zog bis zu 450 Gäste ins Spiegelzelt, das im Stil des 19. Jahrhunderts eingerichtet war.
Zwischen den einzelnen Gängen des Menüs opulenter Gaumenfreuden wurden die Besucher
von einer Auswahl der weltbesten Artisten unterhalten. Zu den bekanntesten Gästen des
„Palazzo“ zählten Königin Elizabeth II., König Hassan von Marokko, das belgische
Königshaus sowie George W. Bush. Angesichts dieses Lebenswerks ist es nicht
verwunderlich, dass Witzigmann von der New York Times als „Koch von Königen und
Göttern“ betitelt wurde und von seinen Schützlingen heute liebevoll als „Vater aller
Spitzenköche“ verehrt wird. Sein Spitzname lautet einfach „Der Chef“.