Wer erkocht sich das Flugticket ans andere Ende der Welt?

Dreizehn sympathische junge Köchinnen und Köche, darunter Lars Burscheidt,
Hotel InterContinental Frankfurt, qualifizierten sich für die 28. Nationale
Ausscheidung „Commis Rôtisseurs Wettbewerb 2006“ der Chaîne des Rôtisseurs,
die am 3. April 2006, im Sheraton Frankfurt Hotel & Towers,
Frankfurt-Flughafen, stattfand.

Dieser Wettbewerb zeigt immer wieder, was in jungen Menschen steckt, die mit
viel Liebe zu ihrem Beruf und großem Engagement nicht nur konzentriert bei
der Sache sind, sondern auch auf der Erfolgsleiter nach oben klettern
möchten.

Wie im vergangenen Jahr ermöglichten Sheraton-Hoteldirektor Edmond A.
Pinczowski und Küchendirektor Klaus Böhler auch dieses Mal wieder die
Chaîne-Veranstaltung, was große Anerkennung verdient – geht doch der normale
Betrieb „nebenbei“ weiter.
Die Wettbewerbsleitung und Küchenaufsicht lag in den bewährten Händen von
Helmut Frommherz, Vice Conseiller Culinaire (LSG) und Peter Gorges, Officier
Chef Rôtisseur (LSG).

Die Jury für das 28. Kräftemessen dieser junger Köche aus dreizehn
Bailliagen der Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs bestand aus
hochkarätigen Sterne-Köchen:
Heinz Winkler, Conseiller Culinaire, Residenz
Heinz Winkler, Aschau im Chiemgau (Jury-Leitung)
Jean-Claude Bourgueil,
Officier Maître Rôtisseurs, Restaurant Zum Schiffchen, Düsseldorf
Martin
Öxle, Officier Maître Rôtisseur, Speisemeisterei in Stuttgart
und Klaus
Böhler, Officier Maître Rôtisseur, Küchendirektor Sheraton Hotel & Towers,
Frankfurt-Flughafen.

„Es spielt auch eine Rolle, wer die besseren Nerven und die
innere Ruhe bis zum Schluß behält“, betonte Heinz Winkler.
Und diese besseren Nerven hatte die gerade mal 20jährige Jungköchin Steffi
Kerber vom Hilton Hotel Berlin. Viele Freudentränen flossen, als sie den 1.
Preis entgegennahm – wohlwissend, dass sie nun im September d.J. zur
internationalen Endausscheidung nach Australien fliegen darf:

„Es war der
beste Wettbewerb, den ich bisher mitgemacht habe. Das gesamte Ambiente war
super, alle waren sehr kollegial. Es war einfach toll und sehr gut
organisiert.“ Auf die Frage, ob sie ‚vorbelastet‘ ist, folgt prompt die
Antwort: „Meine Eltern haben seit 16 Jahren in Großwaltersdorf (Sachsen) ein
Hotel-Restaurant mit 50 Betten und 180 Plätzen, den „Trakehner Hof“. Mein
Opa züchtet Pferde und gab ihm deshalb diesen Namen. Und meine Oma und mein
Onkel stehen in der Küche und kochen die bekannten erzgebirgischen
Spezialitäten.“

Der Commis-Wettbewerb wird seit 1978 durchgeführt. Pro Mitgliedshaus ist nur
ein Kandidat zugelassen. Der Wettbewerb ist für junge Köche vorgesehen, die
seit Abschluß der Ausbildung ohne Unterbrechung in der Küche tätig sind –
deutsche Nationalität ist Voraussetzung. Zum Zeitpunkt der internationalen
Entscheidung darf der ‚Commis‘ das 27. Lebensjahr noch nicht erreicht und
auch bisher nicht an einem internationalen Wettbewerb der Chaîne des
Rôtisseurs teilgenommen haben.

www.chaîne.de
www.taunus-edition.de

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