Ina Finn

Côtes du Rhône: So schmeckt der Sommer!

Die mediterrane Küche steht für Sommer, Sonne, Lebensfreude und Geselligkeit. Mit Familie oder Freunden isst und trinkt man nicht nur gemeinsam, sondern redet, lacht und lebt – und das am Liebsten im Freien. So wie im Rhônetal in Südfrankreich, wo mediterrane Küche und sonnenverwöhnte Weine selbstverständlicher Bestandteil des alltäglichen Leben sind. Mit einer mediterranen Omelette-Schichttorte (ideal fürs Picknick oder als Auftakt für ein sommerliches Menü) und den passenden „Côtes du Rhône“ Weintipps der Sommelière Ina Finn können Sie dieses Lebensgefühl jetzt auch daheim genießen.

Mediterrane Omelette-Schichttorte (für 6 Personen)

500 g Zucchini
2 rote Paprikaschoten
12 Eier
4 weiße Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
6 Zweige Petersilie
3 Prisen Muskatnuss
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Paprikaschoten unter dem Grill rösten, bis die Haut schwarzbraun wird. In einem Gefrierbeutel abkühlen lassen. Zucchini waschen und grob raspeln. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Eine Springform (20 cm Durchmesser) mit etwas Öl ausstreichen. Die Haut der Paprikaschoten abziehen, Kerne entfernen und die Schoten in dünne Scheiben schneiden.

In einer Schüssel 4 Eier verschlagen, salzen, pfeffern und mit einer Prise Muskatnuss würzen. Gehackte Zwiebel mit einem EL Öl in einer beschichteten Pfanne (ebenfalls 20 cm Durchmesser) bei mittlerer Hitze andünsten. Die Eier darauf geben und warten, bis sie gestockt sind (nicht rühren!). Danach in die Springform geben.

4 weitere Eier in der Schüssel verschlagen, salzen, pfeffern, mit Muskatnuss würzen, die Paprikaschoten zufügen und untermischen. Die Mischung mit 1 EL heißem Öl in der Pfanne stocken lassen. Auf das erste Omelette in der Springform gleiten lassen.

Den Knoblauch mit 1 EL Öl in der Pfanne bei milder Hitze 1 Minute andünsten, die Zucchiniraspel und die gehackten Petersilienblättchen zufügen, salzen, umrühren und 5 Minuten dünsten lassen. Die 4 verbliebenen Eier verschlagen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und über die Zucchini in der Pfanne geben. Alles vermischen und bei mittlerer Hitze stocken lassen, dann auf die anderen Omelettes in der Springform gleiten lassen.

Die Springform für 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben. Die Springform öffnen, wenn die Torte lauwarm ist, und das Ganze komplett auskühlen lassen. Mit einem grünen Salat oder einem Tomatenpüree servieren.

Dazu empfiehlt Sommelière Ina Finn Sommerweine aus den Côtes du Rhône:

1. Côtes du Rhône / Côtes du Rhône Villages – weiß
Weiße Côtes du Rhône sind perfekte „Starter“ und lieben sommerliche Temperaturen. Damit sind sie ideal für Terrasse, Picknick und Sommerparty. Mit ihren Aromen von reifen, gelben Früchten, einem angenehmen Schmelz am Gaumen und ihrer milden, aber dennoch erfrischende Säure begleiten sie wunderbar leichte Salate und sommerliche Gemüsegerichte. Etwas komplexer und intensiver aber nicht weniger erfrischend sind die Weißweine aus den Côtes du Rhône Villages
Zum Beispiel: 2011er Côtes du Rhône Villages blanc, « GT-V », Domaine LePlan-Vermeersch (bio-zertifiziert) – AixVinum ( www.aixvinum.de ), ca. 12,00 €

2. Côtes du Rhône – rosé
Die Roséweine aus den Côtes du Rhône und Côtes du Rhône Villages sind unter den französischen Rosés die saftigsten und fruchtigsten Vertreter. Ihre Rosétönung reicht von lachsfarben bis hin zu einem hellen Himbeerrosa oder korallenfarben. Ihr Duft versprüht Aromen nach roten Beeren wie Himbeere und Erdbeere, aber auch Granatapfel und Kirsche. Ihr Markenzeichen ist eine leichte Brise Kräuterduft und ihre spritzige Säure. Damit eignen sie sich hervorragend als animierender Aperitif oder Begleiter zu leichten Sommer- und Gemüsespeisen, für Picknicks oder Barbecues.
Zum Beispiel: 2011er Côtes du Rhône Rosé, Domaine de Fontavin (bio-zertifiziert) – Cabernet & Co (Dortmund), ca. 7,90 €

3. Côtes du Rhône – rot
Die Rotweine aus den Côtes du Rhône haben viele Facetten. Für sommerliche Anlässe besonders geeignet sind die mittelkräftigen, fruchtigen Vertreter, die mit ihren jungen Fruchtaromen bezaubern – pur und intensiv, nach Kirschen und roten Beeren. Sie sind bereits jung genussbereit und eignen sich hervorragend zum Grillen, zum Picknick, für die Sommerparty oder als Begleiter der mediterranen Küche.
Zum Beispiel: 2011er « Les Grappes d’Antan » Côtes du Rhône rouge, Les Vignerons de Villedieu Buisson (bio-zertifiziert) – Vivolovin ( www.vivolovin.de ), ca. 7,00 €

Über Ina Finn

Die gelernte Hotelfachfrau und Sommelière sammelte ihr Know-How bei Master Sommelier Hendrik Thoma im Hotel Louis C. Jacob sowie in einigen der besten Weingüter der Welt. Seit 2002 bietet sie mit ihrer Firma „Weinkonzepte Ina Finn“ professionelle Beratung, Schulungen und Veranstaltungen rund um das Thema Wein. Ihr jüngstes Projekt ist die „Villa Verde – Raum für Wein“ – ein Veranstaltungs- und Verkostungsraum in Hamburg. 2004 absolvierte sie den Abschluss zur Weinakademikerin vom Wine and Spirit Education Trust, London. Die Autorin von Fachpublikationen und verschiedenen Magazinen ist ehrenamtliches Mitglied im Prüfungsausschuss der Handelskammer Hamburg für die Ausbildungsfachgänge Hotel- und Restaurantfachmann, sowie Veranstaltungskaufmann.

Fit für die Zukunft: ab sofort Bio-Bescheinigungen auf bioC

Die Bio-Bescheinigungen der Kontrollstellen für Unternehmen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft müssen ab Anfang 2013 im Internet veröffentlicht werden. Sechs deutsche Öko-Kontrollstellen kommen bereits heute dieser Pflicht nach und veröffentlichen die Bescheinigungen über die Internetplattform bioC. Für die Unternehmen der anderen Kontrollstellen, die Daten über bioC veröffentlichen, werden Bio-Bescheinigungen demnächst verfügbar sein.

Vor dem Zukauf von Öko-Produkten muss sich ein Hersteller von Bio-Lebensmitteln überzeugen, dass jeder, der ihm Bio-Ware liefert, auch selbst zertifiziert ist. So wird sichergestellt, dass jeder in der Bio-Lebensmittelkette von einer der staatlich zugelassenen Kontrollstellen geprüft wird und am Ende nicht mehr Bio-Produkte vermarktet werden als insgesamt erzeugt wurden. Denn darauf will sich der Bio-Kunde zu Recht verlassen können.

Die Unternehmensbescheinigungen enthalten die Betriebsadresse, die zuständige Kontrollstelle und Angaben darüber, für welche Produktgruppen das Unternehmen zertifiziert ist. 2007 hat die EU-Kommission solche „Bio-Zertifikate“ gefordert, 2008 beschrieben, wie sie genau aussehen sollen, und jetzt, 2011, festgelegt, dass sie über das Internet zu veröffentlichen sind.

Diesen Ansatz der schnellen und einfachen Information verfolgt auch die Internetdatenbank bioC. Seit sie 2003 an den Start ging bietet sie allen Kontrollstellen die Möglichkeit, ein Verzeichnis der von ihnen kontrollierten Unternehmen zu führen. Durch die neue Regelung der Verordnung (EU) Nr. 426/2011 können jetzt auch die Bescheinigungen der Unternehmen im öffentlich zugänglichen Bereich direkt eingesehen werden.

Die Datenbank hinterlegt für jede ausgestellte Bescheinigung eine Kopie, die bei Bedarf aufgerufen werden kann. So kann der Bio-Kontrolleur jederzeit nachvollziehen, ob eine gültige Bescheinigung vorliegt und muss sich nicht auf einen leicht zu fälschenden Ausdruck verlassen.

Für Unternehmen, die über einen größeren Lieferantenstamm verfügen, bietet bioC einen interessanten Service. Die Lieferanten können in einer Liste angelegt werden. Über eine E-Mail-Warnfunktion wird der Listeninhaber immer dann benachrichtigt, wenn ein Unternehmen nicht mehr unter der bisherigen Kontrollnummer in der Liste enthalten ist. Dann kann gezielt recherchiert werden, ob das Unternehmen die Kontrollstelle gewechselt, seine Tätigkeit aufgegeben oder keine Bescheinigung mehr hat.

Zurzeit stellen 14 deutsche Kontrollstellen Daten bei bioC ein. Ziel ist es, dass zukünftig alle Bescheinigungen der öko-zertifizierten Unternehmen aus Deutschland über bioC erreichbar sind. Gleichzeitig wird das Verzeichnis europaweit ausgebaut.

Eine aktuelle Liste der Kontrollstellen, die derzeit ihre Daten über bioC veröffentlichen, finden Sie unter: http://www.bioc.info/de/kontrollstellen.php

Matjes-Saison 2010

Termin der traditionellen Saisoneröffnung steht fest

Am 9. Juni startet die Matjes-Saison 2010

Die Matjes-Saison wird im nächsten Jahr am 9. Juni eröffnet. Traditionell geschieht dies auf dem Bremer Domshof in Anwesenheit der Matjesgilde und vieler Feinschmecker und Schaulustiger – 2010 bereits zum 27. Mal. Matjeshermann öffnet unter den neugierigen Blicken der Anwesenden das erste Fässchen „Hollandse Nieuwe“ und gibt es nach Prüfung zur Verkostung auf dem Domshof frei.

Wie jedes Jahr trifft die frische Delikatesse aus Holland auf dem Wasserweg in der Hansestadt ein. Die feierliche Saisoneröffnung ist dabei der offizielle Startschuss für Matjes-Partys und den Verkauf im ganzen Bundesgebiet – schließlich hat das kleine Fischchen nicht nur im hohen Norden Fans. Mit dem offiziellen Termin für den „Hollandse Nieuwe“ hat die Branche sich auf ein gemeinsames Datum geeinigt, um deutlich zu machen, dass es sich beim Matjes trotz ganzjähriger Verfügbarkeit um ein saisonales Produkt handelt. In Holland ist es 2010 der 8. Juni und damit traditionell einen Tag eher.

Holländischer Matjes zu 100 % MSC zertifiziert
Die MSC-Zertifizierung („Marine Steward Council“) wird Fischereibetrieben verliehen, die umweltverträglich und nachhaltig arbeiten. Damit bietet das blaue Siegel Verbrauchern eine Orientierung an der Fischtheke. Alle holländischen Matjes sind nun entsprechend zertifiziert. Denn für die holländische Branche gab es 2009 Grund zur Freude: 100 % aller Fischereibetriebe aus den Niederlanden sind nun vom unabhängigen Zertifizierungsprogramm ausgezeichnet.

Friend of the Sea Tag in Köln

Wer nachhaltig Fisch isst, ist «Friend of the Sea»

Am 9. Oktober, einen Tag vor der ANUGA, trafen sich im Kölner Hilton Vertreter von Produzenten und Handelsfirmen der Seafood-Branche aus Deutschland, der Schweiz, Holland, Norwegen, Irland und Australien. Zum Treffen eingeladen hatte «Friend of the Sea» (FOS), das internationale führende Label für nachhaltige Fischerei und Aquakultur.

Pragmatisch, aber streng
FOS-Direktor Paolo Bray (Mailand) und Heinzpeter Studer (Winterthur), FOS-Delegierter für den deutschen Sprachraum, stellten* eingangs dar, was ihr Label will und leistet. Ziel von FOS ist es, mit pragmatischen, aber strengen Kriterien möglichst rasch möglichst viel Wirkung gegen die Überfischung der Meere zu erzielen. Die Befischung von überfischten Beständen wie z. B. Alaska-Seelachs wird unter dem FOS-Label ebensowenig zugelassen wie der Einsatz von zerstörerischen Grundschleppnetzen wie z. B. in der Fischerei auf Neuseeland-Hoki. Nur gezielte Fischereimethode sind zugelassen, welche den Beifang gefährdeter Arten ausschliessen und den Wegwurf auf unter 8 Prozent der Fangmenge begrenzen. Um dem Handel eine Alternative bei Fischarten zu geben, welche nicht mehr befischt werden sollen, zertifiziert FOS als einziges Fischereilabel auch Aquakulturen, welche sich über ein strenges Management- und Kontrollsystem bezüglich aller relevanten Faktoren wie Wasser, Abwasser, Entweichen von Fischen usw. ausweisen. Das Futter darf nur Fischmehl enthalten, welches aus Verarbeitungsabfällen oder aus nachhaltiger Fischerei stammt. Alle zertifizierten Firmen müssen zudem ihre CO2-Ausstoss reduzieren bzw. durch Abgaben kompensieren und die Kernkonventionen der Internationalen Arbeitsorganisation der UNO einhalten.

In kurzer Zeit zum Erfolg
Bewusst verzichtet FOS auf einen grossen Apparat und einen komplizierten und damit zeit- und kostenintensiven Ansatz. Ein flexibles System günstiger Labelgebühren ermöglicht auch kleinen Produzenten und Händlern ein Mittun. So konnte FOS, obschon erst vor vier Jahren gestartet, mengenmässig bereits die Führung aller Seafood-Labels übernehmen: Aus FOS-zertifizierter Produktion stammen 10 Mio. Tonnen Fänge von Speisefischen, 8 Mio. Tonnen Fänge von Fischen für die Gewinnung von Fischmehl und Fischöl sowie 0.5 Mio Tonnen Speisefische aus Aquakultur. Damit sind bereits 9 Prozent aller Speisefische und 24 Prozent aller Industriefische für FOS zertifiziert.

Praktische Beispiele
Am Kölner Treffen präsentierten* einige ausgewählte FOS-Produzenten ihre Arbeit. Die Noordzee Vissers, eine Gruppe von sechs holländischen Fischerfamilen, fangen Seezunge nicht wie üblich mit Grundschleppnetzen, welche den Meeresboden umpflügen und hohen Beifang verursachen, sondern mit schonend horizontal über den Boden ausgelegten Kiemennetzen. Norway Prawns fischt Eismeergarnelen in der Barentsee; sie setzt dabei leichte Grundschleppnetze auf ebenem Grund ein, welche mit einem Filter versehen sind, dank dem beigefangene Fische wieder entweichen können. Die deutsche Firma International Fish Farming Technology erstellt derzeit im Saarland eine Anlage zur Zucht von Salzwasserfischen, die dank geschlossenem Kreislaufsystem mit sehr wenig Frischwasser und ohne Antibiotika auskommen wird. Die südaustralische Firma Clean Seas züchtet Gelbschwanzmakrele und Adlerfisch und hat es als weltweit erste geschafft, Thunfische in Zucht zu vermehren. Das jüngste FOS-Zertifikat erhielt DKSH Switzerland in Köln für ihre im Süden Vietnams extensiv und ohne Futter gezüchteten Black Tiger Garnelen.

Deutschsprachiger Markt noch zögerlich
Während FOS-Produkte auf den Märkten Südeuropas und des angelsächsischen Raums präsent sind, hält sich der Handel im deutschsprachigen Raum noch zurück. Das ist insofern erstaunlich, als die meisten Handelsketten sich eine nachhaltige Beschaffung ihres Seafood-Sortiments zum Ziel gesetzt haben. Dieses Ziel wird freilich nur zu erreichen sein, wenn auch mit FOS eine Zusammenarbeit gesucht wird. Denn FOS bietet mit Abstand das breiteste Sortiment: Bereits sind zertifizierte Produkte von 74 Fischarten lieferbar, rund doppelt soviele wie alle andern Seafood-Labels zusammen.

Anders die Nummer 3 im Schweizer Detailhandel, die Warenhauskette Manor mit 33 Frischmärkten: Sie entschied sich im Herbst 2007, ihr gesamtes Sortiment auf FOS-zertifizierte Quellen umzustellen. Ein höchst anspruchsvolles Vorhaben, welches sowohl Manor wie FOS fordert. Mittlerweile generiert Manor bereits die Hälfte ihres Seafood-Umsatzes mit FOS-Produkten. Studer stellte die exklusive Entscheidung von Manor als besonderen Fall vor, der für viele Akteure im Handel in dieser Form kaum denkbar sei. FOS gehe es jedoch darum, den Handel bei der Beschaffung eines möglichst breiten nachhaltigen Sortiments mit zusätzlichen Alternativen zu unterstützen. In den regen Diskussionen während des Kölner Treffens entwarfen die Teilnehmer Strategien, um die Verbraucher direkt anzusprechen.

Kantine des Bundesverbraucherschutzministeriums wird zertifiziert

Siegel für Fisch aus nachhaltiger Fischerei

Kantine des Bundesverbraucherschutzministeriums wird zertifiziert

„Das Bundesverbraucherschutzministerium nimmt eine Vorreiterrolle bei der Nachhaltigkeit ein – auch in der eigenen Kantine,“ sagte Gert Lindemann, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) heute in Bonn. Die Kantine des BMELV erhielt das Zertifikat des Marine Stewardship Council (MSC) für Fisch aus nachhaltiger Fischerei. „Wir möchten zeigen, dass es für jeden möglich ist, Einfluss auf die Fischereipraktiken zu nehmen und durch sein Einkaufs- und Essverhalten eine nachhaltige Fischerei zu unterstützen.“

Damit liegt die BMELV-Kantine im Trend. Deutschland ist weltweit das Land mit dem höchsten Absatz von Fisch mit dem blauen Siegel des MSC.

Der MSC ist eine unabhängige, globale und gemeinnützige Organisation. Er setzt sich weltweit für nachhaltige und verantwortungsvolle Fischerei ein. Ziel ist die Sicherung der Zukunft der Fischbestände sowie eine gesunde Meeresumwelt. Prinzipien des MSC sind die Nachhaltigkeit der Fischbestände, die minimale Auswirkung auf das Ökosystem und ein effektives Management in diesem Bereich, das die Grundlage für eine Mindestkennzeichnung von Fischerzeugnissen darstellt.

Die MSC-Zertifikate sind drei Jahre gültig. Danach müssen Unternehmen sich erneut zertifizieren lassen.

Mit der MSC-Zertifizierung setzt das Bundesverbraucherschutzministerium seine Initiative für eine qualitätsorientierte Gemeinschaftsverpflegung fort. Bereits im Jahr 2008 wurde die Kantine in Bonn nach den Qualitätsstandards „JOB&FIT“ zertifiziert.

Tweer’s Restaurant im Hotel Moosburger Hof

Zertifiziertes Euro-Toques Sterne-Restaurant

Tweer’s Restaurant im Hotel Moosburger Hof in Pfaffenhofen

Sven Tweer wird zum Euro-Toques Sterne-Maître berufen

Ernst-Ulrich W. Schassberger hat dem Restaurant Tweer’s Restaurant in Pfaffenhofen die Lizenz von Euro-Toques Europe erteilt. Damit ist das Tweer’s Restaurant ein zertifiziertes Euro-Toques Sterne-Restaurant und der Garant für gesundheitsbewusste Küche mit natürlich produzierten Lebensmitteln.

Der Küchenchef und Euro-Toques Sterne-Maître Sven Tweer prägt durch eine bayerische Küche, abgerundet durch saisonale und mediterrane Einflüsse, raffiniert und liebevoll zubereitet, mit geschmackvollen Menüs und Energie spendenden Gerichte, den Stil des Hauses. Hier wird professionelle Spitzenküche zelebriert. Getreu der Philosophie von Gastgeber und Küchenchef Sven Tweer: Beruf kommt von Berufung.

Bevor ein Restaurant den Antrag auf Lizenzierung stellen darf, wird es zuvor von unseren Inspektoren besucht und eingehend geprüft.
Die Guidelines von Euro-Toques Europe müssen zu 100% erfüllt sein. Mit der Auszeichnung und dem Erhalt der Lizenz übernimmt das Restaurant eine große Verantwortung gegenüber seinen Gästen. Sven Tweer steht persönlich mit seinem Namen für die Einhaltung der Guidelines ein.
Alle angestellten Köche des Tweers Restaurants erhalten durch die Zertifizierung eine Urkunde und sind berechtigt, ohne Beiträge entrichten zu müssen, alle Leistungen von Euro-Toques und World-Toques während ihres Dienstverhältnisses in Anspruch zu nehmen.

Über 750 Restaurants weltweit sind bereits zertifiziert uns haben sich verpflichtet, die regionalen Traditionen in ihrem Restaurant zu wahren und nur qualitativ hochwertige, natürlich produzierte Lebensmittel zu verwenden.

Zahlreiche Aktivitäten, wie Geschmacksschulungen, der Schulkochclub, europäische Schulprojekte mit der EU, Geschmacksseminare sowie der Amateurkochclub, sind erfolgreiche Innovationen im Netzwerk von Euro-Toques Europe. Das jährliche Highlight ist der Euro-Toques Award, für herausragende Leistungen der World-Toques und Euro-Toques Sterne-Restaurants, welche die Garantie-Sterne für eine exzellente Kochkunst zeigen und ausschließlich von den Restaurantgästen vergeben werden – der kritischsten Jury der Welt.

www.moosburgerhof.de

Restaurant Andechser am Dom

Zertifiziertes Euro-Toques Sterne-Restaurant
Restaurant Andechser am Dom in München

Ernst-Ulrich W. Schassberger hat dem Restaurant Andechser am Dom in München die Lizenz von Euro-Toques Europe erteilt. Damit ist das Restaurant Andechser ein zertifiziertes Euro-Toques Sterne-Restaurant und der Garant für gesundheitsbewusste Küche mit natürlich produzierten Lebensmitteln.

Das Andechser am Dom, ein Juwel bayerischer Gastronomie, am Fuße der Münchener Frauenkirche bietet nicht nur einen hervorragenden Service, hochwertige und delikate Gerichte, sondern garantiert seinen Gästen Qualität und Sicherheit.

Bevor ein Restaurant den Antrag auf Lizenzierung stellen darf, wird es zuvor von unseren Inspektoren besucht und eingehend geprüft.
Die Guidelines von Euro-Toques Europe müssen zu 100% erfüllt sein. Mit der Auszeichnung und dem Erhalt der Lizenz übernimmt das Restaurant eine große Verantwortung gegenüber seinen Gästen. Der Inhaber Sepp Krätz steht persönlich mit seinem Namen für die Einhaltung unserer Guidelines ein.
Alle angestellten Köche des Andecher am Dom erhalten durch die Zertifizierung eine Urkunde und sind berechtigt, ohne Beiträge entrichten zu müssen, alle Leistungen von Euro-Toques und World-Toques während ihres Dienstverhältnisses in Anspruch zu nehmen.

Über 750 Restaurants weltweit sind bereits zertifiziert uns haben sich verpflichtet, die regionalen Traditionen in ihrem Restaurant zu wahren und nur qualitativ hochwertige, natürlich produzierte Lebensmittel zu verwenden.

Zahlreiche Aktivitäten, wie Geschmacksschulungen, der Schulkochclub, europäische Schulprojekte mit der EU, Geschmacksseminare sowie der Amateurkochclub, sind erfolgreiche Innovationen im Netzwerk von Euro-Toques Europe. Das jährliche Highlight ist der Euro-Toques Award, für herausragende Leistungen der World-Toques und Euro-Toques Sterne-Restaurants, welche die Garantie-Sterne für eine exzellente Kochkunst zeigen und ausschließlich von den Restaurantgästen vergeben werden – der kritischsten Jury der Welt.

Das darf man essen!

FOS-zertifizierte Produkte

Für Friend of the Sea sind mittlerweile rund 10 Mio. Tonnen Wildfisch (dreimal soviel wie für MSC), 500’000 Tonnen Zuchtfisch (mehr als alle Bio-Labels zusammen) und gegen 8 Mio. Tonnen Fänge für Fischmehl/-öl (FOS als einziges Nachhaltigkeits-Label) zertifiziert. Das FOS-zertifizierte Sortiment umfasst bereits rund 1400 Produkte von insgesamt über 60 Fischarten.

Die jüngsten Zertifizierungen:

Niederländische Seezungen (Dover Sole)
Das Noordzee Vissers Consortium ist eine eine kleine Vereinigung niederländischer Fischer mit sechs Schiffen, die ihre Kiemennetze horizontal über dem Meeresboden auslegen. Mit den grossmaschigen Netzen werden nur ausgewachsene Seezungen gefangen. Die wenigen mitgefangenen Jungfische werden lebend zurückgesetzt. Der Beifang besteht vor allem aus Steinbutt und Limandes, die ebenfalls verwertet werden.

Galizische Herzmuscheln (Cerastoderma edule)
Mit der bedeutenden spanischen Firma Frinsa del Noroeste konnte sich erstmals ein Herzmuschel-Produzent für FOS zertifizieren. Die heimische Muschel wird in Handarbeit und mit geringem Energieaufwand geerntet. Die Gewinnung von Herzmuscheln ist in Galizien, einer der führenden Herkunftsregionen, streng geregelt.

Miesmuscheln aus Chile (Mytilus chilensis)
Ein weiterer grosser lateinamerikanischer Produzent konnte sich für FOS zertifizieren. Die Firma Toralla kultiviert auf 250 Seehektaren Miesmuscheln auf Langleinen. Die jährliche Ernte liegt bei 12’000 Tonnen.

Breites Sortiment aus Neuseeland
Leigh Fisheries Ltd. ist die erste neuseeländische FOS-Fischerei. Die meisten der von ihren Booten gefangenen Fischarten sind nun für FOS zertifiziert, darunter Roter Schnapper, Kaiserbarsch, Roter Knurrhahn, Zackenbarsch, Wolfsbarsch, St. Petersfisch, Gelbschwanz-, und Stachelmakrelen, Lengfisch, Schwertfisch und Languste.
Die Produkte von Leigh Fisheries werden weltweit vermarktet durch die Lee Fish Gruppe, welche auch FOS-zertifizierte Aquakultur-Produkte aus Indonesien führt. «Wir haben uns für FOS entschieden, weil es das einzige internationale Label für Fang und Zucht zugleich ist“, sagt Daniel Christen, CEO von Lee Fish Europe.

Thunfisch aus Brasilien
Gomes da Costa, die grösste Thonkonservenherstellerin in Lateinamerika, bezieht Bonito (Katsuwonus pelamis) und Gelbflossenthun (Thunnus albacares) von Rutenfischerei in Brasilien. Die Fischer locken die Fische mit Wassergüssen und ins Wasser geworfenen lebenden Sardinen an. Sobald ein Fisch anbeisst, wird er an Deck gehoben und gefrostet. Die Fangmethode ist sehr selektiv und verursacht einen vernachlässigbaren Beifang.
Die Fischerei ist gleichzeitig für dolphin safe zertifiziert worden.

www.friendofthesea.org

Die Matjes-Saison ist eröffnet

Die Matjes-Saison ist eröffnet

Unter dem Applaus seiner Fans wurde der holländische Matjes gestern in Bremen in Empfang genommen: Das erste Fässchen mit dem „Hollandse Nieuwe“ traf morgens per Schiff pünktlich am Martini-Anleger ein und wurde in Begleitung der Ehrenwerten Gesellschaft und der holländischen Matjes-Meisjes in Tracht durch die Böttcherstraße auf den Domshof gerollt. Mit der Saisoneröffnung in Bremen startete die Tour de Matjes mit vielen Festen in ganz Deutschland zu Ehren der kleinen Leckerei.

Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft, hatte gemeinsam mit Matjes-Hermann das erste Fässchen Matjes geöffnet und nach traditioneller Art unter den Augen der Festgäste streng geprüft.
„Eine hervorragende Qualität haben wir in diesem Jahr“, kommentierte Peter Koch-Bodes, Vorsitzender des Fachverbandes Fischfachhandel, begeistert.

Matjes-Party auf dem Domshof
Nun schon zum 26. Mal organisierte Peter Koch-Bodes das beliebte Fest, bei dem alle Matjes-Liebhaber auf ihre Kosten kamen: Bei Matjes, Musik und Holz-Schuh-Tanz kam Stimmung auf. Weitere Programmpunkte: Die Aufnahme neuer Mitglieder in die Matjesgilde. Dr. Matthias Keller, Geschäftsführer des Fisch-Informationszentrums (FIZ), hat sich in besonderer Weise um den kleinen Fisch verdient gemacht. Der spannende Höhepunkt war die Versteigerung des ersten Fässchens für 548,00 Euro. Der Erlös kam dem MSC zugute, dem Marine Stewardship Council.

Holländischer Matjes MSC-zertifiziert
Der MSC zertifiziert Fischereibetriebe, die umweltverträglich arbeiten. Mit Hilfe des MSC-Siegels können Verbraucher nachhaltige Fischfangpraktiken belohnen und unterstützen. Aktuell stammen bereits über 80 Prozent der Heringe aus dem Nordost-Atlantik von Fischereien, die sich dem MSC-Programm angeschlossen haben. Der Großteil der holländischen Matjes darf jetzt schon das blaue Siegel tragen.

Weitere Informationen erhalten sie unter www.matjes.de

Nachhaltiger Fisch

Nachhaltiger Fisch
Deutsche Handelsketten auf gutem Weg zu nachhaltigem Fisch, aber…

Das neuste Rating von Greenpeace zeigt: Die deutschen Handelsketten sind mit ihrem Fischsortiment auf einem hoffnungsvollen Weg.
Noch ist freilich manches nicht im grünen Bereich. Vor allem bei der Zertifizierung klaffen noch grosse Lücken in den Sortimenten.
Der Einbezug von FOS-zertifizierten Produkten kann helfen, diese Lücken zu schliessen – und im nächsten Rating einen besseren Rang zu erzielen. Denn die Breite der FOS-zertifierten Produkte nimmt stetig zu, aus Wildfang wie aus Aquakultur: Mehr als 50 Spezies mit über 1000 Produkten aus 30 Ländern sind mittlerweile FOS-zertifiziert.

Friend of the Sea (FOS) wird zum weltweit führenden Seafood-Label

FOS erfüllt als einziges Label die FAO-Richtlinien und ist das strikteste Label für nachhaltige Fischerei.
So lehnte FOS zahlreiche Zertifizierungen von Fischereien ab, welche die Anforderungen nicht erfüllen, weil sie auf überfischte Bestände zielen oder schädigende Fischereimethoden anwenden. Nicht zertifiziert wurden u.a. Seehecht (Südafrika und Namibia), Octopus (Marroko) sowie Kabeljau, Schellfisch, Kalmar, Scholle und Köhler (Nordsee), ferner auch Aquakulturen in Ecuador, Bangladesh und Italien.

Inzwischen ist FOS auch mengenmässig das weltweit führende Fisch-Label. Denn heute sind für FOS zertifiziert:
– über 10% der weltweiten Fangmenge
– über 350’000 Tonnen/Jahr aus Aquakultur (zum Vergleich: Bio-Labels zusammen ca 100’000 t/a)

Die bei weitem grösste Fischerei, die peruanische Ringwadenfischerei auf Sardellen, konnte jüngst für FOS zertifiziert werden. Damit führt FOS auch bei Fischmehl und Fischöl aus nachhaltiger Fischerei.