Essen im Alter: Ich schmecke, also bin ich

Es ist leider eine Tatsache, dass Sinnesleistungen mit zunehmendem Alter abnehmen. Was früher Geschmacksexplosionen im Mund verursachte, schmeckt nun recht fad und der Duft von Frischgebackenem wird nur noch wahrgenommen, wenn man gerade am Ofen steht und den Kuchen, die Quiche oder was auch immer herausnimmt. Kein Wunder also, dass auch der Appetit parallel dazu abnimmt, weil die Freude auf Essen eben geringer ist. Ein Problem, das viele Pflegeeinrichtungen haben. Aber auch private Betreuer können ein Lied davon singen: Lustloses im Essen stochern. Wenn Nase, Zunge und Auge nicht mehr so mitessen, wie gewohnt, wird weniger Nahrung aufgenommen. Allerdings bedingt das auch Folgekrankheiten; sowohl körperlich als auch seelisch. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Man kann die Situation verbessern.

Wie, das zeigen zahlreiche Studien zum Thema „Sensorik im Alter“. Eine holländische Untersuchung befasste sich zum Beispiel mit Optik und Akzeptanz. Ein Kartoffelpüree optisch verschönert mit Sellerieblättchen kommt bei Senioren besser an. Auch salzreduzierte Fleischbällchen (ein „Zuviel“ an Salz ist ein Problem, wenn der Geschmackssinn nachlässt) werden gern gegessen, wenn man das den Senioren mitteilt.

Auch die Struktur des Essens ist gut untersucht: „In einer Befragung stellte man klar fest, dass Personen mit Appetitlosigkeit feste Textur und Abwechslung bevorzugen“, so Dr. Eva Derndörfer, Ernährungswissenschafterin auf einer Fachtagung des Verbandes der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) im Oktober 2015. „Für Senioren ist die Abwechslung beim Essen bei Appetitmangel viel wesentlicher als bei gutem Appetit“.

Und auch das Auge isst noch mit, auch wenn es vielleicht nicht mehr so gut funktioniert. Umso wichtiger sind Kontraste. So hat eine britische Studie in einem Krankenhaus ergeben, dass die Verzehrmenge von Speisen auf blauen Tellern von 110 g auf 150 g stieg. Das sind nicht nur satte 36 Prozent mehr pro Patient, sondern für das Krankenhaus auch das stichhaltige Argument, sein gesamtes Geschirr auszuwechseln.

Eine enorme Bedeutung kommt der Essplatzgestaltung in Betreuungseinrichtungen zu. Wer selbst einmal weißen Fisch mit Kartoffelbrei auf einem weißen Teller auf weißer Tischdecke gegessen hat, ist in der Lage sich vorzustellen, wie öde das ausschaut. Dr. Inge Maier-Ruppert hat konkrete Tipps für diskrete Hilfestellungen: „Gut handhabbares Geschirr und Besteck und Farbkontraste auf Tisch und Teller sind enorm wichtig“, so die Beraterin für soziale Einrichtungen, Lappersdorf, auf der VEÖ-Tagung.

Was aber immer im Mittelpunkt stehen sollte, sind die individuellen Aspekte. Essbiografien können sich erheblich unterscheiden. So ist eine Kommunikation mit Bewohnern einer Einrichtung genauso unerlässlich wie Strukturen, die es ermöglichen, im eigenen Rhythmus zu essen. Hier ist eine innerbetriebliche Zusammenarbeit von Pflege, Küche und Service gefragt. Auch das sollte ein Kriterium bei der Suche nach einer passenden Betreuungseinrichtung sein. Viele Einrichtungen sind da schon recht fortschrittlich.
Harald Seitz, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft „Essen & Trinken im Alter – Ratgeber für Pflegekräfte“
Bestell-Nr. 3667, Preis: 7,50 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=3667

Food Truck Village @ INTERNORGA

Lunch-Karawane kommt zur internationalen Leitmesse nach Hamburg

Trends und Innovationen sind auf der größten INTERNORGA aller Zeiten nicht nur in den Messehallen zu sehen. Auf dem Vorplatz der Messe und damit direkt unter dem Hamburger Fernsehturm präsentiert sich in diesem Jahr vom 13. bis 16. März eine weitere Premiere: das neue INTERNORGA Food Truck Village. Jeden Tag stellen fünf Food Trucks ihre zukunftsweisenden Konzepte als mobile Kantine vor und stehen den Fachbesuchern im „Trucker‘s Talk“ Rede und Antwort. Das Angebot in den Trucks reicht von polnischen Köstlichkeiten über Bio-Burger, Burritos, Banh Mi’s, saisonale Suppen-Kreationen, frischbelegte Pizza aus dem Steinbackofen, American Style Pulled Meat Sandwiches bis hin zu moderner Hausmannskost und veganem Fast-Food – und kann natürlich vor Ort zum kleinen Preis probiert werden. Erstellt und koordiniert wird das abwechslungsreiche Programm im neuen INTERNORGA Food Truck Village von der Lunch-Karawane.

„Die Gesellschaft wird immer mobiler, isst und snackt mehr und mehr unterwegs – „Food on the move“ oder „Street Food“ sind die Schlagworte. Die Ansprüche an die Qualität sind trotzdem oder gerade deswegen besonders hoch. Und was bei unseren Ausstellern bereits seit Jahren zu beobachten ist, zeigt sich nun auch in unserem neuen Food Truck Village auf dem Vorplatz der INTERNORGA. Wir freuen uns über diese Kooperation mit der Lunch-Karawane und sind gespannt auf die vielfältigen trend-orientierten Konzepte“, sagt Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin bei der Hamburg Messe und Congress GmbH.

„Das Food Truck Village auf der INTERNORGA ist für uns eine spannende Premiere! Normalerweise sind die Food Trucks in Hamburg einzeln unterwegs, darum freuen wir uns sehr, jetzt einmal gemeinsam mit mehreren Trucks unter dem Hamburger Fernsehturm im eigenen Village zu stehen. Food Trucks sind ein stark wachsender Trend, der in ganz Deutschland zu beobachten ist – wo also könnten wir unser Food Truck Village besser starten als auf der führenden Trend-Plattform für den Außer-Haus-Markt, der INTERNORGA“, sagt Jochen Manske, Erfinder und Organisator der Lunch-Karawane.

Blick hinter die Kulissen
Im Food Truck Village präsentieren sich sowohl Food Trucks, deren Inhaber schon lange Erfahrung im Straßenverkauf mitbringen, als auch absolute Neulinge, die über die Food Trucks ins Gastro-Geschäft einsteigen. Genau das macht die Geschichten der Food Trucker so spannend. Im „Trucker‘s Talk“ gibt es jede Stunde die Möglichkeit, von den Food Truck-Betreibern einen Einblick in das Food Truck-System und ihre bisherigen Erfahrungen zu erhalten. Der „Trucker‘s Talk“ findet stündlich ab 10.30 Uhr statt; letztes Gespräch ist um 17.30 Uhr. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen leeren Food Truck zu besichtigen – und so vielleicht selbst auf den Geschmack zu kommen und in das mobile Geschäft einzusteigen.

Mobile Kantine: Lunch-Karawane
Die Lunch-Karawane ist auch unabhängig von der INTERNORGA im Hamburger und Berliner Stadtgebiet unterwegs. Sie besteht aus einer Vielzahl einzelner und zumeist junger Imbiss-Betreiber mit ihren Food Trucks, die als mobile Kantinen an täglich wechselnden Food Truck-Haltestellen ihre Speisen anbieten und mehr Abwechslung in die Mittagspause bringen.
Die Lunch-Karawane ist eine mobile Kantinenlösung. Täglich rotierende Food Trucks sorgen in Hamburg und Berlin für hochwertige Abwechslung beim Mittagstisch. Ob Burger, Pasta, Suppe, Fisch, Pizza, Hausmannskost, Salat, asiatische Küche, Brat- und Currywurst, und natürlich auch vegetarische oder vegane Gerichte – nach einem festen Speiseplan können sich Mitarbeiter der ansässigen Firmen in der Mittagspause direkt vor der Bürotür stärken. An Unternehmensstandorten mit geringem oder nicht zufriedenstellendem gastronomischem Angebot gehört so die alltägliche Kost aus der Mikrowelle oder Brotdose der Vergangenheit an.

www.lunch-karawane.de

Essen, wie es mir gefällt

Neue Jahresaktion in den Bordrestaurants der Deutschen Bahn

Start im März • Aktionsgerichte in drei Rubriken: „unbeschwert köstlich“, „traditionell gut“ und „raffiniert anders“ • Fortsetzung der Spendenaktion an das Bergwaldprojekt e.V.

„Essen, wie es mir gefällt“ heißt die neue gastronomische Jahresaktion der Deutschen Bahn (DB) in ihren ICE-Bordrestaurants. Die DB kommt damit Wünschen ihrer Kunden nach mehr Abwechslung und Vielfalt nach, denn die Aktionsgerichte sind „unbeschwert köstlich“, „traditionell gut“ oder „raffiniert anders“.

Die Kategorie „unbeschwert köstlich“ steht für leichten Genuss. Den Anfang machen vegetarische Gnocchi mit mediterranem Gemüse. In der Rubrik „traditionell gut“ finden sich Klassiker der deutschen Küche. Zu Beginn sind es schwäbische Maultaschen mit Speck-Zwiebel-Schmelze. Für die Rubrik „raffiniert anders“ werden bekannte Gerichte neu interpretiert. Zum Auftakt steht ein gefülltes Schweinerückensteak mit Tomatenragout und Bandnudeln auf der Karte.

Für weitere Abwechslung sorgt, dass die Aktionsgerichte ab Juni alle zwei Monate wechseln. Dabei werden natürlich saisonale Aspekte berücksichtigt.

Neben den Aktionsgerichten bietet die DB ihren Gästen im Bordrestaurant eine breite Auswahl an Speisen. Dazu gehören neben Klassikern wie Hühnerfrikassee und Königsberger Klopse auch Salate, Frühstück à la carte und spezielle Angebote für Kinder.
Die Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt e.V. im Rahmen ihrer gastronomischen Jahresaktionen setzt die DB auch im dritten Jahr fort. Pro verkauftes Aktionsgericht werden zehn Cent für den ökologischen Waldumbau in Deutschland gespendet. Der Verein setzt sich seit über 20 Jahren aktiv für den Schutz und den Erhalt deutscher Waldregionen ein. Seit 2009 unterstützt die Deutsche Bahn das Bergwaldprojekt und hat in dieser Zeit die Pflanzung von über 180.000 Bäumen gefördert.

Weitere Informationen zum aktuellen Speise- und Getränkeangebot im Fernverkehr der DB gibt es unter www.bahn.de/bordgastronomie.
Informationen zum Bergwaldprojekt e.V. sind unter www.bahn.de/p/view/service/umwelt/bergwaldprojekt.shtml zu finden.

Hummus und Falafel

Die Kichererbse sorgt für Abwechslung auf dem Speiseplan. Vor allem in der orientalischen und mediterranen Küche dürfen die gesunden Hülsenfrüchte nicht fehlen. Im Nahen Osten wird aus Kichererbsen und Sesammus ein köstlicher Brotaufstrich hergestellt: das „Hummus“. Die Menschen im arabischen Raum kombinieren die runzeligen „Erbsen“ meist mit Couscous, während die Spanier sie zu einem köstlichen Eintopf (Ropa vieja) verarbeiten. Die bei uns bekannteren würzigen Falafel-Bällchen sind dagegen eine türkische Spezialität.

Immer häufiger werden die fein-aromatischen Hülsenfrüchte auch in der deutschen Küche verwendet. Sie sind mehligkochend, behalten aber auch im gegarten Zustand ihre Form. Das nussige Aroma passt zu Suppe, Aufläufen, Reis- und Currygerichten. Auch im Salat und als Beilage zu Fleisch und Meeresfrüchten sind sie ein Genuss. Das Mehl kann als Basis für Brot, Pizzateig oder süße Backwaren verwendet werden.
Kichererbsen ( Cicer arietinum ) gehören zur Familie der Schmetterlingsblütler und sind mit der Erbse nicht näher verwandt. Die deutsche Bezeichnung bedeutet interessanterweise Erbse-Erbse, da „kicher“ auf das lateinische Wort „cicer“ für Erbse zurückgeht. Die Samen der Hülsenfrüchte haben eine kantige, unregelmäßige Form und sind eine gute Alternative zu üblichen Sättigungsbeilagen wie Nudeln oder Kartoffeln. Sie enthalten reichlich Ballaststoffe, wertvolles Eiweiß, B-Vitamine, Vitamin A, C und E sowie die Mineralstoffe Eisen, Zink und Magnesium.

Im Handel sind meist die rundlichen, beige-gelben Kichererbsen aus dem Mittelmeerraum erhältlich. Getrocknete Erbsen müssen vor dem Garen mindestens zwölf Stunden, am besten über Nacht, in Wasser eingeweicht werden. Das Einweichwasser sollte man entsorgen, da es Bitterstoffe enthält. Die oben schwimmenden Exemplare werden aussortiert, denn sie würden beim Kochen hart bleiben. Die Garzeit beträgt 30-120 Minuten. Schneller geht es mit vorgegarten Dosenerbsen, die nur kurz mitgekocht werden. Trockenerbsen sind aber geschmacklich die bessere Wahl.
Heike Kreutz, www.aid.de

Kaki

Süßes Aroma mit einem Hauch Vanille

Die exotische Kaki hat ein fruchtig-süßes, leicht vanilliges Aroma und sorgt für Abwechslung auf dem winterlichen Speiseplan. Sie schmeckt nicht nur pur, sondern eignet sich auch für Obstsalate, Konfitüre, Pfannkuchen, Muffins und Kuchen. Kinder lieben einen süßen Kaki-Smoothie, für den das Fruchtfleisch von Kakis und Orangen mit Zitronensaft, Joghurt und Wasser püriert wird. Kaki verfeinert auch pikante Speisen – etwa fruchtige Soßen und Chutneys. Ein süß-scharfes Kaki-Dressing passt zu winterlichen Salaten mit Möhren und Rote Beete, Weiß- oder Rotkohl. Dabei ist die Kaki sehr gesund und enthält reichlich Ballaststoffe, Eisen, Phosphor und Kalium sowie die Vitamine A, B und C.

Die Kaki ( Diospyros kaki ) ist ursprünglich in Ostasien beheimatet und zählt zu den ältesten bekannten Kulturpflanzen. Die Kaki gehört zur botanischen Familie der Ebenholzgewächse und wächst auf bis zu zehn Meter hohen Bäumen.

Im Handel ist überwiegend eine Neuzüchtung der Kaki, die kernlose Sharonfrucht, erhältlich. Sie kommt aus Israel und ist nach der fruchtbaren Sharonebene benannt. Die gelb-orange Sharonfrucht sieht ähnlich aus wie eine Tomate und gilt als besonders aromatisch. Sie kann auch in hartem Zustand mit Schale gegessen werden, da sie wenig Gerbstoffe (Tannine) enthält. Die rot-orange Kaki dagegen ist kugeliger und hat einen milden Geschmack mit einer herberen Komponente. Sie ist nur im reifen Zustand genießbar, wenn sie eine saftig-weiche Konsistenz hat.

Eine Sharonfrucht kann man essen wie einen Apfel. Eine reife Kaki ebenso, falls man aber die Schale nicht mag, kann man sie auslöffeln wie eine Kiwi.

Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Die exotischen Früchte sollten keine Druckstellen aufweisen. Bei Zimmertemperatur können harte Exemplare noch nachreifen. Reife Früchte dagegen sollten nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank gelagert werden.
Heike Kreutz, www.aid.de

82 % der Deutschen sind Geniesser

Bundesrepublik der Genießer: Nur drei Prozent der Deutschen liegt nichts an gutem Essen und Trinken

Die genussfeindlichen Deutschen – ein Klischee, das spätestens jetzt der Vergangenheit angehört. Denn eine aktuelle Studie des Happiness Instituts* unter mehr als 2.000 Bundesbürgern zwischen 14 und 69 Jahren zeigt, dass die Deutschen ganz im Gegenteil große Genießer sind. 82 Prozent sagen demnach: Genuss ist gut für die Seele. Drei Viertel geben an, Genuss mache sie lebensfroh. Und zwei von drei Deutschen finden: Wer sein Essen genießt, genießt auch sein Leben. Nur drei Prozent der Befragten machen sich nichts aus gutem Essen und Trinken.

Gutes Essen: eine Investition in die Lebensfreude
Ein voller Teller allein macht dabei für die Mehrheit noch keinen Genuss aus – die Lebensfrohen setzen beim Essen auf Qualität. 80 Prozent der Lebensfrohen betonen, es gehe nicht darum möglichst viel, sondern möglichst gut zu essen. Unter den Studienteilnehmern über 60 Jahren sagen dies sogar 85 Prozent. Rund jeder Zweite hat dabei auch den Preis im Blick und ist der Ansicht, Genuss sei eine Frage des Geldes, da gute Lebensmittel teuer seien. Der kulinarischen Experimentierfreude tut das keinen Abbruch: 73 Prozent verbinden Genuss mit Abwechslung und probieren gern Neues aus.

Genuss und schlanke Linie: für die meisten kein Widerspruch
Geteilter Genuss ist doppelter Genuss: 80 Prozent der Lebensfrohen gönnen sich ein gutes Essen am liebsten mit anderen Menschen. Trotzdem schlank zu bleiben ist für die Mehrheit kein Widerspruch: Nur neun Prozent finden, Genuss schade der Figur. Und welche Zutaten gehören zu einem genussvollen Essen dazu? Gute Gespräche gehören dazu, sagen 89 Prozent der Lebensfrohen. Einen angenehmen Tischnachbarn finden 82 Prozent der Lebensfrohen wichtig. Dezente Beleuchtung und gedämpfte Musik schätzt jeder Dritte. 43 Prozent der Frauen freuen sich besonders über Kerzenschein, dagegen 28 Prozent der Männer. Die Befragten in Ostdeutschland legen mit 34 Prozent überdurchschnittlich viel Wert auf polierte Gläser, im Westen achtet jeder Fünfte darauf.

* Das Happiness Institut ist eine Initiative von Coca-Cola Deutschland. Mit aktuellen Studien, spannenden Fakten und alltagsnahen Geschichten beschreibt das Happiness Institut gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis das Phänomen Lebensfreude.
www.happiness-institut.de

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper

„Mens sana in corpore sano“, das heißt so viel wie ein
gesunder Geist in einem gesunden Körper – wer will das nicht!
Nicht immer müssen es die typischen ernährungsmittbedingten
Krankheiten sein, die Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit
beeinträchtigen. Auch bei Migräne und Hautproblemen wird der
Einfluss von Ernährungsfaktoren diskutiert. Nicht jede Therapie
führt jedoch zum Erfolg. Inwieweit können eine spezielle
Ernährung oder gar neue Lebensmittel hilfreich sein, um sowohl
die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit zu
erhalten?

Diese Fragen werden im Rahmen der 14. Ernährungsfachtagung
„Ernährung als wesentliche Stellschraube für einen gesunden Geist
in einem gesunden Körper“ der Sektion Schleswig-Holstein der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. diskutiert. Die
Vortragsthemen von Ernährungsexperten und Medizinern aus
Wissenschaft und Praxis, reichen vom Einfluss der Ernährung auf
Migräne und die Haut über die Adipositasnachsorge bei
Heranwachsenden und der zentralen Rolle des Gehirns in unserem
Stoffwechsel (Selfish Brain) bis hin zur Entwicklung von
Nachhaltigkeit und nachhaltiger Ernährung. „Bewegte Pausen“
versprechen Abwechslung und Entspannung für zwischendurch.

Die Fachtagung findet am 19. September 2012 von 9.00-17.45 Uhr im
Physikzentrum der Universität Kiel, Leibnizstr. 11-19, im Hans
Geiger Hörsaal, 24118 Kiel, statt. Die Tagungsgebühr beträgt
75,00 EUR, 70,00 EUR für DGE-Mitglieder, 40,00 EUR für
DGE-Expertenteam und Studenten.
Weitere Informationen und
Anmeldungen bis zum 7. September bei der
Sektion Schleswig-Holstein,
Hermann-Weigmann-Str. 1,
24103 Kiel,
Tel.: 0431 62706,
Fax: 0431 674092,
E-Mail: mailto:kontakt@dge-sh.de
http://www.dge-sh.de

Frischer Gundermann für die Küche

Wer in diesen Tagen durch die Natur spaziert, kann am Waldrand und in feuchten Wiesen den Gundermann entdecken. Das aromatische Frühlingskraut sorgt für Abwechslung auf dem Speiseplan. So ist der Gundermann eine Zutat der Gründonnerstagssuppe, die aus neun verschiedenen Kräutern mit belebender Wirkung hergestellt wird und traditionell vor Ostern auf den Tisch kommt.

Die Wildkräuter, darunter auch Brennnessel, Gänseblümchen und Löwenzahn, werden gewaschen, trocken getupft und fein geschnitten. Man dünstet Zwiebeln und Knoblauch in etwas Butter, gibt Gemüsebrühe sowie die Kräuter hinzu und lässt die Suppe zwanzig Minuten garen. Ein Löffelchen Schmand, etwas Pfeffer und Muskat runden den Geschmack ab.

Der Gundermann hat ein kräftig-bitteres bis leicht scharfes Aroma, das Salaten, Kräuterquark, Dressings und Soßen eine besondere Note verleiht. Die klein geschnittenen Blätter eignen sich hervorragend für ein pikantes Pesto und als Würze für gedünstetes Gemüse, Pellkartoffeln und Eierpfannkuchen. Hobbyköche können das Kraut auch wie Spinat zubereiten und als Gemüsebeilage servieren. Der Gundermann (Glechoma hederacea), auch Gundelrebe genannt, fällt von April bis Juni durch die blauvioletten Blütenteppiche auf. Er ist ein Bodendecker, wächst in der Wiese und am Waldrand, rankt aber auch gerne an Zäunen und Mauern. Die Blätter sind nierenförmig mit eingekerbtem Rand.
Heike Kreutz, www.aid.de

Essen mit Stäbchen mal anders

Die kultig-leckeren iglo Fischstäbchen kennt jedes Kind. Ab Mai
bekommt die Stäbchen-Familie von iglo knusprigen Zuwachs:
Spinatstäbchen und Backfisch-Stäbchen sorgen für Wirbel auf dem
Teller!

Ein Stäbchen kommt selten allein – da weiß man gar nicht, welches man
zuerst probieren soll! Oder doch lieber alle auf einmal? Die
Mitglieder der iglo Stäbchen-Familie machen es sich gerne gemeinsam
auf einem Teller bequem, ob klassisch mit Gemüse und Kartoffelpüree
oder als Snack zum Dippen.

Für alle Spinat-Liebhaber hat sich iglo etwas ganz Neues ausgedacht:
Den berühmten iglo Spinat gibt es jetzt auch in Stäbchen-Form,
knusprig-appetitlich von einer Goldkruste umhüllt. Oder wie wäre es
zur Abwechslung mit den neuen Backfisch-Stäbchen im leckeren
Ofen-Backteig? Aus 100 Prozent saftigem Fischfilet in MSC-Qualität
sind sie ohne Zugabe von Fett im Handumdrehen im Backofen zubereitet
so wird’s außen schön knusprig und innen bleibt’s saftig.

Der Klassiker Gemüsestäbchen erfreut nicht nur Vegetarier seit gut 30
Jahren. Selbst Gemüse-Muffel sind begeistert von so viel leckerem
Gemüse – Zuckermais, Karottenwürfel und Erbsen – in krosser
Goldknusper-Panade. Und das Beste: Jetzt bleibt für jeden genug, denn
ab Mai tummeln sich statt 12 ganze 15 Stäbchen in einer Verpackung.

Egal ob Spinat-, Backfisch – oder Gemüsestäbchen das
gold-knusprige Stäbchen-Mikado ist der perfekte Snack für den
gemütlichen Familienabend und darf im Rahmen der Olympiade und der
Fußball-Europameisterschaft ganz bestimmt auf eine
Genuss-Goldmedaille hoffen.

Gleiches gilt für die neuen iglo RIESEN Fisch-Sticks: Super groß und
super saftig ist auch der große Bruder des Fischstäbchens
Medaillen-verdächtig. Der Riesen-Knuspergenuss für alle
Fischstäbchen-Freunde steht für 100 Prozent saftiges Alaska
Seelachs-Filet und ist umhüllt von einer extra krossen Panade.

Ein Stäbchen in Ehren kann niemand verwehren – schon gar nicht, wenn
sie so lecker sind! Und gemeinsam mit den bewährten Mitgliedern der
iglo Stäbchen-Familie wird’s auf dem Teller alles andere als
langweilig: Fischstäbchen, Fischstäbchen Omega 3, Lachs-Filetstäbchen
sowie die Chicken Sticks sorgen für Abwechslung.

Winninger Moselfest

Am 26. August beginnt das größte Winzerfest an der Untermosel und das zugleich älteste Weinfest Deutschlands. Für zehn Tage herrscht dann Weingott Bacchus in der Moselgemeinde und bietet mit einem Unterhaltungsprogramm gute Laune und Abwechslung. Eine Kunstausstellung, Aufführungen mit Musik und Tanz sowie regionale Spezialitäten und Weine runden das Programm ab. Weinliebhaber haben die Gelegenheit sich auf dem Weinmarkt zu informieren und über 100 einzigartige Weine aus der Region zu probieren. Höhepunkt und Abschluss des Festes ist am 4. September ein großes Feuerwerk vor der Naturkulisse der Moselberge.

Weitere Informationen: www.winningen.de/moselfest, www.mosellandtouristik.de