Manish Bahukhandi aus New Delhi jetzt in Berlin

Mit dem INDIA CLUB Restaurant eröffnete das erste indische Restaurant auf Spitzenniveau. „Wer richtig gut indisch essen gehen möchte, musste bisher weit reisen. Das wollen wir mit dem INDIA CLUB Restaurant ändern und unseren Gästen ein rundherum außergewöhnliches Angebot machen, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Für Berliner und ihre Gäste. Im Herzen der Stadt, nahe des Brandenburger Tores, weltoffen und international“, verspricht Anno August Jagdfeld, dessen Unternehmensgruppe das neue Konzept auf der Südseite des legendären Hotel ADLON etabliert.  „Manish Bahukhandi aus New Delhi jetzt in Berlin“ weiterlesen

Lukas Bachl, Berlin

Lukas Bachl ist der neue Küchenchef des FELIX ClubRestaurant
 im Adlon Berlin

Ab sofort verantwortet Lukas Bachl, ehemaliger Sous Chef vom 2 Sterne Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer die kulinarische Leitung des FELIX ClubRestaurants. Er arbeitete nach seiner Lehre zum Koch im Hotel Mooshof Bodenmais unter anderem im 1 Michelin Sterne Restaurant im Hotel im Wasserturm und im 3 Michelin Sterne Restaurant Schwarzwaldstube, gefolgt von 5 Jahren im Lorenz Adlon Esszimmer im Kempinski Hotel Adlon auf unterschiedlichen Positionen unter der Führung von 2 Michelin Sterne Küchenchef Hendrik Otto.

Lukas Bachl Berlin – der neue Küchenchef vom Felix Clubrestaurant 

„Lukas Bachl, Berlin“ weiterlesen

Leonard Cernko

Die „Goldene Cloche 2016“ erhält Leonard Cernko

Im Rahmen der Galanacht der Gastronomie© am 13.02.16 im Parkhotel Schönbrunn wird Herr Cernko mit der „Goldenen Cloche“ 2016 ausgezeichnet. Dieser Preis wird jedes Jahr einem österreichischen Koch verliehen der im Ausland große Karriere gemacht hat und so die heimische Kulinarik weltweit vertritt.
Cernko begann als Lehrling bei Mörwald und schaffte es über das Corso, Residenz Winkler, Hotel Adlon, Hotel Portman in Shanghai, große Karriere
zu machen und ist seit Kurzem im Hotel Baltschug Kempinski in Moskau als Hotel Manager befördert worden. Dadurch reiht er sich zu österreichs Top Köchen die diesen Preis bisher bekommen haben.

Boris Häbel

Boris Häbel wird neuer Maître im Gourmet-Restaurant Tantris.
Der 44 jährige war zuvor als Restaurantleiter und Maître in dem mit zwei Sternen ausgezeichnetem Restaurant „Lorenz Adlon-Esszimmer“, bei Hendrik Otto in Berlin tätig. Boris Häbel freut sich sehr auf die neue Herausforderung im legendären Münchener Tantris, das genauso alt ist wie er selbst. Berlin den Rücken zu kehren, wird seiner Frau und ihm zunächst schwer fallen, doch die Herausforderung die Geburtsstätte des deutschen Küchenwunders und der gehobenen Gastronomie, in Zukunft zu begleiten, überzeugte ihn.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir unseren Gästen mit Boris Häbel in diesem Sommer einen so qualifizierten und erfahrenen Gastgeber präsentieren können. Er ist ein perfekter Teamleiter, verfügt über langjährige Auslandserfahrung und zählt zu den anerkanntesten Restaurantleitern Deutschlands“ sagt Tantris Inhaber Felix Eichbauer.
Boris Häbel absolvierte seine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Hotel Bareiss im Schwarzwald. Bisherige Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren unter anderem das Schlosshotel Lerbach unter Dieter Müller, der Frankfurter Tigerpalast und das weltberühmte Hotel „Burj al Arab“ in Dubai.

„Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass wir lange Zeit nach dem Weggang von Herrn Metzger wieder eine echte Gastgeberpersönlichkeit für unser Haus finden konnten. Gemeinsam mit Hans Haas, Justin Leone und unserem Team wird Boris Häbel mit seiner ruhigen und professionellen Art, persönlichen Service auf
höchstem Niveau bieten.“ fügt Felix Eichbauer hinzu.
Für das mit zwei Michelin Sternen und 18 Punkten im Gault Millau ausgezeichnete Restaurant ein Glücksgriff.

www.tantris.de

Das sind Deutschlands beste Restaurants

Gibt es Bewegung in der Rangfolge der kulinarischen Top-Adressen? Was tut sich in der Gastronomieszene der Städte? Welche Newcomer haben den steilsten Aufstieg hingelegt? Diese und viele weitere Fragen beantwortet auch 2017 die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste. Sobald der neue Michelin, der Gault&Millau, Feinschmecker, Gusto, Varta, der Schlemmeratlas und der Große Restaurant & Hotel Guide vorliegen, ermittelt sie, wie sich die Bewertungen der sieben großen bundesweiten Restaurantführer auf das Ranking der deutschen Top-Gastronomie auswirken. Das Besondere: Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste ermöglicht einen Überblick zur gesamten deutschen Spitzengastronomie, denn sie beschränkt sich nicht auf die besten 200, sondern erfasst alle 4.075 Restaurants, die professionell getestet und von einem oder mehreren nationalen Restaurantführern für das Jahr 2017 empfohlen werden. Als Buch, aber auch als kostenlose App Restaurant Bestenliste ist sie ein hilfreicher Begleiter, wenn es darum geht, hervorragende Restaurants in ganz Deutschland zu entdecken. 

Drei Neuzugänge unter den Top 20  

Schon ein Blick auf die zwanzig führenden Restaurants zeigt, wie vielfältig die deutsche Gastronomielandschaft ist: Die Besten der Besten finden sich in allen Teilen des Landes: in Metropolen wie Berlin, Hamburg, München und Leipzig genauso wie in kleineren Städten und ländlichen Regionen. Als unangefochtene Nr. 1 behauptet sich – nach Auswertung der aktuellen Restaurantführer – ein weiteres Mal die Schwarzwaldstube (Baiersbronn). Das Aqua (Wolfsburg) zieht mit einem Punkt Vorsprung am Gourmetrestaurant Vendôme (Bergisch Gladbach) vorbei auf Platz 2. Platz 4 teilen sich mit punktgleichem Ergebnis das Sonnora (Dreis) und das Gourmetrestaurant Überfahrt (Rottach-Egern). Gleich drei Häusern gelingt erstmals der Aufstieg in die Gruppe der besten 20: The Table Kevin Fehling (Hamburg), im letzten Jahr der höchste Neueinsteiger unter allen ausgezeichneten Restaurants, erobert Rang 14 der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste (2016: Platz 59), der Söl’ring Hof (Rantum/Sylt) steigt von Platz 23 auf Platz 17 und Dallmayr (München) von Platz 25 auf Rang 20. 

1. Schwarzwaldstube, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2016: 1)
2. Aqua, Wolfsburg/ Niedersachsen (2016: 3)
3. Gourmetrestaurant Vendôme, Bergisch Gladbach/ NRW (2016: 2)
4. Sonnora, Dreis/ Rheinland-Pfalz (2016: 6) – punktgleich mit  Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern/ Bayern (2016: 4)
6. Bareiss, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2016: 5)
7. Victor’s Fine Dining by Christian Bau, Perl (Mosel)/ Saarland (2016: 7)
8. GästeHaus Klaus Erfort, Saarbrücken/ Saarland (2016: 8)
9. la vie, Osnabrück/ Niedersachsen (2016: 9)
10.Tantris, München/ Bayern (2016: 11)
11. Residenz Heinz Winkler, Aschau im Chiemgau/ Bayern (2016: 10)
12. Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg (2016: 13)
13. Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr/ Rheinland-Pfalz (2016: 12)
14. The Table Kevin Fehling, Hamburg (neu 2016: 59)
15. Lorenz Adlon Esszimmer, Berlin (2016: 14)
16. Gourmet-Restaurant Falco, Leipzig/ Sachsen (2016: 16)
17. Söl’ring Hof, Sylt – Rantum (2016: 23)
18. Meierei Dirk Luther, Glücksburg/ Schleswig-Holstein (2016: 18)
19. LePavillon, Bad Peterstal-Griesbach/ Baden-Württemberg (2016: 17)
20. Dallmayr, München/ Bayern (2016: 25)

Quelle: Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017

Bundesländer und Städte: Deutschlands kulinarische Hochburgen 

Deutschlands Süden liegt bezogen auf die Zahl der ausgezeichneten Restaurants weit vorn. Die sieben bundesweiten Restaurantführer für das Jahr 2017 empfehlen 818 baden-württembergische und 802 bayerische Häuser, die Plätze drei und vier gehören Nordrhein-Westfalen (678) und Rheinland-Pfalz (363). Als stärkstes der neuen Bundesländer behauptet sich mit 118 empfohlenen Restaurants erneut Sachsen, vor Mecklenburg-Vorpommern mit 108 Spitzenrestaurants. Berlin bewegt sich auch gastronomisch auf Hauptstadt-Niveau: Hier hat der Gast die Wahl zwischen 172 ausgezeichneten Restaurants. Im Ranking der Städte folgen München (143 empfohlene Restaurants), Hamburg (119), Frankfurt (83), Düsseldorf (68), Köln (66) und Stuttgart (55). Rang 8 hält die Insel Sylt mit 37 Empfehlungen.

15 Newcomer schaffen auf Anhieb den Sprung unter die 500 Besten

Unter den insgesamt 4.075 von den großen Restaurantführern empfohlenen Restaurants finden sich gegenüber dem Vorjahr 370 Neuzugänge, allein der Michelin steuert in seiner aktuellen Ausgabe 129 neue Empfehlungen bei. Der höchste Neueinstieg im Ranking der Gerolsteiner Bestenliste gelingt dem Restaurant August in Augsburg, das sich nach Umzug und Neueröffnung Rang 65 holt. 14 weitere Newcomer konnten sich auf Anhieb unter den 500 besten Restaurants Deutschlands platzieren. Die meisten neuen Restaurantempfehlungen erhielten bayerische (78), nordrhein-westfälische (69) und baden-württembergische Gourmet-Adressen (61). 

Ranking der höchsten Neueinsteiger unter den Spitzengastronomien
1. August, Augsburg (Platz 65)
2. Maerz, Bietigheim-Bissingen (Platz 149)
3. ZweiSinn Meiers – Fine Dining, Nürnberg (Platz 242)
4. Restaurant 360 Grad, Limburg (Platz 264)
5. einsunternull, Berlin (Platz 270)
6. Balthasar, Lübeck (Platz 342)
7. Bread & Roses, Düsseldorf (Platz 354)
8. Atelier Wilma, Frankfurt (Platz 373)
9. Ahlmanns, Kiel (Platz 381)
10. Colette by Tim Raue, München (Platz 434)
11. Kaspars Restaurant, Bonn (Platz 452)
12. No 4 Gourmetrestaurant, Buxtehude (Platz 453)
13. Phoenix bel étage, Düsseldorf (Platz 454)
14. Vida by Dyllong & De Luca, Dortmund (Platz 459)
15. Villa Hammerschmiede, Pfinztal (Platz 488)

Quelle: Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017

Über die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste und die Restaurant
Bestenliste-App 

Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste wird erstellt auf Grundlage der sieben großen bundesweiten Restaurantführer: Michelin, Gault&Millau, Feinschmecker, Varta, Gusto, Schlemmer Atlas und der Große Restaurant & Hotel Guide. Die Noten für die Küche gehen ebenso in die Berechnung ein wie alle Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer. Auch der unterschiedliche Stellenwert, den die Gastronomen den verschiedenen Auszeichnungen beimessen, wird berücksichtigt. Dieses vom Magazin Sternklasse entwickelte Bewertungssystem ermöglicht eine präzise Bestimmung der Rangposition jedes Restaurants.Die aktualisierte Version der App Restaurant Bestenliste mit integrierter Landkarte und Suchfunktion gibt es ab Februar 2017 kostenlos im App Store und bei Google Play.

Unter http://www.weinplaces.de/weincuisine/bestenliste kann man die App herunterladen als auch online in der Bestenliste blättern. Dort wird auch das Bewertungssystem ausführlich erläutert. Die gedruckte Version der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017 (inklusive ausführlichem Kartenteil) ist über Amazon unter https://www.amazon.de/dp/300055128X erhältlich.

Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017
ca. 200 Seiten inkl. Kartenteil
Preis 9,90 EUR
ISBN 978-3-000551-28-4

 

Hendrik Otto

 von Bernhard Steinmann

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Für viele von uns ist die dunklere Jahreszeit nicht besonders angenehm und sehnsüchtig erwarten wir das nächste Jahr und den Frühling.
Doch auch jetzt gibt es interessante Dinge zu entdecken. Bei sternenklarem Himmel kann man beispielsweise die Plejaden sehen. In der Zeit von Juli bis April sind diese am nördlichen Sternenhimmel recht gut sichtbar. Im Messier-Katalog, einer Auflistung astronomischer Objekte, tragen sie die Bezeichnung M 45. Sie sind ein Teil unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße.

Beim Blick in den Nachthimmel wird deutlich, dass die Sterne ungleich verteilt sind. Der preußischen Ordnungsliebe zuwider. Dies lässt mich an die gerade vom Guide Michelin neu verteilten und bestätigten Sterne für unsere ausgezeichneten Restaurants in Deutschland denken, die ebenfalls einer Ordnung nicht zu folgen scheinen und eher willkürlich im Land verteilt sind. Aus Berliner Sicht offenbart der Sternenhimmel schier Unglaubliches: Drei Sterne für ein Restaurant in Hamburg! Die Gourmets der Hauptstadt sind erschüttert.

Doch hält die Erschütterung nicht allzu lange an. Warten wir halt noch ein Jährchen. Nutzen wir die Zeit für einen Besuch bei einem besonders geschätzten Kreativen der Hauptstadt, Hendrik Otto, Küchenchef im Lorenz Adlon Esszimmer, dem Gourmetrestaurant der Hotellegende Adlon.

Das Menü:

Gänseleber, gefroren, roh und Creme
Topinambur, eingelegte Pilze, Sellerie, Holundercreme, Kerbel

Bouillabaisse
Hummer, Langostino, Calamaretti, Fenchel, Honigtomaten, Aniskraut

Forelle, Bratkartoffelschaum
Escabeche, Schalotten, Biarritz Püree, Meerrettich, Majoran, Dill

Aubergine, grüne Gazpacho
Tomate, Peperoni, Feige, Mozzarella, Lardo, Zitronenthymian

Etouffé Ente, Sauce Rouennaise
Grüne Bohnen, rote Bete, gedörrte Heidelbeeren, kandierter grüner Pfeffer, Nelke

Käsebrot
Camembert, Kopfsalat, Radieschen, Lauch, Bohnenkraut

Weiße Schokolade, Basilikum-Sauerklee-Eis
Karotte, Ananas, Kopfsalat, Weizen, Lavendel

Hendrik Ottos Kreationen bereiten höchstes Essvergnügen. Besonders angetan bin ich von den Gerichten, die eine „Überarbeitung“ erfahren, also fortentwickelt werden wie z. B. die Gänseleber, die mich bereits im März begeistert hat und die eine weitere Steigerung erfährt.

Die mit einem Pilzfond veredelte roh marinierte Variante (o.Abb.) und überzeugt uns durch die Koalition zweier kräftiger Geschmacksnoten.

Unterschiedliche Texturen und eindrucksvolle Akkorde bleiben ebenso in Erinnerung wie die Leichtigkeit, die beeindruckende Eleganz der Kreation.

Ein besonderer A-ha-Effekt geht von der Kombination mit Aubergine und grünem, mit dezenter Schärfe ausgestatteten Gazpacho aus. Es scheint gewagt, dem Gast ein solch stattliches Stück vom fetten Speck zuzumuten ohne sogleich mit der Spirituosenflasche an der Tischkante zu stehen. Doch erstaunt die Kombination besonders dadurch, dass sich die einzelnen Bestandteile prächtig ergänzen und geschmacklich harmonieren.

Auch die Ente möchte ich besonders hervorheben.
Der kandierte grüne Pfeffer ist ein besonders pfiffiger Einfall zum perfekt gegarten Fleisch der Ente, deren krosse Haut vorzüglich mundet. Aufgewertet wird die Kreation durch die unverzichtbaren Fruchtnoten und eine aromatische Sauce Rouennaise.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Marcus Schindler ist der Concierge des Jahres 2016

Emile Bootsma ist der Hotel-Manager des Jahres 2016 (Adlon, Berlin)

Das legendäre Hotel Adlon Kempinski Berlin steht unter der Leitung von Hoteldirektor Emile Bootsma, der sein Team mit großer Professionalität und Motivation führt. Der Gast soll einen unvergesslichen Aufenthalt haben und die Philosophie hinter der Marke Adlon erleben – sehr persönlichen, herzlich kümmernden und zeitgemäßen Service! Emile Bootsma ist ein weltgewandter Gastgeber mit großem F&B-Verstand und daher zu Recht Träger der Ehre „Hotel-Manager des Jahres 2016“.

Kempinski Hotel Frankfurt Gravenbruch ist das Hotel des Jahres 2016

Vor den Toren der Metropole Frankfurt am Main gelegen ist dieses Haus über die Landesgrenzen hinaus ein Inbegriff großer Hotellerie. Die notwendige Frischzellenkur hat das Haus erst Anfang 2015 durch ein millionenschweres Umbau- und Erweiterungsprogramm erhalten. Heute präsentiert sich das Haus als weltoffenes state-of-the-art Hotelprodukt der absoluten Luxusklasse. Herzlichen Glückwunsch für unser „Hotel des Jahres 2016“.

Marcus Schindler ist der Concierge des Jahres 2016 (Brenners Park-Hotel, Baden-Baden)

Theater, Taxis und Tickets – Concierges wissen, was wo in der Stadt gerade los ist und wo man es bekommt. Ihr Job ist das Wohl der Gäste. Ein ganz besonderer Repräsentant dieses Rundum-Sorglos-Berufsstandes ist Marcus Schindler aus dem Brenners Park-Hotel in Baden-Baden. Marcus Schindler spielt seit Jahren in der Champions League der guten Hotelgeister. Für seine Arbeit und die konsequente Bereitschaft dem Gast ein verlässlicher Ansprechpartner zu sein, erhält Schindler von der Redaktion des Schlummer Atlas den Titel „Concierge des Jahres 2016“.

Sebastian Müller

Sebastian Müller ist ab sofort als Direktor of Food & Beverage für die Leitung der gesamten Gastronomie des Hotel Adlon Kempinski Berlin verantwortlich. Damit obliegt ihm ein großer Aufgabenbereich, zu dem die Koordination der Restaurants Quarré, Sra Bua by Tim Raue und Lorenz Adlon Esszimmer sowie der Lobby Bar und der Sra Bua Bar zählt. Hinzu kommen 3000 Quadratmeter Bankettfläche für unzählige Veranstaltungen, Konferenzen und Galas. Insgesamt führt Sebastian Müller ein Team von rund 200 Mitarbeitern und ist maßgeblich in die Entwicklung neuer Gastronomiekonzepte involviert.

„Das Hotel Adlon Kempinski Berlin ist für mich der Inbegriff eines europäischen Grand Hotels, das es mit seinen Traditionen und seinem Serviceverständnis versteht, seine Gäste immer wieder aufs Neue zu begeistern“, so Neuzugang Müller. „Ich freue mich sehr, ein Teil des großartigen Teams zu sein und gemeinsam mit meinen Kollegen und Mitarbeitern an einem Kapitel der Adlon Historie mitschreiben zu dürfen.“

Der gebürtige Würzburger leitete die letzten drei Jahre als Food & Beverage Direktor das Gastronomiegeschehen im Park Hyatt Abu Dhabi Hotels & Villas in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Von 2010 bis 2012 war der heute 33-Jährige als stellvertretender Food & Beverage Direktor im Grand Hyatt in Seoul tätig, wo er anderthalb Jahre zuvor im Banyan Tree Club & Spa als Assistant Food & Beverage Manager startete. Weitere Auslandserfahrungen sammelte Müller als Restaurant Manager der Pier59 Modern Seafood & Wine Bar im Banyan Tree Hotel im thailändischen Bangkok sowie im Rahmen der Hoteleröffnung des Banyan Tree Desert Spa & Resort Al Areen im Königreich Bahrain im Jahre 2008. Erste Einblicke in die Praxis einer internationalen Hotelkette bekam der studierte Betriebswirt in mehrmonatigen Auslandspraktika im Bereich Corporate Management im indonesischen Banyan Tree Bintan sowie im Schwesterhaus in Bangkok, in das er ein Jahr später als Restaurant Manger zurückkehrte. Parallel zu seinem dreijährigen betriebswirtschaftlichen Studium mit Vertiefung auf Hotelmanagement und Marketing an der Berufsakademie Ravensburg entwickelte Sebastian Müller seine Leidenschaft für erstklassige Gastronomie im renommierten Hotel Traube Tonbach in Baiersborn im Schwarzwald. Neben seiner Leidenschaft zu fotografieren, ist der Würzburger sportlich unterwegs. Bereits zwei große Marathon-Rennen absolvierte er. Nun nimmt er erstmalig am diesjährigen Berlin-Marathon teil.

Sebastian Völz, Kühlungsborner Ostsee

Er ist erst 34 Jahre alt, kochte bereits in den besten Küchen Deutschlands und verköstigte schon Hollywoodstars wie Cameron Diaz und Leonardo Dicaprio. Jetzt übernimmt Sebastian Völz direkt an der Kühlungsborner Ostsee, wo sich die Wellen an den Buhnen brechen und Muster im weißen Strand hinterlassen, die Leitung des neue Gourmetrestaurants „Neuzeit @ gewagt“ im Hotel Hansa-Haus.

In der neuen 80-Quadratmeter großen Küche köcheln fangfrische Taschenkrebse im süß- sauren Fond, räuchert der Spargel auf dem Gitterrost und schmort die zarte Kalbszunge in einem Sud aus Sherry, feinstem Essig und Senfkörnern. Im Restaurant stehen entspannter Genuss und kulinarischer Spaß im Vordergrund. „Ich möchte meine Gäste mit einem besonderen Zusammenspiel von Aromen und ungewöhnlichen Zutaten überraschen. So serviere ich in den nächsten Wochen neben Rotem Ostseeschnäpel-Curry beispielsweise den seltenen Ostseeskorpion“, sagt Völz.

„Sebastian Völz bereichert als außergewöhnlicher und kreativer Küchenchef unserer Service-Team. Gemeinsam mit ihm wollen wir unseren Traum verwirklichen: das Restaurant im Hotel Hansa-Haus, in dem der Gast nicht nur den Blick und den Komfort, sondern auch außergewöhnliche Gaumenfreuden genießt“, so Professor Mathias Wagner, Inhaber der Hotels Schloss am Meer und Hansa-Haus Kühlungsborn.

Während seiner Stationen im Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien oder Thailand kochte Völz in vielen außergewöhnlichen Restaurants, wie dem Michelin-Stern gekrönten und mit 18 Gault-Millau-Punkten ausgezeichneten Münchener Sternerestaurant Königshof, im ebenfalls Michelin-gekrönten Spitzenrestaurant des Berliner Hotels Adlon sowie in der mit 19 Gault-Millau-Punkte bewerteten Traube Tonbach unter Harald Wohlfahrt – einem der bestem Dreisterneköche Deutschlands. 2010 zog es ihn als Sous Chef ins mit einem Michelin-Stern und 17 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Restaurant Lorenz Adlon des Hotel Adlon, bevor er im 14-Gault-Millau-Punkte Restaurant Quarre des Adlon als Chef de Cuisine kochte. Seit 2013 steht er als Chefkoch am Herd der Gourmetküche im Hotel „Schloss am Meer“ und Hotel „Hansa-Haus“ an der Ostsee in Kühlungsborn.

Hendrik Otto, Berlin

Gut drei Jahre sind seit unserem Besuch im Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer vergangen. Die positiven Seiten der Leidenschaft eines Foodbloggers, immer neue Restaurants zu entdecken, zu besuchen,
zu bewerten, zu beschreiben und Dinge zu genießen, die man selbst nicht in dieser Kreativität und Perfektion zuzubereiten in der Lage ist, inkludiert die Nachteile,
dass man nicht immer und immer wieder an den Stätten einkehren kann, die unvergeßliche Stunden mit höchsten Genüssen bereitet haben.

Nun ist es Zeit für ein Update. Zeit, der Hotellegende am Brandenburger Tor unsere erneute Aufwartung zu machen.

Schon beim Betreten der Lobby des Hotel Adlon Kempinski lassen wir Berlin, lassen wir das Treiben der Touristen auf dem Pariser Platz schnell hinter uns.
Das 1997 wiedereröffnete Luxushotel mit seinem einzigartigen Flair scheint wie ein eigener Kosmos. Wortfetzen unterschiedlichster Sprachen fliegen an uns vorbei, während wir den Weg zur Treppe und zum Restaurant beschreiten.

Schon Lorenz Adlon huldigte dem „Behagen des Genusses“ und machte die Kulinarik bereits bei der Eröffnung im Jahre 1907 zu einem der wichtigsten Elemente der Adlon-Tradition.

Das Ambiente des Restaurants ist von gediegener Vornehmheit geprägt. Verspielt die Säule in der Mitte des Raumes, leicht kitschig die Decke,
schwere Vorhänge umrahmen den Blick auf das Brandenburger Tor und ein Kamin vermittelt die Entspanntheit eines Wohnzimmers.

Und, ich hätte es nicht erwähnt, wenn es neuerdings anderswo nicht en vogue wäre, an blanken Holztischen zu speisen, doch hier verzichtet man nicht auf Tischdecken,
die Geräusche dämpfen und am Ende des Tages beredtes Zeugnis darüber ablegen, dass Herr Steinmann wieder einmal gekleckert hat.

Das Menü startet mit

Gänseleber / gefroren und roh
Ingwer, Mandel, Himbeere, grünem Pfeffer, Orangenschale, Brioche
Ein erstaunlich leichtes Gericht, stimmig und ohne den üblicherweise kräftigen Schmelz der Gänseleber. Die koalierenden Begleiter fügen sich zu einer aromenreichen Kreation, ausgewogen und bar jeglicher Wucht.
Ingwer, ein äußerst vielseitiges Gewürz, sorgt nicht nur für die exotische Note, sondern spielt mit Schärfe und Würze. Zarte Fruchtnoten sorgen für die Balance.

Fenchel / Bauernspeck / Gewürzsud
konfierte Tomate, Granatapfel, Zitrone, Vogelmiere, Thymian
Ein mediterran anmutendes Zwischengericht dessen durchaus kräftige Fenchelnoten angenehm durch zitronige Säurenoten ergänzt werden.

Grillspieß „Schwager Art“
Bamberger Hörnchen, gefrorener Ziegenquark, 5-Kräuter-Mischung

Hendrik Otto präsentiert seine Kreationen aus Einflüssen der Tradition und der Moderne. Er lässt persönliche Eindrücke einfließen, inspiriert von der Kindheit oder von Rezepten seiner Familie und Freunden.
Ein interessanter Ideenpool, dessen Inhalte durch eine professionelle Umsetzung die Hochlüche bereichern.
Der Grillspieß „Schwager Art“ verrät den Vater der Idee und die Familie scheint er damit begeistert zu haben.

Den Kick des Gerichtes erhält dieses nicht nur durch die schmackhafte Würze, sondern durch drei Sphären aus Maiscreme, Sauerkraut und Senf und Barbecuesauce.
Vervollständigt wird die Kreation von Bamberger Hörnchen.
Die „Kartoffel des Jahres 2008“ ist rein äußerlich leicht mit der französischen „La Ratte“ zu verwechseln. Ein Hoch auf die Knollenvielfalt.
Mit gefrorenem Ziegenquark unter Kräuterschaum auf Kartoffeln, gelingt Otto der Spagat zwischen bürgerlicher Küche und moderner, kreativer Gestaltung.

Gebackener Camembert / Perigord Trüffel
Feldsalat, Johannisbeere, Feige
Ein erfrischender und schmackhafter Käsegang mit Feldsalat als Eis. Ein kreatives und aromatisches Erlebnis, welches im Besonderen durch die Trüffelsauce perfektioniert wird.

Den vollständigen und bebilderten Bericht des Foodjournalisten Bernhard Steinmann gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de