Schlemmer Atlas 2017: Die besten Köche

Spitzenköche des Jahres 2017 – Schlemmer Atlas benennt die Besten der Besten – Eine Auszeichnung des Schlemmer Atlas

Die Testsaison für die neuen Schlemmer Atlas 2017 ist beendet, alle dabei gemachten Erlebnisse ausgewertet und die Besten der Besten der Kochzunft sind festgelegt. Die 43. Auflage des bewährten Restaurantführers verrät erneut, wer es als „Spitzenkoch des Jahres“ zu Bestnoten geschafft hat.

Um in den Kreis der Schlemmer Atlas „Spitzenköche“ aufgenommen zu werden, haben sich auch in der Testsaison 2016/17 wieder alle Köche den Tests der unabhängigen Schlemmer Atlas-Tester stellen müssen. Nur wer dabei mit erstklassiger Produktqualität, Frische der verwendeten Produkte und ein Höchstmaß an Kreativität und Professionalität bei der Zubereitung und Präsentation der Speisen überzeugen konnte, wurde mit der Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln geehrt. Selbstverständlich mussten die Werke der Köche auch in den Punkten Harmonie der Speisen und Menüfolge, Auswahl der passenden Weine durch fachmännische Beratung und Servicequalität bei entsprechendem Ambiente auf ganzer Linie die Schlemmer Atlas-Redaktion überzeugen!

In diesem Jahr konnten 15 deutsche, 7 österreichische, 1 schweizer und 2 niederländische Köche auf ganzer Linie begeistern und den Testern die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln entlocken.

Die Ehrungen der Spitzenköche des Jahres aus Deutschland und Österreich erfolgen traditionell im Rahmen der Busche Gala. In diesem Jahr werden die Preise am 24.10.2016 im Schlosshotel Kronberg in Kronberg im Taunus überreicht.

Die Auszeichnung „Spitzenkoch des Jahres 2017“ erhalten:

Spitzenköche aus Deutschland
Christian Bau: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl
Jean Claude Bourgueil: Im Schiffchen, Düsseldorf
Thomas Bühner: la vie, Osnabrück
Sven Elverfeld: The Ritz-Carlton, Wolfsburg – Aqua, Wolfsburg
Klaus Erfort: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
Kevin Fehling: The Table Kevin Fehling, Hamburg
Hans Haas: Tantris, München
Karlheinz Hauser: Süllberg Karlheinz Hauser – Seven Seas, Hamburg
Martin Herrmann: Dollenberg – Le Pavillon, Bad Peterstal-Griesbach
Christian Jürgens: Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
Claus-Peter Lumpp: Restaurant Bareiss, Baiersbronn
Helmut Thieltges: Waldhotel Sonnora, Dreis
Heinz Winkler: Residenz Heinz Winkler, Aschau
Joachim Wissler: Grandhotel Schloss Bensberg – Vendôme, Bergisch Gladbach
Harald Wohlfahrt: Traube Tonbach – Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Spitzenköche aus Österreich
Andreas Döllerer: Döllerers Genusswelten, Golling
Thomas Dorfer: Landhaus Bacher, Mautern an der Donau
Johanna Maier: Restaurant Johanna Maier & Söhne, Filzmoos
Karl Obauer, Rudolf Obauer: Obauer, Werfen
Heinz Reitbauer: Steirereck im Stadtpark, Wien
Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher, Kirchberg/Tirol
Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel, Schützen am Gebirge

Spitzenköche aus den Niederlanden
Jonnie Boer: De Librije, Zwolle
Jacob Jan Boerma, De Leest, Vaasen

Spitzenköche aus der Schweiz
Andreas Caminada: Schauenstein – Schloss Restaurant, Fürstenau
Der Schlemmer Atlas erscheint seit 43 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.

Leonard Cernko

Die „Goldene Cloche 2016“ erhält Leonard Cernko

Im Rahmen der Galanacht der Gastronomie© am 13.02.16 im Parkhotel Schönbrunn wird Herr Cernko mit der „Goldenen Cloche“ 2016 ausgezeichnet. Dieser Preis wird jedes Jahr einem österreichischen Koch verliehen der im Ausland große Karriere gemacht hat und so die heimische Kulinarik weltweit vertritt.
Cernko begann als Lehrling bei Mörwald und schaffte es über das Corso, Residenz Winkler, Hotel Adlon, Hotel Portman in Shanghai, große Karriere
zu machen und ist seit Kurzem im Hotel Baltschug Kempinski in Moskau als Hotel Manager befördert worden. Dadurch reiht er sich zu österreichs Top Köchen die diesen Preis bisher bekommen haben.

Schlemmer Atlas Spitzenköche des Jahres 2016

Die Testsaison für die neuen Schlemmer Atlas 2016 ist beendet, alle dabei gemachten Erlebnisse ausgewertet und die Besten der Besten der Kochzunft sind festgelegt. Die 42. Auflage des Restaurantführers verrät erneut, wer es als „Spitzenkoch des Jahres“ zu Bestnoten geschafft hat.

In diesem Jahr konnten 16 deutsche, 1 schweizer, 7 österreichische und 2 niederländische Köche auf ganzer Linie überzeugen und den Testern die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln entlocken. In der Spitzen der Gastronomie gab es einen Abgang und einen Neuzugang.

Kevin Fehling aus dem neuen Restaurant The Table Kevin Fehling tritt durch sein großes Talent und Können ab 2016 aus dem Schatten der Vierlöffler heraus und darf sich nun mit fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln schmücken. Nils Henkel hat die Bühne der aktiven Köche durch die Schließung des Schlosshotel Lerbach leider verlassen.

Die Ehrungen der Spitzenköche des Jahres erfolgen traditionell im Rahmen der Busche Gala. In diesem Jahr werden die Preise am 26.10.2015 im Kempinski Hotel Frankfurt Gravenbruch in Neu-Isenburg überreicht.

Die Auszeichnung „Spitzenkoch des Jahres 2016“ erhalten:

Spitzenköche aus Deutschland
Christian Bau: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl
Jean Claude Bourgueil: Im Schiffchen, Düsseldorf
Thomas Bühner: la vie, Osnabrück
Sven Elverfeld: The Ritz-Carlton, Wolfsburg – Aqua, Wolfsburg
Klaus Erfort: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
Kevin Fehling: The Table Kevin Fehling, Hamburg
Hans Haas: Tantris, München
Karlheinz Hauser: Süllberg Karlheinz Hauser – Seven Seas, Hamburg
Martin Herrmann: Dollenberg – Le Pavillon, Bad Peterstal-Griesbach
Christian Jürgens: Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
Claus-Peter Lumpp: Restaurant Bareiss, Baiersbronn
Thomas Martin: Louis C. Jacob – Jacobs Restaurant, Hamburg
Helmut Thieltges: Waldhotel Sonnora, Dreis
Heinz Winkler: Residenz Heinz Winkler, Aschau
Joachim Wissler: Grandhotel Schloss Bensberg – Vendôme, Bergisch Gladbach
Harald Wohlfahrt: Traube Tonbach – Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Spitzenköche aus Österreich
Thomas Dorfer: Landhaus Bacher, Mautern an der Donau
Johanna Maier: Restaurant Johanna Maier & Söhne, Filzmoos
Karl Obauer, Rudolf Obauer: Obauer, Werfen
Heinz Reitbauer: Steirereck im Stadtpark, Wien
Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher, Kirchberg/Tirol
Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel, Schützen am Gebirge

Spitzenköche aus den Niederlanden
Jonnie Boer: De Librije, Zwolle
Jacob Jan Boerma, De Leest, Vaasen

Spitzenköche aus der Schweiz
Andreas Caminada: Schauenstein – Schloss Restaurant, Fürstenau

Der Schlemmer Atlas erscheint seit 42 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.

Peter Knogl

Von Zürich kommend führt unser Weg nach Basel. Geplant sind zwei Restaurantbesuche und ein Zimmer braucht man natürlich auch. Wir entschlossen uns, dem Hilton Basel die Ehre zu erweisen und mit zu den letzten Besuchern und Übernachtungsgästen zu zählen, bevor das Hotel der Abrissbirne zum Opfer fallen würde. Ca. 2,4 Millionen Gäste beherbergte das Hotel, darunter natürlich eine stattliche Zahl Prominenter. Es ist jedenfalls ein eigenartiges Gefühl in einem Hotel zu übernachten, welches in wenigen Stunden schließt und abgerissen wird.

Die Basler Hotellerie verliert also ein wichtiges Haus. Auch unsere Taxifahrer kritisieren diese Entwicklung.
Ein anderes Spitzenhotel ist jedoch das eigentliche Ziel unserer Reise: „Les Trois Rois“. Im dortigen Gourmetrestaurant „Cheval Blanc“ finden wir Küchenchef Peter Knogl, der von Gault&Millau Schweiz zum „Koch des Jahres“ 2015 gekürt wurde. Dieses Kunststück ist ihm bereits 2011 gelungen. Diesmal kamen auch noch 19 Punkte des GM hinzu. Zwei Michelinsterne sollen hier ebenfalls Erwähnung finden.

Der in Deggendorf, liegt zwischen Regensburg und Passau, geborene Peter Knogl ist seit 2007 Küchenchef im Cheval Blanc. Seine einzelnen Stationen möchte ich hier nicht in epischer Breite aufzählen. Allerdings möchte ich die Stationen bei Heinz Winkler hervorheben. Bei und mit Winkler hatte Knogl nämlich drei Engagements. 1988 bis 1989 im Münchner Tantris und zweimal in der Residenz in Aschau.

Das Restaurant im Erdgeschoss des Grandhotels ist überraschend klein. Das Ambiente einem Belle-Epoque-Palais nicht unähnlich. Maßvolle Eleganz ohne Pomp.
Doch ist uns nur ein flüchtiger Blick gegönnt, denn bei 30 Grad am Abend werden die Gäste auf der romantischen Terrasse zum Rhein hin platziert. Der Empfang ist freundlich, der Service professionell und auch einem kleinen Scherz nicht abgeneigt. Selbst bei diesen hohen Temperaturen wird mit hoher Selbstdisziplin gearbeitet. Wie soll man es sonst im Frack aushalten?

Ein Auszug aus dem Menü:
Rotbarbenfilet, knusprige Schuppen, Safran und Tomaten-Vinaigrette

Am Vorabend hatten wir bei Heiko Nieder bereits ein sehr gutes Gericht mit einer Rotbarbe genießen können. Heute sollten wir eine Steigerung erfahren.
Das ausgezeichnete Rotbarbenfilet mit dem perfekt getroffenen Garpunkt erhält mit den knusprigen Schuppen nicht nur eine weitere Textur sondern eine Steigerung des Hochgenusses. Das Zusammenspiel mit Safran und Tomaten-Vinaigrette ist herausragend. Das feine Aroma des Fischleins wird durch die Zutaten umschmeichelt, nicht unterdrückt.

Roastbeef vom Japanischen Wagyu-Rind, Joghurt und Shiitake-Pilze
Shiitake-Pilze sind aus der asiatisch inspirierten Hochküche bald nicht mehr wegzudenken. Seit Jahrhunderten in China und Japan bekannt, sind sie hierzulande erst seit einigen Jahren auf dem Vormarsch.
Charakteristisch für die Shiitake-Pilze ist die Geschmacksrichtung Umami
die die Umami-Noten des kräftigen Fleisches vortrefflich unterstützen.

Meine Frau verschmäht das japanische Rind und wendet sich einem ausgezeichneten
Kalbsfilet mit Artischocken-Sauce und jungem Lauch zu.

Peter Knogl, der seine Küche als mediterrane Haute Cuisine bezeichnet, mit durchaus asiatischen Anleihen, hat mit diesem kreativen Gericht einen Volltreffer gelandet.
Das zarte Fleisch und die kräftige Sauce mit der ausgewogenen Würze vereint sich in einem grandiosen Geschmacksbild.
Warum ist Basel denn nur so weit von Berlin entfernt!

Champagner, Himbeeren, Minze und Kalamansi
Himbeeren und Minze rücken intensiv in den Vordergrund. Mit leichten Säurenoten wird das Menü abgeschlossen.

Peter Knogls Kreationen sind allesamt geschmacklich unglaublich harmonisch gestaltet. Zum subtilen Umgang mit Aromen kommt eine hohe handwerkliche Kunst. Seine Präzision ist richtungsweisend, die Kombinationen sind elegant, leicht und sensorisch austariert.

Das Bekenntnis zur französischen Klassik bedeutet nicht zwingend eine konservative Herangehensweise. Knogl modernisiert ohne dem Zeitgeist zu erliegen. Hier steht das Essen und der Geschmack im Vordergrund.

Kein Zweifel: Ein Gourmet muss zumindest einmal im Leben hier gespeist haben.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Heinz Winkler

Heinz Winkler (66) ist einer der bedeutendsten Spitzenköche Deutschlands. Am 13. September kommt er nach Dresden: Beim Kulinarischen Erntedankfest im Relais & Châteaux-Hotel Bülow Palais bereitet er zusammen mit Caroussel-Küchenchef Benjamin Biedlingmaier (29) sowie weiteren Spitzenköchen einen Nachmittag lang Spezialitäten der Sterneküche zu. Auch mehrere Spitzenwinzer aus Deutschland und Italien kommen dazu und schenken besondere Jahrgänge aus. Den musikalischen Rahmen schafft das Dresdner Swingquartett „Götz Bergmann & his Gentlemen“.

„Heinz Winkler ist einer der Pioniere der zeitgenössischen deutschen Sterneküche. Ihn in Dresden zu haben, ist eine Sensation“, erklärt Ralf J. Kutzner, Hoteldirektor der Dresdner Hotels Bülow Palais und Bülow Residenz.

Heinz Winkler erhielt von den wichtigsten Restaurantführern Guide Michelin und Gault&Millau mehrfach die bestmöglichen Bewertungen. Der über viele Jahre mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Spitzenkoch bekam 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande für die Stärkung des Ansehens deutscher Gastronomie im Ausland. Mit seiner „Cuisine Vital“ setzt Heinz Winkler auf vitalisierende Kräuter und Gewürze. Er zielt auf belebende Leichtigkeit ab und schafft damit immer wieder überraschende Neuinterpretationen der klassischen deutschen Küche.

Als Mitwirkende begrüßt Biedlingmaier auch den jungen Gourmetkoch Erik Arnecke (Relais & Châteaux Hotel Die Sonne Frankenberg) aus dem hessischen Ederbergland sowie den Dresdner Spitzengastronom Mario Pattis (Genusslounge). Arnecke wurde vom Magazin Der Feinschmecker für die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres 2015“ nominiert. Damit könnte er in die Fußstapfen Benjamin Biedlingmaiers treten, der diesen prestigeträchtigen Titel 2013 gewann. Ende des Jahres fällt die Entscheidung.

Die Riege der anwesenden Weinexperten ist ebenfalls hochkarätig: Arndt Köbelin baut am Kaiserstuhl (Baden) hervorragende Grau-, Weiß- und Spätburgunder an und aus. Die Nahe-Winzerin Anette Closheim keltert im 150 Jahre alten Familienweingut moderne Premium-Weine und ist die erste Winzerin mit der Auszeichnung „Riesling-Entdeckung des Jahres“. Im Weingut Salcheto (Toskana) demonstriert Michele Manelli mit einem spektakulären Projekt, dass ein Spitzenweingut energetisch völlig unabhängig sein, das heißt alle benötigte Energie selbst erzeugen kann. Weinhändler Matthias Gräfe (Radebeul) präsentiert Weine der Gemischten Bude, einem Weinverbund der fünf herausragendsten Winzer in Sachsen.

Beim Kulinarischen Erntedankfest flanieren die Gäste zwischen verschiedenen Gourmet-Stationen, die in der Küche, im Wintergarten und im Bülow’s Bistro aufgebaut sind, und verkosten nach Herzenslust verschiedene Gerichte, und Weine. „Diese lockere Veranstaltungsform macht es leicht, mit den Köchen und Winzern sowie mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Für uns ist das Kulinarische Erntedankfest eines der schönsten Feste des Jahres“, so Kutzner.

Das Kulinarische Erntedankfest beginnt zwölf Uhr und klingt 16 Uhr aus. Der Eintritt inklusive aller Speisen und Getränke beträgt 98 Euro pro Person. Kinder bis elf Jahre haben freien Eintritt. Für die jüngsten Besucher gibt es eine betreute Kinderspielecke. Eine Reservierung unter Telefon +49 351 800 30 oder per E-Mail unter reservierung@buelow-hotels.de wird empfohlen.

www.buelow-palais.de

Vitus Winkler, Salzburg

Vegane und vegetarische Gerichte mit dem Anspruch eines Spitzenkochs: Das gibt es nun bei Vitus Winkler, dem Shooting-Star der Salzburger Gourmetszene. Für Kräuter und Gemüse hatte der junge Patron des Sonnhofes schon immer ein leidenschaftliches Faible. Nun begeistert er Vegetarier und Veganer mit seiner kulinarischen Kreativität.

Auf Fisch und Fleisch muss im Sonnhof, hoch oben auf einem verträumten Sonnenplateau im Salzburger Pongau, niemand verzichten. Kräuter, Gemüse und Obst sind aber die Hauptakteure der fantasievollen Küche von Vitus Winkler.

Der 32-jährige, der auch dem elitären Kreis der Jeunes Restauraterus d’Europe mit mehr als 350 Spitzenköchen aus zwölf Ländern angehört, hat sich zudem als Kräuterexperte einen Namen gemacht. Da seine geführten Spezialwanderungen mit anschließenden Kräuter- und Gemüsekochkursen mittlerweile ein Gästehit sind, war es nur ein logischer Schritt, auch die Speisekarte um raffinierte fleischlose Gourmetgerichte zu erweitern, die auch Nicht-Vegetarierer begeistern.

Darüber hinaus liegt Vitus Winkler vegane Küche sehr am Herzen. Aber nicht als Alibi für einen gesellschaftlichen Trend, sondern mit der ganzen Leidenschaft eines jungen Spitzenkochs, der gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit in Verbindung mit dem perfekten Geschmackserlebnis als ultimative Herausforderung sieht. Das beginnt bereits beim speziellen Frühstücksangebot für Veganer, von verschiedensten Brote, Müslis, Aufstrichen (Humus- und Rote Bete Aufstrich), Früchte und veganem Rührei bis zu selbstgemachte Marmeladen. Und nachmittags stehen natürlich vegane Kuchen zur Wahl.

Zu ihrem großen Auftritt kommen dabei Produkte, die bereits ins Vergessen geraten sind. Etwa die Urkarotte oder die rosarote, gelbe und rote Bete, die ebenso wie Spargelvariationen mit Pilzerde und Kräutertee oder der als Beerenwald präsentierte Schokoteller mit Waldfrüchten und Minzeraritäten eindrucksvoll demonstrieren, dass auch vegane Kreationen feinste Gourmetküche sein können.

Package: 4 Nächte Genießer-Halbpension (5 Gänge klassisch, vegetarisch oder vegan) pro Person im Doppelzimmer mit Balkon € 344,- (auch für 7 Nächte für € 602,- pro Person im Doppelzimmer buchbar)

www.verwoehnhotel.at

Kochen mit Herz für herzkranke Kinder

Ein kulinarisches Topf an Topf-Rennen lieferten sich die Teilnehmer des Rezeptwettbewerbs, zu dem die ChefHeads und die Stiftung KinderHerz im vergangenen Jahr aufgerufen haben. Dabei galt es nicht nur mit Herz, sondern mit HerzGewürz von Finca Marina zu kochen. Die Gewinner wurden jetzt von einer hochkarätigen Jury aus Spitzenköchen gekürt.

Stiftung KinderHerz – Sextett JuryGemeinsam mit ChefHeads, dem Club der Küchenchefs, hat die Stiftung KinderHerz im November 2014 Hobbyköche aus ganz Deutschland dazu aufgerufen, Rezeptideen einzureichen. Die fünf Gewinner mit den besten Rezepten stehen nun fest.

Die Jury bestehend aus den Spitzenköchen Heinz Winkler (Residenz Heinz Winkler, Aschau), Michael Kempf (Facil, Berlin), Heinz O. Wehmann (Landhaus Scherrer, Hamburg), Erik Schröter (Matisse, Basel) und Tristan Brandt (Opus V, Mannheim) sowie dem Präsidenten der ChefHeads, Guido Fritz, hat die raffiniertesten Ideen aus allen Einsendungen ausgewählt.

• Platz 1: Renate Emmert, Hähnchenkuchen
• Platz 2: Christine Mayhack, Ravioli mit Hähnchenfüllung
• Platz 3: Monika Mörchen, Apfel-Paprika-Süppchen
• Platz 4: Inge Emmert, Schlemmerbratapfel
• Platz 5: Christina Pabsch, Orangen-Reis

Die zwei besten Rezepte hat die Jury mit einem Kochkurs beim KinderHerz-Botschafter Dieter Müller in Odenthal, inklusive einer Übernachtung im renommierten Hotel-Restaurant Zur Post, prämiert. Die Plätze drei bis fünf erhielten je ein signiertes Kochbuch mit köstlichen Rezepten des Sternekochs.

Mit ihren Förderprojekten unterstützt die Stiftung KinderHerz deutschlandweit Herzzentren, damit die medizinische Versorgung herzkranker Kinder optimiert und die Erforschung und Entwicklung neuer Therapien gewährleistet werden kann. Außerdem leistet die Stiftung wichtige Aufklärungsarbeit. So hilft sie, die Lebenschancen und die Lebensqualität herzkranker Kinder nachhaltig zu verbessern.

Weitere Informationen unter www.stiftung-kinderherz.de

Alle HerzGewürz-Gerichte zum Nachkochen finden Interessierte unter www.stiftung-kinderherz.de/neue-rezeptkreationen-mit-dem-herzgewuerz-entwickeln.html

Azurmendi zu Europas Restaurant Nummer eins ernannt

Azurmendi zu Europas Restaurant Nummer eins ernannt

Bester Deutscher, Platz 12: Wissler
22.: Thomas Bühner, 27. Harald Wohlfahrt, 30. Christian Bau, 40. Tim Raue, 50. Sven Elverfeld, 51. Heinz Beck, 62. Andreas Caminada, 72. Heinz Winkler, 85. Heinz Reitbauer, 86. Claus-Peter Lumpp, 97. Klaus Erfort, 98. Christian Jürgens, 102. Harald Thieltges, 127. Kevin Fehling, 135. Christian Lohse, 156. Gebr. Obauer, 158. Hans Haas

Opinionated About Dining (OAD), eine der wichtigsten Referenzen, wenn es um weltweite Restaurant-Rankings für Menschen geht, die leidenschaftlich gern essen gehen, veröffentlicht die vierte Ausgabe seiner Top 100 der europäischen Restaurants. Azurmendi (Larrabetzu, Spanien), Sieger in Sachen Nachhaltigkeit und Pionier der modernen baskischen Küche, hat In de Wulf (Dranouter, Belgien) durch seinen Aufstieg um 18 Plätze vom Thron gestoßen und ist in diesem Jahr die Nummer eins.

Die Fachmitglieder von OAD haben die Liste sorgsam ausgewählt und ein riesiges Gebiet erkundet, um die erlesensten Restaurants auf dem gesamten Kontinent zu finden, wobei 13 Länder auf der Liste vertreten sind. Die Liste kann sich mit erprobten Lokalitäten schmücken, die von hochdekorierten Chefköchen geführt werden, aber genauso finden sich dort überraschende Entdeckungen abseits der ausgetretenen Pfade. Restaurants aus Spanien, Frankreich, Belgien, Monaco, Italien und Dänemark führen die Liste an, wobei Troisgros (Roanne, Frankreich) seine Position auf Rang zwei behält und L’Arpege (Paris, Frankreich) auf den dritten Platz springt – sehr zur Freude des OAD-Gründers Steve Plotnicki.

„Es es war ein großartiges Jahr für spanische Restaurants: Vier der Top-10-Lokalitäten befinden sich in Spanien“, sagt Plotnicki. „Neben dem bemerkenswerten Aufstieg von Azurmendi zur besten Lokalität von Rang18 im Jahr 2014 hat sich Diverxo vom 88. Platz im letzten Jahr auf Platz 7 in diesem Jahr verbessert – der größte Sprung, den je ein Restaurant in der Geschichte der Liste gemacht hat. Newcomer wie David Toutain und das Restaurant A.T. in Paris und Nicolai Norregaard vom Kadeau in Kopenhagen zeigen sehr gut die Richtung an, in die der Trend geht: essen gehen steht ganz weit oben. Auf der Liste befinden sich auch fünf Restaurants, die asiatische Küche anbieten, was einen Rekord für die Liste darstellt.“

Die führenden 10 Lokalitäten auf der OAD-Liste der Top 100+ der europäischen Restaurants:

Platzierung       Restaurant   Ort
1
Azurmendi                 
Larrabetzu, Spanien
2
Troisgros                 
Roanne, Frankreich
3
L’Arpege                    
Paris, Frankreich
4
In de Wulf               
Dranouter, Belgien
5
Restaurant Quique Dacosta     
Denia, Spanien
6
Alain Ducasse- Louis XV     
Monte Carlo, Monaco
7
Diverxo                      
Madrid, Spanien
8
Le Calandre                   
Rubano, Italien
9
Noma                           
Copenhagen, Dänemark
10
Etxebarri              
Axpe, Spanien

OAD ist das führende Restaurant-Ratingsystem, zusammengestellt von einer Fachgemeinde aus hoch ausgebildeten Kennern der Kochkunst, die die Welt bereist haben, um die Kunst des Essens zu erleben. Die Opinionated-About-Dining-Umfrage stützt sich auf statistische Genauigkeit, Transparenz, urteilsfähige Gaumen und die gewichteten Stimmen der Mitglieder, wodurch sie bessere Näherungswerte bei der Bewertung von Restaurants liefert.

Der OAD-Algorithmus erzeugt ein Bewertungssystem, das Restaurants auf der Grundlage von Kritiken der Mitgliedergemeinschaft klassifiziert. Jedes Mitglied beeinflusst die Ergebnisse, die aufgrund der Zahl der Restaurants, die er/sie besucht hat, und aufgrund des aktuellen Rankings dieser Restaurants zustande kommen.

Die Liste der ersten 200 ist hier: http://www.opinionatedaboutdining.com/2015/europe.html

Wie jede Liste ist auch diese Liste natürlich subjektiv!

Taste of Germany 2015

Chiemgau trifft Italien, der Starnberger See trifft Sylt. Spitzenköche teilen sich den Herd, um gemeinsam raffinierte Menüs für Gäste bei der Relais & Châteaux Gourmetreihe „Taste of Germany“ zu kreieren. Den Auftakt der Serie von insgesamt 13 Veranstaltungen mit 29 internationalen Relais & Châteaux Küchenchefs in Deutschland bildete Heinz Winkler in seiner Residenz im Chiemgau zusammen mit Enrico Cerea vom Restaurant Da Vittorio im italienischen Brusaporto.

Sautierte Langostinos mit Kürbis-Sorbet, Gänseleber und Ingwer oder Timbale vom Milchkalb mit Petersilienmousseline und Madeira-Sauce begeisterten die Gäste ebenso wie neun weitere Gänge aus Meisterhand mit passender Weinbegleitung.

Bis in den November 2015 hinein bieten quer durch Deutschland mehrere Spitzenköche von Relais & Châteaux gleichzeitig kulinarische Genüsse gepaart mit herzlicher Gastfreundschaft an.

Kostenfreie Informationen zu den weiteren exklusiven „Taste of Germany“-Veranstaltungen mit Michael Fell und Holger Bodendorf, im Park-Hotel Egerner Höfe in Rottach-Egern; Ingo Bockler und Toni Mörwald, im Hotel Hohenhaus im hessischen Herleshausen; Martin Herrmann und Stefan Lünse, im Hotel Dollenberg in Bad Peterstal im Schwarzwald; Dirk Schröer und André Jäger, in der Burg Schwarzenstein in Geisenheim im Rheingau; Thomas Kellermann und Silvio Nickol, im Hotel Burg Wernberg in Werrnberg-Köblitz (Bayeri­scher Wald); Holger Bodendorf und Ulrich Person, im Landhaus Stricker auf Sylt; Heiko Riebandt und Reto Lampert, in der Villa Hammerschmiede in Pfinztal-Söllingen bei Karls­ruhe; Benjamin Biedlingmaier und Simon Taxacher, im Bülow Palais in Dresden; Erik Arnecke, Per Hallundbaek und Mark Ludgaard, im Die Sonne Frankenberg im hessischen Franken­berg/Eder; Alexander Dressel und Heinz Winkler, im Hotel Bayrisches Haus in Potsdam; Reiner Fischer und David Picco, im Hotel Villino, in Lindau am Bodensee sowie mit Katja Burgwinkel und Philippe Auge, im Hardenberg BurgHotel, im niedersächsischen Nörten Hardenberg bietet die Broschüre „Taste of Germany“, die gedruckt ebenso zur Verfügung steht, wie im Internet als Flip­book und als PDF zum Download unter http://bitly.com/rcde_taste15_p1 .

„Taste of Germany“ ist Teil einer Gourmet- und Art de Vivre Reihe voller kulinarischer Genüsse von Relais & Châteaux, die wie eine Route du Bonheur (Straße des Glücks) in diesem Jahr zu insgesamt 90 Gourmetfesten mit 93 Spitzenköchen durch acht Länder auf drei Kontinenten führt. Die weltweiten kulinarischen Events von Relais & Châteaux sind unter http://events.relaischateaux.com/de/ zusammengestellt.

Reservierungen und weitere Informationen telefonisch unter 069-96 75 91 oder per E-Mail an rc-deutschland@relaischateaux.com .

Kochkurskalender 2015

Relais & Châteaux lockt 2015 zum Braten, Brutzeln, Backen mit Spitzenköchen
 
Spaß beim Kochen und Essen mit Genuss – auch im neuen Jahr: Dazu lädt der „Kochkurskalender 2015“ ein, den die deutschen Mitglieder der exklusiven Hotel– und Restaurantvereinigung Relais & Châteaux wegen des großen Erfolges bereits zum vierten Mal in Folge herausgeben.
 
Darin öffnen 19 prominente Küchenchefs und –chefinnen von Relais & Châteaux ihre Küchen, damit Interessierte gemeinsam mit Freunden, Familie, Kollegen oder Geschäftspartnern in ihre Töpfe schauen und selbst kreativ am Herd mitwirken können. Die unterschiedlichen Konzepte der Kochkurse in den einzelnen Häusern werden allen Erwartungen und Ansprüchen gerecht: Kochanfängern und Kindern, Semiprofis, Gourmets und Gourmands wird Gelegenheit geboten, die kleinen Tricks der großen Chefs kennenzulernen. Die Broschüre informiert auf 40 Seiten über Termine, Preise und Inhalte der Kochkurs-Angebote dieser Sterne- und Spitzenköche in Nord und Süd, in Ost und West:
 
Oliver Steffensky, Hotel Bareiss, Baiersbronn im Schwarzwald
Alexander Dressel, Bayrisches Haus, Potsdam
Dirk Schroer, Burg Schwarzenstein, Geisenheim im Rheingau
Sabine Teubler, Schlosshotel Burg Schlitz, Hohen Demzin, Mecklenburg-Vorpommern
Thomas Kellermann, Hotel Burg Wernberg, Wernberg-Köblitz im Bayerischen Wald
Benjamin Biedlingmaier, Bülow Palais, Dresden
Martin Herrmann, Hotel Dollenberg, Bad Peterstal im Schwarzwald
Stefan Frank, Gutshaus Stolpe, Stolpe bei Anklam, Mecklenburg-Vorpommern
Erik Arnecke, Die Sonne Frankenberg, Frankenberg/Eder in Waldeck/Frankenberg in Hessen
Ingo Bockler, Hotel Hohenhaus, Herleshausen in Hessen
Katja Burgwinkel, Hardenberg BurgHotel, Nörten Hardenberg in Niedersachsen
Michael Fell, Park-Hotel Egerner Höfe, Rottach-Egern am Tegernsee
Johann Lafer, Johann Lafers Table d’Or, Guldental im Nahetal
Holger Bodendorf, Landhaus Stricker, Tinnum, Sylt
Thomas Bühner, Restaurant La Vie, Osnabrück
Daniel Stuetz, Hotel Paradies Hideaway Resort, Ftan, Schweiz
Heinz Winkler, Residenz Heinz Winkler, Aschau am Chiemsee
Ulrich Person, Hotel Stadt Hamburg, Westerland, Sylt
Reiner Fischer, Hotel Villino, Lindau am Bodensee
 
Der „Kochkurskalender 2015“ von Relais & Châteaux steht im Internet zum pdf-Download unter http://bitly.com/rcde_kkk2015_pdf zur Verfügung.