Chakall – Der mit dem Hund kocht

Text: Karl August Ebster, Oscars

Wenn der argentinische Turban-Koch in Portugal irgendwo auftaucht, ist er sofort von Autogrammjägern und Fans umringt. Mit seiner witzigen TV-Kochshow, in der er mit seinem schwarzen Hund Pulga in seinem orangen, dreirädrigen Piaggio-Mobil, das auch seine Küche ist, durch die Lande kurvt, um gastronomische Abenteuer zu bestehen, haben es Chakall & Pulga zu Popstar-Status gebracht. Chakalls Biografie liest sich wie ein Abenteuerroman und des wilden Hundes neuester LieblinGsknochen ist sein Restaurant „Sudaka“ in Berlin, das Chakall, der eigentlich Eduardo Andrés Lopez heißt, vor kurzem im Stadtteil Schöneberg eröffnet hat.

Chakallaka! Mit seinen blau funkelnden Augen, dem bunten Turban und seinem orientalischen Outfit-Mix zwischen Puma-Trainingsjacke, Sandalen und Schlabber-Sackhose erinnert der gebürtige Argentinier Chakall ein bisschen an Sindbad den Seefahrer. Und in der Tat, der quirlige Tausendsassa, der auch sechseinhalb Sprachen spricht, bereiste über 100 Länder und lässt sich sehr schwer einordnen. Mit seinem Vornamen Eduardo spricht ihn seit ewig kein Mensch mehr an, nicht einmal sein Hund wüsste, wer gemeint ist. Vor mehr als 20 Jahren wurde er mit dem Nicknamen Chakall gebrandet. So wie einem argentinischen Rind die glühenden Initialen der Farm ins Fell gebrannt werden, zu dem es gehört. Der Schakal – der Wilde – immer unterwegs, lauernd und suchend auf Beutezug. Chakall ist aber auch Kosmopolit, Starkoch, Showman, Entertainer, DJ, Geschäftsmann, Familienvater, Lebenskünstler, Witzbold, Visionär, Träumer – und die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.

Man nehme alle diese Eigenschaften, Talente, oder wie auch immer man es nennen möge, gebe es in einen 1000 und eine Nacht-Mixer und heraus kommt: Eduardo A. Lopez, genannt „Chakall“. Seine kulturellen Wurzeln sind ebenso viel­fältig, und die Ahnentafel wäre für jeden Forscher eine große Herausforderung. Chakalls Vorfahren sind galizischer, deutsch-schweizerischer, französisch-baskischer, italienischer und argentinischer Herkunft. Sogar argentinische Indianer sollen sich in der näheren Blutlinie befinden.

Seine Großmutter und sein Großvater waren Köche. Mutter und Vater Lopez trennten sich sehr früh, aber jeder hatte ein eigenes Restaurant in Buenos Aires. Der junge Chakall verdiente seine ersten Dineros bei Mama und Papa im Restaurant. Das Hin und Her hatte er eher als willkommene Abwechslung empfunden, Eintönigkeit war schon damals nicht das Seine. Mit zarten 15 Jahren agierte Chakall als Küchenchef in
Mamas Restaurant und dirigierte 20 Mitarbeiter. Das sei immer sehr lustig gewesen, erinnert er sich heute lachend und auf Portugiesisch fluchend an
diese Zeit.

Mit 18 treibt es den unbändigen Eduardo in die Medienbranche, er studiert an der Universität Salvador in Argentinien Journalismus, jobbt nebenbei für einige Tageszeitungen und arbeitet erfolgreich als Musikredakteur beim bekannten Magazin Rolling Stones. Der Schreiberling wurde aber zunehmend von Fernweh geplagt. Nächtelang träumte er von einer abenteuerlichen Tour durch Afrika mit einem Landrover. 1998 war es dann soweit. Chakall machte sich auf, um die Welt zu erkunden – auch ganz Südamerika stand auf der „Tour de Chakall“. Vor allem die Zeit in Afrika sollte ihn für sein ganzes Leben prägen. „Ich hatte teilweise mehr Kalaschnikows am Kopf, als ich Kilometer am Tag mit meinem Jeep in der Botanik herumklapperte“, erinnert sich der wilde Hund an die Himmelfahrtskommandos ähnlichen Fahrten durch afrikanische Kriegsgebiete. Bis heute ist ihm der Turban geblieben und ist neben seinem treuen tierischen Weggefährten, dem schwarzen Sub-Koch Pulga, zu einem Markenzeichen geworden.

Den heute 10-jährigen Pulga hatte Chakall bei einer Pinkelpause auf der Autobahn irgendwo mitten in der Nacht in Portugal als Welpe aufgelesen. „Plötzlich entdeckte ich unter der Leitplanke im nassen Gras einen kleinen, zerzausten, völlig verängstigten Köter kauern, der anscheinend seine Familie verloren hat oder ausgesetzt wurde. Ich steckte den mit Flöhen übersäten Racker in meine Jacke und nahm ihn mit nach Hause. Wegen den Flöhen hat er auch seinen Namen bekommen, Pulga bedeutet auf Portugiesisch Floh.

In Afrika war es auch, als der bunte Hund Chakall seine Leidenschaft fürs Kochen wieder neu entflammte. Rein aus Spaß veranstaltete Chakall auf Wochen-Märkten Kochshows für Kinder. Entertainment und Kochen – das war es, was dem Spaßvogel am meisten Freude bereitet.

Mit null Euro in der Tasche kehrt Chakall im Jahr 2000 nach Portugal zurück und beschloss, ein eigenes Restaurant aufzumachen. Gesagt, getan: Trotz kreisendem Pleitegeier schaffte es der ehrgeizige Chakall in kürzester Zeit, nicht nur eins, sondern zwei Restaurants und eine Catering-Firma erfolgreich auf die Beine zu stellen. Mittlerweile stehen auch die TV-Stationen beim Turban-Mann Schlange. 250 Flüge habe er 2012 absolviert, 1000 Turbane in seinem Leben schon gekauft und mindestens 700 davon verloren.

In China haben Chakall & Pulga eine erfolgreiche Fern­sehserie mit dem Namen „Walking Chopsticks“. Pulga ist auch bei diesen Gourmet-Erlebnisreisen der treue Begleiter von Chakall, wobei Pulga in der Serie in Sprechblasen seine schlauen hündischen Kommentare zu Chakalls Ausführungen gibt und damit für viel Schmunzeln sorgt.

Neben den zwei Restaurants in Portugal, eines davon ist das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete „QuintaDosFrades“, hat Chakall kürzlich in Berlin sein neuestes Projekt verwirklicht. Auf 300 Quadratmetern soll der Gast mit 85 Sitzplätzen genügend Raum für gemütlichen Genuss von südamerikanischen Speisen zur Verfügung haben. Entstanden ist das SUDAKA, dessen Wortbedeutung eigentlich ein Schimpfwort unter den Spaniern für zugereiste Südamerikaner ist, ganz nach den Design-Plänen von Chakall und seiner Lebensgefährtin Svenja, mit der der Weltenbummler zwei Töchter und einen Sohn hat.

Aber wie sieht die Küche des Chakall eigentlich aus? „Ich nenne es Essen, das von vielen Ecken der Welt inspiriert wurde, aus meinen Lieblings-Produkten entsteht und jeden Tag neu auf den Tisch kommt. Ich muss immer improvisieren – jeden Tag“, so der Kosmopolit, der mit seiner Familie jetzt in Berlin seine Zelte aufgeschlagen hat.

„Bist du ein Künstler“, frage ich Chakall? Ein lachendes „Nein!“ kommt als Antwort, „nein ich bin kein Künstler. Ich bin eigentlich wie ein Mixer. Mein Blut alleine ist schon ein Kulturcocktail – gib mir Musik und ich mixe den Sound mit Latino-Einflüssen. Gib mir Getränke und ich mixe dir daraus meine Cocktail-Welt. Gib mir Produkte aus aller Welt und ich mixe daraus, was mich inspiriert und mir von den hundert Ländern, in denen ich war, kulinarisch hängengeblieben ist.“

Fast eine halbe Million Euro habe er in sein neues Restaurant reingebuttert. In Berlin will sich Chakall der lateinamerikanischen Fusionsküche widmen. Sein Heiligtum dort ist der massive, original argentinische Grill, bei dem es keine Temperaturanzeige gibt. „Ich grille nach Gefühl, jedes Stück Fleisch ist anders, ich habe eine Waage und einen Temperaturmesser in meinem rechten Arm und meiner Hand eingebaut – die Bluthydraulik ist auf 2-3 Gramm genau“, lacht Chakall und schmeißt die Steaks auf den Grill. Viele Produkte kommen aus Argentinien, vor allem Fleisch, aber auch aus Irland und Spanien wird importiert. Nicht weil diese zu seinen Lieblingsländern gehören, sondern weil es für ihn die besten Zutaten seien. Deshalb ist die Küche auch nicht regional – das ist auch nicht so vom Erfinder gewollt. Vor allem auf das argentinische Fleisch und den Kaffee aus Portugal schwört Chakall wie der neue argentinische Papst auf die Bibel. Serviert werden traditionelle südamerikanische Gerichte, leicht modernisiert, Vegetarisches, aber auch viel Fleisch und Fisch vom Grill. Salate, Ceviche, Empanadas und Soupas zu – wie ich finde – sehr günstigen Preisen.

Im turbanisierten Küchenteam arbeiten langjährige Mitarbeiter Chakalls aus Brasilien, Argentinien, England, Deutschland – Multikulti eben, was hätte man sich anderes erwartet? Das Restaurant SUDAKA verfügt über eine Showküche, in der Chakall gerne herumtänzelnd Musik und Kochen verbindet. „Kochen ist Liebe, wenn du keine Liebe hast, gibt es keinen Geschmack – Kochen ist mein Karma“, sprudelt es in sehr gutem Deutsch aus dem Argentinier. Auf der Weinkarte stehen standesgemäß auch Weine aus ganz Südamerika und Portugal. Zwar haben diese Weine eher ein Fusel-Image, aber im SUDAKA stehen sehr gute Tropfen zur Auswahl.

Was steht sonst noch auf dem Programm des wilden Hundes? Ein neues Kochbuch soll bald in Druck gehen und auch im Fernsehen beim Kabelsender Bon Gusto werden Chakall & Pulga ihre Abenteuer in deutscher Sprache bestreiten – die Sychronisationsarbeiten der portugisischen Produktionen seien bereits in vollem Gange und unter dem Titel „Beef Buddies“ wird Chakall bei ZDF_neo mit zwei anderen Küchen-Haudegen über den Bildschirm flimmern.

SUDAKA
Goltzstrasse 36
D-10178 Berlin-Schöneberg
Tel.: +49 (0)30 21913177
reservierung@sudaka.de
www.sudaka.de

Dieser Artikel erschien zuerst im Oscars – http://www.oscars.li

Deutsch – Amerikanisches Volksfest 2008

Deutsch-Amerikanisches Volksfest 2008
25. Juli bis 17. August 2008
Clayallee Ecke Argentinische Allee in Berlin-Dahlem

Das 48. Deutsch-Amerikanische Volksfest findet, wie gewohnt in Dahlem statt und ist eines der schönsten Aktivitäten für Deutsch-Amerikanische Beziehungen in Berlin und Brandenburg. Es ist in seiner Art das größte Volksfest in Deutschland.

In diesem Jahr ist das Thema: „Massachusetts – Indian Summer in Berlin“. Hier präsentiert sich der Staat Massachusetts. Am Strand von Cape Cod kann man unzählige Beach Parties genießen. . Dieses und weitere Sehenswürdigkeiten von Massachusetts können Sie in den 24 Volksfesttagen erleben. Auf der Beacon Street Bühne können Sie über 300 Stunden amerikanische Musik genießen oder lassen Sie sich den Gaumen verwöhnen mit typisch amerikanischen Speisen. Auf nach Massachusetts!

Das Volksfest findet vom 25. Juli bis 17. August in Berlin, Dahlem, Clayallee Ecke Argentinische Allee statt. Die Attraktionen in diesem Jahr sind eine Beachlandschaft und bekannte Sehenswürdigkeiten von Massachusetts und den Nachbildungen einer typisch amerikanischen Kleinstadt. Auf drei Bühnen gibt es ein Nonstop Bühnenprogramm – mit Musik aus den USA, Kinderprogramm, Wahl der Miss und Mr. Deutsch-Amerikanisches Volksfest, Motorrad Tag, Bingo im Volksfest Casino. In diesem Jahr gibt es zusätzlich die 250 m² große Ausstellung „60 Jahre Luftbrücke“ mit vielen Exponaten wie z.B. ein Modell der Douglas C47, Care Pakete, Filmvorführungen und unzählige Ausstellungsstücke aus dieser Zeit. In der Kulissenstadt Massachusetts kann man Landesspezialitäten wie Hamburger, Hot Dogs, Tacos, American Beer, Steaks, Baked Potatoes, Corn-on-the-Cob, Ribs, Ice Cream, Chicken und vieles mehr verköstigen.

Die Schausteller sind auch dabei mit der Wilden Maus – eine Achterbahn, Big Splash – die Wildwasserbahn, Das Verrückte Hotel – ein Geisterhotel und Spiegelkabinett, die Geisterbahn -Tanz der Vampire, Commander – ein Überkopfvergnügen, das Riesenrad, zwei Auto-Skooter, ein Festzelt mit Bühnenprogramm und Omni – im jeder Ecke ein neues Erlebnis..

Jeden Mittwoch ist Volks- und Kindertag mit halben Preisen auf allen Karussells und Bahnen. Jeden Freitag ist Ladies Day mit vielen Ermäßigungen für alle Damen. Besuchen Sie uns im Internet – www.deutsch-amerikanisches-volksfest.de – Sie können 10 Internet Dollar (10€) bestellen und bezahlen dafür nur 8€. Die Internet Dollar sind an jedem Geschäft wie Bargeld zu benutzen. Sie sparen 20%. Die Internet Dollar sind gültig an allen Tagen außer mittwochs.

Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

Nach einem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr findet vom 13. bis 16. September 2007 unter der Schirmherrschaft von Hubertus Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha die zweite Auflage der Polo Open Timmendorfer Strand statt. Auch das Maritim Seehotel Timmendorfer Strand ist dabei und tritt in mit dem „Polo Team Maritim“ erstmals als Mannschafts-Sponsor auf. Insgesamt acht Top-Teams treten an, dabei geben sich deutsche, englische und argentinische Sportler die Ehre, unter ihnen auch Deutschlands bester Polospieler Thomas Winter. Die Polo Open Timmendorfer Strand, einer der gesellschaftlichen Höhepunkte des Jahres in der Region, werden auf der Anlage „Gestüt Hof am See“ im Ortsteil Hemmelsdorf ausgetragen.

150 argentinische Polopferde warten beim Turnier auf ihren Einsatz. Neben dem Team von Maritim starten die Mannschaften der Reederei Peter Deilmann, der Credit Suisse, des Central Café Fitz (mit Lanson und König Pilsener) sowie die Teams Timmendorfer Strand (mit Sunseeker Deutschland, Juwelier Lindner, Devollo und Christinas), Volkswagen AG /Autohaus Schneider, Tom Tailor und Baltic Polo.

An drei Tagen erwarten den polobegeisterten Besucher fachkundig moderierte Spiele, eine Cateringmeile mit VIP-Bereich sowie Informationen der Sponsoren in eigenen Pagodenzelten. Auch für das abendliche Rahmenprogramm ist gesorgt. Den Auftakt am Donnerstag bestreitet Starsängerin Julia Neigel im VIP-Zelt, am zweiten Abend zaubert Sterne-Koch Lutz Niemann aus dem Gourmet-Restaurant „Orangerie“ des Maritim Seehotels eines seiner kreativen Menüs, und die Polo Players Night am Samstag setzt der trendigste Party-Createur der Küste, Virgil Stefan, in Szene.

Polo, traditionsreiches Hobby der englischen Königsfamilie, ist ein Sport mit langer Geschichte und eine faszinierende Kombination schneller Pferde, geschickten Golfspiels und tollkühner Reiter. Die überwiegend in Argentinien gezogenen Vollblüter, die für diesen Sport eingesetzt werden, sind echte Athleten in puncto Geschwindigkeit, Ausdauer und Eleganz. Zu den bekannten und bekennenden Polofans und -spielern gehören unter anderem der Sänger Mike Rutherford von Genesis, Schauspieler Heino Ferch, TV-Koch Jamie Oliver, der Hamburger Kaufmann Albert Darboven und als bester Polospieler der Welt der Sultan von Brunei, Hassan Al Bolkiah.

Knoblauch

Nur Quetschen bringt´s – Warum man Knoblauch pressen sollte

Wer die gesundheitsfördernden Eigenschaften des

Knoblauch bewahren möchte, sollte die Zehen durch eine Presse ins

Essen geben, rät das Apotheken-Magazin „Senioren Ratgeber“.
Argentinische Forscher fanden heraus, dass die Art der Zubereitung

darüber entscheidet, ob der blutgefäßschützende Effekt des

Knoblauchstoffes Allicin trotz Kochen aktiv bleibt. Allerdings:

länger als zehn Minuten soll man den Knoblauch auch dann nicht

mitkochen. Beim Quetschen wird ein Enzym freigesetzt, das den

flüchtigen und nicht besonders hitzebeständigen Gefäßschützer im

Kochtopf länger überleben lässt. Am sichersten bewahrt man den

Gefäßschutz allerdings, wenn man Knoblauch roh verspeist.

Grillvergnügen rund um den Globus

Grillen zählt zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen. Und das längst nicht nur hierzulande. Auch in anderen Ländern sind die Menschen Feuer und Flamme für das unkomplizierte Grillvergnügen. Zündende Grillideen aus allen Teilen der Erde bieten daher
eine wunderbare Gelegenheit, sich die Welt in den eigenen Garten zu holen. Ein paar Gewürze und Kniffe bei der Zubereitung verleihen heimischem Fleisch im Handumdrehen eine exotische Note und bringen Abwechslung auf den Rost.

„Let’s Q“, „lasst uns ein Barbecue veranstalten“ heißt das Motto für alle, die zum traditionsreichen, amerikanischen Grillereignis einladen möchten. Bei Hüftsteaks nach Western-Art, Rumpsteaks, Hot Dogs und Hamburgern werden nicht nur Cowboys
schwach. Auch die klassischen Spareribs kommen bei Gästen gut an. Und nicht zu vergessen: Chicken Wings, die herrlich aromatischen Hähnchenflügel in Barbecuemarinade. Typische Beilagen für die Grillparty à la „Stars and Stripes“ sind verschiedene
Würzsaucen, Maiskolben und Pommes frites. Und natürlich dürfen auch frische Salate nicht fehlen, Caesar’s Salad etwa, knackiger Romanasalat mit Frühstücksspeck und knusprigen Croûtons.

Für den Grillspaß in freier Natur passt „Asado“, das argentinische Grillfest, einfach perfekt. Hier kommen scharfe Grillwürstchen, Rindersteaks oder Schweinebauch auf den Grillrost. Sehr lecker dazu: Chimichurri, die feurige, argentinische
Saucenspezialität aus roten Chilischoten, Tomaten, Knoblauch, frischen Kräutern wie Petersilie, Koriander und Minze, Zitronensaft und Öl. Queso y Dulce, Frischkäse mit Quittengelee, rundet das Grillmenü stilecht ab. Fehlen zur Asado nur noch
Gitarrenklänge und Gaucholieder und das Fest auf der heimischen Hazienda kann beginnen.

Oder wie wäre es mit Schaschlik, dem russischen Grill-Hit kaukasischer Abstammung. Das Geheimnis des russischen Schaschliks liegt in der Marinade – meist mit viel Zwiebeln und Essig, in der gewürfeltes Lamm- oder Schweinefleisch Stunden bis Tage
durchzieht, was ihm einen besonderen Geschmack verleiht. Danach die Fleischstücke auf möglichst langen Spießen grillen und dazu reichlich Zwiebeln und würzige Tomatensauce servieren.

Lieber klein und filigran? Auch aus der asiatischen Küche kommen viele feine Grillideen. Saté beispielsweise heißen die handlichen Grillspießchen, die in Singapur, Malaysia und Indonesien überall als Snack hochwillkommen sind. Typisch: Hähnchenbrust
oder Putenschnitzel in schmale Streifen schneiden, ziehharmonikaartig auf Spießchen stecken und vor dem Grillen in einer Marinade aus braunem Zucker, Öl, Ingwer, Curcuma und Knoblauch ziehen lassen.

Für ein orientalisches Grill-Märchen sind Kebabs, das arabische Spießchen-Pendant mit Hackfleisch, genau richtig. Dazu Lamm- oder Rinderhackfleisch mit Zwiebeln und Knoblauch zweimal durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen, mit Ei gut
verkneten und mit Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander, Zimt und Cayennepfeffer kräftig würzen. Anschließend zu langen, schmalen Rollen formen, Spieße hineindrücken und den Fleischteig gut rundum andrücken. Mit Öl bepinseln und grillen.

Auch Europa grillt mit Begeisterung. Wer sich von der griechischen Küche inspirieren lassen will, serviert gegrilltes Lammfleisch mit Tsatsiki, dem erfrischenden Gurken-Joghurt-Mix mit Knoblauch und Minze. Ein Duftbouquet aus Salbei, Thymian,
Lavendelblüten und Knoblauch verwandelt jedes Steak, aber auch Grill-Gemüse wie Paprika und Zucchini in einen aromatischen, typisch provenzalischen Genuss. Pesto, die würzige Basilikumsauce, bringt italienisches Sommerflair zu gegrilltem Schweine-
oder Rindfleisch. Als ideale Ergänzung dazu sind Grilltomaten mit Mozzarella zu empfehlen. Doch hier ist die Grill-Reise noch nicht zu Ende. Im Schein von Fackeln geht der Abend noch lange weiter, wetten?

Haus Cramer-Gruppe steigt in Weinhandel ein

Die zur Haus Cramer-Gruppe gehörende argentinische Brauerei Casa Isenbeck betritt den Markt der feinen Weine und nutzt dazu die Vertriebsstrukturen der Warsteiner Brauerei
Casa Isenbeck, Tochter der Haus Cramer-Gruppe, investiert 10 Millionen US-Dollar binnen einer Frist von zwei Jahren in den Weinhersteller Bodegas y Vinedos Orfila und steigt damit in das Weingeschäft Argentiniens ein. Der Markt der feinen Weine hat ein enormes Wachstumspotential und ist allein in den letzten drei Jahren um durchschnittlich 18 Prozent gewachsen.

Neben den guten Wachstumsperspektiven zeichnet sich der Weinmarkt in Argentinien durch ähnliche Verkaufs- und Vertriebsstrukturen wie der Biermarkt aus, was eine Kooperation sinnvoll macht. „Das ausgedehnte Vertriebsnetz von Warsteiner in Argentinien wird es uns ermöglichen, den Stellenwert der Weine von Bodegas y Vinedos Orfila zu festigen und neue Märkte und Verbraucher zu erreichen“, erklärt José Falco, Geschäftsführer der Abteilung Weine von Isenbeck.

Nach der Festigung der Strukturen im argentinischen Weinhandel soll in einem zweiten Schritt das internationale Vertriebsnetz der Warsteiner Brauerei – mit Präsenz in über 60 Ländern – genutzt werden, um argentinische Weine aus dem Hause Bodegas y Vinedos Orfila in der Welt zu positionieren. Der Schwerpunkt wird in den USA, Kanada und Europa liegen. Dadurch wird die Brauerei an dem zunehmenden Weinexport aus Argentinien teilhaben, der im Vorjahr um 35 Prozent gewachsen ist.

Die Warsteiner Brauerei KG hatte im Jahr 1994 Argentinien als erstes Land ausgewählt, um die Biere Isenbeck und WARSTEINER außerhalb Deutschlands zu produzieren. In der Brauerei von Zárate wird seit 10 Jahren das erste Premiumbier des Landes gebraut. Mit einem Ausstoß von einer Million Hektoliter im Jahr 2003 – 15 Prozent mehr als im Vorjahr – hat ISENBECK einen Marktanteil von 7 Prozent, im Großraum Buenos Aires sogar von 13 Prozent, und erzielte einen Umsatz in Höhe von 74 Millionen US-Dollar.

Das Engagement der Warsteiner Brauerei in Argentinien war ein wichtiger Schritt zu einem umfassenden Netz nationaler und internationaler Partnerschaften der Haus Cramer-Gruppe, die von Dr. Gustavo Möller-Hergt, dem Generalbevollmächtigten der Haus Cramer-Gruppe, initiiert wurden. In den letzten Jahren hat das Unternehmen zahlreiche Kooperationen geknüpft und Beteiligungen getätigt, die neben der Hauptmarke WARSTEINER zu wichtigen Standbeinen geworden sind. So gehören zur Unternehmensgruppe neben der Warsteiner Brauerei und Casa Isenbeck auch die Paderborner Brauerei sowie Beteiligungen an der König Ludwig Schloßbrauerei Kaltenberg.

Die Haus Cramer-Gruppe exportiert ihre Premium-Produkte in mittlerweile über 60 Länder, darunter die Vereinigten Staaten, Italien und die Niederlande. Strategische Allianzen und Vertriebspartnerschaften bestehen z.B. mit der EFES-Getränkegruppe in Russland, den Mauritius Breweries Limited und Royal Grolsch in den Niederlanden. Auf dem afrikanischen Kontinent besitzt die Unternehmensgruppe Beteiligungen an Brauereien in Kamerun, Gambia und Nigeria.

In den letzten Monaten ist es dem Unternehmen gelungen, weitere Premium Partnerschaften zu knüpfen. So wurde die Warsteiner Brauerei durch die Kooperation mit Diageo zum exklusiven Partner für Guinness und Kilkenny im deutschen Handel. Durch den im Mai diesen Jahres erfolgten Einstieg bei der Düsseldorfer Brauerei Frankenheim konnte die Warsteiner Brauerei zudem das Portfolio um eine starke regionale Altbiermarke bereichern.