Test Espressomaschinen

„Guten“ Espresso brühen viele Maschinen, Spitzenespresso nur zwei: der teure Vollautomat Jura Impressa F70 für 1000 Euro und das Siebträgermodell Saeco Aroma Chrom für 259 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test, für die sie 14 Espressomaschinen getestet hat.

Im Test waren acht Siebträgergeräte, drei Vollautomaten mit Kaffeemühle und drei Geräte für Portionskapseln. Die Preise reichten von 60 Euro für das Siebträgermodell Clatronic – das aber den schlechtesten Espresso im Test brühte – bis zu 1000 Euo für den Vollautomaten von Jura. Doch einen „guten“ Espresso kann man auch wesentlich preisgünstiger bekommen: Gut, günstig und einfach zu bedienen ist AEG EA 130 für 119 Euro. Bei den Kapselgeräten ist nur Krups Nespresso Essenza XN 2005 „gut“, die Tester geben aber zu bedenken, dass die Kapseln teuer sind und Tasse für Tasse viel Müll produzieren.

Selten eine Freude machten die ebenfalls getesteten Kundendienste von sieben Anbietern. „Schlampige Arbeit, lange Wartezeiten, hohe Kosten„ lautete das Fazit. Eine Maschine von De Longhi kam unrepariert zurück, die Rechnung wurde trotzdem präsentiert, eine Jura-Maschine hatte nach der Reparatur mehr Schäden als zuvor. Nur der Kundendienst der Firma Gaggia bekam die Note „gut“.

Arganöl ist der neue Trend

In Frankreich schwören die Küchenchefs schon lange auf die aromatische gelbgoldene Flüssigkeit. Und seit kurzem haben auch die deutschen Kollegen das flüssige Gold aus Marokko entdeckt: Das seltene Arganöl wird hierzulande als exklusive Köstlichkeit mit Trüffel und Kaviar zu den luxuriösesten Delikatessen gezählt.
„Es ist das Öl einer ganz besonderen Nußart mit einem Aroma, das an Erdnuß und Mandel erinnert, aber viel feiner ist“, erklärt Wahabi Nouri, Sternekoch und Inhaber des Restaurants „Piment“. Der Küchenzauberer ist Marokkaner und arbeitet mit dem Arganöl, das Hamburger Feinschmecker als die Entdeckung der Saison bejubeln, bereits seit Jahren.

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Übrigens: Wahabi Nouri arbeitet mit Porsche Messern in seiner Küche.

Mehr Aroma aus Sägespänen

Die steigende Preise für Rohöl schlagen sich auch in den Rezepturen für industrielle Lebensmittel nieder. Dies berichtet der Ernährungsexperte Hans-Ulrich Grimm in einer aktualisierten Neuausgabe seines Buchklassikers „Die Suppe lügt“. Grimm bezieht sich dabei auf Meldungen aus Industriekreisen. So habe die norwegische Firma Borregaard, ein Zulieferer für Geschmacksstoffe, eine Steigerung der Nachfrage um beinahe ein Drittel binnen eines Jahres verbuchen können. Borregaard ist Spezialist für Vanille-Aroma, das aus Holz hergestellt wird, und dies ersetze jetzt zunehmend den sonst gebräuchlichen Rohstoff Erdöl. Autor Grimm hatte in seinem Buch „Die Suppe lügt“ erstmals enthüllt, dass etwa Erdbeeraroma nicht aus Erdbeeren, sondern zumeist aus Sägespänen hergestellt wird. Das Buch stand lange auf den Bestsellerlisten, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und erscheint jetzt in einer überarbeiteten und aktualisierten Neuausgabe.
www.klett-cotta.de

Rotwein: Offen besser in den Kühlschrank

Eine geöffnete Flasche Rotwein hält sich im Kühlschrank am besten, rät das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Auch wenn Rotweine leicht temperiert getrunken werden – offen verlieren sie bei Zimmertemperatur an Aroma. Nur wenn er gut gekühlt wurde, schmeckt er auch am nächsten Tag noch gut. Dann allerdings soll er zwei bis drei Stunden bei Zimmertemperatur stehen, bis er wieder seine Trinktemperatur erreicht. Leichte Sorten werden bei etwa 12 Grad Celsius getrunken, schwere bei 15 bis 18 Grad.

Der trinkbare Weinkurs für zu Hause

Der trinkbare Weinkurs für zu Hause – zu Weihnachten als Geschenkpaket mit 18 Verkostungsweinen, Aromabar und jeder Menge Wissen
Woran erkenne ich einen Cabernet Sauvignon?
Was bedeutet die italienische Qualitätsbezeichnung IGT? Warum ist Merlot ein idealer Cuvée-Wein? Diesen spannenden Fragen können Weinkenner in spe jetzt praktisch und theoretisch auf den Grund gehen. Zu Weihnachten gibt es WISSENSDURST [der flüssige Weinkurs] erstmals im Geschenkpaket.

Das Angebot vom GENUSSREICH Weinversand (Onlineshop www.genussreich.de beinhaltet:

– Kursfolge „Merlot“. Wissenswertes über den aus Frankreich stammenden Rotwein, der mittlerweile in vielen Weltregionen produziert wird: Anbau, Aroma, regionale Unterschiede, passende Speisen. Dazu 6 Weine, zum Beispiel der Ciani Merlot 2003, körperreicher, eleganter Wein aus der norditalienischen Region Friaul.

– Kursfolge „Cabernet Sauvignon“. Die „Königin der roten Rebsorten“ ist äußerst vielseitig. Sein ganzes Aroma entfaltet der gerbstoffreiche Wein häufig nach einer zusätzlichen Flaschenreifung. Zur Verkostung 6 Weine, darunter Domaine Croix Belle Cabernet Sauvignon 2004, französischer kirschroter Wein mit Johannisbeer-Fruchtaromen, auch jung bereits gut trinkbar.

– Kursfolge „Italien“. Schon im 8. Jahrhundert begründeten die Etrusker den italienischen Weinanbau. Der Kurs informiert über Geschichte und Gegenwart, Klima und Boden, Rebsorten und Weine. Dazu ebenfalls 6 Weine, zum Beispiel Vecchia Cantina Chiant DOGG 2003, mit Kirscharoma, aus der ältesten Genossenschaft der Toskana.

– Sammelordner zum Einheften der Informationsmaterialien – etwa 24 bis 32 bebilderte Textseiten pro Folge.

– Aromabar der Weindüfte. Eine wertvolle Sammlung von Duftfläschchen, mit der man die eigene Weinnase trainieren und so den Geschmackssinn verfeinern kann.

Gesamtpreis 174,90 Euro. Die Folge „Merlot“, Aromabar und Sammelordner werden pünktlich zum Weihnachtsfest ausgeliefert, „Cabernet Sauvignon“ folgt im Januar, „Italien“ im März.

www.genussreich.de/weihnachten.

Loquat-Bowle

Eine erfrischende Erdbeer- oder Ananasbowle ist bei so manchem Gartenfest der große Renner. Doch es müssen nicht immer die Klassiker sein. Warum nicht mal seine Gäste mit etwas exotischeren Früchtchen überraschen? Eignen würden sich zum Beispiel die süß-säuerlichen Loquats, die man mittlerweile an jeder gut sortierten Obsttheke finden kann. Ursprünglich stammen die kleinen gelben Früchte zwar aus Asien, werden heutzutage aber auch in Amerika und dem Mittelmeerraum angebaut. Botanisch gehören Loquats zu den Rosengewächsen und sind eng verwandt mit Äpfeln, Birnen und Quitten und ähneln geschmacklich den Aprikosen.
Loquats sind rund bis oval, circa drei bis sechs Zentimeter lang und mit einer dünnen, leicht pelzigen Haut überzogen. Diese schmeckt wegen der in ihr enthaltenen Gerbstoffe etwas herb. Wer diesen herben Geschmack nicht mag oder die Früchte für Bowlen, Kompott oder Obstsalat verwenden möchte, zieht die Schale am besten vorher ab. Auch muss man die braunen, nicht genießbaren Kerne entfernen, von denen jede Loquat zwei bis fünf enthält.

Man sollte nicht den Fehler begehen, Loquats zu früh, also im noch unreifen Zustand zu essen. Ihr volles Aroma entfalten sie erst, wenn sie einen angenehmen, apfelartigen Duft verströmen. Dann sollten Loquats aber auch bald verzehrt werden, weil sie sonst bräunliche Stellen bekommen. Loquats sind auch in Konserven erhältlich, doch nur die frische Frucht besticht durch ihr apartes Aroma. aid, Friedrike Küter

Saskatoons

In Deutschland sind die Beeren mit dem Aroma von Mandel und Kirsche noch kaum bekannt
Sie haben einer kanadischen Provinzstadt ihren Namen gegeben und wurden von den dortigen Ureinwohnern als Nahrung, Medizin und Handelsware geschätzt: die Saskatoons. In Deutschland sind die kleinen dunkel­violetten Beeren der erlenblättrigen Felsenbirne (lat. Amelanchier alnifolia) den Wenigsten bekannt.

Streng genommen sind Saskatoons gar keine Beeren, sondern wie Äpfel und Birnen so genannte Scheinfrüchte. Die erbsengroßen Früchte, die große Ähnlichkeit mit Blaubeeren haben, können von Juli bis August geerntet werden. In der kanadischen Küche kommen die nach Kirsche und Mandeln schmeckenden Saskatoons auf verschiedenste Art und Weise zum Einsatz: Die frischen Früchte werden in Gelees, Marmeladen und Kuchen verarbeitet, ihr Saft gibt Marinaden und Dressings einen feinen Geschmack und getrocknet gelten sie als leckerer Snack für Zwischendurch. Auch ihr ernährungsphysiologischer Wert ist nicht zu verachten. Saskatoons enthalten viel Vitamin C, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Ihre vielen Samen machen sie außerdem zu kleinen Ballaststoffpaketen. Noch sind Saskatoons in Deutschland kaum erhältlich, werden jedoch von einigen Feinkostläden vertrieben. aid, Friederike Küter

Private Spa

Sharon Stone liebt es, Michael Douglas kann nicht mehr ohne, Brad Pitt hat ein Jahresabo: Ohne Private Spa geht in Hollywood gar nichts! Das Bedürfnis nach mehr Ruhe, Intimität und Individualität im Bereich Spa wächst ständig und so entwickeln Wellness-Experten immer häufiger einen „Wellnessbereich im Wellnessbereich“. Dieser verspricht doppeltes Vergnügen für Mann und Frau, Mutter und Tochter, Freunde und Freundinnen.
Selbst Geschäftsreisende nutzen Private Spas für vertrauliche Verhandlungen: In Finnland gehen Businessfreunde seit jeher gemeinsam in die Sauna, in Asien tätigen Manager seit Jahrhunderten ihre Geschäftsabschlüsse in Dampfbädern. Das Lindner Hotel & Spa Binshof in Speyer bietet so eine Wellness-Miniatur-Welt für individuelle Verwöhnrituale und umsorgt seine Gäste im hauseigenen My Spa: Ob allein, zu zweit oder als kleine Gruppe genießen Wellnessfans hier wohltuende Anwendungen, Ruhe, Intimität und Individualität.

Private Verwöhnwelt mit eigener Außenterrasse

Zwei individuelle Behandlungsräume mit Flexi-Liegen für Massagen, Packungen und Beauty-Treatments, ein Wet Room mit Badewanne und Wet-Table, ein separates Aroma-Dampfbad sowie eine eigene Relaxzone – der Raum der Stille – stehen den My Spa-Gästen zur Verfügung. Clou dabei: Eine eigene Außenterrasse mit Bambus-Sichtschutz. Innen besticht der My Spa durch seine außergewöhnliche Architektur mit Wänden ohne Ecken, harmonischen Farbkompositionen in hellen Naturtönen und natürlichen Materialien wie Holz, Stein, Glas und Geflechten aus Naturfasern.

Ein professionelles und qualifiziertes Team von Wellness-Beratern und Beauty-Spezialisten führt die Besucher in die luxuriösen Verwöhnzeremonien ein und betreut sie umfassend und diskret wie persönliche „Wellness-Butler“. Zur Angebotspalette im My Spa gehören beispielsweise Aroma-Dampfbäder, Körperpeelings auf dem Wet-Table (einem beheizbaren Keramiktisch), harmonisierende Schönheits- und Entspannungsbäder sowie vielfältige Verwöhnkompositionen mit hochwertigen Produkten, zum Beispiel von den hochwertigen Marken Clarins und Babor.

My Spa Arrangement – mit Ocean Vitality wie neu geboren:

Als aktuelles My Spa-Arrangement bietet das Lindner Hotel & Spa Binshof beispielsweise das My Spa Verwöhnritual an, das bereits ab 405 Euro pro Person buchbar ist: Das Herzstück dieses Verwöhnerlebnisses ist das Baderitual. Die Zeremonie beginnt mit einem duftenden Aroma-Dampfbad. Danach folgen ein luxuriöses Peeling und ein wohltuendes Bad, inklusive einem Glas Prosecco. Das Thema des Baderituals wählen Gäste selbst: Ocean Vitality, French Lavendel oder Aromatic Inspiration. Nach einer pflegenden Creme-Packung finden die Gäste Ruhe und Entspannung im Raum der Stille. Im Preis inbegriffen sind zwei Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück, zwei Vier-Gänge-Menüs, freie Nutzung der Thermen- und Saunenlandschaft und einmal KlangLichtbaden in der Solegrotte.

Das My Spa-Verwöhnritual im Lindner Hotel & Spa Binshof in Speyer ist per E-Mail unter reservierung.binshof@lindner.de oder telefonisch unter 06232 – 647 602 buchbar.

Lindner Hotel & Spa Binshof:

Das Lindner Hotel & Spa Binshof liegt in unmittelbarer Nähe zur 2000 Jahre alten Dom- und Kaiserstadt Speyer. Das Haus verfügt über sehr gute Verkehrsverbindungen zum internationalen Flughafen Frankfurt Rhein-Main, zur Grand-Prix-Rennstrecke in Hockenheim und den Wirtschaftszentren an Rhein, Main und Neckar. Das Wellness-Resort bietet seinen Gästen neben den neuen Bereichen Binshof Spa Treatments, Tropic Asia Spa und einer speziellen Spa Cuisine unter anderem klassische und asiatische Massage-Anwendungen, Beauty-Behandlungen, verschiedene Saunen, Bäder und eine einzigartige 5.200 Quadratmeter große Thermenlandschaft.

www.lindner.de