Carmen Würth erhält Warsteiner Preis für ihr Lebenswerk

Carmen Würth wird Ende Februar 2015 im Axica-Kongresszentrum in Berlin den Warsteiner Preis aus den Händen von Catharina Cramer, Inhaberin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin des Preises, entgegennehmen. Weil sie „mit außergewöhnlicher Leistung und kreativer Schaffenskraft mit ihrem Hotel-Restaurant „Anne-Sophie“ eine Stätte der Begegnung geschaffen hat, in der Menschen mit und ohne Handicap erfolgreich Hand in Hand zusammenarbeiten und damit nachhaltig Maßstäbe zur Integration in der gastgebenden Branche gesetzt hat“, begründet die unabhängige Expertenjury ihre Entscheidung.

Das gesellschaftliche Engagement von Carmen Würth, Ehrenbürgerin der Stadt Künzelsau und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, begann in den 80er Jahren. Gemeinsam mit ihrem Mann Reinhold, dem Inhaber des gleichnamigen Handelsunternehmens für Befestigungstechnik, gründete sie die Stiftung Würth, um Projekte aus Wissenschaft, Forschung, Kunst und Bildung zu fördern. In ihrem Hotel-Restaurant „Anne-Sophie“ in Künzelsau ermöglicht sie es Menschen mit und ohne Behinderung, sich gemeinsam in den Arbeitsalltag eines Gastronomiebetriebes zu integrieren. Mitarbeiter mit Handicap werden in den Bereichen Küche, Restaurant- und Zimmerservice eingesetzt. Betreut und geschult werden die Mitarbeiter durch pädagogisch und fachlich ausgebildetes Personal. „Für mich ist Carmen Würth die Vorreiterin beim Thema Integration“, betont Lothar Menge, Juryvorsitzender des Deutschen Gastronomiepreises. „Sie bringt Menschen mit und ohne Handicap zusammen und setzt mit ihren Initiativen nachhaltig Maßstäbe in der gastgebenden Branche“, erklärt er weiter.

Carmen Würths soziales Engagement hängt eng mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte zusammen. Ihr Sohn Markus lebt in einer anthroposophischen Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. „Wenn ich dieses Schicksal nicht gehabt hätte, hätte ich viele wunderbare Begegnungen nicht gehabt – mit Menschen, die Menschen geblieben sind“, ist die 77-Jährige überzeugt. Ihr Anliegen ist es, dem Leben behinderter Menschen Sinn und Erfüllung zu geben und Barrieren im täglichen Umgang miteinander abzubauen. Aus diesem Grund eröffnete sie im Jahr 2003 das Hotel-Restaurant „Anne Sophie“. „Der Ursprung des Hauses, die Idee dazu, ist nicht im Kopf entstanden, sondern sie kommt aus dem Herzen“, erklärt sie. Im Haus selbst sollte zunächst die Schwelle zwischen den gesunden Gästen und den Mitarbeitern mit Handicap überwunden werden. „Anfangs mussten wir vor allem den Hemmungen der Gäste entgegenwirken – das war viel Arbeit“, erinnert sie sich. Dass das Konzept von Carmen Würth aufgeht, zeigt der jüngste gastronomische Erfolg: Im November 2014 wurde das zum Hotel gehörende Restaurant „Handicap“ für seine exzellente Küche mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. „Das zeigt, wir haben ein hochmotiviertes, professionelles Team, das Spitzenleistungen bringt“, so Carmen Würth.

Neben der Ehrenpreisträgerin wird es auch für die Kandidaten des Deutschen Gastronomiepreises 2014 spannend. Mit Gerd Spritzer vom „Tauro“ in Berlin, Matthias Simon vom „Amadeus“ in Stuttgart und Wolfgang Becker vom „XO“ in Trier sind drei hochkarätige Nominierte im Rennen um den Preis in der Kategorie Food. Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus „Altes Mädchen“ in Hamburg, Ralf Scheffler vom „Batschkapp“ in Frankfurt am Main und Siegfried von der Heide von „Siggis Hütte“ im hessischen Willingen sind die Kandidaten der Kategorie Beverage, aus denen ebenfalls ein Sieger die große Bühne betreten wird. „Ich freue mich, dass wir wieder Kandidaten präsentieren können, die mit ihrem Fachwissen, ihrem hohen Qualitätsanspruch und ihrem Ideenreichtum in der vielfältigen Gastronomielandschaft Deutschlands überzeugen“, erklärt Lothar Menge. Welcher der Gastronomen sich über die Auszeichnung freuen darf, entscheidet sich im Februar 2015 bei der Gala zum Deutschen Gastronomiepreis in Berlin.

Weitere Informationen zum Deutschen Gastronomiepreis, zur Historie und den Preisträgern der vergangenen Jahre sind abrufbar unter www.warsteiner-preis.de

Enrico Hirschfeld

Am Montag auf der CHEF-SACHE traten die besten drei Kandidaten von „HOT OR NOT“ mit der norwegischen Fjordforelle in einem spannenden Finale an. Der Gewinner des Wettbewerbs wurde im Anschluss auf der HOT OR NOT – Shipwrecked Party im Bootshaus Köln bekanntgegeben: Enrico Hirschfeld kochte sich mit seinem Rezept „Lauwarmer Raviolo von der Fjordforelle, cremige Beete, Kohlsprossen – nordische Säure“ auf den ersten Platz. Gemeinsam mit Coach Nils Henkel entwickelte er die beste Kreation aus norwegischen Zutaten und Fjordforelle. Immer dabei waren Enricos Lieblingsmesser, die CHROMA type 301 Kochmesser, Design von F.A. Porsche.

Zwei spannende Wettbewerbstage liegen hinter den Kandidaten. Die Finalisten Anne Zille, Enrico Hirschfeld und Jürgen Kettner stellten sich in Köln in der Endrunde einer besonderen Herausforderung. Im Finale galt es zu improvisieren: ein Gericht mit Fjordforelle aus einem zuvor unbekannten Warenkorb mit norwegischen Zutaten wie Kaisergranat, Haferwurzel, Seetang und einer Auswahl an Kräutern – und Gemüsesorten, die oft in der neuen nordische Küche verwendet werden. Beratung erhielten die Kandidaten hierbei von ihren Coaches. Die Zuordnung der Coaches Johannes King, Nils Henkel und Matthias Schmidt wurde am Tag zuvor per Los entschieden.

Den zweiten Platz in der Endrunde machte Jürgen Kettner, der mit Beratung von Matthias Schmidt das Rezept „Fjordforelle mit Königskrabbe, Fenchel und Kräutersud“ entwickelte. Anne Zille, die von Johannes King unterstützt wurde, entschied sich für „Fjordforelle süß-sauer mit Carpaccio, Kohl und Bierkartoffeln“.

Die Jurymitglieder Berthold Bühler, Eric Menchon und Christian Scharrer bewerteten die Teller auch am zweiten Tag des Wettbewerbs nach der Zusammenstellung der Zutaten, Optik des Gerichts, Innovationsgrad, nordische Anmutung und Technik der Zubereitung und entschied sich am Ende für Enrico Hirschfeld. Dieser erhält neben einer Urkunde und einem Abonnement von Port Culinaire auch eine gigantische HOT OR NOT-Trophäe. Auch für Jürgen Kettner und Anna Zille haben sich die zwei aufregenden Wettkampf-Tage gelohnt: Alle drei Finalisten erhalten als Gewinn eine Reise nach Norwegen. Dort begegnen sich Jury, Coaches und Finalisten wieder, denn auch Berthold Bühler, Nils Henkel, Johannes King, Eric Menchon, Christian Scharrer und Matthias Schmidt sind auf die Lofoten eingeladen.

„Es gehört eine Menge Mut dazu, sich vor einem Publikum auf die Bühne zu stellen und mit norwegischen Zutaten zu arbeiten, die sehr speziell und zum Teil unbekannt sind. Der Wettbewerb HOT OR NOT hat ehrgeizige und couragierte Köche auf die Bühne gebracht, die alle stolz auf sich sein können. Mal sehen, wie wir diesen Wettbewerb für nächstes Jahr noch wilder gestalten können“, freut sich Kristin Pettersen, Country Manager Deutschland/Polen des Norwegian Seafood Council, im Gourmet Report Gespräch.
[kochmesser.de] Inhaber Christian Romanowski war von Hirschfelds Können so angetan, dass er dem überglücklichen Sieger gleich noch eine Messertasche prall gefüllt mit den „Porsche Messern“ spendierte.

Übersicht der Platzierungen:
• 1. Patz: Enrico Hirschfeld aus dem Beckers Hotel und Restaurant in Trier
• 2. Platz: Jürgen Kettner aus dem Bean&Beluga in Dresden
• 3. Platz: Anne Zille aus dem Hotel & Restaurant Stolz in Plön

So sehen Sieger aus: Enrico Hirschfeld www.facebook.com/photo.php?fbid=657204790977926&set=a.179441248754285.40575.131248823573528&type=1&theater&notif_t=like

Das Norwegian Seafood Council (NSC) ist für die Vermarktung der norwegischen Fisch-Industrie verantwortlich. Das NSC hat seinen Hauptsitz in Tromsø und unterhält Vertretungen an 14 der für Norwegen international wichtigsten Marktplätze für Fisch und Meeresfrüchte. Die Arbeit des NSC wird durch gesetzlich geregelte Exportabgaben finanziert, die von den Unternehmen der norwegischen Seafood-Branche geleistet werden.
Das NSC ist eine öffentliche Gesellschaft (ähnlich einer Aktiengesellschaft oder GmbH) und gehört dem norwegischen Ministerium für Fischerei und Küstenangelegenheiten.

Beim Zwei-Sternekoch Wolfgang Becker in Trier arbeitet Enrico Hirschfeld – Becker bietet Küche auf höchstem Niveau (hingehen!!):
www.beckers-trier.de
Der Messerlierant:
www.kochmesser.de
Das Norwegische Seafood Council:
www.seafood.no
Allgemeine Impressionen (Fotos) von der ChefSache: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.656495524382186.1073741825.131248823573528&type=1

Neue JREs

Die Familie der Jeunes Restaurateurs d’Europe (JRE) bekommt Zuwachs: Seit Ende Juli zählt der Verband junger deutscher Spitzenköche fünf neue Mitglieder in seinen Reihen. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung in Aerzen wurden Daniel Schmidthaler vom Restaurant „Alte Schule“ in Fürstenhagen, Marcel Schiefer und Anne Schorn vom Restaurant „Schorn“ in Düsseldorf, Oliver Röder von der „Burg Flammersheim“ in Euskirchen und Jean-Philipp Schneider vom „Jagdhotel Rose“ in den Verband aufgenommen und dürfen ab sofort den Titel „Jeune Restaurateur“ tragen. Bereits seit November 2012 ist Patrick Neubauer Mitglied bei den jungen Spitzenköchen, in Aerzen wurde er im feierlichen Rahmen in der Vereinigung offiziell begrüßt. Die Gemeinschaft der Jeunes Restaurateurs Deutschland wächst damit auf 70 Angehörige.

„Über die neuen Mitglieder im Verband freuen wir uns sehr“, erklärt Alexander Dressel, Präsident der Jeunes Restaurateurs Deutschland. „Sie haben die strengen Aufnahmekriterien bestens erfüllt und sich den hohen Werten unseres Verbandes verpflichtet.“
Und dies bedeutet bei den Jeunes Restaurateurs: Kochen auf kulinarischem Spitzenniveau, Respekt vor Regionalität und Tradition sowie ein hohes Maß an familiärer Atmosphäre und Gastlichkeit. Ein weiteres zentrales Anliegen der Jeunes ist die Förderung des Koch-Nachwuchses. Im bundesweit einmaligen Ausbildungsprogramm der Jeunes Restaurateur Eliteklasse im gastronomischen Bildungszentrum Koblenz werden Koch- und Hotelfachschüler zu den Besten ihrer Zunft ausgebildet. Die JRE geben nicht nur ihr hohes fachliches Können an den Nachwuchs weiter, sondern fördern schon früh den Aufbau eines solidarischen Netzwerks von Freunden – ganz im Sinne der Philosophie des Verbandes.

Dass den JRE der Nachwuchs am Herzen liegt, zeigt sich auch bei der Vergabe der Meisterstipendien. In diesem Jahr fördert der Verband Valentin Rottner und Christian Binder – beide tätig bei Nils Henkel im Schlosshotel Lerbach – auf ihrem Weg zum Restaurantmeister. Markus Marciulonis (bei Thomas Merkle in „Merkles Restaurant“) erhält ein Stipendium für den Meisterkurs zum Sommelier. Alle drei haben sich nach Ansicht der Mitglieder mit herausragenden Leistungen empfohlen.

Neue berufliche Wege haben einige etablierte Mitglieder des Verbands beschritten: Patrick Kimpel ist seit April 2013 neuer Geschäftsführer des „Ketschauer Hofs“ und des Hotels Kaisergarten in Deidesheim. Seit Mai 2013 ist Rudolf Thewes an neuer Wirkungsstätte im „Kaiserbahnhof Brühl“ tätig. Schließlich wird Ludger Helbig – bis dato verantwortlich im Restaurant „Zum alten Rentamt“ in Kingenberg – noch in diesem Jahr die „L‘Auberge Temple“ in Johannesberg eröffnen.

Frischer Wind weht auch auf operativer Ebene des Verbandes. Mit Gregor Mönnighoff als Leiter der neuen Geschäftsstelle und mit Hilfe der Agentur h1 communication aus Neuss soll die Vereinigung noch schlagkräftiger werden sowie ihren Markenauftritt und die Kommunikation verbessern.
Alexander Dressel im Gourmet Report Gespräch: „Die Veränderungen zeigen, dass wir als Verband in Bewegung sind. In Zukunft wollen wir als Gemeinschaft weiter wachsen, um noch mehr von der Kunst des Kochens und unserer besonderen Form der Gastlichkeit weitergeben zu können.“

www.jre.de

Maximal 10% Zucker in Frühstücksflocken

Kinder-Frühstücksflocken: Real und Hipp nehmen ihre größten Zuckerbomben vom Markt – foodwatch fordert gesetzliche Zuckergrenze

Die Supermarktkette Real und der Babynahrungshersteller Hipp haben umstrittene Frühstücksflocken für Kinder vom Markt genommen. Real räumte seine „Drachen Honeys“ aus den Filialen und will zudem „möglichst zeitnah“ den Zuckergehalt weiterer Sorten senken, Hipp stellte die Produktion seiner Kinder-„Knusperflakes“ ein. Bei einem Marktcheck der Verbraucherorganisation foodwatch im September 2012 hatten die Produkte schlecht abgeschnitten: Die „Drachen Honeys“ lagen mit 45 Gramm Zucker pro 100 Gramm auf dem dritten Platz im Ranking der zuckrigsten Flocken für Kinder, auch die drei Hipp-Produkte belegten mit einem Zuckergehalt zwischen 34 und 41 Prozent vordere Plätze. „Die ersten als Kinder-Müsli getarnten Süßigkeiten sind jetzt aus den Regalen verschwunden. Nestlé, Kellogg’s, Aldi und Co. sollten sich an Real und Hipp ein Beispiel nehmen“, erklärte Anne Markwardt, Kinderlebensmittelexpertin bei foodwatch. „Doch noch immer sind mehr als 90 Prozent der Frühstücksflocken für Kinder wahre Zuckerbomben. Damit sich alle Produkte verbessern, brauchen wir eine gesetzliche Zuckergrenze: Nur noch solche Frühstücksflocken, die maximal 10 Prozent Zucker enthalten, dürfen an Kinder vermarktet werden.“

Ein Marktcheck von foodwatch hatte im September 2012 gezeigt, dass fast ausnahmslos alle Flocken, die gezielt für Kinder vermarktet werden, überzuckert sind und nicht die Ansprüche an ein kindgerechtes Frühstück erfüllen. In jeder zweiten Packung im foodwatch-Test steckten mindestens 30 Prozent Zucker. Nicht einmal 6 Prozent der 143 untersuchten Produkte wiesen einen Zuckergehalt von unter 10 Prozent auf. Hipp hatte foodwatch kurz vor Veröffentlichung des Marktchecks mitgeteilt, seine Kinder-Frühstücksflocken vom Markt nehmen zu wollen. Zum 30. Oktober lief die Produktion der „Knusperflakes“ aus. Ebenfalls Ende Oktober strich die Supermarktkette Real die „Drachen Honeys“ aus ihrem Flocken-Sortiment. Andere Real-Kinderprodukte, wie etwa die „Bärigen Schoko-Flakes“ mit 28 Prozent Zucker, liegen hingegen weiter in den Regalen.

„Einige Lebensmittelhersteller reagieren auf die öffentliche Kritik – aber längst nicht alle“, sagte Anne Markwardt. „Damit alle Hersteller aufhören, Kindern Süßigkeiten als ausgewogene Lebensmittel unterzujubeln, brauchen wir gesetzliche Vorgaben für Kinderlebensmittel: Unausgewogene Produkte wie überzuckerte Frühstücksflocken dürfen nicht länger als geeignet für Kinder dargestellt und mit Comicfiguren oder Spielzeugbeigaben für Kinder attraktiv gemacht werden.“ Die sogenannten ,Cerealien‘ für Kinder sind häufig sogar zuckriger als Kuchen oder Schokokekse. Für die Industrie sind die Flocken mit der billigen Zutat Zucker ein einträgliches Geschäft – für die Gesundheit der Kinder jedoch fatal. In Deutschland gelten bereits 15 Prozent der Kinder als zu dick, 6 Prozent sogar als fettleibig (adipös).

Über eine E-Mail-Aktion auf www.foodwatch.de/aktion-nestle haben bereits mehr als 28.000 Verbraucher Nestlé aufgefordert, nur noch Frühstücksflocken mit maximal zehn Prozent Zucker an Kinder zu verkaufen.

Die Sterne Restaurants Schweiz 2013

Die Sterne Restaurants Schweiz 2013

(nach Orten sortiert)

3 Sterne Michelin ***

Ort

Haus

Küchenchef

Kanton

Crissier

Restaurant de l’Hôtel de Ville

Violier, Benoît

VD

Fürstenau

Schauenstein

Caminada, Andreas

GR

2 Sterne **

Ort

Haus

Küchenchef

Kanton

Anières

Le Floris

Legras, Claude

GE

Ascona

Ecco

Fliegauf, Rolf

TI

Basel

Cheval Blanc

Knogl, Peter

BS

Basel

Stucki (neu)

Grandits, Tanja

BS

Cossonay

Le Cerf

Crisci, Carlo

VD

Hägendorf

Lampart’s

Lampart, Reto

SO

Küsnacht

Rico’s Kunststuben

Zandonella, Rico

ZH

Lausanne

Anne-Sophie Pic

Pic, Anne-Sophie

VD

Montreux/Brent

Le Pont de Brent

Décotterd, Stéphane

VD

Le Noirmont

Georges Wenger

Wenger, Georges

JU

La Punt-Chamues-Ch.

Bumanns Chesa Pirani

Bumann, Daniel

GR

Samnaun

Homann’s Restaurant

Homann, Daniel u. Horst

GR

Sankt Moritz/Champfèr

Ecco on snow (neu)

Fliegauf, Rolf

GR

Satigny/Peney-Dessus

Domaine de Châteauvieux

Chevrier, Philippe; Coche, Damien

GE

Schwyz/Steinen

Adelboden

Wiget, Franz

SZ

Sierre

Didier de Courten

de Courten, Didier

VS

Uetikon am See

Wirtschaft zum Wiesengrund

Hussong, Hans-Peter

ZH

Zürich

The Restaurant

Nieder, Heiko

ZH

1 Stern* Michelin

Ort

Haus

Küchenchef

Kanton

Arosa

La Vetta

Jochim, Tobias

GR

Ascona

Seven

Adam, Ivo

TI

Bad Ragaz

Äbtestube

Schmid, Roland

SG

Basel

Bel Etage (neu)

Baader, Michael

BS

Basel

Matisse (neu)

Schröter, Erik

BS

Bellinzona

Locanda Orico

Albrici, Lorenzo

TI

Bern

Meridiano

Arnold, Markus

BE

Barbados Food & Wine and Rum Festival

Barbados lädt zum dritten Food & Wine and Rum Festival vom 16. bis 19. November 2012 – Show Cooking Events mit Marcus Samuelsson, Jose Garces, Anne Burrell, Mark McEwan und Paul Yellin

Ob bei Kochdemonstrationen, Weinproben oder Gala-Dinners, das renommierte Festival bietet seinen Gästen exklusive Eindrücke für alle Sinne: Bei Show Cooking Events mit Marcus Samuelsson, Jose Garces, Anne Burrell, Mark McEwan und Paul Yellin können die Gäste den Starköchen im berühmten Sandy Lane Hotel oder dem Hilton Hotel Aquatic Gap über die Schulter schauen und so manchen Küchentrick erlernen. Weinexperte Josh Wsson gibt wertvolle Tipps bei der Probe einiger guter Tropfen, und natürlich wird auch der berühmte Rum aus Barbados bei Tastings in traditionellen Destillerien verkostet.

Authentische Inselküche lernen Gäste bei einem Lunch in der historischen Zuckerrohrplantage Fisherpond Great House kennen sowie auf der Sunday Bajan Fiesta: Renommierte und vielfach ausgezeichnete Köche aus Barbados sowie ihre internationalen Kollegen zaubern hier Köstlichkeiten der typischen Bajan Cuisine auf den Tisch.

Ins legendäre Restaurant The Cliff lädt in diesem Jahr Starkoch Marcus Samuelsson zu einem Dinner der Extraklasse ein und präsentiert vor der spektakulären Kulisse des karibischen Meeres seine Köstlichkeiten. Ein weiteres Highlight mit typisch karibischem Flair ist die vierstündige Bar-B-Cruise. Beim leckeren Barbecue an Bord des Piratenschiffs Jolly Rogers findet das Festival einen krönenden Abschluss.

Preise und Tickets zu den Veranstaltungen sowie Informationen zum Festival und den einzelnen Events sind unter www.foodwinerum.com erhältlich.

Tim Raue

Eine kulinarische Sonderreise mit dem Berliner Sternekoch Tim Raue und seiner Frau Marie-Anne in das Mandarin Oriental, Hong Kong offeriert der Premium-Reiseveranstalter WINDROSE FINEST TRAVEL anlässlich des weltbekannten „Food and Wine Festival” in Hongkong. “Keine Küche der Welt ist so inspirierend, wie die asiatische. Und zu keiner Zeit kann man in Hongkong so gut essen, wie während des Food and Wine Festivals”, so Tim Raue.

Die exklusive Feinschmeckerreise ab 4.980 € pro Person findet von 31. Oktober bis 5. November 2012 statt und die Teilnehmer werden vier Tage im legendären Mandarin Oriental, Hong Kong übernachten. Außerdem sind in der Reise vier Mittag- sowie zwei Abendessen, Reiseleitung und die exklusive Unterstützung von Tim Raue bei allen kulinarischen Fragen inbegriffen. Neben der Erkundung des „Food and Wine Festivals“ stehen Besuche mehrfach ausgezeichneter Restaurants, pulsierender Märkte und Sehenswürdigkeiten auf dem Programm.

Pierre Gagnaire @ „Pierre“ im Mandarin Oriental, Hong Kong von 25. Oktober – 5. November 2012

Das mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnete französische Gourmetrestaurant „Pierre“ in der 25. Etage des legendären Mandarin Oriental, Hong Kong ist Pierre Gagnaire’s „pied a terre“ in Hongkong. Vom 25. Oktober bis zum 5. November 2012 wird der Zauberer der innovativen französischen Küche, deren Stil er als „Modern French“ bezeichnet, im Rahmen des „Food and Wine Festival“ in Hongkong in der Küche des „Pierre“ ein 8-Gänge Gourmetmenü „zaubern“. Zusammen mit dem französischen Chemiker Hervé This wird er auch als der Begründer des „Kulinarischen Konstruktivismus“ bezeichnet.

Kochbuch:So backen wir in Baden und Schwaben

In ihrem Buch „So backen wir in Baden und Schwaben“ stellen Anne-Kathrin Bauer und Friedericke Godel mit einem Augenzwinkern badische und schwäbische Kuchenrezepte vor

Wie schon bei dem beliebten Kochbuch „So kochen wir in Baden und Schwaben“, das 2010 im hnb-buchverlag erschienen ist, haben sich auch diesmal wieder die waschechte Schwäbin Anne-Kathrin Bauer und die Vollblut-Badnerin Friedericke Godel zusammengetan und präsentieren ihre Lieblingsrezepte für süße und pikante Kuchen aus ihren Heimatregionen.

Bei der Rezeptauswahl haben die Autorinnen darauf geachtet, einerseits einfache Kuchen vorzustellen, die mit gängigen Zutaten relativ leicht zubereitet werden können. Andererseits beinhaltet das Buch aber auch etwas raffiniertere Kuchen und Torten, die ohne weiteres auch bei größeren Festlichkeiten auf den Tisch kommen können.
Und auch an die nicht so „süßen“ Leserinnen und Leser haben die Autorinnen gedacht und präsentieren verschiedene pikante Kuchen und Quiches aus Baden und aus Schwaben.

Nicht zuletzt geben die Autorinnen hilfreiche Tipps rund ums Backen, die sie in kleine, amüsante Geschichten verpacken. Darin spielt das badisch-schwäbische Hausfrauenduo Hildegard und Elisabeth, eine Neukreation der Autorinnen, eine wesentliche Rolle.
Ob Schwäbischer Apfelkuchen oder Schwarzwälder Kirschtorte, ob Speckkuchen oder Badischer Lachsquiche – in diesem Buch kommen nicht nur leidenschaftliche Süßschnäbel auf ihre Kosten!

„So backen wir in Baden und Schwaben“ – eine „kulinarische Liaison“ der beiden Regionen, die zwar seit 60 Jahren im Bundesland Baden-Württemberg vereint sind, die aber auch noch heute nicht nur freundschaftlich verbunden sind und eine gesunde Rivalität pflegen.

So backen wir in Baden und Schwaben
ISBN-13: 9-78-398136-007-3 (postofrei bestellen)

foodwatch-Report: „Kinder kaufen“

Unausgewogene Produkte, perfides Marketing und überbordende Lobbyarbeit: Die Lebensmittelindustrie leistet keinen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung von Kindern, sondern trägt massiv zur grassierenden Fehlernährung bei. Das belegt der Report „Kinder kaufen“, den die Verbraucherorganisation foodwatch heute in Berlin vorstellte.

In einem aktuellen Marktcheck hat foodwatch 1.514 Kinderlebensmittel unter die Lupe genommen und mit den Kategorien der aid-Ernährungspyramide bewertet. Das Ergebnis: Fast drei Viertel der Produkte (73,3 Prozent) fallen in die „rote“ Kategorie an der Spitze der Pyramide. Es handelt sich um süße und fette Snacks, die nach den Empfehlungen des vom Bundesernährungsministerium geförderten „aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz“ nur „sparsam“ verzehrt werden sollten. Gerade einmal 12,4 Prozent der Produkte können der grünen Kategorie an der Basis der Pyramide zugeordnet werden – solche Lebensmittel sollten Kinder eigentlich „reichlich“ verzehren. Fazit: Mit dem industriellen Angebot an Kinderlebensmitteln ist eine ausgewogene Ernährung praktisch unmöglich, denn es besteht fast ausschließlich aus Süßigkeiten und ungesunden Snacks. Die Hersteller stellen die Ernährungspyramide auf den Kopf: Ihre Produktpalette im Kinder-Segment entspricht ziemlich genau dem Gegenteil der ernährungsphysiologischen Empfehlungen.

„Die Industrie will Kinder so früh wie möglich auf ungesundes Junkfood programmieren“, sagt Anne Markwardt von foodwatch. „Dafür gibt es einen logischen Grund: Mit Obst und Gemüse lässt sich nur wenig Profit machen – mit Junkfood und Soft Drinks schon mehr. Es lohnt sich ganz einfach nicht, gesunde Produkte ans Kind zu bringen.“ Während die Hersteller mit Obst und Gemüse Margen von weniger als 5 Prozent erzielen, erreichen sie bei Süßwaren, Soft Drinks und Snacks Umsatzrenditen von 15 Prozent und mehr. Entgegen dem von vielen Unternehmen formulierten Anspruch, einen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung von Kindern zu leisten, haben sie betriebswirtschaftlich größtes Interesse daran, möglichst viele unausgewogene Produkte zu verkaufen.

„Die Unternehmen tragen eine erhebliche Mitverantwortung für die grassierende Fehlernährung von Kindern“, sagt Anne Markwardt von foodwatch. „Die Lebensmittelindustrie ist nicht Teil der Lösung, sondern Kern des Problems, weil sie Kindern massenhaft Junkfood aufdrängt und sie zur falschen Ernährung verführt.“ Dass sich Kinder in Deutschland nicht gesund und ausgewogen ernähren, ist wissenschaftlich belegt:

Kinder essen nur die Hälfte der empfohlenen Menge an Obst und Gemüse, aber weit mehr als 200 Prozent der empfohlenen Menge an Süßwaren, Snacks und Soft Drinks.
Der Anteil übergewichtiger Kinder ist im Vergleich zu den 80er- und 90er-Jahren um 50 Prozent gestiegen. Heute gelten 15 Prozent der Kinder als zu dick, 6 Prozent sogar als fettleibig (adipös).
Folgen sind erhöhte Risiken für Diabetes, Herzkreislauf- und andere schwerwiegende Krankheiten. Ein Prozent der Kinder leidet heute bereits an Altersdiabetes.

Mit perfiden Strategien versuchen die Unternehmen, Kinder so früh wie möglich an die eigene Marke zu binden und in jungen Jahren Geschmacksprägung möglichst für ein ganzes Leben zu erreichen. Gleichzeitig treten Vertreter der Süßwaren-Konzerne auf Kongressen als Experten für gesunde Kinderernährung auf und dienen sich dem Staat, Sportverbänden, Schulen und sogar Kindergärten als Partner für Anti-Übergewichtsprogramme und Bewegungsinitiativen an (siehe Hintergrundpapier „Marketing- und Lobbystrategien für Kinderlebensmittel“ unter www.foodwatch.de/presse-kinderreport . „Der Bock macht sich selbst zum Kindergärtner“, so Anne Markwardt von foodwatch. „Wir dürfen nicht mehr darauf hereinfallen, wenn sich Unternehmen, deren Ziel gar nicht anders lauten kann als immer mehr Süßwaren und Junkfood zu verkaufen, zum Ratgeber in Sachen gesunder Ernährung aufschwingen: Das sind scheinheilige Alibi- und Ablenkungsmaßnahmen, die nicht viel kosten. Jedenfalls weniger, als die omnipräsenten Junkfood-Produkte derselben Hersteller einspielen, die selbst in Schulen ,Kauf mich‘ schreien. Es ist doch kein Zufall, dass die ganzen Comicfiguren und Gimmicks nicht zum Verzehr von ungezuckerten Haferflocken, sondern von pappsüßen Crispy-Pops verführen sollen.“

Auch der Staat versagt beim Thema gesunde Kinderernährung. Anstelle klarer Vorgaben für die Hersteller bindet die Bundesregierung die Junkfood-Industrie in ihre Initiativen und Aktionspläne gegen Übergewicht ein. So hat das Bundesernährungsministerium die „Plattform Ernährung und Bewegung“ (peb) initiiert, die sich dadurch auszeichnet, vor allem den angeblichen Bewegungsmangel und nicht die schlechte Ernährung von Kindern als Ursache für Übergewicht zu benennen. Prominente Mitglieder von peb: Coca-Cola, Ferrero, der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie, McDonald’s, die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker, PepsiCo, Mars – Firmen, die kein Interesse an gesunder Ernährung, sondern am Verkauf von Snacks, Junkfood und Soft Drinks haben.

foodwatch fordert:
Die Lebensmittelindustrie muss dort Verantwortung übernehmen, wo ihre Verantwortung tatsächlich liegt: Nicht in PR-trächtigen Alibi-Maßnahmen wie Bewegungsinitiativen und Ernährungstipps für den Schulunterricht, sondern in der Produktion ausgewogener Kinderlebensmittel. Die Verantwortung für die Fehlernährung von Kindern kann nicht allein auf Eltern abgewälzt werden.
Produkte, die nicht ausgewogen sein können (wie Süßigkeiten), dürfen nicht länger als Kinderprodukte beworben und mit Comicfiguren, Spielzeugbeigaben, Gewinnspielen oder Idolen direkt an Kinder vermarktet werden.
Schulen und Kindergärten müssen werbe- und PR-freie Räume werden.
Die Junkfood-Industrie ist kein geeigneter Partner für den Staat, für Schulen und für Sportverbände wie den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Sponsoring-Partnerschaften und gemeinsame Programme zur Bewegungsförderung oder Übergewichts-Bekämpfung dienen den Unternehmen als Ablasshandel und müssen beendet werden.

Die besten Köchinnen 2012

Längst haben die Frauen ihren Platz in der europäischen Spitzengastronomie
eingenommen und durch ihre Leistungsfähigkeit gezeigt, dass Kochen auf
höchstem Niveau keine reine Männerdomäne ist. Der Schlemmer Atlas 2012
präsentiert mit der Aufstellung „Die besten Köchinnen“ die hochkarätigsten
Anlaufstationen zu insgesamt 25 Köchinnen aus 5 Ländern.

Belastbarkeit, Flexibilität, soziale Verantwortung, betriebswirtschaftlichen Denken
sind nur einige Merkmale die einen echten Küchenprofi auszeichnen. Dass alle 25
Damen diese Attribute besitzen, beweisen Sie eindruckvoll durch Ihre tägliche
Arbeit.

Von Cornelia Poletto über Léa Linster bis hin zu Johanna Maier (behauptet
sich seit Jahren im Kreise der vom Schlemmer Atlas geehrten „Spitzenköche des
Jahres“) sind die kochenden Damen aus der vordersten Reihe der Spitzengastronomie
nicht mehr wegzudenken.

Die Auszeichnung „Die besten Köchinnen 2012“ gehen in diesem Jahr an:
Aus Deutschland:

1. Caroline Baum, Amesa, Mannheim
2. Erika Bergheim, Schloss Hugenpoet – NERO Restaurant Nesselrode,
Essen
3. Katja Burgwinkel, Hardenberg BurgHotel – Novalis, Nörten-Hardenberg
4. Christiane Detemple-Schäfer, Am Königsbach – Le Temple, Neuhütten
5. Sonja Frühsammer, Frühsammers Restaurant, Berlin
6. Young Sun Sarah Henke, Grand SPA Resort A-ROSA Sylt – Spices,
List/Sylt
7. Leonore Henschel, Henschel, Dorsten
8. Steffi Lander, Zum Alten Fritz, Mayen
9. Luka Lübke, Madame Hô‘, Bremen
10. Cornelia Poletto, Cornelia Poletto, Hamburg
11. Anna Sgroi, Sgroi, Hamburg
12. Douce Steiner, Hirschen, Sulzburg
13. Ulrike Stoebe, Landhaus Mühlenberg, Zemmer
14. Sabine Teubler, Schlosshotel Burg Schlitz – Wappensaal, Hohen Demzin
15. Anita Zoller-Jollit, Zum Ochsen, Karlsruhe

Aus Luxemburg:
16. Léa Linster, Léa Linster, Frisange
Aus Österreich:
17. Elisabeth Grabmer, Waldschänkle, Grieskirchen
18. Johanna Maier, Hubertus, Filzmoss
19. Sissy Sonnleitner, Landhaus Kellerwand, Kötschach-Mauthen
20. Lisl Wagner-Bacher, Landhaus Bacher, Mautern
Aus Südtirol:
21. Anna Matschner, Zum Löwen, Tisens
Aus der Schweiz:
22. Vreni Giger, Jägerhof, St. Gallen
23. Tanja Grandits, Stucki – Bruderholz, Basel
24. Bernadette Lisibach, Grand Hotel Kulm – the K, St. Moritz
25. Anne-Sophie Pic, Beau-Rivage Palace – Anne-Sophie Pic, Lausanne

Der Schlemmer Atlas erscheint seit 38 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.