Schimmelfleisch in Berliner Supermarkt

Als erster Supermarkt Deutschlands verkauft der Delikatessen Discounter Berlin in seinen Feinkostgeschäften diese geschmacklich-ansprechende Spezialität.

Was früher nur ausgewählten Gourmetrestaurants vorbehalten war ist jetzt für jeden Normalverbraucher erhältlich.

Das Fleisch zeichnet sich durch sein extrem aromatisches nussartiges Aroma und seine Zartheit aus – Weltklasse.

Einzigartig weltweit ist auch das drei verschiedene Qualitäten angeboten werden können: VIP Beef aus eigner Reifekammer bis zu 6 Wochen am Knochen (bis sich ein Edlepilzflaum bildet), gereiftes Färsenfleisch ca. 4€/100g, Serrana Negra aus Spanien bis zu 6 Wochen gereiftes Fleisch von bis zu 10 Jahre alten Kühen ca. 6€/100g und Luma Beef aus der Schweiz für ca. 12 €/100g bis zu 6 Wochen Edelschimmelreifung.

www.delikatessendiscounter.de

Barbe à papa

Alles über Zuckerwatte

Erstmals wurde die Zuckerwatte zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert in Rezeptbüchern erwähnt. Der genaue Zeitpunkt der Erfindung ist jedoch unklar. 1897 wurde von den Amerikanern William J. Morrison und John C. Wharton ein Patent für eine Zuckerwattemaschine angemeldet. Die Maschine besteht aus einer runden Wanne mit einem Spinnkopf in der Mitte. Kristallzucker wird in die Öffnung des Spinnkopfs eingefüllt. Heizspiralen erhitzen den Zucker, bis er bei rund 150 °C verflüssigt. Durch einen Motor wird der Spinnkopf in Drehbewegung versetzt und die Zentrifugalkraft schleudert den flüssigen Zucker durch die Löcher des Spinnkopfes nach aussen an die Wand der Wanne. Auf diese Weise kühlt der Zucker ab und erstarrt zu langen, dünnen Fäden, die mit einem Holzstäbchen aufgewickelt werden können. Dieser watteähnlichen Konsistenz verdankt die Zuckerwatte auch ihren Namen. Durch den Zusatz von Lebensmittelfarbe lässt sich die Zuckerwatte in eine Vielzahl von Farben umwandeln und durch Aromastoffe können verschiedene Geschmacksrichtungen verliehen werden.

Zuckerwatte wird in verschiedenen Portionengrössen angeboten. In Dosen erhältliche Produkte wiegen zwischen 20–40g und frisch zubereitete bringen 60–100g auf die Waage. 100g Zuckerwatte enthält 400 kcal, die ausschliesslich aus Kohlenhydraten (Zucker) stammen.

Mittlerweile finden sich auch Produkte aus dem Zuckeraustauschstoff Isomalt auf dem Markt. Aber Vorsicht, diese sind zwar zahnschonender aber keinesfalls kalorienfrei. Isomalt liefert 2.4 kcal/g und kann bei übermässigem Verzehr abführend wirken.

In anderen Ländern wird Zuckerwatte beispielsweise „cotton candy“ oder „candy floss“ (Englisch) und „barbe à papa“ (Französisch) genannt. via www.sge-ssn.ch

Laktosefrei genießen: Leysieffer macht´s möglich!

Knapp jeder siebte Deutsche leidet heute unter einer Laktoseintoleranz, der Unverträglichkeit von Milchzucker.* Doch deshalb auf exklusives Naschwerk verzichten? Keineswegs! Die Osnabrücker Schokoladenmanufaktur Leysieffer stellt ihre Rolle als Genussbotschafter erneut unter Beweis und präsentiert ab sofort als eine der ersten Chocolaterien in Deutschland süße laktosefreie Köstlichkeiten. Den Anfang machen fünf Schokoladensorten, im Sommer wird zudem eine Pralinenmischung folgen. Hergestellt in kunstfertiger Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail stehen die laktosefreien Versuchungen den bekannten Leysieffer Produkten in nichts nach.

Die Zahl der Hersteller laktosefreier Lebensmittel ist bislang überschaubar – erst Recht die exklusiver Schokoladenprodukte. Leysieffer, Schokoladenmanufaktur und Familienunternehmen aus Osnabrück, hat die Lage erkannt und setzt mit seinen neuen milchzuckerfreien Produkten wieder mal einen Trend. Jan Leysieffer betont: „Essen ist Lebensqualität! Wegen einer Milchzuckerunverträglichkeit auf Genuss zu verzichten, kommt für uns nicht in Frage. Daher möchten wir mit unseren neuen Produkten wieder unbeschwertes Genießen ermöglichen.“

Innovation aus Tradition

Getreu der Unternehmensphilosophie gehen bei Leysieffer auch bei den neuen laktosefreien Leckereien Qualität und Sorgfalt über alles. Die neuen Produkte wurden in enger Zusammenarbeit mit Experten wie der Gesellschaft für biologische Diagnostik entwickelt. Die ausschließliche Verwendung von hochwertigen, natürlichen Zutaten und eine Produktion nach Bedarf sorgen dafür, dass neben den herkömmlichen nun auch die laktosefreien Confiserie-Spezialitäten von Leysieffer Feinschmecker-Herzen höher schlagen lassen.

Laktosefreie Schokoladenwelten von Leysieffer

Laktosefreie Versuchungen Stück für Stück, das bieten die fünf neuen Schokoladensorten von Leysieffer. Da die halbherben Schokoladen bei Leysieffer ohnehin frei von Milchzucker sind, wurde hier der Fokus auf die Entwicklung feiner laktosefreier Vollmilchschokolade gelegt. Folgende milchzuckerfreie Leysieffer Produkte gibt es ab sofort: Die Vollmilchschokolade mit mindestens 33 Prozent Kakao und die Vollmilchschokolade mit gerösteten Pistazien sorgen für Genuss. Mit dem unwiderstehlichen Duo aus Schokolade und knackiger Nuss überzeugen ebenso die Vollmilchschokolade mit ganzen Haselnüssen und die Vollmilchschokolade mit Macadamia-Nüssen – auch sie können auf Laktose verzichten und bieten dennoch die bekannte Leysieffer Qualität. Passend zu der warmen Jahreszeit verspricht die laktosefreie Vollmilchschokolade mit Kokosnuss-Raspeln einen Hauch Exotik. Nussiges Kokos und feines Vollmilch-Aroma bieten ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Übrigens: Alle milchzuckerfreien Sorten werden auch von Hand gegossen.

Erlesene laktosefreie Pralinenspezialitäten für alle Genießer

Ab Sommer 2011 kommen Liebhaber feinster Confiseriekunst auch bei den laktosefreien Pralinen von Leysieffer voll auf ihre Kosten: In der Osnabrücker Schokoladenmanufaktur wurde eigens eine milchzuckerfreie Pralinenmischung mit fünf neuen Sorten kreiert. So bieten Pralinen mit Marzipan, Honig-Nougat, Cassis, Krokant und Milchkaffee den bekannten Leysieffer Genuss. Von zart bis fruchtig, von cremig bis knusprig – damit ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

Der Laktosegehalt ist entscheidend

Viele Menschen mit einer Laktoseintoleranz wissen oft nicht, was sie essen dürfen und was nicht. „Entgegen der häufigen Annahme muss bei einer Laktoseunverträglichkeit in der Regel nicht vollständig auf Milchprodukte verzichtet werden“, weiß Diplom-Oecotrophologin und Ernährungscoach Sylvia Gartner. „Die Verträglichkeit ist vielmehr abhängig vom Laktosegehalt der Lebensmittel. Damit die Laktose vom Darm aufgenommen werden kann, muss diese erst durch das Enzym Laktase aufgespalten werden. Fehlt dieses Enzym, gelangt die Laktose unverdaut in tiefere Darmabschnitte und führt zu Beschwerden. Sauermilchkäse und lang gereifte Käsesorten (Harzer etc.) sowie nicht wärmebehandelte Sauermilchprodukte (Joghurt, Buttermilch etc.) enthalten nur noch wenig Laktose bzw. enthalten Milchsäurebakterien, die die Laktose im Darm abbauen. Dadurch sind diese Produkte oftmals gut verträglich. Dagegen verstecken sich oft hohe Laktosemengen in Lebensmitteln, in denen man es gar nicht vermuten würde, wie in Brot, Süß- und Wurstwaren oder Fertigprodukten.“ Für Laien ist es daher gar nicht so einfach, die richtigen Lebensmittel für sich zu finden. Laktosefreie Produktlinien wie die von Leysieffer helfen deshalb sehr, die richtige Entscheidung beim Einkauf zu treffen.

Die laktosefreien Köstlichkeiten sind in allen exquisiten Leysieffer Confiserien und auch im Online-Shop unter http://www.leysieffer-shop.de erhältlich.

Die laktosefreien Leysieffer Produkte im Überblick:
· Laktosefreie Vollmilchschokolade, 100g, 4,50 €
· Laktosefreie Vollmilchschokolade mit Haselnüssen, 100g, 4,50 €
· Laktosefreie Vollmilchschokolade mit Pistazien, 100g, 4,95 €
· Laktosefreie Vollmilchschokolade mit Macadamia, 100g, 4,95 €
· Laktosefreie Vollmilchschokolade mit Kokosnuss, 100g, 4,50 €
· Laktosefreie Pralinenmischung aus Marzipan-, Honig-Nougat-, Cassis-, Krokant- und Milchkaffee-Pralinen, 200g, Preis steht noch nicht fest.

Schokohasen im Genuss-Test: Die Besten für Ostern

Ostern ohne Schokohasen? Nicht vorstellbar! Welche Hasen kommen nun aber bei
Groß und Klein am besten an? Auf der Suche nach dem wohlschmeckendsten und
bestaussehendsten Exemplar kauften die Tester des Vereins für
Konsumenteninformation (VKI) 14 Osterhasen und ließen diese sowohl von
Erwachsenen, als auch von Kindern verkosten und ihr Aussehen bewerten.

Wie der
heute auf www.konsument.at veröffentlichte Test zeigt, ist Geschmack bei
Schokoladeosterhasen keine Preisfrage: Die besten Noten bekam einer der günstigen
Testkandidaten: der Choceur Vollmilch-Hase, erhältlich bei Hofer um 0,50 Euro/100g.
Nahezu gleichauf landeten die Osterhasen von Milka und Reber (Müller). Letzterer
kommt mit 3,10 Euro/100g allerdings ungleich teurer. Der bekannteste aller
Schokohasen – Lindt – konnte zwar beim Aussehen punkten – in der Blindverkostung
blieb er hingegen etwas zurück.

Da vor dem Regal die Kaufentscheidung wohl auch aufgrund des Aussehens fällt, wurden
die Verkoster zudem in Sachen Schönheit um ihr Urteil gebeten. Bei den Kindern liegt der
Osterhase von Frey klar voran, während bei den Großen Choceur Edel Vollmilch, Heindl und
Lindt die Nase vorne haben. Auf welchen Hasen die Entscheidung letztlich auch fällt: Auf
jeden Fall ist der Blick auf das Ablaufdatum ratsam. Denn die Mindesthaltbarkeitsfrist war bei
manchen Schokohasen erstaunlich kurz.

Weitere Testergebnisse und welche Osterhasen bei den Kindern besonders beliebt waren,
gibt es auf www.konsument.at nachzulesen.

Wir wollen klare Angaben!

Verbraucher wollen auf einen Blick sehen, was im Schokoriegel drin ist

Eine aktuelle Umfrage belegt: 74 Prozent der Verbraucher wünschen sich auf ihren verpackten Lebensmitteln wie Schokoriegeln oder Joghurt die Kalorien- und Nährwertangaben in Bezug auf die Portion. Hiervon würde sogar 54 Prozent allein die Portionsangabe reichen, 20 Prozent wollen zusätzlich die Nährwerte des Produktes pro 100g/ml erfahren. Lediglich 19 Prozent scheuen das Rechnen im Supermarkt gar nicht, ihnen reichen die Angaben pro 100g/ml. Die Zahlen sind Ergebnis einer aktuellen Umfrage von TNS Infratest vom März 2010, die im Auftrag der Initiative „Ausgezeichnet informiert“ erstellt wurde.

„Das Informationsbedürfnis von Verbrauchern hat in den vergangenen Jahrzehnten erheblich zugenommen. Heute wollen die Verbraucher genau wissen, was in ihren Lebensmitteln drin ist“, weiß Tanja Schüle, Sprecherin der Initiative „Ausgezeichnet informiert“ und Leiterin Public Affairs bei Coca-Cola Deutschland. Vier Jahre nach der europaweiten Einführung des GDA-Nährwertkompasses, der auf verpackten Lebensmitteln die Kalorien und wichtigsten Inhaltsstoffe aufführt, lesen bereits 46 Prozent der Verbraucher in Deutschland die Nährwertangaben auf Verpackungen regelmäßig. Schüle: „Das Ergebnis zeigt, was wir auch in anderen Ländern feststellen: Je länger GDA am Markt etabliert ist, umso mehr wird es wahrgenommen und genutzt. Das ist ein positiver Trend und ein Zeichen für uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Die Verbreitung spricht für sich: Der GDA-Nährwertkompass ist mittlerweile in allen EU-Staaten auf über 7.500 Produkten und über 200 Marken zu finden. Damit ist GDA die führende Nährwertkennzeichnung in Europa.

Transparente und differenzierte Informationen für den Verbraucher Deutlich ist nicht nur der Wunsch nach Transparenz, sondern auch nach detaillierter Information: 56 Prozent der Verbraucher achten bewusst auf die Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln. „Die meisten Menschen sind sehr gesundheitsbewusst und interessiert an dem, was sie essen“, betont Schüle. Laut TNS Infratest ist 83 Prozent eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig. Die Kenn-zeichnung mit dem GDA-Nährwertkompass hilft, dass dies nicht nur Theorie bleibt, sondern auch praktisch umzusetzen ist. Schüle: „Nachdem die Einführungsphase von GDA in Europa erfolgreich abgeschlossen ist, besteht die Aufgabe nun darin, noch mehr Verbraucher zu motivieren, die Nährwertkennzeichnung aktiv bei der Auswahl und Zusammenstellung Ihrer Lebensmittel zu nutzen.“

Portionsangaben im Visier

Nachdem Politik und Verbrauchervertreter die Portionsangaben immer wieder kritisiert hatten, hat sich die Lebensmittelindustrie diesen Punkt zur Aufgabe gemacht. „Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die meisten Verbraucher Nährwertangaben gerne pro Portion wissen möchten. Diese positive Nachricht bestätigt uns darin, an dieser Angabe festzuhalten, die für den Verbraucher neben der Standardangabe pro 100g/ml als Zusatzinformation gedacht ist.“ Auch bei der Abstimmung über den Entwurf zur EU-Lebensmittelinformationsverordnung morgen im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) des Europäischen Parlaments wird es unter anderem um die Portionen gehen. „Wir sind zuversichtlich, dass das Ergebnis in Brüssel das Interesse der Verbraucher an den Portionsangaben widerspiegeln wird“, so Schüle. Die Ausgestaltung der Portionsgrößen soll dabei im Dialog von Industrie, Verbraucherverbänden und Politik gemeinsam optimiert werden. „Wir streben eine Lösung an, die Portionen so zu definieren, dass Verbraucher in ihrem Alltag die Nährwerte von verpackten Lebensmitteln schnell einschätzen können.“

Zur TNS Infratest Umfrage

Alle im Pressetext genannten Zahlen beziehen sich auf eine aktuelle Umfrage von TNS Infratest vom März 2010, die im Auftrag der Initiative „Ausgezeichnet informiert“ durchgeführt wurde. Befragt wurden Anfang März deutschsprachige Erwachsene ab 14 Jahren in Deutschland.

Lebensmittel-Check

„Konsument“-Lebensmittel-Check:

Fruchtbrei statt Marille
Mit geschickter Produktaufmachung und verlockenden Werbeaussagen werden
Konsumenten bei Lebensmitteln immer wieder hinters Licht geführt. Jüngste
Beispiele: Frischkäse mit Lachs, in dem sich neben Aromen der Lachs nur in
homöopathischen Dosen wiederfindet, eine „Fruchtschnitte Beere“ ohne ganze
Beeren oder ein Fruchtjoghurt – und somit ein auch bei Kindern beliebtes Produkt –,
das schmeckbar, aber auf der Verpackung kaum ersichtlich, ausgerechnet mit Alkohol
für die „Geschmacksabrundung“ sorgt.

Auch anhand des aktuellen Tests zu elf tiefgekühlten Marillen- und neun Germknödel-
Produkten zeigt sich wieder, welche unterschiedlichen Wege Verpackungsaufschrift
und Inhalt gehen können. So heißt es bei vier von elf getesteten Marillenknödel-
Proben nur: Fruchtbrei statt Marille. In einigen Fällen sind zudem Nährwertangaben
unvollständig, da sie ohne Brösel- oder Mohnbestreuung gerechnet werden. „Doch
wer isst schon Marillenknödel ohne Brösel? Wenn schon Nährwertangaben gemacht
werden – und diese sind in jedem Fall wünschenswert –, dann sollen diese auch so
gestaltet sein, dass der Konsument etwas damit anfangen kann“, fordert Ing. Franz
Floss, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation.

„Immer wieder werden uns Beschwerden von Konsumenten zugetragen, die auf das
Täuschungspotenzial bestimmter Produkte verweisen. Das zeigt, wie groß der Bedarf
an Klärung und Aufklärung ist. Einen Beitrag dazu kann unser neuer Lebensmittel-
Check leisten, mit dem wir auf www.konsument.at wöchentlich anhand konkreter
Produkte aufzeigen, mit welchen Tricks gearbeitet wird. Mittlerweile hat Schneekoppe
die Rezeptur der ,Beeren Fruchtschnitte‘ geändert. Zwar ist diese nach wie vor keine
gesunde Zwischenmahlzeit. Der Inhalt entspricht nun aber etwas mehr der Erwartung,
die die Aufmachung weckt“, so die „Konsument“-Ernährungswissenschafterin Mag.
Birgit Beck.

Schnapsidee
Weniger entgegenkommend gibt sich die niederösterreichische Molkerei (NÖM) beim NÖM
Mix Frucht Cocktail. Unübersehbar prangt als Kaufanreiz der Aufdruck „100 % Natur ohne
künstliche Zusätze“ am Produkt. Der Zusatz von „echtem Jamaikarum“ hat jedoch für so
manchen einen negativen Beigeschmack. „Zwar wird die Verwendung von Alkohol im
Kleingedruckten der Zutatenliste und etwas größer auf der Deckellasche kenntlich gemacht.
Doch diese ist häufig verknittert und damit nur schwer lesbar. Auch wenn der Alkoholgehalt
sehr gering ist, kann bei Kindern durch Geruch und Geschmack eine Gewöhnung erfolgen.

Alkohol hat daher nichts in einem Fruchtjoghurt zu suchen“, kritisiert Beck. „Fruchtjoghurt
zählt zu jenen Produkten, in denen man keinen Alkohol vermuten würde und wenn dieser
schon unbedingt nötig ist, dann fordern wir eine auffällige Kennzeichnung, damit Kunden
wissen, was sie kaufen.“

Fruchtbrei statt Marille
Unerwartete Überraschungen gab es auch bei den Marillenknödeln: Statt einer ganzen
Frucht kam den Testern bei Fabulo, Gourmet Gold, Hänsel & Gretel und bei einem der
beiden Produkte von Iglo lediglich eine zerkleinerte, matschige Fruchtmasse entgegen.
Ebenfalls nicht gut angekommen ist die Fülle der Biomarke Natur Pur von Spar: „zu sauer,
schmeckt nach Fisch, verdorben“, so das Resultat einiger Verkoster. Enttäuschung gab es
auch bei den „Wachauer Marillenknödeln“ von Meisterfrost, die sich durch säuerliche Fülle
und einen undefinierbaren Beigeschmack auszeichneten. Trotz dieser Ausreißer konnten die
getesteten Marillen- und Germknödel im Großen und Ganzen punkten – wenn auch ohne
Vergleich zum Selbstgemachten. Die günstigsten guten Marillenknödel gibt es von Gourmet
Gold um 0,38 Euro/100g – so man Fruchtbrei statt ganzer Marillen mag.

Testsieger ist
Quality first um 0,72 Euro/100g. Bei den Germknödeln überzeugt Testsieger Spar Feine
Küche gleichsam in puncto Preis und Qualität (0,31 Euro/100g). Qualitativ gleichauf liegt
Toni Kaiser um 0,53 Euro/100g.

Fehlerhafte Kennzeichnung
In ganz anderer Hinsicht füllig wird es beim Kaloriengehalt: So kommt ein Germknödel mit
Butter schon mal auf stolze 580 Kalorien, vier Mal so viel wie ein Marillenknödel mit
durchschnittlich 150 Kalorien. In der Kennzeichnung wird das aber nicht immer so
offensichtlich: Bei vier Produkten wurde etwa das Brösel-/Mohngemisch nicht mitgerechnet,
bei weiteren acht Produkten fehlte der Hinweis, ob sich die Nährwertangaben nur auf die
Knödel oder auch auf den Beipack beziehen. „Wenn schon Nährwertangaben gemacht
werden, dann sollen diese auch vollständig sein – inklusive Brösel und Mohn sowie der dazu
benötigten Butter“, so Franz Floss.

Weitere Kennzeichnungsfehler: Teils stimmte die Kilojoule-Zahl mit der nachgerechneten
überein, nicht aber die Kilokalorien-Zahl – und umgekehrt. So werden bei Toni Kaiser aus
rund 200 Kalorien schon mal reale 240 – ungerechnet Mohn und Butter. Dazu kommt, dass
manche Hersteller zwar einen Ballaststoffgehalt anführen, diesen bei den Kalorien aber nicht
berücksichtigen – so geschehen bei Iglo, Spar Feine Küche, Natur Pur und Ja! Natürlich.
Eine weitere Notwendigkeit ortet Birgit Beck bei der Kennzeichnung der Herkunft der
Zutaten: „Wenn ich tiefgekühlte Marillen- oder Germknödel kaufe, weiß ich in der Regel
nicht, woher der Powidl, die Marille oder das Mehl stammen.
Herkunftsangaben sind nicht
vorgeschrieben, sollten aber zumindest für die Hauptzutat Pflicht sein.“

Ungenaue Herstellerangaben
Sowohl beim Prozentanteil der Fülle als auch beim Gewicht der Knödel und der
beigepackten Brösel-/Mohn-Mischungen kamen die Tester auf andere Zahlen als die
Hersteller. Neun der insgesamt 20 Produkte wichen davon ab – am größten waren die
Unterschiede bei Hänsel & Gretel Bio-Marillenfruchtknödel sowie bei den Iglo Riesen-
Germknödeln. „Wer aus gesundheitlichen Gründen jedes Gramm auf seinem Speiseplan
berechnen muss, braucht exakte Angaben. Deshalb sollte man sich auf die
Herstellerangaben verlassen können“, betont Franz Floss. Bei den Marillen- bzw.
Germknödeln von Ackerl, Gourmet Gold, Quality First, Spar Feine Küche, Süsser Teller und
Toni Kaiser ist das auch der Fall.

Rezept aus dem Menü-Karussell 2010: Lauwarmer Apfel-Vanilleschlupfer

53 Revier-Restaurants machen mit bei
„ESSEN GENIESSEN & friends. Hier kocht das Herz Europas.“

Thomas
Möllecken vom Mülheimer Restaurant „Mölleckens Altes Zollhaus“ verrät das
Rezept zu seinem Dessert aus dem „Menü Karussell 2010“.

53 ausgewählte Restaurants im Revier nehmen an der Aktion „Menü Karussell
2010“ teil, die noch bis einschließlich Samstag läuft. Die Beteiligten haben
sich in der gastronomischen Vereinigung „ESSEN GENIESSEN & friends“
zusammengeschlossen und im Jahr von Europas Kulturhauptstadt Ruhr 2010 aus
18 ausgewählten Produkten der Region abwechslungsreiche und tolle
Vier-Gang-Menüs mit ausgewählten, dazu passenden Weinen kreiert.

www.essen-geniessen.de
Mölleckens Altes Zollhaus
Restaurant und Hotel
Karola und Thomas Möllecken
Duisburger Straße 239
45478 Mülheim an der Ruhr (Speldorf)
Telefon: 0208 – 503 49
Telefax: 0208 – 444 16 03
Mail: info@moellecken.de
Internet: www.moelleckensalteszollhaus.de

Rezept aus dem Menü-Karussell 2010:

Lauwarmer Apfel-Vanilleschlupfer
an weißem Schokoladeneis

Lauwarmer Apfel-Vanilleschlupfer an weißem Schokoladeneis

Biskuit ( Wiener Masse ):
4 Eigelb
4 Eiweiß
110g Puderzucker
90g Mehl

Eigelb mit ca. 40g Puderzucker schaumig schlagen.
Eiweiß mit ca. 40g Puderzucker steif schlagen.
Einen Teil des Eischnees unter die Eigelbmasse ziehen und etwas verrühren. Den restlichen Eischnee
mit dem Mehl untermelieren. Masse bei 220 Grad ca. 10 Minuten auf einem Blech ausbacken.
Nach dem Auskühlen in Würfel zerschneiden.

Danach:
1 Ei,
ca. 150ml Sahne,
50g Zucker,
einen kleinen Apfel (in feine Würfel geschnitten),
1 Vanilleschote (das Mark),
1/2 Päckchen Backpulver und
ca. 50g Mehl

hinzugeben und zu einem Teig unterheben.

Teig in Timbals (Förmchen) füllen und im Wasserbad bei 200 Grad ca. 30 Minuten ausbacken.

Weißes Schokoladeneis:
250g Sahne
100g Zucker
4 Eigelb
2 EL Brandy

Über einem kochendem Wasserbad zur Rose ( leicht Bindung ) abziehen.
Durch ein Haarsieb passieren und 100g Weiße Schokolade hinzufügen und sofort verrühren, bis sie
sich aufgelöst hat.

Auskühlen und mit Hilfe einer Eismaschine auffrieren.

Den Schlupfer und das Schokoladeneis anschließend auf einem Teller mit Früchten anrichten und
servieren.

Rezept: Kasseler-Zwiebel-Spieße auf Fasskraut

Kasseler-Zwiebel-Spieße auf Fasskraut (4 Portionen)

Zutaten:
500g Kasseler
100g durchwachsener Speck (am Stück)
8 kleine Zwiebeln
2 EL Speiseöl
1 Glas Sauerkraut Original Kühne Fasskraut in 2 Minuten fertig (720ml)
100g rote, kernlose Trauben
100ml roter Traubensaft

Zubereitung:
Kasseler und Speck in Würfel schneiden. Zwiebeln abziehen, mit Kasseler und
Zwiebeln auf lange Holzspieße stecken und in erhitztem Öl ca. 10-15 Minuten
braten. Sauerkraut mit Trauben und -saft erhitzen und zu den Spießen, nach
Wunsch mit kleinen Röstkartoffeln oder Reis servieren.

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Pro Portion:
kj/kcal: 1673/400
EW: 27.7 g
F: 23.0 g
KH: 20.0 g
BE: 1.5

Erste Lebensmittelampel fürs iPhone

Erste Lebensmittelampel fürs iPhone

Nährwerte in sekundenschnelle mit „FoodCheck – die Lebensmittelampel“

Ab sofort ist Deutschlands erste interaktive Lebensmittelampel für das iPhone und den iPod touch verfügbar. Ob Zucker, Fett oder Salzgehalt, ernährungsbewusste Verbraucher müssen jetzt nicht mehr stundenlang vor dem Supermarktregal die Verpackungen studieren. „FoodCheck – die Lebensmittelampel“ liefert die wichtigsten Informationen über die Zusammensetzung eines Lebensmittels in sekundenschnelle.

Die Nutzer von „FoodCheck – die Lebensmittelampel“ suchen in einer ständig wachsenden Datenbank nach Produktnamen oder Herstellern. In den Ampelfarben rot, gelb und grün bekommen sie angezeigt, wieviel Fette, Zucker, Salz oder Kalorien 100g des gewünschten Produkts enthalten. Anders als bei den aufgedruckten Nährwertangaben macht die einheitliche Menge von 100g für jedes Produkt auch Vergleiche kinderleicht. Aktuell befinden sich rund 3.000 Fertig-Lebensmitteln von namhaften Herstellern wie Nestlé, Dr. Oetker oder Unilever im System. Eine integrierte Updatefunktion erlaubt auch später noch, jederzeit neue Informationen hinzuzufügen. Das Programm ist ab sofort über Apples Itunes store erhältlich und kostet 2,39 €.

Über die Lebensmittelampel

Das Prinzip Nährwertangaben in Form einer Ampel anzuzeigen wurde in Großbritannien wissenschaftlich entwickelt und wird anders als in Deutschland dort auch von vielen großen Lebensmittelherstellern unterstützt. Da häufig für Laien besonders bei Fertigmahlzeiten oder Tiefkühlgerichten überhaupt nicht erkennbar ist, ob ein Produkt hoch oder niedrig an Nährwerten einzuschätzen ist wurde bewusst eine für Verbraucher sehr einfache und verständliche Kennzeichnung gesucht.

Anhand roter, gelber oder grüner Punkte ist nun schnell erkennbar, was Hauptbestandteile eines Produktes sind. Verbraucher haben so die Möglichkeit, ihre Verzehrmengen entsprechend danach auszurichten. Die Lebensmittelampel hilft, bewusster zu genießen und gesünder zu leben indem Übermengen an Salz, Fett oder Zucker klar erkannt werden.

Über die Umsetzung der Lebensmittelampel

Apples neueste iPhone und iPod-Modelle bringen die ideale Voraussetzung für das Funktionieren einer Nährwertampel mit. Sie können in unregelmäßigen Abständen über das Internet neue Daten herunterladen, sind handlich und vor allem hat man sie immer griffbereit in der Tasche. Die Erkenntnis, dass es nicht reicht immer auf „die anderen“ zu warten bis etwas geschieht war ausschlaggebend für die Umsetzung einer mobilen Nährwertampel. Internetdatenbanken waren zwar vorhanden, aber weder im Supermarkt verfügbar noch umfangreich genug in ihrer Produktauswahl.

„FoodCheck – die Lebensmittelampel“ geht endlich einen neuen Weg: ständig neue Daten per Internet ins Telefon laden garantiert Aktualität auf lange Zeit. Schon jetzt zu Beginn stehen tausende Einträge bereit, Licht in das Dickicht des Einkaufsdschungels zu bringen. Zusätzliche Nutzerhinweise und Informationen werden gerne berücksichtigt um die Datenbasis zum Vorteil aller ständig wachsen zu lassen. Sollte das Projekt gut angenommen werden, sind bereits weitere Verbesserungen geplant. Vorrangig ist aber der Ausbau der Datenbasis, auch wenn die bereits verfügbaren Produkte bereits jetzt die umfangreichste Sammlung an Ampeldaten darstellt die es je gegeben hat.

www.foodcheck.lebensmittelampel.com

Glutamat

Glutamat: Der „Geschmacksverstärker“ gehört genauso in die Suppe wie das Salz

Glutamat, vielfach als Inbegriff des Bösen gescholten, als künstlicher Zusatzstoff schlechthin, ist in Wirklichkeit ein ganz natürlicher Stoff. Die Hamburger Foodzeitschrift Effilee hat sich in der aktuellen Ausgabe, die am 30. Oktober erscheint, mit dem Thema auseinandergesetzt und stellt fest: in fast allem, was gut schmeckt, ist auch Glutamat enthalten. Das fängt schon bei der Muttermilch an, die 22 mg Glutamat pro 100 g enthält und geht über Rindfleisch, Austern, Tomaten, Broccoli und Trüffel bis zu Parmesan mit 1200 mg pro 100g. „Eine Suppe ohne Glutamat wäre eine ziemlich fade Angelegenheit,“ erklärt der Autor Vijay Sapre. Glutamat ist dafür verantwortlich, dass wir „Umami“ schmecken, das ist die so genannte fünfte Geschmacksrichtung, neben bitter, sauer, salzig und süß, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan entdeckt wurde. Der Begriff Umami heißt übrigens auf deutsch nichts anderes als – lecker!