Betrug mit Lebensmitteln früher erkennen

Experten verschiedener Disziplinen unterstützen BVL bei Entwicklung eines nationalen Konzeptes

Die Bekämpfung von Lebensmittelbetrug ist seit dem Pferdefleischskandal im Jahr 2013 stärker in den Fokus der Behörden und der Öffentlichkeit gerückt. Beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist ein Expertenbeirat für Lebensmittelbetrug ins Leben gerufen worden. Experten aus verschiedenen Behörden werden künftig mit ihrem interdisziplinären Wissen das BVL bei der Entwicklung eines nationalen Systems zur Bekämpfung von Lebensmittelbetrug unterstützen.

Dabei geht es in erster Linie um die Entwicklung eines nationalen Frühwarnsystems vor Lebensmittelbetrug, aber auch Fragen der Vorbeugung und der Aufklärung von irreführenden Praktiken sollen thematisiert werden. „Die globalisierten Warenströme und die damit verbundenen komplexen Lieferbeziehungen haben Betrügern zusätzliche Möglichkeiten eröffnet“, sagt BVL-Präsident Dr. Helmut Tschiersky. „Deshalb werden wir uns dem Thema in Zukunft verstärkt widmen.“ Mit neuen Werkzeugen zur Erfassung und Auswertung von Warenströmen und neuen analytischen Methoden zum Nachweis von Verfälschungen bei Lebensmitteln sollen Betrug und Verbrauchertäuschung in der Lebensmittelkette aufgespürt und vermindert werden.

Die Mitglieder des Expertenbeirates kommen aus verschiedenen Behörden und Einrichtungen des Lebensmittelbereiches, aber auch Vertreter des Bundes- und Zollkriminalamtes, des Statistischen Bundesamtes und zweier Schwerpunktstaatsanwaltschaften gehören dem Gremium an.

Das nationale Konzept zur Bekämpfung von Lebensmittelbetrug wird in enger Abstimmung mit dem von der EU-Kommission gegründeten Food-Fraud-Netzwerk entwickelt. In diesem nach dem Pferdefleischskandal ins Leben gerufenen Netzwerk tauschen sich die 28 Mitgliedstaaten über Betrugsfälle aus und erörtern geeignete Bekämpfungsmaßnahmen. In Deutschland wurde das BVL als nationale Kontaktstelle für Lebensmittelbetrug (Food Fraud Contact Point FFCP) benannt. Es stellt den Informationsaustausch mit den Bundesländern, den anderen EU-Staaten und der Europäischen Kommission sicher.

www.bvl.bund.de

Stegt flæsk med persillesovs

Dänische Verbraucher küren in einer Abstimmung des Landwirtschaftsministeriums das traditionelle Gericht „Stegt flæsk med persillesovs“ zu Dänemarks Nationalgericht

Dänemarks „neues“ Nationalgericht ist ein alter Klassiker: In einer jetzt abgeschlossenen Abstimmung des dänischen Landwirtschaftsministeriums entschied sich eine klare Mehrheit der teilnehmenden Dänen für ein Stück nationaler Hausmannskost als ihr Lieblingsgericht: Rund 28.000 von insgesamt 60.000 TeilnehmerInnen kürten „Stegt flæsk med persillesovs“ zu ihrem persönlichen Favoriten. Grundlage für Dänemarks Nationalgericht ist Schweinebrust mit Kruste, die in Scheiben geschnitten und wahlweise mit Salz- oder Pellkartoffeln und Petersiliensoße zubereitet wird.

„Stegt flæsk“ erlebte seine größte Zeit in den 1970er- und 80er Jahren, als das Nationalgericht in der Regel wöchentlich auf den dänischen Tisch kam. Der populäre Schlager des Duos Jimmi und Rene setzte „Stegt flæsk med persillesovs“ Ende der 80er ein musikalisches Denkmal. Auch heute noch steht das Nationalgericht besonders in Restaurants und Kros auf dem Land noch oft auf der Speisekarte. Dass Dänemarks Nationalgericht weder den Trend der Neuen Nordischen Küche spiegelt noch bio ist, stört den dänischen Landwirtschaftsminister Dan Jørgensen nicht: „Bei dieser Abstimmung ging es nicht um den erhobenen Zeigefinger und darum, dass wir drei Mal am Tag Rohkost essen sollten. Wir wollten vielmehr aufzeigen, dass sich Qualitätszutaten, lokale Traditionen und Gesundheit ohne Probleme kombinieren lassen“.
Auf Platz zwei der Abstimmung zu Dänemarks Nationalgericht landete der auch international bekannte Klassiker Smørrebrød – eine Scheibe Schwarzbrot, die mit kreativer Vielfalt von Käse, Fleisch, Fisch, Gemüse und anderen Zutaten großzügig belegt werden kann.

Insgesamt besuchten 175.000 User die eigens vom dänischen Landwirtschaftsministerium eingerichtete Website danskernesmad.dk. Weitere Informationen: www.visitdenmark.de/de/daenemark/gebratener-schweinebauch-auf-daenische-art-stegt-flaesk-med-persillesauce

DB: Omas Lieblingsgerichte vierteljährlich zur Abstimmung im Internet

Ab März werden Omas Lieblingsgerichte Erbseneintopf mit Bockwurstscheiben, Gulasch mit Semmelknödeln sowie Rinderroulade mit Rotkohl bis einschließlich Mai das Speiseangebot in den über 250 Bordrestaurants der Deutschen Bahn erweitern. Welche Klassiker in den Kategorien „Omas Eintopf“, „Omas Hausmannskost“ und „Omas Sonntagsküche“ der deutschen Küche bevorzugt werden, darüber haben Kunden bereits Ende 2011 im Internet abgestimmt.

Aktuell können Bahnreisende über die Saisongerichte Juni bis einschließlich August entscheiden, wobei erneut pro Kategorie drei Speisen zur Auswahl stehen. Darunter auch ein vegetarisches Gericht. Die Abstimmungen über die nächsten gastronomischen Quartale werden voraussichtlich Ende April bzw. Ende Juli stattfinden.

Auswahl, Abstimmung und Ergebnis unter: www.bahn.de/bordgastronomie oder auf Facebook.

Facebook Weingut Award

Jury hat 50 Weingut-Seiten zur Abstimmung nominiert

Der Award der Wein & Gourmetwelten geht in die aktive Phase. Die Jury hat 50 deutschsprachige Seiten aus den über 100 vorgeschlagenen Seiten nominiert. Ihr könnt nun aus diesen 50 die „Beste Weingut facebook-Seite 2012“ bestimmen.

Seit dem 9. Januar, stehen die ersten 10 auf der Facebook-Seite des Genussportals zum Abstimmen bereit – für eine Woche. Am nächsten Montag kommen dann die nächsten 10 dazu. Die ersten beiden Seiten jeweils aus allen fünf Abstimmungen kommen in die Endrunde der TOP 10.

Für die Weingüter kommt es nun darauf an, besonders viele Freunde, Fans, Stammkunden und Mitarbeiter zur Abstimmung auf Facebook zu mobilisieren. Dadurch und durch den Vergleich der Seiten untereinander wird ein erheblicher Besucherstrom von neuen Fans auf die Facebook Seiten der nominierten Weingüter gelenkt – nutzt diese Chance!

Die 50 Nominierungen :

10, gestartet: Affentaler, Allendorf, Altenkirch, am Stein, Ankermühle, Artisan, Baron Knyphausen, Braunewell, Bründlmayer, Bürgerspital

20: Bürklin-Wolf, Danner, Dax, Dockner, Domaine de l’Horizon, Dürnberg, Erste + Neue, August Eser, Esterhazy, Fitz-Ritter

30: Fleischmann, Ewald Gruber, Häußer, Johanneshof Reinisch, Johner, Kiefer, Kloster Pforta, Knauß, Kollwentz, Lukas Krauß

40: Laurenz V, Maximin Grünhaus, Fritz Mueller, Max Müller I, Phillip Heinz, Ploder-Rosenberg, Pöckl, Prinz von Hessen, Salwey, Karl Schaefer

50: Stift Klosterneuburg, Strebel in Wintersheim, Trenz, von Racknitz, von Winning, Fritz Walter, Weber, Weinmanufaktur Untertürkheim, Weinreich Sommerach, Werther-Windisch

Hier http://www.facebook.com/Wein.Gourmetwelten , bitte einen Favoriten ankreuzen.

Auf dieser http://www.facebook.com/Wein.Gourmetwelten?sk=app_4949752878 , um sie leichter zum Vergleichen anschauen zu können. Die http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2011/november/11/beste_weingut_seite_auf_facebook_gesucht/index.htm hat sich besonders von Kriterien wie Aktivität, Lebendigkeit und Info-Vielfalt leiten lassen.

Den Wein & Gourmetwelten ist Transparenz wichtig, daher hat die Jury beschlossen, die beiden Seiten http://www.facebook.com/balthasar.ress und die noch junge Seite http://www.facebook.com/pages/Barrique-Forum-Pfalz/192949380724089 nicht zu nominieren, um einen Interessenkonflikt auszuschließen. Die Seiten werden von Dirk Würtz und Christoph Ziegler betreut, die in der Jury sitzen. Außerdem wurden Seiten nicht nominiert, die ein Profil und keine Seite sind.

Auch ist die Jury einem mehrfachen Hinweis gefolgt und hat die beiden Seiten von Bründlmayer und Esterhazy nominiert. Es sind jetzt 12 Seiten aus Österreich, die deutschsprachige der Domaine de l’Horizon für Südfrankreich und die Erste + Neue aus Südtirol im Rennen.

Gerade die Seiten aus Österreich sind erstaunlich aktiv und teilweise technisch raffinierter als die übrigen Seiten. Es würde mich daher kaum erstaunen, wenn eine Seite aus Österreich im Finale mit vorn liegen würde

Service-Oasen 2012/2013

Deutschlands Restaurants mit dem besten Service – Gäste voten „Service-Oasen 2012/2013“

Gutes Essen allein reicht heute nicht mehr aus: Erst hervorragender Service macht den Restaurantbesuch zu einem besonderen Erlebnis. Ab sofort können Gäste ihre Meinung einbringen und guten Service belohnen. Denn American Express ruft zur Wahl der „Service-Oasen Deutschland 2012/2013“ auf. Teilnehmer voten unter www.service-oase-deutschland.de ihre Lieblingsrestaurants mit der Aussicht, Hotel-Arrangements in exklusiven Häusern zu gewinnen. Die Gäste haben die Möglichkeit, ihr Voting auch direkt vor Ort abzuschicken – die Abstimmung per Smartphone ist jetzt noch einfacher.

Für Restaurantgäste müssen Speisen, Getränke und das Ambiente stimmen. Aber erst exzellenter Service macht den Unterschied und den Restaurantbesuch zu einem besonderen Erlebnis, das Gäste zu Stammgästen werden lässt. „Wie wir in unserem aktuellen Service-Barometer – einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Befragten – herausgefunden haben, sind nur zwei von hundert Verbrauchern der Ansicht, dass Unternehmen ihre Erwartungen an den Service übertreffen. Herausragender Service ist also mehr denn je eine Besonderheit. Mit der Wahl der Service-Oasen bietet American Express Orientierung“, sagt Carola Paschola, Vice President bei American Express. „Die Gäste selbst filtern die besten Restaurants heraus und weisen anderen Verbrauchern den Weg.“

Die Gäste sind die Jury

Bei der Wahl zur Service-Oase setzt American Express die Restaurantbesucher in die Jury und ermöglicht ihnen, ihre eigenen Service-Favoriten zu küren. Bereits zum vierten Mal wählen die Gäste in Deutschland die Restaurants mit dem besten Service. Bis zum Ende des Jahres können sie abstimmen. „Von der Wahl der Service-Oasen profitieren sowohl Gäste als auch Gastgeber“, erläutert Paschola. „Restaurantbesucher erkennen anhand der Service-Oasen-Plakette vor Ort auf einen Blick die gastfreundlichsten Restaurants Deutschlands. Und die gekürten Restaurants werden für ihre außerordentliche Kundenorientierung belohnt.“ Im Frühjahr 2012 erscheint die neue Auflage des Restaurantführers „Service-Oasen Deutschland 2012/2013“, der die ausgezeichneten Gastronomiebetriebe präsentiert.

Abstimmung direkt vor Ort möglich

Bei der aktuellen Wahl können die Gäste wie gewohnt per Internet über die besten Restaurants abstimmen ( www.service-oase-deutschland.de ). Die Abstimmung direkt vor Ort ist in diesem Jahr noch einfacher: Wer auf dem Smartphone die App für Quick-Response-Codes (QR-Codes) installiert hat, kann den QR-Code auf den Wahlkärtchen in den Restaurants abfotografieren und wird automatisch auf die Website zur Abstimmung geleitet. Das Engagement der Gäste wird belohnt: Unter allen Teilnehmern verlost American Express Hotel-Arrangements in exklusiven Häusern.

Die Wahl zur Service-Oase 2012/2013 findet in drei Kategorien statt. Entscheidend ist die durchschnittliche Preisklasse der Hauptspeisen: Die Kategorien sind nach Restaurants mit Hauptspeisen, die im Durchschnitt bis 20 Euro, 20 bis 30 Euro oder mehr als 30 Euro kosten, unterteilt. Restaurants mit überdurchschnittlich vielen Stimmen werden als „Service-Oase“ ausgezeichnet. Die am häufigsten nominierten Restaurants aus jeder Kategorie erhalten die Auszeichnung in Gold. – Bei der Wahl der Service-Oasen 2010/2011 belegten das Tantris in München, das Haus Stemberg in Velbert und das Rive in Hamburg jeweils die ersten Plätze in ihrer Kategorie. Unter www.service-oase-deutschland.de sind die Service-Oasen Gold-Gewinner der vorherigen Votings aufgeführt.

Über das American Express Global Customer Service Barometer

Im Auftrag von American Express befragte Echo Research vom 18. Februar bis zum 2. März 2011 jeweils 1.000 Verbraucher ab 18 Jahren in Deutschland sowie in Australien, Kanada, Frankreich, Indien, Italien, Mexiko, in den Niederlanden, Großbritannien und den USA zum Thema Service. Die Befragung wurde online durchgeführt. Im Jahr 2010 fand die Befragung bereits ein erstes Mal statt.

Wie gesund sind unsere Lieblingsspeisen?

Österreich, das Land der Panier. Die bisherigen
Ergebnisse einer Online Abstimmung über Österreichs Lieblingsspeisen
sprechen eine deutliche Sprache: Wiener Schnitzel, Backhendl und
Cordon Bleu sind mit Abstand die beliebtesten Hauptspeisen.

Über 15.000 Personen haben auf der Plattform
www.lieblingsspeise.at in den vergangenen zwei Wochen bereits für
ihre Lieblingsspeise gestimmt. Und es zeigt sich ein klarer Trend:
Wir lieben Paniertes.
(Zwischenergebnisse im Detail: www.lieblingsspeise.at/ergebnisse)

Wie sehen das Österreichs führende Ernährungsmediziner? Prof. Dr.
Kurt Widhalm, Leiter der Abteilung für Ernährungsmedizin an der
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde: „Gegen unser
Geschmackspräferenz für Paniertes ist ja nichts einzuwenden. Auch mir
schmeckt ein Wiener Schnitzel ausgezeichnet! Doch heißt ja Schnitzel
nicht Schnitzel und Panier nicht Panier. Da liegen
ernährungspyhsiologisch oft Welten dazwischen. Hier sind die Köche
gefragt. Es soll nur ein dünnes, fettarmes Fleisch und vor allem ein
gutes Öl verwendet werden. Das Öl darf nicht heiß werden, da sonst
beim Braten der Panier gefährliche Stoffe entstehen können. Und die
Panier soll am Teller möglichst fettarm sein – indem sie z.B. davor
auf einem Küchenkrepp abtropfte.“

Lieblingsspeisen sollen etwas Besonderes bleiben

Jeden Tag ein Wiener Schnitzel wäre nicht das Wahre, wie wir
wissen. „Lieblingsspeisen sollen auch besondere Speisen bleiben, die
es nicht jeden Tag gibt“, plädiert Prof. Widhalm. Das gilt ganz
besonders für unsere panierten Hits.

Bis zum 10. Oktober kann unter www.lieblingsspeise.at noch
abgestimmt werden. Die Umfrage findet in Kooperation mit der
Österreichischen Wirtschaftskammer, Fachverband Gastronomie und mit
Unterstützung der Österreich Werbung statt. Unter allen Teilnehmern
wird eine exklusive Wellness Gourmet-Woche im Falkensteiner Hotel&SPA
Bleibergerhof in Kärnten verlost.

Um die Spannung vor dem Schlussergebnis zu steigern, werden die
Zwischenergebnisse ab dem 1. Oktober nicht mehr veröffentlicht.

Goldener Windbeutel 2010

Wer bekommt den „Goldenen Windbeutel 2010“? foodwatch startet Internet-Wahl zur dreistesten Werbelüge des Jahres

Zum zweiten Mal verleiht die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch den „Goldenen Windbeutel“ als Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres. Per Internet-Abstimmung können die Verbraucher auf www.abgespeist.de ab sofort einen Monat lang abstimmen, von welchem Lebensmittelprodukt sie sich am meisten in die Irre geführt sehen. „Etiketten lügen wie gedruckt – das ist leider eher die Regel als die Ausnahme“, erklärt Anne Markwardt, Leiterin der foodwatch-Kampagne abgespeist.de. „Erst wenn die Tricks und Täuschungen der Lebensmittelindustrie öffentlich werden und Verbraucher ihren Ärger gegenüber den Herstellern ausdrücken, wird sich an den irreführenden Werbepraktiken etwas ändern.“

Eine prominente Jury hat fünf preiswürdige Produkte für den „Goldenen Windbeutel 2010“ nominiert, die bis zum 22. April 2010 auf www.abgespeist.de zur Wahl stehen:

. „Beo Heimat Apfel & Birne“ von Carlsberg : Eine Bio-Limonade, in der gerade einmal 5,5 Prozent Bio sind: Zucker und Gerstenmalzextrakt. Äpfel und Birnen sind gar nicht drin, für den Geschmack sorgen Aromen. Nominiert wurde „Beo“ von Andreas Hoppe, „Tatort“-Kommissar und Buchautor („Allein unter Gurken“, gemeinsam mit Jacqueline Roussety): „Schöner Versuch, Herr Carlsberg! Aber sich seine Pseudo-Bio-Welt auf chemische und künstliche Fakten aufzubauen, kann nur zu diesem erbärmlichen Gesöff aus falschen Äpfeln und Birnen führen.“

. „Bertolli Gegrilltes Gemüse“ von Unilever : Die Pastasauce wird mit dem Werbehinweis „verbesserte Rezeptur“ beworben – dabei hat sich die Rezeptur gegenüber der alten sogar verschlechtert. Neu im Produkt sind nämlich Aroma, der Geschmacksverstärker Hefeextrakt und der Zusatzstoff E 330 (Citronensäure). Windbeutel-Juror Tobias Schlegl, TV-Moderator (NDR-„extra 3“): „Besser kann man Verbraucher nicht austricksen. Jeder Italiener wäre beschämt, wenn er eine solche Pastasauce serviert bekäme, und eine original italienische Mamma würde garantiert das Nudelholz schwingen – völlig zu Recht.“

. „Der Gelbe Zitrone Physalis“ von Pfanner : Die Physalis, die groß auf der Verpackung prangen, sind im Produkt nicht einmal in Spuren enthalten. Dafür aber umgerechnet 47 Stück Würfelzucker im Zwei-Liter-Karton – ganz schön unentspannt für einen Wellnesstee. Nominiert von Fernsehjournalistin Astrid Frohloff: „Eine ,süße Frucht der Verführung‘ wird uns da versprochen – und wenn man genau hinschaut, sieht man von Physalis keine Spur, stattdessen nur Aromastoffe. So viel Chuzpe muss man erstmal haben.“

. „Duett Champignon Creme-Suppe“ von Escoffier : Starkoch Alfons Schuhbeck bewirbt das Produkt wie Feinschmeckerware. Dabei ist es voller Zusatzstoffe und nur so gut wie jede Tütensuppe – dafür ist es jedoch viel teurer und wird in zwei Dosen verkauft. In einer befindet sich das Pulver, in der zweiten wird das Wasser zum Anrühren gleich mitgeliefert. „Spiegel“-Autor Ullrich Fichtner hat die Escoffier-Suppe nominiert: „Sie tut so, als wäre sie Kochen, dabei ist sie auch nur Industrienahrung wie jede andere. Sie wird empfohlen von Alfons Schuhbeck, dem beliebten Spitzenkoch, der seinem Namen damit keine große Ehre macht.“

. „Monte Drink“ von Zott : Der Hersteller suggeriert, es handele sich hier um eine gesunde „Zwischenmahlzeit“ – dabei ist das Kindergetränk eine echte Zuckerbombe. Kabarettist Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig begründet seine Nominierung so: „Eine beliebte Zwischenmahlzeit, sagt Zott. Der ideale Begleiter für die Schule, sagt Zott. Enthält allerdings umgerechnet acht Stück Würfelzucker, mehr als die gleiche Menge Cola – eine zuckersüße Kalorienbombe im Schulranzen. Sagt Zott natürlich nicht. Aber deshalb ein heißer Kandidat für den Goldenen Windbeutel 2010, sagt foodwatch. Und das würde ich auch sagen.“

Auf der Kampagnenseite www.abgespeist.de deckt  foodwatch regelmäßig Werbelügen und Etikettenschwindel bei Lebensmitteln auf. Im vergangenen Jahr erhielt Danone für Actimel den „Goldenen Windbeutel“: Bei der Abstimmung wählten 47 Prozent der rund 35.000 Teilnehmer den Trinkjoghurt wegen seiner überzogenen Gesundheitsversprechen zur dreistesten Werbelüge 2009.

Die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2010 findet bis zum 22. April auf http://www.abgespeist.de statt

10 Jahre Star Chefs

Lufthansa „Star Chefs“ feiert 10. Geburtstag – Vielflieger stimmen über ihre Lieblingsessen in der First und Business Class ab

Zum 10-jährigen Bestehen ihres Gourmet-Programms „Star Chefs“ gibt Lufthansa ihren vielfliegenden Kunden die Möglichkeit, über ihre Lieblingsmenüs abzustimmen. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Lufthansa im Rahmen des Programms mit renommierten, nationalen und internationalen Spitzenköchen zusammen, die im zweimonatigen Wechsel die Menüs für die First und Business Class kreieren. Jedes der Menüs trägt die kulinarische Hand-schrift seines Küchenmeisters. Daraus resultiert eine große Vielfalt an Speisen und Aromen, die die Lufthansa-Gäste in der First und Business Class im Laufe dieser zehn Jahre genießen konnten.

Das Jubiläum des „Star Chef“-Programms nimmt Lufthansa zum Anlass, seine Vielflieger dazu einzuladen, die Spitzenreiter unter den bisherigen Star Chef-Menüs auszuwählen und damit das Menü in der First und Business Class auf Langstrecke aus Deutschland während der Monate September und Oktober 2010 zu bestimmen. Die Abstimmung findet online im Miles & More Forum statt. Dort können sich interessierte Miles & More-Kunden die zur Auswahl stehenden Menüs ansehen und ihre Favoriten wählen. Im März stehen für die Business Class acht Vorspeisen, zwölf Hauptgänge und sechs Desserts zur Wahl. Die Online-Abstimmung für die First Class mit noch weitergehenden Optionen findet im April statt.

Wie werden die Star Chef-Menüs flugtauglich?
Bis die Spitzenmenüs eines Star Chefs an Bord gehen, sind jeweils mehrere Treffen der Köche des Lufthansa Catering-Unternehmens LSG Sky Chefs mit den Sterneköchen not¬wendig. Gegenseitiges Verstehen der Philosophie der Starköche ist eine für beide Seiten fruchtbare und interessante Erfahrung. Sowohl für den Meisterkoch als auch für Lufthansa ist dieser Prozess eine große Herausforderung, der sich die Partner gerne stellen. Speisen auf höchstem kulinarischem Niveau werden in großer Anzahl produziert und lassen den-noch den individuellen Stil des Spitzenkochs erkennen. Erst nach einer Menüpräsentation, bei der die Umsetzung der Rezepte durch die LSG Sky Chefs-Köche vorgestellt wird, und einem letzten persönlichen Schliff des Sternekochs, setzt dieser seinen Namen unter die Speisekarte.

Stockholm beherbergt die Jugendherberge des Jahres 2009

Stockholm beherbergt die Jugendherberge des Jahres 2009

Der Schwedische Tourismusverband (Svenska Turistföreningen, STF) hat Ende November 2009 die besten und beliebtesten seiner 320 Jugendherbergen bzw. Hostels für das Jahr 2009 gekürt. Die Auswahl der Sieger basiert teils auf der Besucherstatistik des vergangenen Jahres und teils auf einer öffentlichen Abstimmung auf der Website des STF. Dabei hat sich das STF Hostel Långholmen in Stockholm in diesem Jahr die Auszeichnung „Kissen des Jahres“ (Årets kudde) gesichert, die seit zehn Jahren an die jeweils bei den Gästen beliebteste Jugendherberge vergeben wird. Darüber hinaus gab es aber auch Preise in weiteren fünf Kategorien: Die Auszeichnung für das umweltfreundlichste Hostel ging an das STF Tåtorp – Göta Kanal in der Provinz Västergötland, die Kategorie Natur- und Kulturerlebnisse entschied das Hostel STF Stora Fjäderägg in der Provinz Västerbotten für sich und als Neukömmling des Jahres wurde das Hostel STF Edsåsdalen in Jämtland ausgezeichnet. Rein statistisch siegte das Hostel STF Stigbergsliden in Göteborg in Sachen Steigerung der Gastnächte im Bereich der Häuser mit insgesamt mehr als 5.000 Gastnächten. Im Bereich der Hostels mit insgesamt weniger als 5.000 Gastnächten konnte die Herberge STF Visby Rävhagen auf der Ostseeinsel Gotland den Sieg davon tragen. Informationen zu den einzelnen Hostels/Jugendherbergen sowie deren Ausstattung und Lage gibt es unter www.stfturist.se .

ARD-Buffet

ARD, Freitag, 06.11., 12:15 – 13:00 Uhr

Zuschauerfragen zum Thema: Tiersprechstunde: Thema Gelenke
Experte: Dr. Joachim Willuhn, Tierarzt
Kochen: Wochenthema: Pfannkuchen, Crêpes und Omeletts
Otto Koch bereitet heute zu: Buchweizen-Lachs-Röllchen mit Rosenkohlsalat

Stille Helden
Das ‚ARD-Buffet‘ und die Programmzeitschrift ‚Funk Uhr‘ haben Ende August die gemeinsame Aktion ‚Stille Helden des Alltags‘ gestartet, um ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen. Unter einer Vielzahl von eingereichten Vorschlägen hat eine Jury fünf Sieger aus ganz Deutschland ausgewählt. Die ARD-Buffet-Zuschauer haben per TED entschieden, welcher der fünf Gewinner den ersten Preis in Höhe von 10.000 Euro erhält. Die Abstimmung wird heute beendet und der Gewinner wird bekanntgegeben. Die Plätze 2-5 erhalten 7.500, 5.000, 2.500 und 1.000 Euro für das jeweilige Projekt.

Heute zu Gast im Studio: Christian Kohlund
Der bekannte Schauspieler spielt eine der Hauptrollen in dem Liebes- und Familiendrama ‚Island – Herzen im Eis‘, das am selben Abend um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird.