Mitteldeutscher Käse- und Spezialitätenmarkt

Der Markt findet am Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain statt. Das Museum liegt westlich der Stadt Crimmitschau, unweit der Autobahn A4 (Zwickau)

Zum Mitteldeutschen Markt 2012 für Käse und Spezialitäten werden die Kenner und Liebhaber kulinarischer Genüsse auf ihre Kosten kommen. Hersteller aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt präsentieren der Erntesaison entsprechend ihre Produkte von Ziege, Schaf, Kuh und verschiedenster Leckereien aus eigener Manufaktur, laden zur Verkostung ein und bieten zum Verkauf an. Interessantes und Wissenswertes rund um den Käse wird im Gespräch mit den Herstellern zu erfahren sein.

Und was wäre der Käse ohne all die leckeren Beilagen wie die dazu passenden handverlesenen Weine oder das hausgebackene Brot !? Gern können Sie sich auch hier beraten lassen, was ergänzend zum Käse mundet. Auf Verkaufs- und Infoständen im Schloss- und Rittergutshof wird ein reichhaltiges Warenangebot rund um Käse, Bioprodukte und regionale Spezialitäten aus Mitteldeutschland präsentiert.

Abgerundet wird der “Mitteldeutsche Käsemarkt” mit einem kulturellen Rahmenprogramm aus Marktmusik und Kleinkunst für Groß und Klein.

Samstag, 22. September 2012 ab 10:00 Uhr und
Sonntag, 23. September 2012 bis 18:00 Uhr

Der Markt findet am Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain statt. Das Museum liegt westlich der Stadt Crimmitschau, unweit der Autobahn A4 (Zwickau).

Am Schloss 9
08451 Crimmitschau / OT Blankenhain
Tel.: 03 66 08 / 23 21

info@kulturhof-zickra.de

Nelson Müller

Am Samstag, 30.06.2012 ist es soweit, der porta-Kinderkochclub in Zwickau startet. Nach dem riesigen Echo auf den Bewerbungsaufruf heißt es für die glücklichen Gewinner nun: Kochmütze auf, Schürze um und los geht’s mit der Zubereitung des gesunden drei Gänge Menüs, welches die Kinder im Anschluss zusammen mit ihren Eltern genießen. Die Teilnehmer des porta-Kinderkochclubs erhalten vor Ort außerdem eine tolle Überraschung von Pegasus Spiele.

Neben dem gemeinsamen Kochen mit den Profiköchen unter der Leitung von Rainer Kunoth den Profiköchen der Tour wird wieder ein großes Familienfest mit einem bunten Rahmenprogramm stattfinden, das in diesem Jahr noch um viele regionale Kooperationspartner zu den Themen Ernährung und Bewegung erweitert wurde. Im Bereich Gesundheit und Ernährung ist in Potsdam die IKK classic vor Ort, die sich mit einer Ernährungsberatung und vielen Tipps zu gesundem Essen engagiert. Außerdem gibt es tolle Preise zu gewinnen. Die IKK classic verlost direkt vor Ort einen iPod-Nano und als Hauptpreis wird unter allen Gewinnspielteilnehmern ein Center Parcs Gutschein verlost.
Auf der porta-Bühne präsentieren die Tanzpaare des TSC Silberschwan lateinamerikanische und Standard-Tänze. Zusätzlich sorgen die Show-Dancer des Tanzsportclubs mit ihrer Choreographie für ausgelassene Stimmung.

Neu in diesem Jahr sind zudem der gesunde Snack Workshop für Groß und Klein und der Herlitz-Basteltisch zum Mitmachen. „Wir haben für den porta-Kinderkochclub 2012 wieder ein spannendes Programm zusammengestellt, das Eltern und Kinder gleichermaßen anspricht“, erklärt Elke Schrickel, Geschäftsleiter von porta Zwickau. Mit dabei sind natürlich auch die interaktive Ausstellung „Wo kommt eigentlich unser Essen her?“, das Gedächtnisspiel „Wo ist der Zwilling“ und der Workshop gesundes Grillen für die ganze Familie. Die ganz kleinen Gäste können im Garten-Spielzelt Kresse pflanzen und ein tolles Erntespiel erleben.

Der porta-Kinderkochclub unter der Schirmherrschaft des TV-Starkochs Nelson Müller tourt vom 12. Mai bis zum 29. September 2012 durch alle 21 porta Einrichtungshäuser und wird bundesweit von den Kooperationspartnern Nolte-Küchen, NEFF-Elektrogeräte, der DeutschlandCard sowie EDEKA und Caprisonne Bioschorly als offizieller Getränkepartner unterstützt.

Wie andere Spietzenköche Nelson Müller arbeitet mit CHROMA Type 301 Messer.

Gault Millau Sachsen 2011

Langustinen mit Eukalyptus-Erde und geeistem Rauchöl
Peter Maria Schnurr in Leipzig kocht groß auf im neuen Gault Millau
– Weiterer Aufsteiger: Yannick Demange in Zwickau

Den „sympathischen Peter Maria Schnurr“ vom Restaurant „Falco“ in
Leipzig, den sie letztes Jahr wegen „ wegen handwerklicher Nonchalance und
aromatischer Schwächen“ abwerteten, loben die Tester der französischen
Gourmet-Bibel Gault Millau in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe
2011 „als handwerklichen Perfektionist. Lassen Sie sich nicht von exaltierter
Kreativität wie Eukalyptus-Erde und geeistes Rauchöl zu Langustinen oder von
Lakritz und rohen jungen Erbsen zum Käse abschrecken. Es gibt auch geschmacklich
entzückende klassische Entenstopfleberterrine und gefroren geraspelte
Entenstopfleber, die kräftig mit Süßwein mariniert ist, mit Chiligewürzter
Baumtomate und gebratener Brioche oder butterzartes Taubenbrüstchen
mit zweierlei Zuckermais und flüssiger grüner Paprika.“

Für solche Gerichte erhielt Schnurr vom Gault Millau, der nach dem französischen
Schulnotensystem bewertet, 17 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen
für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”.
15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault Millau-Verständnis
Kochen zur Kunst wird, erreichte erstmals der gebürtige Elsässer Yannick Demange
vom „Drei Schwäne“ in Zwickau. „Dessen in den vergangenen Jahren
etwas aufgesetzt bis überdreht wirkende Kompositionen wichen“ nach dem
Geschmack der Kritiker „Plausiblem wie gefülltem Spanferkelrücken mit Kirschjus
und gebratenem Grieß oder warmer Johannisbeerengugelhupf mit Zitronensorbet
.“

Auf 14 Punkte steigerten sich die Leipziger Köche

• Stephan Kujath vom Lokal „Drogerie“, bei dem „alles frisch und aromenstrotzend
kommt wie der pikante Kreolische Hähnchensalat mit knackigen Salzwassergarnelen“,

• Sandy Müller und Peter Niemann vom „Niemanns Tresor”, in dem „das Tatar
vom Salzwiesenrind mit gebratener Salzwassergarnele an Krustentierschaum,
Chiliöl und marinierter Avocado ebenso schmackhaft wie dekorativ ist“,

• Till Weiß vom „Villers”, der „effektvoll Angerichtetes wie knusprig gebackenen
Thunfisch mit geliertem Quittenmus bietet“, sowie

• Marcel Strangfeld vom „Feengarten“ in Hartenstein durch „Schnitzel von der
Rehkeule in Haselnuss-Panade mit Selleriepüree, Gewürzkirschen und weißer
Pfeffersauce“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Sachsen
verteidigte souverän Dirk Schröer vom „Caroussel“ in Dresden. Er „kocht gottlob
nicht effekthascherisch à la mode, variiert und kombiniert aber durchaus
fantasiereich. Einen Genieblitz und geschmacklich wunderbar passend fanden
wir die schaumig gerührte und dann mit Butter aufmontierte Taubenleber-
Hollandaise zur zart gebratenen Taube, die in dünne Scheiben gerollt und mit
Petersilienwurzelpüree in Himbeeressigjus serviert wurde. Ins Fern(k)östliche
entführte der mit Sojasauce und Sake marinierte Petersfisch mit Kokos/Curry-
Emulsion und warmem Sushi-Reis.“ Er bekam dafür 18 von 20 möglichen Punkten.
Eine höhere Note haben in Deutschland nur 12 Köche.

Kochkönig Schröer hat neben dem Aufsteiger Schnurr noch zwei Kronprinzen,
die ihre 17 Punkte vom Vorjahr verteidigten: Stefan Hermann vom
„Bean & Beluga“ in Dresden und Detlef Schlegel vom „Stadtpfeifer“ in Leipzig.

Hermann beeindruckte durch „dezent lauwarm geräucherten Saibling
mit seinem Kaviar, den geschmorter Kopfsalat, stückig geschnittene Girardeau-
Austern in leichter Meerrettichcrème und Gurkentatar bestens begleiten, oder
Quarkkeulchen mit geschmorten Zwetschgen und einem French Toast-Eis, das
tatsächlich und überraschend diesen Geschmack vermittelte“. Schlegel nimmt,
so moserten die Kritiker, „den Namen seines Restaurants im traditionsreichen
Gewandhaus zu wörtlich. Dass Stadtpfeifer nicht als kreative Improvisierer Furore
machten, sondern gefälligst zu spielen hatten, was aus gegebenem Anlass
von ihnen erwartet wurde, ist ja kein Grund, uns eine Karte zu reichen, die ans
Vorjahr erinnert. Aber alles ist mit eindrucksvoller Professionalität zubereitet.
Auch die glasigen Flusskrebsschwänze in Dillöl mit jungem Gemüse und superbem
Krebsschaum oder der opulente Bitterschokoladenkuchen mit Ananas in
zartem Ingwerparfüm und Schokosorbet.“

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 38 Restaurants
in Sachsen. 28 Küchenchefs zeichneten sie mit einer oder mehreren
Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen
Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich
zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile und
deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den
Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen 5 langweilig gewordene
Restaurants ab, 8 wurden höher, 7 niedriger bewertet.

Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 €) das Ende September
2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff „MS
Europa“ sowie alle 8, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der
„Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.
Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7.99 €).
Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen
zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen

1. Caroussel in Dresden (18 Punkte),
2. Bean & Beluga in Dresden
Falco* und Stadtpfeiffer in Leipzig (17 Punkte),
5. St. Andreas in Aue,
Sendig in Bad Schandau,
Drei Schwäne* in Zwickau (15 Punkte),
8. Feengarten* in Hartenstein,
Drogerie*, Kaiser Maximilian,Niemanns Tresor* und Villers* in Leipzig,
Schillerstuben in Schkeuditz (14 Punkte)
* Aufsteiger

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Leipzigs Kaffehäuser

„Ey, wie schmeckt der Coffee süße…“
Was Bach, Schumann und Telemann mit Leipzigs Kaffehäusern verbindet

Kaffee und Leipzig gehören untrennbar
zusammen. In der sächsischen Metropole unterhielten die ersten
Kaffeehausmusiker Deutschlands ihre Gäste: Georg Philipp Telemann
musizierte in den Kaffeehäusern am Marktplatz mit dem 1701 gegründeten
Collegium musicum. Johann Sebastian Bach besuchte über zwei Jahrzehnte
lang zwei Mal in der Woche das Zimmermannsche Kaffeehaus in der
Katharinenstraße. Seine Kaffeekantate gilt als Höhepunkt der sächsischen
Kaffeehausmusik des 18. Jahrhunderts. Den Text dazu hatte der Leipziger
Schriftsteller Christian Friedrich Henrici (Künstlername Picander) 1732
verfasst. Während anderswo Kanonenkugeln gegossen wurden, errang Leipzig
in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts Ruhm als größter
Produktionsort von Kaffeemühlen. Nachdem 1693 die erste Ladung
Kaffeebohnen in Leipzig eingetroffen war, eröffneten immer neue
Kaffeehäuser. Folgerichtig befindet sich mit dem Café-Restaurant „Zum
Arabischen Coffee Baum“ das älteste durchgängig betrieben Kaffeehaus
Deutschlands in Leipzig.

Wer sich neben Leipzigs Kaffeetradition auch für Leipziger Spezialitäten
interessiert, wird in der aktuellen „NÄHER dran“-Ausgabe fündig, die
kostenlos in der Leipzig Information erhältlich ist. Download:
www.naeherdran-leipzig.de

Robert Schumann zum 200. Geburtstag: Schumann-Festwoche

Im Jahr 2010 wird der 200. Geburtstag von Robert Schumann gefeiert, der
am 8.6.1810 in Zwickau geboren wurde. Leipzig ist nach Zwickau der Ort,
an dem Schumann die meiste Zeit seines Lebens verbrachte. Ein
Veranstaltungshöhepunkt im nächsten Jahr ist in Leipzig die
„Schumann-Festwoche“, die vom 9. bis 19. September 2010 unter dem Thema
„Schumanns Welt“ stattfindet.
www.schumann-verein.de

Martin Luther und die Reformation

Am 21.9.2008 fiel der Startschuss für die sogenannte „Luther-Dekade“,
die mit dem 500-jährigen Reformationsjubiläum im Jahr 2017 ihren
Höhepunkt findet. Der Reformator hielt sich – historisch nachweisbar –
sieben Mal in Leipzig auf. Wer sich für diese Thematik interessiert,
erhält bei der LTM GmbH kostenlos einen Prospekt „Auf den Spuren von
Luther und Bach“, der auch in englischer Version erhältlich ist. Dieser
stellt die Verbindung zwischen Martin Luther und Johann Sebastian Bach
dar und führt die Stationen des 2-stündigen Rundgangs „Martin Luther in
Leipzig“ auf, der von der Leipzig Erleben GmbH angeboten wird.
Mehr:

Einen kompakten Überblick zur Thematik „Martin Luther und die
Reformation“ bietet die 25. Ausgabe der Zeitschrift „NÄHER dran“.
Download: www.naeherdran-leipzig.de

Mit dem Trabant durch Budapest

Nostalgie-Feeling: Mit dem Trabant durch Budapest

Mit einem originalen zweitaktigen Trabant 601 auf außergewöhnliche Stadtrundfahrt
durch Budapest gehen – das ist nach kurzer Einweisung kein Problem. Benzintank
kontrollieren, Benzinhahn aufdrehen, Choke ziehen, Kupplung treten, den ersten
Gang finden, Gas geben – und los geht es. Kostenpunkt: 40 Euro pro Stunde bei

einer Mindestmietdauer von drei Stunden, Reiseleitung inklusive und Platz für drei
Städtekundler.

Gebucht werden kann die Trabant City Tour das ganze Jahr über. Die
ungewöhnlichen Selbstfahrertouren können täglich für Abfahrten um 10.00 oder
14.30 Uhr nach Verfügbarkeit reserviert werden.

Wer kein Insider ist: Als Trabant wurde die ab 1957 in der damaligen DDR gefertigte
PKW-Baureihe des Herstellers VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau
bezeichnet. Zwischen November 1957 und April 1991 wurden insgesamt über drei
Millionen Fahrzeuge der Trabant-Baureihe produziert. Der 601er wurde ab 1964 in
Serie gebaut, seine Kennzeichen waren die angedeuteten Heckflossen.

Onlinebuchung und Information unter www.cityrama.hu auch in deutscher Sprache.

Gault Millau Sachsen – Leipzig führt

Küchenchef Peter Maria Schnurr vom neueröffneten „Falco“ in Leipzig und ist für die französische Gourmet-Bibel Gault Millau die kulinarische Entdeckung des Jahres in Deutschland. In die kulinarische Spitze Sachsens kochten sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2006 auch Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ und Peter Niemann vom „Allee“ in Leipzig.

Schnurr, der „Shootingstar der ostdeutschen Kochszene“, beeindruckte durch „Emotionen des Geschmacks im spektakulärsten neuen Restaurant der neuen Bundesländer“. Für „Kabeljau auf glasiertem Gemüse und Pistou, für Karree vom Spanferkel mit Knusperschwarte und Filet mit Lavendelhonig, dazu eine geröstete Knödelscheibe, sowie für geeisten Limonenschaum umringt von einer Himbeervariation“ bekam er vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten, die für „höchste Kreativität und Qualität” stehen. Er schloss damit zu Stefan Hermann vom „Caroussel“ in Dresden“ auf, der seine 17 Punkte mit „sehr kreativer, handwerklich perfekter Kochkunst demonstrierte. Mediterrane Leichtigkeit bot die fleischige Rotbarbe mit gegrillten kleinen Tintenfischen und provenzalischem Gemüse mit dezentem Safranaroma, klassisch auf Selleriemousse mit Steinpilzen servierte er die superzarte Taube, geschmacksstark veredelt durch zart schmelzende Gänseleber – besser geht’s nicht!“ Eine höhere Note als die beiden haben in Deutschland nur 30 Köche.

Detlef Schlegel bot „subtil marinierten Thunfisch mit Imperial-Kaviar, feste Kaisergranatschwänze auf Erbsrisotto mit Estragon oder lauwarmen Schokoladenkuchen mit weißem Eis“ und erhielt 16 Punkte, die für einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität” stehen. Den bewies auch wieder Mario Pattis in Dresden mit „perfektem Kunsthandwerk bei der Variation von Steinpilzen (Eis im Hörnchen, Gratin, Latte macchiato im Glas und Parfait), geeistem Edeleintopf vom Kalb mit geschmacklich zurückgenommenem Parmesanschaum und großzügig bemessener Kaviarbegleitung oder soufflierter Safranpolenta mit Himbeermousse“. Beide zählen zu den 225 besten Köchen in Deutschland.

Auf 15 Punkte verbesserte sich Peter Niemann mit „sehr schön präsentierten Gerichten wie rosa gebratenes Lammfilet auf Parmesanschaum mit Oliveneis und feinem Paprikagemüse, Blutwurstravioli auf Apfel/Thymian-Ragout mit Trüffel oder Heilbuttfilet auf Muskatkürbismousse mit feinen Bohnen und Steinpilzen“. Damit stehen 6 der 12 besten Köche des Freistaats in Leipzig und nur 3 in Dresden am Herd.

Die Tester beschrieben und bewerteten insgesamt 31 Restaurants in Sachsen. 21 Küchenchefs zeichnete der Gault Millau mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Künstler am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafften von den erstmals bewerteten Restaurants der „Goldene Löwe“ in Meißen mit 14 Punkten sowie die „Villa Esche“ in Chemnitz, das „Stelzenhaus“ in Leipzig und „Da Giuseppe“ in Zwickau mit jeweils 13.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen 5 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 7 inspirierte Küchen neu auf. 3 Köche wurden höher, 6 niedriger bewertet. 5 verloren die begehrte Kochmütze.

Außerdem testete der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (892 Seiten, 30 €) wieder Kreuzfahrtschiffe, die für ihre gute Küche werben: die deutsche Luxusyacht „MS Europa“, die alle Küchenstile der Welt bietende „MS Westerdam“ der Holland-America-Linie und die vom Hollywood-Starkoch Wolfgang Puck beehrte japanische „MS Crystal Symphony“. Ferner beschreibt und klassifiziert er 420 Hotels.

Die 12 besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen

1. Das Caroussel in Dresden,
Falco in Leipzig** (17 Punkte),
3. Gourmet-Restaurant Pattis in Dresden,
Stadtpfeiffer* in Leipzig (16 Punkte),
5. Pavillon in Hartenstein,
Allee* in Leipzig (beide 15 Punkte),
7. Intermezzo in Dresden,
Kaiser Maximilian, La Cachette* und Medici in Leipzig,
Goldener Löwe in Meißen**,
Drei Schwäne* in Zwickau (alle 14 Punkte).

* Aufsteiger

**Newcomer

www.gault-millau.de