Verbraucher wollen wissen, was auf den Tisch kommt!

Eine aktuelle Studie belegt: Für 85 % der Konsumenten ist die Kontrolle der Lebensmittelproduktion vom Feld bis zur Ladentheke wichtig
Wenn Freunde, Bekannte oder Verwandte bei Tisch zusammensitzen, kreist das Gespräch regelmäßig um ein Thema – um das Essen. Die Deutschen haben seit jeher hohe Erwartungen an die Lebensmittelsicherheit. Eine aktuelle Umfrage der CMA unter 1.005 Verbrauchern in Deutschland ergab: Für insgesamt 85 % der Konsumenten ist eine stufenübergreifende Kontrolle der Lebensmittelproduktion vom Feld bis zur Ladentheke wichtig (46 % der befragten Teilnehmer) bzw. sehr wichtig (39 % der Befragten). Nur 4 % der Verbraucher halten Kontrollen der Lebensmittelproduktion für nicht relevant. Deshalb kommt eine sichtbare Kennzeichnung von kontrollierten Lebensmitteln den Bedürfnissen der Konsumenten entgegen. Das blaue QS-Zeichen als Prüfzeichen für Lebensmittel in Deutschland steht für eine durchgängige neutrale Kontrolle und mehr Transparenz bei der Lebensmittelproduktion. Mit dem QS-Prüfzeichen für Lebensmittel will die Lebensmittelwirtschaft ihren Beitrag leisten, um das Vertrauen der Konsumenten in den transparenten und nachvollziehbaren Herstellungsprozess von Lebensmitteln im Sinne des Verbraucherschutzes weiter zu stärken.

Weitere Informationen zu QS finden Sie unter www.q-s.info und unter www.cma.de

Dicke Kinder in Deutschland

„Deutschlands Nachwuchs – immer dicker und träger.“ „Unsere Kinder sind zu dick!“ „Übergewicht macht unsere Kinder krank.“ Mit solchen Schlagzeilen wird regelmäßig Alarm geschlagen. Aber was sie suggerieren, stimmt nicht, berichtet die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ELTERN (EVT 20.07.05). In Deutschland gibt es genauso viele dünne und dicke Kinder wie vor 20 Jahren. Was sich verändert hat: Die Dicken werden immer dicker.
Wie können verantwortungsbewusste Eltern dem Übergewicht bei ihren Kindern vorbeugen? Die neue ELTERN gibt hierzu fünf effektive Tipps:

ELTERN-Tipp 1: In der Schwangerschaft: nicht rauchen! Es ist bewiesen, dass Kinder von rauchenden Schwangeren später zu Übergewicht neigen.

ELTERN-Tipp 2: Beim Baby: Stillen! Studien belegen, dass Muttermilch einen langfristigen Schutz vor Übergewicht bietet. Außerdem sind Brustkinder schon im Säuglingsalter leichter als Flaschenbabys. Möglicherweise hat das mit dem im Vergleich zur Muttermilch höheren Eiweißgehalt von Flaschenmilch zu tun. Hinzu kommt: An der Brust trinkt ein Baby nicht mehr, als es braucht.

ELTERN-Tipp 3: Vorsicht: Flaschenkinder kann man leicht überfüttern, indem man zum Beispiel mehr Milchpulver anrührt als in der Anleitung angegeben. Oder dem Kind die Flasche hinhält, bis sie restlos leer getrunken ist. Beides gewöhnt das Kind an zu üppige Portionen!

ELTERN-Tipp 4: Auch psychisch werden oft im Babyalter die Weichen zum Dickwerden gestellt. Nämlich dann, wenn Eltern ihr Kind bei jedem Mucks füttern. So lernt das Baby: Ob ich mich langweile, ärgere oder müde bin – essen hilft…

ELTERN-Tipp 5: Ab dem Kleinkindalter sollten Eltern für viel Bewegung, gesunde Ernährung und kalorienarme Getränke sorgen! Dann verbraucht das Kind mindestens so viel Energie, wie es aufnimmt, und bleibt dabei schlank.