Alkohol ganz schlecht beim Abnehmen

Kalorienfalle Alkohol – Wer abnehmen will vergisst oft den erheblichen Nährwert des Alkohols

So manche Energiebombe versteckt sich dort, wo man sie gar nicht vermutet. „Das Glas Wein zum Essen oder das Bierchen am Abend vor dem Fernseher werden in Ernährungsprotokollen oft vergessen“, sagt die Ernährungsexpertin vom Kompetenznetz Adipositas Dr. Christina Holzapfel im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Sie hat schon viele Abnehmgruppen wissenschaftlich begleitet. „Alkohol hat pro Gramm fast so viele Kalorien wie Fett“, erklärt sie. So schlägt ein Achtel Wein mit 100, die Halbe Bier mit gut 200 Kalorien zu Buche.
Und Alkohol hat noch eine weitere negative Wirkung für Abnehmwillige: Es regt den Appetit an!

Was ein Gastrokritiker von "Ente im Dialog mit Kraut an Knödel" hält

Feinschmecker kann man auch sein, ohne in eine Loriot-verdächtige Fachsprache zu verfallen. „Ente im Dialog mit Kraut an Knödel“ etwa nennt der Hamburger Gastrokritiker Udo Pini im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schlicht: „Reine Angeberei.“ Das „Beilagengetue“ sei eine falsch verstandene Folge der Nouvelle Cuisine. „Damals hatten diese Wörter durchaus ihren Sinn, so klein wie die Portionen waren“, so Pini sarkastisch. Und so mag er es lieber: „Ente mit Spitzkohl, Kumquats und Pfefferorangensoße. Das ist die neue Ehrlichkeit. So will man das haben.“

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 6/2012 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Die Soße bestimmt den Wein

Die Wahl des passenden Weines kann ein Essen erst so richtig rund machen. Für viele wohl die Überraschung: Nicht das Fleisch, sondern die Soße bestimmt, welcher Wein am besten harmoniert, sagt Ernst Büscher, Experte vom Deutschen Weininstitut in Mainz im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Dunkle, geschmacksintensive Soßen harmonieren besser mit den Gerbstoffen des Rotweins, helle Soßen besser mit Weißwein. Bei einer scharfen Speise sollte er mild sein, denn Alkohol verstärkt die Schärfe. Allgemein vertragen sich süß und süß gut, aber sauer und sauer harmonieren schlecht.

„Zu einer Vinaigrette trinkt man am besten keinen Riesling“, sagt Büscher, „sondern etwas Mildes, etwa einen Silvaner oder einen Grau- oder Weißburgunder.“
Quelle:Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Walnüsse halten die Adern fit

Walnüsse halten die Adern fit –
Aber Vorsicht: Die gesunden Nüsse haben auch viele Kalorien

Wer Typ-2-Diabetes hat, tut seinen Gefäßen Gutes, wenn er seine Ernährung um eine Handvoll Nüsse ergänzt, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Eine Studie ergab, dass 56 Gramm Walnüsse täglich schon nach zwei Monaten die Adern elastischer machen. Aber nicht übertreiben: Walnüsse sind nicht „ohne“. 60 Gramm liefern rund 370 Kilokalorien.

Vollkornbrötchen

Potemkinsches Vollkorn

Oft steckt im Brötchen nicht drin, was es von außen verspricht

Wer seiner Gesundheit zuliebe ein echtes Vollkornbrötchen essen möchte, muss schon sehr genau hinschauen beim Kauf. Das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ ließ zehn nach Vollkorn aussehende Brötchen untersuchen: Nur drei brachten es auf einen Ballaststoffanteil von über 6 Gramm, was nach Auskunft von Professor Dr. Hans Hauner, Leiter des Else Kröner-Fresenius-Zentrums in München, für echte Vollkornprodukte spricht. Es ist nicht so leicht nachzuweisen, ob ein Brötchen, das nach Vollkorn aussieht, wirklich aus Vollkorn ist. Die Farbe ist für den Kunden kein brauchbares Kriterium. Dunkler Teig kann auch durch Rübensirup oder Malz erreicht werden. Feines Vollkornmehl ist oft nicht dunkler als Weißmehl. Vielleicht ist typisch, dass die beiden besten Produkte des Tests in einer Traditionsbäckerei und in einem Reformhaus gekauft wurden, mit kundigem Auge kann man aber auch in Bäckereiketten und im Supermarkt fündig werden. Wer ganz sicher gehen will, backt zu Hause mit fertigen Vollkornmischungen oder mahlt das Mehl sogar selbst.

Das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ 1/2010 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Eine verfette Leber kann den Blutzucker erhöhen

Erst Fettleber, dann Diabetes?

Eine verfette Leber kann den Blutzucker erhöhen

Fast jeder dritte Europäer leidet an einer Leberverfettung. Dabei ist die „Fettleber“ längst nicht so harmlos, wie man früher glaubte. Zum einen, weil sich daraus eine gefährliche Leberentzündung entwickeln kann, bis hin zur Leberzirrhose. Zum anderen kann sie auch den Blutzucker in die Höhe treiben und möglicherweise sogar Diabetes auslösen, wie das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ berichtet. Der Grund sind Entzündungsbotenstoffe, die das blutzuckersenkende Hormon Insulin beeinträchtigen. Regelmäßige Bewegung und der Abbau von Übergewicht helfen, das Leberfett zum Schmelzen zu bringen und Folge-Komplikationen wie Leberentzündung und Diabetes zu verhindern.

Das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ 12/2009 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Salzarm essen beugt Bluthochdruck vor

Weniger ist mehr

Salzarm essen beugt Bluthochdruck vor – und weckt die Geschmacksknospen

Die Empfehlung, beim Essen wegen eines hohen Blutdrucks mit Salz zu sparen, klingt für viele wie die Anordnung, nur noch fade essen zu dürfen. Das mag für die ersten Tage und Wochen stimmen, langfristig aber ermöglicht weniger Salz sogar viel intensivere Geschmackserlebnisse, denn wir salzen in der Regel viel zu stark.

„Dieses Mehr an Salz verändert das Geschmacksempfinden“, sagt Dr. Michael Boschmann, Leiter des Franz-Vollhard-Centrums für Klinische Forschung an der Berliner Charité, im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ „Wer viel Salz isst, braucht eine höhere Dosis, um den Geschmack noch wahrzunehmen.“ Wer eine Zeit lang auf Salz verzichtet, nimmt den feinen Eigengeschmack vieler Nahrungsmittel wieder wahr. Damit kosten- und risikolos auch noch hohen Blutdruck senken zu können, sollte die Entscheidung leicht machen.

Das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ 10/2009 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Die meisten Menschen unterschätzen die Kalorien aus Getränken

Obstsaft: Wie ein Steak nebenbei

Die meisten Menschen unterschätzen die Kalorien aus Getränken

Im Durchschnitt 138 Liter Wasser aus Flaschen pro Jahr trinkt jeder Deutsche. Mindestens die gleiche Menge kommt noch einmal als Saft, Limonade oder als Schorle hinzu. Dass man diese Getränke auch als Kalorienlieferanten sehen sollte, ist den Wenigsten klar. Dabei liefert ein halber Liter Obstsaft so viel Kalorien wie ein großes Steak, rechnet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ vor. Wer also sein Gewicht unter Kontrolle halten oder reduzieren möchte, tut gut daran, sich stets zu fragen, ob gegen den Durst nicht auch Wasser reicht. In einem Glas Apfelsaft (0,2 Liter) stecken zum Beispiel rund 22 Gramm Zucker und damit etwa 95 Kilokalorien – fast so viel wie in der gleichen Menge Cola. Wenn Limonaden Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit enthalten, liefern auch diese Kalorien. Schmackhafte Alternativen sind ungesüßte Tees. Vorsicht ist bei fertig angebotenen Produkten, wie etwa Eistee, geboten. Selbst in den „Light“-Versionen enthalten sie oft noch viel Zucker.

Das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ 10/2009 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Kaffee schützt vor Diabetes

Kaffee schützt vor Diabetes – Chinesische Studie: Kaffee und schwarzer Tee schützen, grüner Tee nicht

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, erkrankt deutlich seltener an Typ-2-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Das hätten in den letzten Jahren verschiedene Studien gezeigt und sei jetzt durch eine Arbeit aus China bestätigt worden. Dort wurden knapp 37000 Frauen im Abstand von fünf Jahren zu ihrem Kaffee-Konsum befragt. Wer mindestens vier Tassen Kaffee pro Tag trank, hatte ein um 30 Prozent geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Teetrinker erkrankten etwa 14 Prozent seltener – aber nur, wenn sie schwarzen Tee tranken. Grüner Tee reduzierte das Diabetesrisiko nicht. Die genauen Gründe sind nach wie vor unklar.

Das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ 7/2009 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Nüsse gegen Bauchfett

Nüsse gegen Bauchfett / Mittelmeerkost plus eine Portion Nüsse erweist sich als besonders gesund

Eine Handvoll Nüsse täglich kann die positive
Wirkung einer gesunden Ernährung verstärken, berichtet das
Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Das zeigt eine spanische
Studie mit 1200 Erwachsenen, die an einem „metabolischen Syndrom“
litten, einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, schlechten
Blutfetten und Diabetes. Unter einer „Mittelmeerdiät“ aus viel Obst
und Gemüse, mäßig Fisch, wenig Fleisch und Milchprodukten besserte
sich das metabolische Syndrom häufig. Den besten Effekt erzielten
Teilnehmer, die zusätzlich 30 Gramm Nüsse pro Tag aßen. Obwohl sie
nicht abnahmen, verringerte sich ihr Bauchumfang. Das Bauchfett
spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung des metabolischen
Syndroms.