Amaranth

Der Weizen der Inkas

Auf den ersten Blick sehen die kleinen Körner aus wie
Getreide und werden in der Küche auch ähnlich zubereitet. Amaranth
gehört allerdings nicht zu den Süßgräsern wie Weizen, Roggen &
Co., sondern zu den Fuchsschwanzgewächsen. Daher wird er auch als
Pseudogetreide bezeichnet. Bereits vor 3.000 Jahren wurde die Pflanze
in Mittel- und Südamerika angebaut. Bei den Inkas galt sie als
heiliges Korn und war eines der Hauptnahrungsmittel.

Der „Inkaweizen“ verfügt über einen feinen nussigen Geschmack
und lässt sich sowohl pikant als auch süß zubereiten. Die Samen
werden in der doppelten Menge Wasser kurz aufgekocht. Anschließend
bei kleiner Hitze 25 bis 30 Minuten köcheln und etwas nachquellen
lassen. Ganz einfach lässt sich aus Amaranth auch Popcorn zubereiten,
um Müsli und Joghurt zu verfeinern. Dazu eine Pfanne mit
geschlossenem Deckel ohne Fett stark erhitzen. Die Körner auf den
heißen Boden geben und die Pfanne vom Herd nehmen. Ein wenig
umrühren und die Samen beginnen zu „poppen“.

Wer Brot, Brötchen und Kekse backen möchte, sollte das Amaranthmehl
im Verhältnis 1:2 mit Mehl aus Weizen, Dinkel oder Roggen mischen.
Denn das Pseudogetreide enthält kein Klebereiweiß (Gluten), das dem
Teig Halt und Flexibilität verleiht. Diese Eigenschaft macht Amaranth
allerdings auch zur idealen Alternative für Menschen mit
Glutenunverträglichkeit (Zöliakie).

Auch was die Inhaltsstoffe angeht, ist Amaranth interessant. Es
enthält unter anderem Eisen (8 mg), Magnesium (300 mg), Kalium (484
mg pro 100g) und die essenzielle Aminosäure Lysin – ein wichtiger
Baustein des Kollagens im Bindegewebe. Besonders wertvoll ist das
hochwertige Eiweiß (14 g pro 100 g). Das macht den „Inkaweizen“
für Veganer interessant, die verstärkt auf die Eiweißzufuhr achten
müssen.

Häufig wird Amaranth auch als „Superfood“ bezeichnet. „Doch
einzelne Lebensmittel können keine Wunder vollbringen, wenn ihre
Inhaltsstoffe auch noch so wertvoll sind“, erklärt
Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom aid infodienst.
„Allerdings bringen die nahrhaften Körner auch Abwechslung auf den
Speiseplan. Auch wenn heimische Getreideerzeugnisse wegen kürzerer
Transportwege entsprechend weniger belastend für die Umwelt sind“,
so Seitz.

Amaranth findet man im Bioladen, in Drogerien und in gut sortierten
Supermärkten. Trocken und lichtgeschützt sind die Samen mehrere
Monate haltbar.

Heike Kreutz, www.aid.de

Lagostina

Mit Lagostinas neuem Set für Minestrone und Polenta italienische Klassiker zubereiten

Die italienische Küche ist so vielfältig wie kaum eine andere. Trotzdem wagen sich viele Hobbyköche nur an Klassiker wie Pasta und Pizza, oft auch, weil für andere Gerichte die richtige Ausstattung fehlt. Darum bringt die italienische Premium-Kochgeschirrmarke Lagostina einen weiteren Teil der beliebten Linea Patrimonio heraus: Il Minestrone & Polenta, ein Set, in dessen Topf die bekannte Gemüsesuppe und auch die Maiscreme perfekt zubereitet werden können. Es beinhaltet außerdem einen Rührspatel und eine Schöpfkelle.

An den richtigen Zutaten für eine perfekte Minestrone scheiden sich die Geister. Während die Norditaliener die kräftige Gemüsesuppe mit Wirsing, Bohnen und luftgetrocknetem Bauchspeck zubereiten, verfeinert man sie im Süden mit Steckrüben, Linsen und Schweinskopf. Die Variationen sind scheinbar endlos, doch von der Toskana bis in die Abruzzen sind sich Köche einig: Eine gute Minestrone braucht vor allem viel Zuwendung und das richtige Kochgeschirr. Diesem Anspruch wird der Kochgeschirrhersteller Lagostina mit Il Minestrone & Polenta gerecht.

Um ihren typischen Geschmack zu erlangen, wird Minestrone schonend und bei niedrigen Temperaturen zubereitet. Nur so können sich die Aromen der Zutaten perfekt entfalten. Außerdem sollte die Suppe nach dem Kochen zehn bis 15 Minuten ruhen. Auch Polenta, eine Creme aus Maisgrieß, muss nach der Zubereitung quellen. Deshalb hat Lagostina den Topf des Sets mit der bewährten Lagoplan-Technologie ausgestattet. In seinem Boden befindet sich eine Aluminiumscheibe, die eine homogene Hitzeverteilung und eine energieeffiziente Wärmespeicherung ermöglicht. Obwohl er speziell für Minestrone entwickelt wurde, eignet sich der Topf mit einem Durchmesser von 24 cm auch für große Mengen anderer Suppen oder Eintöpfe. Auch auf dem Tisch macht Il Minestrone & Polenta etwas her: Der Topf und die mitgelieferte Schöpfkelle bestehen aus hochglanzpoliertem Edelstahl, in den Deckel sind thematisch passend die Wörter Minestrone und Polenta eingeprägt. Der Knauf des Deckels besteht aus glattem Eschenholz, genau wie der zugehörige Spatel. Für Polenta ist der Topf mit fünf Litern Fassungsvermögen vor allem wegen seiner bauchigen Form besonders geeignet. Durch die gewölbten Wände gleitet das Gargut automatisch nach unten und mit Hilfe des Holzspatels kann der Polentagrieß zu einer homogenen Masse verarbeitet werden.

Die Linea Patrimonio, zu Deutsch „Kulturerbe“, vereint die traditionelle Zubereitungsweise von italienischen Küchenklassikern mit innovativem Design. Der Topf ohne Deckel ist spülmaschinenfest und für Induktionsherde geeignet. Zum Lieferumfang gehört außerdem ein Rezeptheft mit vielen Ideen für Minestrone und Polenta. Die unverbindliche Preisempfehlung des Sets liegt bei 259,99 Euro. Es ist auch im Onlineshop unter www.lagostina.com erhältlich.

Schwarzer Holunder – als Saft, Sirup oder Gelee

Schwarzer Holunder bringt nicht nur Farbe in die Küche, sondern ist auch sehr gesund. Die saftigen Beeren sind reich an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen. Aus den Früchten lassen sich Marmelade, Gelee, Sirup, Saft oder Wein zubereiten. Holundersaft schmeckt gut und stärkt nebenbei die Abwehrkräfte. Dafür werden 2 kg Beeren mit 400 ml Wasser 20 Minuten gekocht, püriert, durch ein Tuch passiert und je nach Geschmack mit etwas Zucker abgeschmeckt. Noch einfacher geht es mit einem Entsafter.

Der herbsüße Saft lässt sich portionsweise in Eiswürfelbeutel einfrieren, um Tee und Mineralwasser aufzupeppen. Er ist auch Basis für eine feine Holunderbeerensuppe mit kleinen Apfelspalten, Nelken und Zimt. Sie wird an heißen Tagen kalt serviert. Holunderbeeren lassen sich gut mit anderen Früchten wie Birnen und Himbeeren kombinieren.

Schwarzer Holunder ( Sambucus nigra ) wird auch Schwarzer Holler, Holder oder Fliederbusch genannt und ist in Europa heimisch. Der Strauch oder kleine Baum erreicht eine Höhe von 7 bis 10 Metern und ist häufig in feuchten Wäldern, am Ackerrand, an Ufern und in der Umgebung von Siedlungen zu finden. Früher hatten viele Bauernhöfe einen Holunder, dessen Blüten und Früchte als Hausapotheke oder Obstbaum genutzt wurden. Im Garten ist er zusätzlich eine Nistgelegenheit und Nahrungsquelle für Vögel.

Mitte August bis September beginnen die Früchte zu reifen, die in schweren Dolden vom Strauch hängen. Allerdings werden die Beeren nicht gleichzeitig reif. Es empfiehlt sich zu warten, bis nur noch zwei bis drei unreife Beeren pro Dolde zu sehen sind. Dann die Dolden mit einer Schere abschneiden und weiterverarbeiten – am besten mit Handschuhen weil der Saft der Beeren extrem färbt. Die schwarzen, saftigen Beeren enthalten neben Vitamin C auch Vitamin A und B sowie die Mineralstoffe Kalium und Kalzium. Sie sollten nicht roh verzehrt werden, da der Inhaltsstoff Sambunigrin zu Brechreiz und Verdauungsstörungen führen kann. Durch Erhitzen wird die Substanz unschädlich.
Heike Kreutz, www.aid.de

Eine Wärmeschublade, sowas brauche ich nicht

Eine Schublade lernt kochen: KitchenAid präsentiert den Allrounder

Im großen Stil und für viele Personen gleichzeitig zu kochen, ist ohne Frage eine logistische Meisterleistung. Der Hefeteig für die mediterrane Focaccia muss gehen, das Rinderfilet soll auf den Punkt gar sein, und für das Dessert ist geschmolzene Schokolade unverzichtbar? Praktisch, wenn es ein Gerät gibt, das durch seine Vielseitigkeit Kochprozesse vereinfacht und so kostbare Zeit spart. Mit seiner eleganten Wärmeschublade bietet der Küchengerätehersteller KitchenAid eine viel zu häufig unterschätzte Gerätelösung.

„Eine Wärmeschublade, sowas brauche ich nicht.“ Diese Aussage hören gerade Küchenplaner häufig. Die Wärmeschublade ist zwar klassischerweise für das Vorwärmen von Tellern vor dem Essen bekannt, bietet aber mit einer Temperaturspanne von 30 bis 85 Grad ungeahnte Optionen. In der Wärmeschublade von KitchenAid lassen sich nicht nur Brötchen vom Vortag frisch aufbacken und tiefgekühlte Lebensmittel sanft auftauen, sondern auch Joghurt zubereiten, Obst dörren oder Schokolade schmelzen. „Die für mich wichtigste Eigenschaft ist aber das Niedrigtemperaturgaren. Das Gerät ermöglicht es auch, Fleisch nach dem Anbraten sanft fertig zu garen“, so Burkhard Mölleken, Sales und Marketing Manager bei KitchenAid MDA. Die Zeit in der Wärmeschublade verhindert das Austrocknen oder Zähwerden des Fleisches und ist somit eine optimale Ergänzung für jede gut ausgestattete Küche.

Die Vielseitigkeit der Wärmeschublade hat KitchenAid in zahlreichen Trainings mit Köchen und Küchenplanungsexperten beobachtet, und aktuelle Erkenntnisse fließen in die Geräteentwicklung mit ein. Durch die Abmessung der kleineren Produktversion von 59,5 cm auf 14 cm bietet sich die KitchenAid-Wärmeschublade perfekt als Ergänzung zu einem 45er Backofen für kleinere Küchen an und ist dank ihrer vielen Verwendungsmöglichkeiten eine gute Investition, um den vorhandenen Raum optimal auszunutzen.

Weitere Infos unter www.KitchenAid.de

So viel Fisch essen die Deutschen

Knapp jeder zweite Deutsche (44 Prozent) genießt jede Woche einmal ein Fischgericht, wobei die Männer noch vor den Frauen liegen und der Fischkonsum in der Zielgruppe 55+ zunimmt. Das ergab eine aktuelle repräsentative Online-Umfrage der eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH. Wenn es nach Ernährungsexperten ginge, dürfte es gern noch mehr sein, denn diese Menge Fisch deckt gerade die Mindestverzehrempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ab. Wie die Deutschen ihren Fisch am liebsten essen und was sie bei der Zubereitung beachten sollten, weiß die eismann-Ernährungsberaterin und Ökotrophologin Marga Hamacher.

„Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte ruhig noch einen Fischtag mehr in der Woche einlegen“, empfiehlt Hamacher. Zwölf Prozent der Deutschen folgen diesem Rat bereits und essen zwei bis drei Mal in der Woche Fisch, besagt die Umfrage. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) verzehrt alle zwei Wochen Fisch und 13 Prozent einmal im Monat.

Vier Prozent der Deutschen essen nie Fisch, wobei diese Aversion insbesondere bei Frauen ausgeprägt ist (Männer 2,6 Prozent, Frauen 6,3 Prozent). Dabei ist Fisch ein wahrer Rundumversorger für den Köper „er liefert wertvolles Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe, Jod sowie „gute“ Fette. Die Omega-3-Fettsäuren schützen das Herz-Kreislauf-System, wirken entzündungshemmend, tragen maßgeblich zur Entwicklung des Gehirns und der Sehfähigkeit bei, fördern die geistige Leistungsfähigkeit und senken das Risiko für Demenzerkrankungen und Alzheimer deutlich. Fazit: Je höher der Fettanteil beim Fisch, desto mehr gute Omega-3-Fettsäuren kommen vor. Besonders reichhaltig an Fett sind Meeresfische wie Lachs, Hering oder Makrele. Die sogenannten „Magerfische“ wie der Alaska-Seelachs, Kabeljau, Hecht oder Zander sind genauso fein im Geschmack, weisen jedoch nur wenig Körperfett auf.*

Fisch am liebsten gebraten
Die Umfrage hat weiterhin ermittelt, wie die Deutschen ihren Fisch am liebsten zubereiten: Demnach braten 63 Prozent Fisch kurz in der Pfanne an, 50 Prozent backen ihn im Ofen, weitere 50 Prozent nutzen den Grill. Jeder Fünfte bevorzugt Fisch roh als Sushi. Ganz Hungrige müssen nicht lange warten, bis Fisch, der oft tiefgekühlt gekauft wird, zubereitet ist. „Panierte oder marinierte Fischfilets können direkt gefroren in die Pfanne gelegt werden,“ empfiehlt Hamacher.

Tipps und Tricks zur Zubereitung
Fisch ist schmackhaft, schnell und einfach zubereitet. Kräuter und Gewürze komplettieren seinen herrlichen Geschmack. Hierbei gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Von Zitrone und Petersilie bis hin zu Ingwer, Minze und Chili – der Vielfalt sind beim Zubereiten von Fisch keine Grenzen gesetzt. Für eine Marinade die Zutaten fein hacken, mischen und den Fisch damit einstreichen. Sonst Kräuter und Gewürze nur grob auseinanderpflücken und mit in den Topf, die Pfanne oder den Ofen geben. Zum Anrichten noch ein wenig Dill, Schnittlauch oder Kerbel und eine Zitronenscheibe auf den Fisch geben – fertig.

Braten: Die Pfanne ist die Allzweckwaffe, um frischen, tiefgekühlten, panierten oder marinierten Fisch zuzubereiten. Einfach Öl erhitzen und den Fisch hineinlegen. Margarine oder Butter verbrennen bei hohen Temperaturen leicht und sind deshalb für das heiße Anbraten nicht geeignet. Wichtig: Ist die Fischhaut nicht paniert, wird der Fisch zuerst auf der Hautseite kross anbraten, bis er ins Schwitzen kommt. Leichte Schweißperlen auf dem Filet zeigen an, wann der Fisch gewendet werden kann.

Backen: Eine Auflaufform ausfetten und die Fischfilets hineinlegen. Den Fisch würzen und entweder mit Öl oder Butterflöckchen belegen oder mit einem Stück Alufolie zugedeckt im Ofen etwa 30 Minuten garen. Wichtig: Ist das Fischfilet nicht einheitlich dick, einfach mittig einschneiden, bis kurz vor Ende des Fisches, und die Flügel seitlich aufklappen. So ist der Garpunkt an allen Stellen des Filets gleich.

Grill: Zum Grillen eignet sich Fisch mit magerem, festem Fleisch wie Forelle oder Thunfisch. Beim Holzkohlegrill sollte die Kohle bereits weiß sein, bevor der Fisch aufgelegt wird. Tipp: Den Fisch nicht der direkten Grillhitze aussetzten, sondern den Randbereich des Grills nutzen. Ein Stück Alufolie oder eine extra Fischgrillzange hilft, dass er nicht auseinanderfällt.

Dämpfen: Dämpfen ist wohl die gesündeste Art Fisch zuzubereiten. Denn die wertvollen Inhaltstoffe werden nur in geringem Maße herausgelöst. Wer keinen speziellen Dämpfer besitzt, legt den Fisch in einen Siebeinsatz und gart ihn im Topf über dem heißen Sud. Nach der Zubereitung mit Salz würzen. Achtung: Seefische enthalten von Natur aus schon Salz, sodass es hier weniger Würze bedarf.

Dünsten: Dünsten ist das Garen im eigenen Saft oder mit nur sehr wenig zugeführter Flüssigkeit. Der beim Garen entstehende Dünstfond ist wichtig für die Vollendung der Speise. Fischfilets wie Rotbarsch, Kabeljau oder auch Zander werden aufgetaut, trocken getupft und in einen Topf mit wenig heißer Flüssigkeit und etwas Fett gegeben. Wichtig: Den Deckel immer geschlossen halten und bei mittlerer Temperatur zubereiten.

Folienfisch im Ofen: Geeignet für jede Art von Fisch. Entweder im Bratschlauch oder mit Alufolie zubereitet, schmort der Fisch im eigenen Saft. Den Fisch zum Beispiel auf ein üppiges Gemüsebett legen und würzen. Kleine Butterstückchen oder ein wenig Öl auf den Fisch geben, den Bratschlauch oder die Alufolie gut verschließen und in den vorgeheizten Ofen legen. Wichtig: Mit der Messerspitze zwei kleine Löcher in die Folie oder den Schlauch stechen, damit der Druck gut entweichen kann.

* www.mri.bund.de/fileadmin/Institute/MF/Fisch-und-Ernaehrung.pdf

Accessoires für den Home-Barista

Richtig guten Kaffee kann man auch zu Hause zubereiten. Aber was braucht ein Home-Barista unbedingt, um den perfekten Kaffeegenuss zu zaubern?

Daniel Morales ist Head-Barista bei CAFETIERO, einem Coffeeshop- Konzept der Stockheim-Gruppe mit Hauptsitz in Düsseldorf. Er ist außer- dem verantwortlich für die Kaffeequalität der gesamten Stockheim- Gruppe. Daniel verrät:
„Es gibt viele verschiedene Brühverfahren und unzählige Typen von Kaf- feemaschinen. Siebträger, Vollautomat, Aero-Press, French Press, Handfilter und Filtermaschine, um nur die gängigsten Typen zu nennen. Jede Zu- bereitungsart hat ihre Vor- und Nachteile. Aber: die Maschine allein macht noch keinen guten Kaffee und erst recht keine besondere Espressospezialität“.

An dieser Stelle lassen wir die Kapsel- und Pad-Maschinen mal außen vor. Hier entscheidet man sich für ein in sich geschlossenes System ohne besondere Einflussmöglichkeiten auf die Qualität des Kaffees.
Neben der Kaffeemaschine spielen viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle, auf die ein Home-Barista achten sollte. Die Qualität und Frische der Bohnen, die Mühle und der Mahlgrad, das Wasser, die Brühtemperatur, sowie die Einstellung der Maschine. Hier gilt es abgestimmt auf das ge- wünschte Ergebnis die richtigen Vorbereitungen zu treffen.

Aber alles Zubehör hilft nicht, wenn man nicht die richtige Kaffeequalität verwendet, weiß Morales. „Irgendwann musste ich leider feststellen, dass in der Gastronomie kein großer Wert auf Kaffeequalität gelegt wurde – meist durch mangelndes Wissen. Die Maschine musste nur toll aussehen und der Kaffee musste schwarz und heiß sein“, erzählt Daniel Morales.

Bei der Auswahl der Bohnen gilt es neben diversen Qualitätsmerkmalen natürlich auch den persönlichen Geschmack zu treffen. Dazu sollte man verschiedene Sorten testen „Ich bin leidenschaftlicher Espressotrinker und mag es sehr, wenn ein geringer Teil Robusta in der Mischung ist. Zum Einen hat der Espresso dadurch wesentlich mehr Koffein, zum Anderen bekommt er etwas mehr Krawums“ lacht Daniel Morales. „Aber da muss man halt schauen, was zu einem passt. Es gibt kein Richtig oder Falsch.“

Nun muss sich ein Home-Barista natürlich für ein Brühverfahren entschei- den. Für einen Barista ist seine Siebträgermaschine kaum wegzudenken. Man kann aber auch richtig guten Kaffee auf andere Weise zubereiten. Gerade Filterkaffee genießt heutzutage wieder große Beliebtheit. Handfiltern ist besonders populär, aber auch Aero-Press und French-Press sind gerade im eigenen Zuhause eine feine Sache. Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zu einem Vollautomaten oder einer Siebträgermaschine wesentlich geringer. Das Ergebnis muss sich aber keineswegs verstecken.

Falls ich mich für eine Siebträgermaschine entscheide, benötige ich zusätzlich gleich noch einiges mehr. Einen Tamper, einen Abschlagkasten, einen Brühgruppenpinsel und am besten auch noch eine Espressomühle.
Den Tamper benutzt man zum Verdichten des Kaffeemehls. Durch das Andrücken des Kaffeemehls wird die Oberfläche glatt, was zu einer gleichmäßigen Extraktion des Kaffeemehls führt. Wichtig dabei ist, dass der Tamper immer zum Durchmesser des Siebes passt, damit der Kaffee eine gleichmäßige Dichte hat und richtig extrahiert. Ansonsten gibt es feste und lockere Stellen und das Wasser sucht sich den einfachsten Weg durch den Kaffee und das Ergebnis ist geschmacklich nicht optimal.

Ebenso wichtig für eine Siebträgermaschine ist der Abschlagkasten. Mit ihm wird der restliche Kaffeesatz aus dem Siebträger geklopft. Ein Brühgruppenpinsel holt die Kaffeekrümel aus dem Brühkopf. Der Milchschäu- mer ist stets ein Bestandteil einer Siebträgermaschine. Für alle übrigen Brühverfahren gibt es aber auch einzelne Milchschäumer als Zubehör in jeglicher Ausführung.

Nur ein frisch gemahlener Kaffee sorgt für die richtige Qualität. Hier ist es hilfreich, eine Espressomühle zu besitzen, und den Kaffee immer frisch mahlen zu können. Das Optimum ist eine Frischmühle, die genau auf die Grammatur pro Getränk eingestellt wird und somit jede Portion frisch ge- mahlen wird. Benutzen kann man aber auch handelsübliche Hand- oder Elektromühlen für den Hausgebrauch.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des perfekten Kaffees ist die Lagerung, verrät der CAFETIERO-Barista. „Sobald die Kaffeebohnen zu Kaffeemehl verarbeitet wurden, verliert der Kaffee an Aroma. Die Aromen gehen aber auch dann verloren, wenn der Kaffee zu warm gelagert wird. Öle werden frei, die als Geschmacksträger dienen, deshalb ist es wichtig, den Kaffee kühl und trocken zu lagern“, so Daniel Morales.

Wer sicher gehen möchte, dass sein Kaffee den richtigen Mahlgrad hat, kann sich in allen CAFETIERO-Läden die Kaffeebohnen mahlen lassen. So weiß man nicht nur wie lange die Bohnen haltbar sind, sondern wie und wann sie geröstet wurden. Diese Informationen finden Kaffeeliebhaber auf allen Kaffeeverpackungen der Stockheim-Gruppe und so ist Frische garantiert und macht den Kaffee zu einem vollendeten Genuss.

www.stockheim.de

Winterzeit ist Kohlzeit

Rosenkohl – kleine Köpfchen mit herbem Aroma

Jetzt hat der Rosenkohl Hauptsaison. Die Röschen haben einen fein-herben bis leicht nussigen Geschmack und lassen sich in der Küche vielseitig zubereiten. Für eine köstliche Beilage zu Wild und Geflügel wird das Gemüse gedünstet und in Muskatbutter geschwenkt. Speck, Apfelwürfel oder geröstete Mandelblättchen verfeinern das Gemüse. Rosenkohl schmeckt in der Quiche, zu Pasta und in Kombination mit Möhren, Kohlrabi, Pilzen, Bohnen und Esskastanien. Ein Genuss ist ein warmer Rosenkohlsalat mit Walnüssen, Cranberries und Pecorino.

Das Gemüse ist etwas nahrhafter als andere Kohlsorten, da es einen höheren Anteil an Fett, Eiweiß und Zucker hat. Zudem enthält Rosenkohl reichlich Ballaststoffe, Folsäure und Vitamin C, K und B1 (Thiamin), Magnesium, Kalium, Eisen und Zink.

Rosenkohl wird übrigens auch Brüsseler Kohl genannt, da die Bauern das Gemüse erstmals im 19. Jahrhundert in der Nähe von Brüssel angebaut haben. Die kleinen Röschen werden als Knospen in den Blattachsen der Rosenkohlstrünke gebildet. Vor der Zubereitung werden eventuell die äußeren Blätter entfernt und die Strünke kreuzweise eingeschnitten, damit der Rosenkohl gleichmäßig durchgart. Die Köpfchen lassen sich in leicht gesalzenem Wasser kochen oder dünsten. Je nach Größe ist eine Garzeit von 8 bis 12 Minuten ausreichend. Der herbe Geschmack wird durch eine Prise Zucker oder etwas Brühe abgemildert.

Beim Einkauf sind feste, matte und hell- bis dunkelgrün gefärbte Köpfchen die beste Wahl. Die Blätter müssen geschlossen sein. Frischer Rosenkohl hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage.
Heike Kreutz, www.aid.de

Tipps für die "schnelle Kartoffel"

Wer an die Kartoffel denkt, hat automatisch eine lange Zubereitungszeit im Kopf – entgegen diesem Ruf muss diese aber nicht länger als die von Nudeln oder Reis sein. Einfach im kochenden Wasser gegart oder mit weiteren Zutaten püriert und in der Pfanne gebacken ist die Kartoffel besonders hilfreich, wenn es einmal schneller gehen muss. Der Vorteil: In der Zwischenzeit kann man sich auch noch der Zubereitung von Dips und Saucen widmen.

Der Klassiker der schnellen Kartoffelküche ist die Pellkartoffel. Sie bietet nicht zuletzt einen Vorteil: Wird die beliebte Knolle ungeschält und unzerkleinert gekocht, verfügt sie über den höchsten Nährstoffgehalt – und ist damit nicht nur lecker, sondern auch besonders gesund. Noch dazu hat sie als Pellkartoffel nur wenige Kalorien. Doch vor allem kann die Garzeit von maximal 20 Minuten optimal dafür genutzt werden, nebenher eine Beilage zuzubereiten – zum Beispiel Sour Cream mit frischen Kräutern: Hierzu für vier Portionen einfach einen Bund gemischter Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken. 100 Gramm Crème fraîche mit 150 Gramm saurer Sahne, 100 Gramm Quark, einem Esslöffel Salatmayonnaise, einem Teelöffel mittelscharfem Senf und zwei Esslöffeln Weinessig verrühren. Eine fein gehackte Knoblauchzehe und die Kräuter unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auch die Fans von Reibekuchen, Kartoffelpuffern und Reiberdatschi können sich in kurzer Zeit eine schnelle Variante ihres Lieblingsgerichtes zaubern. Der Trick: Geschälte Kartoffeln (750 Gramm, mehligkochende Sorte) einfach grob schneiden und anschließend im Mixbecher zusammen mit drei Eigelb, zwei Esslöffeln Crème fraîche und 60 Gramm Kartoffelstärke mit dem Pürierstab zerkleinern – und die Vorbereitung ist nach wenigen Minuten abgeschlossen. Anschließend in einer beschichteten Pfanne mit etwas Rapsöl kleine Puffer von beiden Seiten goldbraun und knusprig ausbacken.

Kartoffeln aus der Mikrowelle
Hätten Sie’s gewusst? Kartoffeln lassen sich auch in der Mikrowelle zubereiten: Der Handel bietet hierfür spezielle Kartoffeln an, die direkt in der Verpackung gegart werden können. Der Clou: Die Zubereitung dauert – je nach Hersteller – bei 700 bis 1000 Watt nur etwa acht bis fünf Minuten.

Viele weitere Vorschläge für Ihre nächsten Kartoffelgerichte finden Sie unter www.die-kartoffel.de

Tim Raue & Tim Mälzer in TV-Show

Am Herd haben sie schon so manche Schlacht geschlagen – doch jetzt stellen sich die beiden Starköche Tim Mälzer und Tim Raue dem kulinarischen Wettkampf ihres Lebens! Denn in der neuen Kochcompetition „Kitchen Impossible: Mälzer vs. Raue“ (am 23.12. um 20:15 Uhr bei VOX) treten die befreundeten Köche gegeneinander an – unter härtesten Bedingungen. Getrennt voneinander ziehen die beiden in den Kampf – und zwar jeweils in zwei Länder, die ihr Kontrahent für sie aussucht. Für Tim Mälzer geht es in die Schweiz und nach Irland, für Tim Raue nach Polen und Spanien. An ihrem jeweiligen Ziel angekommen, wird ihnen dann von einem ortsansässigen Koch das Lieblingsgericht seiner Stammgäste serviert. Welches das ist und welche Zutaten verwendet wurden, müssen die Köche aus Deutschland dann selbst herausschmecken – und zwar so genau wie möglich! Im Anschluss müssen beide nämlich für diese Spezialität einkaufen. Und dabei sollten sie keine Zutat vergessen! Denn noch am selben Abend gilt es, genau dieses Gericht unter den strengen Blicken des einheimischen Kochs zuzubereiten. Der Erwartungsdruck ist enorm. Die Juroren sind nämlich die Stammgäste selbst – und die sind bei ihrem Lieblingsgericht natürlich ganz besonders kritisch. Sie bewerten am Ende mit bis zu 10 Punkten, wie gut es ihnen geschmeckt hat. Welcher Koch bei diesem Wettstreit um Ruhm und Ehre am besten abgeschnitten hat, erfahren Tim Mälzer und Tim Raue aber erst nach ihrer Rückkehr. Denn dann werden die Bewertungskarten auf den Tisch gelegt – und erst dann ist klar, welcher der beiden Starköche aus der „Kitchen Impossible“ als Sieger hervorgeht.

Für Tim Mälzer beginnt der kulinarische Wettkampf in der Schweiz. Hier muss sich der Starkoch gleich mit zwei Sterneköchen messen. Denn um mehr Punkte als Konkurrent und Zwei-Sterne-Koch Tim Raue zu sammeln, muss er eine Spezialität des jüngsten Drei-Sterne-Kochs Europas, Andreas Caminada, so exakt wie möglich nachkochen. Und der ist dafür bekannt, aus jedem Gang ein wahres Kunstwerk zu machen. Ob es Tim Mälzer tatsächlich gelingt, alle Zutaten aus Caminadas Rezept herauszuschmecken und bei den Stammgästen des Restaurants zu punkten? Sein zweiter Trip nach Irland ist dann ein richtiges Kontrastprogramm: Hier soll der Starkoch nämlich „Tripe and Drisheen“ – Kutteln mit traditioneller Blutwurst – zaubern. Doch bevor er mit dem Kochen anfangen kann, muss er erst mal Drisheen selber zubereiten. Aber nur ein einziger irischer Metzger stellt diese warm gegessene Blutwurst aus Rinder- und Schafsblut her. Und nach der Zubereitung kündigt sich ausgerechnet der Metzger noch als ein weiteres Jurymitglied an. Der Druck für Tim steigt.

Der erste Halt von Tim Raue ist Polen. Hier hat der Zwei-Sterne-Koch gleich mit mehreren Herausforderungen zu kämpfen. Denn aufgrund eines Feiertags hat nur ein einziger Supermarkt geöffnet. Und da niemand Englisch spricht, ist auch die sprachliche Verständigung alles andere als leicht. Ob es Tim Raue trotzdem gelingt, alle Zutaten zu bekommen? Königlich geht es hingegen bei seinem zweiten Trip nach Spanien zu: Denn Rafael Vidal, der Koch der „Paella Valenciana“, die Tim Raue zubereiten muss, hat selbige sogar schon dem spanischen König Juan Carlos bei einem Staatsbesuch in Valencia serviert. Seit diesem denkwürdigen Moment wird Rafael im Ort der „Paella-König“ genannt. Ob es der deutsche Sternekoch mit einem königlichen Koch aufnehmen kann und wer bei der „Kitchen Impossible“ am Ende die Nase vorn hat, zeigt VOX am 23.12. um 20:15 Uhr.

„Kitchen Impossible: Mälzer vs. Raue“ wird produziert von Endemol.

Heimisches Obst und Gemüse

Heimisches Obst und Gemüse klassisch oder ungewöhnlich zubereiten – dabei hilft die Rezeptdatenbank von „Deutschland – Mein Garten.“. Das Verzeichnis enthält zahlreiche Zubereitungsideen für verschiedene Gerichte und Anlässe. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Obst
Obst

Dank kurzer Transportwege kommt deutsches Obst und Gemüse hierzulande stets frisch auf den Tisch. Nicht nur pur schmecken viele Sorten köstlich – sie lassen sich darüber hinaus leicht zu schmackhaften Speisen verarbeiten. Die Rezeptdatenbank umfasst mehr als 150 Vorschläge. Auch die Botschafter der Kampagne „Deutschland – Mein Garten.“, Andi und Franzi Schweiger, die zusammen ein Sternerestaurant in München betreiben, haben eigene Rezepte entwickelt und viele Ideen beigesteuert. Geordnet nach Obst- und Gemüserezepten hält die Datenbank viele Anleitungen für Suppen, Vor-, Haupt- und Nachspeisen bereit. Außerdem gibt es Rezepte zum Einwecken und zur Herstellung von Getränken, mit denen sich die leckeren Produkte aus der Natur auf ausgefallene Weise zubereiten lassen. Eine Suchfunktion erlaubt das Stöbern nach Stichworten oder nach Rezepten für bestimmte Obst- oder Gemüsesorten.

An die Töpfe, fertig, los!
Ob Sommer oder Winter: Die Rezeptdatenbank von „Deutschland – Mein Garten.“ hat für jede Jahreszeit die passende Idee parat. In den warmen Monaten inspirieren Vorschläge wie gegrillter Lauch mit Kräuter-Knoblauch-Quark zu neuen Geschmackserlebnissen für den Barbecue-Abend. Im Winter wird es bei Fasanenbrust mit Preiselbeersauce und Feldsalat gemütlich. Auch, wer einige Kilo loswerden möchte, muss nicht auf Geschmack verzichten: Das Register beinhaltet Rezepte von Weight Watchers, in denen ebenfalls heimisches Obst und Gemüse die Hauptrolle spielen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer geeisten Gurkensuppe mit Minze oder einem Radicchiosalat mit Thymian-Äpfeln?

Jetzt geht’s ans Eingemachte
Das Rezeptarchiv wird ständig erweitert. So bietet das Register auch Zubereitungsideen zu aktuellen Food Trends wie zum Thema Einwecken. Kürbis-Aprikosen-Chutney oder Rosenheimer Gartengurken lassen sich ganz einfach selbst zu Hause ausprobieren. Weitere Rezepte zu diesem Thema finden sich zudem im Rezeptbüchlein, das zum Download auf der Website von „Deutschland – Mein Garten.“ bereitsteht. Auch Getränkeliebhaber kommen auf ihre Kosten und finden im Rezeptarchiv jede Menge Inspirationen, etwa zu Cocktails aus Pflaumen und Zwetschgen wie den Blue Moon oder zu leckeren Smoothies aus frischem Obst und Gemüse.

Alle Rezepte auf einen Blick gibt es auf http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de
Und wie das Essen bei den Schweigers aussieht sieht man hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152362211178124.1073741899.168996673123&type=3